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Neuling:Visonik - CEC BD 5200- und was noch?

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Ghoulina_
Neuling
#1 erstellt: 21. Okt 2015, 09:07
Hallo,
Ich würde euch bitten mir eine kurze Einschätzung bzgl. eines Plattenspielers zu geben.
Mein Mann hat eine mittlerweile recht beachtliche Plattensammlung. Aus notorischem Geldmangel einer jungen Familie wird diese leider über einen neuen Billig -Plattenspieler gehört.

Deshalb will ich ihm zum Geburtstag einen "neuen " schenken.
Ich habe einen Plattenhändler gefunden, der mir einen

Visonik - CEC BD 5200 mit original Ortofon Nadel

für 100 Euro verkauft. Der Riemen müsste wohl gewechselt werden. Ansonsten sagt mir der Händler, ist alles top eingestellt und justiert. Er hatte ihn 1 Jahr bei sich zuhause laufen, gibt ihn bei Interesse aber ab.

Ich glaube, der Dreher ist für unsere Zwecke ausreichend. Zum Vorgänger können wir uns ja nur verbessern... Außerdem wird hier nur (alter) Reggae und Punkrock im weitesten Sinne gespielt - keine Klassik, da sind die Horansprüche evtl.nochmal höher (unterstelle ich jetzt einfach mal).

Mal ausgehend davon, dass der Plattenspieler ok ist, zu welchem Vorverstärker könntet ihr mir raten? Wie gesagt: Geld ist knapp, und vom Hörerlebnis her gesehen können wir uns nur verbessern...

Danke für eure Erfahrungen und Tipps!
elchupacabre
Inventar
#2 erstellt: 21. Okt 2015, 09:12
Der Händler verkauft den Dreher für 100€ er ist TOP eingestellt, nur der Riemen gehört gewechselt,. also das widerspricht sich für mich schonmal.

Wäre mir persönlich zu unsicher, sofern das Gerät nicht von Jemand, der Ahnung hat, besichtigt wird, würde ich wohl eher die Finger davon lassen.
Ghoulina_
Neuling
#3 erstellt: 21. Okt 2015, 09:34
Danke für deine Meinung. Was würdest du mir raten, wo ich suchen soll? Der Händler ist vor Ort. Eigentlich ein Kumpel im weitesten Sinne meines Mannes. Sie tauschen ab und an mal Platten und trinken was zusammen. Deswegen hätte mir das mehr zugesagt, als ein Händler aus dem Netz. Begutachten von jemand, der Ahnung hat, ist schwierig. Ich kenne niemanden vor Ort, glaube ich...
elchupacabre
Inventar
#4 erstellt: 21. Okt 2015, 09:43
Ich sag mal so, für viele Plattenspieler bekommst du Riemen für kleines Geld, das würde ich vorher mal prüfen, wenn das Gerät sonst läuft, kannst du ja nix falsch machen, ich frage mich dennoch, wieso er den Riemen nicht getauscht hat. Denn wie kann er das Gerät Top einstellen, wenn der Riemen alt ist?
Ghoulina_
Neuling
#5 erstellt: 21. Okt 2015, 09:51
Danke, dass du dss jetzt so schreibst. Das selbe hab ich mich nämlich nur vom technischen Grundverständnis her auch gefragt. Wie kann etwas eingestellt sein, wenn eine Komponente getauscht werden muss. Nach seiner Antwort dachte ich, evtl.ist das ja unabhängig voneinander.

Ich glaube, ich mach jetzt folgendes: zum einen suche ich hier über die Seite noch andere Angebote (eines ist schon in meinem pn Ordner eingegangen) und zum anderen frage ich den Händler hier, ob er mir einen neuen Riemen, den ich ja besorgen könnte, einbauen und dann alles einstellen kann.

