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Weiterentwicklung eines AT-LP 120-USB

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Plattenkiller
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 15. Sep 2014, 19:14
Hallo zusammen,
ich habe mich mal durchgerungen nach einer anderen Alternative (Tonabnehmertechnisch) für den Direkttriebler von Audio Technica zu suchen und habe mir mal das Shure M97xE zugelegt. Die zuvor verwendeten Systeme waren ein Audio Technica AT95, AT91, und ein Ortofon OM 5.
Beweggrund war auch, daß ich mal von den annähernd 2 Gramm Auflagegewicht hin zu etwas leichterem wollte. Die 1,25 Gramm Optimum AK. hörten sich vielversprechend an. Und auch der Frequenzgang, der bis 22kHz am oberen Ende reicht, fand ich interressant.

Im Moment läuft das System mit 1,25 Gramm AK ohne aktiven Stabilisator, AS ebenfalls auf 1,25. (Also recht Vinylschonend ?!)
Bass ist ordentlich vorhanden und alle Details, die die vorherigen Systeme wiedergaben sind auch hörbar. Die S-Laute sind recht angenehm, also nicht übertrieben. Weitere Hörtests werden folgen.
Shure M97xE an AT LP-120-USB

Shure M97xE

Shure M97xE

Shure M97xE

VG, Daniel.
akem
Inventar
#2 erstellt: 16. Sep 2014, 10:38
Täuscht das oder ist Dein Headshell schief?

Gruß
Andreas
joschbass
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 17. Sep 2014, 04:46
Die sieht wirklich "etwas" schief aus.
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 17. Sep 2014, 05:29
Schiefe Headshell

Schiefe Headshell

Guten Morgen,
ich habe es doch noch geschafft sie schnell vom Rechner aus hochzuladen.
Ich habe schon mal geschaut, unter die beiden Schrauben die ein Stückchen hinter der SME-Befestigung liegen,
komme ich nicht ran, der Tonarm lässt sich nicht weit genug hochheben. Sonst könnte ich die Buchse etwas drehen.
Die Headshell habe ich mal auf eine gerade Fläche gelegt, die ist ziemlich gerade. Ich könnte höchstens eine kleine Plastikunterlegscheibe zwischen Tonabnehmer und der Unterseite der Headshell legen auf der von mir aus gesehen rechten Seite.
Komischerweise macht sich die leichte Schieflage im Ton nicht bemerkbar, die Kanäle sind gleich laut.
Der Nadelträger wirkt bei auf die Platte aufgesetztem Diamanten auch relativ gerade.
Also nur Kosmetik oder doch schädlich?

Da habe ich noch nie so genau aufgepasst, da es ja nicht sofort "heraussticht". Und die Funktion ist ja auch gegeben.

Trotzdem ist es schon irgendwie ärgerlich, wenn ab Werk nicht einmal die Befestigung der Headshell gerade montiert werden kann.
Ich muss mal genau nachmessen mehr als 1-2 Grad Abweichung von der Normalen sollte es ja geschätzt nicht sein, ich hoffe, daß das technisch noch im Toleranzbereich liegt.
VG, Daniel.
joschbass
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 17. Sep 2014, 06:29
Ich habe so eine schiefe Headshell an den Drehern auch schon häufig gesehen. Normal ist das natürlich nicht und sollte auch nicht so sein.
Durch die Schieflache liegt die Nadel nicht korrekt in der Rille, da sollte man hören können. Zudem denke ich, dass dadurch die Platten auch leiden, ganz zu schweigen von der ungleichmäßigen Abnutzung der Nadel . An den unteren Schrauben wollte ich auch schon mal drehen, da auch meine Headshell nicht super sitzt. Aber mir wurde davon abgeraten dies zu tun. Leider gibt es ja auch kein Servicemanual zu dem Dreher!!!!

Bei meinem anderen Dreher, einem dreißig Jahre alten SABA sind auch diese zwei Schrauben. Laut Manual kann man an den Schrauben bei diesem Player die Headshell richten. Ob das bei dem AT auch darf, wer weiß es?

