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Tonabnehmerupgrade, Hilfe für Neuling & Erfahrungsbericht

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Autor
Beitrag
peleta
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 15. Sep 2015, 12:36
Liebe Mitanaloger,

da mich auch das Stereofieber wieder gepackt hat, würde ich gerne meinen Tonabnehmer erneuern.
Derzeit ist folgender an meinem Telefunken TS850montiert:
tonabnhemer
Ich vermute nach einiger Recherche, es ist ein AT71, stimmt das?

Den Dreher würde ich gerne behalten. Vorverstärker ist ein NAD PP2, AMP Pioneer a656, BOxen B&W 603 S2
Kann ich bedenkenlos ein Ortofon VM Red einbauen? oder muss der Tonarm dafür in der Höhe verstellt werden?
Lohnt sich Eurer Meinung nach die Investition in den teureren TA? Ich möchte gerne einen möglichst naturgetreuen Klang erzielen.
Gibt es in der Klasse bis ein 200€ TA, die Ihr eher empfehlen würdet. Oder ist es gar zu hochwertig für meine Anlage und reicht ein günstigeres aus?

HG
Pete
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 15. Sep 2015, 15:46
Hallo Pete,

in der Preisklasse ist ein Audio Technica AT 440 MLa/b sicherlich eine gute Wahl. Das VM Red mit seinem vergleichsweise einfachen elliptischen Schliff halte ich hinsichtlich Preis/Klang/Leistung für keine gute Wahl.

VG Tywin
Marsilio
Inventar
#3 erstellt: 15. Sep 2015, 18:31
Ich schliesse mich Tywins Worten an - VM Red finde ich auch nicht so dolle, für 170.- ist das AT440Mla ein echter Kracher. Wenn's weniger sein soll ist auch das Sumiko Pearl (nicht das Sumiko Black Pearl!) eine Alternative, das es in England schon ab ca. 110.- gibt. Gegenüber dem VM Red ist das deutlich besser.

LG
Manuel
peleta
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 15. Sep 2015, 19:05
Hey Leute,
danke für Eure Antworten.

Bin etwas ratlos, habe gelesen, dass TA verschiedene Einbauhöhen haben, mein Tonarm ist in der Höhe aber nicht verstellbar.
Kann ich trotzdem Eure Empfehlung einbauen?

Weiß jemand um welchen TA es sich auf dem Foto handelt?

HG
Pete
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 15. Sep 2015, 19:09
Nabend !

Als minimalste Investition könnteste eine ATN71E ( wie elliptisch ) - Nadel kaufen und die Justage grundsätzlich überprüfen. Vielleicht auch ein kleines Nagaoka.

Ist der Unterschied des MM-Phonoeinganges zwischen dem Pioneer und dem vorgeschalteten NAD ( an einen HF-Eingang ) so eklatant ?

MfG,
Erik
Tywin
Inventar
#6 erstellt: 15. Sep 2015, 19:32
Hallo Pete,

üblicherweise haben TA eine sehr einheitliche Bauhöhe und Abweichungen sind eher selten.

Schon gar nicht kommt es bei sehr gängigen Tonabnehmern/Tonabnehmerfamilien zu solchen Ausreißern, da sie ja auf üblichen Plattenspielern - ohne nicht sonderlich verbreiteter Tonarmhöhenverstellung - funktionieren sollen.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 15. Sep 2015, 19:33 bearbeitet]
peleta
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 15. Sep 2015, 21:15
Hallo Erik,

keine Ahnung, ob es einen Unterschied gibt, der Vorverstärker ist noch von dem älteren Verstärker (der hatte keinen). Aus Faulheit erstmal so gelassen.
Ich werde mal vergleichen und kann dann berichten. Was ist ein HF-eingang?

Hallo Tywin,
Ok, danke, das beruhigt ja, also kann ich einfach tauschen, solange das Gewicht passt?
kann jemand vonEuch meine Vermutung bestätigen, dass auf dem Foto ein AT71 ist?

HG
Pete
CarstenO
Inventar
#8 erstellt: 16. Sep 2015, 08:56

peleta (Beitrag #1) schrieb:
Telefunken TS850 ... AT71 ... NAD PP2 ... AMP Pioneer a656 ... BOxen B&W 603 S2 ... Gibt es in der Klasse bis ein 200€ TA, die Ihr eher empfehlen würdet. Oder ist es gar zu hochwertig für meine Anlage und reicht ein günstigeres aus?


Hallo Pete,

den TS 850 hatte ich auch mal kurz und der Audio Technica AT 71 ist m.W. nicht der Originaltonabnehmer. An sich finde ich das AT 71 ganz gut, solange nicht eine einfache Nachbaunadel mit konischem Schliff drauf sitzt.

Ich würde zunächst den nächsten Schritt für < 30 EUR gehen:

AT 71 korrekt justieren, ATN 71 E-Nadel draufstecken und Phonoeingang des Pioneer A 656 nehmen. Aus meiner Erinnerung heraus klingt dieser detaillierter als die NAD PP2-Stufe.

Dass der Plattenspieler gerade steht und Du Dich auch ansonsten mit der Handhabung von Plattenspielern befasst hast, um einen Tonabnehmer korrekt zu justieren setze ich voraus.

