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Kaufberatung Denon DL103R

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Autor
Beitrag
C50
Stammgast
#1 erstellt: 16. Jan 2015, 20:20
Hallo,

ich möchte mir gerne einen neuen TA zulegen und zwar den Denon DL103R. Im Moment benutze ich den Denon DL110. Angeschlossen ist mein PS mit dem 110er an der schönen ONKYO P-3390.

Lohnt sich evtl. dieser Wechsel? Über Rückmeldungen im Forum würde ich mich sehr freuen!!

Gruß Otmar
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 16. Jan 2015, 22:26
Hallo!

Das wäre ein Ruckschritt, das DL-103R hat die gleiche grobe Rundnadel wie das DL-103 ohne "R". Das DL-110 hat hingegen immerhin eine elliptische Nadel.

Falls du wirklich unbedingt ein Rundnadelsystem willst nimm doch einfach ein Shure M-44/G oder M-44/7 damit hast du praktisch as gleiche Ergebniss zu einem wesentlich besseren Preis.

MFG Günther
Tywin
Inventar
#3 erstellt: 17. Jan 2015, 00:44
Hallo Otmar,

der möglichst steife und leichte Nadelträger und der möglichst scharfe Schliff einer guten Nadel machen den guten Klang, wenn die jeweilige Schallplatte guten Klang überhaupt zulässt.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 17. Jan 2015, 00:45 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 17. Jan 2015, 02:44
Moin, Otmar !

An welchem Plattenspieler möchteste denn ein 103R betreiben ?

MfG,
Erik
Papa_San
Stammgast
#5 erstellt: 17. Jan 2015, 10:35
Moin
das DL 103R habe ich mal gebraucht gekauft und konnte damit erst nicht viel anfangen. Betrieben an einem Lehmann BC klang es für mich nicht so berauschend. Dann lief mir irgendwann ein günstiger Denon AU300LC über den Weg. Dieser Übertrager ist für das DL-103 konstruiert und zusammen spielen sie unglaublich dynamisch und frisch. Wenn,dann kann ich das 103R nur mit diesem Übertrager empfehlen. Der wird öfter mal um die 100,-€ angeboten.

Gruß
Siggi
CarstenO
Inventar
#6 erstellt: 17. Jan 2015, 17:20

Hörbert (Beitrag #2) schrieb:
Das wäre ein Ruckschritt,


Bei allem Respekt, diese Auffassung teile ich schon bezogen auf das normale DL-103 nicht.

Hallo Otmar,

ich hatte gleichzeitig das DL-110, DL-160 und DL-103 (ohne "R") hier und konnte vergleichen. Ich empfand das DL-103 detailreicher als die beiden HO-MCs. Nadelschliff hin oder her. Als Vorverstärker lief bei mir ein anpassbarer Creek, sowie der Trichord Dino II.

Welchen Plattenspieler betreibst Du?

Viele Grüße,

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 17. Jan 2015, 17:22 bearbeitet]
C50
Stammgast
#7 erstellt: 17. Jan 2015, 18:50
Erst einmal möchte ich mich für die wirklich tollen Rückmeldungen bedanken!

Als PS benutze ich zur Zeit den Musik Hall mmf 9.1 mit dem wie schon erwähnt Denon DL110!

Gruß Otmar
C50
Stammgast
#8 erstellt: 17. Jan 2015, 20:03
@ Hörbert,

ob es unbedingt ein Rundnadelsystem sein muß weiß ich nicht. Da habe ich einfach zu wenig Fachwissen was dieses betrifft!

Schönen Gruß

Otmar
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 18. Jan 2015, 08:41
Hallo!

Dein Music Hall mmf 9.1 hat einen recht leichten Tonarm (10,5 Gramm eff bewegte Masse) bei dem eigentlich schon das DL-110 nicht besonders günstig eingesetzt ist, so etwas wie ein DL-103 wäre hier vollends Suboptimal verbaut.