Und dann schau ich mal weiter
frank60
Inventar
#6 erstellt: 21. Okt 2015, 10:21
Der CEC BD 5200 ist ein schöner und robuster Dreher.
Wenn außer dem Riemen alles in Ordnung ist, auch optisch, lohnenswert. Bei 100€ würde ich allerdings auch fragen, ob der Verkäufer für den Preis noch den Riemen wechseln kann. Ein großer Akt sollte es nicht sein.
In der Bucht sind die Dreher im Top Zustand auch für rund 100€ weggegangen, mal etwas drunter, bei gewerblichen Händlern mit Gewährleistung auch etwas drüber. Bei intaktem Tonabnehmer und wie gesagt gewechseltem Riemen wären 100€ OK.
Ansonsten kannst Du ein paar wichtige Sachen selbst prüfen. Hält er selbst mit dem verschlissenen Riemen die Geschwindigkeit (siehst Du bei dem Dreher am Stroboskopring), ist der Antrieb schon mal in Ordnung. Armlager noch prüfen, dazu Arm mittels Gegengewicht in Waage bringen, Antiskating auf Null, dann vorsichtig Leichtgängigkeit in alle Richtungen prüfen, Arm "schweben" lassen und leicht vorn gegen den TA pusten. Bewegt sich da alles leicht und ohne Widerstände, sind die Armlager in Ordnung. Eventuell vorhandene Funktionen wie Endabschaltung noch ausprobieren, das wars dann im Groben.

elchupacabre (Beitrag #4) schrieb:
Denn wie kann er das Gerät Top einstellen, wenn der Riemen alt ist?

Zum Tonabnehmer justieren braucht man einen intakten Riemen?
Einzig, wenn der Riemen schon so verschlissen ist, daß sich nichts mehr dreht, kann man zumindest die Geschwindigkeiten und eventuelle mechanische Automatiken nicht mehr prüfen/einstellen.
akem
Inventar
#7 erstellt: 21. Okt 2015, 10:28
Naja, vielleicht meint er nur, daß der Riemen früher oder später fällig wird. Der kann ja durchaus noch laufen. Daran würde ich es aber nun nicht scheitern lassen.
Der Tonabnehmer ist eher ein wunder Punkt: wenn der Dreher regelmäßig spielt könnte die Nadel des Tonabnehmers schon mehr oder weniger fertig sein. Hier wäre es wichtig zu wissen, welcher Tonabnehmer da drauf ist und wie lange der schon gespielt hat bzw. wie alt der ist. Auch muß der Tonabnehmer nicht gut sein nur weil Ortofon drauf steht... Bei gebraucht gekauften Drehern ist eigentlich immer damit zu rechnen, daß man einen neuen Tonabnehmer bzw. eine neue Nadel braucht. Dazu kommt, daß Punkrock durchaus ziemlich hohe Anforderungen an eine Nadel stellt (Klassik ist da bei weitem nicht so kritisch oder wenn dann nur stellenweise). Der Dreher selbst scheint durchaus recht gut zu sein.
Wenn Du eine neue Phonostufe brauchst mußt Du darüber hinaus wissen, ob das ein MM oder ein MC Tonabnehmer ist. MC-Systeme haben weniger Ausgangsspannung und brauchen deshalb mehr Verstärkung (und darüber hinaus brauchen sie auch einen kleineren Abschlußwiderstand). Auch wäre eine Nennung Deines Budgets nicht verkehrt...

Gruß
Andreas
Ghoulina_
Neuling
#9 erstellt: 21. Okt 2015, 10:42
Danke für diese praktischen Hinweise.
Er meinte, er würde laufen, nur der Riemen würde ab und an quietschen, weshalb er gewechselt werden müsste.
Er hat eben geschrieben, er bringt ihn mir am we in den Laden mit. Dann zeigt er mir alles und ich kann es mir nochmal überlegen. Hört sich vorerst ok an für mich.
Ich schau bis dahin parallel noch woanders und dann entscheide ich.

Aber schon mal gut zu wissen, dass der CEC BD 5200 ein recht solides Modell ist. Dann ist das ja schon mal ein wichtiger Anhaltspunkt für mich.

Wegen Nadel muss ich nochmal nachfragen. Er meinte, er schätzt es so ein, dass die Nadel noch ein Jahr laufen wird und dann erneuert werden muss.
bzgl. Vorverstärker frag ich dann auch mal nach, welcher Tonabnehmer es ist.

