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Diamantbeurteilung - mit welchem USB- Mikroskop

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Autor
Beitrag
T9
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 28. Nov 2014, 16:27
Nachdem ich zunächst ein billiges Aldi-Mikroskop für diesen Zweck umgebaut hatte, möchte ich die Überprüfung des Abtasters nun mal "on the fly" versuchen. Daher die Frage an die "Wissenschaftler" unter Euch: Mit welchem USB Mikroskop macht Ihr Eure Fotos? Gibt es Bildbeispiele davon?

Aktuell kenne ich aus dem Conrad-Sortiment sowohl ein 5 MegaPix. als auch ein 9 MegaPix. Mikroskop welches m.M.n. wohl in Frage kämen.

BTW: Ich habe leider keinen Zugang zur BAM, Rastermikroskopen etc. daher erübrigt sich aus meiner Sicht dann auch der Hinweis auf die 1000fach bessere Qualität dieser Technologien.

Ansonstenbin ich für Anregungen offen!
silberfux
Inventar
#2 erstellt: 28. Nov 2014, 17:27
Hi, ich habe das versucht. Man kann zwar ganz schöne Bilder machen, für eine Beurteilung, ob der Diamant noch taugt bzw. wie lange noch, ist das ungeeignet. Ich habe ein Gerät von Bresser, das gute 100 € gekostet hat.

BG Konrad
T9
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 28. Nov 2014, 21:16
@silberfux
Danke für die Aufmerksamkeit Konrad!
Wenistens bisher einer, der sich aus der Deckung traut!

Hast Du gerade mal noch ein Beispel zur Hand?
Ich bin ob der Schärfentiefe meines optischen Mikroskops auch nicht glücklich geworden.
max130
Stammgast
#4 erstellt: 29. Nov 2014, 09:31
Servus
würde mich auch interessieren, welches Mikroskop sich gut eignet.

Imho kommt es sehr auf die Beleuchtung an, die nicht aus der Richtung der Linse kommen darf.
Vielmehr hatten die Nadelmikroskope doch eine Lampe, die aus ca. 45° die Abtastfläche beleuchtet haben, damit man deren Form und Größe beurteilen kann. Oder nicht?

Viele Grüße
Stefan
T9
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 29. Nov 2014, 19:51
Bresser Advance ICD ~380€ - bis 160x Vergrößerung in Aufsicht - Binokular
Damit könnte es wohl gehen. Ist mir aber persönlich für nur gelegentliche Kontrolle derzeit noch zu viel


[Beitrag von T9 am 29. Nov 2014, 19:51 bearbeitet]
Albus
Inventar
#6 erstellt: 29. Nov 2014, 21:23
Tag,

ich verwende von Müller-Optronic das Stereo-Mikroskop MTX-6c, Vergrößerung bis 200-fach, mit einem Super Weitfeld-Okular 160-fach. Als Beleuchtung neben der Halogen-Beleuchtung (wird heiß, nicht für empfindliche Materialien wie Kunststoff länger zu nutzen) dient mir eine MiniMaglite-Taschenlampe (für die gezielte Ausleuchtung), usw. Nützlich ist eine Unterlage, die einem als Drehteller dient, das Objekt rundum zu begutachten. Auf einen gehörigen Arbeitsabstand (20-120 mm MTX-6c) ist zu achten!

Die Vergrößerung 160-fach mit Super Weitfeld Okular ergibt auch bei sehr feinen bzw. feinen Abtastdiamanten (Beispiel Yamaha MC-1000, MC-501) bessere Bestimmungsmöglichkeiten als das Normal-Okular mit 200-fach Vergrößerung. Aber 160-fach muss es mindestens sein. Dazu fand ich einige sorgfältige Übung für mich nötig bis ich an Fine Line-Schliffen oder Super Fine Line-Schliffen die tatsächlichen Verschleißminima, dazu verschieden recht gegen links, erkennen konnte.

Nützlich ist ein Hilfsmittel wie eine sog. Steinzange (Juwelier-Hilfsmittel), die es einem ermöglicht, einen Tonabnehmer oder einen Nadeleinschub still vor die Linse zu bringen (minimale Erschütterungen der aufliegenden Augen stören die Deutlichkeit immer wieder).

