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denon dl 103 an leichten arm tp 30

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Bum666
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 15. Feb 2016, 08:48
Hi. Hat jemand diese combi? Kann das funktionieren?

Danke.
Gruss
jörg
akem
Inventar
#2 erstellt: 15. Feb 2016, 11:23
Wenn Du den Thorens TP30 meinst: nein, das paßt nicht zusammen. Das DL103 läuft meiner Erfahrung nach erst an Armen mit 14g aufwärts zur Topform auf. Der TP30 hat aber nur 7,5g. Da brauchst Du ein MM mit möglichst hoher Compliance. Z.B. ein Ortofon VM Silver oder sowas.

Gruß
Andreas
Bum666
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 15. Feb 2016, 11:58
Ich frage weil ich einen thorens td 115mk2 mit diesem denon dl 103 für 150€ bekommen kann. Dreher ist im erstbesitz, system laut aussage 3 jahre gelaufen. Machen oder lassen.

Danke.
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 15. Feb 2016, 12:13
Moin !

Anscheinend will der jetzige Eigentümer beides loswerden, auch wenn es zweifelsfrei zusammen nicht paßt.

DL103 mit einer Uhrmacherlupe begutachten und ein moderates Gebot für einen Solokauf abgeben.

MfG,
Erik
CarstenO
Inventar
#5 erstellt: 15. Feb 2016, 12:23

Bum666 (Beitrag #3) schrieb:
Ich frage weil ich einen thorens td 115mk2 mit diesem denon dl 103 für 150€ bekommen kann. Dreher ist im erstbesitz, system laut aussage 3 jahre gelaufen. Machen oder lassen.


Wenn beides in Ordnung ist, kaufen. Nur zusammen betreiben würde ich es nicht.
Archibald
Inventar
#6 erstellt: 15. Feb 2016, 12:49
Hallo Jörg,

auch wenn mir die Kombi etwas "schwierig" erscheint, so würde ich sie an Deiner Stelle erst einmal selbst testen. Manchmal klappt es trotz der kritischen Resonanzfrequenz ganz gut. Die Resonanzfrequenz ist ein Kriterium, das man manchmal auch ignorieren kann, wenn eine Kombi trotzdem klanglich überzeugt.

Gruß Werner aka Archibald
Bum666
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 15. Feb 2016, 13:00
Ich denke, ich nehme den dreher, wenn er noch gut aussieht. Zu system werde ich mir rein optisch kein urteil erlauben können. Aber nach einen einsatz über drei jahre an einem zu leichten tonarm dürfte das teil doch noch takko sein, oder? Mein einstieg in die vinylwelt geht ja gut los.
RelacksMax
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 15. Feb 2016, 13:16
Ob das System noch gut ist kann dir so keiner sagen. Wenns nicht misshandelt wurde sollts aber iO sein. Das DL103 ist aber ein gutes System - nicht das feinsinnigste aber es spielt schön ausgewogen. Zu beachten ist in jedem Fall, dass es sich um ein LO-MC-System handelt. Ein passender Verstärker sollte also vorhanden sein.
Bum666
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 15. Feb 2016, 13:20
Habe eine pro-ject phono box an einem yami 479. Müsste also funzen. Bei einwänden bitte melden.
RelacksMax
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 15. Feb 2016, 13:28
akem
Inventar
#11 erstellt: 15. Feb 2016, 14:04

Bum666 (Beitrag #7) schrieb:
Aber nach einen einsatz über drei jahre an einem zu leichten tonarm dürfte das teil doch noch takko sein, oder? Mein einstieg in die vinylwelt geht ja gut los.


Der Verschleiß kann an einem zu leichten Tonarm durchaus höher sein als normal. Nämlich dann, wenn das System bei Baßimpulsen nicht ordentlich geführt wird und dann unkontrolliert in der Rille umhergeworfen wird. Außerdem hält die Rundnadel des DL103 nicht besonders lange (bei Optimalbedingungen ca. 600h), was bei 3 Jahren Nutzungsdauer locker erreicht sein kann.
Ich würde das DL103 also mit einem minimalen Restwert ansetzen - als Fall für den Retipper. Vielleicht 20€ oder so...

