Tonabnehmer bis 500€ für Rega RP6 gesucht

+A -A
Autor
Beitrag
Wy_Shix
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 01. Nov 2015, 09:01
Hallo,

ich plane mir einen neuen Plattenspieler zuzulegen. Es soll nach einiger netten Beratung und Vorführung der lokalen Hifi-Händler ein Rega Rp6 werden. Leider hatte ich dabei nur die Möglichkeit einen Tonabnehmer zu hören und bin nun gerne für Hinweiser und Erfahrungsberichte dankbar. Preisklasse für den Tonabnehmer sollte 500€ nicht übersteigen. Der Tonabnehmer darf bei mir von Klassik bis Elektro alles wiedergeben. Angeschlossen wird der Rega an einen Marantz SR7008, ich gehe daher zur Zeit davon aus dass ich mir trotz des vorhanden Photo(MM)-Einganges einen Vorverstärker (Preisklasse bis 400€ gerne auch hier Ratschläge) noch holen darf.

Danke schon mal für alle Tips und Hinweiser


[Beitrag von Wy_Shix am 01. Nov 2015, 09:28 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 01. Nov 2015, 11:09
Moin !

Die Nagaoka MP-Familie ist trotz der anhalten Diskussionen über die Abschlußkapazität genauso eine Empfehlung wert wie die Ortofon OM 20 oder 40 Super.

Wie bereits gemeldet, ist die Justage der Ortofon 2M-Serie Fummelei wegen des langen Gehäuses. Soweit ich mich an Bilder erinnern kann, brauchen die 2M aber nur bündig mit der Vorderkante des Headshell montiert werden.

Soviel zu Nicht-MC-Systemen, siehe Marantz Phono-Eingang, bis auf weiteres.

MfG,
Erik
Wy_Shix
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 01. Nov 2015, 15:22
Danke für die schnelle Antwort!
Bei Nagaoka hatte ich schon über das MP150 oder 200 nachgedacht.
Was ist mit dem Denn DL103-R und dem Ortsfon 2m Bronze wenn ich die Fummelei ausser Acht lasse?
Da ich mir einen Vorverstärker (bin da zur Zeit unschlüssig zwischen Lehmann Audio Black Cube Statement ,Graham Slee GramAmp 2 SE und der Pro-ject TubeBox S)holen möchte könnte doch auch ein MC in Betracht kommen?
Hatte aufgrund meiner Preisvorstellung als möglichen Mc den Dynavector 10x5 ins Auge gefasst...

Irgendwie nicht so einfach die Frage ohne mal akustische Vergleiche zu haben. Der Händler hatte mir den RP6 mit dem Goldring 2200 vorgestellt, aber irgendwie werden doch andere Tonabnehmer bevorzugt...
akem
Inventar
#4 erstellt: 01. Nov 2015, 15:45
Beim Rega-Arm würde ich für ein 2M Black plädieren. Wenn Du beim Händler alles zusammen kaufst, sollte ein Paketpreis drin sein, mit dem das 2M Black die gesetzten 500 € locker unterschreitet.

Gruß
Andreas
akem
Inventar
#5 erstellt: 01. Nov 2015, 16:06

Wy_Shix (Beitrag #3) schrieb:

MP150 oder 200
Denn DL103-R
2m Bronze
Lehmann Audio Black Cube Statement ,Graham Slee GramAmp 2 SE und der Pro-ject TubeBox S
Dynavector 10x5


Die Nagaokas haben stumpfe Ellipsen als Nadel. Gemessen am Preis mangelhafte Auflösung und zumindest beim MP150 ist es auch mit der Spielfreude nicht so weit her.
Für das Denon DL103 (mit oder ohne R) ist der Rega-Arm zu leicht. Außerdem haben die Denons nur Rundnadeln mit entsprechend bescheidener Auflösung und Verzerrungsarmut.
Die Nadel des 2M Bronze ist gemessen am Preis recht bescheiden. Für das Geld gibt es definitiv Besseres. Beim 2M Black sieht es anders aus. Das ist zwar erstmal nochmal deutlich teurer, ist sein Geld aber wert und legt sich auch mit guten MCs an. Fummelei ist übrigens beim Rega-Arm nicht, weil der Rega-Arm hinter dem System offen ist (bei SME-kompatiblen Headshells sieht das vielleicht anders aus).
Das Dynavector hat eine einfache Ellipse als Nadel. Mit der Auflösung und Verzerrungsarmut ist es da also auch nicht allzuweit her. Das 20er Dynavector wäre schon was Leckeres, aber das ist wohl außer Reichweite.

Alternativen für ~500€:
- Goldring Eroica
- Audio Technika AT33 PTG
- Audio Technika AT-OC9 mk2
Generell muß man aber sagen, daß der Rega-Arm für MCs nur bedingt tauglich ist, da er mit seinen 11,5g effektiver Masse nicht besonders schwer ist. Hier muß man also darauf achten, daß die Compliance eines MCs die 15 nicht (nennenswert) unterschreitet.

