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Denon Plattenspieler: Ja oder Nein?

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barrel428
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 02. Dez 2013, 17:49
Hallo Hifi Gemeinde,

nach meinem Denon DP-23F und Sony PS-434 möchte ich mich nun qualitativ etwas steigern.
Da sowohl mein Verstärker (AVR-1713) und mein Vorverstärker (POA-1100) aus dem Hause Denon sind, und ich bisher super Erfahrungen damit gemacht habe, würde ich auch gerne bei Denon bleiben.
Jedoch scheinen immer wieder viele auf Thorens zu schwören, was mich ein wenig unsicher macht.
Ich habe mir jetzt eigentlich den Denon DP-37F ins Auge gefasst, da er manchmal für einen zweistelligen Betrag den Besitzer wechselt.
Geht das preis- / leistungstechnisch in Ordnung, oder finde ich unter 200€ noch eine bessere Qualität pro Euro?

Beste Grüße
Sebastian


[Beitrag von barrel428 am 02. Dez 2013, 17:54 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 02. Dez 2013, 18:04
Hallo,

gute Plattenspieler gibt es von vielen Herstellern... der Denon gehört dazu, wenn die Elektronik nicht gerade Amok läuft, was natürlich bei 30 Jahre alten Geräten auch passieren kann.

Der Denon ist ein Direktdrive, damit schon ein großer Unterschied zu den Riementreiblingen von Thorens, ebenso findet man bei Thorens (ausser bei den Neuen gebaut bei Fehrenbacher) selten eine Automatik...


Peter
Sunlion
Stammgast
#3 erstellt: 02. Dez 2013, 18:19
Ich habe den DP-47F und könnte mir keinen besseren und luxuriöseren Plattenspieler vorstellen. Vielleicht nimmst Du den ja auch noch mit in Deine Überlegungen auf.
barrel428
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 02. Dez 2013, 18:25
Hallo ihr beiden,

vielen Dank für eure Antworten. :-)
Die Automatik würde mich schon irgendwie fehlen...
Riemenangetriebene Plattenspieler sind wartungsintensiver, oder irre ich da?

Der Denon DP-47F ist preislich (leider) eine ganz andere Liga. Qualitativ sollten die Unterschiede laut Testberichten marginal sein.
Du meinst es lohnt sich trotzdem so viel mehr für den DP-47F auszugeben? Die Preise sind gut und gerne das Dreifache, da ich in gutem Zustand bisher keinen unter 300€ gesehen habe.

Gruß
Sebastian


[Beitrag von barrel428 am 02. Dez 2013, 18:53 bearbeitet]
evilknievel
Inventar
#5 erstellt: 02. Dez 2013, 18:26
Hallo,

ein funktionstüchtiger Denon DP37F für unter 100 Euro wäre schön. Meist fehlt dann die Haube, das Headshell oder es sind Bastelarbeiten durchzuführen.

Daß viele auf Thorens oder Dual schwören, liegt an der Masse, der in Deutschland verfügbaren Geräte.
Pluspunkt für die Deutschen ist das enorme Know How bezüglich Reparaturen. Ersatzteile bekommt man fast immer. Bei Denon wird das anhand der in Deutschland geringeren Stückzahlen schwieriger.

Gruß Evil
barrel428
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 02. Dez 2013, 18:28
Ich habe eine Headshell von Denon rumliegen. Daher würde mir das so gut passen, wenn keine Nadel / Headshell dabei ist.
In meiner Nähe habe ich einen Denon DP-37F, der zwar knapp über 100€ liegt, aber in einem sehr guten Zustand ist. Es fehlt nur der Tonabnehmer (habe mehrere hier).
Also ein gutes Angebot?
Holger
Inventar
#7 erstellt: 02. Dez 2013, 19:10
MbMn sind "knapp über 100€" sehr günstig.

Ich würde da zuschlagen - wenn's noch in der Nähe ist, erst recht...
Sunlion
Stammgast
#8 erstellt: 02. Dez 2013, 19:24

barrel428 (Beitrag #4) schrieb:
Du meinst es lohnt sich trotzdem so viel mehr für den DP-47F auszugeben?

