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Grado Green (moving Iron) auf mm oder mc schalten?

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Lueftungauf4
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 27. Nov 2013, 19:08
dies ist mein erster Beitrag hier im Forum deshalb erstmal ein großes Hallo in die fachmännische Runde. Ich hab mir heute bei Ebay ein Realistic LAB 400 Plattenspieler gegönnt, nachdem ich meinen Stanton t.120 satt habe und meine Platten etwas hochwertiger hören möchte. Außerdem hab ich mir ein Grado Green System gekauft und bin mir noch unsicher ob das eine gute investition war, denn ich habe immer die befürchtung im Hinterkopf, daß ich auch das Grado Typische brummen bekomme durch schlechte Abschirmung des Plattenspielermotors. Doch eigentlich wollt ich ja nur wissen ob ich das Moving Iron System beim Verstärker auf Moving Magnet oder auf Moving Coil stellen soll. Passt ja irgendwie beides nicht so recht.

Danke im voraus für eure Hilfe.
Fhtagn!
Inventar
#2 erstellt: 27. Nov 2013, 19:13
Moin,

MM bei MI. MC nur bei MC.
HiFi_Addicted
Inventar
#3 erstellt: 27. Nov 2013, 21:24
Ganz so richtig ist das auch nicht dass man MI Systeme immer in MM Schalterstellung betreibt.

Die Grado Statement Reihe ist als MC zu behandeln.

Für die Prestige Reihe passt aber MM
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 27. Nov 2013, 23:24
Die Suchfunktion beißt nicht, ist oft recht ergiebig und erspart weiterführenden Buchstabensalat.

MfG,
Erik
Lueftungauf4
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 28. Nov 2013, 20:04
Danke für die hilfreichen Antworten und ich bitte um entschuldigung falls dieses Thema hier schon behandelt wurde.
Hatte eigentlich gesucht und nichts passendes gefunden. Nichtsdestotrotz war es nicht meine Absicht hier Unmut auf mich zu ziehen.

Danke dennoch
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 28. Nov 2013, 20:38
Hallo!

Keine Sorge, Unmut hast du ganz und gar nicht auf dich gezogen.

Zudem könnte deine Frage mit Hife der Suchfunktion nur indirekt beantwortet werden.

Deinem Phono-Entzerrer ist es ziemlich egal ob du nun ein MI, ein MM oder ein High-Output MC verwendest, wichtig ist nur die Ausgangsspannung die das jeweilige Abtastsystem liefert.

Es gibt hier eine ganz einfache Regel:

Die Ausgangsspannung wird zumeist in Millivolt (MV) angegeben, -wenn hier keine 0 vor dem Komma steht gehört das System an den MM-Eingang unf falls eine 0 vor dem Komma steht oder die Spannung in Mikrovolt (µV) im Hunderterbereich angegeben wird gehört das Abtastsystem an den MC-Eingang.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 28. Nov 2013, 20:38 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#7 erstellt: 28. Nov 2013, 21:29
Wobei man ein MM nicht mit MC-typischen 100 Ohm oder 1kOhm, sondern mit 47 bis 50 kOhm betreiben sollte......
Lueftungauf4
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 29. Nov 2013, 13:36
Recht vielen Dank für die Antworten.
Wie ist denn so generell die meinung zu dem grado green System? bin mir unsicher ob ich nicht das geld in einem anderem System besser investiert hätte. Ich weiß das es low budget ist aber eventuell taugt es etwas?
Fhtagn!
Inventar
#9 erstellt: 29. Nov 2013, 15:58
Hör es dir erstmal an.
akem
Inventar
#10 erstellt: 29. Nov 2013, 16:57
Wenn Du vorher gefragt hättest, hätte man Dir wahrscheinlich eher was anderes empfohlen

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 29. Nov 2013, 17:30
Hallo!

Na ja, Grado-Systeme sind natürlich in erster Linie auf die Wierdergabe menschlicher Stimmen optimiert und im Low-budget-Bereich vor allem für klassische Musik interessant, für Rock-Popmusik finde ich sie nicht so gut geeignet.

Bei hochtonlastiger oder Tieftonlastiger Popmusik klingen Grados aus dem Low-budget-Bereich zuweilen etwas blechern da sie im oberen Mittenbereich über eine Präsenzsenke verfügen die dazu dient die menschliche Stimme etwas hervorzuheben.