Ich hab gesehen, es gibt ja schon recht billige Teile, die wohl gar nix taugen (vermute ich mal) . In welcher Preisklasse bewege ich mich da, wenn ich ein passables Preis - Leistungsverhältnis suche? Könnt ihr mir eine Marke /Modell empfehlen? Hab irgendwo von NAD PP2 und pro-ject phono Box gelesen.
Allerdings gibt's das dann erst zu Weihnachten, glaub ich...Ich muss schon zugeben, unter 100 Euro wäre mir lieber. Wenn ich dafür aber nur Mist kriege, geb ich lieber etwas mehr aus.


Danke für alle Infos, mir war nicht bewusst, dass es so viel zu beachten gibt
elchupacabre
Inventar
#10 erstellt: 21. Okt 2015, 10:46
Für MICH gehört zu einem Top eingestellten Dreher eben alles, nicht nur der TA, oder nur der Gleichlauf oder was auch immer.

Ein Gesamtpaket eben und wenn der Dreher Komponenten aufweist, die getauscht gehören, ist er für MICH eben nicht Top eingestellt. Fertig.

Mehr wollte ich der TE gar nicht mitteilen.
Ghoulina_
Neuling
#11 erstellt: 21. Okt 2015, 11:08
Und ich bin auch für alle bekommenen Mitteilungen dankbar. Alles gut ;-)
akem
Inventar
#12 erstellt: 21. Okt 2015, 11:28
Die NAD PP2 soll nicht so dolle sein.
Brauchbar und auch recht universell an den Tonabnehmer anpaßbar ist zum Beispiel die hier:
http://www.phonophon...-phono-box-ds-1.html
Dann ist es quasi egal, ob auf dem Dreher ein MM oder ein MC drauf ist und was der Tonabnehmer gerne an elektrischen Abschlußbedingungen vorfinden möchte. Was mich persönlich aber nervt ist, daß man das Gerät immer extra einschalten muß. Wenn man die gesamte Anlage per schaltbarer Netzleiste einschaltet bleibt diese Phonostufe aus und man muß eben extra einschalten...

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#13 erstellt: 21. Okt 2015, 12:58
Tag,

für die musikbegeisterte junge Familie mit knappem Budget ist dieser Phono-Vorverstärker für € 38 ein perfektes Produkt: http://www.thomann.de/de/art_deejaypre_ii.htm -

Wenn es denn ein separater Phono-Vorverstärker überhaupt sein muss? Es werden doch Platten mit einem einfachen Plattenspieler gehört - woran ist der angeschlossen? Hat der Plattenspieler einen eingebauten Phono-Vorverstärker? Gibt es an dem Verstärker/Receiver (das elektrische Gerät, welches die Lautsprecher mit Signalen beschickt) einen Eingang für Phono (oder Plattenspieler)?

Der Händler garantiert für die Funktion des soliden BD-5200, zum noch vorhandenen originalen Ortofon F15C Tonabnehmer findet sich auch noch eine gut taugliche Ersatznadel (Nachbaunadel) für das kleine Budget. Vielleicht schon hier, für knapp € 20: https://www.thakker....mkii-nachbau/a-7033/

Immer langsam voran. Immer an die gesuchte Anspruchsklasse denken.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 21. Okt 2015, 13:07 bearbeitet]
Ghoulina_
Neuling
#14 erstellt: 21. Okt 2015, 16:43
Der aktuelle Plattenspieler ( der ja durch was hochwertigeres ersetzt werden soll), hat einen cinch Anschluss, der über den aux Anschluss läuft. Einen phono Anschluss gibt es dort nicht.

Und der Plattenspieler, der es werden soll, hat eben keinen cinch Anschluss.

Danke auch hier für die links. Ich werde mir alles heute Abend mal in Ruhe anschauen.
Albus
Inventar
#16 erstellt: 21. Okt 2015, 18:02
Tag,
und Tag Ghoulina,

es wird also - jeweils günstig bzw. günstigste Möglichkeit - ein solider Plattenspieler gesucht (Gebrauchtmarkt, der ist mit dem BD-5200 gefunden, dazu eine Erhaltungsmöglichkeit für den Tonabnehmer) sowie ein solider Phono-Vorverstärker (Neu, der ist mit dem ART DJ Pre II auch gefunden). Ja, das ist nur meine Auffassung von der Absicht.

Nun geht's weiter.

Freundlich
Albus
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