Nun ja, wieviel Plattenspieler willst Du Dir denn noch kaufen in diesem Leben? Der 47F kann alles, was ein Plattenspieler können sollte – er ist vollautomatisch mit Wiederholfunktion, wartungsfrei dank Direktantrieb, er spielt Schallplatten in – meiner Ansicht nach – perfekter Art und Weise ab: Er berechnet den Höhen- und Seitenschlag einer Platte nach wenigen Umdrehungen im Voraus und paßt die Bewegung des Arms der Bewegung der Platte an und hat somit immer die ideale Auflagekraft. Dank Quarzverriegelung hat er auch immer die ideale Geschwindigkeit, im Gegensatz zu einem riemengetriebenen, der oft nicht mal eine Geschwindigkeitsregelung hat. Ich denke, besser kann man eine Schallplatte nicht abtasten. Der Klang entscheidet sich letzten Endes hier nur noch über das verwendete Abtastsystem, und der elektronisch bedämpfte Tonarm soll wohl auch auf Grund seiner Konstruktion für viele verschiedene Systeme passend sein, daß weiß ich allerdings nur vom Hörensagen.
Wenn man also bedenkt, daß es sich hier „nur“ um ein Abspielgerät für einen Tonträger handelt, dessen Tage vermutlich gezählt sind und dessen Qualität nüchtern betrachtet eher bescheiden ist (Grundrauschen, Knistern, Kanaltrennung usw., High-End-Mega-Ultra-Master-Scheiben nicht mitgerechnet), dürfte die Technik des DP-47F für alle Zeiten ausreichend sein, solange bis er den Geist aufgibt. Wenn Du dann noch Klangexperimente machen willst, beschäftige Dich mit den Abtastsystemen, der Denon gibt das auf jeden Fall her.
Und für all diejenigen, denen jetzt schon wieder der Hut hochgeht: Ich will die Schallplatte nicht schlechtreden, soll jeder hören, was er mag. Nur werde ich jedes Mal auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, wenn ich mal wieder eine Platte auflege. Neulich zum Beispiel eine hervorragend erhaltene LP von Talk Talk, eine meiner Lieblingsbands aus den Achzigern. Kein Baß, keine Dynamik, keine Lautstärke, statische Entladungen und bei leisen Songs (Inheritance) das nervige Grundrauschen. Dann lege ich lieber wieder eine remasterte CD auf und hab vernünftigen Klang.
evilknievel
Inventar
#9 erstellt: 02. Dez 2013, 20:08
Schlag zu.

Gruß Evil
barrel428
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 02. Dez 2013, 21:11
Das habe ich gemacht. Habe jetzt für 120€ einen Denon DP-37F mit Bedienungsanleitung und in einem Top Zustand. Tonabnehmer ist defekt, aber das ist bei dem Preis ja klar.

Sunlion: Ich stehe noch ziemlich am Anfang meines Lebens und bin Student. Da sich bei mir sowas wie ein Hobby ankündigt (4. Plattenspieler) wird es sicherlich nicht mein letzter sein. Und ich steigere mich lieber langsam, so dass ich mich immer noch auf etwas freuen kann, und meinem Geldbeutel gefällt das auch. :-)
Trotzdem danke für den Tipp und ich werde als nächsten Plattendreher direkt an den DP-47F denken.

Gruß
Sebastian
akem
Inventar
#11 erstellt: 02. Dez 2013, 21:59

Sunlion (Beitrag #8) schrieb:
Neulich zum Beispiel eine hervorragend erhaltene LP von Talk Talk, eine meiner Lieblingsbands aus den Achzigern. Kein Baß, keine Dynamik, keine Lautstärke, statische Entladungen und bei leisen Songs (Inheritance) das nervige Grundrauschen. Dann lege ich lieber wieder eine remasterte CD auf und hab vernünftigen Klang.