Neue Tonabnehmer, die ich daran ausprobieren würde:

Nagaoka MP 110
Sumiko Pearl
Grado Prestige Blue
Audio Technica AT-440 MLA
Goldring 2006 GX

Dein Pioneer A 656 hat auch einen guten Phono MC-Eingang:

Ortofon Quintet Red

Viele Grüße,

Carsten
unterberg
Stammgast
#9 erstellt: 16. Sep 2015, 09:30
Wenn du den Phonoeingang des Pioneer nutzt, kannst du den NAD auch verkaufen und dein Budget dadurch erwirtschaften bzw. erhöhen.

Gruß Frank
peleta
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 16. Sep 2015, 12:02
Hey Leute,

Danke für Eure Antworten,
hab heute mal ausprobiert und konnte ad hoc keinen Unterschied zwischen den Vorverstärkern feststellen. Das heißt, der Nad kann getrost verkauft werden.
Da freut sich die Hifi-Kasse.
Werde wohl erstmal die Nadel tauschen und noch ein wenig für einen affengeilen TA sparen.

Kann mir denn jemand sagen welcher TA auf dem Foto ist?

HG und danke für die Tipps
Pete
CarstenO
Inventar
#11 erstellt: 16. Sep 2015, 12:07
Audio Technica AT 71
Wuhduh
Inventar
#12 erstellt: 16. Sep 2015, 12:48
Echo- cho -cho !

Lieber Pete !
Bitte nicht quengeln oder trampeln, wennde nicht zack-zack eine Antwort bekommen TUTest. " Tuuut - tuuut " !

Carsten und ich haben Dir schon Deine Frage kompetent beantwortet und sogar den Hinweis auf die bessere elliptische Nadel gegeben.

,
Erik
peleta
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 21. Sep 2015, 20:58
Nabend zusammen,

bedankt habe ich mich ja schon, aber ich wollte doch noch einen kurzen Erfahrungsbericht geben:

Auf Empfehlung habe ich mal eine neue Nadel bestellt. Es ist eine Nachbaunadel von Jico: ATN72E zu einem Preis von 25€ bei Thakker bestellt.
Die Ware kam exzellent verpackt und ich habe die neue Nadel montiert. Sorgfältig die Justage überprüft (alles in Butter).

Wie klingt das ganze?
Ziemlich gut! Ich kann die Nadel sehr empfehlen, gar kein Vergleich zur vorherigen (zugegeben: keine Ahnung, wie alt die war)
Ich kann, als Neuling, sagen, dass die Platten präzise und ausgewogen abgespielt werden, klingt sehr ausgewogen, sowohl die tiefen als auch die hohen Töne kommen klar an. Vorher zischten die Höhen oft, das ist nicht mehr der Fall.
Ich habe natürlich keinen Erfahrungswert zu höherwertigen TA, bin aber fürs erste ziemlich zufrieden

Gutes Hören Euch allen!
Pete
CarstenO
Inventar
#14 erstellt: 22. Sep 2015, 05:05
Super, Mission geglückt.
anamnesis
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 29. Sep 2015, 11:06
IMG_20150929_120743
CarstenO (Beitrag #11) schrieb:
Audio Technica AT 71



Hallo, ich mische mich kurz ein.
Ich habe auch einen Telefunken TS850 mit "braunem AT"-Abnehmer (ich weiß nicht genau, welcher es ist, wollte ihn nicht extra abschrauben). Worum es geht: ich habe noch einen fast unbenutzten fertig auf einer Technics-Shell montierten AT120Eb. Allerdings ist er ein ganzes Stück höher und kürzer als der Originalbnehmer und schleift tatsächlich ein bisschen auf der Schallplatte, also z.Zt. unbrauchbar. Was könnte ich unternehmen? Danke!
Beste Grüße
Jens


[Beitrag von anamnesis am 29. Sep 2015, 11:11 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#16 erstellt: 29. Sep 2015, 21:43
Der Hinweis auf ein schleifendes System muß eigentlich als defekte Nadelaufhängung ( plus zuviel Auflagekraft ? ) interpretiert werden.

Sollte dies nicht zutreffen, dann kann erstmal eine dünnere Tellermatte weiterhelfen. Schritt Nr. 2 wäre der Versuch, durch den Einbau des AT in das abgebildetete Headshell Abstand zur Plattenoberfläche zu bekommen. Kniffelig wird es , wenn auch dieses Headshell keine Verbesserung bringt. Dann muß ein ganz anderes Headshell gesucht oder auf das AT an diesem Laufwerk verzichtet werden.

MfG,
Erik
anamnesis
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 30. Sep 2015, 06:01

Wuhduh (Beitrag #16) schrieb:
Der Hinweis auf ein schleifendes System muß eigentlich als defekte Nadelaufhängung ( plus zuviel Auflagekraft ? ) interpretiert werden.


MfG,
Erik


Vielen Dank für den guten Rat. Die Auflagekraft (1.75g) sollte ok sein. Ich werde mal schrittweise deine Anweisungen durchspielen.
Schöne Grüße
Jens
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