MFG Günther
vb
Stammgast
#12 erstellt: 29. Nov 2013, 18:10

Fhtagn! (Beitrag #9) schrieb:
Hör es dir erstmal an.


dito


Wenn nichts brummt und die Fertigungsqualität stimmt... Habe unter der Woche einen Technics Plastikbomber (SL-J2) als Weihnachtsgeschenk fertig gemacht und mit einem Grado Black bestückt. Machen einen Heidenspaß für nicht mal 100€, eine echte CD-Alternative. Mal sehen, ob es gelingt, die rechtzeitig zu verpacken
Also, nicht schon ohne Vorfreude rangehen

Grüße
Volker
Lueftungauf4
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 29. Nov 2013, 20:25
"Von Fachleuten wurden die Tonabnehmer für das weltweit beste Preis- / Leistungsverhältnis ausgezeichnet."

der Satz stand grad beim Grado Green System auf der Hifisound E-shop seite.

Ist schon komisch wenn man von einigen Quellen schön Positives darüber zu hören bekommt und andere durch die Blume sagen: "blos Finger weg". Kann es wirklich sein daß es bei Grado solche qualitätsschwankungen gibt?

Freu mich schon wenn endlich der gekaufte Plattenspieler bei mir eintrifft und ich das System endlich live erleben darf. Entweder ich werde entzückt sein oder niedergeschlagen. Alles dazwischen ist bereits für mich gestorben.

Nebenbei gefragt, der Realistic LAB 400, der bald kommen dürfte, ist doch soweit mir bekannt ist ein guter Dreher, oder? Mir ist zumindest nichts anderes zu hören gekommen. Hat hier jemand erfahrung mit dem Plattenspieler?
applewoi
Stammgast
#14 erstellt: 30. Nov 2013, 21:12

Lueftungauf4 (Beitrag #13) schrieb:

der Satz stand grad beim Grado Green System auf der Hifisound E-shop seite.


Glaubst Du alles, was die in der Werbung erzählen? Das ist reinster Salestalk, der jeglicher Grundlage entbehrt. Manche würden es auch direkt als dreist gelogen bezeichnen. Wo kein Kläger ist...


Lueftungauf4 (Beitrag #13) schrieb:

Ist schon komisch wenn man von einigen Quellen schön Positives darüber zu hören bekommt und andere durch die Blume sagen: "blos Finger weg". Kann es wirklich sein daß es bei Grado solche qualitätsschwankungen gibt?


Kurz gesagt: Ja.
Ich habe bei billigen Grados angefangen von schiefen Nadelträgern über falschrum montierte elliptische Nadeln schon alles unterm Mikroskop gehabt.


Lueftungauf4 (Beitrag #13) schrieb:

Nebenbei gefragt, der Realistic LAB 400, der bald kommen dürfte, ist doch soweit mir bekannt ist ein guter Dreher, oder? Mir ist zumindest nichts anderes zu hören gekommen. Hat hier jemand erfahrung mit dem Plattenspieler?


Ein bisschen mehr gibt es hier zu lesen:http://vintage-turntable.com/tag/realistic-lab-400
Viele davon werden es vor Ebay Zeiten nicht über den grossen Teich geschafft haben.
Lueftungauf4
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 01. Dez 2013, 10:40
Herzlichsten Dank für eure Antworten. Ich werd mich mal überaschen lassen, was das Grado System mir bringt. Wenn nicht, dann versuch ichs doch weiter mit meinem Stanton 680HP.

Könntet Ihr mir eventuell noch beantworten, ob ich bei dem Realistic LAB 400 den Überhang auch mit einer Technics Überhanglehre einstellen kann? Oder ist das von Dreher zu Dreher unterschiedlich? Das mit dem VTA und dem Azimuth hab ich soweit verstanden, obwohl mir auch unklar ist, wie das Azimuth einzustellen wäre, falls es nicht ganz passen sollte. So eine standart Headshell hat doch dafür gar keine einstellmöglichkeiten.

Wie wichtig ist eigentlich die Tonarmhöhe? Der LAB 400 hat soweit ich weiß, keinen höhenverstellbaren Tonarm und das Grado System baut schon mächtig auf. Kann man da irgendwas schummeln, außer vielleicht den Plattenteller abzufräsen???
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 01. Dez 2013, 11:02
Hallo!

Es gibt unterschiedlich hoch bauende Headshells mit denen man auch bei nicht höhenverstellbaren Tonarmen ein wenig angleichen kann, zudem sieht eine leichte Schräglage des Tonarmes zwar unschön aus hat aber kaum Einfluß auf das Gesamtergebniss, -mach dir einmal klar wie eine Schräglage des Tonarmes aussehen würde wenn die +/- 5° Toleranz die für den Eintauchwinkel der Nadel vorgesehen ist tatsächlich mal vorliegen würden-.

Der Azimuth ist ebenfalls nur dabnn überhaupt ein Thema wenn die Nadel tatsächlich schiefsteht, hier liegt aber gleichzeitig ein massiver Umtauschgrund vor da das System dadurch in seiner korrekten Funktionsweise behindert ist. Auch hier muß man sich eigentlich nicht wirklich Gedanken machen.

MFG Günther
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