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Nur 1 Universalnadel für alle Grado Prestige - Modelle ?

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Wuhduh
Inventar
#1 erstellt: 29. Jun 2013, 16:30
Salute !

Mir ist zu Ohren gekommen, daß es für die gesamte Grado - Prestige - Serie nur einen universellen Nadeleinschub gibt und daß sich somit die verschiedenen Tonabnehmer nur qualitativ in den Selektionsstufen unterscheiden, wie überall zu lesen ist.

Dies bedeutet für mich, daß ...

1. mit den Aufpreisen für die angeblich höherwertigen Ersatznadeln der Kunde abgezockt werden soll ( wird ) .

2. vermutlich auch die aktuell produzierten Nadeleinschübe für diverse Einsteiger-Systeme der Vergangenheit ( F-Serie ) verwendet werden können. Ausgenommen wahrscheinlich die edleren Modelle mit den weißen bzw. hellgrauen Gehäusen. ( Signature-Serie, etc. p.p. )

Weiß jemand genaueres ?

MfG,
Erik
volvo740tius
Inventar
#2 erstellt: 29. Jun 2013, 16:48
Servus,

umgedreht wird es richtig, die TA sind identisch (optisch wie auch datentechnisch) und die Qualität der Nadeleinschübe ändert sich mit dem Preis(von black nach gold). Die Nadeleinschübe der F-Serie (das sind die Blauen?) sind kompatibel mit der Prestige Serie.
Wer erzählt sowas?

Gruß Thomas


[Beitrag von volvo740tius am 29. Jun 2013, 16:57 bearbeitet]
dannewitz
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 29. Jun 2013, 17:06
Hallo Erik
Das ist mir auch schon zu Ohren gekommen, es wurde schon mal von HiFi und Analog- Spezies genauer untersuch. Danach werden bei Grado Prestige Black-Silver die Systemkörper nach Kanaltrennung selektiert ( hier ist eine Selektion wohl möglich ) . Bei den Nadeleinschüben wurde damals bei black bis silver kein !! Unterschied festgestellt und es wurde eine Selektion nach herkömmlichen Methoden sogar ausgeschlossen. Ist dann aber in Vergessenheit geraten, warum ? weil Grado Prestige Tonabnehmer ein Nischenprodukt ist und der User nicht unbedingt an solchen Dingen interessiert war, bzw. es auch nicht wissen will. Auch größere Tonnadelnachbauer konnten die Qualitäten zum damaligen Zeitpunkt nicht zwischen black und Silver-Ersatz feststellen, trotz eingehender Prüfung war nicht festsellbar ob black oder silver Qualität zur Prüfung vorlag. Also ich rate da immer zur Prestige Black-Nadel und bis jetzt hat sich da noch keiner negativ zu geäußert. Also denk ich mal könnte es stimmen!
Ich kenne einen Händler bei dem die Black Nadel unter der Bezeichnung F ( weil nicht aus Deutschland ) zu bekommen ist.

Dannewitz


[Beitrag von dannewitz am 29. Jun 2013, 17:09 bearbeitet]
volvo740tius
Inventar
#4 erstellt: 29. Jun 2013, 17:35

dannewitz (Beitrag #3) schrieb:

Danach werden bei Grado Prestige Black-Silver die Systemkörper nach Kanaltrennung selektiert ( hier ist eine Selektion wohl möglich ) . Bei den Nadeleinschüben wurde damals bei black bis silver kein !! Unterschied festgestellt


Warum sollte man die Systemkörper selektieren, wenn sie identisch sind?
Grado gibt bei black, green, red und blue gleiche Werte für die Kanaltrennung an. Die Induktivität ist ebenfalls identisch.

Die Nadeln unterscheiden sich über den Frequenzbereich, der steigt auf dem Papier von black nach gold.

Gruß Thomas
vinylrules
Stammgast
#5 erstellt: 29. Jun 2013, 18:32
Alles gebonded elliptisch und bei der Nadel vom Black ist Ende der Fahnenstange. Auch aus berufener Quelle.

Gruß

Matthias
dannewitz
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 30. Jun 2013, 10:21
Hallo Thomas
Wie will man die Ersatznadeln selektieren, wenn sie alle identisch sind? Systemkörper kann man. so glaube ich serwohl nach Qualitäten unterscheiden, da hier die meisten Ungleichheiten entstehen können. Das Gerücht, Grado Zockt seine Kunden im Ersatznadelbereich ab, gibt es ja nun schon einige Jährchen ( mir bekannt seit den 90 gern ). Ich habe gestern mal einen kurzen Trip über die Grenze, zu einem mir sehr gut bekannten Händler gemacht und mit einigen Stammtischkunden genau dieses Thema angesprochen, zack waren die Nadeln auf dem Tisch und dann im Hadschell mit einem Grado silver Boddy, ran an den Meßcomputer ( so was besitzt der Typ ) und siehe da, das war doch alles bis auf sehr winzige winzige Abweichungen die auch bei identischen Ersatznadeln ( green gegen green ) auftreten, verdächtig gleich, bis auf die bunten Punke. Meinung aller Anwesenden, kein Unterschied zwischen black bis silver, finde ich doch seltsam. Und nu kommst Du mit dem Frequenzbereich. Frage: Vermutung oder als Beweis zulässig. Da ich kein Grado besitze ist das nicht so schlimm für mich, aber Beschissen wird doch im HiFi-Bereich viel und gerne, wenn die Möglichkeit dazu vorhanden ist! Gute Geschichte zum Produkt, Raumfahrt, Militärtechnik, Spitzengastronomie ( im Suff klingt alles aufgeräumter ) und schon klingelt die Kasse. Es gibt auch das Gerücht, Grado sei nur in Deutschland um bis zu 20% teurer als in andreren Ländern ( dem deutschen Vertrieb sei gedankt ) und die Sonderaktion in diesen Tagen sei dem deutschen Umsatz geschuldet ( der geht nähmich in Richtung 0 ) wer hierbei böses denkt . Preisanfragen Grenzübergreifend, hilft manchmal, oh Wunder doch billiger als hier! Warun denn das ? Ah Speziell für Deutschland, bessere Qualität, bla bla bla...!

