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MC-System für Rega P3-24

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erok
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Dez 2014, 13:08
Ich habe überlegt, ob ich eine alte Diskussion zum Thema TA für P3 aufleben lasse oder eine neue eröffne. Habe mich für letzteres entschieden, da es mir ausschließlich um ein MC-System geht und das Angebot an bezahlbaren aktuell knapp geworden zu sein scheint.

MM schließe ich aus, weil ich bereits mit einem Grado Statement Sonata das Brummen des Motors hören kann. Ansonsten ist dieses System im Klang und der Auflösung wirklich schön.

Ich lege Wert auf einen nicht zu scharfen, nicht zu hellen Klang im Hochtonbereich und auf einen präzisen, konturierten Bass. Ich höre viel Klassik, aber auch Jazz, Rock und Hip-Hop. Es gibt eine hochwertige, integrierte Phono-Vorstufe, die deutlich besser ist als ein Lehman Black Cube.

Ein Benz ACE SL wäre wohl ideal, ist aber für mich nicht bezahlbar. Leider gibt es die Rondo-Reihe von Orotofon nicht mehr, da wäre das Red zum Schlussverkaufspreis wohl genau das richtige gewesen. Zu spät!

Bezahlbare MCs, die ich gefunden habe:
Goldring Eroica LX
Dynavector 10X5.

Nachdem, was ich gelesen habe, befürchte ich beim Goldring einen zu hellen Klang.

Kann jemand etwas zum Dynavector sagen? Passt es zum Tonarm RB301 und wie kann man die Klangcharakteristik beschreiben?

Und gibt es andere Empfehlungen?

Besten Dank für Tipps und Anregungen.
the_det
Stammgast
#2 erstellt: 10. Dez 2014, 13:47

erok (Beitrag #1) schrieb:
Leider gibt es die Rondo-Reihe von Orotofon nicht mehr, da wäre das Red zum Schlussverkaufspreis wohl genau das richtige gewesen. Zu spät!

Hoppla, bei Thakker ist z.B. das Rondo Red noch gelistet. Nach Blue und Bronze habe ich jetzt nicht gesucht.

Grüße
Det
erok
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 10. Dez 2014, 15:30
Ja, danke, das wusste ich. Ist allerdings kein Schlussverkauf-Schnäppchen-Preis.


[Beitrag von erok am 10. Dez 2014, 15:37 bearbeitet]
akem
Inventar
#4 erstellt: 10. Dez 2014, 15:32
Klanglich könnte ein Transrotor Cantare passen. Klingt eher voluminös und im Bass eher druckvoll und füllig. Höhen sind da und sind detailliert, also nicht scharf oder sowas. Die Basis ist das Goldring Eroica, das Cantare hat aber eine andere Nadel.
Das Ortofon X5-MC paßt auch gut zum Rega-Arm und könnte Dir klanglich auch entgegen kommen.
Oder ein gepimptes Denon DL103 (im Alubody und mit Shibatanadel um die 400...500€).
Ansonsten: als Cheap Trick paßt das Denon DL110 sehr gut zum Rega-Arm. Die neue Quintet Serie kann auch gehen, aber die sind halt nicht gerade billig (zumindest die besseren Varianten). Wenn Du natürlich mit ner einfachen Ellipse zufrieden bist...

Gruß
Andreas
erok
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 10. Dez 2014, 15:57

akem (Beitrag #4) schrieb:
Klanglich könnte ein Transrotor Cantare passen. Klingt eher voluminös und im Bass eher druckvoll und füllig. Höhen sind da und sind detailliert, also nicht scharf oder sowas. Die Basis ist das Goldring Eroica, das Cantare hat aber eine andere Nadel.


Danke für deinen Beitrag. Das Cantare ist leider zu teuer. 449 Euro inkl. allem sind meine absolute Schmerzgrenze.


akem (Beitrag #4) schrieb:
Wenn Du natürlich mit ner einfachen Ellipse zufrieden bist...


