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Dual CS-601 Stroboskoplampe

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EL-EKTRONIKER
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Okt 2014, 10:02
Hallo,

an meinem CS-601 funktioniert die Stroboskoplampe nicht. Kann diese Gasglimmbirne überhaupt kaputt gehen? Auf der Starterplatine sind ja noch andere Teile die aber OK zu sein scheinen.

Zwar gibt es eine Ersatzbirne in LED Technik doch würde ich lieber wieder eine Original Glimmbirne einsetzen. Hat jemand hier sowas und kann mir jemand etwas zum Thema sagen?

Gruß
Klaus

Stroboskop
unterberg
Stammgast
#2 erstellt: 22. Okt 2014, 10:04
Hallo Klaus,

hast du die Glimmlampe einmal umgedreht betrieben? Bitte Netzstecker vorher ziehen.

Gruß Frank
EL-EKTRONIKER
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 22. Okt 2014, 10:11
Hi Frank,

habe die Birne mal umgedreht, doch es tut sich auch so nichts.

Gruß
Klaus
unterberg
Stammgast
#4 erstellt: 22. Okt 2014, 10:20
Mhm, miss doch mal bitte die Spannung, sofern Equipment verhanden.

Gruß Frank
evilknievel
Inventar
#5 erstellt: 22. Okt 2014, 10:23
Hallo,

Die LED Lösung von Dualfred ist sehr zu empfehlen, mehr kann ich zu dem Thema nicht sagen.

Gruß Evil
zastafari
Stammgast
#6 erstellt: 22. Okt 2014, 15:46
Du kannst auch eine normale Glimmlampe nehmen, so wie diese:

Glimmlampe
(Foto der Fa. Conrad, die, denke ich, nichts dagegen hat)

Mit der Glasspitze in in die Aussparung in der Halterung drücken und einen Draht an der anderen Halterung festlöten. Dann anderen Draht zur ersten Halterung biegen und ebenfalls verlöten.
Einfach, effektiv und reversibel(falls man ne originale Lampe findet)!

Ach, fällt Edith noch ein: Natürlich mit der Glasspitze in die Seite, wo das Licht abgegriffen wird, müßte auf deinem Bild die Linke sein, korrigiert mich, lange nicht mehr gemacht. Und wenn du Kohle raushauen willst, lötest du noch ne Diode mit ein - dann hast du denn Effekt der Dual-Glimmlampe...


[Beitrag von zastafari am 22. Okt 2014, 16:08 bearbeitet]
EL-EKTRONIKER
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 23. Okt 2014, 12:39
Hallo zusammen,
die gerade gemessene V an den Birnenkontakten beträgt ca. 150VDC,
werde wohl die LED-Birne von Dualfred kaufen...., ist die grüne eher zu empfehlen?

Gruß
Klaus
8erberg
Inventar
#8 erstellt: 23. Okt 2014, 13:02
Hallo,

mit der Grünen siehts so aus wie bei den 491ern, die hatten damals grünes Strobolicht.

http://www.abload.de/img/491arc0244yr6.jpg

Peter
EL-EKTRONIKER
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 23. Okt 2014, 13:11
Hallo Peter,

sieht ja recht ansprechend aus, danke!

Gruß
Klaus
EL-EKTRONIKER
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 25. Okt 2014, 16:15
Hallo,
die LED-Strobobirne ist drin und die Geschwindigkeit läßt sich damit gut regeln.

Leider fährt der Tonarm bei Start nicht auf die Platte, er muß manuell auf die Einlaufrille gesetzt werden. Und am Ende hebt der Tonarm zwar ab, doch er fährt nicht in die Ruheposition zurück und senkt sich stattdessen intervallartig auf die Endrille und geht wieder hoch.

Das muß doch wieder so eingestellt werden können das die Automatik wieder funktioniert.?

Gruß
Klaus
unterberg
Stammgast
#11 erstellt: 25. Okt 2014, 16:16
Hallo Klaus,

der Steuerpimpel könnte sich verabschiedet haben.

Gruß Frank
EL-EKTRONIKER
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 25. Okt 2014, 16:43
Hi Frank,
da hast Du recht! Hatte erst gedacht der SP wäre der weiße an der Stellschraube mit dem roten Sicherungslack, doch da ist bzw. war ja noch einer an dem schwarzen Stahlstift..., und die Reste des SP kleben ja noch dran.

Dann werde ich jetzt ein Stück Schlauch suchen müssen.

Gruß
Klaus
Dual LED Steuerpimpel
Dual LED Steuerpimpel
8erberg
Inventar
#13 erstellt: 25. Okt 2014, 17:00
Hallo,

"fertige" Steuerpimpel hab ich auch noch da.

