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Unsymmetrisches System retten M95EDM

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Geizhals1963
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 07. Dez 2015, 18:03
Hallo liebes Forum
Gibt es jemanden der schon erfolgreich versucht hat ein System zu retten?
Wie schon beschrieben habe ich ein M95EDM das extrem unsymmetrisch abspielt ca. 90% links zu 10% rechts.
Hören kann man den linken Kanal aber noch.
Ich habe es mal,man kann ja vermtl. nichts schlimmer machen, WD40 ins System gesprüht.
Bei festen Eckventilen(Bad), schwergängigen Schließzylindern usw. hat es auch geholfen.
Klar ein System ist was ganz Anderes. Aber ich habe gehört, hier kann es auch zu Korrosionen kommen.
Da wäre ich dann wieder beim WD40.
Liebe Forumnianer eine Bitte:
Wem das alles zu blöd, unsinnig o. ä. ist, der ingoriert meine Frage bitte einfach.
Danke
Viele Grüße Rainer
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 08. Dez 2015, 09:35
Hallo!



...... ca. 90% links zu 10% rechts.........


Bist du eigentlich sicher das der rechte Kanal überhaupt noch funzt? Möglicherweise ist der geringe vorhandene Signalanteil auf Kanalübersprechen zurückzuführen.

Zur Sicherheit solltest du hier einmal den Rechten Kanal einzel einstecken.

M.E. liegt hier einer der üblichen Fälle vor das bei einem alten System entweder die Spule einen Schluß hat oder sich ein Lötpunkt gelöst hat.

Beidemale dürfte dann der Kanal aber absolut Tot sein.

MFG Günther
akem
Inventar
#3 erstellt: 08. Dez 2015, 14:41
Einfach mal den rechten Kanal mit nem Multimeter durchmessen. Wenn er so deutlich leiser ist gehe ich auch von Übersprechen aus, sprich, die Spule ist vermutlich hin. Reperatur dürfte unmöglich sein wenn nicht der Draht unmittelbar am Anschlußstift gebrochen ist. Aber selbst dann müßte man a) das System zerstörungsfrei öffnen können und b) diesen hauchdünnen, lackisolierten Draht erstmal löten können...
Meine Meinung: lohnt sich nicht, da noch irgendeinen Aufwand reinzustecken. Durchmessen, ob der Kanal nen Schuß hat, um die Neugier zu befriedigen und das gute Gewissen zu haben, nicht was potentiell noch funktionsfähiges in die Tonne befördert zu haben...

Gruß
Andreas
Geizhals1963
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 13. Dez 2015, 12:43
Hallo
Ich habe das System demontiert und kann es jetzt in die Firma mitnehmen um es zu messen.
Ich habe ein DMM daheim aber ein RLC Meßgerät habe ich nur im Betrieb.
Gibt es Werte, die ich erwarten kann, oder reicht der Vergleich der beiden Kanäle?
Viele Grüße und einen schönen dritten Advent.
akem
Inventar
#5 erstellt: 13. Dez 2015, 13:07
Der ohmsche Widerstand intakter Spulen bei einem MM kann in einem breiten Bereich liegen: etwa 300 Ohm bis rauf zu 1,5 Kiloohm. Rechts und links sollte natürlich gleich sein, eine gewisse Abweichung um ~5% ist normal und im wesentlichen auf die "wacklige" Kontaktierung mit den Meßspitzen zurückzuführen.
Aber wie willst Du das System im zerlegten Zustand transportieren ohne es komplett zu zerstören Es ist ja schon schwierig, es zerstörungsfrei zu zerlegen... eben weil die Drähte so hauchdünn sind und ratzfatz reißen...und man sieht sie noch nicht mal wirklich...

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#6 erstellt: 13. Dez 2015, 14:23
Tag,

für ein M95 sind 1550 Ohm mit 650 mH ohne Kanalgleichheit zu erwarten (schmunzel).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 13. Dez 2015, 19:48 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 13. Dez 2015, 17:48
Hallo!

@Andreas

Ich denke mal er meint das er es vom Tonarm abgeschraubt hat, -nicht das er es zerlegt hat.

