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Impedance TD 166 MK V

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Autor
Beitrag
schlenz
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Apr 2014, 15:10
Hallo zusammen,

ich benötige noch eine Vorstufe für meine TD 166 MK V.
Frage ist:

Wie hoch ist die Impedance ? Da ich mir evtl sebst eine Vorstufe löten wollte, da ich einfach nicht verstehe warum die Teile so teuer sind.


Bin für jegliche Hilfe dankbar.

Gruß
Alex
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 22. Apr 2014, 16:14
Hallo!

Die notwendige Abschlußimpedanz hängt in erster Linie vom verwendeten Tonabnehmer ab, also bei Magnetsystemen, high-Output-MC´s und Moving-Iron´s 47 K-Ohm.

Bei low Output MC-Systemen steht´s für gewöhnlich im Waschzettel.

Der Selbastbau eines Entzerrers ist kein Hexenwerk, zu beachten sind neben der RIAA-Entzerrung legendlich die Eingangswerte bezüglich Abschlußimpedanz und Eingangskapazität bei MM´s hier sollte man entsprechend flexibe planen. Ansonsten handelt es sich hier bloß um einen möglichst Rauscharmen Kleinsignalvertärker.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#3 erstellt: 22. Apr 2014, 16:53
@ Alex:

Rückwärtskalkulation für eine 18,00 Euro-Chinabüchse:

minus Steckernetzteil
minus Verpackung
minus Zoll
minus Versand
minus 19 % MwSt.

sieht es vom Warenwert schon viel besser aus. Zumindest können 3 Firmen davon prima leben: Hersteller + Grohandel + Einzelhandel

Oder habe ich teuer falsch verstanden ?

MfG,
Erik
schlenz
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 23. Apr 2014, 06:02
also der TEC TC 760 LC kostet ca 80 eu der V90 LPS 150 eu

Mein Tonabnehmer ist eine OM 10

Frage ist halt ob sich so ein Teil lohnt oder sich selbst eins zu bauen?
Ich bräuchte jedoch die Impedance vom TD

Viele Grüße

PS ich kann es einfch nicht nachvollziehen warum die Teile so teuer sind, wenn es Bausätze gibt, die man für 30 eu bekommt.


Gruß
Alex


[Beitrag von schlenz am 23. Apr 2014, 06:09 bearbeitet]
akem
Inventar
#5 erstellt: 23. Apr 2014, 06:36
Die Impedanz hat Dir Hörbert ja schon mitgeteilt.
Zu den Kostenbetrachtungen: erstens kann man alles billig oder gut machen. Zweitens hast Du bei DIY-Phonostufen im Normalfall weder Gehäuse noch Anschlußbuchsen noch Netzteil geschweige denn Trafo. Addiert man alles dazu schneidest Du auch nicht billiger ab als bei einer käuflichen Lösung, wo das alles in entsprechend hohen Stückzahlen eingekauft und produziert wird. Und dazu kommt noch, daß Du bei DIY-Lösungen auch noch mit Problemen rechnen mußt, die es erstmal zu finden und zu beheben gilt (z.B. Masseführung etc.).

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 23. Apr 2014, 07:45
Hallo!

@schlenz

-Sorry aber-.

So wie ich das nach deinen beiden Postings beurteilen kann bist du in der Materie nicht sehr bewandert, hier wäre ich skeptisch was den Erfolg eines Selbstbauprojektes angeht, mit einem einfachen Nachbau einer schon existierenden Schaltung dürftest zu zwar eventuell klarkommen aber inwieweit kannst du eigentlich nachvollziehen was du da eigentlich machst?

So ist z.B. für die Fehlersuche und die Anpassung einer Schaltung ein gewisses Grundwissen unerläßlich und genau daran muß ich bei dir aufgrund deiner hartnäckigen Nachfrage zu der Impedanz eines Plattenspielers zweifeln.

Ein Plattenspielerausgang stellt ohne Abtastsysten elektrisch gesehen nichts weiter als vier Drähte dar deren Enden "in der Luft" hängen.

Ein Abtastsystem stellt einen Frequenzabhängigen Generator aus Spulen und Magneten dar dessen Werte die Eingangsimpedanz deiner Schaltung bestimmen. -Alles Klar-?

MFG Günther
sandmann319
Inventar
#7 erstellt: 23. Apr 2014, 07:48
@Alex
hier gibt es den TEC für 50,-€ (auch als Lyndahl bekannt und beliebt)
Pre

für den Preis lohnt Selbstbau nicht
es sei denn, es reizt dich sowas einmal zu machen.


