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Kauberatung Elac Miracord 750II

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charlieb78
Neuling
#1 erstellt: 29. Feb 2016, 20:21
Hallo, nachdem ich mich schon länger hier eingelesen habe, bin ich nun so weit, endlich mal zuzuschlagen. Könnt Ihr mir bitte kurz eure Meinung zu folgendem Angebot mitteilen:

Ebay Kleinanzeigen Angebot

Ich habe mein altes Plattenhobby, welches vor ca. 25 Jahren mit Metal in Richtung Iron Maiden / Helloween startete wieder aufgegriffen und brauche nun einen adäquaten Dreher um auch die neu entdeckten 70er und 80er Alben (Rock und Pop) vernünftig spielen zu können.

Rest der Anlage ist im Aufbau. Ein Harman-Kardon AVR10 sowie eine Pro-Ject Phono Box sind vorhanden. Boxen vorerst mal HECO 301 + Sub Unterstützung.

Vielen dank im voraus, es folgt natürlich dann die Vorstellung der Anlage usw.. Bin wieder angefixt :-)

Liebe Grüße, Wolfgang
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 29. Feb 2016, 20:51
Nabend !

Mit so einem ollen Miracord mit bollerndem Reibradantrieb, pupsiger Tonarmmechanik und plastikhaltigem Tonarm sollteste erst gar nicht anfangen.

Der Tonabnehmer ist ein Modell aus der OD-Familie und wahrscheinlich mit der erwähnten 5er Nadel bestückt.

Du liebe Güte, was kannst Du alles alternativ fürn Hunni kaufen !

MfG,
Erik
charlieb78
Neuling
#3 erstellt: 29. Feb 2016, 21:01
Hmm, vielen Dank für die schnelle Antwort. Das Teil gefällt mir vom wertigen Aussehen her sehr gut. Zusatnd dachte ich eigentlich auch ganz passabel..

Und laut dieser Diskussion mahcte mir das Ding einen ganz guten Eindruck.
http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-8603.html

Aber ganz klar, ich fange erst an und lass mich sehr gern umstimmen, damit ich
nicht schon am Anfang auf die Schnauze flieg und die Lust verliere.

Ich habe als Alternative noch den Pioneer PL12D im Visier. Aber das zielt hauptsächlich
aufs Aussehen. Ich muss hier im Wohnzimmer etwas aufpassen, da noch jemand anderes mit draufschaut ;-)

Hast Du mir Tipps, in welche Richtung das gehen könnte. Kostenmäßig hatte ich an max. € 120,- gedacht für den Anfang. Kommt ja doch immer was dazu...

Gruß Wolfgang
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 29. Feb 2016, 23:17
Nabend, Wolfgang !

Dein letzter Halbsatz war ein " Fehler ". Es kann Dir passieren, daß sich all die Fetischisten von Jico- oder SAS-Nadeln auf Dich stürzen werden, um Dir partout einzureden, daß die Nadel XY aus Japan der Aufrüstknaller überhaupt sein wird.

Zum Budgetrahmen und Holzdekor fallen mir die alten Dual ein. Bei der passablen 6xx-Serie gab es auch Holzdekorzargen.

Ein guterhaltener Visonik CEC BD 5200 sieht in der Holzzarge auch recht ordentlich aus. Hat sogar ein Subchassis.

Einen Dual 505-3 gab es auch mit Echtholzfurnier-Zarge, die eher hell geraten war.

Bei den kleineren Pioneer PL-12 und namentlich ähnlichen Modellen aus den 70zigern könnten bald einige schwachbrüstige Motoren schwächeln.

MfG,
Erik

PS: Leude, erzählt dem Mann nix von Rosenholzzargen bei japanischen Geräten ! Sowas gibt es nicht in dem Budgetrahmen ! Und manche JVC-Zarge ist auch nur ein echtholzfurnierter Tock-tock-auweia-Bilderrahmen mit Preßspanbodenplatte.
Bendias
Stammgast
#5 erstellt: 01. Mrz 2016, 00:12
Da schliesse ich mich an: Für 120 Euro bekommst Du deutlich bessere Dreher mit Holzdekor.
gibt auch auch hübsche Zargen in weiß oder schwarz.

Beispiel:
Dual 601 mit Holzdekor:

IMG_2066


den gab es auch mit weißer Zarge, was je nach Wohnzimmer sehr gut aussah
gleiche Zarge wie im 601, aber mit anderem Model drin:

P1090431


Andere Hersteller bieten aus dieser Zeit aber auch etwas moderne Designs an und es gibt viele Modelle in deiner Preisklasse.
akem
Inventar
#6 erstellt: 01. Mrz 2016, 12:37
Der 12er Pioneer soll aber ganz ordentlich sein, was ich so gelesen hab. Aber gut, ich kenne ihn nicht aus eigener Erfahrung...
Bei Dual mußt Du aufpassen: da gibt es einige Modelle, die ihr Geld nicht wert sind und es gibt einige Modelle mit ULM-Tonarm, an denen man keine normalen Tonabnehmer montieren kann (oder man muß einen teuren Umrüst-Satz dazu kaufen) und auch die Situation mit Ersatznadeln für solche ULM-Tonabnehmer wird nicht besser. Die gerne empfohlenen Ortofon OM-Nadeln kann man zwar draufschieben, passen aber in Sachen Compliance nicht wirklich zu den UltraLeichten Tonarmen (daher der Name ULM - Ultra Low Mass...). Da bräuchtest Du Compliancewerte um die 40 damit das wirklich funzt und der Bass nicht zu dünn wird.
Aber es gibt auch ne ganze Menge nicht so populäre und bekannte Marken und "Geheimtips". Da gibt es so einige Modelle von Marken wie Saba, Toshiba, Universum, Palladium, Fisher usw. die durchaus ordentlich sind. Universum und Palladium zum Beispiel waren nur Handelsmarken, die nicht selbst produziert haben. Von Universum gab es zwar ne Menge Schrott z.B. von Schneider oder Dual, aber es gab auch sehr gute Modelle von Chuo Denki / CEC, Mikro Seiki oder Technics. Von Technics gibt es ne ganze Menge Dreher mit T4P-Tonarmen, die heute fast alle unter 100€ gehandelt werden und trotzdem gute Qualität und Ausstattung bieten. Haben halt nicht den Strunzfaktor der großen Technicse und man muß mit der Einschränkung leben, daß man nur T4P-Tonabnehmer verwenden kann (und von denen gibt es nicht mehr viele; zum Glück waren die Technics-Systeme ziemlich gut und es gibt jede Menge Nachbaunadeln dafür, die auch zum Teil sehr gut sind - die wirklich guten muß man aber auch USA oder Japan importieren...).

Guck Dir einfach mal den einen oder anderen Kandidaten aus, der Dir gefällt und der ins Budget paßt, und frag hier im Forum nach, was davon zu halten ist. Bedenke, daß bei gebrauchten Drehern fast immer zumindest eine neue Nadel fällig wird, manchmal sind auch noch andere Sachen zu machen: angefangen von einer optischen Aufarbeitung bis hin zu technischen Arbeiten wie Lageröl-Wechsel, Kabeltausch usw. Da findet sich aber sicher jemand in Deiner Nähe, der das für Dich übernehmen könnte, wenn Du das selber nicht machen kannst oder willst. Außerdem sollte der Dreher bevorzugt von Dir abgeholt werden da ein unzureichende verpackter Dreher einen Versand mit einiger Sicherheit nicht überlebt...

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 01. Mrz 2016, 21:31
Hallo!

Erik man merkt recht deutlich das du noch nie einen Pioneer PL-12x besessen oder dir auch nur näher angeschaut hast, sonst würdest du so etwas nicht schreiben:


.....Bei den kleineren Pioneer PL-12 und namentlich ähnlichen Modellen aus den 70zigern könnten bald einige schwachbrüstige Motoren schwächeln..........


Der kleine PL-12 hat einen im Vergleich z.B. mit den Bleck-Thorensen der 14x-16x Serien riesigen vierpoligen Syncronmotor und einen sehr leichten Teller. Trotdem sind werder die Rumel- noch die Gleichlaufwerte deutlich schlechter als bei den besagten Thorens-Modellen.

Nicht umsonst gilt auch heute Noch der PL-12 in allen seinen Inkarnationen als der meistverkaufte Plattenspieler der Welt. Wer mit den gnadenlosen reinen Funktionalität und der schlichten Optik des kleinen Pioneers zurechtkommt kann sich nichts besseres antun als ein PL-12x

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 01. Mrz 2016, 21:32 bearbeitet]
Bendias
Stammgast
#8 erstellt: 01. Mrz 2016, 22:10

Hörbert (Beitrag #7) schrieb:


Wer mit den gnadenlosen reinen Funktionalität und der schlichten Optik des kleinen Pioneers zurechtkommt kann sich nichts besseres antun als ein PL-12x

MFG Günther


Alles, was Du geschrieben hast, unterschreibe ich, bis auf eine klitzekleine Kleinigkeit:
aus PL-12 nehme ich die 2 raus und befülle die Lücke mit einer 5, dann hab ich die Halbautomatik und das Sofaerlebnis wird ein kleines bisschen komfortabler, habe aber immer noch das Erlebnis der puren PL 12 Technik in ihrer äusserst wirksamen Einfachheit. Damit komme ich musikalisch genauso locker um die Welt wie mit einem VW Käfer.
Egal ob 1200er und 1500er. Es bleibt auf jeden Fall ein echter Käfer.
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 01. Mrz 2016, 22:27
Hallo!

@Bendias

Das was ich zum "12"er geschrieben habe gilt natürlich auch beim "15"er.

Obwohl der Luxus einer Endabschaltung selbstredend zur Verweichlichung der Sitten und zusammen mit dem Frauenwahlrecht und der Demokratie zum Untergang des Abendlandes führen wird.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#10 erstellt: 02. Mrz 2016, 04:16
Moin, Hörbert !

Hast recht: Es war ein PL-112D, der damals nach Riemenwechsel pupsig wurde.

Die barocken Pioneer-Blechdackel mit der primitiven Einschalt-Tonarm-Mimik zum Maximal-50-Euro-Restwert interessieren mich nicht als Restaurationsobjekte. NGNA = Nur-gucken-nicht-anfassen.

Meistverkaufter Spieler = SL-12xx MKII , oder ?

,
Erik
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 02. Mrz 2016, 09:30
Hallo!


....Meistverkaufter Spieler = SL-12xx MKII , oder ?........


Konnte man meinen wenn man sich so im Netz durchliest aber so ist es nun mal nicht, der meistverkaufte PS ist in der Tat der Pioneer PL-12x.

Der SL-12xx ist der am längsten produzierte Plattenspieler der Welt aber von den Verkaufszahlen her gesehen nicht mal unter den ersten fünf angesiedelt ,-der Pionerer und sogar einige Duals-Modelle sind weitaus öfter verkauft worden-.

MFG Günther
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