MFG Günther
Geizhals1963
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 13. Dez 2015, 19:40
Hallo Hörbert
Sich unmißverständlich ausdrücken ist fast unmöglich, da man nicht weiss was der Leser für Vorstellungen hat.
Völlig richtig, bisher habe ich das System nur von der Headshell montiert. Messen kommt nächste Woche; mir fehlen die Meßgeräte daheim. Wenn alles wie erwartet ist(also ein Kanal nicht meßbar), werde ich das System mal unters Mikroskop legen und überlegen wie man es öffnen kann.
Sollte es jemanden interessieren kann ich ja schreiben was ich gefunden habe.
Viele Grüße und noch einen schönen Sonntag Abend Rainer
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 14. Dez 2015, 09:14
Hallo!

Natürlich mußt du selbst am besten wissen inwieweit sich (für dich) Investionenn von Zeit und wohlmöglich Geld auszahlen indem du versuchst das alte M-95 wieder fit zu kriegen.

Zumeist ist hier allerdings alle Mühe vergebens da der Lackdraht aus dem die Spulen bestehen intern einen Schluß hat der dadurch zustandekommt das der uralte Lack rissig wird und wegbröselt.

Ein Austausch der Spulen wäre sicherlich möglich aber woher nehmen?

Aber öffnen und nachschauen lohnt sich natürlich allemal, die genaue Ursache des Kanalausfalles dürfte nicht nur für mich interessant sein. Das habe ich bei einigen alten AKG´s, Elacs`und Shures auch getan und weiß deshalb auch das die Spulen in der Regel einen Schluß haben, aber immerhin gab es auch einige Exemplare bei denen der Draht einfach von den Pins abgerissen war.

MFG Günther
raphael.t
Inventar
#10 erstellt: 14. Dez 2015, 10:01
Hallo Günter!

Ja, bei AKGs kommt das vor, dass ein Drähtchen bei den Pins abreißt, bei der Serie, die durchsichtig ist, habe ich das zwei oder dreimal erlebt, aber es ist mir noch nie gelungen, den hauchdünnen Kupferdraht wieder zu fixieren. Vielleicht bin ich ja Grobmotoriker, bei mir ist jeder Versuch gescheitert, den Rest des Anschlussdrahtes auch nur in die Nähe des betreffenden Pins zu bekommen und ich habe Uhrmacherwerkzeug verwendet. Das Zeug ist abgerissen und war kürzer als vorher, nicht mehr zu gebrauchen.
Aber es gibt Myriaden von M95 Korpussen, die irgendwo in Schubladen herumliegen, an Nachschub besteht also kein Mangel.
Ich habe allerdings kein einziges Shure erlebt, das einen Generatorriss gehabt hätte und es sind Dutzende, die durch meine Hände gegangen sind.
AKG ja, Grado auch, Ortofon ebenfalls, interessanterweise alles MI-Systeme, die Generatorprobleme aufweisen.
Aber da ich nicht Superman mit dem Röntgenblick bin, kann ich eine Unterbrechung im Inneren auch für Shure nicht generell ausschließen.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael
akem
Inventar
#11 erstellt: 14. Dez 2015, 10:50
Naja, es gäbe immerhin die Möglichkeit, eine Windung von der Spule abzuwickeln. Das gibt einem dann wieder ein paar mm Spielraum.

Gruß
Andreas
Geizhals1963
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 15. Dez 2015, 19:21
Hallo liebes Forum
Die Messungen habe es, wie erwartet, bestätigt; der eine Kanal ist ok, der andere nicht.
Die von Albus angeggebenen Werte passen sehr genau(hab' ich auch nicht anders erwartet)*)
Der defekte Kanal ist hochohmig und hat eine riesige Induktivität.
Ich habe versucht das System zu öffnen. Vom Kunststoffkorpus konnte ich es abziehen und die Metallhaube entfernen. Was man sieht, ist ein voll vergossenes Etwas. Keine Drähte, einfach ein vergossenes Teil. Ich habe die Teile wieder zusammengesteckt und aufgegeben.
Ein kleiner Scherz ist hoffentlich erlaubt:
@Raphael wieviel ist eine Myriade - 1?
Wenn Du mir eines verkaufst, hast Du genau diese Summe.
Was will ich damit sagen, ich würde gern ein günstiges, 100% funktionierendes M95EDM(oder eine ähnliches in das meine beiden neuen Nadeln passen) incl. Headshell kaufen. Leider finde ich in der Bucht keines und im Hifi Forum darf ich nicht kaufen. Also hilft der Hinweis mit den vielen in Schubladen befindlichen M95 an dieser Stelle nicht.
So, damit bin ich mit dem System fertig.
Viele Grüße an alle die sich beteiligt haben und an die, die sich rausgehalten haben, weil ihnen die ganze Sache zu blöd war.
Viele Grüße Rainer
*) Sag mal Albus, warst Du in deinem früheren Leben mal ein Plattenspieler?
Jazzy
Inventar
#13 erstellt: 15. Dez 2015, 19:24
[quote]Sag mal Albus, warst Du in deinem früheren Leben mal ein Plattenspieler?[/quote]
Es muss mal gesagt werden: unser Albus ist ein Schatz


