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Denon DP 37F welches System könnt Ihr mir empfehlen?

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Autor
Beitrag
David.L
Inventar
#1 erstellt: 20. Jul 2016, 17:07
Hallo Viny Freunde,

schon wieder einer der nach einem System für einen DP 37F fragt.

Nun mal kurz zu meinem Verstärker, es handelt sich hier um einen Pioneer A 757 nichts besonderes also. Zum Glück hat der Verstärker beide Eingänge,
MC und MM. Meine LS sind die Canton Ergo RCL, also auch nichts dolles.

Hier mal die technischen Daten von dem Plattenspieler, vom Pio kriege ich sie nicht hochgeladen

bilder uploaden

Meine Musikrichtung ist eher der elektronische Bereich. ATB, Paul Kalkbrenner, Schiller, Cosmic Gate und wie sie alles heißen.
Für mich wäre vom Klang her eher ein schöner Bass mit schönen Höhen (aber nichts so schrille). Schön wäre auch ein System, wo ich das LS Poti nicht so weit hoch drehen muss.
Zur Zeit habe ich ein Denon DL 110 verbaut, war schon montiert. Habe den Dreher mit diesem System gekauft (für einem wirklichen Schnapper).
Oh, da fällt mir noch kurz ein, könnt Ihr an Hand des Bildes erkennen ob das DL 110 noch ok ist? Zum vergrößern bitte anklicken.



Wie würdet Ihr den Zustand der Nadel noch einschätzen, wenn man das an Hand des Bildes überhaupt kann?

Ich habe mir schon ein Paar Systeme ausgesucht, welches könnt Ihr mir empfehlen?

Sumiko Pearl

Nagaoka MP 110

Ortofon 2M Red

Und weil die auch hin und wieder mal empfohlen wird.

Thakker EPO E

Dann habe ich noch eine Frage an Euch. Das Denon DL 65 wird wohl nicht mehr gebaut. Auf welchem System würde eine Nachbaunadel
Denon DL 65

Taugen die Nachbaunadeln etwas, oder sind diese eher schlechter als das original? Würde mich sehr Interessieren, da Denon den DP 37F wohl auch mit diesem System verkauft hat.

Über Eure Hilfe und Tipps würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße,

David
Marsilio
Inventar
#2 erstellt: 20. Jul 2016, 17:21
Ich würde an Deiner Stelle genau wieder ein Denon DL-110 holen. Das passt zum Dreher, klingt gut und punkto Verstärker-Kapazitäten musst Du Dir auch keine Gedanken machen da MC (High-Output-MC, daher läuft es am MM-Eingang).

Übrigens kannst Du statt ein neues DL-110 kaufen Dein altes DL-110 auch an einen Retipper schicken. Auf Wunsch macht er Dir auch eine Shibata-Nadel drauf, die dann noch besser auflöst als die originale elliptische Nadel.

LG
Manuel
David.L
Inventar
#3 erstellt: 20. Jul 2016, 17:30
Hallo,

danke für Deine Antwort, wenn ich ehrlich bin, so dolle finde ich das DL 110 nicht wirklich. Da fehlt es mir einfach an Bass. Es ist nicht schlecht, würde es auch nicht abgeben wollen, aber würde schon gerne auch etwas anderes ausprobieren.
Schalte ich an meinem Verstärker auf MC um, so kling das DL 110 schon ganz anders!! Nicht wieder zu erkennen.
Ist es möglich das DL 110 an meinem Verstärker über den MC Eingang zu betreiben? Oder ist das eher nicht so gut für meinen Verstärker oder die LS?


Übrigens kannst Du statt ein neues DL-110 kaufen Dein altes DL-110 auch an einen Retipper schicken. Auf Wunsch macht er Dir auch eine Shibata-Nadel drauf, die dann noch besser auflöst als die originale elliptische Nadel.


Was würde so etwas kosten? Kennst Du jemanden der damit Erfahrung hat?

Liebe Grüße,

David


[Beitrag von David.L am 20. Jul 2016, 17:32 bearbeitet]
David.L
Inventar
#4 erstellt: 20. Jul 2016, 17:54
Klappt doch mit dem hochladen meiner Daten vom Pioneer

pioneer
akem
Inventar
#5 erstellt: 20. Jul 2016, 18:48
Eigentlich ist das DL110 für den Betrieb am MM-Eingang ausgelegt. An einem MC-Eingang mit 100 Ohm Eingangswiderstand wird das System aber sehr stark bedämpft und ein großer Teil der erzeugten Spannung bleibt im Tonabnehmer hängen. Da es sich im Tonabnehmer um eine Spule mit ansteigendem Widerstand zu hohen Frequenzen hin handelt, werden hohe Frequenzen noch stärker bedämpft als die tiefen Frequenzen. Deshalb klingt es so anders (ob es so betrieben gut klingt kann ich nicht sagen - hab ich noch nie ausprobiert). Übrigens ist diese starke Bedämpfung auch der Grund, warum der MC-Eingang nicht hoffnungslos übersteuert wird...

Was nehmen? So richtig baßstarke Systeme kenne ich in dieser Preisklasse nicht...

