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Woher weiß ich ob mm oder mc?

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l_schneepfoten_l
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Sep 2007, 15:16
Hallo Leute,

also ich hätte mal wieder eine Frage an euch.
Ich habe einen Technics SL1210 MkII Table, mit einem Concorde Ortofon DJ S System. Bei meinem Verstärker kann ich zwischen mm (moving magnet), oder mc (moving coil) auswählen. Im Netz fand ich ne Info das es sich bei dem System von mir um ein mm system handelt. Schalte ich nun jedoch von "mc" auf "mm" um klingt es dermaßen dumpf, dass ich den Eindruck habe, dass das echt nicht richtig sein kann und auf mc viel besser klingt. Beim Vertsärker kann ich noch bei "mm" zwischen "low" und "high" umschalten, was das signal nochmal ein wenig verstärkt, jedoch beides gleichermaßen dumpf klingt. Nu endlich die Frage aufn Punkt gebracht. War das richtig was ich im Netz gefunden habe, das es ich bei meinem System um ein "mm" System handelt, oder woran kann ich das erkennen?
Und wenn es richtig war, warum kommt da so ein bescheidener Sound aus den Boxen?

schmunzeln erlaubt, aber bitte nicht auslachen *gräm

Grüsse,
Nigel
jopetz
Inventar
#2 erstellt: 08. Sep 2007, 15:30
Hallo,

also dein System ist eindeutig ein MM, und mit 6 mV sogar ein relativ 'lautes'. Im MC-Modus sollte das dann eigentlich irre laut sein. Also wirklich DEUTLICH lauter als bei MM. Wenn das nicht so ist, dann stimmt irgend etwas mit dem Verstärker nicht.

Wenn es im MM-Modus dumpf klingt, wäre das ein Hinweis auf zu hohe Kapazität -- kannst du die denn einstellen?

"Low" und "High" wird eigentlich eher für MCs verwendet. Aber wenn, dann müsste dein System mit der Ausgangsspannung als "High" angeschlossen werden.

Sag doch mal, welchen Verstärker du verwendest. Vielleicht kennt den jemand, und kann dir genauer weiter helfen...

Viele Grüße,
Jochen
raphael.t
Inventar
#3 erstellt: 08. Sep 2007, 16:01
Hallo Nigel!

Vielleicht ist es so, dass du MM und MC verwechselst oder dass sogar der Schalter falsch montiert ist, denn...
ein MM-System an einem MC-Eingang klingt überhaupt nicht lauter, eher das Gegenteil, sondern furchtbar, furchtbar dumpf.
MC- System an MM klingt sehr leise und dünn.

Folglich musst du dein MM System am MC Eingang angeschlossen haben.
Auch falsche Kapazitäten können ein MM-System am MM -Eingang
n i e so dumpf klingen lassen, wie ein MM am MC - Eingang klingt.

Grüße Raphael

PS: Lass es einfach dort laufen, wo´s besser klingt...
l_schneepfoten_l
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 08. Sep 2007, 16:04
Hallo Jochen,

erst einmal vielen Dank für die schnelle Antwort.
Also am Verstärker dürfte es eigentlich nicht liegen, benutze derzeit einen Blaupunkt Artech MA-5890 (müsste Baugleich sein mit dem Sansui AU-X501). Vorher war ein Yamaha RX-V595aRDS angeschlossen, der lief auch immer auf "mc" wenn ich nu nich völlig verwirrt bin. Bin aber wieder auf den alten Stereo-Verstärker zurückgegangen, weil ich mehr Musik höre, als DVD zu linsen und beim Sound vom Yamaha (hoffentlich steinigt mich nu keiner) voll was gefehlt hat. Kann es evtl. am Auflagegewicht liegen? Habe beim Technics 21Nm Gewicht, Antiskating auf 2,5 eingestellt. Diese Einstellungen müssten doch voll im Range sein, oder? Oder deutet das darauf hin, dass ich ne neue Nadel brauche (aber warum klingts dann gut wenn ich auf mc schalte?!).