Bei Interesse einfach ne PN.

Peter
EL-EKTRONIKER
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 25. Okt 2014, 17:30
Hallo zusammen,

der Tonarm macht jetzt mit Hilfe eines 5mm langen Stückes Kabelmantel von einem Lautsprecherkabel wieder alles was er soll.

Ein wohl viel schwierigeres Problem: der Systemträger schleift entweder auf der Platte oder die Nadel hüpft wenn ich die Tonarmeinstellschraube so einstelle das der Systemträger nicht auf der Platte schleift.
Kann es sein das die Lagerung der Nadel so ermüden kann das die Nadel nicht mehr genug aus dem System herausragt? Habe das TA-System gebraucht gekauft..., ein Dual M 20 E.

Gruß
Klaus
8erberg
Inventar
#15 erstellt: 25. Okt 2014, 17:41
Hallo,

das M20E liegt sehr tief aber natürlich nicht auf... korrekt ausgependelt und Auflagekraft stimmt auch?

Peter
EL-EKTRONIKER
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 27. Okt 2014, 15:36
Hallo Peter,

habe den Tonarm nach Anleitung ausgependelt und das Auflagegewichtrad auf 2,5 gedreht und das Problem damit offenbar behoben.

Danke für die guten Tipps!

Gruß
Klaus
8erberg
Inventar
#17 erstellt: 27. Okt 2014, 15:43
Hallo,

hört sich nicht nach Original-Nadel an... die braucht nur 1 - 1,2 Pond Auflagekraft.

Nachbauten sind meist bäh, und das Ortofon hat eindeutig eine Original-Nadel verdient.

Peter
EL-EKTRONIKER
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 27. Okt 2014, 16:11
Hallo Peter,

da ist ein Originalsystem inkl. - nadel DUAL M 20 E drin. Bei 1-1,2 Pond kam es zu Hüpfern, erst bei 2,5 hörte dies auf. Werde es aber nochmal probieren.

Kann es sein das die empfindliche Gummi(?)-Lagerung der Nadel "ausgeleiert" ist und die Federwirkung dadurch so schwach geworden ist das die Nadel nur noch mit dem hohen Gewicht in der Rille bleibt?

Gruß
Klaus
unterberg
Stammgast
#19 erstellt: 27. Okt 2014, 18:08
Hallo Klaus,

das könnte sein, ist bei der Nadel mir bis jetzt aber nicht bekannt. Die Nachgiebigkeit gilt eher als langzeitstabil.

Gruß Frank
EL-EKTRONIKER
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 23. Nov 2014, 16:50
Hallo,

es gibt da noch was: die Haube des 601 hat einen üblen "Stern", bestehend aus einem großen und einigen kleineren Rissen.
Weiß jemand eine Möglichkeit dies zu beheben oder wenigstens weniger sichtbar zu machen. Gibt es vielleicht eine Kleberflüssigkeit die so dünnflüssig ist das sie kapillar in die Risse eindringen kann und diese auch noch klebt?

Gruß
Klaus

Stern
8erberg
Inventar
#21 erstellt: 23. Nov 2014, 17:20
Hallo,

leider nein, der einzige Kleber der das kann ist ein Lösungsmittel, welches krebeserregend ist (Dichlormethan).

Daher: besser nach einer guten Haube suchen und auf KEINEN FALL mit Glasreiniger oder anderen alkoholhaltigen Reinigern säubern!!! Das gibt Spannungsrisskorrosion - genau das was Du jetzt hast.

Peter
germi1982
Moderator
#22 erstellt: 23. Nov 2014, 22:53

8erberg (Beitrag #21) schrieb:
...

leider nein, der einzige Kleber der das kann ist ein Lösungsmittel, welches krebeserregend ist (Dichlormethan)....




In der laborchemischen Synthese wird es noch eingesetzt als Ersatz für das unter Luft und Lichteinwirkung leicht Phosgen freisetzende Trichlormethan (Chloroform). Das steht übrigens auch unter Verdacht krebserregend zu sein.

Es steht im Verdacht krebserregend zu sein. Aber die sonstigen Symptome sollte man auch nicht außer Acht lassen, zudem ist es Hautresobierend:


Bei Aufnahme von flüssigem Dichlormethan - auch über die Haut - treten Vergiftungserscheinungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Appetitlosigkeit, bis hin zu narkoseähnlichen Zuständen auf.