Ein Eschenbach Stabmikroskop bis 60-fach (bis 80-fach mit zusätzlichem Okular) im Stativ (wichtig), genügt für Rundnadeln 15-18µm durchaus, man muss nur sicher wissen, wohin man auf der Suche nach Verschleiß zu sehen hat - bei guter Beleuchtung (MiniMaglite z.B.).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 29. Nov 2014, 21:31 bearbeitet]
T9
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 30. Nov 2014, 09:29
Leute, Leute hier fehlt echt der "Danke" Button!!!

Daher Danke Albus für diese erhellenden Worte!

BTW: Das Bresser Advanced ICD verfügt ebenfalls über 2 wechselbare hochwertige Weitfeld-Okulare (10x, 20x)
Beim ICD kann über den Trinokularer Aufsatz auch eine Kamera für die Aufzeichnung verwendet werden.
Ich werde das Teil wohl doch mal in Augenschein nehmen müssen.


[Beitrag von T9 am 30. Nov 2014, 09:39 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#8 erstellt: 30. Nov 2014, 17:42
Hi, wesentlich besser als das Bild von Dir sind meine Aufnahmen auch nicht. Die fehlende Tiefenschärfe ist vermutlich durch die optischen Gesetze bestimmt. Außerdem bekommt man halt für 100 € keine Objektive in Leica Qualität. 2012_12_27_15_29_23_541.

BG Konrad
T9
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 30. Nov 2014, 19:21
Genau, so sieht man nur eines ganz deutlich: Das Vignettieren lausiger Chinalinsen!

aber auch solche Aufnahmen scheinen möglich!

diese hier ist von User: a dietel entliehen
Selbst bei Verdoppelung der Bildgröße lässt sich das noch akzeptieren. Zumal nach eigener Aussage das Mikroskop nur ~30€ gekostet hat.


[Beitrag von T9 am 30. Nov 2014, 19:44 bearbeitet]
max130
Stammgast
#10 erstellt: 30. Nov 2014, 20:02
Schön
und was sagt uns dieses Bild über den Verschleiß?

VG
Stefan
T9
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 30. Nov 2014, 20:18
Diamant noch dran = alles ok! In dem Zustand würd ich das System glatt wieder an den Arm schrauben und weiter hören.
Immer noch besser, als nur mit dem Auge beurteilt! Soll ja nicht ausufern
max130
Stammgast
#12 erstellt: 30. Nov 2014, 20:22
Ja, schon
Ich bin halt immer noch auf der Suche nach einer bezahlbaren Möglichkeit, die Kontaktfläche zu sehen.

Albus ist dem wohl recht nahe.

VG
Stefan
T9
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 07. Dez 2014, 17:25
So, hab nun mal das Conrad 9MioPixel Mikroskop hier.

Die Qualität der Bilder lässt dabei ebenso zu wünschen übrig, wie die Vergrösserung!
Von wegen 200x. Ich denke es sind ca.50x plus diverse Interpolationsstufen!
Eine deutliche Bildverbesserung durch die 9 Millionen Bildpunkte kann ich dabei nicht feststellen!

Hier mal 2 Kostproben: wohl nicht interpoliert Größer geht danach nur noch über Interpolation mit Schärfeverlust!!!
u.

Ist doch Käse! Das Ding geht natürlich zurück!

BTW: Das extra zu kaufende Sonderstativ ist allerding ganz brauchbar gewesen da es einen Feintrieb für die Höhenverstellung anbietet.


[Beitrag von T9 am 07. Dez 2014, 17:30 bearbeitet]
Bügelbrett*
Stammgast
#14 erstellt: 07. Dez 2014, 17:46
Hi
also ich hab das hier:Dnt Mic. ( nur ein Beispiel, war mal billiger )
ist zwar nicht wirklich zur Beurteilung der Kontaktfläche geeignet, reicht aber um mit etwas Übung größere Defekte oder dreckige Flohmarktfunde zu beurteilen:
1372020710686

1492217334344

14113011617698

1479205233832
T9
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 07. Dez 2014, 18:12
Na toll! Und ich dachte, es wäre vielleicht mit 9MegaPixeln besser! Iss nicht! Werde dann wohl das andere Teil besorgen.
Bügelbrett*
Stammgast
#16 erstellt: 07. Dez 2014, 18:27
hm weiß nich, vieleicht solltest du noch etwas mit den Einstellungen deines Mics spielen und etwas üben. Meine ersten Bilder sahen auch aus wie deine, für so ein Bild brauche ich mitunter ein paar Minuten.
Aber wie gesagt über die Kontaktfläche sagt das nix aus, da wirds dann richtig teuer.
faxe
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 07. Dez 2014, 19:07
Hallo T9

Hier meine Lösung, etwas teuerer, funzt aber mit jede x-beliebige Kamera.