Habe mal nachgeschaut, das derzeit laufende Grado Statement Sonata ist wohl eine einfache Elipse, wenn ich es richtig verstehe. Mit dem Ergebnis bin ich durchaus zufrieden – sowohl mit der Auflösung als auch den Klangfarben. Wenn nur das Brummen nicht wäre und ich einen MC-Eingang mit 47 kOhm Eingangsimpedanz hätte ...


akem (Beitrag #4) schrieb:
Klanglich könnte ein Transrotor Cantare passen. Klingt eher voluminös und im Bass eher druckvoll und füllig. Höhen sind da und sind detailliert, also nicht scharf oder sowas. Die Basis ist das Goldring Eroica, das Cantare hat aber eine andere Nadel.


Ortofon X5-MC wird bei Ortofon als historisches Produkt geführt, also wie das Rondo.

Gibt es gepimpte Denon DL 103 irgendwo zu kaufen?
akem
Inventar
#6 erstellt: 10. Dez 2014, 19:53
Naja, was bei Ortofon alles als "historisches Produkt" geführt wird...

Gepimpte Denons gibt es durchaus zu kaufen - aber nicht annähernd zu Preisen, die in Deinem Budget liegen sondern weitaus teurer. Das Clearaudio Talismann 1 (das 2 nicht mehr) war dem Vernehmen nach eines, von Volpe gibt's eines, kostet nen knappen Tausender, Shibui...
Aber es geht ja auch günstiger: gebrauchtes DL103 kaufen, Generator muß intakt sein, Nadel darf ruhig verschlissen sein. Sollte so um die 50€ zu haben sein. Dann strippen, wie das geht, dazu gibt's Videos im Netz; zur Not kann ich Dir ne DVD schicken. Alternativgehäuse gibt's aus verschiedensten Materialien in unterschiedlichen Designs von unterschiedlichen Anbietern. Schwere Bodies aus Materialien wie Blei, Messing oder Kupfer nicht nehmen, da das ein Gesamtgewicht ergibt, mit dem die wenigsten Tonarme auch nur annähernd zurecht kommen. Holz oder Alu ist kein Problem, ich persönlich nehme gerne Alu. Das nackte DL103 in das neue Gehäuse einbauen (es gibt Gehäuse, in die man den TA klemmt, und es gibt welche, wo man kleben muß). Preise der Gehäuse liegen von einigen Hochpreis-Exoten abgesehen zwischen 20 und 100€.
Dann zu einem Retipper nach Wahl:
- Shibata auf Alu-Nadelträger gibt's gut (und leider nicht mehr ganz so günstig) beim Nadelspezialisten: http://www.nadelspez...484e6a6193aa0ba3ccd4 (elliptisch ist nicht schlecht, raubt dem DL103 aber etwas seinen Charakter und "rundet" den Klang etwas)
- Thomas Schick bietet an Micro Ridge auf Saphir-Nadelträger oder Line Contact auf Boron; beide um die 250€, beide sehr gut, wobei mir der MR einen Tick mehr zusagt (nicht auf seiner HP)
- bei Schürholz gibt's noch eine ganze Reihe weiterer Nadel/Nadelträger-Kombis, zum Teil aber zu stolzen Preisen und dem Hörensagen nach mit einer längeren Wartezeit (eigene Erfahrungen mit dem Herrn hab ich aber nicht): http://www.schallplattennadeln.de/REPARATUR-RETIPPING/

Gruß
Andreas
erok
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 10. Dez 2014, 22:14
Das sind interessante Informationen, vielen Dank. Habe mir schon ein Video zum Strippen angeschaut, würde mir vielleicht Spaß machen.

Ich hätte da noch ein paar Fragen:

Was kann am Generator nicht intakt sein und erkennt man es von außen?

103 oder 103R?

Von Thomas Schick finde ich nur ein Angebot für einen Tonarm.

Kannst du etwas zum klanglichen Charakter von Denon sagen? Hast du schon mal ein Grado TA aus Holz gehört?

Grüße
Eric

Edit: Frage gelöscht, hat sich geklärt


[Beitrag von erok am 11. Dez 2014, 00:24 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 11. Dez 2014, 01:05
Ganz einfach Herrn Schick kontaktieren und sich nach den Retipping-Möglichkeiten der Denon's erkundigen.

MfG,
Erik
akem
Inventar
#9 erstellt: 11. Dez 2014, 10:54
Ob der Generator intakt ist, erkennt man eigentlich nur durch Messen des Widerstands. Dabei kommt es nicht auf den absoluten Wert an so daß man die Meßstrippen des Multimeters nur für Sekundenbruchteile ranhalten muß. Sobald die Anzeige ausschlägt weiß man, da ist Durchgang.