Hervorragende Ergebnisse kann so bei diesem Tonarm allerdings mit einem Ortofon OM(S)-40 oder einem Ortofon VM-silver erzielen.

Solltest du unbedingt ein MC wollen so würde ich an deiner Stelle zu einem Goldring Eroica (L oder H) gerifen das auch gut zu deinem Tonarm passt.

MFG Günther
Papa_San
Stammgast
#10 erstellt: 18. Jan 2015, 11:47
Der Arm ist zu leicht für das 103.

Gruß
Siggi
Mr.DB
Inventar
#11 erstellt: 18. Jan 2015, 16:40
Hallo C50,
dein Tonarm ist zu leicht, um das 103R optimal zu nutzen.
Hat Dir das dein Händler empfohlen?

Eigentlich müsste das der Empfehlende wissen.
Das 103R habe ich an einen Kenwood KD-7010, da passt es sehr gut.
Effektive Masse vom Kenwood= 22g.

Den Empfehlungen von Hörbert folge ich.

Analoge Grüße,
Thomas
C50
Stammgast
#12 erstellt: 18. Jan 2015, 18:42
Danke!!!!

Empfohlen habe ich mir den DL103R selber. Aber das hat sich dann wohl erledigt. Das der DL110 hier nicht
günstig eingesetzt ist überrascht mich ein wenig. Er spielt bei meiner Art Musik wirklich super!

Aber ich verspreche mir von einem qualitativ hochwertigerem TA natürlich eine Verbesserung! Ihr wisst ja selbst das man immer wieder nach Verbesserungen sucht. Ich glaube das ist der typische HiFi Virus.

Schönen Gruß

Otmar
Marsilio
Inventar
#13 erstellt: 18. Jan 2015, 19:55
Hallo Otmar

Ich kann mich Günthers Empfehlung (Ortofon OM40 oder Ortofon VM Silver) nur anschliessen. Diese Tonabnehmer haben beide (übrigens die gleiche) eine Nadel mit dem raffinierten Gyger-Schliff. Damit holt man sehr viele Details aus der Plattenrille heraus. Ich habe das OM40 am Revox-B795, der bekanntermassen einen ultraleichten Tonarm(stummel) hat - das OM40 spielt da ganz ausgezeichnet.

LG
Manuel
C50
Stammgast
#14 erstellt: 18. Jan 2015, 20:10
Hallo Manuel,

ist die Musik die man hören möchte entscheidend für den Ortofon Tonabnehmer?

Gruß Otmar
akem
Inventar
#15 erstellt: 18. Jan 2015, 20:27
Ich würde Dir raten: wenn Dir das DL110 gefällt, dann behalt es. So schlecht ist das nämlich nicht - im Gegenteil. Allerdings fürchte ich, daß es an einem Leichttonarm etwas baßarm spielt. Wenn Du am Headshell Zusatzgewichte anbringen würdest (inklusive Korrektur der Tonarmhöhe) würde da vielleicht etwas mehr gehn. So 3-4g zusätzlich können da schon was bewirken. Hoffentlich kann der Tonarm das auch ausbalancieren.

Ein VM Silver hätte schon noch mehr Auflösung, spielt aber etwas dünner als das DL110. Geschmackssache. Wenn Du das DL110 nicht schon hättest könnte man sicher zum VM Silver raten. Aber das DL110 ist schon auch sehr gut, wenn man es artgerecht betreibt.

Gruß
Andreas
Papa_San
Stammgast
#16 erstellt: 18. Jan 2015, 21:05
Neutral und angenehm empfinde ich den Sound der Ortofon MM-Systeme. Je feiner der Nadelschliff (und der Preis ),desto mehr Auflösung. Gute Systeme für eigentlich alles. Sind halt nicht rockig-fetzig wie Dein Denon,soweit ich das in Erinnerung habe. Ist lange her.

Die MCs von Ortofon sind schon "fetziger". Gibt´s da nicht auch welche mit einer passenderen Nadelnachgiebigkeit für den Project-Arm?
Ansonsten schliesse ich mich dem Beitrag von @Andreas an: Behalt das DL-110.