2M1

2M2

2M3

lg lajos
T9
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 07. Dez 2014, 20:17
Hallo "Faxe",

Bei rund 1000€ Einsatz wie bei Dir sind die Ergebnisse sicherlich besser, als bei meinem USB-Mikroskop.

Das 9MioPix Teil weiter zu verwenden bringt m.M.n nix da hier die zunächst mögliche Vergrösserung schon im Argen liegt!
Ich hatte mein System extra ausgebaut und es händisch unter das Mikroskop gelegt/gehalten.
Zur Verbesserung gab es ebenfalls noch ein besseres Stativ -><klick mich!

Aus meiner Sicht ist das Problem, dass das Mikroskop keinen optischen variablen Zoom hat. Ich kann zwar die Entfernung zum Objekt vergrössern, das aber zu Lasten der Abbildungsgrösse!
Die Bilder lassen erkennen, dass der CMOS Chip linie by line abgetastet und das Ergebnis dann zusammengesetzt wird. (Bruchkanten im Bild sind sichtbar!) Das abzuspeichernde Bild lässt sich dann zwar belibig vergrössern, aber ebenfalls nur zu Lasten der Auflösung.

Ich hatte füher mit digitaler Bildbearbeitung beruflich zu tun und stelle mich jetzt nicht all zu blöd an wie ich denke. Mir ist natürlich klar, dass man die Bildschärfe meiner beiden Muster noch hätte besser einstellen können, aber am grundsätzlichen Problem der Objektvergrösserung ändert das wohl auch nix.


[Beitrag von T9 am 07. Dez 2014, 20:21 bearbeitet]
faxe
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 07. Dez 2014, 20:25
Hallo T9

Mikroskop etwa 100.-
x Kamera , wird sicher vorhanden sein..
Vergröserung unten einstellbar, 2x,4x
Bild ist nicht vergrössert sondern für das Forum verkleinert.
lg lajos


[Beitrag von faxe am 07. Dez 2014, 20:25 bearbeitet]
T9
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 08. Dez 2014, 08:51

Bügelbrett* (Beitrag #16) schrieb:
hm weiß nich, vieleicht solltest du noch etwas mit den Einstellungen deines Mics spielen und etwas üben.


Hab ich gemacht! Der Erfolg sind einige Erkenntnisse die ich hier nun einbringen werde.

1.) Mein Mikroskop funktioniert wie ein Auge. Es kann nicht Zoomen, sieht aber besser wenn das Objekt näher dran ist!
Mit dem dazugekauften Ständer war daher auch nix zu machen da das Objekt immer senkrecht unter der Kamera liegt und der durchsichtige Plastikring ein "näher dran " verhindert! Also wech damit! in den "Sicherheitsraum" eingebracht liegt die Vergrösserung der Nadel dann auch schon deutlich höher.



2.) Dabei habe ich dann auch gemerkt, dass der Nadelträger offensichtlich etwas verdreht ist. Das könnte vielleicht die an anderer Stelle angesprochenen einseitigen Verzerrungen im 70 Micron Bereich der Wiedergabe erklären. Werd ich noch prüfen.



An der Rückgabe des Mikroskops ändert das aber nix!11


[Beitrag von T9 am 08. Dez 2014, 08:55 bearbeitet]
T9
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 10. Dez 2014, 14:34
weil mir gerade langweilig war.....

Durchblick mit: DIY -------------------------------------------------------------------------------------------------erzeugt dieses Bild:

------------->

12x Linse mit 4x Digitalzoom auf 10 MegaPix + 2x scaling in Gimp. ohne Worte!


