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Audio Technica AT 33 PTG

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rkb
Stammgast
#1 erstellt: 21. Jul 2008, 14:06
Hallo Liebhaber dieses System.
Das Audio Technica AT 33 PTG hat ja einen recht guten Ruf.
Ich überlege mir, ob ich mir eines zulegen soll.

Nun habe ich noch eine Frage zu diesem System.

Geeignet ist es sicherlich für den TP 90.

Wie sieht es aber nun mit den leichten Tonarmen wie zB. dem TP 16 Isotrack MKIII aus?
Würde dieses MC System auch zu diesem Tonarm mit einer eff. Masse 7,5g passen?
Leichte Systeme erfordern ja eigentlich eine höhere Nadelnachgiebigkeit?
Bei Audio Technica AT 33 PTG dürfte die so um die 12 liegen.
Eigentlich zu wenig für einen Isotrack Tonarm.

Momentan ist der TP 16 MKIII mit einem Linn K9 bestückt (gefällt mir besser als zB das Stanton TH 680 EE).
Wäre da das Audio Technica AT 33 PTG eine wesentliche Verbesserung?

Meinen TP 90 habe ich mit einem schwarzen Chorus Roksan bestückt. Dieses System scheint mir für diesen Tonarm gebaut zu sein.
Wäre natürlich auch interessant zu testen, ob das Audio Technica AT 33 PTG besser ist.

Grüße
MikeDo
Inventar
#2 erstellt: 21. Jul 2008, 18:46
Hallo rkb (gibts auch einen richtigen Namen?)

Du hast ja einiges gelesen über das System.
Es ist spitze, wenn es den richtigen Tonarm hat.

Es passt hervorragend zum TP 90 und zum TP 16 MK IV.
Der TP 16 MK III wird mit seinen 7,5 gr. eher weniger gut geeignet sein.
Ich habe mal eben ausgerechnet, dass bei Deinem TP16 MK III eine Tonarmresonanzfrequenz von ca.12,9 Hz heraus käme
(inkl. 1gr. Schraubmaterial).
Liegt oberhalb des Optimalen und Anstrebungswerten.
--> nicht zu empfehlen!


Es gibt einiges, die das System auf dem TP 90 montiert haben, ich habs nebenher auf einen TD320 mit TP 16MK IV. Es läuft spitze!

Wenn Du keinen geeigenten Arm für das Audio-Technica hast, dann lasse es lieber. Wäre eher so eine unausgegorene Sache.




Mike
rkb
Stammgast
#3 erstellt: 21. Jul 2008, 19:33
Hallo Mike,
hab´s befürchtet

Kannst du mal kurz darauf eingehen was eine "Tonarmresonanzfrequenz von ca.12,9 Hz" akustisch bedeutet?

Man kann ja das Tonabnehmer Gewicht mittels einem Metallplättchen erhöhen.
Würde das etwas bringen?

Ich finde das AT 33 PTG ist auch ein optisch sehr ansprechendes System.
Überlegenswert wäre auch, es an meinem Kenwood KD-7010 (Nachfolger des KD-990) zu montieren.
Nehme mal an, der Kenwood Tonarm dürfte zu den mittelschweren zählen. In der Bedienungsanleitung steht da nichts diesbezüglich.
Kann jemand den Kenwood Tonarm einordnen?

Momentan hab ich am Kenwood ein Ortofon 520 MKII installiert. Ist eigentlich gar nicht mal schlecht für ein 100 € System.
Im Vergleich TD 320 mit Linn K9 bevorzuge ich persönlich den Kenwood. Allerdings im Vergleich zum TD 2001 mit Roksan Corus sieht es schon ganz anders aus.

Und wenn man so ein AT 33 PTG noch für ca. 250 € bekommt, ist das schon ein spitzenmäßiger Preis.

Und nur um zu testen, ob das AT 33 PTG besser als das Roksan Coros auf dem TP 90 (auf TD 2001) ist, sind mir 250 € dann doch ein wenig zuviel.

Gruß
Jürgen
MikeDo
Inventar
#4 erstellt: 21. Jul 2008, 20:31
Hallo Jürgen,



Kannst du mal kurz darauf eingehen was eine "Tonarmresonanzfrequenz von ca.12,9 Hz" akustisch bedeutet?