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#6 erstellt: 20. Jul 2016, 19:06
Tag,

für die Kombination nähme ich ein Shure M44G. - Der Pioneer A-757 mit gängigen MM-Abschlussbedingungen (Empfindlichkeit, Eingangswiderstand, Eingangskapazität nominell 259 pF, Verstärkungsfaktor, Übersteuerungsfestigkeit), der DP37F ergänzt zum Shure M44G gut passend. Das Bassfundament ist tragend, die musikalisch wichtigen Mitten und Höhen sind angemessen prägnant. Die Ausgangsspannung ist hoch. Der Preis ist bei € 70. Man achte darauf, dass man ein Exemplar mit AK-Bereich 0,75-1,50 g tatsächlich erhält (es gibt auch die härtere Nadel für den AK-Bereich 1,5-3,0 g).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 20. Jul 2016, 19:08 bearbeitet]
macrooky
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 20. Jul 2016, 20:21
Hallo David,

Ich hatte auch die gleiche Kombination und habe mal ein OM30 dran gemacht. Hatte viel mehr Bass und klang dynamischer als das DL110. Für mich war es schon zu viel Bass aber vielleicht passt es dir. Das VM red dürfe ja ähnlich sein.
Ein Retipp mit Shiabata kostet 130 beim Nadelspezialist. Habe mein AT30 retippen lassen.
Gruss Michael
David.L
Inventar
#8 erstellt: 21. Jul 2016, 16:20
Hallo,

ich danke für Eure Antworten!!

@Albus,

Du meinst diese System?

Shure M44G

@macrooky,

Du meinst dieses System?

Ortofon Super OM 30

Was meinst Du bitte mit VM Red?
Das Ortofon 2M Red?

Noch einmal ganz kurz zum Denon DL 110.
Ich meine einfach, dass das Denon DL 110 irgend klingt, als würde ein Vorhand vor den LS hängen. Es fehlt einfach was.

Liebe Grüße,

David
Albus
Inventar
#9 erstellt: 21. Jul 2016, 16:41
Tag,
und Tag David,

ja, es ist das Shure M44G wie von dir gefunden. - Und wer später damit, diesem Klangbild in Volumen und Farben, noch aufsteigen möchte, der kann wählen zwischen (Stand heute):
1. N44E mit elliptischem Schliff, Nachbau JICO, € 29,50, Anbieter: Thakker
2. N44E/IMPROVED, elliptischer Schliff, JICO-Artikel e007411, $ 56,00, Anbieter: JICO-Japan (siehe bitte im Anbieter-Shop).
3. N55E neoSAS/S, SAS-Schliff mit Saphir-Nadelträger, JICO-Artikel e086030, $ 211,00, Anbieter: JICO-Japan (siehe bitte im Anbieter-Shop).
[Anmerkung: Die Nadeleinschübe N44 und N55 sind überhaupt problemlos austauschbar, aber die erhöhte Nadelnachgiebigkeit der N55 ist zu beachten.]

Denon DL-110 - ein 'Problemlöser'-Tonabnehmer ("Hohe Kapazitäten, was tun?") mit neutralem Volumen (nicht ausgeprägt kräftig oder dünn) und im Timbre (Klangfarbencharakter) etwas hell. Bei Musik, die ein Bassfundament verlangt etwas fahl, Klangfarben nivellierend. Ja.

Freundlich
Albus
akem
Inventar
#10 erstellt: 21. Jul 2016, 17:03

David.L (Beitrag #8) schrieb:

Was meinst Du bitte mit VM Red?
Das Ortofon 2M Red?

Noch einmal ganz kurz zum Denon DL 110.
Ich meine einfach, dass das Denon DL 110 irgend klingt, als würde ein Vorhand vor den LS hängen. Es fehlt einfach was.

Das VM Red ist das Vinylmaster Red. Das 2M Red ist de facto ein OM10 / VM White in anderem Kleid zu einem deutlich höheren Preis...

Wenn beim DL110 ein "Vorhang" vor dem Lautsprecher hängt dann stimmt was nicht. Dann liegt das entweder am artfremden Betrieb am MC-Eingang oder die Justage ist daneben. Oder Du hast es geschafft, die Nadel zu beschädigen.

Gruß
Andreas
David.L
Inventar
#11 erstellt: 21. Jul 2016, 17:34

Wenn beim DL110 ein "Vorhang" vor dem Lautsprecher hängt dann stimmt was nicht. Dann liegt das entweder am artfremden Betrieb am MC-Eingang oder die Justage ist daneben. Oder Du hast es geschafft, die Nadel zu beschädigen.


Hmm, da ich das System nicht am MC Eingang betreibe, sondern nur kurz umgeschaltet habe um den Unterschied zu testen.
Nadel beschädigt?
Wie kommst Du bitte darauf das ich die Nadel beschädigt haben könnte?
Weil ich das Headshell zum fotografieren abgenommen habe?
Das System war montiert als ich den Plattenspieler gekauft habe. Ich habe da nicht dran geschraubt oder irgend etwas verstellt.

Gruß,

David
evilknievel
Inventar
#12 erstellt: 21. Jul 2016, 18:06
Hallo,

ich würde mal die Justage des Tonabnehmers überprüfen. Bei Vinylengine findest du die Bedienungsanleitung. Dort ist auch bebildert, wieviel mm von wo nach wo gemessen werden müssen, damit man ohne Schablone auskommt.