[Beitrag von T9 am 10. Dez 2014, 14:39 bearbeitet]
T9
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 12. Dez 2014, 13:36
[quote="faxe (Beitrag #19)"]Hallo T9

Mikroskop etwa 100.-
x Kamera , wird sicher vorhanden sein..
Vergröserung unten einstellbar, 2x,4x
Bild ist nicht vergrössert sondern für das Forum verkleinert.
lg lajos[/quote
So, hab ich mir gestern angesehen! Ist von den mir derzeit bekannten Lösungen die Beste! Allerdings kann man mit dem notwendigen Zubehör schnell noch zusätzliches Geld los werden!

Mikroskop x40 ~170€ plus 100€ für das weiter 7 Fach Objektiv.
faxe
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 12. Dez 2014, 13:54
Hallo T9

Ich habe das Mikroskop gebraucht gekauft.
Für Fotos brauchst du keine zusätzliche Optiken, da die Kamera direkt per Adapter dran hängt.
Sende am Abend noch Bilder. Du kannst halt unten nur zwei Vergrößerungen einstellen.
Hier

lg faxe


[Beitrag von faxe am 12. Dez 2014, 13:57 bearbeitet]
T9
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 12. Dez 2014, 14:27
Danke für die Info! Der Link funzt leider nicht!

Für alle anderen User die alternative Lösung könnte auch das neue Bresser Duolux ~139€ sein.
Ist ein Mikroskop für Drauf- und- Durchsicht!!!! Objektive 4x/ 10x / 40x und Okulare 5x u. 16x. Also für uns so 160x!
Schauts euch an, ist m.M.n auch nicht schlecht!


[Beitrag von T9 am 12. Dez 2014, 14:29 bearbeitet]
faxe
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 12. Dez 2014, 14:38
Hallo T9

ja, meines ist auch so ein Chinateil, aber wie gesagt, für Fotos nur zwei Stufen!

Adapter, so etwas nur mit EF-Anschluss:
http://de.aliexpress...pping/454308725.html

lg faxe
T9
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 12. Dez 2014, 15:08
sowas und einen Adapter für ne NX3000 von Samsung dazu (+50€ ) sonst gehts nicht!


[Beitrag von T9 am 12. Dez 2014, 15:08 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#27 erstellt: 15. Dez 2014, 21:28
Hallo!

Nach der überwältigen Resonanz auf meine tollen Aufnahmen in anderen Thread (... ) hier ein neuer Versuch.

Heute kam nämlich eine neue Nachbau-Nadel für mein Sony XL 35a mit Shibata-Schliff. Das wollte ich mir dann doch mal genauer anschauen, also erneut das DNT-Mikroskop aufgebaut. Diesmal laaaaange mit der Beleuchtung rumexperimentiert.

Ja, helles Umgebungslicht makes life easier. Am Rumgefrickel beim Positionieren und an der generellen Schwäche des Sensor ändert es aber nix.

Nadel Shibata ND45X oben

Nadel Shibata ND45X Seite

Man erkennt ganz gut das starke Rauschen. Dabei war es wirklich hell, und ich habe nicht die größtmögliche Auflösung benutzt.
Oder ist das ein Software-Problem? Die Bilder sehen immer so aus, als wären das nur 256 Farben...

Die Nadel spielt übrigens ganz gut

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 15. Dez 2014, 21:31 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#28 erstellt: 15. Dez 2014, 21:57
...dumdidum

Jetzt habe ich die Aufnahmen nochmal durch einen Entrauscher gejagt (Noiseware).

Sieht ein wenig besser aus.

14121520430447_filtered

14121520658886_filtered



Und hier noch eine Aufnahe der elliptischen Originalnadel:

141215204943845_filtered

Parrot
T9
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 16. Dez 2014, 08:52
@ParrotHH
Der Preis für die Software ist aber auch nicht ohne! Hast Du das Plugin echt gekauft?

Hab Dein Bild gerade mal durch GIMP (kostenlos!!) bearbeiten lassen.
Die Funktion "Filter/Weichzeichnen/Tileable Blur" oder "Filter/Weichzeichnen/Weichzeichnen" erzeugen die gleiche Qualität!
Dein Urheberrecht achtend habe ich das Ergebnis aber jetzt nicht wieder eingestellt. Kannste trotzdem glauben.
Eigentlich müsste das auch jede "Blur"-Funktion einer Bildbearbeitung mehr oder weniger gut hinbekommen.
Ist ja auch nur eine Art von kontrollierter Unschärfe.