Kurzer Nachtrag
die Boddys haben wir nicht mehr verglichen, da fehlte uns einfach die Lust!!
Muß ja auch mal gutt sein!


[Beitrag von dannewitz am 30. Jun 2013, 11:58 bearbeitet]
volvo740tius
Inventar
#7 erstellt: 30. Jun 2013, 11:33
Hallo,

die Preisaktion ist wirklich verblüffend.Wäre mir nicht aufgefallen.


dannewitz (Beitrag #6) schrieb:
Und nu kommst Du mit dem Frequenzbereich. Frage: Vermutung oder als Beweis zulässig.


Ich beziehe mich nur auf die Datenblätter auf gradolabs.com.

Sollte das mit den identischen Nadeln den Tatsachen entsprechen, wäre das schon ein starkes Stück.Ich besitze allerdings kein Grado mehr, daher muss ich mich deshalb nicht ärgern.

Gruß Thomas
dannewitz
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 30. Jun 2013, 12:04
Hallo Thomas
Dein obriger Beitrag klingt aber nach alles anderem als nach Beweisbarem.
Sorry aber wir haben nachgemessen und nicht nachvermutet und da wir mit 6 Leuten am Start waren, alle unbedarft und auf ein Ergebnis wartend, liegt die Vermutung von Erik näher als das Vermeindliche. Man muß auch hier durchaus Wissen von Halbgarem unterscheiden!!
volvo740tius
Inventar
#9 erstellt: 30. Jun 2013, 12:26
Es freut mich für euch, dass ihr das nachgemessen habt. Ich habe mir halt die Datenblätter angeschaut und bin erstmal zu einen anderen Schluss gekommen (so wie das viele Käufer von Tonabnehmern auch tun). Wenn die von Grado und vom Handel angegebenen Daten und Fakten mit Meßaufbauten wiederlegt werden können, dann ist das nicht mein Problem, sondern das von Grado.

Gruß Thomas
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 30. Jun 2013, 16:15
Hallo!

Richtig ist das alle Nadeleinschübe der Prestige-Serie den gleichen elliptischen Schliff aufweisen, diese Nadelträger werden nach den Angaben von Grado sehr wohl auf die von der Firma angegebenen Eckwerte selektiert, während also die Nadeleinschübe des -black nur geringe Anforderungen erfullen müssen sieht das z.B. beim -silver etwas anders aus. Falls allerdings alle Nadeleinschübe den höheren Parametern z.B. des -silvers entsprechen würden weil hier einfach eine sehr gute Produktionsqualität vorliegt könnte also auch eine -black-Nadel die Parameter des -silver-Nadeleinschubes erfüllen, -nur ist das eben nicht gewährleistet.

Es wäre nicht das erstemal in der Geschichte der Produktionsmittel das es gar nicht mehr möglich ist unterhalb eines bestimmten Niveaues an Qualität zu produzieren das die Produktionsmittel einfach dafür nicht ausgelegt sind und somit die Grundqualität auf ein bestimmtes Niveau angehoben wird das gar nicht mehr unterschritten werden kann ohne zusätzlichee Kosten zu produzieren.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#11 erstellt: 30. Jun 2013, 21:49
Nabend !

Grado Nadel1

Grado Nadel2

MfG,
Erik
Wuhduh
Inventar
#12 erstellt: 30. Jun 2013, 22:20
Nabend !

@ Günther:

Weißt Du evtl. genaueres über die von Dir erwähnten '" Eckwerte " , nach denen angeblich die Nadeleinschübe selektiert werden ?


Es handelt sich um eine industrielle Großserienfertigung, bei der die Produktionsmenge der Nadeln erheblich höher ist als die der Gehäuse.

Wenn man davon ausgeht, daß nur Stichproben einer gewissen Marge aus der lfd. Fertigung gemacht werden, um die Eckwerte und somit die Qualitätsstufen der Nadeln ermitteln zu können, sollte man annehmen, daß es kaum unter kfm. Gesichtspunkten möglich ist, eine relativ präzise Abgrenzung zwischen den verschiedenen Qualitätsstufen zu finden.

