Sie sind bereits Community-Mitglied? Dann loggen Sie sich hier ein!

Auto-Login
Passwort vergessen?


welcher phonovorverstärker?

+A -A
Autor
Beitrag
austropop
Neuling
#1 erstellt: 08. Nov 2013, 13:56
liebe vinyl gemeinde.

ich bin gerade dabei mir einen thorens td 320 mkII zuzulegen und suche nun einen phono vorverstärker bis ca. €100.-
zu meinem system.

Plattenspieler (sehr wahrscheinlich der thorens) ---> phono vorverstärker ??? ---> NAD 316 bee ---> standlautsprecher cambridge S70

was ich so höre:

danzer, ambross, dradiwaberl, falco, arik brauer, eben austro pop

aber auch indi rock wie naked lunch, velo jet

und etwas punk ala man or astroman

folgende phono vorverstärker hab ich bisher in der engeren auswahl:
NAD PP 2i, rega fono mini A2D oder doch pro ject phono box II (oder doch der günstigere phono box MM)

ich kann mich nicht entscheiden

danke schon mal für eure hilfe
austropop
kölsche_jung
Inventar
#2 erstellt: 08. Nov 2013, 14:01
der entzerrer muss in erster linie mal zum Tonabnehmer passen ...
der tonabnehmer muss wiederum zum tonarm passen

in deinem fall des 320 müsste das der TP90 sein ... also: welches System?

Verstärker und Lautsprecher sind für die Auswahl des Entzerrers völlig gleichgültig
austropop
Neuling
#3 erstellt: 08. Nov 2013, 14:19
zur zeit ist der standart tonabnehmer drauf. (auf dauer wird er aber gewächselt) welches system weis ich allerdings noch nicht. liebäugle mit dem ortophon 2m (rot) Tonarm TP 90.

heißt das immer wenn ich den tonabnehmer wechsle soll ich auch den vorverstärker wechseln?!?!?
kimotsao
Inventar
#4 erstellt: 08. Nov 2013, 14:45
hallo

würde diesen hier empfehlen:
http://www.amazon.de...ords=cambridge+phono
kölsche_jung
Inventar
#5 erstellt: 08. Nov 2013, 15:36

austropop (Beitrag #3) schrieb:
... heißt das immer wenn ich den tonabnehmer wechsle soll ich auch den vorverstärker wechseln?!?!?

jein

der tp90 ist mit 17gr effektiver masse kein leichtgewicht, da sollte die compliance des abtasters nicht zu hoch werden
mit dem 2m red liegst du bei einer reso von 7Hz, das ist nicht gerade optimal und der TP90 ist ein richtig guter Tonarm und hat da mE deutlich besseres verdient

Tonabnehmer mit niedriger compliance (die gut zum TP90 passen würden) sind häufig MC-Systeme, darauf wäre beim Kauf eines Entzerrers zu achten, schön wäre es natürlich auch eine Anpassbarkeit des Entzerrers ... das ist bei den meisten Entzerrern heutzutage komischerweise nicht möglich ...

die preiswerteste Lösung für MM und MC und voll anpassbar ist glaube ich der HormannAudio Supa2.0 ...gibts grad für 139€ als "Schnäppchen"

da hat das Gerät zwar keinen "klangvollen Namen", aufgrund der Anpassbarkeit bist du jedoch für so ziemlich jeden Tonabnehmer vorbereitet

an meinem TP90 hängt übrigens ein BenzGold ... ich bin ganz froh, dass Benz nicht an die üblichen 100 Ohm anzuschließen, der Supa erlaubt mir 200 Ohm ... das klingt frischer und knackiger, bei 100 Ohm klang das Benz etwas schlapp


[Beitrag von kölsche_jung am 08. Nov 2013, 15:37 bearbeitet]
akem
Inventar
#6 erstellt: 08. Nov 2013, 19:32
Ich würde mal ein Denon DL110 in den Ring werfen, welches nicht nur gut zum Tonarm paßt sondern auch MM-kompatibel ist. Gibt's derzeit bei williamthakker.eu für ~180€. Dazu würde ich einen Musical Fidelity VLPS Phonovorverstärker empfehlen. Der kostet etwa 150€. Dann hast Du klanglich schon was ganz ordentliches.
2M Red? Brrrrrrrrr.... Ist technisch ein OM10 mit bischen mehr Plastik außenrum, und ein OM10 kostet neu nicht mal 40€... Und erst recht nicht auf so nem Dreher, das ist Majestätsbeleidigung. Du kaufst doch keinen Porsche und schraubst dann Fahrradreifen dran, oder?

