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Ortofon OM 20, OM 20 Super oder OM 30 Super ?

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Arktus87
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 07. Jan 2016, 19:00
Hallo Liebe Foren Gemeinde

Ich habe zwar schon viel gegoogelt bin aber noch unschlüssig.

Eins der drei oben genannten TA´s soll es werden.
Der Dreher ist ein Dual CS 455 (Nicht CS455-1).

der Amp ist ein Technics SU V 500 (Daten siehe hier)

Musikalisch wird viel gespielt von Rock über Pop bis hin zu Klassik. HipHop und Rap garnicht.

Ich habe zwar die Befürchtung das ich hinterher vielleicht auch nicht schlauer bin, aber ein Forum lebt ja auch von solchen Threads.

Vielen Dank schonmal im Voraus.

LG
akem
Inventar
#2 erstellt: 07. Jan 2016, 19:31
Der Technics hat eine Eingangskapazität von 150 oder 180pF (die Zahl in der Mitte ist dem Schaltplan nicht so eindeutig zu entnehmen). Dazu das Kabel des Dual, dann bist Du bei rund 300pF.
Damit kommen sowohl der OM als auch der Super-OM Generator klar.
Die Nadeln 20 und 30 haben imho ein schlechtes Preis-Leistungsverhältnis. Die 40er ist nicht mehr so arg viel teurer wie die 30er Nadel, dafür ist der klangliche Sprung von der 30er zur 40er Nadel imho der größte in der ganzen Systemfamilie. Und: die 40er Nadel hält knapp doppelt so lange wie die 30er Nadel und rund 2,5 mal so lange wie die 20er.

Gruß
Andreas
Arktus87
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 07. Jan 2016, 19:53
Danke für deine Antwort, also von dir klare Empfehlung für die 40er.
Marsilio
Inventar
#4 erstellt: 07. Jan 2016, 20:08
Ich schliesse mich Andreas Empfehlung vorbehaltlos an. Ich habe das OM-40 selber und finde es ein im positiven Sinne neutral ("CD-like") klingendes, sehr gut auflösendes Tonabnehmersystem.

LG
Manuel
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 07. Jan 2016, 21:03
Nabend !

Ein OM20 wird an dem einfach gestrickten Spieler mit verschiedenem Musikmaterial auch Hörfreude bereiten, ohne das Budget zu belasten. Lieber Vinyl kaufen, eine ordentliche Carbonfaserbürste und eine Korkmatte.

MfG,
Erik
8erberg
Inventar
#6 erstellt: 07. Jan 2016, 21:18
Hallo,

na... der Tonarm des Duals ist nicht übel. Wenn der nur einen gescheiten Motor ausserhalb des Subchassis hätte... hätte, hätte Fahrradkette...

Aber ich hatte einen baugleichen Tonarm und kann aus eigener Erfahrung zustimmen, dass die 20er Nadel genau richtig ist. Der Mehrpreis für die 30er lohnt nicht, eher den sauren Drops lutschen und sich dann an einer 40er Nadel freuen.
Die sollte allerdings ganz exakt justiert werden, FG-Schliffe sind da recht pingelig

Peter
Arktus87
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 09. Jan 2016, 02:28
Ich habe nach einigem hin und her überlegen dann auch doch zur 20er Nadel gegriffen. Ich kann ja nach einer Zeit immer noch Upgraden. Aber ich danke euch für eure Antworten.

@8erberg in wieweit beeinflusst der Motor das Klangbild? Bitte nicht falsch verstehen, ist eine ernst gemeinte Frage.
Feebe
Stammgast
#8 erstellt: 09. Jan 2016, 11:29
Servus
Ich denke Peter spricht von einer besseren Entkopplung des Motors. Ein schwingender oder stark vibrierender Motor kann sein Eigenleben durch das ganze Gehäuse bis zur Nadel/ Arm übertragen. Dies kann zu einem unruhigen Klangbild führen. Oder sogar direkt hörbar sein.
Hinzu kommt, dass das Magnetfeld des Motors in den TA einstreuen kann. Je größer der Abstand desto geringer ist die Gefahr des Einstreuens.
Gruß, Andreas
8erberg
Inventar
#9 erstellt: 09. Jan 2016, 12:01
Hallo,

jepp. Der Motor "sitzt" relativ dämlich genau im Bereich wo der Tonarm langläuft. Gut, er ist kein "Strahlemann" aber die Vibrationen überträgt er aufs Subchassis. Mit dem 503 konnte Dual das schon vor über 20 Jahren besser, da saß der Motor auf "der anderen Seite" auf der Zarge, also vom Subchassis unabhängig.

Gleichzeitig ist der Motor den Fehrenbacher in den Duals und Thorens verbaut kein Kraftpaket.
Man hat sich sogar eine Sicherungsdiode gespart die den Motor vor einer Verpolung schützt.
Sollte man aus Versehen ein falsches Netzteil anschließen und die Polung des Kabels falsch sein raucht der Chip der die Drehzahl konstant hält sofort ab.
Schade eigentlich...

Eine Justage der Drehzahl ist nur über verdeckte Schräubchen möglich und die sollte man tunlichst auch nur mit Trimmbesteck einstellen, den gleichzeitiger Kontakt von Motorgehäuse und Schraube lässt den Motor "hochdrehen".

Kleinigkeiten - aber dadurch bleibt ein bitterer Beigeschmack.

Peter
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