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Technics-Tonarme

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Autor
Beitrag
the_det
Stammgast
#1 erstellt: 12. Mai 2015, 13:30
Hallo zusammen,

schon länger wollte ich mir einen japanischen Direkttriebler anschaffen. Seit ein paar Tagen habe ich den Technics SL 1210 Mk5 eines Bekannten ausgeliehen, und nun schaue ich konkret nach den Technics-Modellen SL-1xx0 Mk II (Liftproblematik ist bekannt), sowie SL-Qx.
Kann mir jemand etwas über die Qualität der jeweiligen Tonarme sagen? Harmonieren soll das Ganze mit einem Benz Glider SL.

Grüße
Det
doc_barni
Inventar
#2 erstellt: 12. Mai 2015, 16:38
Hallo Det,

die "Liftprobelmatik"ist heute eigentlich keine mehr, es gibt zahlreiche Möglichkeiten, diese für (fast) immer auszuschalten....

..und die Qualität der Tonarme... auch wg. Benz Glider....????? hier gibt es viele User, die z7um System mehr sagen könnten als ich. Aber wenn die T. Tonarme nicht super wären, häte die Marke nie den Stellenwert erreicht, den sie heute hat.......

freundliche Grüsse

Wolfgang


[Beitrag von doc_barni am 12. Mai 2015, 16:39 bearbeitet]
the_det
Stammgast
#3 erstellt: 12. Mai 2015, 16:57
Hi Wolfgang,

genau, dass man die Lifte reparieren kann, ist ein Grund, dass ich mich für die SL 1xx0 Mk II interessiere. Die Frage ist, ob es kontruktive Unterschiede der Tonarme gibt. Sie sehen sich ja zumindest ähnlich

Grüße
Det
doc_barni
Inventar
#4 erstellt: 12. Mai 2015, 17:03
Hallo Det,

ich habe schon viele Technicsdreher hier gehabt, aber solche Unterschiede konnte ich nicht erkennen....Die Systeme reagieren da schon wesentlich deutlicher. Es kommt allerdings auch darauf an, auf welchem Niveau sich Zufriedenheit einstellt....., da geht es aber nicht mehr nur um den Tonarm.......

freundliche Grüsse

Wolfgang


[Beitrag von doc_barni am 12. Mai 2015, 17:04 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 12. Mai 2015, 21:33
Unter anderem hat die SL-12xx - Serie keine Liftprobleme.
RS-1700
Stammgast
#6 erstellt: 12. Mai 2015, 21:35
Die Tonarme des SL-1200 MK2 bis MK5 passen auch auf die SL-1600 MK2 bis 1800 MK2. Beim SL-1600 MK2 müssen, wegen der Vollautomatik, die Kabel aber verlängert werden. Siehe hier

Das Liftproblem betrifft nur den SL-1400 MK2, die Reparatur ist recht aufwändig. Ich habe sie selbst schon zwei Mal unter Verwendung des Original-Ersatzteiles durchgeführt, da muss man den halben Plattenspieler zerlegen .

Den Plastikbügel, der beim SL-1400 MK2 immer bricht gibt es im SL-1600 MK2 nicht! Wenn der SL-1600 MK2 ein Problem mit dem Lift hat liegt das in der Regel an einem kleinem Gummiriemen, der sich entweder aufgelöst hat oder ausgeleiert bzw. gerissen ist. Den zu wechseln ist relativ einfach und schnell erledigt.

Gruß aus Kassel, Michael
RS-1700
Stammgast
#7 erstellt: 12. Mai 2015, 21:41

Wuhduh (Beitrag #5) schrieb:
Unter anderem hat die SL-12xx - Serie keine Liftprobleme.


Das Problem mit dem Tonarmlift betrifft nur Halb- oder Vollautomaten von Technics! Die SL-12xx Serie hat (leider ) überhaupt keine Automatic.

Gruß aus Kassel, Michael
doc_barni
Inventar
#8 erstellt: 12. Mai 2015, 22:07
Hallo Leute,

die Liftprobleme stammen von diesem Teil her:

d

ist aber nur imho in den Baureihen 13xx MKII / 14XX MKII / verwendet worden . Baureihen mit Motorantrieb. für den Lift haben das Problem nicht,auch nichtdie Reihen Q2/Q3/ Q33...diese Auflistung mag nicht vollständig sein...