Gruß, Jörg
joschbass
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 17. Sep 2014, 06:30
Mit einem gekrümmten Imbussdreher kommt man übrigens an die Schrauben ran.


[Beitrag von joschbass am 17. Sep 2014, 06:31 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#7 erstellt: 17. Sep 2014, 06:36
Hi,


Plattenkiller (Beitrag #4) schrieb:

Ich muss mal genau nachmessen mehr als 1-2 Grad Abweichung von der Normalen sollte es ja geschätzt nicht sein, ich hoffe, daß das technisch noch im Toleranzbereich liegt.
VG, Daniel. ;)


nein, das liegt nicht mehr im Toleranzbereich.
Die Nadel soll (muss) genau senkrecht in der Rille stehen.
Allenfalls 0,5 ° Abweichung sind noch zu tolerieren.

Auf deinen Fotos sieht mir das aber eher nach 6-8 ° Abweichung aus.
Meine Güte was produzieren sie heutzutage nur für einen Schrott

Aber was erzählen wir den Neulingen ständig sie sollen sich etwas Gutes aus der HochZeit
der Plattenspieler gebraucht kaufen ??
Sie kaufen doch den neumodischen Müll.
joschbass
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 17. Sep 2014, 06:49
Ja, so ist dass heute mit der Qualität bei den Drehern...

Ich habe mir auch in der Bucht einen SABA PSP 350 geschossen, Baujahr 1980. Mein anderer PSP dient nun als Ersatzteillager...

Ich kann auch nur dazu raten, sich einen schönen Oldie zu besorgen. Das ist bewährte Technik, die neuen sind oft nur völlig überteuerter nachgemachter Kram. Für meinen SABA hab ich übrigens 90 Euro gezahlt, Zustand hervorragend .
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 17. Sep 2014, 12:27
Danke, dann werde ich mal schauen ob ich so einen kleinen Imbus-Schlüssel habe und mal nachjustieren. Da muss man dann beide Schrauben lockern, dann sollte sich die SME-Befestigungsbuchse drehen lassen. Oder?
Kanalmäßig hört man keinen Lautstärkeunterschied aber ich versuche ihn mal auszurichten.

Ich habe noch einen alten Akai Vollautomaten, ebenfalls quarzgetegelter Direktantrieb, der verschluckt leider die Bässe. Und dünstet Immer noch Pfeifentabackaroma vom Vorbesitzer aus. Der Akai ist von 1983) das war mein bisher einziger Gebrauchtkauf.
VG, Daniel
Tywin
Inventar
#10 erstellt: 17. Sep 2014, 12:30
Hallo,


Ich habe noch einen alten Akai Vollautomaten, ebenfalls quarzgetegelter Direktantrieb, der verschluckt leider die Bässe.


dann solltest Du die Tonarm-Tonabnehmersystem-Kombination, deren Einstellungen und deren Zustand kritisch prüfen. An dem Dreher liegt das nämlich nicht.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 17. Sep 2014, 12:31 bearbeitet]
joschbass
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 17. Sep 2014, 13:53
Hallo Daniel, ich kann nicht garantieren ob das bei dem AT 120 bei den Imbussschrauben auch geht!

Also bitte mit ganz ganz viel Vorsicht ran gehen!!!!!!!

Wenn deine Headshell so dermaßen schief sitzt, wäre es doch ein Reklamationsgrund. Deine Bilder sehen wirklich heftig aus, dass ist schief!

Meine Headshell war auch ein wenig schief, dies konnte ich jedoch beim Anschrauben der Headshell wieder ausgleichen. Man hat ja dabei immer ein wenig Spiel, was man ausnutzen kann.

Na da haben wir beide aber richtig Pech mit unseren Geräten......

Gruß, Jörg
joschbass
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 17. Sep 2014, 14:02
Du kennst das Video über den Ausbau des USB Interface?? Das bringt auch eine erhebliche Klangverbesserung. Das Interface schluckt sehr stark die Höhen und Bassanteile. Wenn du den AT behalten möchtest, wäre dass noch eine gute Tuningmöglichkeit.