Fangen wir mal mit der Compliance an. Dieser Wert beschreibt die Nachgiebigkeit der Nadelaufhängung.
Eine wesentliche Komponente des Tonabnehmer handelt es sich ja prinzipiell um einen Nadelträger, der den Abtast-Diamanten trägt. Der Nadelträger ist mit dem Rest des Tonabnehmers flexibel verbunden. Hierfür werden z.B. Gummis benutzt. Die Compliance gibt nun an, wie hart diese Aufhängung ist. Je niedriger die Compliance desto härter aufgehängt ist der Nadelträger. Die Masseinheit der Compliance ist µm/mN.

Sehr hart aufgehängte Systeme wie ein Denon DL103 haben eine Compliance von 10, mittelharte von etwa 20-25, es gibt aber auch sehr weich aufgehängt Systeme mit einer Compliance von mehr als 40.

Tonarm und Abtaster als Masse-Feder-System
Betrachtet man jetzt nicht nur den Tonabnehmer sondern die Kombination Tonabnehmer/Tonarm, so hat man hier eine gewisse Masse, an deren Ende sich ein federnd aufgehängter Nadelträger befindet. Man hat also einen klassisches Federpendel. Und wie alle anderen Pendel hat auch dieses eine Eigenfrequenz. Mit steigender Federhärte (also mit sinkender Compliance) wird diese kleiner, mit steigender Masse wiederum grösser. Die Masse, die für den Federschwinger relevant ist, wird als bewegte Masse bezeichnet.

Was passiert nun, wenn man dieses Masse-Feder-System mit seiner Eigenfrequenz anregt? Ganz klar: Es kommt zur Resonanz, was dazu führt, dass sich die Schwingung extrem aufschaukelt.

Die Resonanzfrequenz für eine Tonarm-Tonabnehmer-Kombination ist also von bewegter Masse und Compliance abhängig.

Resonanzfrequenz
Nun ist klar, wie es zu Resonanz kommt. Klar ist auch, dass Resonanzen sicher nicht zur genauen Reproduktion von Musik eignen. Wenn die Resonanzfrequenz also z.B. bei 40 Hz läge, könnte das System durch basslastige Musik stark angeregt werden, was mindestens zu Verzerrungen führt. Im schlimmsten Fall kann sich das so aufschaukeln, dass die Nadel aus der Rille springt.

Das hiesse eigentlich: So niedrig wie möglich mit der Resonanzfrequenz. Denn je tiefer, desto weiter ist die Resonanz vom hörbaren Frequenzbereich entfernt.

Also sollte es ja eigentlich nach unten kein Limit geben. Das ist jedoch leider nicht so, denn im Bereich sehr tiefer Frequenzen warten andere Störer. Da wären auf der einen Seite bei Subchassis-Geräten (bei denen der Spieler federnd gelagert ist) die Eigenresonanz des Subchassis. Denn das ist schon wieder ein Federpendel. Je nach Modell liegen die Eigenfrequenzen von Subchassis-Playern meist im Bereich von 1Hz (das sind eher Ausnahmen) bis 5Hz (eher gängig). Damit wird nun klar, dass es wenig sinnvoll ist, die Resonanzfrequenz der Arm-Abtaster-Kombination zu weit nach unten zu verschieben.

Besitzer von sogenannten Masselaufwerken bzw. "Brettspielern" mögen einwenden, dass der Plattenspieler selbst hier keine Eigenresonanz aufweist, da nichts schwingend gelagert ist. Prinzipiell schwingt natürlich auch so ein System, allerdings kann man das für die Resonanz von Tonarm/Abstaster wirklich vernachlässigen. Also ist dort eine Verschiebung der Resonanz nach "ganz weit unten" sinnvoll? - Nein! Denn es bleibt eine weiter Störquelle. Und das liegt daran, dass die Rille der Schallplatte selbst nicht perfekt kreisrund ist, sondern geringe Abweichungen absolut normal sind. In den 70er gab es hierzu eine Studie von Shure-Ingenieuren (Happ, Larry and Karlov, Frank: Record Warps and System Playback Performance), die zu dem Ergebnis kam, dass 70% aller Wellen unterhalb von 5 Hz liegen, sowie 95% unterhalb von 8 Hz. Das Verteilungsmaximum liegt bei 2 Hz. Und das ist der Grund, weshalb man die Resonanzfrequenz auch bei Masselaufwerken nicht beliebig nach unten verschieben sollte.