Der TA geht nicht kaputt, wenn man ihn am MC Eingang betreibt.
Die klanglichen Auswirkungen wurden schon beschrieben. Sehe ich genauso. Trotzdem schalte ich ab und an auf MC (100Kohm) um, wenn ich mehr Punch im Bass haben möchte und die Auflösung im Hochtonbereich für mich nicht wichtig ist.

Ob eine Nadel noch gut ist oder ausgetauscht werden sollte, kann man anhand von Fotos schwerlich erkennen.
Auf dem Foto sieht man nur, daß es ein nackter Stein ist und die Nadel sauber.
Am ehesten hört man es durch Verzerrungen beim abspielen. Wenn das noch der Auslieferungstonabnehmer ist und der Dreher auch ein paar Jahre gespielt hat, bevor er auf dem Dachboden verschwand, muß man damit rechnen, daß die Nadel runtergespielt ist.

Weder das Ortofon Red, noch das Sumiko Pearl sind eine Alternative zum Denon. Ich habe alle drei.
Das Shure eigentlich auch nicht, aber durch seine spezielle Klangfarbe vielleicht das richtige für elektronische Musik.

Gruß Evil
David.L
Inventar
#13 erstellt: 21. Jul 2016, 18:17

Am ehesten hört man es durch Verzerrungen beim abspielen. Wenn das noch der Auslieferungstonabnehmer ist und der Dreher auch ein paar Jahre gespielt hat, bevor er auf dem Dachboden verschwand, muß man damit rechnen, daß die Nadel runtergespielt ist.


Ja so ist das, ist wohl noch das erste System. Der Dreher sieht wirklich noch gut aus. Keine Macken, Kratzer oder sonstige Beschädigungen.
Naja, die Haube hat leider Macken und Schrammen, sonst scheint der Dreher zu funktionieren und für 100€ fand ich das ok.
Habe mir schon fast gedacht das das System eventuell getauscht werden muss. Eine Schablone habe ich mir bereits bestellt, auch ein Headshell um ein altes System zum testen der ganzen Einstellungen zu verwenden. Dazu werde ich mit Sicherheit noch einiges Fragen wenn ich etwas nicht verstehe.
Hat einer von Euch auch einen DP 37F?
Kann man unter dem Plattenspieler andere Füße verbauen?
Leider sind diese nicht höhenverstellbar, dann wird es etwas schwierig das Gerät in Waage zu bringen.


Am ehesten hört man es durch Verzerrungen beim abspielen


Das höre ich eigentlich nicht.

Gruß
David


[Beitrag von David.L am 21. Jul 2016, 18:18 bearbeitet]
macrooky
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 21. Jul 2016, 19:01
Sorry David,
Hatte mich einfach verschrieben, meinte 2M Red.
Eine Schablone ist schon der richtige Weg um zu prüfen ob der TA korrekt montiert ist. Hast du auch mal mit der Auflagekraft experiementiert bzw. hast du eine Waage um das zu prüfen. Mein DL klang bei 1.8 recht gut. Aber wie durch einen Vorhang klang es nie. Da stimmt etwas nicht...
Gruss Michi
evilknievel
Inventar
#15 erstellt: 22. Jul 2016, 07:57
Bezüglich der Füße würde ich entsprechend große Filzplättchen im Baumarkt holen und so den Dreher ins Wasser bringen.

Gruß Evil
David.L
Inventar
#16 erstellt: 22. Jul 2016, 16:56
Hallo,

ein Dank an Euch allen für Eure Tipps und die Hilfe.

Habe heute aus Spaß mal das AT 95 irgend was angeschlossen. Mein erster Versuch seit zig Jahren eine System auszurichten.
Laut BD des Denon DP 37F soll der Überhang auf 35 mm eingestellt werden. Das habe ich versucht, muss aber noch einmal ran, ist noch nicht zu 100%
richtig. Zum gucken der Bilder bitte anklicken.



Danach habe ich mit der Ortofon Schablone gearbeitet. Aber auch hier, muss ich noch einmal nachbessern.





Den Tonarm habe ich ausbalanciert und Q-Damping und Antiskating habe ich auf 1,8 gestellt. Wenn ich die DB richtig verstehe, dient das Tonarmgewicht nur zum ausbalancieren des Tonarmes. Die Auflagekraft wird elektronisch geregelt.

Ich habe das System einmal kurz über eine Platte gejagt und muss ganz ehrlich sagen, es kling gut. Auch wenn hier viele das System als die grüne Hölle betiteln. Für mich kling es eigentlich gar nicht mal so schlecht, schön klar, der Bass kommt auch gut durch.

Hoffentlich habe ich das mit dem ganzen Ausrichten nicht falsch verstanden, bitte wenn ich einen Fehler gemacht habe verbessert mich!
Das Denon DL 110 werde ich auf jeden Fall noch überprüfen.


hast du eine Waage um das zu prüfen.


