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Nadel für Thorens TD-145 MK nix (Techno, Vinyl Digitalisieren)

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Autor
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Venjo
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 01. Jul 2015, 20:03
Hallo Zusammen

Ich habe gerade den TD 145 Ersteigert, meines Wissens nach MK Nix


Ich möchte gerade meine Vinyl Sammlung Digitalisieren, da ich viele Vinyl Only Platten habe.
Da ich nicht immer mein Technics 1210 vom Studio nach Hause schleppen möchte, baue ich mir gerade ne Phono/Analog Kette auf.
Vorhin habe ich gerade den schönen TD-145 ersteigert, welcher das Ortofon OM5 System drauf hat (die Nadel wurde frisch gewechselt)

Da ich gelesen habe, dass diese Nadel nicht das Gelbe vom Ei ist (ich verwende zum Auflegen die Nightclubs, mit welchen ich sehr zufrieden bin) möchte ich noch ein Passendes System, wenn möglich natürlich nur die Nadel, kaufen.
Sie soll für Vinyl Digitalisierung geeignet sein, jedoch auch zum normalen hören geeignet sein. Die Musik die Digitalisiert wird ist Techno/Minimal, ich möchte aber in Zukunft auch andere Musikrichtungen darüber hören.
Ich denke jedoch, dass eine möglichst neutrale Wiedergabe das wichtigste ist.
Ich habe was von Ortofon Vinylmaster Red gelesen, oder Denon etc. Aber ich habe gerade keinen durchblick!


Ich danke sehr für eure Hilfe!
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 01. Jul 2015, 20:19
Nabend !

Vorausgesetzt, daß das Ortofon richtig justiert wurde, wäre ein Upgrade auf die 20er Nadel eine relativ teurer, aber der unkomplizierteste Weg.

Klaro kannst Du auch diverse andere Systeme kaufen und völlig neu justieren. Alles eine Sache des Geldes.

MfG,
Erik
Venjo
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 01. Jul 2015, 20:32
Hallo

Ob das Ortofon richtig Justiert ist, weiss ich nicht. Ansonsten muss ich es wohl selber Justieren.
vom Selber Justieren scheue ich mich nicht. Muss ich ja so oder so lernen

Also könnte ich nur die: http://www.phonophon...rtofon-nadel-20.html oder die 30 (evtl 40?) kaufen und die aufstecken, habe ich das richtig verstanden? Oder gleich dashier kaufen: http://www.phonophon...fon-super-om-20.html


[Beitrag von Venjo am 01. Jul 2015, 20:38 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#4 erstellt: 01. Jul 2015, 20:53
Hallo,
Nadel reicht, einfach umstecken

diese Nadeln gibt es hier günstiger.
Link

Gruß Gerd
Venjo
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 01. Jul 2015, 23:17
Okay vielen Dank! Was gäbe es noch für alternativsystemen in diesem preisrahmen? max 200eur?
Shure?
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 02. Jul 2015, 06:23
Hallo!

@Venjo

Bei dem TP-16 Tonarm der ersten Serie die bei deinem TD-145 verbaut ist handelt es sich um einen Tonarm mit einer eff bewegten Masse von 16,5 Gramm.

Hier sind die Ortofon OM-xx-Systeme suboptimal eingesetzt da sich bei ihrem Einsatz eine System-/ Tonarmresonanzfrequenz von ca. 7 Hz ergibt.

Das muß zwar noch nicht zu ernsthaften Störungen führen dürfte aber einen etwas überzogenen und leicht wattigenTieftonbereich zur Folge haben der einiges an Informationen zudecken könnte.

Besser und günstigen wäre hier z.B. ein AudioTechnica AT 440 MLa das mit diesem Tonarm zusammen eine Resonanzfrequenz von 8,5 Hz produziert Eigentlich sind bei diesem System neben der Kapazitätsanforderung von 180-220 Pikofarad über alles und einer möglichst genauen Justage ob des scharfen Schliffes keine Überraschungen in einem alten TP-16 zu erwarten.

Preislich stellt das System im überigen eiune interessante Alternative zu den OM-Nadeln dar, obwohl seine Leistung klar eher bei einem OM-40 als bei einem OM-30 liegt kostet es nur ein Bruchteil der OM-40 Nadel.

MFG Günther
Venjo
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 02. Jul 2015, 07:26
Danke für dein Input!

Also würdest du sofort zum Audio Technica greifen? (Der Preis ist ja echt heiss!) oder käme da noch was anderes in frage?

Wie ich gesagt habe, möche ich möglichst linearen Klang haben, also so wenig verfälscht wie möglich, da ich in zukunft auch in betracht ziehe, samples über den Spieler zu erstellen.


