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Audio Technica AT-LP120-USB

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Plattenkiller
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 29. Mrz 2014, 14:53
AT-LP120-USB
Ich habe nun denke ich einen guten Turntable gefunden.
Vom Klang her, klingt das AT-95 an dem LP 120 wie eine Offenbarung.
Gut vom Bass her, die Detailwiedergabe im Hochtonbereich ist beeindruckend ohne aufdringlich hell zu klingen.
Dann passte da wohl am Denon DP-300F irgendwas ganz und gar nicht( audiotechnisch) was aber wohl alle Modelle betreffen muss, irgendwie wurden da etliche Details der Platte verschluckt.

Vom Gleichlauf und der Nenndrehzahl passt auch alles hervorragend, die 33 1/3 bzw. 45 UPM absolviert er in 1:00:09 Min.. (Direktantrieb)
Weitere Pluspunkte:
Stroboskoplampe,
Beleuchtung des Aufsetzpunktes,
Keine Automatik (dann kann sie auch nicht kaputt gehen),
Abnehmbare Headshell,
Frei einstellbare Auflagekraft und Antiskating u.v.m.

Nur die exakte Ausrichtung (Überhang und Kröpfung) kann ich nicht ermitteln, da der Tonarm von der "normalen" Geometrie abweicht und dadurch bei mir laut Einmessschablone der Tonabnehmer laut beiden Bezugspunkten "verkantet"(schief) wäre.
In der Headshell ist er aber absolut korrekt und gerade montiert. (Verzerrungen oder Schleifen ist auch nicht wahrnehmbar).
Nur ein Service Manual vermisse ich noch (Vinyl Engine hat keines).
Ansonsten bin ich absolut begeistert.

Als kleiner Tipp zum Ausbalancieren:
Den Tonarm zur Centerspindel hin bewegen und ihn dann dort, mit Antiskating auf Null ausbalancieren.
Ansonsten zieht der Tonarm, wenn er in der Schwebe ist, leicht nach aussen. Ganz innen bleibt er an Ort und Stelle. Laut Support von Audio Technica ist das "normal".
Viele Grüße, Daniel.
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 29. Mrz 2014, 15:44
Als Anmerkung: Die Auflagekraft habe ich auf 1,75 Gramm, das Antiskating passend dazu auf 1,75 eingestellt (für das AT 95 E).
akem
Inventar
#3 erstellt: 29. Mrz 2014, 17:22

Plattenkiller (Beitrag #1) schrieb:
die Detailwiedergabe im Hochtonbereich ist beeindruckend ohne aufdringlich hell zu klingen.


Dabei ist das AT95 für das Gegenteil dieser Aussage berühmt-berüchtigt... Aber denk' Dir nix, es gibt viele Leute, die das Zischen mit Hochton verwechseln...
Gut, für den Preis geht's nicht besser, für die 20€ klingt es eh schon ziemlich akzeptabel. Aber Hifi ist anders. Wenn Du mal ein bischen Geld übrig hast, kauf Dir mal diese Nadel: http://zum-shop.de/T...13-573_p13675_x2.htm Dann erlebst Du mal einen halbwegs beeindruckenden Hochton.

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 29. Mrz 2014, 22:57
Aha, ein Neuzugang in der Low-Performer-Fraktion. Na denn.

MfG,
Erik
evilknievel
Inventar
#5 erstellt: 29. Mrz 2014, 23:09
Hauptsache der Themenersteller ist zufrieden mit dem Gerät.
Viel Spaß damit und vielleicht wird es ja mal die angesprochene Nadel.

Gruß Evil
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 30. Mrz 2014, 01:34
Ich spare mal für die Shibata. Danke.
Ich habe gerade in einem anderen Thread gelesen über den 1210er, dass der Abstand von der Gummiunterlegscheibe zur Nadelspitze dort 52mm beträgt. (Ich messe morgen mal nach, ob bei mir der Abstand der gleiche ist.) Die Messpunkte meiner Schablone weichen ja bei dem Tonarm ab. Und in der Bedienungsanleitung ist kein Wert angegeben
VG, Daniel.