Die Nadelproduktion dürfte also nicht stückgeprüft sein. Selbst wenn dies der Fall sein sollte, was ich bezweifele, sehe ich immer noch keinen triftigen Grund für die erheblichen Preisunterschiede.

Ich kenne zwar nicht das Moving IRON - Fertigungsprinzip im Detail, tendiere dennoch dahin, daß die eigentlichen Gehäuse mit Ihrer Spulenkonstruktion die höheren Toleranzwerte zeigen und daher eher selektiert werden können als die Nadeln, die vermutlich eine einfache Konstruktion darstellen werden.

Außerdem könnte man am Rande noch die theoretische Einspielzeit der Nadelträgergummies in die Überlegungen einflechten.

MfG,
Erik
raphael.t
Inventar
#13 erstellt: 01. Jul 2013, 08:23
Hallo!

Ich habe schon vor vielen Jahren gehört, dass die Gold selektierten Silver sein sollen.
Ich denke, so läuft und lief es bei Firmen, nicht nur bei Grado.

Grüße Raphael
akem
Inventar
#14 erstellt: 01. Jul 2013, 11:19
Ich halte die Selektion für ein Märchen. Ich hab ein billiges und ein teures Grado unterm Mikroskop gesehen: bei beiden war die Nadel verdreht auf dem Nadelträger...

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#15 erstellt: 01. Jul 2013, 12:40
Tag,

halten zu Gnaden:
Dieser Flyer von GRADO, genannt LIBRETTO, stellt die Stufen der Produktdifferenzierung der Prestige Serie von Tonabnehmern im Einzelnen dar (ich weise dann hin auf die Abschnitte "HAND-BUILT...WITH 100% QUALITY CONTROL" und "THE PRESTGE SERIES...IS MADE OF THREE CATEGORIES OF CARTRIDGES"), Link: http://www.vinylengine.com/library/grado/libretto.shtml

Dort finden sich auch Anhaltspunkte für die hier bereits vermutete Selektion der Tonabnehmer-Korpusse (im Abschnitt HAND-BUILT...). Ferner wird deutlich, dass die Abtastnadeln selbst nicht Objekt der Selektion sind - wenn auch gewisse 'höhere' Versionen mit dem bekannten schwarzen Überzug des Nadelträgers versehen werden (neben der 4-fachen Zusammensetzung des Nadelträgers, statt 3-fach der unteren Versionen). Einzelheiten im Zusammenhang finden sich im LIBRETTO.

Dass es an den Grado-Objekten irritierende Besonderheiten zu bemerken gibt ist immer wieder mehr oder weniger ausführlich Gegenstand von Fragen und Antworten (ausführlich im Forum der Vinylengine). Magazin-Tests in der Stereoplay (Ausgabe 12/2000, Seite 148) der Produkte Prestige Blue bzw. Gold ergaben annähernd gleiche Werte in den Größen Ausgangsspannung, Systemimpedanz, Tiefenabtastfähigkeit, Hochtonverzerrungen, Tiefenresonanz, Systemgewicht, empfohlene Auflagekraft - aber eine deutliche Verbesserung der Übersprechdämpfung des Prestige Gold-Exemplars.

Was die etwaige Selektion angeht, als Möglichkeit oder Unmöglichkeit befragt, auch van den Hul bietet verschiedene seiner Tonabnehmer-Produkte in Selektionsstufen klassifiziert an. Einst hatte ich dort nach den Kriterien und Abstufungen der Selektion angefragt, aber keine Antwort erhalten.

Genug davon, oder?

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 01. Jul 2013, 12:46 bearbeitet]
akem
Inventar
#16 erstellt: 01. Jul 2013, 18:35
Bei den neuen MM-Systemen von Clearaudio ist es ja genauso: die unterscheiden sich (bis auf das Topmodell) laut der LP auch nur in Sachen Selektion. Lustig ist nur, daß alle zwar nominell den gleichen Generator haben, aber auch allesamt unterschiedliche Ausgangsspannungen und elektrische Kenndaten. Und das ohne jegliches System, man kann also z.B. nicht sagen, daß je mehr Spannung desto teurer oder so...

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#17 erstellt: 01. Jul 2013, 20:02
Nabend !

Das hört sich hier alles m. E. überhaupt nicht gut für Hersteller und Handel an, denn letztendlich braucht man anscheinend nur das GOLD als Topmodell der Serie ohne Nadel und kann bei der Aschaffung der Universal-Ersatznadel nur hoffen, daß man ein fehlerfreies Exemplar erwischt.

,
Erik
Hörbert
Moderator
#18 erstellt: 02. Jul 2013, 10:06
Hallo!

Diese Selektionsmethode des Korpus greift wohl eher bei den beiden höherwertigeren Grado Serien ( Statement- und Reference Serie) bei denen der Nadelträger fest verbaut ist, bei der kleineren Prestige-Serie sowie dem Grado Reference Platinum erscheint er wohl eher Sinnfrei bezüglich der Nadelqualität.

Ich denke das hier eher eine Selektion der Nadeleinschübe stattfinden wird, möglicherweise ist diese aufgrund der Produktionsmethode in der Tat marginal aber ich gehe einmal davon aus das hier die Chance einen leicht fehlerhaften Nadelträger zu erwischen bei einem -black größer sein dürfte als z.B. bei einem -silver.

