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Tonabnehmer für PS-X70

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HP-UX
Stammgast
#1 erstellt: 10. Mrz 2014, 11:09
Hallo zusammen,

möchte mir für den "neuen" Sony Dreher mal ein adäquates System gönnen.
z.Zt spielt ein SONY VC 20 recht gut daran, möchte aber noch etwas verbessern.
Die Frequenz des Tonarms und VC-20 liegt etwas zu niedrig bei 7,33 Hz
Der Tonarm hat eine Masse von 20 g und der Abnehmer 19,3 g (incl. der verbundenen Headshell) bei einer "vermuteten" Compliance von 12 x 10-6 cm/Dyne (Leider gibt es keine Daten dazu im Web)

Suche also ein neues System mit recht niedriger Compliance, das zu dem Tonarm passt.
Hatte mal an ein BENZ ACE SL gedacht. Bin aber auch gespannt auf Eure Vorschläge.

Gruß
Martin
Holz24
Stammgast
#2 erstellt: 10. Mrz 2014, 14:53
Ist denn das Zusatzgewicht vorhanden,
den ohne dem Gewicht lassen sich Systeme bis 9 g ausbalancieren.
Also DL 103 geht grad noch so ( allerdings keine Empfehlung ) ein Ortofon
MC Rondo ist schon zu schwer.

Gruß Markus
akem
Inventar
#3 erstellt: 10. Mrz 2014, 15:48
Das ACE SL hat laut Datenblatt 8,8g. Das sollte also durchaus gehen.

@TE: In welche Richtung soll es denn klanglich gehen und was hast Du für einen Phono-Vorverstärker?

Gruß
Andreas
evilknievel
Inventar
#4 erstellt: 10. Mrz 2014, 19:32
Hallo,

in der Originalausstattung war beim PSX70 ein 11g schweres Headshell montiert (grad mal nachgelesen).
Falls nicht vorhanden, da das VC20 (Werksangabe 19g) ein in sich geschlossenes System ist, müßte ein Headshell zugekauft werden. Nimmt man ein leichtes aus dem 8g Regal, hätte man bezüglich Tonabnehmer mehr Auswahl.

Mir ist das VC20 an einem Sony PS20FB zugelaufen und nach diversen Hörtests mit anderen Systemen, empfinde ich es subjektiv im Bereich eines Denon DL 110, wobei mir das Denon einen Tick besser gefällt.

Gruß Evil


[Beitrag von evilknievel am 10. Mrz 2014, 19:33 bearbeitet]
HP-UX
Stammgast
#5 erstellt: 10. Mrz 2014, 19:35
Hallo zusammen,

das Ausbalancieren klappt auch ohne Zusatzgewicht (welches ich leider nicht habe) ganz gut.
Bekomme ja selbst den Prügel von VC20 mit seinen 19,3 g gut ausbalanciert.
Also ich denke mal das Gewicht ist nicht das vordergründige Problem.
Eher schon die resultierende Resonanz Frequenz.

Als Vorstufe habe ich den Accuphase C200 oder optional den Nakamichi CA5E zur Verfügung. Das VC20 läuft mit seinen 0,3mV über einen Stepup von Audio Technik ganz passabel an dem C200.

Klanglich würde ich mir etwas rel. neutrales vorstellen, da meine restliche Anlage eher etwas weicher abgestimmt ist. (Kebschull 35/70 Röhren Monos an den Isophon Indigo)

Wobei ich auch sehr viele "alte" LP's besitze, und von daher ein etwas gnädigeren Schliff bevorzuge. Das VC20 deckt schon recht gnadenlos die Kratzer im Vinyl auf. Wobei ich eher mit den Knackser als mit mangelnder Auflösung und Feinzeichnung leben möchte.

Die Musikrichtung geht in Richtung Rock / Pop / Punk, gerne aber auch mal Klassik.

Bin mal gespannt, was ihr mir hier leckeres empfehlen könnt.

Gruß
Martin
HP-UX
Stammgast
#6 erstellt: 10. Mrz 2014, 19:45
@ evilknievel

Ja, das Originale Headshell habe ich auch noch.
Habe auch schon mal mit einem AT-20SLE und einem SATIN M-117 ZEH jeweils mit ca. 8g Headshell experimentiert. Aus dieser Gruppe gefällt mir das VC20 am besten.
Schön das es jemanden gibt, der das VC20 einschätzen kann. Zu dem System findet sich ja leider kaum was im WEB.
Eine andere Headshell wäre bei einem neuen System auch kein Problem.

Könnte das DL-110 was für den Dreher sein? Werde mich mal umsehen.

Danke erst mal für den Tip

Gruß
Martin
Wuhduh
Inventar
#7 erstellt: 10. Mrz 2014, 21:14
Wenn Dir im Vergleich schon das AT-20SLa nicht gefallen hatte, dann brauchste mit dem jetzt überteuerten DL-110 oder DL-160 in der Absicht einer akustischen Verbesserung erst gar nicht anfangen.

Evtl. hilft ein leichteres Headshell mit ca. 8 Gramm Gewicht.