Gruß, Jörg
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 17. Sep 2014, 17:55
Hallo Jörg,
nein, das Video kenne ich noch nicht. Hätte ich jetzt gar nicht gedacht, daß die Deaktivierung der USB Schnittstelle auch noch mal den Klang verbessert. Was es alles gibt.
Ich habe nun das Shure mal an den Akai verpflanzt.
Klingt mindestens genau so bassig wie beim AT-120.
Und dort funktioniert auch der Tonarmlift prima, senkt sich schön sanft auf die Platte, die Nadel.
Dann lag der fehlende Bass wohl nur am AT-91 u. AT-95 die bisher an dem Dreher waren.
Da muss ich mal nach einem ebenfalls funktionierenden Zweitgerät von dem Akai suchen.
Mit Ersatzteilen wird es da wohl eher Mau aussehen.
Ich erstelle morgen mal einen kleinen Bilderthread zum Akai und der Tonabnehmerbastelei.
Ohne abnehmbare Headshell ist der Einbau inbesondere das Hantieren mit den kleinen Muttern zur Tonabnehmerfixierung schon aufwendiger. Aber er hat eine normale IEC Norm und lässt sich somit problemlos per Schablone ausrichten.
Und dort ist auch die Headshell absolut gerade und somit auch die Nadel.
Ich hoffe mal, daß der Akai noch lange seinen Dienst verrichtet und auch der ebenfalls ölgedämpfte Lift noch lange störungsfrei arbeitet.
Die Bedienungsanleitung und das Servicemanual habe ich für den Akai.
VG, Daniel.
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 17. Sep 2014, 18:08
Das ist wirklich Pech, aber auch mein letzter neuer Plattenspieler.
Da bekommt man dan doch etwas wertigeres gebrauchtes für weniger Geld.
Nur gut, daß er nicht noch mehr Geld gekostet hat.
Ich muss mal schauen, ob mir den Tonarmlift jemand reparieren kann.
Und der kann dann ja auch gleich die Headshell gerade richten.
Wenn ich alles in allem 150 EUR für die Reparatur rechne, sollte es gerade noch im vertretbaren Bereich sein.
Denn wenn ich das Gerät zurückschicke, habe ich ja schon das Theater, Wenn beim Versenden etwas kaputt geht, bin ich ja in der Bewispflicht, daß ich den Schaden nicht verursacht habe.
Es ist schon zum Eierlegen mit dem Murks, den die Hersteller bei den Heutigen Geräten abliefern.
VG, Daniel.
joschbass
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 17. Sep 2014, 18:17
Aber du hast doch auf den AT eine Garantie von zwei Jahren! An den Händler wenden und weg mit dem Schrott....

Ich werde meinen auch wieder abgeben. Wurde zwei mal repariert , nun kann ich mein Geld zurück verlangen. Das werde ich auch nun machen.

Mein dreißig Jahre alter SABA PSP 350 ist nun mein Dreher . Hab den aufgearbeitet, nun steht er da, mein "Traumdreher".

Also, weg mit dem Dreher! Wäre ja schade um das Geld, oder?

Gruß, Jörg
Tywin
Inventar
#16 erstellt: 17. Sep 2014, 18:28
Ich hatte noch nie ein Problem bei einer meiner zig Retouren.
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 17. Sep 2014, 18:32
In der Hinsicht hast Du vollkommen Recht. Ich schaue mal ob die mir das Gerät zurücknehmen frage aber auch mal bei meinem Nadelverkäufer nach, vielleicht gibt es ja einen günstigen Trick. Bis auf die 2 Sachen funktioniert er ja gut. Dann spare ich mir den Ärger mit dem Support und habe noch ein funktionierendes Ersatzgerät.
Ich schaue mal im Urlaub, was sich machen lässt. Wenn es sich nicht rentiert wird er an Audio Technica zurückgeschickt.
Tywin
Inventar
#18 erstellt: 17. Sep 2014, 18:52
Kauf Dir lieber noch einen anderen schönen gebrauchten Dreher.