Das gar keine Selektion der Nadelträger stattfindet ist zwar möglich aber wohl nicht wahrscheinlich, auch Grado dürfte zumindstens bei den Prestige-silver und -gold Exemplaren ihr Ruf nicht zur gänze gleichgültig sein.

MFG Günther
akem
Inventar
#19 erstellt: 02. Jul 2013, 13:11
Naja, der "Ruf" wird doch überwiegend von der Hifi-Presse geprägt...

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 03. Jul 2013, 08:30
Hallo!

@akem

Das sehe ich nicht so, Grado ist so ziemlich der letzte Anbieter dessen Systeme eine ganz bestimmte Soundrichtung repräsentieren, -Shure ist ja so gut wie vom Markt verschwunden-, und auch wenn man diese sprzifische Soundrichtung nicht mag sollte man immerhin anerkennen das sie durchaus sowohl ihre Liebhaber wie ihre Berechtigung hat.

Zumindestens in der günstigen Prestige-Serie können die Grado-Systeme auch qualitativ gesehen gut mit ihrer Konkurrenz mithalten ebenso finde ich z.B. das Grado Reference Platinum nicht überteuert wenn ich mir so ansehe was der Markt sonst so zu bieten hat.

Bei den beiden größeren Serien muß ich leider sagen das ich jetzt seit ca. 2 Jahren kein Exemplar mehr gehört habe deswegen lasse ich einmal aussen vor aber seinerzeit habe ich sie sehr wohl als Alternativen zu diversen hochwertigen MC´s gesehen die alternativlos waren wenn man ein bestimmtes Soundergebniss vor Augen hatte.

MFG Günther
akem
Inventar
#21 erstellt: 03. Jul 2013, 10:48
Ich meinte eigentlich den "Ruf" bezüglich Qualität. Was den Klang angeht ist eh so vieles vom Zusammenspiel mit dem Tonarm abhängig, daß man hier meiner Meinung nach auch nicht wirklich von einem "eigenen" Sound sprechen kann. Auch innerhalb eines Hersteller klingen die Modelle so unterschiedlich, erst recht in Verbindung mit den Tonarm Wechselwirkungen, daß man da von grundsätzlichen Klangeigenschaften imho nicht wirklich sprechen kann.

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#22 erstellt: 03. Jul 2013, 11:19
Hallo!

Natürlich ist beim Zusammenspiel von mindestens drei mechanischen Baugruppen wie man sie bei einem Plattenspieler nun mal hat immer wieder mal mit (zuweilen unangenehmen) Überraschungen zu rechnen aber im Endeffekt ist die Wertigkeit des verwendeten Abtasters doch immer noch ungleich höher ald die von Tonarm und Lauwerk zusammengenommen.

Insofern kann man also m.E. immer von einem bestimmten Firmensounding der unterschiedlichen Abtaster ausgehen die sich erst in sehr hohen Preisklassen immer mehr verlieren. Das liegt m.E. vor allem daran daß die unterschiedlichen Firmen eben die Schwächen ihrer günstigeren Abtaster auch unterschiedlich kaschieren.

Der typische Grado-Sound der vor allen durch eine Präsenzsenke zwischen 2000 und 4000 Hz erzeugt wird (ähnlich wie beim großen Viorbild Shure seinerzeit) unterscheidet sich wesentlich von z.B. dem Audio-Technica-Sounding mit seiner leichten Überhöhung ab ca 6000 Hz mit dem vor allem der Hochtonabfall handelsüblicher MM-Systeme kaschiert werden soll und das bei korrekem Abschluß sehr leicht zu etwas zu viel Hochtonpfeffer führen kann. Aber genug davon ich will hier ja nicht den Tread sprengen.

Inwieweit die Grado-Nadeleinschübe bei den günstigen Prestige-Modellen und beim Grado Reference Platinum in der Tat identisch sind werden wir wohl an dieser Stelle nicht klären können, jedenfalls weiß ich niemanden der eine Handvoll unterschiedlicher Grado-Nadeleinschübe besitzt und über eine geeignete Nadellupe respektive ein geeignetes Mikroskop verfügt, soweit geht meine Neugier diesbezüglich jedenfalls nicht das ich mir mit dem Erwerb dieser Materialien meine Hobbykasse für den Rest des Jahres leeren würde.

MFG Günther
akem
Inventar
#23 erstellt: 03. Jul 2013, 12:15
Ich glaube mal gelesen zu haben, daß Grado an der Stelle auch unterschiedliche Nadelträger verwendet.

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#24 erstellt: 03. Jul 2013, 19:29
An welcher Stelle ???

@ Günther:

Den Ausschluß des Rückgaberechts gem. Fernabsatzgesetz laut den AGB eines Händlers könnte man dahingehend umgehen, in dem man darauf achtet, daß für einen optischen Vergleich diverser Nadeleinschübe sich ein Produkt aussucht, bei dem die Nadel in einer total durchsichtigen, versiegelten PVC-Box und möglichst ohne heruntergeklapptem bzw. aufgestecktem Nadelschutz geliefert wird. Dann könnte man u. U. mit Lupe oder Mikroskop schon etwas erkennen.