Die Faustregel, dass die Resonanzfrequenz zwischen 8 und 12Hz liegen sollte ist also entstanden, um den Tonarm möglichst wenig durch niederfrequente Musiksignale, aber auch nur minimal durch wellige Platten anzuregen. Hieran sieht man schon, dass die Werte nur Anhaltspunkte darstellen und es kein einfaches "gut/schlecht"-Schema ist. Es gibt durchaus Berichte von Systemen, die ausserhalb deren Resonanz ausserhalb dieses Frequenzbereiches liegt und die trotzdem exzellent klingen. Sagen wir es einfach so: Je weiter man sich vom "optimalen" Bereich entfernt, desto höher ist das Risiko, dass es bei bestimmten Platten Problem gibt.



Man kann ja das Tonabnehmer Gewicht mittels einem Metallplättchen erhöhen.
Würde das etwas bringen?


Nein!



Kann jemand den Kenwood Tonarm einordnen?


Ich kenne den Tonarm nicht. Im Moment kann ich auch nicht auf die Cartridge Database zugreifen.
Dort kannst Du nach dem Tonbarm suchen, kein Problen. Des Weiteren kann man anhand einer Tabelle sehr gut feststellen, welcher TA passend ist.


TD 320 mit Linn K9


Ja, ist ein Standardsystem, welches meiner bescheidenen Meinung nach einzig vom Namen Linn lebt



Und wenn man so ein AT 33 PTG noch für ca. 250 € bekommt, ist das schon ein spitzenmäßiger Preis.


Schau mal hier, man bekommt es sogar noch günstiger. Ein guter Anbieter, der prompt und zuverlässig liefert.


Und nur um zu testen, ob das AT 33 PTG besser als das Roksan Coros auf dem TP 90 (auf TD 2001) ist, sind mir 250 € dann doch ein wenig zuviel.


Auf jeden Fall.



MikeDo
Inventar
#5 erstellt: 21. Jul 2008, 20:39
Übrigens Jürgen, hier kann man auch ein wenig nachlesen und sich schlau machen:

FL-Electronik - Analog!!


rkb
Stammgast
#6 erstellt: 25. Jul 2008, 09:43
Hallo Mike,
erst mal Dank für deine ausführlichen Erklärungen.

Für mich stellt sich bei einem MC low auch die Frage nach einem günstigen Vorverstärker.

Momentan betreibe ich einen Sansui AU-X501 im "SOURCE DIRECT" - Mode.
Solide Mittelklasse würde ich mal sagen.
Für meinen Geschmack Marantz eindeutig überlegen

Geplant ist auch mal die Anschaffung eines Röhrenverstärkers, so bis 10 Watt Leistung.
Genügt für meine 4 Lautsprecher locker, bei einem Wirkungsgrad von 100 dB und mehr.

Welcher Vorverstärker wäre empfehlenswert.
Am besten wäre ein Vorverstärker, an dem 2 Plattenspieler anschließbar sind.

Grüße
Jürgen
MikeDo
Inventar
#7 erstellt: 25. Jul 2008, 10:01

rkb schrieb:
Hallo Mike,
erst mal Dank für deine ausführlichen Erklärungen.

Für mich stellt sich bei einem MC low auch die Frage nach einem günstigen Vorverstärker.

Momentan betreibe ich einen Sansui AU-X501 im "SOURCE DIRECT" - Mode.
Solide Mittelklasse würde ich mal sagen.
Für meinen Geschmack Marantz eindeutig überlegen

Geplant ist auch mal die Anschaffung eines Röhrenverstärkers, so bis 10 Watt Leistung.
Genügt für meine 4 Lautsprecher locker, bei einem Wirkungsgrad von 100 dB und mehr.

Welcher Vorverstärker wäre empfehlenswert.
Am besten wäre ein Vorverstärker, an dem 2 Plattenspieler anschließbar sind.

Grüße
Jürgen


Hallo Jürgen, wie hoch ist das Budget?

Ich habe mein PTG damals am Trigon Vanguard 1 betrieben. Dieser war auch über das rückeitige Mäuseklavier sehr gut anpassbar an das Audio Technica. Der Trigon geht bei Ebay gewöhnlich für um die 150 Euro weg.
Ein für den Preis wirklich gutes Gerät, welches man evtl. später über das Volcano Netzteil (Akkusbetrieb) weiter aufrüsten kann.