[Beitrag von T9 am 16. Dez 2014, 09:00 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#30 erstellt: 16. Dez 2014, 09:00
Moin!

Es gibt da eine freie "Community Edition" (siehe die Produktseite). die ist Standalone, kostet nix, und hat dafür weniger Einstellmöglichkeiten als die Vollversion. Das Ergebnis ist aber ganz gut, wenn man Vorher/Nachher vergleicht.

Welche Software nutzt Du für die reine Aufnahme? Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass schon da ein Flaschenhals sitzt

Edith sagt: mit GIMP stehe ich irgendwie auf Kriegsfuss.

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 16. Dez 2014, 09:02 bearbeitet]
T9
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 16. Dez 2014, 09:13
Moin! Bist ja zeitig am Ticker! Schon nen Kaffee gehabt?

Also GIMP ist in der neuesten Version echt nicht so schwer zu arbeiten. Ich mag den Einfenstermodus. Jede Software , auch Photoshop , brauchen Einarbeitung! Autofahren haste ja auch nicht so gemacht, sondern mit Fahrlehrer erlernt.

Im Freewarebereich gibt es eine Menge Nachbearbeitungstools. Irfanview; Gimp; Picasa; ImageMagick etc. Die haben auch alle eine Blurfunktion.
Ich verwende aber gerne auch noch Adobe Lightroom 5 (war bei ner Kamera dabei).

Trozdem Danke für den Hinweis mit der Software. Und ja, die Aufnahmesoftware der Cam ist natürlich ein Stück weit auch dafür verantworlich wenn die Bilder rauschen. Die Dinger müssen aus den 640x480 oder bestenfalls 800x600 das Foto interpolieren! Da gibt es immer Verluste. Man nimmt gerne etwas weniger Unschärfe in Kauf um den optischen Eindruck besserer Auflösung vorzugaukeln!!!

Ich habe mich wegen der geringen Qualität nun doch wieder auf ein Mikroskop umentschieden. Die Ergebnisse hier sind einfach besser für eine Beurteilung geeignet. Mein Händler lässt sich jetzt mal ein Bresser Duolux kommen. Das sollte ja mit einer Auflösung von 160x und einer USB Cam beide Möglichkeiten der Darstellung erfüllen.
LG.


[Beitrag von T9 am 16. Dez 2014, 09:16 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#32 erstellt: 16. Dez 2014, 17:21
Tach!

GIMP installiere ich seit gefühlten Jahrhunderten, mindestens aber seit Version 1.2 auf jedem Rechner, mit dem ich arbeite. Wenn dann der Ernstfall eintritt, und ich eine Bildbearbeitung brauche, starte ich das Ding, suche mir stundenlang einen Wolf, und installiere dann wieder eine alte Version von Ulead Photoimpact (inzwischen eingestellt, Firma von Corel gekauft).

Ich komm mit dem Ding einfach nicht klar!

Während ich das hier schreibe, aktualisiere ich gerade auf meinem Notebook von 2.6 auf 2.8... ma schaun

Heute Abend werde ich mal eine andere Software zum Grabben von Fotos suchen. Das "Mikroskop" ist letztlich ja nichts anderes als eine USB-Kamera. Die könnte ich mir wahrscheinlich auch beleuchtet in die Nase stecken, und damit dann skypen. Vielleicht macht andere Software dann bessere Bilder. Ich glaube es aber nicht so recht.

Die Bresser Mikroskope laufen einem ja zwangsläufig bei der Suche über den Weg. Die dafür verfügbaren USB-Okkulare haben aber nur eine läppische Auflösung von 640x480. Es ist schon erstaunlich, dass man heute überhaupt noch Sensoren mit solch niedriger Auflösung herstellen kann...

Parrot
Jockel_1970
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 16. Dez 2014, 17:53
Hier mal ein zwar nicht schönes, aber evtl. hilfreiches Bild, gemacht über ein preiswertes Spielzeugmikroskop. Man kann ganz gut sehen auf welchen Bereich es ankomnmt, nämlich die Spitze - die Schleifspuren/Abplattungen sind recht gut erkennbar- die Nadel ist also hin. Das Duolux finde ich persönlich auch recht interessant, allerdings habe ich schon fünf Mikroskope (von ganz billig, von dem das Bild stammt, bis zum hochwertigen Zeiss Stemi), das Foto ist mit einer digitalen Billigknipse ohne Adapter oder Befestigungen direkt durchs Okular erstellt.