Diese Bedingungen werden in der Praxis aber sehr selten vorkommen. Grado liefert wohl in einer Styroporbox mit Umkarton aus.

Ansonsten wäre es ja ein leichtes, jeweils einen Nadeleinschub " black " bzw. " gold " zu kaufen und nach zeitraubender Fotographie alles wieder zurück zu schicken.

Grado wird wohl niemanden Auskunft darüber erteilen, zu welchem Prozentsatz und in welcher Form die Nadeleinschübe - theoretisch - geprüft werden.

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#25 erstellt: 04. Jul 2013, 09:37
Hallo!

@Wuhduh

Ich denke auch nicht das man von Grado erschöpfende Auskünfte erhalten könnte, wie überall im HiFi gibt es wohl auch bei Grado viel heiße Luft und wenige harte Fakten.

Hier steht man dann, -wie so oft im HiFi-, vor der "Treu und Glauben" Frage die man eigentlich nur mit einem langwierigen und teueren Reihenversuch beantworten könnte, -oder man läßt die Finger von Grados wenn man sie nicht unbedingt haben muß-.

Ich selbst habe noch eines der Prestige-Modelle (silver) mit einer ganz passablen Nadel, falls diese mal abgeschrubbt ist werde ich mir eine original -silver und eine -black Nadel zulegen und dann das Abtastverhalten dokumentieren (falls ich dazu komme natürlich) eine vernüftige Nadellupe habe ich leider nicht zur Verfügung, nur Oszi und Sweep auf Testplatte.

MFG Günther
akem
Inventar
#26 erstellt: 04. Jul 2013, 10:28

Wuhduh (Beitrag #24) schrieb:
An welcher Stelle ???


Bei den Systemen mit Wechselnadel...
Albus
Inventar
#27 erstellt: 04. Jul 2013, 11:35
Tag,

im Grado-Flyer LIBRETTO, oben erwähnt und 'verlinkt' (Library Vinylengine), wird der Unterschied der dreiteiligen bzw. vierteiligen Teleskop-Nadelträger im 'Aufstieg' zu den Produktversionen Prestige Silver und Gold beschrieben.
Was die etwaige Verbesserung der Nadelträger/Abtastnadel-Einheit angeht, in den mehr oder weniger weit ausholenden Diskussionen im Vinylengine-Forum wird herausgestellt, dass man für die Realisierung der Verbesserungsabsicht eine der Nadeln 8MZ, MCZ oder TLZ erwerben sollte. Bestätigung der Verbesserung findet man ebendort. - Diese Nadeln sind bei LPGEAR (entsprechend LPTUNES) noch verfügbar. Abbildungen der nackten ganzen Steine findet man im Internet.
Ansonsten bleibt zu 'mäkeln', vielleicht, dass die im LIBRETTO-Flyer genannten Spezifikationen (Resistance 475 Ohm, Inductance 45 mH) von jüngeren Produkten nicht realisert werden. Stereoplay 12/2000, Seite 148, nennen als Messwerte für das Modell Prestige Blue 567 Ohm/55,7 mH bzw. für das Prestige Gold-Produkt 527 Ohm/56 mH. - Derartige Änderungen (Fortschritte?) sind wohl auch für das immer wieder in Rede kommende bzw. gebrachte AT95E zu bemerken: Original 410 Ohm/400 mH, gemessen am Objekt AT95E 682 Ohm/417 mH; Abkömmling Clearaudio Alpha 2000 680 Ohm/409 mH. Nichts bleibt wie es ist, oder?

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 04. Jul 2013, 11:38 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#28 erstellt: 04. Jul 2013, 11:53
Hallo!

@Albus

Solche unterschiedlichen Werte können sehr wohl auf Schwankungen im Produktionsprozess zurücjkgeführt werden was sowohl auf uralte Produktionsmaschinen, wie auf schlecht ausgebildetes Personal (oder auch hohe Personalfluktation) oder auf eine mangelnde Qualitätsüberwachung der Produktionskonstanz schließen lies, -hier muß kein bewußter Änderungswillen am Werk sein-.

Auch kann hier der Rationalisierungsgedanke respektive der günstigere Materialeinkauf als Ursache der Produktänderung nicht ausgeschlossen werden.

Ja ich halte sogar alle diese Gründe zusammengenommen, eine Auswahl derselben oder einzel genommen für wesentlich wahrscheinlicher als eine Absicht die sich im Rahmen eines Verbesserungs- respektive geplanten Veränderubngsgedankens aus klanglichen oder technischen Gründen bewegt. Mittlerweile dürften nicht nur bei Grado und Audio-Technica die Maschinen zur Herstellung von Abtastsystemen und Nadelträgern überaltert sein wenn nicht gar auf dem letzten Loch pfeifen und neue Maschinen werden wohl aus Rentabilitätsgründen wohl kaum noch als Ersatz angefertigt werden.

Insofern halte ich das Thema eigerntlich für wenig diskussionswürdig und denke eher das wir froh sein sollten das man überhaupt noch passable Abtaster bekommt.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 04. Jul 2013, 11:54 bearbeitet]
mathi
Stammgast
#29 erstellt: 16. Jul 2013, 14:23
Also eine Endkontrolle findet bei Grado sicherlich nicht statt.

