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Plattenspieler: Bassanteil kaum vorhanden

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Autor
Beitrag
mranguish
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 04. Aug 2015, 11:41
Hallo Zusammen,

ich habe seit Kurzem einen Plattenspieler und zwar den Dual CS-617 mit Audio Technica AT120E/T Tonabnehmer.
Als Lautsprecher habe ich Ecouton LQL 200 mit einer Abacus 60-120d Endstufe und dem Abacus Phono Vorverstärker. Alternative Lautsprecher zum Testen sind die Duevel Planets.
Mein Problem ist, dass ich über die Ecoutons kaum Bass höre. Der Plattenspieler ist zwar noch nicht perfekt eingestellt, aber das komische ist, dass der Bass über die Duevel Planets ein vielfaches stärker ist. Wenn es allgemein so wäre, könnte ich es mir erklären.

Hat vielleicht jemand eine Idee an was das liegen könnte und wie man es beheben kann?
akem
Inventar
#2 erstellt: 04. Aug 2015, 11:59
Prüfe mal, ob am Tonabnehmer blau und grün vielleicht vertauscht sind. Kann bei künstlichem Licht oder im Halbdunkel leicht mal passieren. Und eine solche Vertauschung kann die seltsamsten Auswirkungen auf den Klang haben, die auch abhängig vom Lautsprecher bzw. dessen Phasenverhalten sein können.

Gruß
Andreas
Haiopai
Inventar
#3 erstellt: 04. Aug 2015, 12:01
Ich würde alternativ erstmal noch einen CD Player anschließen und horchen ob die Basswiedergabe dir dabei auch so unterschiedlich vorkommt .

Generell kann ich mir das aber bei so unterschiedlichen Lautsprecherkonzepten durchaus vorstellen , die Duevels dürften wie fast alle
solcher Konstruktionen mit relativ kleinem Tief/Mitteltöner im Oberbass zuviel des Guten tun , um die Tiefbasschwäche auszugleichen ,
die sich konstruktionsbedingt ergibt . Ein so kleines Basschassis kann nunmal nicht zaubern .

Die Ecouton geht dagegen sehr viel tiefer , ist vom Bass aber ziemlich linear abgestimmt , außerdem stellt sie ziemliche Ansprüche
an den angeschlossenen Verstärker .

Es könnte sich also um einen Effekt unterschiedlicher Abstimmungen handeln , der müsste dann aber bei anderer Quelle
ebenso hörbar sein .

Wie alt sind denn die Ecouton ?
Könnte auch sein , das sich da langsam die Sicke der Basschassis verhärtet , sind ja ziemliche Klassiker .
8erberg
Inventar
#4 erstellt: 04. Aug 2015, 12:14
Hallo,

Tonarm korrekt eingestellt (ausgependelt und Auflagekraft und Antiskating richtig eingestellt?)

Anschlüsse überprüfen und ruhig mal durchklingeln.

Peter
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 04. Aug 2015, 12:22
Kennt Ihr 2 eigentlich das " Ausschließlichkeitsprinzip " bei einer Fehleranalyse ?

Wenn alle Komponenten bis auf die Lautsprecher nicht verändert wurden, liegt das Problem bei den Ecouton und nicht am Plattenspieler.

Es ist also sinnlos, eine weitere Signalquelle heranzuziehen.

MfG,
Erik


[Beitrag von Wuhduh am 04. Aug 2015, 12:23 bearbeitet]
Haiopai
Inventar
#6 erstellt: 04. Aug 2015, 12:40

Wuhduh (Beitrag #5) schrieb:
Kennt Ihr 2 eigentlich das " Ausschließlichkeitsprinzip " bei einer Fehleranalyse ?

Wenn alle Komponenten bis auf die Lautsprecher nicht verändert wurden, liegt das Problem bei den Ecouton und nicht am Plattenspieler.

Es ist also sinnlos, eine weitere Signalquelle heranzuziehen.

