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Thorens TD 160 wiederbeleben

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Chefrocker02
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Mrz 2009, 12:30
Hallo an alle Vinylfreunde

Ich hatte das Glück einen sehr gut erhaltenen TD 160 zu bekommen. Der Original Tonarm und Headshell sind drauf.
Ebenso die Original Chinchkabel (ein heute absolutes NO GO)

Die Suchfunktion habe ich schon "massiert" konnte aber zu meinen speziellen Fragen keine Antwort finden.Auch gegoogelt habe ich natürlich schon, viel brauchbares gefunden aber nich das nachdem ich suche.

Ich möchte das Lager wiederbeleben, da es doch merkliches Spiel hat, und der plattenteller schon schlägt (eiert horizontal)mit messuhr abgefahren gute 0,5mm (Metallinnenteller 10mm)

Ich benötige dringend eine Explosionszeichnung des Lagers und des Lagerspiegels also des Hartmetallplättchens, da es eingelaufen ist. Ebenso möchte ich die 2 Messingbüchsen auspressen, und neue drehen, da sie wie schon gesagt mir zuviel Luft haben (oben wie unten)
Den Original TP 16 Tonarm werde ich beibehalten und ein AKG P8es Super Nova montieren.
Fragen:
Wo bestelle ich einen Antriebsriemen?
Welches Lageröl soll ich verwenden (wo kaufen?)
Welche Chinchkabel soll ich kaufen?
Kann man auch die Lagerbüchsen irgendwo kaufen sowie den Lagerspiegel?
technisches Geschick, Werkzeug,Verstand, und Geduld sind bei mir vorhanden.

Es wäre super wenn mir einer, der schonmal ähnliches gemacht hat zur Seite stehen würde.

Ich bin für jede Antwort dankbar
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 26. Mrz 2009, 12:50
Moin Chefrogger,

such mal hier nach "violette" aka "Joel". Der hat so ziemlich alles im Programm, was du brauchst und dazu zu günstigen Preisen.

Gerade zum Thema "Lager" hat der viel Know-How, ob du nicht lieber eine NOS-Teil nehmen solltest?
Archibald
Inventar
#3 erstellt: 26. Mrz 2009, 16:19
Hallo Chefrocker,

erst einmal : "Herzlich Willkommen im Forum". Der Hinweis von a.j.h. auf Joel aka "violette" hier im Forum ist goldrichtig. Mir ist nur nicht klar, warum das Thorens-Originalkabel ein "No Go" sein soll ? Hast Du Dir mal überlegt, dass es viele Tonabnehmer gibt, die speziell ein solches Kabel erwarten ? Wenn Du Dich vertiefend in dieses Thema einlesen möchtest, dann empfehle ich Dir diesen Artikel von Reto Luigi Andreoli. Man muss nicht jede seiner Meinungen teilen und der Stil ist gewöhnungsbedürftig, fachlich ist der Gute aber sehr kompetent. Ich habe übrigens, nachdem ich vor vielen Jahren einmal ein Problem (Wackelkontakt) mit einem eingegossenen Cinch-Stecker hatte, mir erneut ein Thorens-Originalkabel besorgt. MC-Systeme sind kapazitätsunkritisch, hier ist lediglich eine gute Abschirmung erforderlich, MI-Systeme sind weitgehend kapazitäts-unempfindlich. Anders sieht der Sachverhalt bei MM-Systemen aus, ein Oldie benötigt hier möglicherweise gerade die etwas höhere Kabelkapazität und schlecht klingen diese Oldies wirklich nicht unbedingt, wie ich selbst feststellen mußte. Zum Thema MI (Moving Iron) : Viele als MM-System gehandelte Abtaster sind in Wahrheit MIs (z.B. alle Ortofon "MM"-Systeme, die nach dem VMS-Prinzip arbeiten, Staton, Grado, ADC etc.). Der Grund hierfür ist fast zu simpel : Man kann mit geringem technischen Aufwand fantastisch klingende Systeme herstellen, deren bewegte Masse, sofern richtig konstruiert, noch deutlich unter der bewegten Masse eines guten MCs liegt.

Gruß Archibald
Rillenohr
Inventar
#4 erstellt: 26. Mrz 2009, 19:01
Nur zur Info, die Lagerbüchsen sind aus Sinterbronze, nicht aus Messing.
Ein Hartmetall-Lagerspiegel läuft nicht ein. Wie das? Vielleicht ist bei dir gar kein Hartmetall drinnen, sondern Polyamid.
Wozu eine Zeichnung, wenn du sowieso das Lager auseinander nehmen möchtest? Ist das überhaupt notwendig?
Guck mal hier.
Der Schlag kann auch andere Ursachen haben.
Die originalen Cinchkabel sind absolut in Ordnung.
Chefrocker02
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 26. Mrz 2009, 23:07
Vielen Dank für eure schnellen Antworten.

Also gehen wir davon aus dass der Lagerspiegel noch in Ordnung ist. Die Sinterlagerbüchsen auch.
Warum hat dann die Achse im Lager 0.14mm Spiel?
Ist das normal? Kennt jemand Die Passmasse der Bohrungen und der Achse?
Um welches Material handelt es sich bei den Lagerbüchsen?
Ich hätte da sehr viele verschiedene Werkstoffe zur Auswahl, da ich in meinem Leben schon MILLIONEN Lagerbüchsen, Ringe, Scheiben, geteilete Büchsen geteilte Ringe uuuuuuuund noch viel mehr in Einzel und Sonderanfertigungen mit den nur erdenklichsten Werkstoffen auf konventionellen Maschinen hergestellt habe.

Eine Zeichnung erleichtert die Montage und Demontage von verschiedensten Baugruppen. Ich (=fauler Hund) schaue vorher,wenn verfügbar, immer auf die Zeichnung, um mir das leben nicht unnötig schwer zu machen.
Rillenohr
Inventar
#6 erstellt: 26. Mrz 2009, 23:21
0.14mm scheint in der Tat etwas viel Spiel zu sein. Warum das bei dir so ist, kann ich leider nicht beantworten. Vielleicht hatte der Vorbesitzer eine Ölallergie.
Die Passmaße kenne ich auch nicht. Da kann nur Joel/violette helfen.
Ebenso bei der genauen Werkstoffbezeichnung der Sinterbronze.

Manchmal werden diese Innnen-Chassis auch bei eBay angeboten, da hätte man dann eine neue Lagerbüchse.
Bei alten Hifigeräten empfielt es sich sowieso, ein zweites an Land zu ziehen. Dann hat man Ersatzteile. Die ein oder andere Frage beantwortet sich auch meistens.


[Beitrag von Rillenohr am 26. Mrz 2009, 23:23 bearbeitet]
Chefrocker02
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 27. Mrz 2009, 00:34
Servus Vielen Dank für deine Antwort
ich werde mich auf jeden fall mal an Joel wenden.
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