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Macht dies Kombination Sinn? (Plattenspieler, Verstärker, Lautsprecher)

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tendence
Neuling
#1 erstellt: 28. Mai 2013, 06:15
Guten Tag miteinander,

Ich habe mir, ohne wahnsinnig viel Vorwissen, eine Anlagenkombi zusammengestellt, und will von euch gerne 3 Sachen wissen:

1. Fehlt mir dazu noch was?
2. Macht diese Kombi Sinn, bzw. taugen die Komponenten?
3. Kann ich meinen Fernseher (bzw. TV-Box-Receiver mit Analog Stereo Ausgang) anschliessen?
4. Seht ihr Potenzial, ohne grosse Qualitäts-Einbussen noch etwas Kohle zu sparen, bzw. günstigere Produkte zu kaufen?

Hier zu den Komponenten:
- Rega RP1 Plattenspieler
- Yamaha AS 300
- Kef Q300 Regal Lautsprecher

Bitte gebt mir eure Meinung, es würde mich sehr wunder nehmen, wie ihr dieses System einschätzt und die 4 Punkte beantwortet.

EDIT:
Noch ein kleiner Nachtrag.
Auch wenn ich mich über eine Preisreduktion freuen würde, Qualität ist mir in erster Linie wichtiger. Ich bin Musiker und habe ein relativ anspruchvolles Ohr, und eine Plattensammlung geschenkt bekommen, die wohl eher eine Anlage von 10k Euro+ rechtfertigen würde (mein Budget, sprich Freundin, hat allerdings etwas gegen diese Idee). Mehr als dieses System sollte es allerdings nicht kosten.
Zum Plattenspieler: Ich brauche keine Automatik und nicht viele Schnick-Schnacks. Auch die Antriebsart ist mir in erster Linie egal, solange der Klang ausgewogen ist und ruhig läuft.

Vielen Dank und Grüsse,
Matt


[Beitrag von tendence am 28. Mai 2013, 06:57 bearbeitet]
boozeman1001
Inventar
#2 erstellt: 28. Mai 2013, 10:53
Hi!

Zu dem Verstärker und den Boxen kann ich nicht viel sagen.
Bezüglich des Plattenspielers kommt es in erster Linie darauf an, welches Tonabnehmersystem verbaut ist, denn dieses ist zu mindestens 90% für den Klang verantwortlich.
Ich persönlich (MEINE Meinung) halte nix von diesen Frühstücksbrettchen-Drehern a la Rega oder ProJect, aber das ist wie gesagt meine Meinung.
Ich würde Dir deshalb raten, beim Plattenspieler auch mal in Richtung Gebrauchtgeräte zu schauen. Da kannst Du viel Geld sparen und das lieber in ein vernünftiges Tonabnehmersystem stecken.
Schau doch mal z.B. nach Dual. Als Tipp wären da z.B. Dual 601 (Riemenantrieb) oder der 621 (Direktantrieb), beides Vollautomaten aus der goldenen Ära der Schallplatte. Technisch sind diese Laufwerke dem RP1 haushoch überlegen und in gutem Zustand für um die 100-200 Euro zu haben, je nach verbautem System.
OK, sie sehen nicht so stylish wie ein RP1 aus, aber wenn die Optik nicht unbedingt die erste Geige spielt, sondern der Klang, solltest Du in diese Richtung mal überlegen.
Natürlich gibt es auch andere gebrauchte Dreher, die Bucht ist ja voll davon, aber da solltest Du erstmal schreiben, was genau Du suchst und wo Du damit hin willst (klangtechnisch).