Die Ursache ist bekannt, eine nachhaltige Reparatur ist für manche Leute nicht soo schwer, aber mit 2 linken Händen könnte es schwer werden...auch wenn letztlich die Höhenverstellung des arms noch funktionieren soll...
freundliche Grüsse

Wolfgang


[Beitrag von doc_barni am 12. Mai 2015, 22:11 bearbeitet]
the_det
Stammgast
#9 erstellt: 13. Mai 2015, 05:06
Moin,

vielen Dank für Eure Beiträge. Ich war immer davon ausgegangen, dass die Tonarme und Lifte vom 14x0, 16x0 und 17x0 konstruktiv gleich sind.
Aber kann denn jemand etwas zu der Qualität bzw. zu den konstruktiven Unterschieden der verschiedenen Arme sagen?

Grüße
Det
Wuhduh
Inventar
#10 erstellt: 13. Mai 2015, 07:47
Moin !

Informationsquellen für Dich:

Google
die forumsinterne Suchfunktion rechts oben
Manuals / Datenblätter bei vinylengine bzw. wegavision.pytalhost

@ doc_barni:

Eine erschwerte Reparatur kann auch mit 2 normalen Pfoten auftreten, wenn man beim Akkuschrauber den Rechtslauf einstellt, die Rutschkupplung " reifenwechselmäßig " satt einstellt und einen ausgelutschten Biteinsatz verwendet. Dann macht es nur noch BRRRR und die Schraube ist rund.

Viel Spaß,
Erik
doc_barni
Inventar
#11 erstellt: 13. Mai 2015, 08:00
Hallo Erik,

Brilleaufsetzten hilft auch...

freundliche Grüsse

Wolfgang
the_det
Stammgast
#12 erstellt: 13. Mai 2015, 09:22

Wuhduh (Beitrag #10) schrieb:
Informationsquellen für Dich:

Google
die forumsinterne Suchfunktion rechts oben
Manuals / Datenblätter bei vinylengine bzw. wegavision.pytalhost

danke für Deine Einlassungen. Wäre ich selbst nicht so ohne weiteres drauf gekommen
Jazzy
Inventar
#13 erstellt: 13. Mai 2015, 13:50

Die SL-12xx Serie hat (leider ) überhaupt keine Automatic.

Für mich: zum Glück! Da brauche ich mir keine Gedanken über Wehwechen machen.Und LP höre ich immer bewusst vor der Anlage.Aber jedem sein Ding,wer Automatk braucht,hat ja auch Auswahl bei Technics
.JC.
Inventar
#14 erstellt: 13. Mai 2015, 14:00
Hi,


the_det (Beitrag #1) schrieb:
Kann mir jemand etwas über die Qualität der jeweiligen Tonarme sagen?


ja,
die Tonarme der Technics Dreher SL 1600 (Vollautomat), SL 1700 (Halbautomat) u. SL 1800 (ohne Auto.)
jeweils OHNE MKII gehören zum Besten was jemals in Großserie gebaut wurde.

Liftprobleme: keine.
sonstige Probleme: keine

u. so sieht der EPA 170 aus:

epa 170


[Beitrag von .JC. am 13. Mai 2015, 16:50 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#15 erstellt: 13. Mai 2015, 14:29
@.JC.

"Indem wir es begründen, gewinnt es an Realität!"

Parrot
.JC.
Inventar
#16 erstellt: 13. Mai 2015, 14:49
Du fängst an.
Holz24
Stammgast
#17 erstellt: 13. Mai 2015, 15:01
- aber um zu den Besten zu gehören, sollte der Tonarm höhenverstellbar sein.

Markus
.JC.
Inventar
#18 erstellt: 13. Mai 2015, 16:53
Hi,

hier gilt: man kann nicht alles haben.

Wenn Du das Foto genau betrachtest, siehst Du, dass der VTA mittels Korkfilzmatte angepasst wurde.
Diese Matte ist auch ansonsten durchaus klangfördernd (klarere Höhen).
ParrotHH
Inventar
#19 erstellt: 13. Mai 2015, 17:20
@.JC.:
Warum sollte ich anfangen, Deine Behauptungen zu begründen?!
Ich kann es in diesem Falle nicht, deshalb frage ich ja überhaupt nur nach.