Gruß
Andreas
Bum666
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 15. Feb 2016, 14:47
Kann mir aber nicht vorstellen, dass der hörer dieses hin und herwerfen der nadel ertagen würde, oder?
akem
Inventar
#13 erstellt: 15. Feb 2016, 15:03
Naja, das macht sich in erster Linie im Baß bemerkbar, so ne Kombi dürfte weitgehend baßfrei spielen. Wenn der jetzt aber Lautsprecher hat, die selber keinen Baß können, fällt ihm das nicht zwingend auf. Und wenn dann noch energiefreie "audiophile" Musik dazu kommt...

Gruß
Andreas
raphael.t
Inventar
#15 erstellt: 15. Feb 2016, 16:32
Hallo!

Man nehme ein wenig Knetmasse, die man in der Shell hinter dem Tonabnehmer platziert und schon ist der Arm schwerer.

Grüße Raphael
Holger
Inventar
#16 erstellt: 15. Feb 2016, 16:43

akem (Beitrag #11) schrieb:
Außerdem hält die Rundnadel des DL103 nicht besonders lange (bei Optimalbedingungen ca. 600h)


Nach sehr vielen Jahren mit vielen gebrauchten DL103ern kann ich das nicht bestätigen.
Ich habe hier sehr alte Rundnadel-103er, die, als ich sie vor Jahren bekam, garantiert schon sehr viele Stunden auf der Uhr hatten und die dann bei mir noch etliche mehr dazu bekommen haben, und ich bemerke absolut nichts von Verschleißerscheinungen.

Ich halte das für eine ebenso große Mär wie "ein DL 103 läuft nur an schweren Armen gut".
ratfink73
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 15. Feb 2016, 17:16
Ich habe das DL am Schick Arm laufen und da spielt es wesentlich besser als am SME 3012. Er ist doch um einiges schwerer. Bass ist präziser und ausgewogener.
Bum666
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 15. Feb 2016, 22:22
So,

habe das gute Stück abgeholt. Bis auf den Riss in der Haube ist er gut erhalten. Habe mal drei Bildchen angehangen. Leider habe ich meine Phono Box gerade nicht am Start, sodass ich auf nen ollen MM Vorverstärker zurückgreifen musste. Muss den Verstärker jetzt natürlich richtig dolle aufreißen, dass was rauskommt. Also noch nicht aussagekräftig bis jetzt. Fürs erste ist der Klang aber nicht unbedingt bassarm.
Ich habe leider keine Tonarmwaage, kann mich also nur herantasten, ob ein massiger Arm vorteilhafter wäre.
Kann ich zum testen zBsp. einfach mal ein 5cent stück (ca.4g) an die Headshell pappen, oder geht das garnicht. Sorry der Nachfrage, habe da keinen blassen Schimmer...

Gruß
Jörg
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Wuhduh
Inventar
#19 erstellt: 15. Feb 2016, 23:28
Nabend !

@ Archibald + Holger:

Ich gönne Euch eure Meinungen zur Verwendbarkeit eines DL103 an Tonarmen, die z. T. bis zu 50 % zu leicht für das System sind. Ihr gehört aber mit diesen Aussagen zu einer absoluten Minderheit.

@ Jörg:

Das Du keine Schimmer hast, wird der eine und andere Leser schon bemerkt haben.

Ich weise extra auf eine vorherige optische Prüfung der Nadel hin, damit wenigstens der Zustand des Nadelträgers unter einer Lupe geprüft werden kann.

Ein anderes Mitglied weißt auf die zwingend notwendige Benutzung des MC-Einganges einer Phono-Vorstufe hin.

Beides scheint Dich nicht besonders zu interessieren.