[Beitrag von Jazzy am 15. Dez 2015, 19:25 bearbeitet]
Geizhals1963
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 15. Dez 2015, 19:31
Hallo Jazzy
Du hast völlig recht; Albus ist ein "RIESIGER" Schatz.
Er konnte mir bisher immer helfen und hat nie die Geduld mit mir verloren(das kenne ich auch ganz anders).
Daher hier nochmals: Ein DICKES FETTES DANKESCHÖN an Albus.
Viele Grüße Rainer
Albus
Inventar
#15 erstellt: 15. Dez 2015, 20:29
Guten Abend,
und guten Abend Sven, guten Abend Rainer,

hoho! Lauter nette Leute hier versammelt! Ich danke vielmals für die freundlichen Worte! Sven Rainer

Beste Grüße
Albert
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 16. Dez 2015, 10:03
Hallo!

@Geizhals1963


..... und im Hifi Forum darf ich nicht kaufen. .........


Sorry, sorry, sorry, das ist ein Irrtum den wohl ich verschuldet habe.

Du darfst natürlkich jederzeit etwas hier kaufen, -bloß verkaufen darfst du (noch) nichts.

.. mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa...

MFG Günther
raphael.t
Inventar
#17 erstellt: 17. Dez 2015, 10:44
Hallo Günter!

Ich habe dem TE ein Mail geschickt, aber das dürfte er noch nicht gelesen haben. Selbstverständlich kann er einen M95 EDM-Korpus von mir haben, ich habe vier oder fünf über, die ich nicht benötige, der Versand dauert halt deutlich länger von Österreich.
De Nachteil von den Shure-Systemen M 75 oder 95 ist grundsätzlich der, dass man elendslange Schrauben zur Befestigung braucht, was aber im gegenständlichen Fall ohne Belang ist.

Grüße Raphael
Geizhals1963
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 17. Dez 2015, 20:00
Hallo Günter
Vielen Dank für Deine Mail an Raphael.
Ich habe eben geantwortet.
Viele Grüße Rainer
Geizhals1963
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 18. Dez 2015, 19:13
Hallo Günter
Jetzt weiss ich, daß mein Kaufwunsche(den ich weiterhin hege) als sinnlos angesehn wird(Absage für den Kauf erhalten).
Was solls, ich hätte halt gern ein montiertes System mit Headshell und Nadel als Reserve daheim.
Neue Nachbaunadel habe ich ja 2 Stück. Die kann ich jedoch ohne System nicht brauchen.
Was solls, nicht jeder Wunsch wird einem erfüllt.
So werde ich halt weiter in der Bucht suchen. Vielleicht werde ich auch wieder ein Opfer, wie beim Kauf des Mitsubishi(als 100% ok gekauft, mit abgebrochner Nadel und defektem System erhalten). Was sollś das ist mein Luxusproblem.
Viele Grüße Rainer
P.S.
Echt schade, daß ich auch im Forum kein intaktes M95EDM finde.
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 18. Dez 2015, 22:53
Hallo!

@Geizhals1963

Ich habe leider auch keines übrig, das einzige das ich habe nutze ich zuweilen selbst und das ist mit einer neuwertigen NOS-Nadel versehen.

Was passt bei dem von raphael.t denn nicht?