[Beitrag von Tywin am 17. Sep 2014, 18:53 bearbeitet]
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 17. Sep 2014, 20:27
@ Tywin: Mal schauen, ich brauche ja eh mal eine Ersatznadel für das Shure.
Dann halte ich mal die Augen offen, vielleicht finde ich ja noch einen 2. guten gebrauchten, dann sollte ich gut versorgt sein und muss nicht die Wegwerfindustrie unterstützen.

@ Jörg, hast Du von dem SABA PSP 350 vielleicht einige Bilder, mich würde interessieren, wie der aussieht und was der so kann. Es gab in den 80ern ja etliche sehr gute Geräte.
Nur die noch brauchbaren Geräte zu erwischen ist halt leider auch nicht so einfach.
Wenn man mal eines hat am besten nie wieder hergeben.
VG, Daniel.
spacelook
Stammgast
#20 erstellt: 17. Sep 2014, 21:11

Tywin (Beitrag #18) schrieb:
Kauf Dir lieber noch einen anderen schönen gebrauchten Dreher.

Recht hast du!!!
Hatte den 120er mal kurz zum testen, er konnte dann aber "ganz ganz" schnell wieder gehen.
Aus der Dual Fraktion empfohlen: Wohnzimmergepflegter CS 510 mit NOS D105ED. Da werden schon Gefühle wach!
Oder einfach sparen oder den Sparsprumpf plündern >
Technics 1200MK5 mit Nagaoka MP300 - das ist dan was richtig schönes.
joschbass
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 18. Sep 2014, 03:54
Guten Morgen Daniel, also einfach zurückgeben kannst du den AT nicht. Du müsstest den Schaden reklamieren, dann hat der Hersteller zwei oder drei Versuche, dass Gerät zu reparieren. Sollte er dann weiterhin Fehler haben, kannst du den Kaufvertrag rückgängig machen und dein Geld zurück verlangen.

Bei mir wäre es jetzt der dritte Reparaturversuch. Ich werde demnächst (habe zur Zeit aufgrund eines Unfalls ein Handicap) mit dem AT zum Händler gehen und darauf bestehen, dass Geld zurück zu bekommen . Ich bin auch noch in anderen Foren unterwegs, auch dort wird viel über diese neuen günstigen Dreher diskutiert.
Auch hier werden zahlreiche Mängel an diesen Plattenspielern aufgelistet und auch hier raten viele, entweder mehr Geld für einen neuen Dreher auszugeben, oder einen guten Oldie zu kaufen. Es gab "damals" verdammt viele gute Dreher, ich erinnere an die Duals oder Thorens der 70 er und 80 er.
Wenn du dir die Mechanik dieser Oldies mal genauer ansiehst, möchtest du keinen günstigen neuen mehr haben....

Ich habe mich mit meinem neuen "Sorgenkind" wirklich intensiv wochenlang beschäftigt, wollte ihm eine Chance geben. Letztendlich muss ich aber sagen, man kann Glück haben kann und ein fehlerfreies Gerät bekommen. Dennoch bin ich von der Langzeithaltbarkeit dieser Dreher eher nicht überzeugt. Ich hatte mich vor ca. einem Jahr in den AT spontan "verliebt", er sieht gut aus und kommt dem Technics optisch nahe, da wurden eben Erinnerungen an meine Jugend wach....den musste ich haben! Fehler...

Den SABA PSP 350 habe ich vor zwanzig Jahren auf einem Flohmarkt gekauft. (20 Mark!) Nach dem Debakel mit dem AT wurde der zunächst wieder aufgebaut, mit einem Ortofon Red versehen und.....welch Freude . Alles funktioniert tadellos. Der Lift senkt sich schonend auf die Rille, der Klang einfach super. Natürlich hat er kleine Gebrauchsspuren, nach 34 Jahren ist das aber schon ok! Dann in der Bucht einen weiteren PSP geschossen (90 Euro), der nun als Hauptdreher dient. Der PSP ist von 1980, glaube nicht, dass die heutigen Dreher noch in 35 Jahren leben....

