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Thorens TD 160 MKI modifizieren?

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Autor
Beitrag
Weisshaus
Neuling
#1 erstellt: 18. Sep 2014, 19:17
Hallo ans Forum,
ich möchte meinen Thorens TD 160 MKI von 1973 modifizieren lassen. Folgende Vorschläge wurden mir gemacht: Austausch des Ortofon MC25FL Systems (ca.6 Jahre alt) hin zu dem neuen Ortofon Quintet Bronze, Austausch des original Phonokabels hin zu Straight Wire Expressivo und eine neue Zarge aus Schiefer(!!??!!; sieht schon richtig gut aus, bin aber NICHT von der Status Symbol Fraktion....). Verstärker ist ein Accuphase E211 mit AD-9 Phonoplatine, Boxen sind die T&A TALX1 verkabelt mit B&W Kabeln. Höre in erster Linie Rock der 70-er Jahre, Hard-Rock und Blues Rock. Lege mehr Wert auf druckvolle Sounds als auf extremste Auflösung.

Hoffe auf eine Antwort und vielleicht andere Vorschläge.
Gruß
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 18. Sep 2014, 19:27
Hallo,

hast Du dem Händler gesagt, dass Geld keine Rolex spielt und der Händler hat danach schweißnasse Hände gehabt?

Wenn es um den Klang geht und dein sehr guter Tonabnehmer nicht mehr in Ordnung ist, kannst Du den auch retippen lassen:

http://www.phonophono.de/ortofon-mc25fl-retip.html

Wenn Dir der TA vom Klang her einfach nicht mehr gefällt, höre Dich nach einem System um, welches Dir ggf. besser gefällt.

Alles andere ändert am Klang nichts.

VG Tywin
Wuhduh
Inventar
#3 erstellt: 18. Sep 2014, 19:49
Nabend !

1. Zarge:

Unwichtig, je nach Geschmack oder Tagesformat irgendwas. Wird die Haube benötigt ?

2. System:

Quintet Bronce für den Arm total überdimensioniert und für Deine Mucke sowieso nicht rockig genug. Falls der Serienarm, der in den letzten ca. 40 Jahren bestimmt mechanisch nicht besser geworden ist, behalten werden soll: Eher ein Denon DL-103R !

3. Ü-Kabel:

Vorschlag total überdimensioniert. Alternativen: Sommercable Albedo II oder Stratos, van den Hul D502 - evtl. Hybrid, evtl. pseudosymmetrisch beschaltet

Mit Voodookabeln wird nur der Händler reicher. Hat aber einem bekannten Berliner Händler letztendlich auch nicht geholfen, da m. W. hoffnungslos überschuldet.

Soll wirklich der Thorens an sich bleiben ?

MfG,
Erik
Weisshaus
Neuling
#4 erstellt: 18. Sep 2014, 19:50
Hallo Tywin,

markige Antwort!!! Ehrliche Worte sind aber immer gut. Das Thema mit der Zarge, wenn`s Deine Klangverbesserung hergibt, lasse ich wohl sein. Ein hochwertiges Phonokabel bringt nicht mehr als die original Verkabelung? Bin da etwas skeptisch. Bin allerdings überhaupt nicht der Fachmann im Hi-Fi Bereich. Kenne es nur vom aktiven musikmachen (bin Gitarrist), da macht es echten Sinn, sich mit dem Thema Kabel zu beschäftigen.
Zum Ortofon MC25FL. Dachte mir, vielleicht geht es noch was räumlicher und luftiger, aber nicht mit weniger Druck.
Hörte mir vor einigen Tagen den Pro-ject Xperience Evolution 9 an. Mit Ortofon Quintett Black, B&W Boxen und einem dreier Accuphase. Überhaupt nicht mein Fall: Sehr detailliert und räumlich, aber der Druck und Fundament waren schon recht dünn......
Habe so das Gefühl beim schreiben dieser Worte, dass ich mich wohl erst mal eine Weile mit dem Thema befassen muss........
Danke für die Antwort + Gruß
Tywin
Inventar
#5 erstellt: 18. Sep 2014, 19:55
Es spricht ja nichts gegen eine schöne Schieferzarge, ich finde Schiefer Klasse. Das sieht in meinen Augen richtig hübsch aus. Nur erwarte davon keinen Mehr-Klang.
Weisshaus
Neuling
#6 erstellt: 18. Sep 2014, 20:19
Hallo Wuhduh und nochmals Tywin,
will jetzt mal wirklich mein "Dilemma" schildern: Grundsätzlich bin ich mit meiner Analog Kette nicht unzufrieden. Aber ich habe eben öfters den (Klang-) Eindruck, dass es, trotz des guten rockigen Fundamentes, irgendwo was muffig und zu gedrängt klingt.
Ich muss nicht den Thorens modifizieren lassen. Aber nach einer 2 wöchigen Odyssee durch einige Läden, im Internet usw. schwirrt mir echt der Kopf. Jeder (Händler) meint, dass für mich richtige Produkt zu haben. z.B. würde das Q Bronze System genau das richtige sein, um rockige Mucke zu hören......jetzt höre ich das genaue Gegenteil. Wobei ich mir sicher bin ,dass Eure Antworten ehrlich sind!

Wäre für folgenden Vorschlag dankbar: Ein Plattenspieler (Kabel ?, System ?) der mir meine rockige Mucke druckvoll, fett, räumlich und dabei frisch rüberbringt. Wobei ich meinen E211/AD-9 und meine Boxen behalten werde, da ich nicht gerade im Geld schwimme. Schmerzgrenze: 2500 Euro.

Gruß
raindancer
Inventar
#7 erstellt: 18. Sep 2014, 21:24
Hier meine Vorschläge:

Thorens: Lager ölen, Subchassis prüfen und ggfs sauber einstellen. Wandhalterung kaufen oder bauen, Thorens drauf stellen. Zarge belassen, Kabel eventuell, aber prio 3.

System: Ortofon MC30 II Classic oder MC20

AD9: Abschlußwiderstand auf 100 Ohm gestellt?

aloa raindancer
akem
Inventar
#8 erstellt: 19. Sep 2014, 09:01

Weisshaus (Beitrag #1) schrieb:
Austausch des Ortofon MC25FL Systems (ca.6 Jahre alt) hin zu dem neuen Ortofon Quintet Bronze

Das dürfte so ziemlic 1:1 der gleiche Tonabnehmer sein - nur das Gehäuse ist anders. Nimm das Black, das hat Dir ja an dem Projekt bis auf das fahlende Fundament ganz gut gefallen. Das fehlende Fundament kommt vom viel zu leichten Projekt Tonarm, weil es halt immer wieder Händler gibt, die teurere MCs auf die ungeeigneten Arme schrauben, um die Marge zu erhöhen... DEIN Tonarm (laut Thorens-Info.de hast Du den TP16 mit einer effektiven Masse von 16g) hat so ziemlich die doppelte Masse und da paßt ein MC dann auch wirklich drauf.

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#9 erstellt: 19. Sep 2014, 19:20
Weißte, akem, bevor Du solche Empfehlungen aussprichst sollteste Du Dir erstmal bitteschön so ein Fast-800-Euro-System anschaffen UND auf so einen gealterten TD160MKnix justieren.

Vielleicht würdeste dann erkennen, daß hier eine ungesunde Relation zwischen Ergiebigkeit des Laufwerkes und des Tonabnehmers entsteht.