Im Sinne Deiner Signatur solltest Du Begriffe wir "Argument" oder "Begründung" vielleicht einfach mal selbst denken.
Dann würden sie vielleicht (hoffentlich!) in Deinen Postings auch mal Realität!

Dass ein Tonarm keine Probleme macht, ist mir jedenfalls als Beleg der technischen Qualität ein ganz klein wenig dünn. Wobei die Spezifizierung in "Liftprobleme" und "Sonstige Probleme" natürlich ein Witz ist.

Was soll das denn überhaupt konkret sein "Sonstig"?

Ich behaupte, dass ein Technics-Tonarm z. B. mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Weltall sehr wohl Probleme bereitet. Ein Tonarm mit dynamisch erzeugter Auflagekraft von Dual dagegen nicht...

Über den Tonarm Thorens TP 90 habe ich z. B. mal gelesen, dass er im Tonarmrohr selbst Anti-Resonatoren eingebaut hat (wobei die Faktenlage da leider schwach ist). Dual hat in einer Reihe seiner Tonarme ebenfalls Anti-Resonatoren verbaut. Über deren Wirkung kann man in den alten Prospekten wenigstens den Ansatz eines Nachweises in Form von werbewirksamen Messdiagrammen finden. Weiter finden sich dort die Werte für die Lagerreibung der Tonarme, die - angeblich - sehr niedrig sind.

Das sind wenigstens mal konkrete Ansätze, über die man diskutieren könnte.
Was dagegen haben Technics-Tonarme im Vergleich zu bieten?

Ich bin mit meinen 1210ern und den darauf montierten Tonarmen ja selbst sehr zufrieden. Allerdings habe ich den Eindruck, dass die Dinger einfach nur ganz solide gemachte Massenware sind, ohne jeden Schnickschack, ohne große technische Innovationen oder ..."sonstige" herausragende Eigenschaften. Im Normalfall des Plattenspielerbetriebs reicht das alles dicke aus. Mehr aber auch nicht.

Parrot
the_det
Stammgast
#20 erstellt: 13. Mai 2015, 17:31

Allerdings habe ich den Eindruck, dass die Dinger einfach nur ganz solide gemachte Massenware sind, ohne jeden Schnickschack, ohne große technische Innovationen oder ..."sonstige" herausragende Eigenschaften. Im Normalfall des Plattenspielerbetriebs reicht das alles dicke aus. Mehr aber auch nicht.

allerdings stellt sich nun die Frage, ob man solche Sachen wie dynamische Auflagekrafteinstellung oder Anti-Resonatoren wirklich braucht. Seinerzeit besaß ich einen Dual 704 und fand, dass der Tonarm wegen des Systemträgers die größte Schwachstelle des Drehers war: Der hatte einfach immer ein bisschen Spiel. Da nützen mir eben die ganzen anderen Features nicht viel. Als altes Spielkind würde ich Tonarme mit Höhenverstellung bevorzugen. Aber braucht man das wirklich, wenn man das auch mit Matten oder Spacern erreichen kann?

Grüße
Det
ParrotHH
Inventar
#21 erstellt: 13. Mai 2015, 18:01

the_det (Beitrag #20) schrieb:
allerdings stellt sich nun die Frage, ob man solche Sachen wie dynamische Auflagekrafteinstellung oder Anti-Resonatoren wirklich braucht. Seinerzeit besaß ich einen Dual 704 und fand, dass der Tonarm wegen des Systemträgers die größte Schwachstelle des Drehers war: Der hatte einfach immer ein bisschen Spiel. Da nützen mir eben die ganzen anderen Features nicht viel. Als altes Spielkind würde ich Tonarme mit Höhenverstellung bevorzugen. Aber braucht man das wirklich, wenn man das auch mit Matten oder Spacern erreichen kann?

Grüße
Det

Ich habe mir ja erst vor ein paar Monaten meine ersten Duals überhaupt besorgt, erst ein 604 und dann einen 621. Die unterscheiden sich nur hinsichtlich des gebotenen Komforts. Und tatsächlich ist mir auch aufgefallen, dass die Trägerplatte eben nicht bombenfest sitzt. Ich kann sie ein wenig nach rechts oder links verschieben, wenn ich mit den Fingern daran herumdrücke.

