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Hilfe Neuling mit Plattenspieler ?

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Autor
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Janice
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 07. Sep 2007, 09:49
Hallo,
habe von meinen Vater einen Transrotor Fat Bob S geerbt.
Nun zu den Fragen da ich leider keine Erfahrung mit Plattenspieler habe.

Beim Tonabnehmerwechsel auf was muß ich da achten..???

Braucht man Hilfsmittel...?

Was muß eingestellt werden..??

Welcher Tonabnehmer eignet sich für das Gerät..?? Habe gutes von dem Denon DL gehört.Der montierte Goldring hat schon sein alter und sollte nun ersetzt werden.

Ich hoffe das mir da einige helfen können mich mit der Materie vertraut zu machen, da das Gerät super klingt und ich nach anfänglicher Skepsis es nicht hergeben will...
Capitol
Stammgast
#2 erstellt: 07. Sep 2007, 10:12
Moin Janice! Da hast du ein klasse Dreher geerbt. Das Goldring System dürfte aus der 1000er Serie sein. Du brauchst nur einen neuen Nadeleinschub kaufen. Damit sparst du ein Systemwechsel. Welches System ist es ? Das möchten wir wissen um dir zu helfen. Gruss Uwe
Janice
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 07. Sep 2007, 16:03
Hallo,

danke erstmal für die schnelle antwort.

So an dem Dreher ist der Goldring Eroica LX !
Würde gern mal einen anderen probieren..
Bin mit dem Goldring natürlich zufrieden aber die neugier...,..da gibt es ja jede menge Tonabnehmer !!

Was haltet ihr von dem Denon DL-103 R oder was könnt ihr sonst empfehlen bzw. paßt gut zum Dreher..?

Gibt es eine Faustregel wie lange eine Nadel hält ( natürlich beim sorgfältigen Spielbetrieb )

Das gleiche zwecks des Antriebsriemen..


[Beitrag von Janice am 07. Sep 2007, 16:06 bearbeitet]
RunT
Stammgast
#4 erstellt: 07. Sep 2007, 17:47

Janice schrieb:
Hallo,
habe von meinen Vater einen Transrotor Fat Bob S geerbt.
Nun zu den Fragen da ich leider keine Erfahrung mit Plattenspieler habe.

Beim Tonabnehmerwechsel auf was muß ich da achten..???

Braucht man Hilfsmittel...?

Was muß eingestellt werden..??

Welcher Tonabnehmer eignet sich für das Gerät..?? Habe gutes von dem Denon DL gehört.Der montierte Goldring hat schon sein alter und sollte nun ersetzt werden.

...


Hi,

so'n dicken Bob möchte ich auch mal erben

Welcher TOnabnehmer sich eignet kann man nur sagen, wenn man weiß welcher TOnarm verbaut ist und welche Phonostufe du verwendest, und wie du das gerne abgestimmt haben möchtest.

Zum TA- wechsel benötigt man:
1. Einen passenden Tonabnehmer
2. geeignetes Werkzeug, für Tonarm und Tonabnehmer.
3. Eine für den Tonarm passende Einstellschablone, oder eine Unsiverselle Schablone, z.B. Dr. Feickert, und die Werte des Tonarms.

5. Handwerkliches Geschick und eine gehörige Portion Feinmotorik und Geduld

6. Eine Testplatte und eine Tonarmwaage.

Das war's glaube ich schon...

cu
Janice
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 07. Sep 2007, 18:07
Ja zugegeben nach anfänglichem belächeln des Drehers ein Super Teil geerbt... Die z.B. Eagles - Hell Freezes Over...wahnsinn !! Gänsehaut !!

Aber zurück zum wissen sammeln..

Gibt es evtl. Bücher oder ähnliches die von der Thematik sind..??

Also Tonarm bleibt erstmal der von Transrotor dran.
Es soll sich um den modifizierten Rega 250 handeln

Phonostufe ist die Clearaudio Smartphono (habe mal unwissend rumgefragt inkl. Audio Magazin Testspiegel, das Teil wurde empfohlen!? )

Abstimmung..äh!! Wie soll ich das verstehen.. Räumlich, mehr bass oder mehr höhen oder..??

Einstellschablone.. o.k.

Testplatte..??

Tonarmwaage..aha

Was kostet der ganze spaß, wo bekomme ich das günstig da es ja so oft nicht verwendet wird..?
the_det
Stammgast
#6 erstellt: 07. Sep 2007, 21:22
Moin,

spricht denn was dagegen wieder ein Eroica als Tonabnehmer zu benutzen? Ich glaube, dass ein DL 103 ein bisschen zu hart aufgehängt ist für den Arm. Die Kombination wäre also nicht ideal.
Ansonsten steht hier eigentlich alles, was Du zur Justage wissen musst.