ShureN91G


[Beitrag von Jockel_1970 am 16. Dez 2014, 19:50 bearbeitet]
T9
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 16. Dez 2014, 20:27
Und die Schärfentiefe ist lausig wie so oft bei den Lowbudgets.
Jockel_1970
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 17. Dez 2014, 11:56
Natürlich ist die Schärfentiefe miserabel, aber das wird beim Duolux vermutlich nicht sehr viel anders sein. Es ging ja auch mehr um den Bereich, den es zu betrachten gilt. Das Mikroskop werde ich auch demnächst entsorgen oder Kindern in der Bekanntschaft schenken. Fotos zu machen, das ging damit aber gar nicht so schlecht, weil man dank geradem Monotubus, dem schönen 10x-20x Zoomokular komplett ohne Adapter und Halterungen auskam. Klar, etwas Pragmatismus ist dafür schon nötig, sonst wird es schnell recht teuer. Es ist ja auch alles eine Frage des Komforts und des Workflows, wenn man ab und an mal ein paar wenige Nadeln begutachten möchte, dann braucht man ja nicht den Komfort wie wenn man professionell jeden Tag zig Nadeln hintereinanderweg bewertet. Und noch etwas: teure Topgeräte setzen auch das Knowhow voraus, um sie optimal nutzen zu können.


[Beitrag von Jockel_1970 am 17. Dez 2014, 12:40 bearbeitet]
T9
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 17. Dez 2014, 12:56

Jockel_1970 (Beitrag #35) schrieb:
... aber das wird beim Duolux vermutlich nicht sehr viel anders sein.

da geb ich mich auch keinen Illusionen hin! Hab ja schonmal eins umgebaut, was von den Okularen her auch nicht anders war.
Aber 500€ für ein Eschenbach sind mir für einmal gucken nach wie vor zu viel!
Jockel_1970
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 17. Dez 2014, 18:26
Hallo T9,

wenn man nicht viel ausgeben möchte, nimmt man einfach eins der älteren Bresser Erudits, die zum Teil aus Russland und zum Teil aus dem ostasiatischen Raum kamen. Mit dem Tisch muss man sich dann halt was einfallen lassen bzw. den ganz weglassen und den Kondensor mit einem Objektträger als Ablage nutzen und eine einfache Stereo-Kaltlicht-Schwanenhalslampe (nochmal ca. 20 Euro) basteln. Diese Geräte sind auch heute noch (eher in den Kleinanzeigen als bei den Ebay-Auktionen) für ca. 20-30 Euro zu bekommen - so eins habe ich auch noch irgendwo rumzuliegen. Manch einer nimmt sogar ein einfaches ROW Schülermikroskop als Basis. Die Beleuchtung ist ja schon recht wichtig, allerdings - dank COBs und Crees und der Firmal Pollin - auch wirklich billig herzustellen.

Neu und billig, da würde ich wohl auch am ehesten das Duolux nehmen, wenn ich ansonsten gar kein Interesse an der Mikroskop hätte. Wäre nett, wenn du dann mal ein paar Fotos einstellen könntest, damit man sich mal ein Bild machen kann.

Für ein Eschenbach würde ich auch keine 500 Euro bezahlen, dass war Anfang der Achziger und im Kindesalter mein erstes Mikroskop, wobei du vermutlich ein anderes Eschenbach meinst. Meins machte damals einen ziemlich billigen Eindruck, es kam aber von einem Optiker.

Habe gerade erst gelesen, dass du etwas mit USB suchst. Dann bin ich raus ... Ich höre und mikroskopiere eher analog.

Gruß
Joe


[Beitrag von Jockel_1970 am 17. Dez 2014, 18:59 bearbeitet]
T9
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 17. Dez 2014, 18:41
@Jockel 1970

Danke zunächst für die reichhaltige Information! Es ist - da hattest Du schon richtig vermutet - kein Eschenbach sondern ein Bresser Advanced ICD.
Mein Fehler! Egal, kommt eh nicht in Frage. Momentan warte ich noch auf das Eintreffen des Duolux.