Seit 2009 ist es für Privatpersonen und gewerbliche Anwendungen verboten, nur noch die Industrie darf damit arbeiten. Grund dafür ist, dass der einzige wirksame Schutz vor Inhalation der Dämpfe durch außenluftunabhängige Pressluftatmer gegeben ist. Im Privatbereich findet man sowas überhaupt nicht, im Gewerbe kaum. Durch seinen niedrigen Siedepunkt verdampft es recht schnell, zudem braucht man auch einen wirksamen Hautschutz in Form von Handschuhen die entsprechend schützen (Latex oder Nitril sind nicht ausreichend), die müssen aus Viton oder Butylkautschuk sein. Wobei Butylkautschuk eine Durchbruchzeit von nur 8 Minuten hat.

Ich habe früher mit dem Zeug gearbeitet, das ist wirklich nicht ohne, man sollte sich von dem leicht süßlichen Geruch nicht täuschen lassen...diesen Geruch hat übrigens auch das Trichlormethan.


[Beitrag von germi1982 am 23. Nov 2014, 22:55 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#23 erstellt: 24. Nov 2014, 08:50
Hallo,

wenn ich dran denke, dass vor ca. 25 - 30 Jahren Architekturstundenten ihre Modelle damit zusammengeklebt haben weil das keine Spuren (wie die handelsüblichen Kunstsotffkleber) hinterlässt... natürlich ohne Handschuh oder auch nur Atemschutz "Ihr müsst eben lüften"

Peter
thom53281
Stammgast
#24 erstellt: 24. Nov 2014, 09:31

EL-EKTRONIKER (Beitrag #1) schrieb:
Kann diese Gasglimmbirne überhaupt kaputt gehen? Auf der Starterplatine sind ja noch andere Teile die aber OK zu sein scheinen.

Nur mal noch so nebenbei. Auf der Platine ist noch ein Rifa-Entstörkondensator. Deiner sieht zwar noch relativ in Ordnung aus, die Rifa-Kondensatoren sind aber bekannt dafür, nach so vielen Jahren einfach zu explodieren ("Knallfrosch"). Daher solltest Du diesen und auch den Entstörkondensator im schwarzen Kasten an der Unterseite (KS4) durch ein zeitgemäßes Modell ersetzen.


Grüße
Thomas
Bepone
Inventar
#25 erstellt: 24. Nov 2014, 10:34
Hallo,

Ich habe bei Rissen an der Haube schon halbwegs erfolgreich Aceton oder Nitroverdünnung eingesetzt.

Spannungsrisskorrosion ist im Übrigen etwas anderes, das hier sind höchstens Spannungsrisse. Mir sieht es allerdings mehr nach Gewalteinwirkung aus.


Gruß
Benjamin
germi1982
Moderator
#26 erstellt: 25. Nov 2014, 21:30

8erberg (Beitrag #23) schrieb:
Hallo,

wenn ich dran denke, dass vor ca. 25 - 30 Jahren Architekturstundenten ihre Modelle damit zusammengeklebt haben weil das keine Spuren (wie die handelsüblichen Kunstsotffkleber) hinterlässt... natürlich ohne Handschuh oder auch nur Atemschutz "Ihr müsst eben lüften"

Peter



Dito, allerdings war ich früher in der chemischen Industrie. Da standen im Lager mehrere 180L-Fässer von dem Zeug...

Zum Glück muss ich so einen Mist heute nicht mehr machen....


[Beitrag von germi1982 am 25. Nov 2014, 21:38 bearbeitet]
beeble2
Stammgast
#27 erstellt: 25. Nov 2014, 21:32
Also bei einem 601 muß das M20E mit 10mN funktionieren. (zumindest mit der Orginalnadel),
sonst stimmt was nicht.

Ulli
8erberg
Inventar
#28 erstellt: 26. Nov 2014, 10:01
Hallo,

allerdings. Ich empfehle immer den Tonarm-Test, also Auflagekraft und Antiskating auf "0", Lift nach "unten" - Tonarm schwebt - leicht (!) anstubsen der Tonarm sollte sich selber wieder in die Waage bringen, aber stehen wie eine 1. Stellt man AS auf 0,5 sollte der Tonarm sanft Richtung Stütze laufen.

Wenn das passt ist was mit der Nadel oder dem Einschub nicht in Ordnung, öfters gibt es schon mal eine gehörige Menge festverkrusteter Dreck auf dem Stein, mit Isopropanol und feiner Bürste oder einem feuchten "Reinigungsradierer (gibt es im Drogerieladen) säubern - immer nur von "hinten nach vorne". Danach aber wieder den Stein mit feiner Bürste säubern, denn die kleinen Reinigungskörper sitzen dann noch am Diamanten.

Peter
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