Habe bei der Aktion (-30%) zugeriffen und gleich in die Scheisse gelangt. System wurde defekt geliefert, ein Kanal ohne Funktion. Bei genauerem Hinsehen viel auf, das ein Drähtchen seitlich aus dem Systemkörper raussteht.


MfG
akem
Inventar
#30 erstellt: 16. Jul 2013, 15:21

mathi (Beitrag #29) schrieb:
Bei genauerem Hinsehen viel auf, das ein Drähtchen seitlich aus dem Systemkörper raussteht.


Krass...
Wuhduh
Inventar
#31 erstellt: 16. Jul 2013, 17:33
Tja, bei meiner Quelle wird spätestens die Ware vor der Herausgabe optisch stückgeprüft und dann erst über den Tresen geschoben.

Gerechtfertigte Reklamationen sind Null Problemo.

Und das alles zu Schleuderpreisen; auch bei Sparfüchsen und Geizgeilies.

MfG,
Erik
mathi
Stammgast
#32 erstellt: 16. Jul 2013, 18:55
Gut, bekomme ein neues zugeschickt. Mal sehen ob dies dann funktioniert

Wollte mal was anderes ausprobieren und hatte Grado gar nicht auf dem Plan. Ohne Aktion hätte ich es nicht gekauft! Dafür liest man zu viel Negatives....


MfG
dannewitz
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 17. Jul 2013, 10:48
@mathi
Ich hoffe bei Lebensmitteln ist die Vorgehensweise etwas besonnener . Bei zu vielen Negativ-Berichten Finger weg sonst freut sich nur der Pastor .
Wuhduh
Inventar
#34 erstellt: 25. Jul 2013, 12:18
Moin !

Wie wäre es mit ...

1)
Sammelbestellung über mind. 10 Universalnadeln ?

Rückgabe wird aber ausgeschlossen sein.

oder

2)
Multi-Suche in diversen Foren nach technisch intakten Grado Prestige Gold - Gehäusen ohne Nadel ?

MfG,
Erik
mathi
Stammgast
#35 erstellt: 26. Jul 2013, 00:08

akem (Beitrag #30) schrieb:

mathi (Beitrag #29) schrieb:
Bei genauerem Hinsehen viel auf, das ein Drähtchen seitlich aus dem Systemkörper raussteht.


Krass... :.


Ja, sehr Krass
Vor allem, das mir PhonoPhono das Teil wieder zurück schickt, mit dem Vermerk "geprüft, kein Fehler feststellbar", "Anschlussfehler vom Kunden".

Ich baute es nochmal ein, natürlich geht der rechte Kanal nach wie vor nicht. Und nein, es liegt kein Anschlussfehler oder Defekt am Plattenspieler vor. Meine anderen TAs funktionieren ja auch.

Ich könnte gerade platzen vor Wut
volvo740tius
Inventar
#36 erstellt: 26. Jul 2013, 02:44
Hallo,


mathi (Beitrag #35) schrieb:


Ich könnte gerade platzen vor Wut :|


das glaube ich gern, das ist ja auch übelste Sorte, Du wirst aber sicher dort anrufen und Deinem Ärger Luft machen?! Wenn der Mangel schon optisch ins Auge fällt, weiß ich nicht wo das Problem bei den Herren dort liegt. Auf jeden Fall wieder zurückschicken mit dem Verweis auf den Fehler und mal fragen, wie das denn geprüft wurde. Um welches Grado handelt es sich eigentlich, nur so aus Neugier?

Viel Erfolg, Gruß Thomas
mathi
Stammgast
#37 erstellt: 26. Jul 2013, 03:27
Um nen Prestige Black, nichts teueres, trotzdem ärgerlich.
tomtiger
Moderator
#38 erstellt: 26. Jul 2013, 05:19
Hi,

das Problem, das ich sehe, ist, dass alle Tonabnehmer der Serie (annähernd, Kanaltrennung) die selben Spezifikationen haben. Wenn der Hersteller schreibt "meets higher test specifications." frage ich mich, welche Spezifikationen das sein sollen. Und warum die dann nicht (werbewirksam) veröffentlicht werden.

"Beschiss" sehe ich da keinen, soferne die versprochene Spezifikation erfüllt wird.

Wer es weiß kann ja das preiswerteste Grado kaufen.

LG Tom
Wuhduh
Inventar
#39 erstellt: 26. Jul 2013, 07:14
Moin, mathi !

Nicht aufgeben, ein aussagekräftiges Foto machen, dieses Herrn Lützelberger persönlich zuschicken und bei eindeutiger Sachlage sofort darauf hinweisen, daß Du - sofern die Frist noch nicht abgelaufen ist - vom Fernabsatzgesetz Gebrauch machen und das System UNFREI zurückschicken wirst, da der Kunde m. E. nicht verpflichtet ist, zweimal Versandkosten zu bezahlen.

Ist ein unverbindlicher Hinweis. Hatte aber Wirkung bei einem neuem System mit Fusseln und Krümeln an der Nadel. Katzen fusseln, Tonabnehmer nicht.