[Beitrag von sandmann319 am 23. Apr 2014, 07:50 bearbeitet]
schlenz
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 23. Apr 2014, 08:06
danke für deine Antwort

Mein dad hatte mich auf diese Idee gebracht. Er ist Elektro-Ing und fit auf diesen Gebiet.
Bausätze gibt es ja schon bei Contad.

Kla ist das Arbeit und man muss sich noch eingies anlesen.

Wenn jedoch der Vorverstärker für ca 80 eu top is werd ich es in kauf nehmen.

jedoch ist er ja auch nicht zu 100% zur Eingangsinpedance des Endverstärkers abgestimmt.

Gruss

Alex
schlenz
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 23. Apr 2014, 08:11
@ Sandmann

Dabke dir
pelowski
Inventar
#10 erstellt: 23. Apr 2014, 09:17

schlenz (Beitrag #8 ) schrieb:
...jedoch ist er ja auch nicht zu 100% zur Eingangsinpedance des Endverstärkers abgestimmt.

Hallo,

das soll er auch gar nicht.

Man strebt immer eine Spannungsteuerung an, d.h., dass in deinem Fall der Ausganswiderstand des VV klein gegenüber dem
Eingangswiderstand des nachfolgenden Verstärkers ist.

Nebenbei: Deinen VV für einen Plattenspieler kannst du nicht an einen Endverstärker anschließen.
Dazu reicht die Ausgangsspannung nicht und i.a.R. hast du auch keinen LS-Regler.

...man muss sich noch eingies anlesen...

Ob man das muss, kann man nicht sagen, du aber bestimmt.

Grüße - Manfred
akem
Inventar
#11 erstellt: 23. Apr 2014, 12:48

schlenz (Beitrag #8) schrieb:

jedoch ist er ja auch nicht zu 100% zur Eingangsinpedance des Endverstärkers abgestimmt.


Wie soll das auch gehen? Der Hersteller kann doch nicht wissen, was für nen Verstärker Du da hinten dran hängst Deshalb gibt es auch sowas wie Normen, daß jeder mit jedem so einigermaßen klarkommt. Klar, Exoten gibt es immer, die sich nicht an Normen halten und sich einbilden, sie wissen und können es besser. Oder die sich schlichtweg aus Kostengründen nicht an Normen halten können, um so Pfennigfuchser wie Dich bedienen zu können Aber sowas darf man halt nicht kaufen, Qualität hat schon immer Geld gekostet und wird auch immer Geld kosten...
Und warum schreibst Du immer Impedance? Das heißt Impedanz...

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 24. Apr 2014, 08:27
Hallo!

@schlenz

Nun, es gibt da eine einfache Regel für die Koppelung unterschiedlicher Verstärker(stufen), Niederohmig raus, hochomig rein, dabei gilt es zudem zu beachten das man den Eingangsverstärker nicht an seine Aussteuerungsgrenzen bringt und gleichzeitig vermeidet zu niedrig auszusteuern.

Externe Entzerrer im Selbstbau kann man universial Anpassbar und mit frei skalierbaren Ausgängen auslegen. Sie sind wie schon gesagt kein Hexenwerk sondern ziemlich einfache Schaltungen die man idealerweise als zweistufige Kleinsignalverstärker auslegt. Ob man die notwendige RIAA-Entzerrung, (das ist im Prinzip nichts weiter als ein fest eingestellter Equalizer) nun Passiv, Aktiv oder Teilakiv auslegt ist eine Geschmacksfrage, funktionieren tun sie alle.

Schaltpläne sollte es auf dem Netz etliche geben da es etwa 180-200 Methoden gibt einen Entzerrer zu konstruieren von denen keine einzige einen merklichen Vorteil gegenüber den anderen hat.

Wichtig ist eine möglicchst rauschrei ausgelegte Schaltung mit gutem Spannungshub und hoher unempfindlichkeit gegenüber Störungen auf der Railspannung sowie eine gute Masseführung aber das ist schon Schaltungsdesign und eigentlich schon der zweite Schritt.

Erstmal solltest du die gewählte Schaltung soweit verstehen lernen um Feher -so sie auftreten-, zu erkennen und beseitigen zu können.

MFG Günther
schlenz
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 24. Apr 2014, 09:35
Danke Günter

wenigstens gibt es noch Leute dich nicht persönlich werden und versuchen einen zu helfen

Gruß

Alex


[Beitrag von schlenz am 24. Apr 2014, 10:03 bearbeitet]
akem
Inventar
#14 erstellt: 24. Apr 2014, 11:46
Falls Du mit dem persönlich werden mich meinen solltest: hast Du die Smiley's nicht gesehen
Die sollten eigentlich zum Ausdruck bringen, daß es eben nicht persönlich gemeint ist sondern mit einem Augenzwinkern...

Gruß
Andreas
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