Mist, jetzt weiß ich was ich vergessen habe mit zu bestellen



Liebe Grüße,

David
akem
Inventar
#17 erstellt: 22. Jul 2016, 18:50
So schlecht ist die Justage nicht... Der Überhang ist übrigens was anderes: das ist der Abstand zwischen Nadel und Plattentellermitte, wenn Du denn Tonarm über den Mittelstift führst.
Und ja, mit dem Gegengewicht balancierst Du nur den Tonarm aus, so daß die Nadel gerade eben die Platte berührt (aber die Nadel nicht in der Rille bleibt). Die Regler für Auflagekraft und Dämpfung müssen dabei natürlich auf 0 gedreht sein. Das ist ein bischen tricky beim Denon...

Gruß
Andreas
David.L
Inventar
#18 erstellt: 22. Jul 2016, 19:08
Hallo Andreas,

danke für Deine Antwort.

Du ganz ehrlich, dass raffe ich noch nicht so ganz. Werde mich da noch etwas einlesen.


Der Überhang ist übrigens was anderes: das ist der Abstand zwischen Nadel und Plattentellermitte


Ich glaube aber das Du recht hast, dass das Denon DL 110 den Geist aufgegeben hat. Denn das AT 95 kling einfach besser, kann leider nichts anderes schreiben. Glauben kann ich das auch nicht, aber es ist so
Von daher gehe ich davon aus, dass es wirklich kaputt ist. Schade, aber ein neues DL 110 für 200-229€ zu kaufen um zu testen ob es wirklich so ist, ist mir einfach zu teuer.


Das ist ein bischen tricky beim Denon...


Jep, die ganzen Einstellungen sind wirklich nicht ganz so einfach bei dem Gerät, dass hatte ich von meinem AKAI AP 207 anders in Erinnerung.
Werde mir mal einen Halter bauen, wo ich das Headshell einstecken kann um dann die 35mm vernünftig einzustellen. Das macht kein Spaß wenn das Headshell am Tonarm verbunden ist.


Auflagekraft und Dämpfung müssen dabei natürlich auf 0 gedreht sein


So habe ich das gemacht, zu erst den Tonarm in Waage bringen und dann die Einstellungen mit der Schablone. Danach Q Damping und Antiskating eingestellt. Der Dreher war natürlich vom Stromkreis getrennt.

Liebe Grüße,

David
Albus
Inventar
#19 erstellt: 22. Jul 2016, 19:28
Tag,

bitte, die Ortofon-Schablone mit den Nullpunkten 66/120,9 mm zwingt am DP 37F abweichend zur Ein- und Ausrichtung des Überhanges auf 18,7 mm bei einer Kröpfung von 24,8°. D.h.: Vergrößerung des Überhanges gegenüber der Herstellerweisung um 2,7 mm, dazu die Schiefstellung des Tonabnehmers um 1,8°.
ABER: Die originale DP 37F-Tonarmgeometrie mit dem Überhang von 16 mm (siehe die BDA) und der Kröpfung von 23° führt einen Nutzer bei Befolgung der BDA-Einrichtungsabbildung auf die Nullpunkte von 61,4 mm innen und außen bei 110,6 mm. Dabei gehört der Tonabnehmer (gemäß Abbildung in der BDA) mittig in die Headshell eingesetzt, also ohne jegliche Verwinkelung (Schiefstellung des Tonabnehmers)
http://www.vinylengine.com/library/denon/dp-37f.shtml

Zur raschen Problemlösung schlage ich vor:
Auf die Schablone die Soll-Punkte 61,4 und 110,5 mm manuell auftragen, als Punkt. Danach innen den Überhang einrichten, die Kröpfung außen kontrollieren (bei genauer Arbeit ist dann die Einrichtung in Übereinstimmung mit der Herstellervorgabe gelungen). Bitte, immer den Überhang innen zuerst besorgen, die Kröpfung immer außen kontrollieren.

Ohne Schablone einfach nach der BDA und der Bebilderung der Einrichtung auf den Überhang gemäß Spezifikationen vorgehen. Man benötigt in diesem Fall eigentlich ('eigentlich') keine Schablone. Diese sog. IEC-Geometrie ist eh nicht besser als die originale DP 37F-Herstellervorgabe, rechnerisch schlechter (was akustisch uU nicht merklich wird).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 22. Jul 2016, 19:49 bearbeitet]
David.L
Inventar
#20 erstellt: 22. Jul 2016, 19:51
Hallo Albus,

ähh

Meinst Du so, die 61,4 und 110,5mm markieren?



Wenn ja, gilt das dann für jedes neue System? Egal von welchem Hersteller?


mittig in die Headshell eingesetzt, also ohne jegliche Verwinkelung (Schiefstellung des Tonabnehmers)


Das werde ich ändern.

Liebe Grüße,

David


[Beitrag von David.L am 22. Jul 2016, 19:53 bearbeitet]
Albus
Inventar
#21 erstellt: 22. Jul 2016, 19:55
Tag,

David, ja, 61,4 und 110,6 mm - nicht 110,5 mm, wenn ich beim ersten Wert aufrunde, dann auch beim zweiten. Also: 61,4/110,6 mm (Albus, nicht vertippen!).
Ja, diese Vorgabe gilt am Denon DP-37F für jedes Tonabnehmersystem.