Ich habe mich dann aber eher gefragt, was das für die Justierung des Tonabnehmers bedeutet, wenn ich erst stundenlang mit einer Schablone bewaffnet um Bruchteile von Millimetern kämpfe, und dann das Ding selbst keine echte fixe Position hat. Habe mir das eine Weile angeschaut, und bis heute keine echte Meinung darüber, da ja auch viele die nicht m. E. nicht ganz abwegige Position vertreten, sooo genau müsse man es mit der Justage nun auch nicht nehmen. Außerdem gibt es schon eine Position, wo der Systemträger gefühlt hingehört und auch bleibt, wenn man denn nicht mit Gewalt an ihm herumdrückt.

Dass das Ding aber lose wäre, im Sinne von "Wackeln", habe ich bei meinen Duals nicht feststellen können. Die Kräfte, die ich brauche, um da was zu bewegen, sind weit jenseits der Kräfte, die auf den Tonabnehmer beim Abspielen einer Platte wirken. Da würde ich eine Praxisrelevanz eigentlich fast sicher ausschließen wollen!


Die Idee mit den Anti-Resonatoren finde ich einfach: genial! Über die Praxisrelevanz kann ich nicht wirklich etwas sagen, wiewohl mir das addressierte Problem und dessen Lösung durchaus einleuchten: Da müssten sich dann die echten Fachleute mal herablassen, und technisch interessierten Laien wie mir mal eine Kurzvorleseung halten (huhu Hörbert... ). Gleiches gilt für die Lagerreibung.


Die Frage mit der Höhenverstellung ist natürlich eher eine Komfortfrage. Bei meinem Thorens geht es, ist aber umständlich. Beim Technics 12x0 MK II ist das so genial gelöst, dass ich mich schnell an dieses Feature gewöhnt habe. Ich habe nämlich erst die blöde Filzmatte gegen eine originale (dicke) Gummimatte getauscht. Dafür musste der Arm nach oben. Dann habe ich u. a. ein Audio Technica AT 33 PTG/II, das etwas niedriger baut. Kein Problem, dann drehe ich den Arm schnell herunter. Das geht alles so flott präzise, dass es eine Freude ist.

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 13. Mai 2015, 18:15 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#22 erstellt: 13. Mai 2015, 18:12
Achso: die dynamische Auflagekraft...

Da hatten wir hier in einem anderen Thread schon eine hitzige Diskussion. Ich sehe da prinzipielle Vorteile, weil ich mir einbilde, dass eine Kraft, die quasi masselos über eine Feder erzeugt wird, beim "Abfahren" starker Verwellungen auf einer Schallplatte eher konstant bleibt, als eine, die über die Masse eines Gegengewichtes erzeugt wird, das ein Trägheitsmoment hat.

Das begründet sich aktuell nur auf den langsam verblassenden Resten des Physik-Leistungskurses. Durchrechnen und belegen kann ich es nicht. Das ging der "Gegenseite" aber nicht viel anders.

Fakt aber ist, dass es durchaus Vorteile bringt, wenn der Kraftvektor unabhängig von der Lage des Systems erzeugt wird. Man wird nämlich unabhängig von der waagerechten Lage des Plattenspielers.

Parrot
.JC.
Inventar
#23 erstellt: 14. Mai 2015, 04:01
Moin,


ParrotHH (Beitrag #21) schrieb:
Die Idee mit den Anti-Resonatoren finde ich einfach: genial!


weißt Du, dass die o.g. Technics DD auch ein Antiresonator Gegengewicht haben ?

natürlich sind sie solide gemachte Massenware, aber eben auch sehr intelligent konstruiert
das kann man in den alten Prospekten (gibts im Netz) nachlesen
Jazzy
Inventar
#24 erstellt: 14. Mai 2015, 14:00
Lagerreibung vom 1210er: 12mg.Höhenverstellung: ja!Also nix gegen Technics.Headshell: stabiler als bei Dual.Und universeller.
the_det
Stammgast
#25 erstellt: 14. Mai 2015, 14:45
Ja, Thema Lager: Im Augenblick habe ich ja einen 1210 Mk5 von einem Bekannten leihweise. Der Tonarm funktioniert ganz hervorragend mit meinem Benz Glider. Subjektiv viel besser als mit dem Pro-Ject-Tonarm (9cc Evolution), an dem es bislang lief. Und das, obwohl ich den Pro-Ject-Arm mittels Gewicht auf der Headshell für das Glider fit gemacht habe (Resonanzfrequenz gemessene 11 Hz, mit dem Technics-Arm 10 Hz). Und objektiv ein wenig besser (Cassetten-Aufnahme mit beiden Tonarmen) für den Technics.
Liegt das nun an der Lagerung des Technics? Die Lager des Pro-Ject sollen ja auch nicht so schlecht sein.
Jedenfalls scheinen Glider und EPA wasauchimmer sich zu mögen