Gruß
Andreas
mkoerner
Stammgast
#7 erstellt: 09. Nov 2013, 01:32
Der Tipp vom Vorredner sollte sorgfältig bedacht und womöglich ernsthaft berücksichtigt werden

Mike
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 09. Nov 2013, 08:32
Der unflexible Tonarm dürfte viele MC-Besitzer zum Retippen animieren. Damals wurde auch gerne das Audio-Technica AT-OC9 in der Ur-Version verbaut.

Das Ortofon VM Red hatte mir nicht gefallen. Das Silver war schon harmonischer. Gilt natürlich auch für die 500er-Zwillinge.

Irgendwann gab es einen Testbericht mit einem Grado Reference. Also nicht das WOOD und nicht die Prestige-Serie.

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 09. Nov 2013, 13:39
Hallo!

@Wuhduh

Flexible Tonarme würden wohl den wenigsten (mich eingeschlossen) hier passen, die Dinger sollen eher möglichst steif und resonanzarm sein.

In der Möglichkeit der Tonabnehmerwahl ist der TP-90 eigentlich alles andere als eingeschränkt oder unflexibel, mit seinen zwei Resonanzkammern und seiner eff, bewegten Tonarmmasse von gerade mal 17 Gramm kommt der Tonarm für ein breites Spektrum von aktuellen Systemen in Frage.

So ziemlich alles zwischen einem VFM-silver/OM(S) -30/-40 bis hin zu einem DL-110 kann man ohne größere Nachteile darin betreiben.

Für mich neben dem TP-16/IV der beste Tonarm den Thorens jemals auf einem Laufwerk verbaut hat.

MFG Günther
austropop
Neuling
#10 erstellt: 09. Nov 2013, 16:33
wow.....

herzlichen dank für eure antworten!

die tonabnehmer entscheidung wird erst in geraumer zeit fallen. das buget lässt es zur zeit nicht zu.

zu den phono versärkern,

der Musical Fidelity VLPS ist zu meiner liste auf allle fälle dazugekommen, auch wenn er über meinen buget liegt. denke mir das ich das ding sowiso einige zeit haben werde und dann solls ja auch freude bereiten.

der Nad pp2i und die project phono box II sind alles MM/MC vorverstärker was sagt ihr den zu diesen? ist der musical fidelity höher einzustfen? der cambridge ist nur MM und scheidet daher aus. den hormann audio muss man selbst zusammenbauen? finde recht wenig über dieses teil...

dank euch
werd jetzt mal live musikhören und gedanken sortieren
carl verheyen live

lg
austropop
kölsche_jung
Inventar
#11 erstellt: 09. Nov 2013, 18:14

austropop (Beitrag #10) schrieb:
... den hormann audio muss man selbst zusammenbauen?...

nein, kann man, muss man aber nicht, gibt es gerade genau hier als Komplettgerät incl Netzteil

k
akem
Inventar
#12 erstellt: 09. Nov 2013, 19:00
Ich kenne zwei Pres von Project und beide haben mich jetzt nicht gerade zu Begeisterungsstürmen hingerissen. Und das waren teurere Geräte als das von Dir anvisierte... Die NADs genießen auch keinen besonders guten Ruf. Die VLPS spielen dagegen richtig gut und ich hatte schon erheblich teurere Geräte, die schlechter waren. Ich würde den VLPS jederzeit z.B. einem Trigon Vangguard 2 oder einem Lehmann Black Cube SE vorziehen. Bei beiden fehlt mir die Frische und Auflösung im Hochton, die der VLPS aber hat.