Freundliche Grüße
Albus


[Beitrag von Albus am 22. Jul 2016, 19:57 bearbeitet]
David.L
Inventar
#22 erstellt: 22. Jul 2016, 20:02

Tag,

David, ja, 61,4 und 110,6 mm - nicht 110,5 mm, wenn ich beim ersten Wert aufrunde, dann auch beim zweiten. Also: 61,4/110,6 mm (Albus, nicht vertippen!).
Ja, diese Vorgabe gilt am Denon DP-37F für jedes Tonabnehmersystem.

Freundliche Grüße
Albus


Super ich danke Dir!
Aber die 4 und 6 mm werde ich mit dem Stahllineal nicht einstellen können. Werde das mit einem Messschieber machen müssen.

Liebe Grüße,

David
evilknievel
Inventar
#23 erstellt: 23. Jul 2016, 09:05
Albus schrieb:

Ohne Schablone einfach nach der BDA und der Bebilderung der Einrichtung auf den Überhang gemäß Spezifikationen vorgehen. Man benötigt in diesem Fall eigentlich ('eigentlich') keine Schablone. Diese sog. IEC-Geometrie ist eh nicht besser als die originale DP 37F-Herstellervorgabe, rechnerisch schlechter (was akustisch uU nicht merklich wird).


Damit fahre ich seit Jahren gut. 35mm ausmessen, Tonabnehmer parallel ausrichten, fertig.
Auch die Tonarmwaage ist nicht zwingend erforderlich. Zumindest mein Denon ist sehr präzise, was die Skala und den tatsächlichen Wert angeht.

Das Q-damping in der Anleitung bezieht sich explizit auf das DL110. Du kannst aufgrund der größeren Nadelnachgibigkeit des AT95 probiertechnisch etwas reduzieren. 1,5 oder 1,6.
Zugegebenermaßen verstehe ich das Q-damping nicht wirklich und Denon schweigt sich auch darüber aus, wie man es unter Berücksichtigung von Tonabnehmergewicht und Nadelnachgibigkeit zu skalieren hat.
Diverse Experimente meinerseits brachten dabei keine klanglich hörbaren Unterschiede. Mit einer Testschallplatte kommt man eventuell weiter. Die habe ich aber nicht.

Gruß Evil
akem
Inventar
#24 erstellt: 23. Jul 2016, 09:41

David.L (Beitrag #18) schrieb:

So habe ich das gemacht, zu erst den Tonarm in Waage bringen und dann die Einstellungen mit der Schablone. Danach Q Damping und Antiskating eingestellt. Der Dreher war natürlich vom Stromkreis getrennt.

Klar mußt Du vor der geometrischen Justage erstmal eine kontrollierte Auflagekraft einstellen, z.B. etwa 1g, um den Nadelträger nicht zu überlasten. Aber: durch ein Verschieben des Tonabnehmers im Headshell verändert sich dessen Hebelweg und damit verändert sich die wirksame Auflagekraft. Deswegen muß man nach der geometrischen Justage den Tonarm nochmals neu ausbalancieren! Da können sich sonst schnell mal Abweichungen von mehreren zehntel Gramm ergeben...

Gruß
Andreas
David.L
Inventar
#25 erstellt: 23. Jul 2016, 17:28
Hallo,


Headshell eingesetzt, also ohne jegliche Verwinkelung (Schiefstellung des Tonabnehmers)


Das ist leider nicht möglich, baue ich das System gerade ein, stimmt es nicht mit den Linien der Schablone überein.





Und so sieht das ganze aus, wenn ich das System minimal anwinkel.





Liebe Grüße

David

P.S Es handelt sich hier um ein nicht originales Headshell von Denon.


[Beitrag von David.L am 23. Jul 2016, 17:30 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#26 erstellt: 23. Jul 2016, 17:44
Ich klebe immer eine Bleistiftmine vorne auf den TA,da sieht man Abweichungen viel besser.
David.L
Inventar
#27 erstellt: 23. Jul 2016, 17:49
Hallo Sven,

ja den Trick oder die Hilfe kenne ich, leider habe ich keine Bleistiftmine.
Ich konnte das zum Glück auch so gut erkennen. Hoffentlich kann man das auf den Bildern auch?

Liebe Grüße,

David
Albus
Inventar
#28 erstellt: 23. Jul 2016, 18:18
Tag,
und Tag David,

nun, die Verfahrensweise nach den Vorgaben der BDA setzt eine originale Headshell (mit eben der originalen Kröpfung) voraus. Ist es nicht die originale Headshell, vielmehr eine mit abweichender Kröpfung, dann muss man folglich die Lösung im Einzelfall suchen. Es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eine HS mit Kröpfung von 22° sein.

Die gefundene Lösung mit den Nullpunkten nach Denon-Geometrievorgaben (61,4/110,6 mm) sieht nach den Bildern mit minimaler Einwinkelung gut aus.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 23. Jul 2016, 18:43 bearbeitet]
David.L
Inventar
#29 erstellt: 23. Jul 2016, 18:50
Hallo Albus,

ja habe die Einstellungen 61,4 und 110,6mm vorgenommen. Diese Masse habe ich auf der Ortofonschablone markiert. Dann kann ich jetzt mal ein Paar andere Systeme testen. Das AT 95 klingt nicht schlecht, für meinen Geschmack sehr frisch in den Höhen und in den Bässen. Das hatte ich ganz anders in Erinnerung.
Das Nachbauheadshell ist nichts, da es nicht richtig einzuschieben geht (nicht bis zum Anschlag). Mache Morgen mal ein Foto davon. Werde mir nur noch die original Headshell kaufen. Sind zwar nicht günstig auf dem Gebrauchtmarkt, aber dafür original und passgenau.
Und für so ein Nachbauteil sind die auch nicht günstig.