Gruß
Siggi
Marsilio
Inventar
#17 erstellt: 18. Jan 2015, 22:44
Die Lösung: 2 Headshells
1 x Denon DL-110
1 x OM40 oder VM Silver

Je nach Lust und Laune wechseln - der eine Sound kommt besser auf dem DL-110, der andere besser auf dem OM40.
Wuhduh
Inventar
#18 erstellt: 18. Jan 2015, 23:55
@ Manuel:

Der Tonarm des MMF 9.1 hat kein abnehmbares Headshell.

MfG,
Erik
Marsilio
Inventar
#19 erstellt: 19. Jan 2015, 09:31
Oje...
Also doch nicht die Lösung.
kinodehemm
Inventar
#20 erstellt: 19. Jan 2015, 09:49

Hörbert (Beitrag #2) schrieb:
Hallo!

Das wäre ein Ruckschritt, das DL-103R hat die gleiche grobe Rundnadel wie das DL-103 ohne "R". Das DL-110 hat hingegen immerhin eine elliptische Nadel.

Falls du wirklich unbedingt ein Rundnadelsystem willst nimm doch einfach ein Shure M-44/G oder M-44/7 damit hast du praktisch as gleiche Ergebniss zu einem wesentlich besseren Preis.

MFG Günther


ein 110er sieht gegen ein DL103 schon kein Land, wenn der Arm passt. Und gegen ein 103R müsste man wohl schon einen ULM-Arm nehmen, damit das 110er ne Chance hätte

Der Arm des MH ist aber leider nicht ideal- da wäre ein TA mit einer Compliance von 15-25 sicher besser.
Und das sind im Gross der Fälle MM-Systeme wie das schon genannte VM SIlver oä
Papa_San
Stammgast
#21 erstellt: 19. Jan 2015, 10:26
Moin,
das Silver ist natürlich ein sehr guter Tipp aber doch anders als das Denon DL-110 und das Denon gefällt dem TE.

Wie sieht es denn mit @Günthers 2. Tipp aus? Ich kenne das Eroica nicht:


Hörbert (Beitrag #9) schrieb:

Solltest du unbedingt ein MC wollen so würde ich an deiner Stelle zu einem Goldring Eroica (L oder H) gerifen das auch gut zu deinem Tonarm passt.


Gruß
Siggi
Hörbert
Moderator
#22 erstellt: 19. Jan 2015, 10:53
Hallo!

@Papa_San

Natürlich gehen einige Orofon-MC´s am leiochten Pro-Ject-Tonarm, hier solltest du auf das Korpusgewicht (die MC´s mit 10 Gramm eigengewicht sind ideal) und eine etwas höhwere Nadelnachgiebigkeit (15µm) auchten, Das Ortofon MC 20 Super (Retro) und das MC 30 Super II ( Classic ) sind gute Spielpatner für den Pro-Ject-Tonarm nur sollte hier das optionale Kontergewicht für schwere Tonabnehmer beschafft werden.

Allerdings denke ichj mal das die beiden aus Preisgründen hier nicht zur Debatte stehen.

Ausprobiert habe ich beide in einem Pro-Ject 9cc EVO den ich neben einigen Anderen Tonarmen hier habe wobei das Ortofon MC 30 Super II (Classic) eine Leigabe war die ich einige Tage auspobieren durft da mein Rondo-bronze mittlerweile etwa 500 Betriebsstunden auf dem Buckel hat und ich mich schon mal nach einer Tausch-Alternative umzusehen beginne, zwar ist esc noch mindestens zwei Jahre hin bis es tatsächlich mal so weit ist aber es ist immer gut sich schon vorher schlau zu machen was einmal in Frage kommt.

Klar gibt es bessere System-Tonarmkombinationen als MC-30-9cc EVO (z.B. MC-30-Ittok/Ekos) aber das Ergebniss kann sich allemal hören lassen.

MFG Günther
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