MfG,
Erik


Moin Erik , er schreibt nix davon , das nix verändert wurde , sondern lediglich das er ein Phänomen feststellt , welches sich an unterschiedlichen Lautsprechern äußert und als einfachstes würde ich da kurz eine andere Quelle anschließen , um nachzuhalten ob das Phänomen identisch bleibt .
Wenn ja , liegts an den Lautsprechern , wenn nein an der Quelle.


[Beitrag von Haiopai am 04. Aug 2015, 12:41 bearbeitet]
mranguish
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 04. Aug 2015, 13:54
Also die Ecoutons spielen einwandfrei, habe bisher halt nur mit digitalen Quellen gearbeitet. Auch damals als die Planets ganz neu waren den direkten Vergleich gemacht mit gleichen Musikstücken. Dabei war der Bass bei den guten Aufnahmen auch sehr gut bei beiden Lautsprechern. Eventuell hole ich mir heute nochmal eine Platte zum Testen.
Wenn ich übrigens den gleichen Song aus digitaler Quelle abspiele, ist der Bassanteil wesentlich höher, bzw. ausreichend.
Werde es heute Abend nochmal ausprobieren und rumprobieren.
Haiopai
Inventar
#8 erstellt: 04. Aug 2015, 14:10

mranguish (Beitrag #7) schrieb:
Also die Ecoutons spielen einwandfrei, habe bisher halt nur mit digitalen Quellen gearbeitet. Auch damals als die Planets ganz neu waren den direkten Vergleich gemacht mit gleichen Musikstücken. Dabei war der Bass bei den guten Aufnahmen auch sehr gut bei beiden Lautsprechern. Eventuell hole ich mir heute nochmal eine Platte zum Testen.
Wenn ich übrigens den gleichen Song aus digitaler Quelle abspiele, ist der Bassanteil wesentlich höher, bzw. ausreichend.
Werde es heute Abend nochmal ausprobieren und rumprobieren.


Womit akem und 8erberg dann recht haben dürften , wenn sie die Ursache im Plattenspieler ausmachen .
killnoizer
Inventar
#9 erstellt: 04. Aug 2015, 18:02
Sehe ich auch so .

Kannst du die Quelle mit Kopfhörer checken ?

Ich kenne den Verstärker nicht .


[Beitrag von killnoizer am 04. Aug 2015, 18:04 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#10 erstellt: 04. Aug 2015, 19:13
@ Haiopai:

Nochmal zum ( theoretischen ) Ausschließlichkeitsprinzip :

Plattenspieler bis Endstufe = Teil 1 der Hörkette ... ( Von der Quelle bis zur Signalverstärkung immer das gleiche Equipment )
dann Teil 2:
mit Ecouton = nicht gut

mit Duevel Planets = okay

Ist egal, welche Quelle verwendet wird, denn es werden laut Aussage des TE nur die Boxen getauscht und dann bemängelt. Selbst das vermutete Verwechseln der farblich kodierten Drähte am Tonabnehmer ändert nix daran, denn das Eingangssignal, egal ob die Kanäle oder Phasen vertauscht wurden, muß erstmal aufgearbeitet werden.

Kabelanschluß für Dummies: rot ist plus / schwarz ist minus . Oder halt anders markiert. Gilt ooch für LSP-Kabel.

,
Erik
Haiopai
Inventar
#11 erstellt: 04. Aug 2015, 19:28
Da das Problem aber nur im Plattenspielerbetrieb auftaucht Erik , ist deine schöne Beschreibung trotz aller scheinbaren Logik aber wohl für die Tonne

Theorie und Praxis *grins
mranguish
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 04. Aug 2015, 20:27
Ich habe es jetzt besser hinbekommen. Es war tatsächlich eine Bassauslöschung an meinen Hörpositionen, jetzt ist es viel besser nach etwas umstellen.
Ein weiteres Problem ist allerdings, dass z.B. bei nothing else matters die s Laute nicht anhörbar sind, die klingen schrecklich. :/
8erberg
Inventar
#13 erstellt: 05. Aug 2015, 07:53
Hallo,

ist inzwischen der Tonarm und das System korrekt justiert und Auflagekraft/AS richtig eingestellt? Hierzu der Link zur Anleitung des Drehers: http://dual.pytalhost.eu/617/

Wenn ja: mal Nadel reinigen (gut geeignet sind die Reinungsradierer aus dem Drogeriemarkt, immer nur von "hinten nach vorne"!).