Grüße
Det
Jazzy
Inventar
#26 erstellt: 14. Mai 2015, 15:01
Vielleicht sind die Technics besser justiert.
Wuhduh
Inventar
#27 erstellt: 14. Mai 2015, 15:29
Hallo !

Lagerreibung und andere " schmutzige " Wörter sind in diesem Forum verpönt. Der allgegenwärtige Steuerpimpel ist schon am Rande des guten Geschmackes.

Manchmal klingt eine Kombination subjektiv besser, obwohl die Zusammenstellung unkonventionell ist.

MfG,
Erik
ParrotHH
Inventar
#28 erstellt: 15. Mai 2015, 07:13

.JC. (Beitrag #23) schrieb:
weißt Du, dass die o.g. Technics DD auch ein Antiresonator Gegengewicht haben ?

Nein, weiß ich nicht!

natürlich sind sie solide gemachte Massenware, aber eben auch sehr intelligent konstruiert
das kann man in den alten Prospekten (gibts im Netz) nachlesen

Ach so, vielen Dank für den konkreten Hinweis.
Da hätte ich sonst glatt unterm Bett geschaut.
Oder im Keller.
Oder im Kühlschrank.
Oder beim Nachbarn gefragt.

Gottseidank sagst Du mir jetzt, dass ich im Netz gucken muss.

Wo da genau? Hinten rechts?


Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Ich finde es ziemlich unhöflich, andere Diskussionsteilnehmer wie Pfadfinder zu behandeln und auf auf eine Schnitzeljagd zu schicken, wo man doch selbst - angeblich - weiß, wo etwas zu finden ist. Da könnte man z. B. die seit ca.15 Jahren entwickelte Kulturtechnik des "Links" verwenden!


Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 15. Mai 2015, 07:14 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#29 erstellt: 15. Mai 2015, 07:41

Jazzy (Beitrag #24) schrieb:
Lagerreibung vom 1210er: 12mg.Höhenverstellung: ja!Also nix gegen Technics.Headshell: stabiler als bei Dual.Und universeller.

Moin!

Habe eben mal im Servicehandbuch nachgelesen. Die Lagerreibung liegt vertikal und horizontal bei 7mg. Bei den Duals liegt sie horizontal "nur" bei 15mg...

Woher stammen die 12mg?

Aber wahrscheinlich isses eh wurscht!


Was die Headshell angeht, kann ich Dir bedingt zustimmen. Stabiler mag das Konstrukt sein. Universeller ist es in dem Sinne, dass man auf dem Zubehörmarkt diverse Modelle kaufen kann, um dem Auge etwas Abwechslung zu gönnen. Durch unterschiedliche Gewichte kann man vielleicht noch das ein oder andere ausgleichen. Man kann aber auch genau wegen des Headshell-Gewichts unbeabsichtigt ins Klo greifen.

Ich kann aber keine meiner Technics-Headhshells an meine Duals, Lencos oder Thorens montieren.

Parrot
.JC.
Inventar
#30 erstellt: 15. Mai 2015, 09:50
Moin,


ParrotHH (Beitrag #28) schrieb:

.JC. (Beitrag #23) schrieb:
weißt Du, dass die o.g. Technics DD auch ein Antiresonator Gegengewicht haben ?