MfG + Häppi Aua,
Erik
volvo740tius
Inventar
#40 erstellt: 26. Jul 2013, 09:46
Hallo,

das Widerrufsrecht wird hier nichts mehr bringen, da der TA schon vorher als "defekt" zurückgeschickt worden ist. Bei einem Widerruf wäre ja die Rückerstattung des Kaufpreises fällig, Phonophono könnte dann den Spies umdrehen und sagen "das Teil ist ja defekt, da gibt es nur einen Bruchteil zurück".
Das System mit Fehlerbeschreibung als defekt zurückschicken, auf Umtausch bestehen und die angefallenen Versandkosten zurückfordern.

Gruß Thomas
dannewitz
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 27. Jul 2013, 17:22
Hallo Erik
Na watn Spass mit Lütze , also
1. gilt das Fernabgabegesetz imma , denn
2. muß der Händler nachweisen !!!, Fehler war beim Versand nicht vorhanden
3. da Lütze generell sein Zeuch ohne eine Kontrolle versendet, sehr gute Erfolgsaussichten
4. Wäre da noch der Garantieanspruch innerhalb von 6 Monaten muß der Händler die Unversehrtheit des Artikels nachweisen und das funktioniert in den seltensten Fällen
DIe Rücksendung der defekten Nadel sagt doch alles über den Realitätsverlust vom HiFi-Gurrru Lütze .
Na da ist mein Händler anders drauf, Erik weisse bescheid, der kontrolliert jede !!! Schraube ohne wenn und aber und kümmert sich wenn ein Fehler mal unsichtbar im Systemkörper versteckt auftritt o.ä., hatte ich noch nie, bin aber mal mit einem Kunden zusammengetroffen der ohne wenn und aber in die Kümmer-mich Abteilung musste und innerhalb von wenigen Tagen Ersatz bekam und das ohne wenn und aber, leider ist unser Spezi halt kein " Ich bin der HiFi-Macher ", sondern der macht und das so schnell als möglich .
Fazit: Nadel in den Karton, zurück an Lütze und Kaufpreis + 2x Porto zurückverlangen, ihm geistig eine und dann nie wieder dort etwas kaufen und es immer schön weitererzählen, solche Leute müssen es spüren !!
Dannewitz


[Beitrag von dannewitz am 27. Jul 2013, 17:23 bearbeitet]
tomtiger
Moderator
#42 erstellt: 27. Jul 2013, 18:10
Hi,

nicht die Contenance fahren lassen, auch wenn es ärgerlich ist. Da wird irgend ein Angestellter einen Fehler gemacht haben.

Da der Fehler ja optisch sichtbar ist, Foto machen und gut ist.

LG Tom
Wuhduh
Inventar
#43 erstellt: 27. Jul 2013, 20:39
Nein, Tom !

Das ist der seit längerem bemängelte EGAL-Virus, der unser gesamtes Wirtschaftssystem und nicht nur die meisten Berliner Haivieh-Händler befallen hat.

Ihr alle könnt sicher sein, daß Signore Dannewitz und ich keinen Quatsch erzählen, auch wenn es sich für Außenseiter zuweilen bis oft aggressiv und unverständlich anhören mag.

" Gut ist " und Weichei-Modus helfen dem Geschädigten heutzutage selten weiter.

MfG,
Erik
dannewitz
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 27. Jul 2013, 23:29
Hallo, Fehler, Angestellter, ooooh, was für eine Ausrede! Wer hat die denn erfunden 2 + 2 oder Flex den Strom? Schlimm wenn das so wäre, was es mit 100 % iger Sicherheit nicht ist. Ich kenne einige HiFi-Händler mit Angestellten, da entwickelt KEINER, aber auch gar KEINER ein Eigenleben, da geht es zu wie in guten alten Zeiten ( auch bei PhonoPhono ), Retoure kommt, wird immer mit Chef-Absprache behandelt und wird dann so wie der Chef es sagt !!! bearbeitet und es läuft bei 95% aller HiFi-Händler gleich ab, es wird immer ein Entscheider-Chef gefragt, immer. Also bitte nicht auf den " Angestellten " schieben! Das hört sich ja an als wenn es dort zu geht wie bei einem billig Energieanbieter mit Telefonseelsorge!
Da wird Herr Lützelberger selbst die Order rausgegeben haben, es wäre ohne Frage einfach gewesen die Nadel, wenn Sie dann o.K. war, gegen eine andere zu tauschen, No Problem, Kunde zufrieden und gut. Aber da wird um so eine Kleinigkeit ( Betrag unter 50 Euro für PP ) ein Aufwand betrieben, das offensichtlich defekte Teil wieder zum Kunden zurückzusenden, den Kunden zu verärgern und Kunde bemängekt den Defekt immer noch. Kleiner Tip den man Testen sollte, die Denon DL 103 Tonabnehmer für den angegebenen Preis ( 242,95 ) sollen bei PhonoPhono garnicht existieren ( momentan nicht lieferbar ), kursiert so als Gerücht bei uns im Biergarten herum, es sei denn er Importiert die Dinger aus den USA, dann ist es keine Europa-Ware ( Mindestbestellmenge ca 500 St. ). Ein DL 103 aus Deutschland müsste mindestens 249.- Euro kosten und die Denon DL 103 existieren ( www.schalldruck-hifi.de/Analog.html ).