Wenns nicht hilft ist wohl eine neue Nadel fällig.

Peter
Haiopai
Inventar
#14 erstellt: 05. Aug 2015, 08:23

mranguish (Beitrag #12) schrieb:
Ich habe es jetzt besser hinbekommen. Es war tatsächlich eine Bassauslöschung an meinen Hörpositionen, jetzt ist es viel besser nach etwas umstellen.
Ein weiteres Problem ist allerdings, dass z.B. bei nothing else matters die s Laute nicht anhörbar sind, die klingen schrecklich. :/


Eine Bassauslöschung auf Grund der Hörposition , die sich dann aber nur im Plattenspieler Betrieb äußert , bei digitalem Zuspieler nicht, öfters mal was neues .
mranguish
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 05. Aug 2015, 09:15
Ja macht eigentlich nicht so den Sinn, wenn ichs mir recht überlegt habe.
Trotzdem hat die verschobene Aufstellung einen positiven Effekt gehabt, auch bei digitalen Aufnahmen. Von dem her war die Maßnahme gut.
Das die Duevel mehr Bass bringen liegt an der Aufstellung, da diese wo ganz anders im Raum stehen.
Nachdem ich den Spieler mal besser ins Gleichgewicht gebracht habe, den Tonarm nochmal besser justiert habe und den Auflagedruck etwas mehr erhöht habe ist das Ergebnis schon viel besser geworden. Nur ein Problem mit Verzerrungen und s Lauten habe ich teilweise noch. Ganz extrem äußert sich das bei Nothing else matters, das ist nicht hörbar so (das 2. Lied der Platte). Bei Scorpions Unplugged live in Athen ist es ziemlich verzerrt beim Song In Trance. (Der letzte Song auf der Platte)

Haiopai
Inventar
#16 erstellt: 05. Aug 2015, 09:27
Na Verzerrungen zum Ende der Platte deuten auf ein nicht korrekt justiertes System hin , hast du ne vernünftige Schablone zur Systemjustage,
wobei ich jetzt gerade mal über deinen Dreher stolpere .

Du sagst , du hast da ein Audio Technica AT 120 montiert , wie machst du das , hat dein Dreher einen Halbzoll Adapter dabei gehabt ,
weil ansich ist das ein Dreher mit ULM System .

Um das AT 120 montieren zu können brauchst du einen Adapter .

http://www.hifi-forum.de/viewthread-84-13481.html

Hier mal zu sehen , dabei sind sicher noch weitere Justagegeschichten zu beachten , mit den Teilen hab ich noch keinerlei Erfahrungen
sammeln können .
8erberg
Inventar
#17 erstellt: 05. Aug 2015, 09:48
Hallo,

worauf hast Du denn Auflagekraft und Antiskating stehen?

Der Tonarm muss absolut sauber ausgependelt sein (siehe verlinkte Anleitung), das ist bei den ULM-Tonarmen manchmal eine Geschichte die etwas Geduld brauchen kann...

Systemjustage nach dem 1/2-Zoll-Umbausatz beigefügten Lehre bringt DIN-Einstellung.

Peter
mranguish
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 05. Aug 2015, 10:14
Im Moment beides glaub auf 2,5. Empfohlen ist zwar bei dem Tonarm 1-1,8 jedoch habe ich auch schon wo gelesen, man könne diesen erhöhen und dadurch vielleicht auch ein besseres Ergebnis erzielen ohne etwas zu beschädigen.
Den Dreher habe ich schon mit diesem Tonarm so bekommen, das hat sogar der vor-vor Besitzer gemacht.
8erberg
Inventar
#19 erstellt: 05. Aug 2015, 10:23
Hallo,

viel zu hoch, max. 1,8 Pond

Mit "dem Tonarm"? Dual lieferte beim 617 immer nur den gleichen ULM-Arm aus???