Nein, weiß ich nicht!
..
Gottseidank sagst Du mir jetzt, dass ich im Netz gucken muss.
Wo da genau? Hinten rechts?


jetzt weißt Du es
..
sorry, guggst Du:
http://wegavision.pytalhost.com/technics.html
eine der besten Seiten
...
Ich hab gerade wieder den EPA 170 in der Hand gehabt beim reinigen
das Rohr klingt schon interessant, wenn man mit dem Fingernagel dran klopft

sehr gute Erfahrungen mit habe ich übrigens mit Andreas´ Holzheadshells gemacht
ParrotHH
Inventar
#31 erstellt: 15. Mai 2015, 10:10

.JC. (Beitrag #30) schrieb:

jetzt weißt Du es

Nein, weiß ich nicht!

sorry, guggst Du:
http://wegavision.pytalhost.com/technics.html

Internet, hinten rechts...!

Und auf welchen der hunderten von eingescannten Seiten kann ich nun nachvollziehen, dass die von Dir in die Welt gesetzte Behauptung stimmt?

Ich habe mich mühsam durch einige Kataloge geklickt (So gut finde ich die Seite nämlich technisch nicht. So löblich die Zusammenstellung ist, so schrecklich ist es, darin etwas zu suchen!), aber außer Hinweise auf die tolle kardanische Aufhängung, und dass die Tonarme "höchsten technischen Ansprüchen genügen", finde ich zum Thema Anti-Resonator: nichts!

Parrot
ParrotHH
Inventar
#32 erstellt: 15. Mai 2015, 10:22
Nachtrag:
Es gibt einen Hinweis im Prospekt zum SL-1000 MK II und den für dieses Laufwerk entwickelten Tonarm EPA 100 (dazu kann man auch hier noch was lesen). Stichwort "dynamische Dämpfung".

Das ist nun aber beileibe kein Massenprodukt, der serienmäßig auf den von Dir genannten Laufwerken installiert gewesen wäre. Der EPA 100 ist heute extrem selten und wird - bei meist zweifelhaftem Zustand - zu absoluten Mondpreisen gehandelt.

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 15. Mai 2015, 10:24 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#33 erstellt: 15. Mai 2015, 10:24
Hi,


ParrotHH (Beitrag #31) schrieb:

.JC. (Beitrag #30) schrieb:

jetzt weißt Du es

Nein, weiß ich nicht!
... finde ich zum Thema Anti-Resonator: nichts!


schade ich dachte, die hätten das erwähnt

nun denn, ich hatte mal ein Gegengewicht aus dem recht steifes Öl rauskam
Das Gegengewicht sind im Prinzip 2 Stahlgewichte, ein inneres u. ein äußeres Gewicht,
dazwischen dann dieses Öl, ausserdem ist die Verbindung zum Arm nicht starr, sondern leicht flexibel.

am Besten schaust Du dir das selbst mal an einem Gegengewicht der großen SLs an
Du hast doch Einige, oder ?
ParrotHH
Inventar
#34 erstellt: 15. Mai 2015, 10:26

.JC. (Beitrag #33) schrieb:
schade ich dachte, die hätten das erwähnt


Unfassbar

Parrot
.JC.
Inventar
#35 erstellt: 15. Mai 2015, 10:34
anstatt dankbar zu sein, dass ich dir das ansatzweise erkläre,
maulst du mich noch an - Nein Danke !
ParrotHH
Inventar
#36 erstellt: 15. Mai 2015, 10:48
Ich soll dankbar sein, dass
  • Du mich erst in einen Dschungel hunderter Einzelbilder schickst,
  • dem die zuvor behauptete Information dann gar nicht zu entnehmen ist,
  • was letztlich belegt, dass Du anderen einfach ungeprüftes Halbwissen als Fakt präsentierst,
  • und darauf dann mit einer weiteren Behauptung konterst?


Danke

Ich habe zwei SL-1210 MK II. Dass das dort verwendete Gegengewicht mehr sein soll, als ein aus dem vollen gefrästes Metallteil, das außen noch ein wenig Plastik verbaut hat, wäre mir bisher nicht aufgefallen. Bei Gelegenheit werde ich mir das mal anschauen.

Die anderen SL´s, die ich bisher gesehen habe (bei den Plattenhändlern meines Vertrauens stehen ein paar herum), erschienen mir vom Aufbau sogar eher etwas "robuster" konstruiert, und nicht so filigran wie die MK II-Variante.