[Beitrag von Plattenkiller am 30. Mrz 2014, 02:27 bearbeitet]
HP-UX
Stammgast
#7 erstellt: 30. Mrz 2014, 06:29

Nur die exakte Ausrichtung (Überhang und Kröpfung) kann ich nicht ermitteln, da der Tonarm von der "normalen" Geometrie abweicht und dadurch bei mir laut Einmessschablone der Tonabnehmer laut beiden Bezugspunkten "verkantet"(schief) wäre.
In der Headshell ist er aber absolut korrekt und gerade montiert.


Daniel, der TA darf ruhig "schief" in der Headshell montiert sein!!!
Entscheidend ist, dass der TA (resp. die Nadel)gerade in der Rille steht.

Du kannst dir vielleicht mal eine "Bleistiftmiene" parallel an dem TA mit Testafilm ankleben, um den besser nach der Schablone auszurichten.

Gruß und viel Spass beim Vinyl hören.

Martin
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 30. Mrz 2014, 10:36
Hallo Martin,
das wäre bei mir nach der Korrektur auch der Fall, daß der Tonabnehmer dann leicht schief in der Headshell sitzen würde, wenn ich die Abweichung korrigieren würde.
Der Abstand der Nadelspitze von der Gummiunterlegscheibe der Headshell (nach hinten)
beträgt 60 mm, laut Messung.
VG, Daniel.
HP-UX
Stammgast
#9 erstellt: 30. Mrz 2014, 11:00
Dann solltest du auf jeden Fall so ausrichten, dass der TA "schief" in der Headshell sitzt, aber parallel an den Messpunkten auf der Schablone.
Zu dem Abstand zum Gummi kann ich nichts sagen, aber wenn du die richtige Schablone (mit der passenden Tonarmlänge benutzt) sollte sich das auch ergeben.

Gruß
Martin
akem
Inventar
#10 erstellt: 30. Mrz 2014, 11:41
Es ist nicht selten, daß Tonarmhersteller eine eigene Geometrie verfolgen. Es gibt zum Beispiel von Clearaudio eine (ziemlich teure) Einstellschablone mit vier (!) verschiedenen Geometrien zur Auswahl. Der Unterschied ist jeweils der Bereich, wo die Nulldurchgänge sind. Ein Nulldurchgang ist eine Stelle, wo die Nadel bei einem Drehtonarm ideal im rechten Winkel zur Rille steht. Und es gibt nun verschiedene Philosophien: durch die höhere Bahngeschwindigkeit der Rille relativ zur Nadel hat man im äußeren Bereich der Platte die potentiell bessere Klangqualität. So manche "audiophile" Pressung hat auch tatsächlich nur ein oder zwei Titel pro Plattenseite. Jetzt kann man die Geometrie so einstellen, daß man in diesem Bereich bestmögliche Abtastbedingungen hat - auf Kosten des inneren Bereiches. Oder man optimiert auf den inneren Bereich, weil es außen ja eh schon besser klingt. Oder man macht einen Kompromiß aus beidem, was bei den meisten Geometrien so ist.

Gruß
Andreas
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 30. Mrz 2014, 12:01
Hier mal die Ansicht vor der Ausrichtung.
TA Einstellung Original Bild 1 innerer Punkt

TA Einstellung Original Bild 1 äusserer Punkt

Und hier nach der Ausrichtung nach der Schablone(die Schablone ist aber nicht speziell für den Plattenspieler entwickelt)
Die möglichst tangentiale Ausrichtung sollte dann ja aber trotzdem eher tauglich sein, die gedachte Gerade ist doch normal immer identisch.
TA Einstellung ausgerichtet Bild 1 innerer Punkt