Pendel den Tonarm bitte nochmals absolut korrekt aus, das kann dauern - aber das muss wirklich passen. Und dann spiel nochmals mit Auflagekraft 1,5 Pond, Antiskating dto. auf "elliptisch".

Peter
mranguish
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 05. Aug 2015, 11:17
Werde es heute Abend nochmal ausprobieren. Wie stark wirkt es sich aus, wenn es nicht perfekt im Wasser ist?
Meine Libelle ist leider noch nicht angekommen und habe es zumindest mal mit einer normalen Wasserwaage ins Wasser gebracht.
Das Antiskating habe ich in Richtung elliptisch.
Der Tonabnehmer
8erberg
Inventar
#21 erstellt: 05. Aug 2015, 11:30
Hallo,

das ist bei einem Dual völlig egal, der kann auch "über Kopf" Schallplatten abspielen, denn die Auflagekraft wird durch die Feder generiert.

Wichtig ist das der Tonarm gemäß Anleitung ausgependelt wird!

Peter
akem
Inventar
#22 erstellt: 05. Aug 2015, 12:23

mranguish (Beitrag #12) schrieb:
Ich habe es jetzt besser hinbekommen. Es war tatsächlich eine Bassauslöschung an meinen Hörpositionen, jetzt ist es viel besser nach etwas umstellen.
Ein weiteres Problem ist allerdings, dass z.B. bei nothing else matters die s Laute nicht anhörbar sind, die klingen schrecklich. :/


Da kommt der mittelprächtige Nadelschliff des AT120 halt an seine Grenzen. Mit solchen Verzerrungen mußt Du bei jeder Ellipse mit 8x18µm bzw. zöllisch 0,3x0,7mil rechnen. Es gibt für die AT120 Systemfamilie auch bessere Nadeln. Ich hab z.B. eine ATN140LC, mit der kann man schon sehr gut hören.

Gruß
Andreas
sandmann319
Inventar
#23 erstellt: 05. Aug 2015, 15:08
Und mit Sicherheit ist das System nicht richtig justiert,
siehe auch die eingestellte Auflagekraft.
Auch eine 8x18µm Nadel gibt S-Laute, bei korrekter Montage, einigermaßen sauber wieder.
Hier dürfte das Hauptproblem liegen und nicht an der Nadel.

Gruß Gerd
8erberg
Inventar
#24 erstellt: 05. Aug 2015, 17:43
Hallo,

allerdings, eine vergleichbare Ortofon OM20 (nackiger Stein) bekommt das ja auch hin.... man weiß aber auch nicht was für ein Schmodder an der Nadel klebt... hab bei diversen Käufen schon Sachen erlebt...

Wenn die Dual-Lehre nicht mehr vorhanden ist frag mal im Dual-Board nach, irgendwo gab es da noch einen Trick bei dem 1/2-Zoll Satz - sonst Schablone ausdrucken und neu justieren.

Peter
killnoizer
Inventar
#25 erstellt: 05. Aug 2015, 22:08

8erberg (Beitrag #21) schrieb:
Hallo,

das ist bei einem Dual völlig egal, der kann auch "über Kopf" Schallplatten abspielen, denn die Auflagekraft wird durch die Feder generiert.

Wichtig ist das der Tonarm gemäß Anleitung ausgependelt wird!

Peter


Das ist natürlich unsinniges blabla .
8erberg
Inventar
#26 erstellt: 06. Aug 2015, 08:47
Hallo,

was sollte jetzt der Spruch? Natürlich geht das, Dual hats auf Messen auch vorgeführt. Natürlich sollte man Plattenteller und Schallplatte befestigen...

Peter
mranguish
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 06. Aug 2015, 09:06
Ich habe das Ortofon Alignment Tool mir gekauft, aber bin mir noch nicht ganz so sicher das anzuwenden.
Muss dabei an beiden Messpositionen der Tonabnehmer vordere Kante mit der Mittellinie bündig sein oder darf es an der zweiten Messposition bündig mit einer der verlängerten Linien sein?

http://www.amazon.de...tenspieler+schablone

Zum Justieren dann die oberen beiden Schrauben beim Tonabnehmer richtig?