An diesem Original-Thorens soll so ein System ordentlich für diese Mucke laufen ? Das stelle ich einmal spontan und mit einem Stirnrunzeln in Abrede.

Und Dein Gedanke zu den Händleraktivitäten bzgl. einer unpassenden LW-TA-Kombination ist rein spekulativ.

Weshalb ich das DL103R empfahl ?

Weil ich der Meinung bin, daß die R-Version eventuell ein interessantes Upgrade-Version zum normalen 103er ist, welches durchaus für Rüpelmucke geeigneter ist als so manches Audio-Technica bzw. Ortofon MC.

@ Weisshaus:

Ich will Dir bei weitem kein Kind in den Bauch reden ( oder ins Ohr stecken ), aber hast Du bei Deinem Musikgeschmack und Deiner Musikalität ( Klampfe spielen ) einmal überlegt, evtl. doch eher Männerboxen von Klipsch, JBL, EV zu kaufen, mit denen Du allein vom max. Schallpegel her ordentlich losrüpeln kannst ?

MfG,
Erik
Weisshaus
Neuling
#10 erstellt: 19. Sep 2014, 23:22
Hallo Erik,
zu den Männerboxen: Zitat von Big Bob vom Marshall Warehouse "What the hell is a boutique amp? A boutique is a shop where women are buying underwear. A real man needs a real Marshall". Verzeihe, wenn das Englisch evt. nicht perfekt ist. Als aktiver Musiker und echter (Alt-) Rocker habe ich natürlich einiges an echten, alten Vintage Marshall`s an Bord........Nee, ist schon klar. Ich weiß, was Du meinst. Und kann auch Spaß verstehen. z.Zt. tendiere ich dazu, erst mal alles so zu belassen. 2 Fragen hätte ich noch: Bringen Auflagegewichte für den Plattenteller was? Und wer in Deutschland (werde den Thorens niemals per Post verschicken) macht denn ein vernünftiges, realistisches Thorens Tuning? Wäre auch da für Antworten sehr dankbar. Und nochmals danke an Alle, die mir geantwortet haben. Gruß
Archibald
Inventar
#11 erstellt: 20. Sep 2014, 04:31
Halo Weisshaus,

der TD 160 in guten Zustand ist besser als alles, was Dir eine LP liefern kann ! (Das gilt übrigens für die meisten Plattenspieler der "guten, alten Zeit", damit es hier keine Glaubenskriege gibt.) Warum in Gottes Namen willst Du daran herumschrauben und ihn "tunen" - ein Plattenspieler ist doch kein Auto ? Spendiere ihm ein gutes System und stecke den Rest Deines Geldes in Musikträger, in diesem Fall LPs, das ist die bessere Geldanlage. Die Jungs von Thorens haben damals schon gewußt, wie man einen guten Plattenspieler baut - den braucht heutzutage niemand zu verbasteln !.

Gruß Werner aka Archibald
akem
Inventar
#12 erstellt: 20. Sep 2014, 10:38

Wuhduh (Beitrag #9) schrieb:
Weißte, akem, bevor Du solche Empfehlungen aussprichst sollteste Du Dir erstmal bitteschön so ein Fast-800-Euro-System anschaffen UND auf so einen gealterten TD160MKnix justieren.

Vielleicht würdeste dann erkennen, daß hier eine ungesunde Relation zwischen Ergiebigkeit des Laufwerkes und des Tonabnehmers entsteht.

An diesem Original-Thorens soll so ein System ordentlich für diese Mucke laufen ? Das stelle ich einmal spontan und mit einem Stirnrunzeln in Abrede.

Und Dein Gedanke zu den Händleraktivitäten bzgl. einer unpassenden LW-TA-Kombination ist rein spekulativ.

Weshalb ich das DL103R empfahl ?

Weil ich der Meinung bin, daß die R-Version eventuell ein interessantes Upgrade-Version zum normalen 103er ist, welches durchaus für Rüpelmucke geeigneter ist als so manches Audio-Technica bzw. Ortofon MC.


Weißt Du Erik, ich hab mich schön öfters mal über die alte Leier ausgelassen von wegen, man habe für den Dreher 150€ ausgegeben (als Beispiel), also dürfe der Tonabnehmer nicht mehr als 50€ kosten, um eine "gesunde Relation" zu erreichen, wie Du Dich ausdrückst. Ich hab schon mehrfach gesagt, daß das Schwachsinn ist. Wichtig ist, daß der Tonabnehmer per se was taugt und daß er zum Arm paßt. Beides ist hier gegeben. Und ich denke mal, daß ein heutiger Projekt wesentlich limitierter ist, als so ein oller Thorens...
Das 103R ist deutlich überteuert ggü. dem normalen 103. Die einzigen Unterschiede sind, daß das R weniger Wicklungen auf dem Spulenkreuz hat und daß es im Inneren des Gehäuses einen kleinen Klumpen Schaumstoff hinter dem weißen Strich auf der Stirnseite gibt. Macht man das DL103 nackig schlägt es das 103R um Längen.

Gruß
Andreas


[Beitrag von akem am 20. Sep 2014, 15:26 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 20. Sep 2014, 14:55
Hallo!

@ Erik & Andreas.

Es grenzt an Unsinn irgendjemand überhaupt so ein uberteuertes Uralt-Rundnadelsystem wie das DL-103 zu empfehlen, ohne jeden Abstrich hast du die praktisch gleiche klangliche Leistung auch mit einem Shure M-44/G für nicht einmal 60 Euro.

Im übrigen gibt es wirklich keinen Grund den alten Thorens auf solche Primitiv-Systeme zu beschränken von denen sogar die Anhänger als beste Eigenschaft behaupen können daß sie "Spaß" machen.

MFG Günther
raindancer
Inventar
#14 erstellt: 20. Sep 2014, 18:25
Zu den Denon 103 möchte ich noch erwähnen, daß sie an einer AD9 mit max 100 Ohm abgeschlossen werden können - soweit meine Erinnerung richtig ist. Es ist noch ein Übertrager oder eine externe Phonostufe nötig, um den Denons ideale Arbeitsbedingungen zu ermöglichen.

@ TE: Deinen Standort zu wissen wär hilfreich für ev. Tuningangebote.

aloa raindancer
Weisshaus
Neuling
#15 erstellt: 21. Sep 2014, 01:11
Hallo Leute,
würde mal vorschlagen, dass Ihr alle mal wieder runterkommt. Das ist es einfach nicht wert......
Werde wohl folgendes machen: Das mit der Zarge werde ich mir sparen - als Kabel höchstwahrscheinlich das van den Hul 502 (schlechter kann es wohl nicht werden, ein Versuch ist es wert) - nach wiederholten Recherche Sitzungen: Was richtig gut sein soll und zu dem Thorens passt, ist das Ortofon HMC30. Möchte aber das HMC30 im Vergleich zu meinem MC25FL hören.
Standort von mir ist Köln wg. des "Tunings". Da ich technisch nicht begabt bin, MUSS ich mir das Kabel und das System einbauen lassen...................

Eure Meinung zum Ortofon HMC30, wenn möglich emotionslos......

Gruß Stefan
tomtiger
Moderator
#16 erstellt: 21. Sep 2014, 06:16
Hi Stefan,

ich weiß nicht, warum Du unbedingt Kabel wechseln willst, das VdH finde ich angenehm, es fühlt sich gut an.

Hör Dir das HMC30 im Vergleich zum MC35FL an, dann musst Du auch nicht fragen.