Ob 103 oder 103R ist irgendwo Geschmackssache und auch eine Frage des Geldbeutels. Die Metallteile im Generator sind beim R halt vergoldet, sieht ganz nett aus. Andererseits sieht man das auch nur beim Einbau...
Das R hat etwas weniger Windungen auf den Spulen und dadurch etwas weniger Ausgangsspannung. Dafür ist die bewegte Masse etwas kleiner. Trotzdem: mir persönlich gefällt das Ohne-R unterm Strich etwas besser. Es klingt irgendwie etwas schlüssiger.
Der klangliche Charakter ändert sich durch den Umbau. Im Original ist das System ein Stück weit ein ungehobelter Haudrauf, was in erster Linie am resonierenden Gehäuse liegt. Ist die untere Halbschale mal weg, hat man schon ein wesentlich zivilisierteres System, das seine Nervosität abgelegt hat.
Was das neue Gehäuse angeht, hab ich die Erfahrung gemacht, daß die Kompatibilität mit verschiedenen Tonarmen mit einem Alugehäuse besser zu sein scheint, während ein System im Holzbody schon mal etwas verfärben kann.

Gruß
Andreas


[Beitrag von akem am 11. Dez 2014, 16:15 bearbeitet]
erok
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 11. Dez 2014, 13:57
Vielen Dank, Andreas, das ist wirklich eine tolle Anregung. Würde ich das Denon leicht genug bekomme, um es auch an einem Thorens TD160 mit TP-16-Isotrack-Tonarm benutzen zu können, der ja deutlich leichter ist als ein RB300? Ich würde es nämlich gerne an meinem zweiten Plattenspieler ausprobieren.

Um beim Generator den Widerstand zu messen, berühre ich mit dem Multimeter vermutlich die Anschlüsse für die Tonarmkabel? Korrekt?

Grüße
Eric
akem
Inventar
#11 erstellt: 11. Dez 2014, 16:21
Genau, messen tust Du an den 4 Stiften, wo die Anschlußkabel draufkommen.
Zur Masse: das DL103 braucht >14g effektive Masse plus das Eigengewicht von 8g. Jetzt muß man etwas rechnen. Du hast den leichten Arm mit 7,5g? Und die untere Gehäusehälfte des DL103 wiegt 2,5g. Damit fehlen diese 2,5g plus 6,5g vom Arm, macht 9g. Das Gehäuse der Wahl sollte also mindestens ein Gewicht von 9g haben. Hat es das nicht, mußt Du ggf noch etwas Zusatzgewicht hinzufügen oder es drauf ankommen lassen. Mit zu wenig Masse fehlt's beim DL103 halt etwas im Bass.

Gruß
Andreas
erok
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 11. Dez 2014, 18:07
Ja, ich habe den leichten Arm. Gut, dass du mir meinen Denkfehler aufgezeigt hast: Das System darf am leichten Tonarm gar nicht leichter, sondern muss schwerer sein. Wobei 9 g schon viel sind, vermute ich. Ob der Tonarm mit dieser Masse dann überhaupt zurecht kommt?

Sind die Denon-Systeme besonders beliebt für Umbauten am Gehäuse?
akem
Inventar
#13 erstellt: 11. Dez 2014, 19:52
Ja, die sind sehr beliebt. Der Generator ist gute und preiswerte "Großserienware" mit einer sehr guten Serienkonstanz. Die einzigen beiden Schwachstellen sind das Gehäuse, der Nadelträger und der Nadelschliff. Da merkt man, daß das System aus den 60er Jahren stammt. Wobei es dennoch seine Liebhaber hat, die es bewußt im Serienzustand hören.
Du kannst durchaus auch ein neues DL103 kaufen und dieses in ein neues Gehäuse setzen. Dann hörst Du es in aller Ruhe mit der Seriennadel und dann kannst Du immer noch entscheiden, ob Du es gleich retippen läßt oder ob Du damit wartest, bis die Seriennadel "runter" ist.