Ein Phonopre, an dem 2 Plattenspieler betrieben werden können kostet mehr und meistens kann man nur 1x MC und 1x MM anschließen.



[Beitrag von MikeDo am 25. Jul 2008, 10:03 bearbeitet]
Manfred_Kaufmann
Inventar
#8 erstellt: 25. Jul 2008, 10:44

MikeDo schrieb:

Ein Phonopre, an dem 2 Plattenspieler betrieben werden können kostet mehr und meistens kann man nur 1x MC und 1x MM anschließen.

:prost

Es sein denn es steht Camtech drauf
MikeDo
Inventar
#9 erstellt: 25. Jul 2008, 10:49

Manfred_Kaufmann schrieb:

MikeDo schrieb:

Ein Phonopre, an dem 2 Plattenspieler betrieben werden können kostet mehr und meistens kann man nur 1x MC und 1x MM anschließen.

:prost

Es sein denn es steht Camtech drauf :hail


Hallo Manfred, drum schrieb ich ja meistens, und nicht immer.


rkb
Stammgast
#10 erstellt: 25. Jul 2008, 11:52
Hallo Mike,
Das Budget ist eigentlich sekundär.
Der Pre sollte in einem vernünftigen preislichen Verhältnis zur Anlage stehen.
An einen Sansui AU-X501 wäre ein 2000 Euro Pre sicherlich ein wenig übertrieben.
Ich strebe bei meiner Anlage ein Optimum bei minimalen finanziellen Einsatz an.
Und da ist meine Anlage so gut wie unschlagbar betrachtet man das Preis-/Leistungsverhältnis; bezogen auf meinen persönlichen Geschmack.

Was ist eigentlich von camtech zu halten.?
Da könnte ich uU einen günstig gebrauchten erstehen.

Grüße Jürgen
MikeDo
Inventar
#11 erstellt: 25. Jul 2008, 16:33
Hallo Jürgen,

Camtech genießt einen guten Ruf in der Gemeinde. Wenn Du explizit etwas über Camtech erfahren möchtest, kann Dir Manfred sicherlich etwas dazu sagen. Er fährt einen Camtech Phonopre an seinen Dreher.


Ansonsten wie eingangs erwähnt halte ich den Trigon Vanguard für ein gutes Gerät.



Ludger
Inventar
#12 erstellt: 01. Aug 2008, 08:23
Hallo Jürgen,
der Tonarm des KD 990 hat eine Tonarmmasse von 23 Gramm, zählt also zu den schweren Tonarmen. Das AT müsste damit rein rechnerisch harmonieren.
Gruß
Ludger
rkb
Stammgast
#13 erstellt: 06. Nov 2008, 16:33
Hallo Mike,
hab mir mal den Vanguard II angehört.
War nicht schlecht.
Hab mich dann aber doch für einen höherwertigeren gebrauchten Camtech mit 2 Phono-Eingängen entschieden.
Muss sagen, das Teil gefällt mir sehr gut.

Als nächstes werde ich dann mal ein Audio Technica AT 33 PTG ausprobieren.
Bin ja gespannt, ob es wirklich so gut ist.
Abschrecken tut mich am System nur die furchtbar dünne Nadel.

Gruß Jürgen
MikeDo
Inventar
#14 erstellt: 06. Nov 2008, 20:33
Hallo Jürgen, ist ja mit allen Dingen so, das Bessere ist des Guten Feind
Der Trigon ist ein wirklich gutes Gerät, aber der Camtech wird sicherlich höher spielen.
Prima, dass es so gut geklappt hat mit dem Camtech.

Zum AT33 PTG kann ich nur sagen, dass Deine Ohren Augen machen werden. Glaube mir!
Ein Spitzensystem, welches allenfalls von 3x so teuren Systemen getoppt wird.
Bei Interesse kann ich Dir einen Test über das AT33 PTG senden.
Die dünne Nadel ist die Microlinearnadel, die schon etwas mehr Aufwand benötigt. Aber im Grunde problemlos. Wenn Du das System installierst und die normale Sorgfalt anlegst, dann gehts locker von der Hand. Ich habe das System bei vielen Leuten installiert, war ein Klacks.




[Beitrag von MikeDo am 06. Nov 2008, 20:34 bearbeitet]
etonfan
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 17. Apr 2009, 23:47

MikeDo schrieb:
Hallo rkb (gibts auch einen richtigen Namen?)