Ich persönlich nehme an, dass trotz des anderen Schliffs keine großen Unterschiede zu hören sein werden.

Welchen Arm hast Du am TD160?

LG Tom
dannewitz
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 21. Sep 2014, 08:47
Moin alle zusammen
Manchmal, also z.B. heute beschleicht mich das Gefühl, etliche Kommentare stammen von Kunden, welche deutschlandweit HAUSVERBOT bei allen HiFi-Händlern haben. Den Mist mit den Lautsprechern solle weisshaus leise auf dem Klo summen und ein DL 103 R spielt genau so wie wuhduh es beschreiben würde, erdig in der Auflösung feiner und somit Detailreicher als ein reines 103ér, aber nicht zu fein, da eventuell auch NOS Platten gehört werden..@Hörbert : ein DL103R bitte R immer mitlesen und dann das Halbwissen zum Besten geben.
Weiterhin schützt Unwissenheit nicht vor Fehlern: Ja man kann ein 103 und 103 R durchaus mit 100 Ohm abschließen, bei Accufatze haben wir in unserem HiFi-Kindergarten 2 User denen es sehr gut gefällt, subjektives Höremfinden ist im HiFi-Bereich gängiger Alltag und nicht das Gewäsch mit Abschlußwiderstand und Kapazität ! Wenns gefällt passt es, wenn nicht, dann nicht.
So und nun zum Thema. Ich würde den 160 langsam Umrüsten. Als erstes würde ich die Bodenplatte durch 8mm Multiplex - Birke ersetzen, dann die Gummipöppel durch Spikes, den Unfug mit der Zarge würde ich lassen und den lauen Tonarm würde ich durch einen Jelco ersetzen. Die Federn würde ich nach so langer Zeit auch durch neue ersetzen, TA kommt wie immer, ne !!! zum Schluß.
schönen Sonntag Dannewitz ( die Wiesen ruft, wer mich sucht, der findet mich im Käferzelt Erkennungszeichen: eine Maß Bier in der Hand und a zünftige Brotzeit auf´m Tisch ) !!
Hörbert
Moderator
#18 erstellt: 21. Sep 2014, 08:57
Hallo!

@tomtiger

Es dürfte sich um den Ur-TP-16 handeln, (Eff. Masse 16,,5g eff. Länge 230 mm, Überhang 14,4 mm, Headshell TP 60 ) Das heißt bdas der Tonarm recht gut für MC´s geeignet ist und von seiner Konstruktion her auch in der Lage ist mit recht hochwertigen Sy<stemen zurechtzukommen. Das für heutige Augen etwas plumpe Outfit des Tonarmes täuscht hier etwas über die inneren Werte der Tonarmkonstruktion hinweg, ein Ur-TP-16 ist technisch gesehen durchaus z.B. mit einem der aktuellen Rega RB-30x Modelle zu vergleichen, ungeeschickt gelöst ist nach heutigen Maßstäbern eigentlich nur die Thorens-Eigene Befestigungsart des Tonabnehmers mit Schrauben von unten was somit den Gebrauch des Teiles der aktuellen Systemen mit integrierten Gewinde die von oben zu verschruben sind verhindert.

@dannewitz

R- oder nicht R bleibt sich bezüglich der plumpen Rundnadel sowie der Comliance gleich, die paar Wicklungen die einen anderen Innenwiderstand bewirkeen sind der einzige technische Unterschied den die beiden Varianten des Radio-Uraltsystems voneinander unterscheidet.

Wer die Dinger verwenden will kann es ja gerne tun, -nur sollte er sich darüber im klaren sein daß die Leistung eben genau in dem Bereich liegt in der auch dier Leistung eines Shure M-44/G angesiedelt ist-. Wem das nicht eingeht zahlt mit Recht die Preise die Denon dafür aufruft.


...... erdig in der Auflösung feiner und somit Detailreicher als ein reines 103ér,......


Das ist Blödsinn der nicht einmal durch einen ungeschickten Abschluß zu erreichen ist, im Grunde machen die wenigen Drahtwicklungen die ein DL-103"R" von einem DL-103 ohne "R" trennt gar keinen Unterschied der nicht in einem Virtuellen Bereich angesiedelt ist. Aber was soll´s. Das ist für bestimmte Fanboys des DL-103 natürlich ebensowenig diskutabel wie für einen gläubigen Pilger die Virtualität von Marienerscheinungen.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 21. Sep 2014, 09:12 bearbeitet]
Weisshaus
Neuling
#19 erstellt: 21. Sep 2014, 14:07
Hallo an alle "Antworter",
das Thema Modifizierung meines Thorens hat sich quasi von alleine erledigt. Warum? Wie schon geschrieben, war ich Anfang der Woche bei einem Händler um mir den Pro-ject Xtension Evolution 9 anzuhören. War sehr detailliert, sehr räumlich, aber mir fehlte es doch an Fundament. Der Drummer meiner Band war dabei, empfand es anders und hat sich gestern (ohne mein Wissen: Frechheit) das Teil zugelegt (als Super Pack mit dem Ortofon Quintet Black). Lange Rede, kurzer Sinn. Er kam dann heute vormittag mit dem neuen Dreher zu mir und nach mehrstündiger Hörsession bei mir zuhause ( Pro-ject......Accuphase E211/AD-9 + T&A TALX1 Frauenboxen) konnte ich es kaum glauben: Hammer Sound!!! Sehr räumlich, sehr detailliert und (was ich vorher vermisste) mit dem nötigen Punch - Druck - Fundament für meine Rock Mucke. Es klingt irgendwo auch frischer, nicht so muffelig, wie ich manchmal den Eindruck beim alten Thorens habe. Werde mir definitiv den gleichen Dreher zulegen. Ob ich den Thorens noch behalte? Ich weiß es nicht. Hänge an dem Teil, weil ich darauf schon als 16-jähriger meine LP`s hörte.......Falls ich ihn hergebe: Was kann man für den TD160 in Verbindung mit dem Ortofon MC25FL nehmen? Beides gut gepflegt.....Gruß Stefan P.S. Trotz allem nochmals großen Dank an alle, die mir weiterhelfen wollten!!!!
Tywin
Inventar
#20 erstellt: 21. Sep 2014, 14:14
Hallo,

so lange Dir klar ist, dass Du einen vergleichbaren Sound - mit einem vergleichbaren Tonabnehmer - auch mit deinem Thorens haben könntest, spricht gar nichts gegen diesen Neukauf.

Der Tonabnehmer - zusammen mit einem hochwertigen (leider teuren) Nadelschliff - macht den guten Sound, der Rest spielt für den Klang kaum eine Rolle, wenn Laufwerk und Arm ihren Job machen, was bei deinem TD160 der Fall ist.

Viel Spaß mit dem neuen Dreher.

VG Tywin
Hörbert
Moderator
#21 erstellt: 21. Sep 2014, 16:56
Hallo!

Sehe ich auch so wie Tywin, wenn dir der "neue" optisch besser gefällt gibt es keinen Grund ihn dir nicht zuzulegen, ansonsten hättest du mit dem gleichen System ein vergleichbares Ergebniss.

Viel Spaß also.

MFG Günther
blademage
Stammgast
#22 erstellt: 21. Sep 2014, 18:31
Sehr intressante Ideen und Eindrücke.