Zu den Pres:
Der imho beste der genannten Pres ist der Graham Slee. Alternativ möchte ich die Musical Fidelities nennen. Selbst die kleinen VLPS 1 und 2 und vermutlich auch deren Nachfolger V90LPS sind schon so gut, daß selbst Tonabnehmer der 1 Kiloeuro-Klasse nicht wirklich limitiert werden. Sind aber leider nicht einstellbar aber das ist der Graham Slee ja auch nicht.
Einen Lehmann Black Cube SE hatte ich mal, der hat mir zu behäbig geklungen.

Gruß
Andreas
MAG63
Stammgast
#6 erstellt: 01. Nov 2015, 16:32
Wie Andreas schon geschrieben hat, würde ich am Rega das Ortofon 2M Black nehmen, dass passt nahezu perfekt zum Arm und ist mMn. momentan eines der Besten MM Systeme. Alternativ wäre da noch das Audio Technica AT150MLX zu nennen, dass sollte mit dem Rega harmonieren, kann aber von den Anschlusswerten kritisch sein.

Als MC bis 500,- € ist da noch das Audio Technica AT 33PTG II zu nennen.

Je nach Wahl des Systems wäre ein einstellbarer PreAmp von Vorteil, wie es beim Trigon Vanguard II der Fall ist, aber auch andere Pres bieten diese Möglichkeit.
Wuhduh
Inventar
#7 erstellt: 01. Nov 2015, 20:41
@ akem:

Hattest Du denn schon einmal das Dynavector 10X4 oder 10X5 ? UND es an verschiedenen Tonarmen bzw. Laufwerken länger gehört ?

MfG,
Erik


[Beitrag von Wuhduh am 01. Nov 2015, 20:59 bearbeitet]
akem
Inventar
#8 erstellt: 01. Nov 2015, 21:01
Nein. Mir ist die Nadel zu schlecht...
Aber die drei nächstgrößeren kenne ich, wobei mir das XX-2 nicht gefallen hat. Klang mir zu dunkel.
Vom 20er hab ich die mk1 Variante.

Gruß
Andreas
arizo
Inventar
#9 erstellt: 01. Nov 2015, 21:03
Ich habe auch einen RP6 und nutze ein Benz ACE L.
Das Benz habe ich gebraucht für unter 500€ bekommen.
Ein Goldring Eroica fand ich irgendwie sehr langweilig am Rega.
Mittlerweile habe ich einen Thorens TD 160 Super dazu bekommen und da passt mir persönlich das Goldring besser, auch wenn es eigentlich nach den Werten her anders herum sein müsste...
Wuhduh
Inventar
#10 erstellt: 02. Nov 2015, 00:50
Nabend !


akem (Beitrag #8) schrieb:
Nein. Mir ist die Nadel zu schlecht...
Aber die drei nächstgrößeren kenne ich, wobei mir das XX-2 nicht gefallen hat. Klang mir zu dunkel.
Vom 20er hab ich die mk1 Variante.

Gruß
Andreas


Ich würde es sehr begrüßen, wenn Du einige Bildungslücken " zeitnah " schließen würdest und die Leser nicht wiederholt mit Deinem unsäglichen Nadelschliffetischismus und Inkompetenz konfrontieren würdest.

Du hast meine Frage konkret beantwortet und ich werde nicht mit meiner Interpretation Deiner Antwort alleine sein, daß Du demnach keinerlei praktische Erfahrungen hast. Selbst wenn Du möglicherweise ein paar englischsprachige Meinungen, Kommentare und Testberichte gelesen hättest: Halte bitte einfach den Schnabel, wenn Du nicht mitreden kannst. Du nervst schlichtweg !

Im realen Leben wird im Analogbereich schon genug Blödsinn von halbgebildeten Privatleuten und Händlern verbreitet. In deren Kielwasser sollte bitte niemand auf virtueller Ebene mitschaukeln und für Verwirrung sorgen.

Das kann Folgen haben ... Kunde beim Händler: " Die im Hifi-Forum haben zu dem System aber etwas ganz anderes geschrieben ...... "

Ich kann nur soviel sagen, daß das DV-10X-soundso mit einem Marktpreis von ca. 350,00 Euro unter relativ optimalen Bedingungen richtig Spielfreude und entspannten Hörgenuß entwickeln kann, während andere, durchaus teurere, Tonabnehmer viel zu feingeistig-zappelig zu Werke gehen.

Und überhaupt: Eine miserable Abmischung kann mit einem hochwertigen Nadelschliff noch schlimmer klingen. Dann hilft nur ein TA-Wechsel oder der Verkauf des jetzt unerträglichen Vinyls. Welcher Schallplattenfan will sich so etwas wiederholt antun ?