Grüße
Det
RunT
Stammgast
#7 erstellt: 07. Sep 2007, 23:12
Hi,

für das geballte KnowHow würde ich mal im Analog-Forum vorbeischauen
Da gibts auch eineige mit sonem Eisenhaufen
Also das Normale DL103 ist eher für schwerere Arme als den Transrotor/Gepimpten RB250 gemacht - eher schon das DL 103 R

Abstimmung soll heißen, wie magst du es, mehr Grundton, Auflösung oder soll es eher analytisch und steril wie CD sein.

Wenn es wenig kosten soll, kann man sich eine Schablone aus dem Netz laden, gibt es bestimmt für den RB 250.
Diese Feickert Schablone ist geil, aber auch teuer
Eine Tonarmwaage ist nicht unbedingt erforderlich, das geht auch einigermassen mit der Skala am Arm - es kommt ja nicht sooo genau drauf an. Ansonsten gibt es eine Digitalwaage CR B5 heißt die glaube ich, kostet 80 EUR, wiegt 1/1000 g kann man gut zum Testen des Tonarms nehmen, ansonsten braucht man diese Genaugkeit nicht.
Ansonsten gibt es noch bei ebay eine Feinwaage für 15 EUR? weiß auch nicht wie die heißt - soll auch sehr gut sein. Nimm nicht diese Balkenwaagen von Ortofon oder Shure

Wichtig ist ein Testplatte, die würde ich mir schon kaufen. Zum Justieren des Antiskatings und anderer Kleinigkeiten sehr hilfreich. Ich habe die Image Hifi, kostet nen 30er. Ich werde mir noch die vo DaCapo holen, da solls ein Band zur Justage des VTA geben, kostet aber nen 40er.

Übrigens bei der Smartphono könnte man auch mal ansetzen, wird dem Transrotor IMO nicht gerecht.

cu
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 08. Sep 2007, 08:52
Hallo!

Der Fat Bob S ist schon ein feines Teil, der verbaute RB-250 hat eine eff. Masse von 12 Gramm und harmoniert im übrigen sehr gut mit dem Goldring Eroica. Ähnlich gut passt ein Denon DL 304 -wenn es schon was von Denon sein soll-. Das Denon löst um einiges besser auf als das Goldring, klingt aber nicht ganz so Lebhaft und hat dafür eine ausgewogeneren Klang und produziert so gut wie keine Verzerrungen in der Inenrille (exakte Justage vorausgesetzt) Dynamischer aber auch etwas Heller als das Goldring klingt im RB 250 das Ortofon MC 25 FL, allerdings kommt es für meinen Geschmack bei Rock/Pop ein wenig kühl rüber, für Klassik und Jazz aber ein sehr gutes System. So, das waren jetzt die Vernuftslösungen, wenn du richtig Geld ausgeben willst wäre ein Benz-Micro ACE oder ein Ortofon Rondo Gold (Bronze) die richtige Wahl. Der RB 250 kann diese Systeme zwar nicht mehr voll nutzen aber sie klingen darin wirklich sehr gut. Das ACE ist etwas heller timbriert und hat die höhere Grobdynamik, das Ortofon hat die bessere Klangfarbenpallette und eine phantastische Feindynamik auf seiner Seite. Eine gute Raumabbildung und eine gute Tonale Ausgewogenheit haben eigentlich beide. Auch bei der Auflösung des Klanggeschehens lässt sich eigentlich nichts mehr wirklich bemängeln, es geht sicher noch besser, -aber zu welchem Preis-? Ich denke daß es dir auf alle Fälle mit einem der beiden zur Zufriedenheit reichen würde. So, und nun zu den LKösungen furs Rumexperimentieren, wenn du also mit günstigen aber relativ guten Sy<stemen ein wenig Experimentieren willst solltest du dir statt eines einzigen hochwertigen Systems zwei oder auch drei Systeme in der Preisklasse bis 200 Euro zulegen. In Frage kämen z.B. ein Goldring G1006 daß du bei Bedarf mit einer höherwertigeren Abtastnadel aufrüsten kanst bis hin zum G1042, diese Systeme sind in Regaarmen sehr beliebt, falls du vorwiegend Rock/Pop mit dem Fat Bob hören willst käme auch ein Ortofon Vinyl Master red in Betracht. Auch ein AudioTechnica AT 440 MLa könntest du mit in die engere Wahl ziehen.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 08. Sep 2007, 08:52 bearbeitet]
MikeDo
Inventar
#9 erstellt: 08. Sep 2007, 10:39

Digitalwaage CR B5 heißt die glaube ich, kostet 80 EUR, wiegt 1/1000 g kann man gut zum Testen des Tonarms nehmen, ansonsten braucht man diese Genaugkeit nicht.
Ansonsten gibt es noch bei ebay eine Feinwaage für 15 EUR? weiß auch nicht wie die heißt - soll auch sehr gut sein.