[Beitrag von Venjo am 02. Jul 2015, 07:28 bearbeitet]
akem
Inventar
#8 erstellt: 02. Jul 2015, 12:15
Alternativ würde ich noch ein Sumiko Pearl ins Rennen werfen. Kostet in Deutschland 130-160€, gibt es in England aber um die 110€. Dieses System hat eine scharfe elliptische Nadel, zwar leider nur gebondet, aber immerhin mit einer sehr dünnen Bondingschicht.
Ansonsten das AT440, hat auch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Allerdings hab ich mal ein Exemplar erwischt, welches satte 3dB Lautstärkeunterschied zwischen rechts und links hatte (wurde aber problemlos umgetauscht).
Ortofon hat halt in diesen Preisbereichen ein eher schlechtes Preis-Leistungsverhältnis.

Gruß
Andreas
Venjo
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 02. Jul 2015, 12:38
Die habe ich auch gerade rausgesucht.

Ich habe gelesen, dass die AudioTechnica schmal im Bass sei?

Achja, ich Wohne in der Schweiz. Muss deswegen so oder so importieren, da die Preise bei uns höher sind.

EDIT, weil ich kein Doppelpost machen wollte. Was ist mit dem Denon DL 110? Vinylmaster oder Ortofon 540/520 sind auch nicht optimal oder ratet ihr nur von der OM's ab?


[Beitrag von Venjo am 02. Jul 2015, 13:52 bearbeitet]
akem
Inventar
#10 erstellt: 02. Jul 2015, 14:35
Bei Ortofon sind die verschiedenen MM-Serien technisch sehr ähnlich bis identisch. OM=Super OM=VM=5xx=2M. Auch die DJ-Systeme sind nicht weit weg, haben eigentlich nur mehr Windungen, um lauter zu sein (warum auch immer man das brauchen soll...). Auch bei den Nadeln gibt es viele Pendents. So ist z.B. OM10=Super OM10=VM White=510=2M Red. Nur bei den Spitzenmodellen tanzt das 2M Black aus der Reihe, weil es eine Shibatanadel hat, während die anderen Spitzenmodelle (OM40 etc) eine Gyger I Nadel haben. Auch nicht schlecht, kommt aber an die Shibata nicht ganz ran.

Das Denon DL110 ist ein gutes und durchaus empfehlenswertes Allroundsystem ohne ausgeprägte Stärken oder Schwächen. Braucht aber einen etwas schwereren Arm (den Du aber wohl hast) und spielt relativ leise im Vergleich zu den meisten MMs (was manche Leute stört).

Wirklich schmal im Baß ist das AT440 nicht, sondern das ist bei den meisten MMs so, daß sie im Baß ggü. den meisten MCs etwas dünner klingen. Mir bekannte Ausnahmen sind das Ortofon 2M Black und das Reson Reca, aber die kosten auch entsprechend...

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#11 erstellt: 02. Jul 2015, 15:09
Grützli !

Meßtechnisch gesehen solltest Du Dich bitte nach einem TA umsehen, der bei einem Eigengewicht von ca. 6 Gramm eine Nadelnachgiebigkeit ( Compliance ) von max. 20 mm/N laut Datenblatt aufweist. Daraus ergibt sich rechnerisch-theoretisch eine günstige Resonanzfrequenz.

Das sagt aber überhaupt nichts über die Qualität der Konstruktion und der Wiedergabe aus.

Die alten Thorense wurden sehr häufig mit den Ortofonen der F-Serie ausgestattet, nachdem die Stanton-Welle abgeklungen war. War ein bestimmter Sound der damaligen Ära, der nichts mit den Abmischungen von Techno / Minimal-Dingsbums zu tun hatte.

Was Du heute bekommst, ist ein entzerrtes Signal mit Knistern und Rauschen im Hintergrund, welches trotz jeglicher fiktiver Linearität über den Analog-Digital-Wandler laufen muß. Dann erfolgt eine Nachbearbeitung, bei der logischerweise der gesamte Frequenzbereich manipuliert werden kann.

Fernab jeglicher Abwertung sage ich einmal vorsichtig, daß es bei Deinem zu digitalisierenden Tonmaterial letztendlich zimelich egal sein wird, ob Du einen meßtechnisch passenden TA für 150 Euro oder für 500 Euro verwendest. Siehe meinen Hinweis auf die Nachbearbeitung.

MfG,
Erik
Venjo
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 02. Jul 2015, 15:15
Grüzi Grüzi!

Danke euch beiden für die Hilfe! Dann werde ich mich für den Audio Technica entscheiden.
Das Preis Leistungsverhältniss sieht top aus, und ich nehme wohl an, dass es meinen Ortofon Nightclubs voraus sein wird.

Habe ich aber nun richtig verstanden, dass du behauptest dass das die Qualität der Musik nicht so gut sein wird, dass man den Unterschied der Nadeln hören wird, oder hast du das rein aufs Digitalisieren bezogen?

Brauche ich spezielle Schrauben, oder sollten die Schrauben passen, die bereits dabei sind?