Gruß, Jörg

I
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 18. Sep 2014, 17:45
Das Shure hat eine neue hat eine neue "Führungskraft" gefunden.
Ich habe es nun an meinen Gebrauchtkauf, einen Direkttriebler-Vollautomat von AKAI montiert.
Ich würde sagen, es hat sich gelohnt. Den LP 120 habe ich nun wieder zur Seite gestellt, wenn ich mal Lust und Laune habe, versuche ich mich mal an der Ausrichtung der Headshell. Mit dem Lift bin ich noch am überlegen mich an Audio Technica zu wenden. habe ja noch 1,5 Jahre Zeit bis mir die Garantie verfällt.
Aber Deine Erfahrungen Jörg, machen mir da eher wenig Hoffnung, daß es dauerhaft funktioniert mit den Lift.
VG, Daniel.

P.S. hier mal der Link zum Akai mit dem Shure Tonabnehme, habe mal einen kommentierten Bilderthread daraus gemacht.
Der Sound ist wunderbar, gute Auflösung und schöner warmer Bass. Wußte gar nicht, daß der Akai dazu in der Lage ist.

http://www.hifi-foru...m_id=26&thread=18648
Bitte anklicken.


[Beitrag von Plattenkiller am 18. Sep 2014, 17:45 bearbeitet]
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 18. Sep 2014, 17:53
@ Jörg, das stimmt mit den guten Drehern der 80er, aber auch hier braucht man etwas Glück.
Bei mir war die Entscheidung zum Kauf des AT ähnlich wie bei Dir. Ich kenne auch noch die alten Technics Direkttriebler.
Aber es ist wohl wirklich nur ein Nachbau, im wahrsten Sinne des Wortes. Eigentlich schade.
Für den Akai habe ich 80 Euro gezahlt. Wenn die Elektronik und Mechanik weiter aushält, im Idealfall nochmal 30 Jahre, dann hat sich der Gebrauchtkauf mehr als gelohnt.
joschbass
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 19. Sep 2014, 03:29
Hallo Daniel, Glückwunsch zu dem neuen "alten" Dreher!

Ich erfreue mich ja auch seit vielen Tagen an meinem über 30 Jahre alten SABA, der eigentlich ein JVC ist. Wurde nur damals in Deutschland auf SABA gelabelt.

Gruß, Jörg
.JC.
Inventar
#25 erstellt: 19. Sep 2014, 05:38
Wenn Du die alten Technics DDs kennst, ...
Warum holst Du dir nicht einen Gescheiten (s.o.) ?

Das macht am meisten Sinn.
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 19. Sep 2014, 06:22
Guten Morgen,
@ Jörg, danke. Dann bleibt nur zu hoffen, daß die Geräte noch lange durchhalten. Ich kenne von SABA noch alte Kassettendecks, einen Plattenspieler konnte ich leider noch nicht probehören von SABA, auch nicht von JVC. Vielleicht verirrt sich ja mal einer zu mir.

@ .JC. für die Technics zahlt man doch sicher ein kleines Vermögen oder?
Die sind, denke ich auch heute noch recht gefragt.
Wenn schon ein Technics, dann würde es wahrscheinlich der 1610/mk2 werden. Der ist dann bestimmt nochmal eine Ecke teurer.
Und auch eventuell fehleranfälliger, wegen des elektrisch gesteuerten Tonarmes.
Also wird das Modell denke ich, ein Traum bleiben.
VG, Daniel.
joschbass
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 19. Sep 2014, 07:32
Das original, also der Technics SL 1200 MK 2, liegt neu bei 1700,-. Die werden zwar nicht mehr gebaut aber einige Händler haben wohl noch einige auf Lager. Den Preis finde ich allerdings etwas "heftig". Nun ja, sind eben die Restbestände .
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 19. Sep 2014, 09:04
Hallo Jörg,
1700 Teuronen, ist mehr als heftig. Das hat meine komplette Anlage, wie sie jetzt dasteht gekostet.
Und der ist, ja manuell, der 1610 er, wenn er noch erhältlich wäre würde dann wohl bei 2000 EUR anfangen.
Der Akai war damals mit 120 Dollar/ bzw. 80 Pfund (laut Vinylengine)auch kein Schnäppchen, da hat man in den 80ern auch sparen müssen dafür.
Gebraucht soll man den 1210er für rund 500 EUR kriegen, aber ist trotzdem ärgerlich, wenn etwas kaputt ist, was beim Abholen direkt ins Auge bzw. ins Ohr sticht.
Und wenn man Pech hat, hat sich der Vorgänger daran als DJ versucht.
Das arme Gerät.
Dann doch lieber ein gepflegter Oldtimer einer anderen Marke, es gab ja auch noch andere Direkttriebler und auch in Kombination mit einer Vollautomatik, deshalb habe ich damals den Akai stehen sehen und sofort mitgenommen, Liebe auf den ersten Blick quasi.
VG, Daniel.
joschbass
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 19. Sep 2014, 09:10
Mt etwas Glück macht ja Technics auch wieder seine Turntablespalte wieder auf? Die haben ja nun auch ihren HiFi Markt wieder reaktiviert.
Bei dem momentanen Revival der Plattenspieler, könnten die ja einen Neubeginn wagen. Hoffen wir mal das Beste!
8erberg
Inventar
#30 erstellt: 19. Sep 2014, 09:37
Hallo,

