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Tuning des NF-Kabels bei Thorens TD 166 MK V?

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Autor
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thomasio
Stammgast
#1 erstellt: 16. Apr 2005, 15:35
Hallo,
habe bisher meinen Plattenspieler über die Jahre eher vernachlässigt, aber mir vor kurzem ein neues Tonabnehmersystem gegönnt (Grado Prestige Blue). Klingt schon deutlich besser wie mein alter Tonabnehmer. Habe aber jetzt gelesen auf www.phonophono.de, dass ein Auswechseln der "Billig-NF-Strippen" gegen z.B. ein Kabel namens "ZeroPoint ZP" (1 m 32,95 Euro) einen noch größeren Effekt haben soll als ein neues Tonabnehmersystem! Kann das jemand bestätigen oder habt ihr hierzu eine Meinung?
-scope-
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 16. Apr 2005, 15:46
Hallo,

ich habe lediglich eine "allgemeine" Meinung dazu.

Und zwar sehe ich im Bereich "Phonoverkabelung" eine deutlich! gesteigerterte Relevanz aller Verkabelungen im Verhältnis zu den den weniger kritischen Hochpegelsignalen.

Die "Serienschnüre" würde ich ebenfalls sofort rausschmeissen und gegen wertigeres Material eintauschen. Ob man nun direkt den Sprung von einem (vermutlich) 1 € billigen Serienkabel auf 32€ machen muss ist Ansichtssache.

Gut geschirmte, kapazitätsarme, symmetrische Phonoleitungen gibt es bereits deutlich günstiger.
Ich vermute mal, dass du an deinem Gerät das Kabel ohnehin anlöten (lassen) musst, oder???


[Beitrag von -scope- am 16. Apr 2005, 15:49 bearbeitet]
-3dB
Stammgast
#3 erstellt: 16. Apr 2005, 16:10
Hallo,

ich kann mich der Aussagen von Scope,

"Gut geschirmte, kapazitätsarme, symmetrische Phonoleitungen gibt es bereits deutlich günstiger." vorbehaltlos anschließen.

Angelötet werden muss das Kabel sowieso.

Alternativ kann man auf der Rückseite des Drehers zwei
vernünftige Buchsen einbauen. Quadratischer Ausschnitt,
kleine Aluplatte, Buchsen hinein - feddisch.

Jetzt gibt es für Kabelfans genügend Möglichkeiten zum
Klangtest.

Bei MM-Systemen die Kabelkapazität nicht außer Acht lassen.

Gruß Wilhelm
thomasio
Stammgast
#4 erstellt: 17. Apr 2005, 16:38

Ich vermute mal, dass du an deinem Gerät das Kabel ohnehin anlöten (lassen) musst, oder???


@scope
Genau, das alte Kabel ist auch angelötet. Also muss das neue wohl auch angelötet werden. Aber da Auswechseln des Kabels also nicht so einfach ist, hätte ich eher erwartet, dass dies auch eigentlich nicht nötig ist. Aber Ihr seid hier ja deutlich anderer Meinung. Welches Kabel würdest du mir denn konkret empfehlen?
-scope-
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 17. Apr 2005, 17:35
Hallo,

das auswechseln des Kabels ist absolut "nicht nötig" , sofern es noch intakt ist, und die Kiste nicht brummt oder sonstige "Zicken" macht.
Es ist als (in diesem Fall) sinnvolle Verbesserung einzustufen, und verleiht dem Gerät gewissermaßen eine gesteigerte Wertigkeit.
Das ist besonders für den Hörerkreis wichtig, der seine Gerätschaften "richtig" lieb hat.....Artet leider allzu oft in krankhaftes Verhalten aus, wie man hier an anderer Stelle im Forum gut beobachten kann.