Ich würde mir an Deiner Stelle den Thorens erstmal behalten, Ihn blitzeblank putzen und original lassen. Dann wegräumen. Jedes Jahr würde ich ihm und meinen Hörgewohnheiten eine neue Chance geben und mich freuen, dass er noch da ist und so gut aussieht:)

Der Xtension Evo ist sicher kein schlechter Dreher, aber mir wäre er zu modern für meine alten Scheiben
Weisshaus
Neuling
#23 erstellt: 21. Sep 2014, 21:05
Hallo an die letzten 3 und natürlich an alle Anderen,

ja, was soll ich schreiben? Habe jetzt so ziemlich alle in Frage kommenden Möglichkeiten gedanklich durchgespielt. Aber, weiß der Kuckuck warum, auf die Idee zu kommen, den Thorens so zu belassen (also keine Schiefer Zarge und kein neues Kabel) und nur mit dem neuen Ortofon Quintet Black zu bestücken, war mir nicht gegeben!!??!! Das wäre auch eine sehr interessante Option. Vor allem um Welten preisgünstiger. Das Black kostet zwar auch seine 800.-Euro, aber der Pro-ject als Paket seine 2500.-Euro. Gut, dass ich "offiziell" noch nichts unternommen habe. Mein Drummer mit seinem Dreher ist natürlich schon lange wieder zuhause........
Den Thorens mal richtig säubern, beim Händler einstellen lassen und das Black drauf. Ich glaube, der Gedanke gefällt mir. Und hätte dann noch einiges an Kohle für neue Scheiben übrig.......
Danke für den Denkanstoß und schreibt doch bitte nochmals zurück.......
Gruß Stefan
Wuhduh
Inventar
#24 erstellt: 21. Sep 2014, 21:22
Nabend !

@ Stefan:

Es war ein Glückfall und eine sehr nette Geste von Deinem Bekannten, daß er den Pro-Ject anschleppte.

Dein Resumee zeigt wieder einmal sehr deutlich, daß sowohl den Empfehlungen in einem Forum als auch den Vorführungen bei einem Händler Grenzen gesetzt sind, die den Interessenten vom Kauf mit Wunschziel abhalten. Zuhause klingt es zwangsläufig anders. Egal mit welchem Ergebnis.

Ich hatte selber gestern einen artverwandten AHA-Effekt bei der Wandhalterung für meine Fräsen:

Eine bescheidene 16mm OSB-Platte sorgte für eine positive Klangveränderung bei verschiedenen Laufwerken fernab jeglicher Wuhduh-Spinnerei. Deshalb wurde die 60mm MDF-Platte kurzerhand entsorgt. Ein Fall von " Reduce 2 the max ! "

Den Thorens und das Ortofon getrennt spätestens zum Vorweihnachtsgeschäft weiterreichen ! Die einen wollen bestimmt nur das Laufwerk, die anderen das System retippen.

@ Dannewitz:

Vielen Dank für den mentalen Schulterschluß !

@ akem und Hörbert:

Seid Ihr 2 zum Wochenende " auf Krawall gebürstet " gewesen

Es ist m. E. nicht gut, Bildungslücken und Aufmerksamkeitsdefizite zu publizieren. Selbst wenn dies eine realitätsnahe Verhaltensweise darstellt.

1. Ich habe NICHT das DL103 empfohlen, weil ...

DL103 - Konstruktionsunterschiede

2. Ihr seid in meinen Augen in gewisser Weise schizophren, wenn Ihr nach wiederholten Bis-zum-Erbrechen-Empfehlungen hier und jetzt das DL103(R) abwertet.

Außerdem können weder Händler noch Endkunde für die Preisentwicklungen. Entweder Konsumverzicht oder Zähneknirschen !

Auszug Preisliste 2004 für Denon vom Händler Phonophono

3. Mit Informationsschnipseln und Halbwissen können etliche Leser erheblich irritiert werden, die dann das Forum mit Rückfragen bombardieren, die sich eigentlich bei einer gehaltvollen Information erst gar nicht stellen würden. Siehe Unterschiede bei den 103er Geschwistern !

Und die häufige Informationsüberflutung bei Anfragen zu Plattenspieler-Tonabnehmer-Empfehlungen ist auch bedenklich: Details zu Überhang, eff. Länge, und Nulldurchgänge sind irrelevant und ermüden den hoffnungsvoll Anfragenden.

Siehe auch: " Dein KFZ hat sein max. Drehmoment von X Nm bei einer Drehzahl von Y U/min und der Tacho geht bis 260 km/h ! Da mußte schon ZR-Reifen aussa Runflat-Serie nehmen ! "

Ende meines Statements

Ciao,
Erik
Hörbert
Moderator
#25 erstellt: 22. Sep 2014, 18:07
Hallo!

@Wuhduh

Soso, diu hörst also seit neuestem unterschiede zwischen MDF-Platten von Wandhalterungen im direken Vergleich. Lass mich raten, es ist sicher nur eine Frage der Zeit bis du signifikante Unterschiede zwischen einen Lautstärkereglerknopf aus Alu und einem aus Tannenholz hörst.

Stelle doch einfach einmal ein paar Soundschnipsel mit verschiedenen Wandhalterungsplatten aufgenommen hier reinn das wir uns alle davon ein Bild machen können, achte aber darauf daß auf den Stücken keine Gema mehr ist so das nichts illegales dabei passiert.

Wie der von dir verlinkte Artikel klar beweist gibt es so gut wie keine technischen Unterschiede zwischen den beiden DL-103 Varianten die einen echten Unterschied klanglicher Natur bewirken können. Sowohl der Nadelschliff wie auch die Compliance sind gleich geblieben und das "hochreinere Kupfer" kann allenfalls Kabelklanganhänger zu begeisterungsstürmen verleiten die dann wahrscheinlich wieder die Englein im Himmel singen hören.


..... in gewisser Weise schizophren, wenn Ihr nach wiederholten Bis-zum-Erbrechen-Empfehlungen hier und jetzt das DL103(R) abwertet...........


Bis auf wenige Ausnahmen vor einigen Jahren habe ich das DL-103 praktisch noch nie empfohlen, dafür gibt es in meinem Bekanntenkreis zu viele schlechte Erfahrungen mit dem Ding, nicht nur das es regelmäßig zwischen 400 und 600 Betriebsstunden die Grätsche macht passt es auch praktisch von seiner Comliance her in keinen Tonarm und ist gnadenlos überteuert. Ich denke einmal du verwecselst das mit meinen gelegentlichen Empfehlungen für das High-Output System Denon DL-110.

Das ich auf dem Standpunkt stehe der aus meiner langjährigen Erfahrung mit diversen Tonarmen, Laufwerken und Abtastern resukltiert daß ca. 90% der Endergebnisses bei einem Plattenspieler dem System respektive dem System und seines zusammenspieles mit dem jeweiligen Tonarm geschuldet sind ist ja wohl kein Geheimniss.

MFG Günther
tomtiger
Moderator
#26 erstellt: 23. Sep 2014, 08:45
Hi,


Weisshaus (Beitrag #23) schrieb:
Den Thorens mal richtig säubern, beim Händler einstellen lassen und das Black drauf. Ich glaube, der Gedanke gefällt mir. Und hätte dann noch einiges an Kohle für neue Scheiben übrig.......


das ist eine vernünftige Herangehensweise. Wobei ich der Ansicht bin, dass allfällige Unterschiede zu einem neuen MC25FL nicht allzu gravierend sein dürften.