Noch einmal ein Dank an Euch, für Eure Hilfe

Liebe Grüße,

David
akem
Inventar
#30 erstellt: 24. Jul 2016, 09:09
Bei thakker.eu gibt es eine Reihe sogenannter ADC-kompatibler Headshells, darunter auch eine, die dem Original geometrisch gleicht. Mir konnte er seinerzeit, als ich noch einen DP37 hatte, am Telefon direkt sagen, welches Headshell paßt. Einfach mal anrufen...

Gruß
Andreas
David.L
Inventar
#31 erstellt: 24. Jul 2016, 13:50

akem (Beitrag #30) schrieb:
Bei thakker.eu gibt es eine Reihe sogenannter ADC-kompatibler Headshells, darunter auch eine, die dem Original geometrisch gleicht. Mir konnte er seinerzeit, als ich noch einen DP37 hatte, am Telefon direkt sagen, welches Headshell paßt. Einfach mal anrufen...

Gruß
Andreas


Hallo Andreas,

mir wurde genau diese System empfohlen von Thakker empfohlen.

Thakker HS-2A

https://www.thakker....ormanschluss/a-7698/

Thakker Headshell



original Denon Headshell



Liebe Grüße,

David


[Beitrag von David.L am 24. Jul 2016, 13:51 bearbeitet]
Albus
Inventar
#32 erstellt: 24. Jul 2016, 14:07
Tag,
und Tag David,

für den DP-37F ist die Denon-Headshell PCL-30 erforderlich (es gibt auch PCL 50 und PCL 60, es sind Varianten der Abmessungen).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 24. Jul 2016, 18:34 bearbeitet]
David.L
Inventar
#33 erstellt: 24. Jul 2016, 14:37

Albus (Beitrag #32) schrieb:
Tag,
und Tag David,

für den DP-37F ist die Denon-Headshell PCL 30 erforderlich (es gibt auch PCL 50 und PCL 60, es sind Varianten der Abmessungen).

Freundlich
Albus


Hallo,

dann habe die von Thakker mich wohl falsch beraten, oder das falsche empfohlen.
Welches der beiden wäre dann das richtige?

https://www.thakker....chInDescription%5D=1

Thakker HS-1A Headshell oder das Thakker HS-3A Headshell? Mehr habe ich dort nicht gefunden, wenn ich in die Suche Denon Headshell eingebe.
Das PCL 30 finde ich dort nicht.

Gruß,

David
Albus
Inventar
#34 erstellt: 24. Jul 2016, 19:08
Tag,
und Tag David,

nun, nach Lage der Dinge, gemeint die drei von Thakker.eu, die HS-1A, HS-2A und die HS-3A, weisen offenbar je einen gegenüber dem gesuchten Objekt, Denons PCL-30, einen zu langen Sockel auf (Länge des Einschubsockels der HS-1A, HS-3A je 11,6 mm, HS-2A noch 11,25 mm) - im Original ist der Einschubsockel 10 mm lang. Und also steht die Nachbau-HS nicht korrekt. [Was im Forum auch einst thematisiert gewesen war.]

Was tun? Innehalten, überlegen, wo noch eine Denon PCL-30 zu finden sein könnte (DSPCL30BK, Artikel-Kennung des Herstellers). Mehr fällt mir nicht ein.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 24. Jul 2016, 19:10 bearbeitet]
macrooky
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 24. Jul 2016, 20:15
Hi David,
schau mal bei Lpgear.com. Da hatte ich mir ein PCL-40 letztes Jahr gekauft. Versand ging recht schnell. Sind aber keine Originale sondern Nachbauten aber besser als nix. Eine PCL-40 wird wohl nicht passen sonst könnte ich sie dir schicken.
Gruss Michi
Albus
Inventar
#36 erstellt: 25. Jul 2016, 11:01
Tag,

bitte David, es wäre hilfreich, wenn die genaue Länge des Sockels der vermeintlichen Ausweichheadshell bekannt ist. Würdest du bitte einmal messen? Als Information fiele dann ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zur Passung Ja/Nein ab (ob 10,0 mm oder eben abweichend vom Denon-Produkt 11,6 mm bzw. 11,25 mm).

Freundlich
Albus
David.L
Inventar
#37 erstellt: 25. Jul 2016, 16:17
Hallo,


Hi David,
schau mal bei Lpgear.com. Da hatte ich mir ein PCL-40 letztes Jahr gekauft. Versand ging recht schnell. Sind aber keine Originale sondern Nachbauten aber besser als nix. Eine PCL-40 wird wohl nicht passen sonst könnte ich sie dir schicken.
Gruss Michi


Ich danke Dir werde mir aber nur noch originale bei eBay und co kaufen.