Revival? Wo?

Wer baut neue Schneidemaschinen? Wer neue Pressen?

Ein Automat zur Herstellung von Plattenhüllen würde noch neulich verschrottet, niemand hatte Interesse!

So verrückt sind die bei Panasonic nicht. Bis jetzt ist das alles relativ simples Zeuchs, was man beim Lohnbestücker und Lohnfertiger kaufen kann - ohne großen Aufwand.
Eine neue Fertigungsstraße für Plattenspieler (vor allen Dingen mit der gewünschten Präzision) wäre ein anderes Kind - und viel zu teuer.

Peter
.JC.
Inventar
#31 erstellt: 19. Sep 2014, 11:45
Hi,


Plattenkiller (Beitrag #26) schrieb:

@ .JC. für die Technics zahlt man doch sicher ein kleines Vermögen oder?
Die sind, denke ich auch heute noch recht gefragt.


nicht unbedingt.
Da die Serie SL 1700 / 1710 recht gross war (geht in die Hunderttausende)
ist es kein Problem recht schnell einen Guten zu bekommen.

Hier:
http://www.hifi-forum.de/bild/epmd_456618.html

siehst du meinen mit AT 150 MLX u. Korkfilzmatte am Aikido

Klingt hervorragend, kostet 150 Dreher + 30 Matte + 350 für AT 150 MLX = 530 Euro + 230 Euro für den Aikido
bist du gerade mal bei knapp 800 Euro und mehr braucht man für den Klang eigentlich nicht.
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 19. Sep 2014, 21:58
Ok, dann werde ich mal ein bisschen die Augen offen halten. Und auch mal die 1700er Serie ins Auge fassen.
Irgendwas gut erhaltenes, werde ich hoffentlich schon mal finden. Der Akai funktioniert ja gut, also kann ich mich in Ruhe nach einem guten gebrauchten Zweitdreher aus den 80ern umsehen.

VG, Daniel.
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 19. Sep 2014, 22:20
@ .JC.: das ist ein schöner Dreher. Diese Technics haben schon was.
Wenn ich jetzt den LP 120 dagegen ansehe, merkt man optisch schon einen Unterschied.
Sieht stabiler aus, der Technics.
Nur die Eiseplatte ist beim LP massiv, vom verwendeten Kunststoff her, wirkt der Technics doch um einiges haltbarer.
Vom Innenleben mal gar nicht zu sprechen, da kann der LP 120 keine Chance haben.
Schade eigentlich, wäre schon toll gewesen NEU noch etwas vergleichbares zu bekommen.
Dann halt über den Gebrauchtmarkt.
VG, Daniel.
.JC.
Inventar
#34 erstellt: 20. Sep 2014, 05:50
Hi,

wenn Du es rechtzeitig siehst: http://www.ebay.de/i...id=p3984.m1423.l2649




ps
der TA ist echt gut, braucht vermutlich aber eine neue Nadel,
denn wenn die auch noch gut wäre ...


pps
das Blöde ist nur, wenn ich hier diese Tipps gebe, dann wirkt sich das auf die Gebote aus
aber das ist nun mal so (übrigens ist der von 1978, also vermutlich älter als Du )