Gruß,
Kai
akem
Inventar
#3 erstellt: 28. Mai 2013, 11:05
Nachteil der alten Duals ist halt, daß die Mechanik den Versand "gerne" mal nicht überlebt. Ich habe mir inzwischen 7 Duals schicken lassen - intakt angekommen ist bisher nur ein einziger...
Für das Geld eines neuen RPM1 dürfte sich auch ein gebrauchter Thorens kriegen lassen. Mangels Automatikfunktionen kann da nicht so viel kaputt gehen, wenn man zum Versand ein paar einfache Thorens-Spezifika beachtet. Dann noch ein gutes System drauf und Du hast was richtig anständiges dastehen.
Zum Rega gibt es auch noch zu sagen, daß bei den kleineren Modellen die Motoren ein relativ starkes Streufeld verursachen, was zur Folge hat, daß so gut wie jedes MM oder MI System mehr oder weniger dezent brummt. Nur MC Tonabnehmer sind bauartbedingt dagegen immun.

Zu den Lautsprechern: sie müssen Dir gefallen! Da gehen die Geschmäcker durchaus auseinander und vor Allem spielt Dein Hörraum und die Aufstellung der Lautsprecher eine große Rolle. Im Laden kannst Du im Prinzip nur eine Art Vorauswahl treffen. Der Verstärker, nun ja, der muß halt in der Lage sein, diese Lautsprecher anzutreiben. Meine persönlichen Erfahrungen zeigen, daß gut gemachte Verstärker an nicht abenteurlichen Boxen ziemlich gleich klingen. Klingt einer signifikant anders, dann ist er gesoundet.

Gruß
Andreas
dobro
Inventar
#4 erstellt: 28. Mai 2013, 11:25
Hallo Matt,

es gibt viele Möglichkeiten eine Anlage zusammenzustellen. Ich würde zunächst mit guten, gebrauchten Komponenten beginnen, da du offenbar kein Interesse an Surround hast und auch einen guten Phono-Pre in deinem Verstärker benötigst. Wie wäre es zu z.B. mit diesem Verstärker - könnte ich dir ggf. bei Interesse für unter 100 € vermitteln:

http://www.google.de...=0CDQQ9QEwAA&dur=445

Dazu gäbe es auch noch den passenden CD-Player (nur so am Rande)

Als Plattenspieler würde ich über einen Technics SL Q3/2 nachdenken. Dazu ein Ortofon Arkiv und du hättest nicht einmal groß etwas mit der Systemjustage zu tun:

http://www.google.de...=0CFIQ9QEwAA&dur=420

Der Q2 wäre die halbautomatische Variante. Vorsicht, die Modelle haben gerne abgebrochene Scharniere an der Haube.

Als Lautsprecher, die offenbar nicht so groß sein sollen empfehle ich:

http://www.thomann.de/de/behringer_b2031p_truth.htm

Gruß
Peter
boozeman1001
Inventar
#5 erstellt: 28. Mai 2013, 19:21

akem (Beitrag #3) schrieb:
Nachteil der alten Duals ist halt, daß die Mechanik den Versand "gerne" mal nicht überlebt. Ich habe mir inzwischen 7 Duals schicken lassen - intakt angekommen ist bisher nur ein einziger...
Für das Geld eines neuen RPM1 dürfte sich auch ein gebrauchter Thorens kriegen lassen. Mangels Automatikfunktionen kann da nicht so viel kaputt gehen, wenn man zum Versand ein paar einfache Thorens-Spezifika beachtet.


Die Aussage finde ich ein wenig pauschal.
Ich habe mir zwar erst einen Dual schicken lassen, aber wenn man einen "vernünftigen" Verkäufer hat, der auch Verpackungstipps beachtet, kommen die auch heil an.
Und die Automatik der Duals ist auch nicht empfindlicher oder unempfindlicher, als andere Teile am Plattenspieler.
Umgekehrt: Wenn man an einen Vollpfosten gerät, kommt auch ein Thorens nur noch als Splitterholz an.

Man liest halt immer wieder (auch hier) über Verpackungskünstler, die einen Plattenspieler so wie er ist in nen saugend passenden Karton zwängen. Der rumfliegende Teller sorgt dann dafür, dass ein lustiges 10.000-Teile-Puzzle ankommt...

Oder man schaut hier im Forum oder im Dual-Board (http://www.dual-board.de/index.php?page=Index) mal in den Kleinanzeigen. Oder man kauft in der Bucht was, was man selbst abholen kann. Oder, oder, oder...