[Beitrag von Venjo am 02. Jul 2015, 15:17 bearbeitet]
akem
Inventar
#13 erstellt: 02. Jul 2015, 16:22
Normalerweise hast Du im Beipack eines neuen TA immer Schrauben dabei, meist auch in verschiedener Länge (die Dicke des Headshells spielt ja auch noch mit...).
Bei den Audio Technikas empfiehlt es sich, zur Montage auf dem Headshell den Nadeleinschub abzunehmen, sonst wird's recht fummelig (je, gehen tut's auch...). Den Nadeleinschub dabei senkrecht vom Body abheben, nicht nach vorne ziehen (siehe Beipackzettel, da sollte das bebildert sein). Beim Handling des Nadeleinschubs und beim Wiederaufsetzen darauf achten, daß die kleinen Magnetstäbchen, die in einem "V" vom Nadelträger abstehen, a) nicht beschädigt werden (wäre ein Totalschaden!) und b) mittig in der Aussparung des Bodys sitzen (dann gibt's Verzerrungen).

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#14 erstellt: 02. Jul 2015, 17:46
@ Andreas:

Was schreibst Du denn wieder für ein wenig hilfreiches Zeux ?

Es handelt sich hier um das Thorens-eigenen Headshell TP60, zu dem die speziellen M2-Schrauben und evtl. sogar Distanzplättchen benötigt werden.

Erst wenn diese in keinster Weise montiert werden können, muß man tricksen und die normalen Schrauben nehmen, die dem System hoffentlich beigepackt waren.

Wichtiger Hinweis:

Damit die normalen Langlöcher des Headshells genutzt werden können, muß man das Plättchen oben vorsichtig entfernen. Es kann passieren, daß die Köpfe der neuen Schrauben und / oder die U-Scheiben zu groß sind !

MfG,
Erik
akem
Inventar
#15 erstellt: 02. Jul 2015, 17:48
Ach ja, das ist ja noch einer der "unmöglichen" Thorens-Arme... nannte man damals wohl "Alleinstellungsmerkmal"...

Gruß
Andreas
Venjo
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 02. Jul 2015, 19:03
Genau das habe ich auch gelesen mit dem kopf. shit, also muss ich hoffen dass es passt, und sonst Tricksen oder andere schrauben kaufen?

Habe mich heute gerade über das Justieren eingelesen, sollte also vorbereitet sein!
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 03. Jul 2015, 08:31
Hallo!

@Venjo

Für den Tonabnehmer zu befestigen brauchst du ganz normale M-2 Schrauben wie du sie in jedem Baumarkt oder Modellbaushop bekommst. Ideal sind Schrauben aus Messing oder einer nichtmagnetischen Stahllegierung.

MFG Günther
Venjo
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 03. Jul 2015, 17:28
Ich danke für eure Hilfe!
Ich habe im übrigen nun den AT 440MLA bestellt.
Nächste Woche sollte ich hoffentlich alles haben, und dann kann es losgehen! Wie lange muss man eine Nadel in etwa einspielen? Oder kann ich gleich mit dem Digitalisieren anfangen? (Und natürlich hören)
Wuhduh
Inventar
#19 erstellt: 03. Jul 2015, 20:53
Nabend !

Meine Güte, bist Du aber hektisch ! Noch nicht einmal das System justiert und schon mit den Füßen scharren !

Einspielzeit ca. 50 Stunden ... möglicherweise.

War auch mal so. Lichtjahre ist es her ....

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 06. Jul 2015, 06:04
Hallo!

Mittlerweile habe ich neben einigen anderen Abtastern schon das zweite AT-440 MLa in Gebrauch, eine längere Einspielzeit ist in der Regel nicht erforderlich, du solltest zwar dem System einige Stunden Laufzeit gönnen bevor du dich ans Digitalisieren machtst aber das dient ebenso dem eigenen Einhören und einer eventuellen Korrektur der vorgenommenen Justage wie dem Einspielen.

Zwar wird sich das AT in den nächsten ca. 20 Betriebsstunden noch um eine Kleinigkeit veränsdern aber das spielt kaum eine Rolle da sowohl der Grundcharakter erhalten bleibt als sich auch die Verzerrungsrate nur noch um eine winzigkeit ändern wird.

MFG Günther
Venjo
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 07. Jul 2015, 05:23
Guten Morgen Zusammen

Ich Danke euch sehr für eure Hilfe!

Erik, na klar bin ich hektisch, freu mich wie ein kleines Kind aufs Wochenende. (Ich bin gerade im Militärdienst/Wiederholungskurs, bei uns in der Schweiz ist leider noch obligatorisch)

Bin jedenfalls gespannt

Ne zweite Knosti Wanne und antistatic Innerseleeve sind auch schon unterwegs, dann kann ich bald auch die Flohmärkte unsicher machen. 95% meiner Minimal Platten sind neu gekauft, da die alten leider einfach viel zu teuer sind

Grüsse

Fabio
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