Du hast ja einiges gelesen über das System.
Es ist spitze, wenn es den richtigen Tonarm hat.

Es passt hervorragend zum TP 90 und zum TP 16 MK IV.
Der TP 16 MK III wird mit seinen 7,5 gr. eher weniger gut geeignet sein.
Ich habe mal eben ausgerechnet, dass bei Deinem TP16 MK III eine Tonarmresonanzfrequenz von ca.12,9 Hz heraus käme
(inkl. 1gr. Schraubmaterial).
Liegt oberhalb des Optimalen und Anstrebungswerten.
--> nicht zu empfehlen!


Es gibt einiges, die das System auf dem TP 90 montiert haben, ich habs nebenher auf einen TD320 mit TP 16MK IV. Es läuft spitze!

Wenn Du keinen geeigenten Arm für das Audio-Technica hast, dann lasse es lieber. Wäre eher so eine unausgegorene Sache.




Mike


Hallo Mike,
wie Du ja weißt läst mir dieses System auch keine Ruhe... :-)
Ich habe jetzt rausgefunden das mein Dual-tonarm eine effektive Tonarmmasse von 18g hat,also würde es gut zu meinen Dual passen oder?
Dann möchte ich mir noch eine neue Innenverkabelung gönnen,ist Cardas da das beste?
Und wer hat es an Deinen Dreher gemacht?
Wie sieht es mit dem System aus ist es recht zigig wenns um die davor geschaltete Elektronik geht.Ich betreibe bald meinen Modifizierten L-410 von Luxman(von Stefan Oymann)
Oder sollte ich ausschau nach einen guten mc-phonopreamp (Trichord-dino,Graham Slee oder Vangard)hast Du noch einen guten Tip bis 500 Euro oder hälst Du einen dieser drei für eine gute Anschaffung.
Jetzt ein ganz Dumme Frage,aber ich muß Sie stellen.Wenn Du deinen 126er mit meinen Dual 721 vergleichen müstest wieviel Punkte würdest du deinen von Hundert möglichen geben und wieviel meinen,und wieviel bekommt ein Thorens 160er.
Klar gibts gute Teuere Laufwerke(acoustic Solid oder Transrotor)aber eine interesante Frage wäre ist ein Rega P3 besser als der beste Dual oder ein 126er von Thorens???
..und gerade gibts einen 226er mit zwei Tonarmen bei 1,2,...3
Das sind viele Fragen aber ich denke Du bist ein guter ansprechpartner wenns ums Analoge geht...
mfg Martin
MikeDo
Inventar
#16 erstellt: 18. Apr 2009, 11:38
Hallo Martin.


Ich habe jetzt rausgefunden das mein Dual-tonarm eine effektive Tonarmmasse von 18g hat,also würde es gut zu meinen Dual passen oder?


Die Tonarmresonanzfrequenz wäre bei Deinem Tonarm 9,98 Hz. Das wäre optimal!


Dann möchte ich mir noch eine neue Innenverkabelung gönnen,ist Cardas da das beste?


Kann man so nicht sagen. Es gibt zig andere Hersteller, die auch gute Verkabelungen machen ( zB. v.d.Hul)


Und wer hat es an Deinen Dreher gemacht?


Also, mein Koshin GST 801 wurde komplett neu durchverkabelt mit Finewire C37. Dies habe ich damals bei Heiko Wingender aus Karlsruhe machen lassen.
Er ist mit einer der ersten Adressen für solche Modifikationen in analogen Kreisen.

Er ist auch Mitglied im AAA Forum (Nickname:Haiku), wo ich auch bin. So konnte ich ihn kontaktieren, respektive mit ihm telefonieren und die Sache in Auftrag geben.
Er hat Spitzenarbeit geleistet.

Hier kannst Du etwas über das Kabel lesen.


Wie sieht es mit dem System aus ist es recht zigig wenns um die davor geschaltete Elektronik geht.Ich betreibe bald meinen Modifizierten L-410 von Luxman(von Stefan Oymann)
Oder sollte ich ausschau nach einen guten mc-phonopreamp (Trichord-dino,Graham Slee oder Vangard)hast Du noch einen guten Tip bis 500 Euro oder hälst Du einen dieser drei für eine gute Anschaffung.