Aber noch was anderes: mir ist gerade eingefallen, daß einige der alten (und leichten) Thorens-Tonarme eine Verschraubung von unten erfordern. Gehört Dein Tonarm da auch dazu? Dann käme die Variante mit einem neuen Gehäuse nämlich so nicht in Frage, da diese meines Wissens nach ausnahmslos eingeschnittene Gewinde haben, in die man nur von oben Schrauben reindrehen kann. Da müßte man dann schon wieder basteln, daß man von unten ne Schraube durchstecken kann: Schraubenbohrung mit nem 2,6er Bohrer durchbohren und dann nochmal eine Vertiefung reinmachen für den Schraubenkopf (feilen oder mit nem 5er Bohrer oder so).

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#14 erstellt: 12. Dez 2014, 08:16
Moin !

Alles blanke Theorie für Fummler. Ich kenne niemanden, der ein DL103 an einem so leichten Tonarm betreibt oder jemals betrieben würde.

Klappt meßtechnisch nur mit viel Trickserei und der Tonarm wird später nicht in der Lage sein, das gepimpte Denon richtig zu führen. Die Besserwissenden werden diese Aussage bestätigen können.

Wenn dem anders wäre, hätten sich die meisten TP16-Analogies auf die 103er gestürzt, als sie noch zu sehr manierlichen DM-Preise gehandelt wurden.

MfG,
Erik
akem
Inventar
#15 erstellt: 12. Dez 2014, 12:17
Du hast schon gelesen, daß wir nicht vom DL103 im Serienzustand reden?

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 13. Dez 2014, 09:11
Hallo!

@akem

Mit insgesamt 20 Gramm eff bewegte Tonarmmasse kommst du bei einem DL-103 nicht hin, erst zwischen 25-30 Gramm kannst du das System korrekt betreiben.

Mich wundert es ohnehin wie du als Verfechter möglichst scharfer Schliffe ein System mit grober Rundnadel das nach 500-600 Betriebsstunden diue Grätsche macht so propagieren kannst.

Wohlmöglich ein Effekt der partiellen High-End-Blindheitt?

MFG Günther
akem
Inventar
#17 erstellt: 13. Dez 2014, 18:14
Hä?
erok
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 14. Dez 2014, 12:32
Das Basteln hätte mich zwar mal gereizt, allerdings sind wohl auch die Denon-Systeme ohne Nadel noch recht teuer, und da ist mir das Risiko zu hoch mit den dicken Fingern und vor allem den schlechten Augen finanziellen Schaden anzurichten. Ich habe schon meine Mühe mit dem Justieren eines Systems.

Für den Thorens habe ich mich sowieso entschieden, bei dem Shure M97XE zu bleiben, das hervorragend mit dem Tonarm funktioniert, und ihm evtl. mal einen Jico-SAS-Nadeleinschub zu spendieren.

Aber hier ging es ja um den P3, der einfach spielen soll, ohne dass ich mich groß drum kümmern muss. Ich habe deshalb nun bei Thakker ein Rondo Red gekauft, das bereits gestern bei mir eintraf. Ich hoffe, dass ich keine Probleme bei der Montage mit meinem Gegengewicht bekomme, weil es ja um einiges schwerer ist als das Grado. Weiß zufällig jemand, welche Spacerhöhe ich benutzen muss, um Rega und Rondo passend zu machen?

Und noch mal ganz allgemein:
Kann man einen Tonabnehmer eigentlich einlagern und nach zig Jahren wieder verwenden? Ich meine, mal etwas gelesen zu haben, dass Gummiteile enthalten sind, die ja altern. Gilt das für MM, MC und MI? Konkret geht es mir um das Grado Statement Sonata und das Ortofon Rondo Red.

Danke für weitere Antworten und viele Grüße
Eric
Albus
Inventar
#19 erstellt: 14. Dez 2014, 14:24
Tag,
und Tag Eric,

Probleme? Probleme! - Du hast mit dem Ortofon Rondo Red einen Tonabnehmer gewählt, der eine Bauhöhe von 20 mm hat, der Rega P3-24 ist auf eine Normalhöhe der Rega-Tonabnehmer von 14 mm eingerichtet. Woraus sich ergibt, dass die Spacer mindestens 5 mm mitbringen sollten; dazu das Gewicht des Red von 10,5 g (zuzüglich Schrauben) - das Rega-Normalgegengewicht von 100 g kann diesen Tonabnehmer nicht mehr ausbalancieren, dafür taugt dann aber das schwere Gegengewicht von Rega mit 120 g - was auch damit zusammenhängt, dass das Rondo Red weit nach vorn geschoben werden muss - des sehr kurzen Befestigungsabstandes von 7 mm wegen (Abstand Mitte der Befestigungsschrauben bis Abtaststift unter Auflagekraft; Norm sind 9,5 mm +/-1,0 mm). Und noch dazu, die Haube kann des erhöhenden Spacers wegen nicht mehr geschlossen werden.