Übrigens würde ich das Gerät ebenfalls gleich mit Buchsen ausstatten, wie es -3dB schon schrieb.
Das steht und fällt aber wohl mit deinen Möglichkeiten...da musst du dich selbst einschätzen.
Holger
Inventar
#6 erstellt: 17. Apr 2005, 17:47
Eine Anleitung findet man hier (ganz runterscollen):
http://www.theanalogdept.com/tonearm.htm

Zwei Bilder von dieser Seite :





Nebenbei : OB ein neues Kabel wie das von Phonophono genannte Zeropoint 1 tatsächlich einen größeren Effekt hat als ein neues Tonabnehmersystem hängt ja wohl SEHR stark mit der Wahl des Tonabnehmers zusammen ...
-scope-
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 17. Apr 2005, 17:58
Hi...

es mag sein, dass ich etwas "pingelich" bin, aber wenn ich mir die Bilder im Link so anschaue, dann läuft´s mir kalt den Rücken runter.
Können "die" nicht wenigstens beim Prototyp, der bebildert ins Netz kommt, mal "sauber" arbeiten?


[Beitrag von -scope- am 17. Apr 2005, 17:59 bearbeitet]
thomasio
Stammgast
#8 erstellt: 18. Apr 2005, 08:34

OB ein neues Kabel wie das von Phonophono genannte Zeropoint 1 tatsächlich einen größeren Effekt hat als ein neues Tonabnehmersystem hängt ja wohl SEHR stark mit der Wahl des Tonabnehmers zusammen

@ Holger
Also zufällig wird von Phonophono auch genau mein Tonabnehmer als eine sinnvolle bzw. preislich angemessene Verbesserung für mein Thorens-Modell genannt (neben ein paar anderen, die auch alle um ca. 100 Euro liegen). Ein neuer Tonabnehmer ist jedoch nur als zweiter Punkt aufgeführt. Als erster wird dort der Austausch des NF-Kabels genannt. Und vorher wird ganz klar gesagt, dass die Reihenfolge der Punkte auch ihre Bedeutung für eine Klangverbesserung darstellt.
Hier mal ein Link zu dem Dokument:
http://www.phonophono.de/pdf/phono_verbesserung.pdf
Diese Cinch-Buchen einzubauen traue ich mir eigentlich nicht zu. Ich frage mich jetzt auch, ob es Sinn macht, nur das alte Kabel am Lötpunkt abzunehmen und ein anderes anzulöten und nicht die Verkabelung bis zum Lötpunkt zu ändern....????
Holger
Inventar
#9 erstellt: 18. Apr 2005, 11:50
Hi thomasio,

Ja, das Dokument kenne ich natürlich.

Nur spreche ich hier aus eigener Erfahrung und kann mit reinem Gewissen sagen, dass ich zwar sehr wohl schon deutliche Unterschiede zwischen sogar annähernd gleich teuren Tonabnehmern wahrgenommen habe, jedoch noch nie einen ähnlich bemerkenswerten Unterschied nach Tausch eines NF-Kabels - und das waren teilweise sehr viel teurere Kabel als das Zeropoint.

Die Investition in ein besseres System und die korrekte Justage des Ganzen ist meiner Überzeugung nach enorm viel wichtiger als ein Kabeltausch.


[Beitrag von Holger am 18. Apr 2005, 11:50 bearbeitet]
thomasio
Stammgast
#10 erstellt: 18. Apr 2005, 12:52
Scope hat ja oben folgendes gesagt:

Und zwar sehe ich im Bereich "Phonoverkabelung" eine deutlich! gesteigerterte Relevanz aller Verkabelungen im Verhältnis zu den den weniger kritischen Hochpegelsignalen.

Die "Serienschnüre" würde ich ebenfalls sofort rausschmeissen und gegen wertigeres Material eintauschen. Ob man nun direkt den Sprung von einem (vermutlich) 1 € billigen Serienkabel auf 32€ machen muss ist Ansichtssache.

Also wie immer ist die Kabelfrage wohl recht umstritten :-) .Also ich selber habe die Erfahrung gemacht, dass die bei Hifi-Geräten beiliegenden dünnen Cinch-Kabel in jedem Fall ersetzt werden müssen. Allerdings sind die Klangunterschiede meines Erachtens bereits ab ca. 20 Euro recht gering. Da die an einem Plattenspieler hängenden Kabel ja recht schwer auszutauschen sind (wegen löten) und dies auch nicht allgemein so üblich ist (glaube ich zumindest), habe ich mich hierum bisher nicht gekümmert. Aber diese Aussage auf phonophono.de hat mich hier doch irritiert.
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