[Beitrag von T9 am 17. Dez 2014, 18:44 bearbeitet]
T9
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 18. Dez 2014, 14:57
Neues aus "Guckst Du"

Hab mir nun heute das Bresser Duolux ansehen können. Entgegen anders lautender Inserationen ist sowohl ein 5x u. 16x Okular sowie die 640x480 USB Cam dabei. Gelegentlich wird ein 10x Okular anstelle des 5x genannt, was aber in dem von mir angesehenen Set nicht enthalten war.

Die Haptik ist für den geforderten Preis gut. Okulare lassen sich zukaufen. Die Beleuchtung ist per Joystick steuerbar und per Dimmer in der Intenstität auch. Leider ist das optische Ergebnis weit unter meinen Erwartungen zurück geblieben. Es fehlte eindeutig an Schärfentiefe!!!! D.h. man sieht die Spitze des Diamanten und darf sich dann per Feineinstellung an den Flacken des Steins herrunterarbeiten! Man sieht den "Zuckerhut" also leider nicht in einem Stück scharf. Also so wie hier auch guck post 33
Das war dann aber bei den schleunigst herbeigeholten Mikroskopen höherer Preisklasse leider durchgängig auch der Fall!!! Die Bilder wurden teils deutlich heller oder grösser, aber nie tiefer!!!
Wir haben ettliches an Zeug ausprobiert mit dem Ergebnis; verdoppelte Abbildunggrösse = 1/4 Tiefenschärfe!

Darauf aufbauend kann das Mikroskop vermutlich eine geringer Vergrösserung haben (so 40x - 60x) wenn den ein Digitalkameraadapter nebst Fotoapparat benutzt wird. Man hat so die Möglichkeit den Tiefenverlust durch Interpolation der Bildgrösse zu umgehen. Wenn also bei 40x das Bild per Software verdoppelt wird, haben wir die Abbildungsgrösse von 80x usw.

Kurz um: das Duolux steht weiterhin im Laden. Ist sicherlich ein echt tolles Teil für den kl. Forscher, meinem Einsatz kommt es so nicht entgegen.


[Beitrag von T9 am 18. Dez 2014, 14:58 bearbeitet]
Jockel_1970
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 18. Dez 2014, 16:03
Wie schon richtig in einem Beitrag bemerkt worden ist: das Problem der abnehmenden Schärfentiefe bei höheren Vergrößerungen, hat absolut nichts mit der Qualität zu tun, sondern mit dem System Lichtmikroskop. Der nicht mikroskopierende Ottonormalverbrauche kennt das Phänomen ja auch von den manchmal auch gar nicht so billigen Makroobjektiven für (D)SLRs. Ein Lichtmikroskop, das dir die ganze Nadel in hoher Vergrößerung komplett scharf darstellt, gibt es ja nicht. Ansonsten müsste man sich ja auch nicht auf die eher schematische Darstellung von Lichtreflexionen an den Abplattungen, die den Verschleißzustand darstellen sollten, verlassen. Wenn du es wirklich komplett scharf willst, dann brauchst du definitiv ein anderes System wie REM oder was auch immer, aber kein Lichtmikroskop. Oder du musst halt stacken, aber das ändert ja an der Darstellungsproblematik des Mikroskop nichts, sondern ist eher eine meist sogar recht aufwändige Krücke.


[Beitrag von Jockel_1970 am 18. Dez 2014, 18:29 bearbeitet]
faxe
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 18. Dez 2014, 16:09
Hallo

ja, ich sehe es ähnlich. Werde mal testen: Shiftoptik oder Balgenauszug mit shift, Makrooptik alleine wird vermutlich nicht reichen.
lg lajos
Jockel_1970
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 18. Dez 2014, 16:26
Gerade etwas interessantes zur Thematik gefunden: Fehlende Schärfentiefe und Stacking
ParrotHH
Inventar
#43 erstellt: 18. Dez 2014, 16:51

Jockel_1970 (Beitrag #40) schrieb:
dann brauchst du definitiv ein anderes System wie REM oder was auch immer, aber kein Lichtmikroskop.

Scheint mir ein wenig zu viel Aufwand für ´ne blöde Nadel...