Gruß,
Kai
akem
Inventar
#6 erstellt: 29. Mai 2013, 07:03
Als pauschal würde ich das nicht mehr bezeichnen, 6 aus 7 ist denke ich statistisch schon ein bischen aussagekräftig. Und verpackt waren die allesamt sehr ordentlich, nichts dagegen zu sagen.
Von solchen Vollpfosten, die den lose aufliegenden Teller nicht abnehmen, hab ich auch schon einiges gelesen. Aber da muß man halt präventiv dem Verkäufer VOR dem Versand sagen, wie er das Ding zu verpacken hat. Und man muß ihn schriftlich informieren, daß man ihn bei Nichtbeachtung schadensersatzpflichtig macht, wenn was schiefgeht...

Gruß
Andreas
boozeman1001
Inventar
#7 erstellt: 29. Mai 2013, 07:54
Dann hatte ich vielleicht einfach nur Glück.
Aber ein Freund von mir hat auch einen Dual aus der Bucht geschossen und der Verkäufer hat nach meiner detaillierten Verpackungsanleitung verschickt. Da kam alles tip-top an.
Es kommt ja nicht nur drauf an, wie das Dingen verpackt ist, sondenr auch, wie das Gerät selbst für den Versand vorbereitet wurde.
Also alle Gewichte ab, Teller runter, Haube runter, Arm fixieren, Transportsicherungen anziehen, TK mit System ab, usw.
Ich habe erst kürzlich 2 Dreher nach Australien geschickt (1x Braun PS 500, 1x Thorens TD 150), die sind beide problemlos und unbeschädigt angekommen. Und gerade der Braun ist mit seinen 13kg Lebendgewicht und seiner filigranen Mechanik sicher nicht unempfindlicher, als ein Dual.
Es geht also!
Aber es hängt eben vom Verkäufer ab. Und da das in den seltensten Fällen Leute wie wir sind, die etwas von der Sache verstehen, kommt halt oft Bruch an.

Gruß,
Kai
kinodehemm
Inventar
#8 erstellt: 29. Mai 2013, 12:03
moin

prinzipiell keine verkehrte Wahl.
Amp ist OK, LS sind OK- und von den notorischen Alt-Analogis (DUAL,PE ) musst du dich nicht ins Bockshorn jagen lassen.
Der kleine Brettspieler ist zwar nicht das haiend(e) der Fahnenstange, aber OK.

Ich persöhlich würde mir zwar nen gebrauchten halbautomatischen DD für's geld kaufen, aber wenn die Dame des Herzens ihr Design-Veto einlegt..
akem
Inventar
#9 erstellt: 29. Mai 2013, 13:23
Naja, jetzt tu mal nicht so, als wären die Regas Designobjekte...
Wenn dann sind das eher die Pikassos als die van Goghs...

Gruß
Andreas
tendence
Neuling
#10 erstellt: 30. Mai 2013, 10:57
Ich danke allen für ihre Beiträge.

Was ich so herauslese (auch aus andern Beiträgen im Forum) ist, dass ich meine Augen nach guter Gebrauchtware offen halten soll.
Ich bin aus der Schweiz, was das Angebot zwar kleiner macht, allerdings die ABHOL-Wege verkleinert. Ein Postversand erübrigt sich demnach in den meisten Fällen.

Für die Beurteilung von Gebrauchtware werde ich die SuFu benutzen, die ja auf so ziemlich jede Frage eine Antwort liefert.

Vielen Herzlichen Dank euch allen, ihr habt mir viel Geld erspart

Grüsse,
Matt
Fhtagn!
Inventar
#11 erstellt: 30. Mai 2013, 19:22
Naja, mit der Yamaha/ KEF Kombi machst du nichts falsch, ganz im Gegenteil, das sind ordentliche, preiswürdige Komponenten.

Nur den Plattenspieler solltest du gebraucht kaufen, da ist die Neuware einfach zu teuer..
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