TA Einstellung ausgerichtet l Bild 1 äusserer Punkt

Und hier die Ansicht auf TA u. HS von vorne.
Ansicht TA nach Ausrichtung

So wäre er jetzt auf der ganzen Schablone parallel, vor der Ausrichtung war er an jedem Punkt etwas verdreht.
Dann sollte die nun Ausgerichete Position, auch wenn Sie bei Ansicht von vorne etwas seltsam aussieht, besser sein? Auch in Bezug auf für später mal geplante schärfere Schliffe. Oder?
VG, Daniel.
akem
Inventar
#12 erstellt: 30. Mrz 2014, 12:08
Die von Dir verwendete Schablone dürfte nach IEC sein. Das ist der Klassiker wenn es um eine möglichst gute Wiedergabe über die gesamte Plattenbreite geht. Neben dem Verdrehen könntest Du auch versuchen, das System weiter nach hinten zu schieben. Sieht dann vielleicht etwas besser aus. Ist aber nur Makulatur.

Gruß
Andreas
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 30. Mrz 2014, 12:21
@ akem: dann ist es also eh immer unterschiedlich, je nach Ansicht des Herstellers.
Ich habe mit meiner "Standardschablone" dann also von der Ausrichtung her nur wiederum andere Messpunkte definiert, als wahrscheinlich Audio-Technika.
Technisch sowohl funktionell als auch akustisch kann ich den TA dann auch in der jetzigen Stellung belassen, oder? Den Dreher wird's ja nicht stören. Und für schärfere Schliffe kann ich dann davon ausgehen, bei aktueller Einstellung auch keinen Schaden anzurichten.
Audio Technica gibt zur Ausrichtung bei dem Modell ja leider keine Maße an.
Also wäre eine Überprüfung bei Originaleinstellung auf Verkantungen nicht möglich.
VG, Daniel.
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 30. Mrz 2014, 12:28
@ Akem: Ok, die optik, also die leichte Verdrehung stört mich jetzt weniger. Etwas schräg hebt sich dann ja auch mal von der Masse ab.
Hauptsache die Nadel ist nicht verkantet, und da ich eh Singles als auch LP's bunt gemischt höre, kann es ja nicht schaden, wenn es für jeden Bereich der Platte optimal ausgerichtet ist. Danke.
VG, Daniel.


[Beitrag von Plattenkiller am 30. Mrz 2014, 12:43 bearbeitet]
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 30. Mrz 2014, 12:37
Hier mal die verwendete Schablone:
Einmessschablone

Einmessschablone Beschreibung
akem
Inventar
#16 erstellt: 30. Mrz 2014, 13:49
Ja, Du kannst das schon so lassen. Und mit einer schärferen Nadel wird es auch keine Probleme geben.

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#17 erstellt: 30. Mrz 2014, 13:59
Tag,

bitte, die Position der IEC-Nullpunkte für 30 cm-LP mit innerstem Abspielbereich bis 60.325 mm ist auf der Schablone in Ziffern von Inch (Zoll) eingetragen: innen '2.70', außen '4.76' = innen 66 mm, außen 120.9 mm (genaue Herstellung vorausgesetzt). - Was ich zu bedenken gebe: Die 7 Zoll Single wird innen bis 53.975 mm bespielt und noch über diese Normgrenze hinaus. Die oben genannte LP-Ausrichtung ist für Single-Betrieb nicht wirklich gut tauglich; nach dem inneren Nullpunkt bei 66 mm steigen der Fehlwinkel und resultierende Verzerrungen steil an. Man mache mit einem Single-Exemplar die Probe.