[Beitrag von .JC. am 20. Sep 2014, 08:11 bearbeitet]
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 20. Sep 2014, 08:28
@.JC. Da finde ich bestimmt einen passenden oder auch ähnlichen. Ich habe ja Zeit. Ja der Dreher wäre älter als ich.
Ich hoffe nur, dass die Leute vom Verpacken Ahnung haben, sonst kommt nur noch Müll bei mir an.
VG, Daniel.
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 20. Sep 2014, 08:30
Per PM ginge es ja auch. Habe aber gesehen, daß die Technics generell gut "beobachtet" werden.
8erberg
Inventar
#37 erstellt: 20. Sep 2014, 10:06
Hallo,

abholen rat ich nur.
Verpacken ist ein Thema, aber die Vorbereitung für den Versand ist m.E. genauso wichtig.

Bei Ebay-Auktionen frag ich beim Bieter genau nach.
Kommt keine Rückantwort oder ausweichende Antworten dann können sie den Dreher behalten

Peter
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 20. Sep 2014, 11:02
Hallo Peter,
das ist natürlich noch besser, ihn selbst abzuholen, aber nach Köln oder sogar Berlin also 600-700 Kilometer wenn ich mal Berlin als Beispiel nehme, ist dann schon etwas weit.
Dann doch lieber schicken lassen und nochmals auf sachgerechtes Verpacken hinweisen.
VG, Daniel
Tywin
Inventar
#39 erstellt: 20. Sep 2014, 11:08
Wenn man von einem Händler - mit reichlich guten Bewertungen - z.B. bei ebay per PayPal kauft, gesetzliches Rücktrittsrecht und Gewährleistung hat, kann man sich auch was schicken lassen. Im Zweifel packt man die Ware zusammen mit zwei Zeugen aus.

Sich von Privat (ggf. mit wenigen oder keinen Bewertungen) mit Vorkasse ohne Netz und doppeltem Boden etwas schicken zu lassen, ist halt (russisches) Roulette.


[Beitrag von Tywin am 20. Sep 2014, 11:09 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#40 erstellt: 20. Sep 2014, 12:13
Hallo,

das "verweisen" hilft nix. Damit bin ich durch.

Da werden Dreher wirklich in einem 2-welligen stabilen Karton verpackt, der Teller abgenommen, aber das System und das Gegengewicht nicht abgebaut, aufgrund der beim Transport auftretenden Kräfte - Tonarmlager kaputt.
Pakete werden beim Paketdienst z.T. im freien Fall bewegt - eine Verpackung soll nach Vorschriften der Paketdienste den genormten "Rundum-Fallabwurftest" (Fraunhofer Institut für Verpackung) aushalten, das sind 1,50 mtr. freier Fall mit Drehbewegung.

Da werden Transportsicherungseinrichtungen des Herstellers nicht benutzt, Hinweise die man per Mail geschickt hat "übersehen" und dann behauptet man "hat doch alles richtig gemacht".

Von daher: bei Privat bleibt es wirklich Risiko - ausser man kauft bei jemanden der beschreibt was er macht und wie er es macht wenn man ihn fragt.
Als Beispiel: Ich habe bereits mehrere Dreher aus meiner Sammlung (meist Geräte die einem aufgedrängt wurden, weil sie sonst in den Schrott gegangen wären und dann von mir reanimiert wurden) verschickt - es kam nie ein Dreher defekt beim Empfänger an. Aufwand: immer min. 1 Stunde fürs Verpacken, das Material hab ich aufgrund meiner Tätigkeit eh immer da.

Ausserdem: Dreher waren Massenprodukte - die Chance das ein gewünschtes Modell in der Nähe auftaucht ist nicht übel.
Ich braucht gerade mal ca. 4 Monate bis in 30 km Nähe mein Wunschdreher in sehr gutem Zustand zu einem sehr fairen Preis auftauchte... da fährt man dann gerne und lernt meist nette Leute kennen.
Geduld sollte man also haben.