Tag,

bitte David, es wäre hilfreich, wenn die genaue Länge des Sockels der vermeintlichen Ausweichheadshell bekannt ist. Würdest du bitte einmal messen? Als Information fiele dann ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zur Passung Ja/Nein ab (ob 10,0 mm oder eben abweichend vom Denon-Produkt 11,6 mm bzw. 11,25 mm).

Freundlich
Albus


Original Denon Headshell



Nachbau Headshell


Nachbau Headshell, hier kann man einen Buckel erkennen. Das hat das original Headshell nicht. Darum geht es nicht weit genug in den Tonarm




Liebe Grüße,

David
Albus
Inventar
#38 erstellt: 25. Jul 2016, 16:45
Tag,

David, danke, der Buckel also.

Freundlich
Albus
David.L
Inventar
#39 erstellt: 25. Jul 2016, 16:47
Hallo Albus,

jep der Buckel ist der schuldige. Das habe ich vorher nicht gesehen.

Liebe Grüße,

David
David.L
Inventar
#40 erstellt: 25. Jul 2016, 16:53
Das Denon Headshell hat auch einen Buckel, der allerdings nur 1,5mm ist. Das Nachbau Headshell hat eine 3mm Buckel.
Finde ich schon etwas schlampig nachgebaut.
Aber eigentlich ist es wurscht, es funktioniert. Sieht halt optisch nicht so schön aus.

Liebe Grüße,

David
David.L
Inventar
#41 erstellt: 28. Jul 2016, 17:28
Hallo,

noch einmal kurz zum Denon DL110 zurück zu kommen. Nach dem ich mir die Haydn Edition Symphonien 93-104 angehört habe, muss ich sagen das das die richtige Musik (Klassik) für das DL110 ist. Da hört sich nichts an wie hinter einem Vorhang, dort spielt das DL 110 richtig gut auf.
Nur mit elektronischer Musik hat das System seine Probleme.

Liebe Grüße,

David


[Beitrag von David.L am 28. Jul 2016, 17:30 bearbeitet]
Albus
Inventar
#42 erstellt: 28. Jul 2016, 18:25
Tag,
und Tag David,

vielleicht? - Im Rückgriff auf die BDA zum DL-110, darin die 'Weisung' für den Abschluss "more than 47kohms" (was sicherlich gängig nicht beachtet wird, wer kümmert sich schon um die Amplitudenstatistik für Musik) - ist dir ein Versuch mit 68 k oder 100 k möglich?

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 28. Jul 2016, 18:34 bearbeitet]
David.L
Inventar
#43 erstellt: 29. Jul 2016, 16:20
Hallo Albus,


Albus (Beitrag #42) schrieb:
Tag,
und Tag David,

dir ein Versuch mit 68 k oder 100 k möglich?

Freundlich
Albus


sorry ich weiß leider nicht was Du damit meinst?
Ich weiß nicht wo ich den Widerstand ändern kann oder versuchsweise ändern sollte?
Muss ich dazu irgend wo löten?

Liebe Grüße

David

P.S Meinst Du den Eingangswiderstand meines Plattenspielers? Also einen Widerstand in mein Cinchkabel einlöten?


[Beitrag von David.L am 29. Jul 2016, 16:26 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#44 erstellt: 29. Jul 2016, 17:18
Albus meint den Eingangswiderstand der Phonostufe.Erhöhen geht da nicht extern,man muss löten.Man kann mit im Chinchkabel einglöteten Parallel-Rs nur den Widerstand verringern.
edit: ein Plattenspieler hat keinen Eingangswiderstand,nur eine Phonosektion.Ein Freund betreibt ein DL 110 im DP47F,das klingt auch bisschen Bassmager.


[Beitrag von Jazzy am 29. Jul 2016, 17:20 bearbeitet]
David.L
Inventar
#45 erstellt: 29. Jul 2016, 17:33
Hallo Sven!


Jazzy (Beitrag #44) schrieb:
Albus meint den Eingangswiderstand der Phonostufe.Erhöhen geht da nicht extern,man muss löten.Man kann mit im Chinchkabel einglöteten Parallel-Rs nur den Widerstand verringern.
edit: ein Plattenspieler hat keinen Eingangswiderstand,nur eine Phonosektion.Ein Freund betreibt ein DL 110 im DP47F,das klingt auch bisschen Bassmager.


Ahh ok, danke!
Aber an meinem Verstärker möchte ich nicht löten, da kommt man nicht gut dran. Habe auch nicht wirklich viel Lust das Gerät zu zerlegen.
Und Ahnung habe ich von der Elektronik auch nicht wirklich. Das Löten geht, aber man sollte schon wissen wo man genau löten sollte. Das weiß ich leider nicht

Liebe Grüße

David
Albus
Inventar
#46 erstellt: 29. Jul 2016, 18:50
Tag,
und Tag David,

ja, ich hatte den Fall gemeint, dass etwa ein Phono-Zweig mit umschaltbarem Eingangswiderstand zur Verfügung steht (stehen könnte), was aber beim verfügbaren Pioneer A-757 ja nicht zutrifft. Gängig sind neben dem Standardwert der 47 Kiloohm Schaltpositionen 33 k, 68 k und 100 k, gelegentlich auch bei Grundnutzen-Produkten. Irgend Eingriffe in ein verfügbares und gut genutztes Gerät hatte ich nicht anregen wollen. Auf keinen Fall, nicht für ein Denon DL-110.