Gruß
Andreas
*mps*
Stammgast
#13 erstellt: 09. Nov 2013, 20:47
Wie Andreas schon sagt, 100,- willst ausgeben. Der VLPS ist zwar ein Fuffi teurer, aber das bereust du nicht, wär am falschen Ende gespaart

Gruss
Michael
Wuhduh
Inventar
#14 erstellt: 09. Nov 2013, 23:19
Nabend !

@ Andreas:

Kann man nicht Preamps, denen die Frische fehlt, mit einem Febreze-Tauchbad wieder motivieren ?

@ austropop:

Evtl. ein Cambridge Audio 640P ? Gibt es bestimmt für max. Hunni !

@ Hörbert:

Der TP-90, von denen sehr viele im Alter unterschiedliche Bruchstellen im Kunststoff - und auch die Armablage ! - bekommen, kann im Gegensatz zu den überaus haltbaren Oldies der TP16-Serie nicht als hervorragende Konstruktion betitelt werden.

Nach 2x Knick-Knack an verschiedenen Stellen hatte ich genug und trennte mich von meinem TD2001 mit Mahagonizarge. Habe es bis heute nicht bereut.

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 10. Nov 2013, 09:51
Hallo!

Na ja, die TP-90 Tonarme haben ja auch mittlerweile etliche Jahre auf dem Buckel.

Besagte Brüche betreffen vor allem ein ganz bestimmtes Kunststoffteil, einen Ring an der Tonarmbasis der zur Lifthöhenverstellung benötigt wird und der sich kleben läßt. Ein Austausch gegen ein (noch zu bekommendes ) Ersatzteil gestaltet sich etwas schwierig ist aber zu bewältigen..

Brüche an der Armablage sind ein leidiges Thema das bei vielen älteren Tonarmenaktuell ist, -nicht nur beim TP-90.

MFG Günther
austropop
Neuling
#16 erstellt: 15. Nov 2013, 13:50
ich möchte mich bei euch bedanken!

entschieden habe ich mich für den Musical Fidelity VLPS.

Denke das ich von dem fidelity lange etwas habe.

lg
austropop
kölsche_jung
Inventar
#17 erstellt: 15. Nov 2013, 15:52
Dann komm bloss nicht auf die Idee, dir ein BenzGold an den TP90 (an sich eine wie ich finde gute Kombi mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis) zu schrauben, das funzt mit den 100Ohm des MF nicht gut.
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Phono Vorverstärker!
Günni65 am 03.11.2010  –  Letzte Antwort am 08.11.2010  –  3 Beiträge
Phono Vorverstärker
ZimTst3rn am 17.12.2014  –  Letzte Antwort am 21.12.2014  –  14 Beiträge
Phono-Vorverstärker !?
arezzo am 24.02.2005  –  Letzte Antwort am 04.02.2007  –  23 Beiträge
Entzerrvorverstärker/ Phono Vorverstärker ~150?
Hatschmaster am 30.04.2013  –  Letzte Antwort am 02.05.2013  –  27 Beiträge
Welchen phono Vorverstärker ?
Ampeer am 16.10.2011  –  Letzte Antwort am 28.10.2011  –  9 Beiträge
Phono Vorverstärker
pixie am 05.05.2005  –  Letzte Antwort am 02.06.2005  –  76 Beiträge
Was für ein Phono Vorverstärker?
am 14.12.2004  –  Letzte Antwort am 15.12.2004  –  8 Beiträge
BRAUCHT man einen Phono-Vorverstärker?
Thorstaen am 05.04.2004  –  Letzte Antwort am 21.01.2015  –  23 Beiträge
Suche Phono-Vorverstärker
Teigmantel am 31.07.2012  –  Letzte Antwort am 02.08.2012  –  15 Beiträge
Welcher Phono-Vorverstärker bei Tangentialplattenspieler?
ozn am 05.01.2009  –  Letzte Antwort am 08.01.2009  –  13 Beiträge
Foren Archiv
2013

Anzeige

Aktuelle Aktion

Hersteller in diesem Thread Widget schließen

  • NAD
  • Thorens
  • Pro-Ject

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder806.828 ( Heute: 177 )
  • Neuestes Mitglied**jimmy**
  • Gesamtzahl an Themen1.344.973
  • Gesamtzahl an Beiträgen17.657.813