Parrot
T9
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 18. Dez 2014, 17:54
@Jockel 1970

Der kl. Einzeiler hatte dann doch mehr aha, als ich zunächst dachte! Nachdem nun klar geworden ist, dass es nicht die Qualität des Mikroskopes ist die hier den Ausschlag gibt, sehr ich nun die Notwendigkeit es mit Stackingsoftware zu versuchen. Dahingehend war der Link Gold wert! Danke dafür!
Jockel_1970
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 18. Dez 2014, 18:35
Genau dazu habe ich heute auch Lust bekommen, als ich mal so ein bisschen gegoogelt habe. Allerdings muss ich dann doch mal schauen, dass ich die Kamera irgendwie fixiere, damit die Perspektive immer die gleich ist, aber da lässt sich ja aus Kunststoffrohren im passenden Durchmesser etwas basteln. Das Ganze ist ja eher Spielerei mit dem Ziel schöne Nadelfotos zu bekommen, was ja auch wirklich etwas sehr Schönes ist. Für die Beurteilung des Nadelzustandes ist das ja eher "Schmuck am Nachthemd", um es mal salopp auszudrücken. Wenn man aber so schaut, was da so an Fliegen und anderen Viechern für Ergebnisse erzielt werden, dann ist das wirklich sehr eindrucksvoll.


[Beitrag von Jockel_1970 am 18. Dez 2014, 18:36 bearbeitet]
T9
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 18. Dez 2014, 18:45
@Jockel 1970
Hab mir mal "CombineZP" gezogen. Mal sehen, was die kann. Wenn Du andere Software mit besseren Ergebnissen kennst, dann her damit!
BTW: Wir kriegen wegen zuviel OT hier noch auf den Sack! Tipps also bitte per PM.
T9
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 22. Dez 2014, 16:33
So, habe fertich....

Hab mir heute nach langem Probieren ein gebrauchtes Mikroskop ergattert. 70€ sind absolut ok finde ich.
Für das gepante "Stacking" hat das Ding sogar nen Feintrieb mit Skalierung!
Nach kurzer Revision ist das Ding nun für meinen Zweck geeignet.

klick drauf wenn es zu klein sein sollte!

* Tisch tiefer gelegt (kenn ich sonst nur vom Auto! )
* Beleuchtung drangefrickelt
* Getriebe abgeschmiert

Damit sind jetzt tolle Bilder möglich wie dieses hier einer AT91 Ersatznaddel:



mit "Stacking" wäre sicher noch mehr Tiefenschärfe rauszuholen gewesen, aber es war halt nur ein kurzer Test. Das mit einem USB Mikroskop zu erreichen dürfte echt schwer werden.


[Beitrag von T9 am 23. Dez 2014, 07:01 bearbeitet]
Smoke_Screen
Stammgast
#48 erstellt: 22. Dez 2014, 17:49
WOW!!!
ParrotHH
Inventar
#49 erstellt: 22. Dez 2014, 18:07
Nich schlecht!

Und wie ist die Kamera an das Konstrukt gekoppelt?

Parrot
T9
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 22. Dez 2014, 19:35
z.Zt. halte ich eine Canon Ixus Kleinbildkamera an das Objektiv.
Der Adapter für meine Systemkamera liegt leider noch im Laden.
Also die hier:




Der Adapter kommt leider erst im neuen Jahr.
Solange macht die Haltearbeit eine gummierte Rohrschelle am Tubus des Mikroskops anstelle der Lupe hier im Bild.
Damit wird die Linse genau vor dem Okular positioniert gehalten. Daniel Düsentrieb ist ein guter Freund!


[Beitrag von T9 am 22. Dez 2014, 19:41 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#51 erstellt: 23. Dez 2014, 12:49
Scheiße!

Das Thema hat mich angefixt...

Ich denke: wenn ich mir schon ein Mikroskop kaufe, dann auf jeden Fall mit Kreuztisch. Außerdem will ich meine schöne Kamera (Olympus OM-D E5) ordentlich daran befestigen. Schön wäre es natürlich, wenn ich trotzdem parallel noch mit dem Auge ins Mikroskop reinschauen könnte. Denn dann will ich nicht nur Fotos von blöden Tonabnehmernadeln machen.

Und dann wird das auf einmal ja scheiß teuer...

Parrot
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