Freundlich
Albus
David.L
Inventar
#47 erstellt: 29. Jul 2016, 18:56
Hallo Albus,


Tag,
und Tag David,

ja, ich hatte den Fall gemeint, dass etwa ein Phono-Zweig mit umschaltbarem Eingangswiderstand zur Verfügung steht (stehen könnte), was aber beim verfügbaren Pioneer A-757 ja nicht zutrifft. Gängig sind neben dem Standardwert der 47 Kiloohm Schaltpositionen 33 k, 68 k und 100 k, gelegentlich auch bei Grundnutzen-Produkten. Irgend Eingriffe in ein verfügbares und gut genutztes Gerät hatte ich nicht anregen wollen. Auf keinen Fall, nicht für ein Denon DL-110.

Freundlich
Albus


Gibt es einen Vorverstärker (Phono Vorverstärker) der das kann?
Wo ich die Eingangswiderstände umschalten kann und den Du/Ihr mir empfehlen könnt?


Liebe Grüße

David
Albus
Inventar
#48 erstellt: 30. Jul 2016, 11:21
Tag,
und Tag David,

mit der von mir vorschnell gesagten Verfügbarkeit von Geräten mit von außen schaltbaren Phono-MM-Eingangswiderständen in Stufen von 33, 47, 68, 100 kOhm oder ähnlich, wenigstens 68 k und 100 k neben dem Standard 47 k, ist es nicht weit her. Kleinlaut gesagt, auf noch gebräuchlichem Preisniveau für Geräte mit gehörigem technischem Aufwand sind aktuell wohl nur die Angebote Aikido 1+ und Aikido 2 erreichbar. Dabei handelt es sich um in Einzelfertigung handwerklich erstellte Produkte, die in Absprache mit dem Herrn Otto auch wunschgemäß in Stufen mit Widerständen und Kapazitäten ausgestattet werden.
Die Geräte sind in diesem Forum mehrfach und mit Nachdruck vorgestellt worden, bitte versuchen...
Gängig sind beide mit schaltbaren Widerständen 1k, 47 k, 100 k versehen sowie mit Kapazitätsstufen 0 pF bzw. 5 pF, 47 pF, 180 pF.
Für konsequente MM-Verwendung sollte die Stufe 1 k durch 68 k ersetzt werden, also 47 k, 68 k, 100 kOhm. Die Kapazitätsstufen, sinnvoll, könnten bleiben (5 pF, 47 pF, 180 pF).

Früher war der Griff zu einem Vorverstärker Yamaha C-4 eine solid state-Problemlösung gewesen, zahlreiche Anpassungsstufen waren gegeben (Widerstand, Kapazitäten) oder ein C-2a. Heutzutage ist ein Phono-Vorverstärker wie der Musical Fidelity M1ViNL mit den Stufen 47 k und 68 k sowie Kapazitäten in Stufen eine teure Angelegenheit (neu > € 1000).

Ich bitte um Nachsicht für meinen Überschwang.

Freundliche Grüße
Albus


[Beitrag von Albus am 30. Jul 2016, 11:25 bearbeitet]
Goldenes_Ohr
Stammgast
#49 erstellt: 30. Jul 2016, 12:11
Hallo,
Albus, ich will Dir nicht widersprechen, aber als Ergänzung sei angemerkt, dass es gerade bei den AT Systemen sinnvoll sein kann, etwa mit 32KOhm Abschluss zu arbeiten, also etwa mit wahlweise:
33K - 47k - 68k
da ich dass hier schon öfter angesprochen habe, zitiere ich mich einfach selbst:


Goldenes_Ohr schrieb:

.. ich will mich hier nicht wiederholen, aber wenn die Kapazität zu hoch ist, kannst Du, zumindest aus technischer Sicht, den Eingangswiderstand reduzieren, etwa von 47k auf 32k ... siehe dazu hier oder auch hier die Grafik, oder auch in den entsprechenden Thread.
MfG Tom
David.L
Inventar
#50 erstellt: 30. Jul 2016, 15:40
Hallo,

dank für Eure Antwort.


Früher war der Griff zu einem Vorverstärker Yamaha C-4


Wäre die Vorstufe heute nicht mehr zu empfehlen?
Würd sonst eventuell mal Ausschau nach einem solchem Gerät halten.

Noch eine Frage bitte, hat einer von Euch eventuell ein Service Manual für den Denon DP 37F?
Diese finde ich leider nicht, nur die Bedienungsanleitung.

Liebe Grüße,

David
Albus
Inventar
#51 erstellt: 30. Jul 2016, 18:22
Tag,
und Tag David,

Yamaha C-4 - wenn man ein Exemplar ohne die altersbedingten mechanischen und elektrischen Fehler erhält, wirklich revidiert, dann ist es nach wie vor ein unbedingt hochwertiges Gerät, aber eben die mechanischen Schalter sind nicht einfach zu reinigen...

Ist denn der 35F so sehr vom 37F verschieden, dass ein Blick ins Service Manual des 35F nicht hilft? (Library der Vinylengine).

Freundlich
Albus
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