[Beitrag von mranguish am 06. Aug 2015, 09:18 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#28 erstellt: 06. Aug 2015, 12:42
Hallo,

zu Punkt 1: ich hab die Ortofon-Schablone noch nie gebraucht - ist die Anleitung nicht dabei?

zu Punkt 2: korrekt

Peter
mranguish
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 06. Aug 2015, 15:43
Danke, Punkt 1 sollte wohl immer die Mittellinie sein, zumindest habe ich das in ein paar Videos so gesehen. Nein Anleitung ist nicht wirkliche eine dabei, nur die Schablone mit paar Beschriftungen.
mranguish
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 08. Aug 2015, 13:02
Vielleicht hätte ich mir zum Einstieg in das Thema doch lieber einen neuen holen sollen.
Nach erneutem einstellen klingt es immernoch recht bescheiden. Gerade bei den Scorpions z.B. klingt die Stimme ziemlich quäkig im direkten Vergleich mit einer digitalen Aufnahme.
Aber ich werd nicht aufgeben.
twin_powered
Neuling
#31 erstellt: 08. Aug 2015, 13:09
Dann ist die Vinyl Version wohl richtiger 😀,weil Herr Meine eine näselnde,quäckige Stimmen hat..😉 lg
sandmann319
Inventar
#32 erstellt: 08. Aug 2015, 15:07

Gerade bei den Scorpions z.B. klingt die Stimme ziemlich quäkig im direkten Vergleich mit einer digitalen Aufnahme.

Dann bist du ja der korrekten Justage des System sehr nahe gekommen.
Über diesen Effekt, von Herrn Meines Stimme, haben sich schon viele gewundert.
Ist halt schon eine wundersame Erfahrung, wenn Schallplatten besser / richtiger abgemischt sind, als CDs.
Daran hätte ein neuer Dreher auch nichts geändert, eher noch verschlimmert.
Django8
Inventar
#33 erstellt: 08. Aug 2015, 16:50
Welches SCORPIONS-.Album hast Du denn aufgelegt?
mranguish
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 09. Aug 2015, 08:40
Ich habe das Album MTV Unplugged live in Athen. Die digitale Aufnahme ist nicht so quäkig.

Habe Scorpions übrigens auch schon live in Mannheim gehört. Dort hat es mich nicht so angequäkt oder ist mir zumindest nicht so aufgefallen, aber zu dem Zeitpunkt hatte ich mich noch nicht mit Hifi beschäftigt.
Aber vielleicht haben sie dort auch einen Quäkfilter eingesetzt.
8erberg
Inventar
#35 erstellt: 09. Aug 2015, 11:29
Hallo,

nehm mal ein andere Platte deren Inhalt Du gut kennst und höre dort vor allen Dingen die "inneren Stücke", achte auf hohe Stimmen oder hohe Töne.
Wenn die sauber gespielt werden liegst nicht an der Justage sondern tatsächlich an der Aufnahme.

Peter
mranguish
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 09. Aug 2015, 11:43
Also bei Nothing else matters von Metallica kann man die Aufnahme auf der Platte nicht hören, da die s Laute so extrem sind.
Das Lied ist das zweite von 3 Liedern auf der Platte. Bei der digitalen Aufnahme sind zwar auch die s Laute und Becken des Schlagszeugs betonter, als vielleicht bei anderen Aufnahmen, aber nicht so extrem wie auf der Platte.



ps: Der Bassbereich ist übrigens inzwischen okay, nachdem ich die Lautsprecher etwas versetzt habe. Könnte zwar immer noch etwas kräftiger sein, aber naja...
8erberg
Inventar
#37 erstellt: 09. Aug 2015, 16:40
Hallo,

Nadel wirklich OK und sauber?