Ärgerlich, dass AT die Tonarmdaten dieses Produktes AT-LP120-USB nicht nennt, für die Variante 1240 lauten die kärglichen Daten (immerhin) nach dem Vorbild Technics 230 mm effektive Länge mit Überhang 15 mm - in Ergänzung der Technics-Daten lautet der Kröpfungswinkel auf 22°. Unterstellt man diese Abmessungen auch für diese Produktkopie von AT, dann lauten die Nullpunkte 58,8 mm und 113,5 mm (einzustellen bei praktischer Genauigkeit von +/- 1,0 mm, was man schaffen kann). Damit kann man in der Tat ordentlich auch 7 Zoll-Singles abspielen.

Ich schlage nun vor, etwa auf der vorhandenen Kunststoff-Schablone bei den genannten Besserungspunkten die 58.8/113.5 zu markieren, sodann eine Einrichtung zu versuchen. - Ferner hätte ich noch die Frage, ob die eingangs genannten 60 mm (Gummidämpfer bis Nadelspitze) richtig sind, nicht 50 mm (vereinbar mit dem japanischen EIAJ-Standard)? Die Headshell (Technics-Kopie?!) erlaubt als vorderste Position einer Befestigungsschraube 46,5 mm, dazu der 9,5 mm Befestigungsabstand des AT95E, somit Nadelposition zu erwarten bei maximal (!) 56 mm. - Üblich wäre davon auszugehen, dass die Schrauben in der Mitte der Längslöcher den Tonabnehmer-Korpus halten, somit die Nadel noch unter dem 'Dach' der Headshell (1 mm dahinter, bei 52).

Wenn du dir die Mühe machen wolltest, dann wäre auf der Suche nach einer passenden Lösung das Datum des Achsabstandes (Mitte Tellerachse bis Mitte Drehachse des Tonarmes) nützlich. Zumindest die Orientierung, ob eher 215 mm oder eher doch 210 oder 205 mm. Auf die gegebene Kröpfung käme man dann anhand einer Simulation.

Zu lang, pardon.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 30. Mrz 2014, 14:04 bearbeitet]
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 30. Mrz 2014, 15:35
@ Albus: Klanglich ist es bisher sehr gut, nur die Verzerrungen bei Singles werde ich da kaum heraushören können (zu alt, durch Jukeboxen geschunden, aus den 80'ern u. 90'ern. Stimmt es sind nur 50!!!!! mm Abstand vom Headshellgummi zur Nadel, mein Fehler, sorry.

Ich habe die von Dir genannten Punkte mal auf der Schablone mit der Spitze des Geodreiecks angedeutet:
Alternative Messpunkte

Alternative Messpunkte 1

Am äusseren Punkt passt es immer noch zu 100%, innen gibt es eine geringstfügige Abweichung. Ich denke das 10tel Grad sollte bei den alten Singles auch noch gut passen.

Der Achsabstand Tellerachse zu Drehachse des Tonarmes beträgt 215 mm.
VG, Daniel.
Albus
Inventar
#19 erstellt: 01. Apr 2014, 10:30
Tag,
und Tag Daniel,

bitte, halte Deine Resultate fest, einerlei was ich jetzt noch äußere. Dankenswerter Weise hattest Du den Achsabstand gemessen und mitgeteilt, also 215 mm, gut.

Nach Informationslage ist auch die Tonarmgeometrie des AT-LP120-USB eine Kopie der Technics-Arme, Daten (Zoll-Abmessungen in Millimeter mit Rundungen auf ganze Millimeter): Achsabstand 215 mm, Überhang 15 mm, effektive Länge 230 mm, mit Kröpfung von 22°; daraus bei Wahl des Schallplattenabspielbereiches für einen Nutzungs-Mix von Single und Langspielplatten (53,975 mm Innenradius, 146,05 mm Außenradius) die Nullpunkte bei 58,8 mm innen, außen bei 113,5 mm. Auch gut. - Die Einstellhilfe lautet dann wie bekannt auf Abstand von 52 mm zwischen hinterem Gummidämpferring an der Headshell und der Abtastspitze unter Auflagekraft, Tonabnehmer mittig in die Headshell montiert.
Mit dieser Äußerung ist die Messung des Achsabstandes dann auch rund gemacht.