MfG,
Erik
evilknievel
Inventar
#8 erstellt: 10. Mrz 2014, 22:47
Hallo,

dem kann ich mich nur anschließen. Eine Nadel für das VC20 kostet 80 Euro. Und die 100 Euro mehr, die das Denon kostet ist der möglicherweise vorhandene Klanggewinn nicht wert.
Eventuell könnte man über retippen mit Shiabata Nadel nachdenken. Da der Tonabnehmer plug&play ist, braucht man sich um die genaue Justage keine Gedanken machen. Ich spiele schon länger damit, hab dann aber immer die vielen Systeme vor Augen, die hier noch rumliegen und verbraucht werden wollen. Allein die Bauform eines gefühlten 5kg Hammers, das hat schon was.

Gruß Evil
HP-UX
Stammgast
#9 erstellt: 11. Mrz 2014, 06:54
Vielen Dank für Eure Einschätzung.

Das VC20 ist mehr oder weniger unbenutzt (hat jetzt vielleicht 20 Std. auf der Nadel).

Also wenn ich Euch da richtig verstehe, ist das Sony System schon recht gut, und in Richtung Denon brauche ich nicht suchen.
Wie sieht es den mit dem BENZ ACE im Vergleich zu dem Sony aus?

Gruß
Martin
akem
Inventar
#10 erstellt: 11. Mrz 2014, 08:51

Wuhduh (Beitrag #7) schrieb:
Wenn Dir im Vergleich schon das AT-20SLa nicht gefallen hatte, dann brauchste mit dem jetzt überteuerten DL-110 oder DL-160 in der Absicht einer akustischen Verbesserung erst gar nicht anfangen.


AT20SLa und DL110? Das sind doch zwei klanglich grundverschiedene Systeme Dazu kommt, daß das AT20SLa leichte Arme braucht und das DL110 eher schwere.

Gruß
Andreas
elchupacabre
Inventar
#11 erstellt: 11. Mrz 2014, 08:53
Verwende selbst ein DL 160 mit Shibata Retip und bin hoch zufrieden, zumindest nach der Einspielzeit.
HP-UX
Stammgast
#12 erstellt: 11. Apr 2014, 10:55
Hallo Zusammen,

gestern habe ich mal ein Benz Micro ACE L (ohne S) unter den Dreher geschnallt, und mal die ersten Eindrücke bekommen.
Das Benz spielt im Vergleich zu dem Sony VC20 recht ähnlich.
Es gibt für meine Ohren nur sehr wenige Unterschiede.
Das Benz bringt einen kleinen Ticken mehr Staffelung in das Klangbild, und bildet die Musik ein klein wenig räumlicher ab.
Zusätzlich kommen mit dem Benz noch einige Details etwas besser rüber.

Wie gesagt geht es bei meiner Zusammenfassung nur um den 1. Höreindruck von ca. 1/2 Stunde.
Danach spielt das VC20 für meine Ohren fast auf dem gleichen Niveau wie das ACE.

.... und das VC20 gefällt mir eigentlich auch sehr gut an dem PS-X70.

Werde mal weiter "in" die Musik mit dem ACE reinhören.

Gruß
Martin
Holz24
Stammgast
#13 erstellt: 11. Apr 2014, 12:45
Hallo Martin,
ich möchte mal wissen, wie sich eigentlich der X 7 im Vergleich zum X 70 schlägt.
Ich habe ja den X 60 und muß sagen, irgendwie ist der mehr Schein als Sein.
Das der Tonarm doch eher schwer ist, empfinde ich eher als einen Nachteil.
Selbst mit DL 103 und Ortofon MC Rondo Blue hatte ich früher Probleme mit
Rückkopplungen, was vielleicht auch auf das einfachere Chassis zurückzuführen ist.
( im Vergleich zum X 6 / 7 und Technics 1210 )

Gruß Markus
HP-UX
Stammgast
#14 erstellt: 11. Apr 2014, 17:02
Hallo Markus.

Ich bin mit dem X7 eigentlich immer sehr zufrieden.
Begeistert hat mich das sehr schwere Chasis und der drehmoment starke Antrieb.
Besonders das XTAL finde ich genial.
Habe den X7 immer mit einem Plattengewicht betrieben. Dies hat nochmal zusätzlich etwas Souveränität in die Musik gebracht.
Seit ich aber nun den X70 habe, finde ich das Ergebniss nochmal eine Klasse besser. Bei dem X70 brauche ich das Plattengewicht nicht mehr.
Der schwerere Tonarm schränkt zwar etwas mehr ein bez. TA Auswahl, aber sonst sehe ich keine Nachteile.
Wenn Du Probleme mit Resonanzen / Rückkopplungen hast, würde ich dir empfehlen den Deckel beim abspielen zu schließen.
Bei dem X70 habe ich bei geöffneten Deckel teilweise auch Probleme mit Trittschall, obwohl dass Chassis mit schweren Marmorplatten entkoppelt ist.
Seit ich mit geschlossenen Deckel höre ist das Problem weg.

Gruß
Martin
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