MbG,
Erik
Bum666
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 16. Feb 2016, 06:24
Moin Wuhduh,

ich finde es Klasse, dass Du und der ein oder andere es bemerkt haben, schrieb es ja auch. Das System solo für nen Zwanni zu kaufen halte ich für illusorisch, und ich stelle mich nicht mit Uhrmacherlupen in fremde Häuser. Dann hätte der Verhäufer der Rest wahrscheinlich zum nächsten Speermüll auf die Straße gestellt, und ich keinen Dreher.
Sei es drum, ich habe ihn und er läuft.
Auf eine hilfreiche Antwort auf meine Frage bin ich gespannt, wobei ich erstmal die Phono Box anschließen werde.

Da ich den MC Vorverstärker gerade nicht am Start hatte, habe ich den anderen genommen. Wollte nur grob die Funktion überprüfen.
Kann wahrscheinlich ein jeder nachvollziehen, wie es ist wenn mann neugierig ist. Alles gut.

Gruß
Jörg
raphael.t
Inventar
#21 erstellt: 16. Feb 2016, 08:21
Hallo Jörg!

Plastik-Fermit vom Installateur (Klempner) oder aus dem Baumarkt holen, Kugel formen, hinten unter die Headshell kleben, fertig! Schon ist der Arm schwerer.

Grüße Raphael
.JC.
Inventar
#22 erstellt: 16. Feb 2016, 08:31
Moin,


Bum666 (Beitrag #18) schrieb:
So, habe das gute Stück abgeholt. Bis auf den Riss in der Haube ist er gut erhalten.


was hast Du bezahlt ?

ich würde einfach einen neuen TA montieren, zB das Ortofon 520 das passt auch optisch recht gut zum TD 115 MKII

das ganze Gefummel mit dem Mikroskop ...
akem
Inventar
#23 erstellt: 16. Feb 2016, 09:49

Bum666 (Beitrag #18) schrieb:

Kann ich zum testen zBsp. einfach mal ein 5cent stück (ca.4g) an die Headshell pappen, oder geht das garnicht.


Das geht grundsätzlich schon. Knetmasse oder ähnliches ist vielleicht optisch dezenter anzubringen.
Du mußt danach halt den Tonarm neu ausbalancieren und die Auflagekraft neu einstellen.

Gruß
Andreas
Bum666
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 16. Feb 2016, 10:15
Ok. Schließe ihn wie gesagt erstmal über die phono Box an. Sollte der klang gut sein, sehe ich für das erste kein Grund zur Bastelei. Bevor ich mit gewichten hantieren, werde ich mir eine Waage kaufen. Alles andere wäre wohl zu überhastet. Danke euch!
Gruß
Jörg
Albus
Inventar
#25 erstellt: 16. Feb 2016, 12:16
Tag,

die praktische Frage lautet zunächst, dies vor allen Versuchen, etwas mit zusätzlichem Gewicht am Tonkopf zu bewerkstelligen, ob denn hinten zwischen dem Gegengewicht und der Kante des Drehlagers überhaupt noch irgend nutzbarer Zwischenraum gegeben ist oder nicht. Mehr Kopfgewicht forderte Verschiebung des Gegengewichtes an das Drehlager heran (AK beibehalten). - Achtung: dieser erste Absatz ist Unsinn - bitte die Korrektur von Andreas beachten (im Beitrag weiter unten).
Thorens gibt für das Modell TD-115/115 II ja leider keinen Zulässigkeitsbereich für das Tonkopfgewicht an (uU aus Tonabnehmer plus Zusatzgewichtsplättchen resultierend), die >9 g (DL-103 einschließlich Befestigungsmaterial) sowie die weiter vorn erforderliche Montage des DL-103 (7,5 mm Befestigungsabstand statt üblichen 9,5 mm) setzen dem leichten Arm unter Umständen schon grenzwertig zu. Wer weiß?
Ach ja, ein DL-103 kann man für Probezwecke gut auch am 47 kOhm MM-Modus anhören, der leichte Abfall in der Hochtonregion des Frequenzganges (bei 1000 Ohm oder darunter) wird dabei ausgeglichen. Das DL-103R wird vom Hersteller eh mit 47 kOhm kontrolliert (ausweislich des Datums im mitgelieferten Frequenzschrieb).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 16. Feb 2016, 13:16 bearbeitet]
akem
Inventar
#26 erstellt: 16. Feb 2016, 12:36