Du hast nun eine gänzlich abweichende Einrichtung montiert; abweichend im Überhang, abweichend in der Kröpfung - diese markant vergrößert um 5°, geschätzt anhand der Bilder. Es funktioniert - was unbestritten ist und bleibt. Und dennoch ist diese Funktion so ein Rätsel für mich. - Eine weitere Frage möchte ich stellen dürfen: Bei Einrichtung der Geometrie (Überhang innen, Kröpfung außen, gegebenenfalls im HinundHer korrigiert) war die Antiskatingkraft aber auf Null oder etwa wirksam? Erwähnt hattest du eingangs, nur eingeschwenkt zur Mitte sei der Arm nicht von der AS-Kraft weggezogen worden. Zog bei Einrichtung der Geometrie aber die Antskatingkraft den Arm, dann ist das Kontrollergebnis ein Zufallsresultat. Ferner, die Nadelspitze war tatsächlich abgesenkt auf den Nullpunkt, das AT95E nicht nur schwebend über dem Referenzpunkt? Bei den Fotos ist die Nadel jeweils abgesenkt?

Ich hoffe, mein Nachtrag löst bei Dir nicht nur Kopfschütteln aus?

Freundliche Grüße
Albus


[Beitrag von Albus am 01. Apr 2014, 10:35 bearbeitet]
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 01. Apr 2014, 15:37
Hallo Albus,
nein, es löst keineswegs Kopfschütteln aus.
Ich habe ausführlich getestet und dabei festgestellt, dass es bei dem Einbau nach Schablone
bei den Bässen eine leichte übersteuerung gibt. (Lautsprecher)
Bei TA gerade mit den ca. 51 mm Überhang ist das nicht der Fall.
Dann ist die geringe Abweichung vom Original von AT bzw. Technics konstruktive Absicht.
Den Tonabnehmer habe ich jeweils mit demontierter HS ausgerichtet bis er passte um das Tonarmlager nicht unnötig zu belasten.
Das Antiskating zieht tatsächlich auch in Stellung 0 trotzdem leicht am Tonarm, deshalb der Balancevorgang innen, da wirkt kein AS.
Wenn der Tonarm nicht frei schwebt, also auf der Liftbank oder der Schablone aufliegt fällt das aber nicht auf.
Der TA bleibt an Ort und Stelle.
Der Vergleich auf der Schablone erfolgte mit auf die Schablone abgesenkter Nadel.
VG, Daniel.
Albus
Inventar
#21 erstellt: 01. Apr 2014, 19:38
Tag,
und danke Daniel,

möge es lange zu Deiner Zufriedenheit funktionieren! - Pause.

Auf einer Audio Technica-Seite mit Query & Answers zu Produkten, darunter dem AT-LP120-USB, geben Mitglieder des Staff Antworten zu Fragen nach Tonarmdaten, wie folgt:
-- Eine Antwort zum gefragten Overhang:
Antwort lautend 16 mm, bei einer effektiven Länge von 230.5 mm. Hinzugefügt ist, dies zu realisieren, indem man zu den 52 mm der bekannten Technics-Überhanglehre die Nadel 1 mm überstehend macht.
-- Eine Antwort zum gefragten Offset Angle:
Das Datum in der Antwort lautet offset angle 22°, dazu heißt es ergänzend, der Achsabstand beträgt 214.9 mm. Empfohlen wird dem Interessenten, der ein Shure M97xE montieren möchte, den Technics-Baerwald Protractor in der Vinylengine Database/Tools zu verwenden.

Die Antworten passen nicht exakt. Praktisch taugen sie aber zur Orientierung, mehr nicht. Die Abweichungen gegen das Maßstab-Produkt sind minimal (die Tonarmdaten wie weiter vorn bereits zusammengefasst).