Fragen über Fragen

Grüsse, Nigel
l_schneepfoten_l
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 08. Sep 2007, 16:29
Hallo Raphael,

au man ist das peinlich, Du hattest vollkommen recht. Ich hab den Verstärker seit heute und habe mm mit mc verwechselt. auf mm klingt es prima und auf mc ist nichts zu holen an sound, kein wunder wenn ich ein mm system habe... Asche auf mein Haupt
Aber nagut, da man hier geholfen wird noch eine Frage so für mich. Platten sind nich so volluminös vom sound her wie wenn ich z.B. Cd's abspiele. D.h. beim abspielen von Platten liegen die Frequenzen mehr im oberen Bereich, so dass man hier klanglich (bass, treble) nachregeln möchte. Liegt es am Auflagegewicht, an der Nadel (schon einige Betriebsstunden hinter sich), oder was kann man da tun?

Grüsse,
Nigel
raphael.t
Inventar
#6 erstellt: 09. Sep 2007, 06:28
Hallo Nigel!


Na siehst du´s, der alte Raphi hat halt schon ein wenig Erfahrung...!
Keine Erfahrung jedoch habe ich mit dem Concorde DJ-System,
aber ein Vorurteil, dass es nämlich grundsätzlich schon nicht so gut klingt (dafür aber robuster ist) als ein HIFI-System.
Wenn du mehr Bass haben willst, ich glaube, ein Shure M 35 wäre da möglicherweise ein besserer Partner.

Grüße Raphael
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 09. Sep 2007, 08:59
Hallo!

@raphael.t

Eigentlich gibt es keinen Grund die Concorde Systeme schräg anzusehen, in ihnen steckt der gleiche Generator wie in den OMP-Systemen von Ortofon und die Nadeln sind mit denen der OMP/OM-S Serien austauschbar, Man kann somit jederzeit auch aus einem Concorde technisch gesehen ein OMP-30/40S machen.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 09. Sep 2007, 09:00 bearbeitet]
lini
Inventar
#8 erstellt: 09. Sep 2007, 14:53

Hörbert schrieb:
(...) Man kann somit jederzeit auch aus einem Concorde technisch gesehen ein OMP-30/40S machen. :)


Warum OMP? Die OMPs sind doch T4P/P-Mount-Systeme... Auf jeden Fall muss aber das S hinten weg, denn bei den OM-Super-Varianten ist der Generator gegenüber den OM(B)s und OMPs ein wenig verändert (1000 Ohm & 580 mH statt 750 Ohm & 450 mH). Außerdem bliebe natürlich noch ein gewisser Unterschied in puncto Gewicht: 18,5 g (Concorde DJ-S) gegenüber rund 11/13,5 g (2,5/5 g (OM(B) ohne/mit Gewichtsplatte) plus Headshell (die originale von Technics hat m.W. 7,5 g) plus Schräublis und Mütterlis (~ 1 g)). Da könnt's mit der Tiefenresonanz schon recht grenzwertig werden...

Grüße aus München!

Manfred / lini
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 09. Sep 2007, 19:54
Hallo!

@lini

Sorry, Asche auf mein Haupt, natürlich sind OMBs gemeint und das S hat in der Tat da nix verloren. Das Gewicht der Concordes ist natürlich ein Argument bei der 30ger Nadel, im normalem Technicstonarm kommt die Resonanzfrequenz in der Tat unter die sicheren 8 Hz eventuell also doch keine so gute Idee.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 10. Sep 2007, 17:12 bearbeitet]
Passat
Moderator
#10 erstellt: 09. Sep 2007, 21:51
Man kann problemlos die Nadeln der OM/OMB etc. Systeme mit dem Concorde-DJ-System benutzen. Früher gab es die OM/OMB etc. auch als Concorde-Systeme.