MFG Günther
Geizhals1963
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 14. Jan 2016, 18:30
Hallo Albus
Ich hoffe Dir geht es gut.
Ich brauche wieder mal Dein Fachwissen.
Ich habe mir 3 gebrauchte Systeme gekauft; Stanton TH 500 MK II und MK III sowie ein TH 680 EE.
Da ich immer noch keine Headshells gekauft*) habe, wollte ich gern mal die Werte für die Widerstände und die Induktivitäten wissen. Kannst Du da helfen??
Viele Grüße Rainer
*) Ich habe irgendwie etwas gegen neu kaufen, wenn man sowas auch gebraucht bekommt.
Ich mag halt die Wegwerfgesellschaft nicht.
Am liebsten würde ich ja jemanden finden, der mehrere Headshells incl. Kabel und Schrauben verkaufen möchte.
akem
Inventar
#22 erstellt: 14. Jan 2016, 19:16
Laut http://new-hifi-classic.de/files/TA-Daten.pdf will das 680 die üblichen 47kOhm bei 275pF sehen. Allerdings hat es laut dieser Liste niedrige 0,82mV Ausgangsspannung. Für einen MM-Eingang zu wenig, für einen MC-Eingang vielleicht schon zu viel. Weder Fisch noch Fleisch...
Für das 500E mk2 gilt das gleiche, gleicher Abschluß, Ausgangsspannung schmale 0,8mV. Das mk3 ist nicht gelistet.
Tja, schau am besten, daß Du die Dinger asap wieder los wirst... Hättste lieber vorher gefragt...
Immerhin soll wenigstens das 680 klanglich ganz gut sein, was aber wohl nur für die Kombination mit Originalnadel gilt. Das 500 hatte glaub ich nur eine gebondete Ellipse mit 11x18µm. Etwa das Niveau des Audio Technika AT95...

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#23 erstellt: 14. Jan 2016, 19:19
Tag,
und Tag Rainer,

nachgesehen habe ich dann in der Library der Vinylengine unter den Materialien zu Produkten des Herstellers STANTON.
Danach lauten die Systemimpedanzen wie folgt:
- für die Modelle der 500er-Serien jeweils 535 Ohm mit 400 mH
- für die 680er-Serien jeweils 1300 Ohm mit 930 mH
Die empfohlenen Abschlussbedingungen sind gleichermaßen 47 kOhm mit 275 pF.
Für die 500er ergibt sich daraus eine elektrische Hochtonresonanz bei 15,2 kHz mit Güte (Q) von 1,23, dagegen für die hochinduktiven 600er bei 9,9 kHz mit Q von 0,81 (Simulationsprogramm des japanischen Gentleman-Experten mit Namen Yosh verwendet).

Ach, die Suche nach Montagematerial, Headshells, Schrauben verschiedener Länge, Distanzplättchen, passende Muttern - gutes Material rückt kein Liebhaber bereitwillig heraus, der weiß eben nicht, wann er selbst wieder danach würde suchen müssen...

Freundlich
Albus
Geizhals1963
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 15. Jan 2016, 19:29
Hallo akem
Danke für Deine Antwort.

Hallo Albus
Danke für Deine Antwort.
Ich weiss, Musikhören ist Geschmackssache, würdest Du die Stantos auch gleich in die Tonnen treten?

Viele Grüße Rainer
Albus
Inventar
#25 erstellt: 15. Jan 2016, 20:38
Tag,
und Tag Rainer,

nein, nein - nicht wegwerfen, auf keinen Fall. - Tonabnehmer, für Grundnutzenzwecke gedacht, verdienen sorgfältige Einrichtung in mechanischer und elektrischer Hinsicht. Dann ist erst realisiert bzw. erkennbar, was der Hersteller mit seinem "Brot-und-Butter"-Produkt gewollt hat. Und man wird bemerken, die Sorgfalt lohnt sich in der großen Mehrzahl der Tonabnehmer der unteren Anspruchsklassen.

Freundlich
Albus
Geizhals1963
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 16. Jan 2016, 15:47
Hallo Albus
Danke für Deine nette Antwort.
Dann werde ich mich mal doch nach Headshells umsehen.
Was muß ich denn dabei beachten; das TH 680 und die TH 500 sind doch sehr unterschiedlich in der Bauhöhe.
Viele Grüße Rainer
P.S.
Wo würdest Du die Headshells kaufen ?
Albus
Inventar
#27 erstellt: 17. Jan 2016, 11:24
Tag,
und Tag Rainer,

nun, die - wie du sagst "netten Worte" sind Praxis guten Qualitätsmanagements von Warenproduzenten - bei Grundnutzenprodukten kommt es wegen der Bedeutung der hohen Absatzzahlen auf Einhaltung der zugehörigen Qualitätsforderungen an. Und so in der Verwendungssituation...