LG Tom

PS:


Wuhduh (Beitrag #24) schrieb:
Eine bescheidene 16mm OSB-Platte sorgte für eine positive Klangveränderung bei verschiedenen Laufwerken fernab jeglicher Wuhduh-Spinnerei.


Wenn Du damit sagen willst, dass Dein Klangeindruck mit der OSB Platte Dir besser gefällt, Erik, kann ich das durchaus nachempfinden. Mein Problem bei Deinem Satz ist einerseits, dass Du eine Täuschung zwar tatsächlich nicht ausschließen kannst, und auch nicht messen kannst, was "besser" ist, aber beides als Faktum darstellst. Dein Beitrag ist dazu geeignet, bei anderen wahllose "tauschen wir mal Bretter aus um den Klang zu verändern" Orgien auszulösen, und zumindest das ist dann mit Sicherheit im Voodoobereich angesiedelt.
Weisshaus
Neuling
#27 erstellt: 23. Sep 2014, 20:35
Hallo aus Köln,
mittlerweile, nach einigem Nachdenken und Recherchen, werde ich bei meinem Thorens bleiben. Keine andere Zarge nehmen und mir "nur" ein anderes Kabel und System zulegen. Das Ortofon MC25FL werde ich auch behalten für evt. spätere......
Wollte mir eigentlich nur einen neuen Plattenspieler kaufen......Internet Recherche - HIFI Forum - Zeitschriften - Händler Besuche - erst Pro-ject Evolution 9 über Linn Majik LP12 bis hin zu V.P.I.Classic ins Auge gefasst - Kabel, Systeme und und..........und jede Menge Zeit dabei draufgegangen.......
Wie schon geschrieben: Werde wohl ein van den Hul D-502 Kabel reinmachen lassen. Zum System: Mir da jetzt einen Billigheimer zuzulegen, kann`s dann auch nicht sein. Will den Thorens einmal noch für die nächsten Jahre flottmachen lassen um mich dann mal irgendwann richtig verbessern.
Was haltet Ihr von dem Benz Micro ACE SL in Verbindung TD160/TP16? Ein ehemaliger Mitarbeiter (verdient also nichts daran) eines ortsansässigen Hi-Fi Ladens empfahl mir dieses System. Würde gut passen, gute Detailauflösung und richtig druckvoll klingen.
Wäre in Bezug auf meine Frage nochmals dankbar für Tipps........
Gruß Stefan
maicox
Stammgast
#28 erstellt: 23. Sep 2014, 22:21
Hallo,

Ich grätsche hier einfach mal rein, auch wenn ich hier wahrscheinlich gleich gesteinigt werde.

Auf meinem Dual1229 habe ich spaßeshalber mal ein altes Shure M44MG mit Original Nadel montiert. Ja, jetzt werden wohl hier gleich wieder einige schreiben dass so ein preiswertes und/ oder altes System nichts kann oder klanglich die Hölle sein wird.

Aber dem ist nicht so. Bei Rock und Pop (und selbst Elektro) der 70er und 80er Jahre klingt es wirklich sehr „rockig“. Etwas bassbetont, in den Mitten nicht erstklassig und in den höheren Bereichen nicht sehr fein. Es klingt eben etwas "punchig" bzw. "dreckiger“. Man kann es auch "Druck" nennen.

Aber es macht verdammt viel Spaß. Ob es mit dem Thorens auch so klingen könnte, kann ich nicht schreiben. Ich bin nicht im Besitz eines Thorens.

Und ja, mir ist bewusst dass ich den 1229 mit dem System nicht „ausreize“. Ich habe nicht nur das M44 hier.


Bevor Du hunderte von Euro in Kabel und/ oder in ein ca. 800 € teures System investierst, kann ich Dir nur die Empfehlung geben, Dir mal für 40-50 € so ein System in der Bucht zu Organisieren und einfach einmal drunter zu Schnallen. Wenn es nicht gefällt, einfach wieder in der Bucht versenken.
akem
Inventar
#29 erstellt: 24. Sep 2014, 14:30

Weisshaus (Beitrag #27) schrieb:
Würde gut passen, gute Detailauflösung und richtig druckvoll klingen.


Damit könnte er ziemlich recht haben. Wobei es an manchem Arm auch ein wenig nervös klingt. Ausprobieren... auch wenn's teuer ist. Aber ein ACE SL sollte man wenn's denn gar nicht paßt auf jeden Fall schnell wieder verkauft kriegen und das mit erträglichem Verlust.
Ein M44 halte ich ganz persönlich für rausgeschmissenes Geld. Hatte mal so ein altes M44 und das hat ziemlich grausam geklungen. Fairerweise muß man dazu sagen, daß es nur eine Billig-Nachbaunadel drauf hatte für 30€. Also eine von denen, die hier regelmäßig als "sehr gut" bezeichnet werden...

Gruß
Andreas
Weisshaus
Neuling
#30 erstellt: 24. Sep 2014, 20:48
Hallo aus Köln,
habe mich entschieden, es heute morgen gemacht und bereue es nicht: Den Thorens komplett gesäubert, ins Auto gepackt und zum Händler gefahren: Thorens durchchecken/einstellen lassen, Kabel Ortofon 6NX-TSW-1010 reinmachen lassen und als System das neue Ortofon Quintet Bronze (lt.Händler gnädiger und fülliger als das Black) genommen. Nachhause gefahren, angeschlossen, um dann vom Sofa zu fallen: Hammerguter Sound!!! Für meinen Geschmack exakt das Richtige: Sehr gute räumliche Darstellung, große Bühne und alles an Höhen, Mitten und Bass vorhanden, was ich brauche. Meine 70-er Rock Scheiben kommen phantastisch rüber und auch so Sachen wie der Soundtrack von Fahrstuhl zum Schafott von Miles Davis kommen klasse. Der ganze Spaß hat mich knapp 900.-Euro gekostet und es ist es mir wert. Dafür hätte ich nichts vergleichsbares bekommen. Da ich ansonsten mit meinen Vinyl Scheiben und dem Player soundso immer pfleglich umgehe (u.a. V.P.I. Plattenwaschmaschine, Nagelreiniger) werde ich wohl erst mal die nächsten Jahre zufrieden sein. Ich weiß nicht, wie lange so ein System braucht, bis es an seine Leistungsgrenze kommt. 20,40 oder 100 Stunden. Mir egal. Bin jetzt schon begeistert und es kann nur noch besser werden.......Gruß Stefan P.S. Nochmals danke an Alle für die Anregungen!!!!
Weisshaus
Neuling
#31 erstellt: 24. Sep 2014, 20:53
.....zu meiner vorhergehenden Nachricht: Natürlich KEINEN Nagel- sondern Nadelreiniger........??!!??!!
Tywin
Inventar
#32 erstellt: 24. Sep 2014, 21:07
Hallo,

das freut mich, dass Du zufrieden bist.

Ich hoffe Du trägst es uns nicht nach, wenn wir immer wieder auf die - für den Klang des Plattenspielers - extrem hohe Relevanz des richtigen Tonabnehmers und des Nadelschliffes hingewiesen haben.

Leider lassen sich technisch wenig versierte Menschen - bezüglich der vergleichsweise nahezu irrelevanten weiteren Komponenten eines Plattenspielers - leicht verunsichern und erhalten dann für ihr Geld oft gar nicht den erwarteten Gegenwert.

VG Tywin
Wuhduh
Inventar
#33 erstellt: 25. Sep 2014, 04:02
Moin !