Und wer meint ich übertreibe lese mal http://www.hifi-foru...m_id=84&thread=15466

Geschichten die das Leben schreibt...

Peter
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 20. Sep 2014, 20:16
Hallo Peter,
ein netter Tread .
Ja, leider ist das dann der bittere Nachgeschmack des Päckchenversandes, bin mal gespannt, was ich berichten kann.
Der verlinkte Dreher, ging für 155 Euro über den Thresen.
Da bin ich dann rechtzeitig ausgestiegen. Denn für das Risiko eines Transportschadens oder versteckter Mängel war mir bei dem Preis dann doch zu hoch.
Gibt ja etliche gute Dreher, für einigermaßen erschwingliche Preise, wo man einen Totalausfall dann gerade noch verschmerzen kann. Auch wenn es natürlichärgerlich ist, wenn der Versender schuld ist.

@Tywin: Rückgaberecht ist natürlich immer gut, falls der Verkäufer die Fehlerfreiheit schöngeredet hat, und dann doch nichts funktioniert.
Ich berichte dann, wie es ausgegangen ist mit der erhaltenen Ware.
VG, Daniel.
.JC.
Inventar
#42 erstellt: 21. Sep 2014, 05:14
Moin,


Plattenkiller (Beitrag #41) schrieb:

Der verlinkte Dreher, ging für 155 Euro über den Thresen.
Da bin ich dann rechtzeitig ausgestiegen.
Denn für das Risiko eines Transportschadens oder versteckter Mängel war mir bei dem Preis dann doch zu hoch.


ein üblicher Preis.
Womöglich ja von jemandem, der ihn persönlich abholen konnte.

Übrigens haben Versandkünste nichts mit Mann u. Frau zu tun,
sondern mit korrektem Denken über Massebeschleunigungskräfte.

Ich hatte auch schon meine negativen Erlebnisse ...
an Eines kann ich mich erinnern, als wäre es gestern gewesen.
Zu einer Zeit als ich häufig die 17er auf ebay gesteigert habe,
steht mein DHL Bote Ende November pitschnass mit 2 Paketen an meiner Haustür.
In einem hörte man bei der Übergabe so ein komisches Rollgeräusch ...
Ich wusste sofort: der Dämlack von Versender hat das Tonarmgewicht nicht abgenommen !
Sollte ich nun den Boten, der voll im Weihnachtstress ist, einen Transportschaden aufnehmen lassen?

Als er mich so treu ansah dachte ich: nein, das kannst du jetzt nicht machen
Aber der Verkäufer hatte mir zum ersteigerten SL 1700 noch einen SL 1710 als Schlachtgerät
rein für die Portokosten mitgegeben u. da ich eh ganz gerne mal bastle, hatte ich dann eben
aus 2 Geräten Eins gemacht. Und dieser SL 1710 steht immer noch hier (der in meiner Galerie).

Ich habe einige 17er versendet u. es gab nie Probleme.
Soll heißen, wenn Plattenspieler im Versand, dann nur von Leuten die genau wissen wie es geht.
Ansonsten, wie Peter sehr richtig bemerkte: vergiss es !


ps
wenn Du bei dem Verkäufer hier: http://www.ebay.de/i...id=p3984.m1497.l2649
mal in seine Bewertungen kuckst, dann siehst Du: der kann verpacken !
Der TA den Du da siehst war natürlich bestens verpackt u. er ist auf dem SL 1710 eine Wucht.


[Beitrag von .JC. am 21. Sep 2014, 05:24 bearbeitet]
Plattenkiller
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 21. Sep 2014, 07:32
Guten Morgen .JC. Ja, der kennt sich relativ gut aus.
Ideal ist natürlich, wenn er gleich noch Fotos mit der fertig verpackten Ware zeigt. Dann kann man schon mal einen Transportschaden erahnen oder eben auch nicht, wenn alles gut verpackt ist.
Jedenfalls habe ich schon einige gute Dreher gesehen, mal schauen, ob es klappt mit dem Verpacken und ob das Gerät dann auch so funktioniert, wie es soll.
Jedenfalls ist weniger Geld vernichtet, als bei den vermurksten Neugeräten.
VG, Daniel.
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