Aufbewahrung möglich? - Ja, man kann Tonabnehmer typisch für Jahre einlagern, trocken und wohltemperiert um die 20° C; einige Produkte sind noch nach mehr als zehn Jahren Einlagerung verwendbar, wenige haben dann ihren Lebenszyklus abgelaufen, des verkehrten Dämpfermaterialmixes wegen, andere halten eben mit Elastomeren.

Freundlich
Albus
akem
Inventar
#20 erstellt: 14. Dez 2014, 14:26
Ohne Spacer sind die Rega-Tonarme auf eine Systembauhöhe von 16mm ausgelegt. Wenn Du die Bauhöhe Deines TA nimmst und die 16mm abziehst, weißt Du die benötigte Spacerhöhe.
Das mit dem jahrelang liegen lassen ist ein zweischneidiges Schwert. Ja, die Lagergummis altern, aber sie tun das mehr oder weniger schnell. Manche sind nach 10 Jahren verhärtet, andere sind nach 10 Jahren noch so gut wie neu. Leider weiß man es erst hinterher...
Was ich bisher gemerkt habe: die Lagergummis von Ortofon scheinen recht langzeitstabil zu sein, die Denons wohl auch.

Gruß
Andreas
erok
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 14. Dez 2014, 21:15
Das System ist montiert und läuft. Ich hatte vorher schon ein Gegengewicht von Clearaudio, das hat vom Gewicht her zum Glück gerade ausgereicht und hat noch genug Luft zur Haube. Schon das Grado war mit dem Originalgewicht zu hoch. Ich habe für das Rondo zuerst 6 mm gespacert, bin dann zurück auf 5, weil der Tonarm damit besser parallel stand. Das System ist tatsächlich recht kurz und ich musste es sehr weit nach vorn schieben.

Viel habe ich noch nicht gehört, der Klang gefällt bisher ganz gut. Was Detailreichtum, Auflösung und Räumlichkeit angeht, scheint es jedoch eine deutliche Verschlechterung zum Grado zu sein. Ich weiß nicht, ob sich durch Einspielen daran noch etwas ändert.

Das Motorbrummen ist jetzt jedenfalls weg und ich kann meine integrierte Phono-Vorstufe endlich korrekt benutzen.

Es lag ein Schraubenzieher bei, zu klein für die Headshell-Schrauben, und am Systemkörper sind Öffnungen zu sehen, in denen passende Schraubenköpfe liegen. Wozu ist das?


[Beitrag von erok am 14. Dez 2014, 21:21 bearbeitet]
Albus
Inventar
#22 erstellt: 14. Dez 2014, 21:35
Tag,

aha, du hattest gut vorgesorgt, schön. Dann: Die an den Seiten in den Vertiefungen sichtbaren Schraubenköpfe gehören zu Schrauben, welche die Korpusseiten des Tonabnehmers unverrückbar fixieren - nicht anrühren, bitte.
Die verwendete integrierte Vorstufe, darf man fragen, um welche es sich handelt?

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 14. Dez 2014, 21:40 bearbeitet]
erok
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 14. Dez 2014, 22:38
Danke für die Info mit den Schrauben. Kurios, dass ein passender Schraubendreher beiliegt.

Der Verstärker ist ein Symphonic Line RG14 Edition. Man kann vielleicht einiges an dem Verstärker kritisieren, aber der Phono-Zweig ist sehr gut. Ich betreibe den Thorens an einem Black Cube, den ich natürlich auch mit dem P3 am RG14 ausgiebig getestet habe und der deutlich das Nachsehen gegen die integrierte Vorstufe hatte.

Der MC-Eingang hat einen Widerstand von 5k Ohm und kann über zusätzliche Steckwiderstände erhöht werden. Ich habe ein Paar für 100 Ohm und das Rondo zunächst so betrieben. Dann testweise auf 5k Ohm – klingt viel offener. Ich werde mir verschiedene Widerstände in Stecker löten zum Ausprobieren.