Albus (Beitrag #25) schrieb:

die praktische Frage lautet zunächst, dies vor allen Versuchen, etwas mit zusätzlichem Gewicht am Tonkopf zu bewerkstelligen, ob denn hinten zwischen dem Gegengewicht und der Kante des Drehlagers überhaupt noch irgend nutzbarer Zwischenraum gegeben ist oder nicht. Mehr Kopfgewicht forderte Verschiebung des Gegengewichtes an das Drehlager heran (AK beibehalten).


Es kommt zwar höchst selten vor, daß Du was Falsches sagst, aber hier irrst Du: wenn man vorne mehr Gewicht hat wandert das Gegengewicht vom Lager weg und nicht zum Lager hin...

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#27 erstellt: 16. Feb 2016, 13:15
Tag,
und Tag Andreas,

oh je und oh ja! Mein erster Absatz ist Unsinn. Ich lasse diesen Unsinn aber der guten Ordnung halber stehen. - Danke, Andreas, für die rasche Korrektur.

Freundliche Grüße
Albert
ad-mh
Stammgast
#28 erstellt: 08. Mrz 2016, 22:43
Moin,

ich habe das DL 103 jahrelang - bevor es dieses Forum gab - unwissend am MC Eingang meines Mission mit 100 Ohm betrieben. Bassarm ist es definitiv auch dort nicht.
Das System mag unbedingt an > 400 Ohm, besser 1 K Ohm angeschlossen werden.

Bei meinem Spieler passt wenigstens der Tonarm von der eff. Masse her. Das DL 103 mag übrigens gern mit höherem Auflagegewicht gefahren werden. http://www.analog-fo...gewicht-denon-dl103/

VG

Andreas
ugr|dual
Stammgast
#29 erstellt: 09. Mrz 2016, 00:20
Der Unterschied vom DL103 an 100 oder 1k Ohm ist m.E. mitunter sehr marginal. Die unterschiedlichen Angaben im Netz haben mich zum Vergleich veranlasst. Rechnerisch wäre das 1k Ohm besser und auch empfohlen. An Boxen klingt es auch besser. Am Kopfhörer klang 100 Ohm differenzierter und besser. Die sind bei mir auch etwas eigen und aufdringlich (Sennheiser Funk). Unterm Strich: marginal, aber lieber 1k Ohm nehmen.


[Beitrag von ugr|dual am 09. Mrz 2016, 00:21 bearbeitet]
Bum666
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 09. Mrz 2016, 20:02
habe mittlerweile einige Platten drehen lassen, und muss sagen dass ich rundum zufrieden bin. Habe diverse Platten auch als Original CD, teilweise habe ich keinen Unterschied bemerkt...
ad-mh
Stammgast
#31 erstellt: 10. Mrz 2016, 22:04

ugr|dual (Beitrag #29) schrieb:
Der Unterschied vom DL103 an 100 oder 1k Ohm ist m.E. mitunter sehr marginal. Die unterschiedlichen Angaben im Netz haben mich zum Vergleich veranlasst. Rechnerisch wäre das 1k Ohm besser und auch empfohlen. An Boxen klingt es auch besser. Am Kopfhörer klang 100 Ohm differenzierter und besser. Die sind bei mir auch etwas eigen und aufdringlich (Sennheiser Funk). Unterm Strich: marginal, aber lieber 1k Ohm nehmen.


Gefühlt und gehört stimmt das. Am Mission mit 100 Ohm MC Eingang, ist das DL 103 gut hörbar. An der Luxman C02 klingt es besser. Einen VV mit 1K Ohm Eingang habe ich noch nie zum Vergleich gehört.
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