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 15. Mai 2015, 10:52 bearbeitet]
volvo740tius
Inventar
#37 erstellt: 16. Mai 2015, 11:45
Hallo,

.JC. (Beitrag #33) schrieb:

nun denn, ich hatte mal ein Gegengewicht aus dem recht steifes Öl rauskam


von welchem Tonarm/Plattenspieler schreibst Du da? Ich hatte das aber auch mal, weil der Vorbesitzer das Tonarmrohrende sinnloser Weise mit Öl eingekleistert hat.

Gruß Thomas
ParrotHH
Inventar
#38 erstellt: 19. Mai 2015, 18:38

ParrotHH (Beitrag #36) schrieb:
Ich habe zwei SL-1210 MK II. Dass das dort verwendete Gegengewicht mehr sein soll, als ein aus dem vollen gefrästes Metallteil, das außen noch ein wenig Plastik verbaut hat, wäre mir bisher nicht aufgefallen. Bei Gelegenheit werde ich mir das mal anschauen.

Was heute geschehen ist.

Hatte mal wieder Bock auf einen sinnlosen TA-Tausch beim 1210er. Also zunächst das Gegengewicht abgeschraubt und etwas genauer angesehen. Ich kann da nicht mehr entdecken, als genau das, was ich bereits schrieb:

ein aus dem vollen gefrästes Metallteil, das außen noch ein wenig Plastik verbaut hat


Nun könnte man natürlich noch die Plastikteile mit Gewalt abmachen, und das Teil durchsägen, um entgültige Gewissheit zu erlangen. Allerdings spürte ich auch beim Schütteln des Gewichts absolut nichts, was auf ein innen schwingendes Teil hinwies. Daher werde ich mir das ersparen und warte lieber darauf, dass .JC. etwas Substantielles zu seiner Behauptung hinzufügt.

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 19. Mai 2015, 18:40 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#39 erstellt: 19. Mai 2015, 19:14
Hi,


ParrotHH (Beitrag #38) schrieb:
und warte lieber darauf, dass .JC. etwas Substantielles zu seiner Behauptung hinzufügt.

.

volvo740tius (Beitrag #37) schrieb:
Hallo,

.JC. (Beitrag #33) schrieb:

nun denn, ich hatte mal ein Gegengewicht aus dem recht steifes Öl rauskam ..

von welchem Tonarm/Plattenspieler schreibst Du da?


Ich weiß es nicht mehr genau, womöglich ein SL-M1
jedenfalls kein 12er o. 17er denn die haben tatsächlich ein massives Stahlgegengewicht.

Wenn Du dir die Aufhängung des Gegengewichts beim 12er anschaust (hab ihn nicht hier)
kann es sein, dass da ebenso wie beim 17er die Verbindung zum Tonarmlagerbügel elastisch ist.
Dass ist beim 17er die Antiresonanzlösung.
Burkie
Inventar
#40 erstellt: 22. Mai 2015, 20:40

ParrotHH (Beitrag #22) schrieb:
Achso: die dynamische Auflagekraft...

Da hatten wir hier in einem anderen Thread schon eine hitzige Diskussion. Ich sehe da prinzipielle Vorteile, weil ich mir einbilde, dass eine Kraft, die quasi masselos über eine Feder erzeugt wird, beim "Abfahren" starker Verwellungen auf einer Schallplatte eher konstant bleibt, als eine, die über die Masse eines Gegengewichtes erzeugt wird, das ein Trägheitsmoment hat.

Das begründet sich aktuell nur auf den langsam verblassenden Resten des Physik-Leistungskurses. Durchrechnen und belegen kann ich es nicht. Das ging der "Gegenseite" aber nicht viel anders.

Fakt aber ist, dass es durchaus Vorteile bringt, wenn der Kraftvektor unabhängig von der Lage des Systems erzeugt wird. Man wird nämlich unabhängig von der waagerechten Lage des Plattenspielers.

Parrot


Das war keine hitzige Diskussion, du hattest bloß immer etwas falsches behauptet.
Du vermischst träge Masse mit der Kraft, die durch den Hebel Tonarm - Gegengewicht erzeugt wird. Auch ein dynamischer Tonarm besteht aus träger Masse, die bei verwellten Platten beschleunigt werden will. Von daher macht das gar keinen Unterschied.
Der einzige Unterschied ist, das dynamische Tonarme auch auf schrägen Plattenspielern spielen. Für die normalen Tonarme muss man den Plattenspieler in Waage aufstellen.

Gruß
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