Du hast eine andere praktische Lösung gefunden, und das ist auch gut.

Freundlich
Albus
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 01. Apr 2014, 23:06
@ Albus, danke. Ich denke schon, dass er auch in Sachen Haltbarkeit einiges aushält.
Wirkt schon relativ robust und sollte im Heimgebrauch schon 20 Jahre im Dauergebrauch mitmachen,
wenn ich jetzt von den Originalen Technics ausgehe. Ob die Elektronik das schafft, wird sich zeigen.
Klangtechnisch bin ich mit dem AT-95 E ziemlich zufrieden, bei Ersatzbedarf nehme ich dann mal eine etwas hochwertigere Nadel. (HE, oder Shibata)
Dann habe ich auch für die Zukunft einen (für mich) "Top Plattenspieler", der auch von der Justage her gut eingerichtet ist. Es ist gut, dass man sich dann zur Not auch an den Technics Vorbildern als Maßstab Orientieren kann und nicht ganz ohne Vergleichsmaterial im Regen steht.
Nochmals Danke, viele Grüße, Daniel.
Albus
Inventar
#23 erstellt: 02. Apr 2014, 13:43
Tag,
und Tag Daniel,

um es einmal im Forum festzuhalten: hier, bei Audio Technica, kann man sich informieren, zum LP120 und den weiteren Modellen (240, 1240), auch zu den Unterschieden der Geräte; also hier: http://answers.audio...ons.htm?sort=recentq

Freundlich
Albus
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 02. Apr 2014, 17:07
Hallo Albus,
danke für den Link.
VG, Daniel.


[Beitrag von Plattenkiller am 02. Apr 2014, 17:09 bearbeitet]
dufs1961
Stammgast
#25 erstellt: 03. Apr 2014, 06:56
Hallo ich habe auch den Audio Technica Player und war mit ihm bisher ganz zufrieden, jetzt habe ich einen 50 Jahre alten PE 33 studio und kann nur sagen das der PE den AT um Längen in die Schranken verweißt. Klanglich liegen da Welten zwischen
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 03. Apr 2014, 12:24
Hallo dufs 1961,
der PE 33 Studio ist ein "Reibrad-Spieler" wenn ich richtig gesehen habe. Schöner Spieler, solide gebaut, kriegt man heute nicht mehr bei der Billigproduktion.
Soll ja, so sagt man, ein ordentliches Bassfundament haben.
Das ist natürlich eine andere Hausnummer klangtechnisch.
Ich hätte da halt immer meine Bedenken, noch passende Ersatzteile zu bekommen (ich wüßte nicht, wer da noch nachgebaute passende Ersatzteile anbieten würde).
Da habe ich mich noch nie umgeschaut, wer so was hat.
Ich habe da bei meinen Neugeräten schon etwas Pech gehabt. Ob ich da bei gebrauchten mehr Glück hätte ist fraglich.
Der AT LP 120 läuft bisher ausgezeichnet :), ist jetzt das 3. Neugerät in 11 Jahren. (spricht für die Qualität der "Neuen")

Ich habe an meiner Anlage noch keinen Reibrad-Antrieb gehabt, nur Riemen- und Direktantrieb.
Mein allererster Dreher in meiner Kindheit war auch ein Reibradler von Telefunken.
War kaum kaputt zu kriegen, obwohl er übelst hergenommen wurde, ich war ja gerade 4 Jahre alt.
Der Dreher lebt heute nicht mehr, da war ein Kanal tot, ein Reparaturversuch durch einen
"Hobbyelektroniker" gab ihm den Rest. (Er hat beide Kanäle einfach zusammengelötet, das gab dem Dreher nach kurzer Zeit den Todesstoß.
Der Ton wurde immer leiser, bis er ganz verstummte) Schade darum
Vielleicht komme ich durch einen Zufall einmal an etwas ähnliches, wäre schon mal interessant.
VG, Daniel.
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