Es sind sogenannte Karatwaagen mit denen man zweckentfremdet prima die Auflage einstellen kann. Ich habe eine ähnliche wie diese hier, mit der ich hochzufrieden bin:

Karatwaage

Und als Justierungsinstrument bevorzuge ich die Einstellschablone und Messlehre von H. Stadthaus.



[Beitrag von MikeDo am 08. Sep 2007, 10:44 bearbeitet]
Janice
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 08. Sep 2007, 13:34
Ja super, besten dank...

Na das sind ja schon reichlich informationen !!!

So das Smartphono ist also nicht so der Hit, o.k. und was empfehlt Ihr bzw, paßt zu dem Dreher..?

Danke nochmals für die reichliche Aufzählung der Tonabnehmer, also je nach Musikrichtung dieser oder dieser Tonabnehmer..!?! Wie findet man das heraus bzw. woher kommen diese Info`s...??

Also meine Musikrichtung mal schnell vorgestellt die auf Vinyl läuft, das macht Euch Experten ja die Tonabnehmerwahl einfacher...:
Dire Straits/Mark Knopfler, Pink Floyd, Eagles, Alan Parsons.., Coldplay, U2, Depeche Mode, Simple Minds, Norah Jones, Katie Melua, Sigur Ros !

Das wären so die Scheiben die ständig laufen...

Und übrigens Nein, es muß kein Denon Tonabnehmer sein.. Habe nur viel und oft von dem gehört und dachte der ist gut..!! Naja von dem Smartphono habe ich auch viel gehört..

Zwecks Testplatte und Waage schau ich mal, eventuell kommt dann noch eine Frage...

Wenn Ich aber bei dem Eroica bleibe brauch ich doch nur wechseln (gleiche Stelle ) und gut, oder..?


[Beitrag von Janice am 08. Sep 2007, 13:36 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 08. Sep 2007, 17:10
Hallo!

Prizipiell hast du recht, nur geht es hir um ca. 0,3-0,5 mm und da sollte man die Justage doch mit der Schablone überprüfen. Justagefehler von einem halben Millimeter sind zwar nicht allzu Tragisch könen sich aber bei einem scharfen Schliff wie beim Eroica (Gyger II) schon unangenehm (z.B. durch zischeln) bemerkbar machen, bei einer Rundnadel wäre ein solcher Justagefehler egal, aber je schärfer der Schliff um so unangenehmer sind die Effekte schon bei leichter Fehljustage.

MFG Günther
RunT
Stammgast
#12 erstellt: 08. Sep 2007, 17:24

Janice schrieb:
Ja super, besten dank...

...
So das Smartphono ist also nicht so der Hit, o.k. und was empfehlt Ihr bzw, paßt zu dem Dreher..?
...

Hi,

Na ja, man kann natürlich auch mit dem SmartPhono von Klirraudio erstmal hören.

Ich würde mich an deiner Stelle jetzt erstmal auf den TA konzentrieren.
Verschiedene Dinge anhören und dann entscheiden. In der Ruhe liegt die Kraft. Der TA und der PhonoPre sind sehr entscheident für den Klangcharakter, da solltest du dir im Klaren sein, wo die Reise hingehen soll.

Viel _Hörerfahrung_ ist da sehr hilfreich.

cu
SirVival
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 11. Sep 2007, 10:39
Hi!

@MikeDo:

Frage: Ist die Platte der Karatwaage antimagnetisch? Man hätte sonst Probleme mit MCs, möglicherweise.

Gruß
MikeDo
Inventar
#14 erstellt: 11. Sep 2007, 10:47

SirVival schrieb:
Hi!

@MikeDo:

Frage: Ist die Platte der Karatwaage antimagnetisch? Man hätte sonst Probleme mit MCs, möglicherweise.

Gruß


Hallo SirVival,

Die Wiegefläche meiner Karatwaage ist es nicht.
Ich kenne die Problematik des Magnetismus bei MCs.
Deshalb habe ich auch tunlichst darauf geachtet, dass die Wiegefläche nicht magnetisch ist.
Und es funktioniert ganz wunderbar damit
Übrigens ist das meine:





[Beitrag von MikeDo am 11. Sep 2007, 10:49 bearbeitet]
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