Gute Nacht
Dannewitz
tomtiger
Moderator
#45 erstellt: 28. Jul 2013, 00:16
Hi,

bei uns ist es so, dass das zurückgeschickte Produkt an einen Techniker gegeben wird. Wenn der Mist baut und zum Chef sagt "Habe ich überprüft, kein Fehler.", geht das an den Kunden zurück.

Ist aber auch egal.

DL 103 hat doch immer so um die 100 Euro gekostet (kann mich an 99,-- bis 109,-- erinnern), laut Geizhals in Österreich vor 7 Jahren 139,--, EU weit sogar drunter. Aber im UK und in Polen gibt es das für unter 200 Euro. http://geizhals.at/eu/denon-dl-103-mc-tonabnehmer-a16392.html

Womöglich sind das ja polnische DL-103?


LG Tom
Wuhduh
Inventar
#46 erstellt: 28. Jul 2013, 02:42
Hallo, Ihr Beiden !

Dies ist ein GRADO-Thread und ich würde mich sehr freuen, wenn alle ihre Gedankenschnipsel zu anderen Produkten - und insbesonders zum DL103 - woanders platzieren würdet.

Danke an alle,
Erik
dannewitz
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 28. Jul 2013, 12:25
Yes Sir , Asche auf meine Haupt . Also vergessen wir den Denon Kram und widmen wir uns wieder den bösen Angestellten, Chefe nix können dafür, Kollege nixe Ahnung :{! Also kleiner Tip an den " Techniker " wenn ein Grado schon optisch aus dem Rahmen fällt, nimmt Chefe der Teil und steckt es in ein Grado Prestige mit Tonarm, Plattenspieler und dem anderen Zeug und hört sich das dann mal selbst an, falls er nicht bei dem " Kundenandrang " in seinem Geschäft vollkommen überfordert ist ( 6 Kunden pro Tag ) ! Den "Techniker " würde ich Saturn zur Verfügung stellen, falls er überhaupt eine Elektronik-Ausbildung besitzt und nicht nur ein " Lötaffe " mit Basteltrieb ist. Für den " Lötaffen " vorab schon ein Sorry, aber so nennen wir bei uns die " Hilfs-Techniker " in den HiFi Geschäften mit der Lizens zum Kolophonium inhalieren .


[Beitrag von dannewitz am 28. Jul 2013, 12:44 bearbeitet]
Albus
Inventar
#48 erstellt: 28. Jul 2013, 13:07

mathi (Beitrag #29) schrieb:

Habe bei der Aktion (-30%) zugeriffen und gleich in die Scheisse gelangt. System wurde defekt geliefert, ein Kanal ohne Funktion. Bei genauerem Hinsehen viel auf, das ein Drähtchen seitlich aus dem Systemkörper raussteht.
MfG


Tag,
bitte, das bemerkte Drähtchen - steht es immer noch aus dem Systemkörper heraus?
Freundlich
Albus
mathi
Stammgast
#49 erstellt: 30. Jul 2013, 23:55
Hallo Albus,

ja es steht immer noch raus.

Mit abgezogenem Nadelträger sieht man es besser:


Grado_Prestige

Bin zeitlich grad sehr eingespannt, Morgen geht es zurück.
Eine Stellungnahme habe ich bis heute nicht erhalten (vor 6 Tagen via mail angeschrieben), war auch nicht anders zu erwarten.

Jedenfalls weiß ich, wo ich nie wieder etwas kaufe.


MfG


[Beitrag von mathi am 31. Jul 2013, 00:02 bearbeitet]
Albus
Inventar
#50 erstellt: 31. Jul 2013, 11:39
Tag,
und Tag mathi,

danke für die Mitteilung - wie haben die Herren (Damen?) bei Phonophono bloß geprüft? Oder Grado - siehe deren Flyer LIBRETTO mit der Aussage "100% Quality Control" (anfangs verlinkt zur Vinylengine).
Du bist beschäftigt, aber die Frage stellt sich wie von selbst: ist es ein loser Draht oder gar zwei (zu den Spulen rechts zugehörig)? Der Defekt des rechten Kanals ist ja vermutlich total, eben weder Brumm noch Signal.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 31. Jul 2013, 11:39 bearbeitet]
dannewitz
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 31. Jul 2013, 13:06
Hallo mathi
Der Draht gehört mit großer ! Sicherheit zum Pin Green Right Ground und ist bestimmt beim Zusammenbau im Werk abgerissen o.ä.,( habe gerade ein Grado vor mir liegen ) deshalb auch der rechte Kanal tot. Natürlich wird Dir PhonoPhono nicht Antworten ( Hochmut kommt vor dem Fall ). Die Jungs sind ja so was von Beschäftigt ( mit Kaffé trinken und HiFi-Märchen erfinden, oder dem Gelaber der UVP ´s ) da bleibt für uns popelige Kunden keine Zeit, Geld ist ja verdient, Kunde ist zwar sauer und unzufrieden, aber wen scherts. Dümmer gehts nümmer!! Recht so beim nächsten Kauf links liegen lassen!!
Dannewitz
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