Dieser Nadelschutz zum Klappen ist beim Rondo keine gute Lösung, kann man den ganz entfernen?

Grüße
Eric
akem
Inventar
#24 erstellt: 15. Dez 2014, 10:03
Wenn die oben genannten 20mm Bauhöhe für das Rondo stimmt, dann solltest Du einen 4mm Spacer verwenden und nicht 5mm. Dann sollte auch im Hochton noch etwas mehr "gehen".
Der Klapp-Nadelschutz ist eigentlich eine praktische Sache, jedoch sind dem Vernehmen nach schon einige Rondos deswegen kaputt gegangen. Schau mal, wieviel "Sicherheitsabstand" bei Dir beim Klappen zwischen Nadel und Nadelschutz ist... Wenn das wenig ist wäre ein entfernen tatsächlich ratsam.
Dazu einfach im hochgeklappten Zustand einen dünnen Schlitzschraubendreher (alternativ einen langen Fingernagel) zwischen Nadelschutz und Systemkörper schieben und den Nadelschutz etwas weghebeln, daß der runde Knubbel aus dem Loch kommt, dann einfach nach vorne ziehen, die andere Seite kommt dann schon nach. Bitte keine Gewalt anwenden, sonst ist der Nadelschutz hin. Und nicht wegwerfen, sowas kann man evtl. mal wieder brauchen (Umzug, Verkauf...).

Gruß
Andreas
erok
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 15. Dez 2014, 11:05
Die 20 mm Bauhöhe kommen hin (inkl. Nadel). Ein etwas klarer Hochton wäre schon gut. Aber ist es nicht so, dass der Hochton zunimmt, wenn der Tonarm höher kommt? Ich habe es mit einer 140/150 g schweren Platte aeingerichtet und da fiel bei 5 mm Spacern der Tonarm noch ganz leicht zum Tonabnehmer hin ab, was nach einem guten Kompromiss aussah. Wenn ich den Tonarm weiter absenke, müsste der Ton doch basslastiger werden ...

Der Nadelschutz hatte sich gestern verklemmt und war gar nicht mehr zu bewegen. Ich musste recht grob werden, um ihn wieder gangbar zu machen. Das hat mir überhaupt nicht gefallen. Jetzt lässt er sich zumindest wieder bewegen und hat auch noch ein wenig Abstand zur Nadel. Evtl. werde ich ihn trotzdem ganz entfernen.
akem
Inventar
#26 erstellt: 15. Dez 2014, 12:20
Jaja, der Nadelschutz, der hat schon manches Rondo geschrottet
Das mit dem Spacer war mein Denkfehler. Du hast recht, daß die 5mm zu mehr Höhen führen sollten.

Gruß
Andreas
erok
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 16. Dez 2014, 22:41
Hallo,

ich habe zwischenzeitlich einen 4-mm-Spacer eingesetzt und werde so ein wenig hören.

Allerdings kommt die Nadel nun der Platte gefährlich nah, wenn der Tonarm auf dem Lift über die Platte schwenkt. Mir wäre wohler, wenn der Tonarmlift eins, zwei Millimeter höher wäre, ich sehe aber keine Möglichkeit, ihn zu verstellen.

Was kann ich tun?

Grüße
Eric
akem
Inventar
#28 erstellt: 17. Dez 2014, 08:44
Doch, es gibt eine Möglichkeit: an der Liftbank ist da, wo von unten die Stange reingeht, seitlich eine kleine Inbus-Schraube. Die lockern und dann kannst Du die Liftbank in einem gewissen Rahmen in der Höhe verstellen.

Gruß
Andreas
erok
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 17. Dez 2014, 15:59
Tatsächlich. Wenn man blind ist, braucht man wohl gute Infos. Im Netz habe ich dazu keine gefunden. Nur gut, dass es dieses Forum gibt. Danke dir, Andreas. Jetzt ist alles gut und das Rondo darf sich weiter einspielen. Die 4 mm scheinen genau passend zu sein. Auch die 100 Ohm Abschlusswiderstand erscheinen mittlerweile ganz gut, ich werde trotzdem noch mit anderen Werten experimentieren.
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