MfG,
Erik
akem
Inventar
#11 erstellt: 02. Nov 2015, 13:19
Ich hatte schon genug Systeme mit dem gleichen Nadelschliff wie das 10er Dynavector. Und gewisse Defizite in Sachen Auflösung und Verzerrungsarmut waren all diesen Systemen gemeinsam. Woran das nun wohl gelegen haben mag???
Als Ingenieur hab ich durchaus gelernt, Ursache und Wirkung miteinander in Verbindung zu bringen. Und ich kenne auch die theoretischen Grundlagen, die dahinter stehen. Also kann ich Beobachtungen analysieren und Schlußfolgerungen daraus ziehen.
Es mag ja sein, daß das 10er Dynavector tonal okay ist und auch die Spielfreude mag gut sein. Ja, schön. Kann das Abtastverzerrungen und mangelnde Auflösung kompensieren? Nö. Und daß ein scharfer Schliff eine schlechte Abmischung noch schlechter klingen läßt glaubst Du doch hoffentlich selber nicht...

Gruß
Andreas
Wy_Shix
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 02. Nov 2015, 19:54
Ich danke euch erstmal für die vielen Antworten und Meinungen . Jetzt werd ich mal gucken was für Angebote man bekommen kann. Da man für jeden gesparten Taler auch die eine oder andere ne neue Schallplatte holen kann. Denn neben der Technik will man ja auch was für die Ohren haben.
.JC.
Inventar
#13 erstellt: 04. Nov 2015, 09:36
Moin,


Wuhduh (Beitrag #10) schrieb:
Halte bitte einfach den Schnabel, wenn Du nicht mitreden kannst.


das ist schon arg dreist !
Was soll das werden, bist du die FoSi ?

Der Tipp von arizo scheint mir der Beste zu sein.
Ich selbst empfehle das AT 150 MLX sehr gut u. unkompliziert (bei niedrigen Kapazitäten)
u. vergleichsweise recht günstig.

Ein Denon DL 110 ist auch noch eine Möglichkeit.
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 04. Nov 2015, 10:35
Hallo!

Weder ein DL-110 noch eines der AT-Systeme ML-150-MLx /440-MLa passt optisch und technisch wirklich optimal zu einem Rega, hier würde ich auf ein 2M-black, -zumindestens aber auf ein VM-silver/OM(S)-40 setzen-.

Ein DL-110 liefert im Rega-Tonarm ein recht hartes sogar ein wenig schroffes Klangbild das -je nach Musikmaterial-, zuweilen arg gestresst klingen kann, -wobei das DL-110 im richtigen Tonarm die Ruhe selbst sein könnte.

Die beiden Audio-Technicas sind an sich gute Systeme, sind aber durch ihre knappe Kapazitätsspanne bei der üblichen Rega-Kabellage alles andere als leicht (Kabelkapazität: 150-160 pF) hier würde die mögliche Ersparniss durch das P/L-Verhältniss der AT-Systeme durch den Erwerb eines entsprechenden anpassbaren externen Entzerrers wieder mehr als aufgefressen.

MFG Günther
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Tonabnehmer für Rega P3/24 /Rb301 gesucht. Bis ca. 500?
delocke01 am 30.07.2010  –  Letzte Antwort am 02.08.2010  –  12 Beiträge
Rega RP6 ruckelt beim Anlauf
friction78 am 01.09.2013  –  Letzte Antwort am 02.09.2013  –  11 Beiträge
Rega RP6
HiFi-Tweety am 17.03.2012  –  Letzte Antwort am 13.06.2012  –  40 Beiträge
DRINGEND: Tonabnehmer gesucht
khabag am 21.08.2012  –  Letzte Antwort am 23.08.2012  –  5 Beiträge
Rega RP6 Exact oder RP3 Piano TTPSU mit teurerem Tonabnehmer
leadtodeath am 25.04.2012  –  Letzte Antwort am 01.05.2012  –  30 Beiträge
REGA Tonabnehmer ????
zevon am 24.09.2004  –  Letzte Antwort am 24.09.2004  –  3 Beiträge
Tonabnehmer, Rega?
Jo... am 24.11.2006  –  Letzte Antwort am 26.11.2006  –  3 Beiträge
Rega RP6 versus Music Hall 7.1 / 9.1
herschell_g_lewis am 18.04.2013  –  Letzte Antwort am 21.04.2013  –  8 Beiträge
Welcher Tonabnehmer für Rega RB 300?
Chris64 am 15.06.2004  –  Letzte Antwort am 16.06.2004  –  8 Beiträge
Tonabnehmer für Rega Planar2
Silence am 28.09.2003  –  Letzte Antwort am 04.10.2003  –  8 Beiträge
Foren Archiv
2015

Anzeige

Produkte in diesem Thread Widget schließen

Aktuelle Aktion

Hersteller in diesem Thread Widget schließen

  • Rega

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder818.101 ( Heute: 5 )
  • Neuestes MitgliedCopyCat
  • Gesamtzahl an Themen1.365.500
  • Gesamtzahl an Beiträgen18.007.510