Grüsse
Roman
l_schneepfoten_l
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 10. Sep 2007, 16:09
ähm...

und das heißt nun für mich armen Thor? *garnixmehrblick
is das nun normal das mir der sound von platte ein wenig heller vorkommt als beispielsweise von cd, oder auf was könnte man da wechseln?


Grüsse,
Nigel
lini
Inventar
#12 erstellt: 10. Sep 2007, 17:22
Nigel, das heißt, dass Du theoretisch Deinen Concorde-Body mit einer Ortofon-Nadel 20, 30 oder 40 in ein gutes bis sehr gutes HiFi-System verwandeln könntest - allerdings mit dem Problem, dass das hohe Gewicht des Concorde-Korpus in Verbindung mit der recht hohen Nachgiebigkeit der genannten HiFi-Nadeln an Deinem Technics zu einer Tiefenresonanz unterhalb des Optimalbereichs führen dürfte. Und da die guten Ortofon-HiFi-Nadeln auch nicht nachgeworfen billig sind (die 30er etwa kostet rund 130 Euro), würd ich mir das Experiment eher schenken und gleich ein passendes HiFi-System an die normale 1/2-Zoll-Technics-Headshell schrauben...

Dass Vinyl heller klingt als CD, kann viele Ursachen haben. Beispielsweise kann es sich schlicht um einen eher hell tönenden Abnehmer handeln - die Klangunterschiede zwischen verschiedenen Tonabnehmer-Systemen sind sehr viel größer als zwischen verschiedenen CD-Playern. Oder die Phono-Vorstufe ist etwas höhenbetont - oft auch unfreiwillig durch zu hohe Kapazität am MM-Eingang, was dann typischweise zu einem ordentlichen Buckel im Frequenzgang um 8 - 10 kHz und darüber zu einem steilen Abfall führt. Oder Du vergleichst Äpfel mit Birnen - etwa ältere, eher neutral aufgenommene LPs mit heutigen, eher bassstark aufgenommenen CDs... Oder die Phono-Vorstufe hat ein nicht abschaltbares und recht früh einsetzendes Subsonic-Filter... Oder das Kabel zwischen Plattenspieler und Phono-Vorstufe ist zu lang oder hat generell zuviel Kapazität... Oder, oder, oder - wie gesagt, da gäb's viele Möglichkeiten. Achja, Auflagekraft - die kann's auch noch sein. Und die 21 mN (= 2,1 g; Du hast übrigens 21 Nm genannt -> falsche Einheit, denn das wären Newton-Meter (= Drehmoment)) sind auch tatsächlich etwas knapp für ein Concorde DJ-S: Versuch's mal zumindest mit der Ortofon-Empfehlung von 3 g / 30 mN oder gar mit dem zulässigen Maximum von 4 g / 40 mN.

Grüße aus München!

Manfred / lini
l_schneepfoten_l
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 12. Sep 2007, 18:20
Hallo Manfred,

heiei, das war mal ausführlich, satten Dank dafür.
Also sobald ein Wechsel auf eine neue Nadel ansteht werde ich Deinen Tip befolgen und mir gleich ein passendes Hifi-System für meinen Table zulegen. Das Auflagegewicht werde ich deinem Rat zufolge wieder nach oben anpassen (bis das neue System da ist).

Das Chinchkabel ist das orginal Technics SL1210er Kabel, daher schließe ich das mit der Länge des Kabels und zu hohen Kapazität erst einmal aus. Auch ist Subsonic an meinem Artech Verstärker zuschaltbar, also auch hier denke ich das es daran eher nicht liegt. Wo Du aber recht haben könntest ist die Äpfel und Birnen Sache... Bei den Platten handelte es sich um äääältere Scheiben und die CD's sind absolut neuster Generation. Ein Hörgenuss ist es allemal, ob nun CD, oder Platte, nur wie gesagt war ich verwundert da die,... ich nenn es mal Klangfarben recht unterschiedlich sind.

Vielen Dank nochmal und liebe Grüsse,
Nigel
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