Peter
mranguish
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 09. Aug 2015, 18:16
Ich habe den Tonabnehmer mit der Schablone jetzt nochmal neu justiert, jetzt ist es schon ein ganzes Stück besser.
Auch der Bassbereich ist ein wenig kräftiger geworden. Die Stimme ist nicht mehr ganz so quäkig und nothing else matters ist auch etwas weniger scharf.

Ich habe allerdings immernoch eine starke statische Aufladung und sehr viel knistern und kacken (besonsers hörbei bei Muse und dem Album Drones).
Meine Maßnahmen bisher:
-Nadel mit der Bürste reinigen
-Platte mit der Plattenbürste für dem Abspielen bürsten (Bürste)
-Platten in Antistatische Hüllen gepackt (Hüllen)

Vielleicht mache ich da etwas falsch? Bin für jeden Tipp dankbar als Anfänger.

Plattenwaschmaschine habe ich noch keine. Würde mir aber vielleicht die Disco-Antistat-Schallplattenwaschmaschine kaufen, wenn das richtig viel bringt.
8erberg
Inventar
#39 erstellt: 10. Aug 2015, 08:28
Hallo,

wenn Du niedrige Luftfeuchtigkeit in Deinen Räumen hast zieht es immer den Staub an wie Hulle. Versuch die Luftfeuchtigkeit durch Pflanzen o.ä. zu erhöhen.

Antistatische Hüllen verbessern das nicht wirklich, weil diese eigentlich nur so schwach "elektrisch leitend" sind das keine zusätzlichen Aufladungen hinzukommen - sonst müsste die Folie elektrisch leitfähig sein, das geht zwar aber dann ist die Folie schwarz.

Ich würd ja solche schwarzen Hüllen (nur aus Folie) wohl fertigen, bräuchte aber 30.000 Stck Abnahme.

Knosti hab ich selber - mit sehr gutem Erfolg.
Die Reinungungssuppe kannst selber mischen: 1/3 Isoproanol 99 %ig (gibt es bei Ebay in 5 ltr. Flaschen günstig), dest. Wasser (aus dem Baumarkt) und pro Liter ein Tröpfchen Spüli oder besser Netzmittel, frag mal einen Fotografen, ob er dir ein kleines Fläschchen davon abgeben kann.

Peter
mranguish
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 10. Aug 2015, 09:01
Hallo Peter,

ich habe bereits zwei große Pflanzen in meinem Live-End stehen, aber ich werde trotzdem mal die Luftfeuchtigkeit überprüfen.
Ich werde das Knosti dann mal ausprobieren. Wie lange hält in etwa der Effekt an?
Die verwendete Bürste ist okay oder würdest du da auch eine andere empfehlen?

Grüße
Ralf

akem
Inventar
#41 erstellt: 10. Aug 2015, 12:26
Imho kann eine leitfähige Folie da auch nix retten, da sie die Ladung ja irgendwo hin leiten müßte. Sinn von antistatischen Folien ist imho nur, daß beim reinschieben/herausnehmen keine neue elektrostatische Ladung entsteht.
Am besten und nachhaltigsten wird man elektrostatische Ladung durch eine Plattenwäsche los. Dann muß man aber auch dafür sorgen, daß sie sich beim Abspielen nicht erneut aufladen. Dabei spielen die Tellerauflage und der Teller selbst eine Rolle. Da solltest Du aber bei Deinem Dreher im grünen Bereich sein, sofern Du nicht die originale Gummimatte gegen einen Filzlappen getauscht hast...

Gruß
Andreas
mranguish
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 10. Aug 2015, 12:53
Hallo Andreas,

auf dem Plattendreher war so ein Filzlappen drauf. Der sah allerdings nicht mehr so feierlich aus. Deswegen haben ich diesen gegen eine Lederauflage getauscht.

Grüße Ralf
akem
Inventar
#43 erstellt: 10. Aug 2015, 13:05
Auch Leder kann zu Aufladung führen, je nach Ledertyp (Kunst- oder Echtleder). Kauf Dir lieber für nen Zwanni beim Dualfred eine originale Dual Gummimatte.