@ Stefan:

Von solchen Umsätzen im Analogbereich träumen bestimmt einige Berliner Händler. Aber wenn potentielle Kunden ignoriert oder falsch beraten werden, bleibt die Kasse leer und der schmerzfreie Angestellte kann erstmal noch ein Kaffeepad nachlegen.

Wie hat denn das Ortofon-Kabel Kontakt zum Thorens bekommen ? Es ist ja ein fertig konfektioniertes mit Winkelstecker.

Bemerkenswert: Selbstabholung = Nix Fernabsatzgesetz mit Ausprobieren und Co. !


@ Tom:

Der Austausch der Standfläche sorgte selbstverständlich nur bei mir für eine Klangveränderung. Der Hinweis war als Gedankenanstoß für jemanden gedacht, der sich auch positiv verändern will unter Beibehaltung des derzeitigen Stellplatzes. Ich möchte dabei keine Wortgefechte oder Dispute erzeugen.

Wohl dem, der seinen Technics an die Wand hängen kann. Obwohl Mann hier auch über Konsistenz und Beschichtung der Wand bis zum Erbrechen philosophieren könnte.

MfG,
Erik


[Beitrag von Wuhduh am 25. Sep 2014, 04:13 bearbeitet]
burnouut
Schaut ab und zu mal vorbei
#34 erstellt: 25. Aug 2015, 18:01
Hallo,

zum Thema Zarge bringt nichts, so ein Quatsch!!!
Der Motor ist starr mit der Deckplatte verschraubt und diese wiederum mit der Zarge. Erhöhe ich die Masse der Zarge wird der Motor (Geräusche) durch die Zarge gedämpft!
Mein eigener Umbau (TD 160 mit Granitzarge hat seither einen "saubereren" Bass und viiiiiiiiiiiel mehr Ruhe "Schwärze") beil leisen Passagen.
Natürlich Chassis justieren, Cassis justieren, Chassis justieren,....

Was wirklich nach hinten losgeht ist das Sub-Chassis zu bedämpfen, dann hat er keinerlei "Drive" mehr.

Sorry für die ganzen HiFi Zeitung ausdrücke!
Archibald
Inventar
#35 erstellt: 26. Aug 2015, 07:15
Hallo Burnout,

mal ehrlich, war Deine Aussage nun ironisch oder nicht? Im Ironiemodus würde ich das ja akzeptieren, ansonsten wünsche ich Dir weiterhin: "Schöne Träume".

Gruß Werner aka Archibald
burnouut
Schaut ab und zu mal vorbei
#36 erstellt: 26. Aug 2015, 18:53
Nö Sorry, keine Ironie, empirische Erfahrung!

Was riecht für Dich nach Ironie, die Zarge oder das Sub Chassis?

Ich hatte mir ja was davon versprochen als ich das Sub-Chassis bedämpft habe (Bitumen Matte) bin dann auch nur gerade so mit der Einstellung der Federn hingekommen. Probegehört und Schei... das Ding klang wie einer dieser modernen Spanplatten-Brett-Dreher also wieder raus damit und der "drive" war wieder da. Das bedämpfen des Cassis (nicht Sub-Cassis) hatte aber dann natürlich den selben Efekt wie die schwere Zarge, weniger Rumpeln, weniger Hinergrundgeräusch, mehr Ruhe.

Masse dämpft, denn auch bei einem "Schwabbler" ist der Motor Starr mit der Zarge verbunden er ist schliesslich mit dem Cassis verschraubt und nicht mit dem Sub-Chassis! Also --> schwerere Zarge --> weniger Motorgeräusch! Gut, der Motor war auch in Holland bei Hanze Hifi zum "beruhigen" aber erst nachher. Immer nur eine Veränderung auf einmal.

Tut mir leid nicht die Meinung der Allgemeinheit zu teilen, liegt vielleicht an meiner technischen Ausbildung (Maschienenbau).
Hoffe, diese entschuldigt auch sporadisch auftretende Rechtschreibfehler :-)

PS.: Geträumt hab ich auch nicht!

Noch ein Foto meines TD160, ich hab den nämlich wirklich im Wohnzimmer stehen!
TD160 Mod.
tomtiger
Moderator
#37 erstellt: 26. Aug 2015, 19:30
Hi,


burnouut (Beitrag #36) schrieb:
Also --> schwerere Zarge --> weniger Motorgeräusch!


theoretisch könnte man darüber diskutieren, praktisch liegt ein allfälliges Motorengeräusch so weit unter dem Grundrauschen einer Platte, dass es nichts effektiv bringt es zu minimieren. Das kann man auch jederzeit nachmessen, dass da nichts zu hören ist, als Maschinenbauer ist Dir ja klar, dass was man nicht messen kann, nicht existiert.

LG Tom
Tywin
Inventar
#38 erstellt: 26. Aug 2015, 20:55
Hallo,

einen Dreher dessen Motorgeräusch einen störenden Einfluss ausübt, sollte man schleunigst entsorgen und nicht noch daran herum frickeln.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 26. Aug 2015, 20:55 bearbeitet]
burnouut
Schaut ab und zu mal vorbei
#39 erstellt: 26. Aug 2015, 21:54
Ok, ich geb zu ich bin einer von den Spinnern die einen Motor mit dem Mechanikerstethoskop abhören, muss aber schon sagen das es keinen "geräuschlosen" Motor gibt, vor allem keinen Synchrontyp, die 50 Hz hört man einfach!
tomtiger
Moderator
#40 erstellt: 26. Aug 2015, 22:18
Hi,

wenn es Dir ein Bedürfnis ist, kannst Du sowas natürlich wegmachen, gibt aber effizienter Arten, das zu erledigen.

Ich bin auch immer ein Freund solider, schöner, schwerer Zargen. Andere Leute geben 5.000,-- Euro für einen Esstisch aus (und deshalb ändert sich nichts am - objektiven - Geschmack des Essens), also warum nicht auch für eine hübsche Zarge? Nur wird sich der Klang - ansonsten technische Korrektheit des Gerätes vorausgesetzt - kaumstens mess- und hörbar ändern.

Subjektiv natürlich kann es durchaus sein, dass das Essen am teuren Tisch besser schmeckt, auch, dass die Musik mit der neuen Zarge besser klingt, keine Frage.

Also von daher: immer los, erlaubt ist, was gefällt.

LG Tom
Archibald
Inventar
#41 erstellt: 27. Aug 2015, 04:49
Hallo Burnout,

Tom hat das korrekt formuliert. Wenn es Dir Spaß macht, ist es ja für Dich OK. Ich habe immer dann ein Problem mit Äußerungen, wenn etwas "besser klingen" soll. Ich gehöre noch zu denen, für die HiFi "hohe Wiedergabegenauigkeit" bedeutet. In einem anderen Thread hat man gerade den Unterschied zwischen HiFi und High-End unterhaltsam herausgearbeitet. Wenn Dein TD 160 korrekt eingestellt war und keinen technischen Defekt hatte, dann war er um ganze Güteklassen besser als alles, was Dir die LP bieten kann. Die Thorens- , Dual-, Technics-, etc.-Ingenieure haben seinerzeit schon genau gewusst, was sie machen und die Laufwerke haben Ihren guten Ruf nicht ohne Grund.