Es ist immer so, dass der TA sein umfängliches Potential ausspielen kann, wenn die dahinter geschaltete Elektronik "mitspielt". Soll nicht heißen, dass es nicht gut klänge, wenn der Phonoamp nur "Standard" ist, aber eine feine und passende Phonostufe holt halt mehr raus aus dem TA.
Die von Dir genannten sind allesamt gute Phonostufen. Ich hatte damals die Trigon Vanguard, die ich empfehlen kann. Die Trichord Dino gibt es ja in verschiedenen Ausführungen von Dino+ bis Trichord Dino Mk2 + PSU, welche dann natürlich schon was kostet.
Graham Slee hat sich im Grunde auf MM konzentriert (außer Gram Amp 3 Fanfare). Von daher würde die bei mir aus der Liste fallen. Ab und an wird eine Trigon Advance, oder eine Aqvox Phono 2 Ci MKII in der Bucht für um die 500-600 Euronen angeboten. Die sind beide sehr zu empfehlen.

Alternativ kann man auch - wenn das AT33PTG spielen soll - die Phonomodifikation, die von Oymann durchgeführt werden soll, auf das AT33 "zuschneidern" lassen.

Wirklich gute Phonostufen lassen sich aber auch anpassen und können somit direkt an den jeweiligen TA eingestellt werden.


Wenn Du deinen 126er mit meinen Dual 721 vergleichen müstest wieviel Punkte würdest du deinen von Hundert möglichen geben und wieviel meinen,und wieviel bekommt ein Thorens 160er.


Also, der 126er von Thorens ist ein damaliges Spitzenlaufwerk gewesen, welches in einem Topzustand sich nicht verstecken muss, wenn neue oder exotische Laufwerke "daherkommen". Ich habe viele Laufwerke (für gewöhnlich Bohrinseln) gehört, die schlechter klangen, als mein "altes" Schlachtschiff. Man darf nicht vergessen, welches System installiert ist, welcher Tonarm ist auf dem Dreher, dann die Verkabelung und der generelle Zustand. Diese Dinge spielen eine große Rolle. Mein TD126 hat alle erdenklichen Maßnahmen durchlaufen (Joels Kit), um wieder wie am ersten Tag zu spielen.
Ein Vergleich ist immer schwierig, weil die Dreher, die zum Vergleich stehen an der selben Restkonfiguration hängen müssen.
Ferner treffen im Grunde 2 Bauprinzipien aufeinander. Zum einen der klassische Plattenspieler, der federnd gelagert ist, gegen Masselaufwerk.
Es streiten sich die Gelehrten darüber, welches nun das Bessere ist. Ich sehe das so, dass ein Masselaufwerk einfacher aufzubauen ist, als ein federnd gelagter Dreher, um die gleiche Messwerte zu erhalten.

Ich kann nicht sagen, wie Dein Dreher im Vergleich zu meinem 126er abschneiden würde, weil ich Dual nur einmal hatte - und das auch nur kurz!


Klar gibts gute Teuere Laufwerke(acoustic Solid oder Transrotor)aber eine interesante Frage wäre ist ein Rega P3 besser als der beste Dual oder ein 126er von Thorens???


So klar ist das alles nicht. Man neigt dazu, einen TR nicht zu hinterfragen. Bei diesem geschwelgtem TR sieht ja auch alles sehr wertig aus. Deswegen muss er nicht notwendigerweise alles an die Wand spielen. Alle kochen nur mit Wasser und andere Mütter haben auch schöne Töchter.

Also einen Rega P3 muss mein Dreher sicherlich nicht fürchten. Um ihn zu toppen muss wesentlich schwereres Geschütz aufgefahren werden.
Habe vor kurzem einen VPI Aries Scout gehört, der in meinen Ohren eine Lachnummer war. Und die Dinger sind nicht billig!

Das müssen dann andere beurteilen, inwieweit der Dual 721 an dem TD126 heranreicht. Ich weiß nur, dass mein Plattenspieler in einem technischen und optischen Topzustand ist und schon verdammt gut Mucke macht



..und gerade gibts einen 226er mit zwei Tonarmen bei 1,2,...3


Ja, feines Gerät. Aber auch sehr pflegeintensiv. Oldtimer brauchen nun mal etwas mehr Pflege und Hingabe.


Das sind viele Fragen aber ich denke Du bist ein guter ansprechpartner wenns ums Analoge geht...


Danke, aber es gibt auch andere gute Ansprechpartner, die auch sehr fundiertes Wissen haben. Wir ergänzen uns alle irgendwie.
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