Gruß
Andreas
mranguish
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 10. Aug 2015, 13:29
Hm okay, habe mir erst vor 1-2 Wochen folgende gekauft: Auflage

Aber wenn die Gummimatte dann doch ein gutes Mittel dagegen ist...

Klangtechnisch wirkt es sich ja nur aus, weil die Aufladung den Staub anzieht oder wirkt die Aufladung auch direkt auf den Klang?
sandmann319
Inventar
#45 erstellt: 10. Aug 2015, 14:22
Diese Leder-matte ist OK. und führt nicht zu statischen Aufladungen,
wird von vielen hier im Forum benutzt.
Gruß Gerd
mranguish
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 10. Aug 2015, 14:48
Hallo Gerd,

danke, dann habe ich wieder etwas Geld gespart, das wieder in eine neue Platte oder sonstiges Zubehör fließen kann.

ps: Heute Abend messe ich noch die Luftfeuchtigkeit, aber habe eigentlich immer das Problem mit zu viel Luftfeuchtigkeit gehabt.

Grüße


[Beitrag von mranguish am 10. Aug 2015, 14:49 bearbeitet]
mranguish
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 11. Aug 2015, 08:13
Würde eventuell eine Mitlaufbürste noch einiges bewirken?

Z.B. folgende Besen



...folgende ist glaube ich die gleiche nur um die Hälfte günstiger Besen2


[Beitrag von mranguish am 11. Aug 2015, 08:19 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#48 erstellt: 11. Aug 2015, 10:08
Nein,
da hilft nur Platten waschen, damit der Dreck aus der Rille kommt.
Benutze einmal die Suchfunktion hier im Forum,
und suche nach Schallplatten waschen,
da bekommst du genug Infos.
Gruß Gerd
mranguish
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 11. Aug 2015, 11:29
Hallo Gerd,

ja so eine Waschmaschine besorge ich mir auf jeden Fall.

Grüße
mranguish
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 12. Aug 2015, 09:55
Gesagt, getan. Waschmaschine heute schon angekommen. Werde ich heute Abend mal ausprobieren.
War gestern noch bei einem Bekannten, der hat einen Thorens Plattenspieler mit mc System (weiß jetzt nicht welches Modell, aber würde sagen ein ziemlich hochwertiges). Dort haben wir meine Problemplatten mal fast ungesäubert abgespielt. Keine Verzerrungen/kein Quäken, keine zu extremen s Laute und keinerlei Kratzen und Knistern gehört.
D.h. wohl ich muss mich der Kallibrierung noch mehr wittmen. Werde heute Abend mal die Platten waschen und den Tonabnehmer mit der Schablone nochmal anpassen. Mal sehen, ob ich zu einem guten Ergebnis komme.
sandmann319
Inventar
#51 erstellt: 12. Aug 2015, 12:00
Hallo TE,
ich kenne mich mit Dual-Drehern nicht aus,
weis aber, das der ULM-Tonarm, sehr leicht ist und entsprechend ein System mit hoher Nadelnachgibigkeit benötigt.
Meine Vermutung ist, das das AT 120 nicht zum Dual passt, oder die Nadel selbst beschädigt ist.
Hast du das AT 120 neu gekauft, oder war es beim Dreher dabei?

Du hast die Originalmatte gegen eine Ledermatte ausgetauscht,
die Ledermatte ist 2mm dick, wie dick ist die Originalmatte?
Unterschiedliche Stärken müssen beim System ausgeglichen werden, sonst kommt es zu einer Fehljustage.
Tonarm ist nicht in wage wenn er auf der Platte aufliegt. Bitte kontrollieren.

Wo sind hier die Dualisten, die sich damit bestens auskennen.
Wenn nicht anders, dann im Dual Board nachfragen,
da dürftest du mit Sicherheit die richtige Hilfe finden, meine ich jedenfalls.

Gruß Gerd


[Beitrag von sandmann319 am 12. Aug 2015, 12:01 bearbeitet]
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