Ist ein Tonarm in der Höhe nicht anpassbar, die BDA gibt Informationen dazu? Dann: Bauhöhen zwischen 20 mm (DIN-Maximum) und geringen 13 mm bei vereinzelten Herstellern, typische Höhen von Tonabnehmern liegen bei 16-18 mm, kann man auf unterschiedlichste Art und Weise handhaben.
Man nehme Distanzplättchen oder Distanzröhrchen, verschiedentlich Zubehör von HS-Produkten, auch mit passend gewählten Plattenmatten gelingt der Ausgleich, oder einer schneidet sich aus Kunststoff, Hartgummi, Holz oder Metall die fehlenden Millimeter an Höhe zurecht.
Oder, bei einer nur geringen Abweichung zwischen Idealhöhe und Realhöhe (und erkennbar vorn zu tief liegendem Tonarm) von 2 mm oder weniger, lässt man alles praktisch so ohne Eingriff in akribischer Absicht. Und dass solange, wie der Abtastdiamant nicht (Lupe seitlich in Stellung bringend) markant schief nach links in der Rille steht (unter Auflagekraft leicht \ ist in Ordnung, als optimal gilt annähernd |).

Weiter kann ein deutlicher Höhenunterschied (3 mm oder mehr) vermindert werden durch geschickte Wahl einer Headshell. Es gibt HS mit gegenüber den SME/EIAJ/JIS-Standards um einige Millimeter tiefer liegender Befestigungsebene (0,5-3,0 mm). Derartige HS sind vom Typ Technics für die Plattenspieler SL1200-er Serie (gab es auch mehrere von Audio Technica, mehrheitlich aber nicht mehr neu). Die sehen -Techncis-Art - so aus wie die Produkte des Thakker HS-10, HS-11 - nachgebaute Technics-HS. Womit ich auch vorschlage, sich wegen einiger HS bei Thakker umzusehen: https://www.thakker.eu/zubehoer/headshells-tonarme/?aoff=45

Nicht gut brauchbar sind die HS-12, HS-13 (gehen leicht kaputt nach nur einer Nutzung). Brauchbar sind die genannten Thakker HS-10, HS-11, HS-14, AT-HS10.

Stanton - hatte im originalen Verpackungs- und Lieferzustand jeweils Montagehilfen aus Kunststoff für Befestigung von oben bzw. von unten sowie Schrauben unterschiedlicher Beschaffenheit beigelegt, die Kunststoffblöckchen dienten zugleich als Distanzausgleich. Gebraucht wird davon kaum etwas mitgekommen sein. So ist das eben.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 17. Jan 2016, 11:33 bearbeitet]
Geizhals1963
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 23. Jan 2016, 15:33
Hallo Albus
Ich habe heute meine bestellten Headshells bekommen.
Kannst Du mir bitte noch mal sagen wie die System montiert werden müssen. Ich hatte mir 51 mm vom Anschlag(schwarzer Gummiring) der Headshell bis zur Nadelspitze gemerkt. Ist das richtig?
Sorry für die Frage; ich habe meine Beiträge durchgelesen die 51 mm aber nicht mehr gefunden.
Viele Grüße Rainer
P.S.
Ich habe mir 4 Zomo Headshells incl. Schrauben gekauft. Ich hoffe, ich habe nicht wieder alles falsch dabei gemacht.
Albus
Inventar
#29 erstellt: 23. Jan 2016, 19:17
Tag,
und Tag Rainer,

das gesuchte Maß ist 50,8 mm (zwei Zoll, 1 Zoll = 25,4 mm) - woraus du in praktischer Haltung gut 51 mm gemacht haben könntest. Abstand Gummiring bis Nadelspitze, ja.
Die Zomo Headshells kenne ich nicht. Ob sie taugen wird sich ja zeigen.

Freundlich
Albus
Geizhals1963
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 24. Jan 2016, 10:23
Hallo Albus
Vielen Dank für Deine Antwort.
Noch einen schönen Sonntag
Viele Grüeß Rainer
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