Gruß Werner aka Archibald

PS.: Kein Maschinenbauer sondern "nur" Betriebswirt. Dafür kann ich mich für alle Fragen, die "Federung", also auch "Schwabbelchassis", betreffen an kompetente Kollegen wenden, die sich tagtäglich mit diesem Thema auseinandersetzen.


[Beitrag von Archibald am 27. Aug 2015, 04:50 bearbeitet]
burnouut
Schaut ab und zu mal vorbei
#42 erstellt: 27. Aug 2015, 17:18
@ Archibald,

ich geb Dir 100% recht, und wie die gewusst haben was sie tun!
Ich steh auch Veränderungen am Grundgerüst seeeehr skeptisch gegenüber und versuchte Veränderungen am TD in dem Rahmen zu halten wie Thorens es vorgemacht hat!
Darum eben auch der SME 3009 III weil es für den scheinbar "ab Werk" eine Vorbereitung gab. Jedenfalls ist auf meinem Tonarmbrett unten der Thorens Schriftzug drauf, es ist übrigens das Holz und nicht das Plastik Teil.
Mit der Masse an der Zarge ist es genauso, Thorens hat beim Super als erstes eine massivere Zarge verbaut und denk doch mal an den Concrete!
Der Super hatte angeblich auch ein bedämpftes Subchassis das hab ich aber leider nicht hinbekommen.

Hat jemand von Deinen Bekannten Unterlagen über diese Werksseitige Bedämpfung am Super?

@ Tomtiger, messen kann ich es leider nicht dazu fehlt mir die Ausrüstung, mir sind auch die Probleme bewust die sich daraus ergeben das man sich wünscht etwas zu hören vor allem wenn man Zeit und Geld investiert hat rechtfertigt man solche Sachen nur allzugerne, auch vor sich selbst (vor der Frau sowieso).
Da ich in einem grossen Produzierenden Betrieb arbeite, ist mir aber auch klar das nicht alle entscheidungen technische Hintergründe habe, und ich bin mir sehr sicher das die Thorens Ingenieure mit Begeisterung schöne Massive Zargen verbaut hätten wenn sie gedurft hätten.

@Tywin, wenn der Motor so stark mit einem so breiten Riemen wie bei den Thorensen an den Teller gekoppelt sind die Antriebseinflüssen halt stärker als bei einem Faden an einem Masselaufwerk, Leerrille und Lautstärke auf Anschlag dann hört man so allerhand, vom Stethoskop red ich gar nicht.

Und ja auch wenn ich mir alles nur einbilden sollte, würde ich den 160er nicht wieder in die originale Obstkiste stecken, die Steinzarge ist einfach viel zu schön ;-)

Mit sportlichen Grüssen
Andreas alias Burnouut
Archibald
Inventar
#43 erstellt: 28. Aug 2015, 04:44
Hallo Andreas,

leider haben weder meine Bekannten noch ich keine Werksunterlagen von Thorens für den TD 160.

Gruß Werner aka Archibald
tomtiger
Moderator
#44 erstellt: 01. Sep 2015, 18:06
Hi Andreas,


burnouut (Beitrag #42) schrieb:
Da ich in einem grossen Produzierenden Betrieb arbeite, ist mir aber auch klar das nicht alle entscheidungen technische Hintergründe habe, und ich bin mir sehr sicher das die Thorens Ingenieure mit Begeisterung schöne Massive Zargen verbaut hätten wenn sie gedurft hätten.



da bin ich nicht ganz so sicher. Es gibt viele Ansatzpunkte, neben dem "Beruhigung durch Masse" auch den "Minderung der Vibrationsübertragung durch wenig Masse".

Nimm z.B. Plattenspieler, wo die Schallplatte möglichst großflächig an den Plattenteller gedrückt/gesaugt/geschraubt wird, und vergleiche Konzepte, wo die LP nur an 3 oder 5 Punkten den Plattenteller berührt. Beide Konzepte funktionieren, ich habe z.B. einen alten Project, mit Plattenteller aus Vinyl auf Stahl wo mittels Schraubklemme die LP fest angedrückt wird, und den Transcriber, wo die LP den Plattenteller nur an 5 Gummipunkten berührt. Unterschied hört man keinen - also jedenfalls keinen relevanten, ich gehe davon aus, dass man verblindet die nicht unterscheiden kann.


Beim TD160 hast Du im Original den Motor mit Gummi-/Filzplättchen an der Deckplatte befestigt. Die Deckplatte - ein Sandwich aus Blechen - ist an 4 Punkten mit dem Rahmen (Zarge ist das ja nun wirklich keine) befestigt, ich meine, dass die schon bewusst so eingebaut wurde, damit sie zumindest etwas schwingen kann. An der Deckplatte sind die Pylonen, an denen die Federn sind, auf denen dann das Subchassis steht. Ich meine schon, dass das ein Konzept ist, wie damals nicht unüblich, durch möglichst wenig Masse, die am besten schwingend, damit Vibrationen nicht großartig an andere Teile geleitet werden.

Es wäre durchaus denkbar, dass mit einer massereichen Zarge der Motor - mit Stethoskop abgehört - ruhiger ist, aber an der Platte gemessen wären mehr Vibrationen messbar.


Ich für meinen Teil nehme an, dass die Thorensingenieure für eine Massezarge andere, vibrationsärmere Motore oder Aufhängungen etc. etc. gewählt hätten, bzw. auch sonst anders herangegangen wären. Ich bin der Ansicht, dass der TD 160 ein Gesamtkonzept ist, das genau so gut funktioniert. Änderungen würde ich mit Vorsicht geniessen, entweder machen sie ohnehin keinen Unterschied, dann wäre es vollkommen egal, oder aber man müsste deutlich cleverer sein, als die damaligen Ingenieure und das Gesamtkonzept durchschauen, durchmessen und im Detail verstehen, damit man durch eine Änderung an einem Punkt keine Nachteile hat.

LG Tom
burnouut
Schaut ab und zu mal vorbei
#45 erstellt: 01. Sep 2015, 19:52
Hi Tom,

bin ich im Prinzip voll bei Dir, mein Ansatz zur schwarzen Steinzarge war aber glücklicherweise nicht die Klangverbesserung!
Ich hatte vorher einen Dual CS 5000 übrigens kein vergleich mit einem TD 160 und der hatte eine Wunderschöne schwarze Zarge.
Ich hatte dann zum Basteln einen TD 160 gekauft und der hat meiner Frau in seiner Obstkiste nicht gefallen, alternativ gab es bei E-Bay die Steinzargen. Interessehalber hatte ich bei einem Steinmetz ums Eck nachgefragt und der sagte kein Problem dauert drei Tage kost 200€!
Also hab ich mir da eine Zarge machen lassen in Granit gebürstet, geölt, Schwarz, hab Dreiecksleisten reingeklebt und das Chassis reingeschraubt.

Testlauf nach dem Einstellen noch mit Original Thorens Arm und erst mal gedacht die Tonarmhöhe passt nicht, viell mehr Bass und druck!
Nachgemessen und passte natürlich, war blöd, ich hatte ja am Tonarm nix verstellt.
Natürlich hatte ich das Chassis immer sauber justiert.

Ich hatte eigentlich keine Veränderung erwartet, da ich der Meinung war das Sub Chassis entkoppelt sowieso alles!
Und das ist eben meine Erfahrung, hab eine Steinzarge drangeschraut und seitdem hat er richtig Bass Ruhe Druck Schwärze...
Wie auch immer man das nenne will, ich hatte es nicht erwartet oder geziehlt herbeigeführt sondern eher versehentlich rausgefunden.