Was hat bitteschön die Technik des Mediums mit den Fehlleistungen eines Toninges zu tun (wenn's denn überhaupt ein ausgebildeter Toning war)

Gruß
Andreas
evilknievel
Inventar
#12 erstellt: 03. Dez 2013, 00:41
@Akem: Du scheinst das Album Spirit Of Eden nicht zu kennen. Die Aufnahme ist über alle Zweifel erhaben.
Da es viele sehr ruhige Passagen gibt, kann ich mir vorstellen, daß der Rumpel störend wirken kann. Da auf dem Album mehr Pausen als Töne gespielt werden fallen Knackser von Vinyl mehr ins Gewicht als sonst.
Allerdings attestiere ich der Original CD ein Grundrauschen, was auf analoges Aufnahmeequipment zurückzuführen sein dürfte. Die LP kenne ich leider nicht und kann da auch nichts zum Thema Dynamic sagen.

OT Ende

@Barrel: Viel Spaß mit dem Dreher.

Gruß Evil
akem
Inventar
#13 erstellt: 03. Dez 2013, 09:02
Naja, Knacksen und so ist das eine. Du redest aber von "Kein Baß, keine Dynamik, keine Lautstärke". Das ist definitiv Sache des Masterings und nicht des Mediums.

Von mir jetzt auch OT Ende...

Gruß
Andreas
evilknievel
Inventar
#14 erstellt: 03. Dez 2013, 10:50
Moin,

ich wollte nur die Aufnahme in Schutz nehmen. Das Album hat es verdient.
Wenn beim Vinyl die Dynamik fehlt, würde ich beim Tonabnehmer suchen gehen.

Gruß Evil
Sunlion
Stammgast
#15 erstellt: 03. Dez 2013, 13:01

evilknievel (Beitrag #14) schrieb:
Wenn beim Vinyl die Dynamik fehlt, würde ich beim Tonabnehmer suchen gehen.

Das System ist in Ordnung – AT20SLa Limited Edition mit neuer Originalnadel. Michael Jackson – Bad, Propaganda – A Secret Wish und Jean Michel Jarre – Revolutions knallen ordentlich rein, also kann's nicht am System liegen.
Und natürlich gibt das Vinyl an sich auch mehr Qualität her, nur sind die Schallplatten, die meinen Musikgeschmack enthalten, fast ausschließlich in „herkömmlicher Qualität“ produziert und nicht in DMM, 180 Gramm und Half-Speed-Mastering.
Deswegen würde ich nicht so viel teure Experimente machen, wenn es meine Tonträger nicht hergeben. Wer sich natürlich auf High-End-Schallplatten spezialisiert hat, bei dem sieht die Sache sicher ganz anders aus.
Auf jeden Fall hat der TE mit dem DP-37F keine Fehler gemacht, ich glaube, der nimmt sich auch nicht viel mit dem 47er. Soweit ich das erkennen kann, fehlt da nur die Locate-Funktion. Und den Tonarm kann man ja auch mit dem Finger vor- und zurückstupsen.
Also viel Spaß beim Hören!
mkoerner
Stammgast
#16 erstellt: 03. Dez 2013, 13:50
Spirit Of Eden? HAMMER-gemastertes Album. Auf Vinyl um Lichtjahre besser als auf CD!

Ansonsten bin ich eher Sony als Denon Fan, (obwohl grad ein DP 80 hier rumsteht). Die haben in der Bucht das bessere P/L Verhältniss.

Mike
Sunlion
Stammgast
#17 erstellt: 03. Dez 2013, 17:02
Nee, das Album, das ich meine, ist „Natural History“. Das klingt bei mir ziemlich flach.
barrel428
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 04. Dez 2013, 17:18
Wenn du den DP 80 nur "rumstehen" hast, kannst du ihn mir gerne geben. Hier würde er mehr als nur rumstehen. :-P
Spaß beiseite. Vielleicht komme ich ja irgendwann wieder zu Sony zurück. Der PS 434 hat immerhin einen sehr schönen Klang gehabt.
Und ohne die Locate-Funktion kann ich bei gut 200€ Unterschied sehr gerne leben. :-)

Gruß und danke an alle, die mir geholfen haben
Sebastian
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