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Messen ob MM oder MC

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Autor
Beitrag
rs232
Neuling
#1 erstellt: 15. Dez 2004, 15:00
Hallo zusammen,

wie kann ich messen, ob mein Vorverstärker einen MC oder MM-Eingang hat. Ich habe einen Audiolabor "rein" erstanden und leider keinerlei Unterlagen. Ich weiß, dass man am Phono-Eingang mit einem Ohm-Meter messen kann, was für ein Eingang es ist, hab´ aber keine Ahnung mehr, welche Werte anliegen müssen. Vielleicht weiß ja jemand Genaueres.

Danke
MiWi
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 15. Dez 2004, 17:26
Hi,
falls es ein Audiolabor "Fein" ist, gab es meines Wissens erst eine reine MC Version. Die späteren waren dann wohl einfach von der Empfindlichkeit auf MC und MM anpassbar.
So verstehe ich zumindest diesen Test hier:
http://www.theimann.com/Analog/Yamaha_C2a/Stereoplay/
Ich habe einen Fein/MC , der ist auch in der Empfindlichkeit r/l anpassbar. Ob der auch mit einem MM funktioniert (durch niedrigeren Pegel) weiss ich nicht. Dafür fehlt mir das technische Vertsändnis und ausprobiert hab ich es noch nicht.
Gruß, Michael
detegg
Administrator
#3 erstellt: 15. Dez 2004, 22:22
Allgemein:

ein MC unterscheidet sich vom MM-Eingang nur durch die um den Faktor ca. 10 höhere Verstärkung und die unterschiedlichen Eingangsimpedanzen - MCs sind "leiser". Die RIAA-Entzerrung ist die gleiche.

Mit Ohm-Meter den Eingang messen, geht m.E. nicht. Eher Signal mit Pegel x einspeisen und am PreOut Pegel Y messen.

Oder einfach einen Dreher mit MM/MC anschließen - entweder es passt oder es ist zu leise/laut.

Gruß - Detlef


[Beitrag von detegg am 15. Dez 2004, 22:23 bearbeitet]
MiWi
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 15. Dez 2004, 23:55
Hallo,
dann ist beim Audiolabor nicht die Empfindlichkeit das entscheidende (lässt sich wie gesagt regeln), sondern der Abschluss des Systems. Mein "Fein" ist von 100-1000 Ohm anpassbar, was für ein MM mit 47kOhm einfach zu wenig ist.
Guck doch mal auf die Rückseite des Pre, was für Abschlusswiderstände/impedanzen angegeben sind.
Gruß, Michael
richi44
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 16. Dez 2004, 09:00
Bei MM MUSS der Eingangswiderstand bei 47k liegen und die Eingangskapazität bei 100 bis 300 pF. Möglicherweise kann man die 47 k messen, das ist aber nicht in jedem Fall gegeben. Versuchen kannst Du es. Wenn andere Werte rauskommen (unter 1000 Ohm), ist es eindeutig ein MC-Vorverstärker.
Was sagt Google?
MiWi
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 16. Dez 2004, 10:47
Hi,
wie gesagt lässt es sich einfach an der Rückseite erkennen.
Die MC Version ist mit einem Schalter auf 20/100/1000 Ohm anpassbar. (neben den In/Out-Anschlüssen ist eine Legende mit den Werten)
Die MM Version wird anders sein.
Gruß, Michael
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