Warum so unterschiedliche Konzepte wie ein Rega RP 8, 9 und ein X- Belibiges Masselaufwerk von der Fachpresse gleich gut bewertet werden wie ein auf einem TD150 basierender Subchassis record player von Linn versteh ich sowieso nicht, entweder es ist eigentlich alles egal, oder es führen viele Wege nach Rom, wenn mir das jemand erklären kann sag ich schon mal Danke!
Hörbert
Moderator
#46 erstellt: 01. Sep 2015, 20:05
Hallo!

@burnouut


.....entweder es ist eigentlich alles egal,........


Damit bist du doch schon ein gutes Stück auf dem richtigen Weg, wenn der Tonarm gut genug ist und die Kombination aus Tonarm und Tonabnehmer gut gelungen ist sowie das fragliche Laufwerk nahrzu Trittschallsicher aufgestellt ist was soll da noch groß sein.

Klar Rumplen und Gleichlauf sollten ein gewisses mindestmaß nicht unterschreiten aber welchen Einfluß soll ein Laufwerk denn eigentlich haben?

Wenn ich z.B. zwei gleiche Systeme (Benz-Micro ACE-L) in zwei fast identische Tonarme ( Linn Ittok LV-II und Linn EKOs) verschraube und möglichst exakt justiere und beide befinden sich auf stark unterschiedlichen Laufwerken (Linn Sondek LP-12 und Technics SL-110A) wird so beide Laufwerke gleich gut aufgestellt sind in einem Blindtest einen zuordenbaren Unterschied hörten können. geprüft wurde das von mir und einigen meiner Freunde, seitdem sind "Laufwerke" bei uns kein Thema mehr, falls die Eckwerte stimmen und eine gute Aufstellungsmöglichkeit vorhanden ist (Wandregal möglichst an einer Aussenwand) entscheidet das Auge und basta.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 12. Sep 2015, 12:23 bearbeitet]
akem
Inventar
#47 erstellt: 02. Sep 2015, 11:47

burnouut (Beitrag #45) schrieb:

Warum so unterschiedliche Konzepte wie ein Rega RP 8, 9 und ein X- Belibiges Masselaufwerk von der Fachpresse gleich gut bewertet werden wie ein auf einem TD150 basierender Subchassis record player von Linn versteh ich sowieso nicht, entweder es ist eigentlich alles egal, oder es führen viele Wege nach Rom, wenn mir das jemand erklären kann sag ich schon mal Danke!


Das Konzept ist wie so oft absolut betrachtet egal - entscheidend ist, daß es bis zum Ende durchdacht und in sich schlüssig ist sowie kompromißlos umgesetzt wird. Wenn dann irgendwo einer meint, man müsse jetzt hier oder da noch Geld sparen und billigere Materialien oder sonstwie einfachere Lösungen nehmen, dann macht sich das am Ende halt eventuell bemerkbar.

Gruß
Andreas
burnouut
Schaut ab und zu mal vorbei
#48 erstellt: 11. Sep 2015, 17:36
Hi Andreas,

ich fühl mich immer mal wieder bestätigt wie Sub-Optimal moderne Komponenten klingen können wenn man die Grundregeln nicht einhält.
Es hat sich vor allem bei der Schallplatte nix geändert, wie auch, wir hören ja immer noch buchstäblich die selben Tonträger!

Ein nicht gut aufgestellter moderner Plattenspieler klingt genauso sch... wie ein schlecht aufgestellter TD 160, wie sollte es auch anders sein...
Ein moderner Top Verstärker an Klingeldraht 5m lang aber nur 0,5 Quadrat hat keinen Bass, warum nur...

Natürlich kann man "elektronisch dagegenhalten" aber das machts auch nur teilweise besser.

Wie schon gesagt ich arbeite in einem produzierendem Betrieb, glücklicherweise in einem sehr kompromisslosen, aber jedesmal wenn wir wo einsparen geht´s nach hinten los! Soll heissen, wenn Thorens, Dual, Braun, Linn, damals der Meinung waren man braucht ein Sub Cassis warum solls dann heute ohne gehen?

Lange Rede kurzer Sinn, ich bin voll bei Dir vielleicht ist es wirklich nur das konsequent umgesetzte (Neudeutsch Durchgezogene) Konzept das zählt und nicht das Konzept an sich!
akem
Inventar
#49 erstellt: 12. Sep 2015, 12:18
Naja, man kann auch ohne Subchassis sehr gute Plattenspieler bauen. Aber das geht halt dann anders.
Wenn man aber aus Marketinggründen mit Gewalt am Subchassis festhält, gleichzeitig aber krampfhaft versucht, Geld zu sparen, dann geht der Schuß halt nach hinten los. Dann wird halt zwangsläufig an Stellen gespart, wo's weh tut...

Gruß
Andreas
tomtiger
Moderator
#50 erstellt: 13. Sep 2015, 09:40
Hi,

meiner privaten Ansicht nach ist das alles vollkommen egal.

Früher, als Plattenspieler Alltagsgeräte waren, gab es verschiedene Szenarien, der Einsatz in Diskotheken, im Rundfunk oder auch im Einbaukasten des heimischen Wohnzimmers, wo Teenager auch mal verbotener Weise Parties gaben. Dafür gab es verschiedene Lösungsansätze und Philosophien.

Heutzutage, wo Plattenspieler auf einem Brett an einer massiven Wand gelagert sind, erübrigt es sich, auf irgendwelche Konzepte einzugehen. Das ist zu berücksichtigen wenn man - aus welchem Grunde immer - einen Plattenspieler nicht optimal aufstellen kann.

Motore, die leise und vibrationsarm sind und ausreichend drehzahlstabil kosten auch nicht die Welt, von daher sollte man mit jedem Konzept relativ einfach ein Gerät bauen können, dass sich nicht hörbar von anderen, ebenso bedacht gebauten aber auf anderem Konzept basierten, Geräten unterscheidet.

LG Tom
burnouut
Schaut ab und zu mal vorbei
#51 erstellt: 13. Sep 2015, 17:23
Hi Tom!

Das ist genau das was ich meine / nicht verstehe:


Motore, die leise und vibrationsarm sind und ausreichend drehzahlstabil kosten auch nicht die Welt, von daher sollte man mit jedem Konzept relativ einfach ein Gerät bauen können, dass sich nicht hörbar von anderen, ebenso bedacht gebauten aber auf anderem Konzept basierten, Geräten unterscheidet.


Wenn man der Presse glauben darf unterscheiden sie sich ja auch nicht, ausser büschen mehr Bass hier mehr Attacke da!
Warum baut man dann noch Subchassis für über 10000€ bei Linn, Massemonster aus Alu für ein vielfaches bei Whoever und dann macht sie ein Glasteller auf Schaumstoff beinahe nass kostete aber auch ein Vermögen.
Von einem Well Tempered oder Funk red ich gar nicht die alles anders machen und trotzdem top bewerted sind!

Ich denke mittlerweile das der Tonträger (Achtung nicht ausflippen) so schlecht ist das das Wiedergabegerät auch nix mehr ändern kann.
Warum aber gefällt mir dann Katie Melua´s "Gold in them Hills" auf Platte soviel besser als auf der der LP beigepackten CD???

Vielleicht so denke ich mir könnte mann dafür sorgen das es noch besser wird wenn man verstanden hat warum es einem besser gefällt!?!
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