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Waltham STM 35 -Plattenspieler-

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Autor
Beitrag
paktah
Neuling
#1 erstellt: 18. Sep 2016, 19:34
Hallo, liebes Hifi-Forum,
Vor einiger Zeit habe ich ein Waltham STM 35 Musik-Center (Plattenspieler, Kassettenrecorder, Radio) gekauft. Leider habe ich überhaupt keine Ahnung von Plattenspielern, deshalb tun sich da ein paar Fragen auf:

Für den Klang habe ich dieses Video gedreht: https://youtu.be/7GY-pl3HhkM

Findet Ihr den Klang ok, oder kann es sein, dass ich Nadel und/oder Tonabnehmer tauschen muss?
Ich habe nämlich irgendwo gelesen, dass alle 10 Jahre der Tausch des Tonabnehmers erfolgen sollte. (ach so: Boxen: SABA Kompaktlautsprecher 10 H/K)
Wenn das der Fall ist, müsste ich dann sonst noch auf irgendetwas achten?
Muss ich beim Austausch exakt das Tonabnehmer-Modell verwenden, das zur Zeit montiert ist, oder gehen auch andere?
Könnt Ihr vielleicht welche empfehlen?
Kann es sein, dass mein Plattenspieler einen internen Lautsprecher hat? Wenn ich ihn ohne Boxen betreibe, höre ich nämlich immer noch ganz leise die Musik von der Platte.

Liebe Grüße
Rabia_sorda
Inventar
#2 erstellt: 18. Sep 2016, 20:22

Für den Klang habe ich dieses Video gedreht: https://youtu.be/7GY-pl3HhkM

Findet Ihr den Klang ok, oder kann es sein, dass ich Nadel und/oder Tonabnehmer tauschen muss?


Ich finde ihn nicht OK, da mir der Klang von Keramik-/Kristallsystemen einfach nicht gefällt.
Leider musst du dich damit abfinden, falls du es selbst klanglich nicht gut findest, denn durch ein erneuern des Systems und/oder Nadel wird sich klanglich nichts ändern.
"Normale", und klanglich weitaus bessere Systeme, sind magnetische Tonabnehmer, wobei diese wiederrum einen Entzerrer-Vorverstärker brauchen, den dein Gerät nicht eingebaut hat.


Kann es sein, dass mein Plattenspieler einen internen Lautsprecher hat? Wenn ich ihn ohne Boxen betreibe, höre ich nämlich immer noch ganz leise die Musik von der Platte.


Nein, dass sind Schwingungsübertragungen (Resonanzen) von der Nadel...........(sooo funktioniert ein Plattenspieler )

P.S.
Du hast aber ein Brummen im Plattenspielerbetrieb. Hier könnte ein schlechter/defekter Massekontakt vorhanden sein. Überprüfe die feinen Anschlußstecker an dem Tonabnehmer und dem Tonarm. Hier sollten sich keine Oxidationen befinden. Wenn doch, dann mit einem Glasfaserpinsel vom Oxid befreien.

Den automatischen Aufsetzpunkt der Nadel auf die Platte, kann man vmtl. einstellen. Dadurch setzt sie nicht vor der Platte auf und du brauchst sie nicht noch wieder selbst auflegen. Auch schont es die Nadel
akem
Inventar
#3 erstellt: 19. Sep 2016, 07:07
Den Klang kann man so nicht beurteilen. Da hörst Du mehr den begrenzten Frequenzumfang des Handymikrofons als sonst irgendwas...
Man kann zwar prinzipiell den Keramik-Tonabnehmer schon gegen einen Magnet-Tonabnehmer tauschen. Dann müßte man halt intern irgendwo einen Entzerrer-Vorverstärker einbauen. Keramiksysteme haben nämlich a) eine recht hohe Ausgangsspannung und b) einen derart verbogenen Eigenfrequenzgang, daß die RIAA-Kennlinie, nach der die Musik vor dem Schneiden der Platte "vorverzerrt" wird, wieder so Pi mal Daumen rückentzerrt wird. Das sind übrigens keine Verzerrungen im landläufigen Sinne sondern nach der RIAA-Kennlinie wird nur der Frequenzgang verbogen um Platz auf der Platte zu sparen und damit die Höhen nicht im Rillenrauschen untergehen.
So eine Umrüstaktion steht und fällt aber mit der Möglichkeit, einen magnetischen Tonabnehmer montieren zu können. Das erfordert a) ein Headshell mit zwei Langlöchern im Halbzoll-Abstand und b) die Möglichkeit, Auflagekraft und Antiskating justieren zu können. Letzteres scheint sogar gegeben zu sein, jedoch sieht mir das Headshell, wo der Tonabnehmer drunter sitzt, nicht so aus, als sei da ein abnehmbarer Systemträger drunter verborgen. Der TA scheint fest am Tonarm montiert zu sein.

Ergo: Fehlkauf... sorry.

Gruß
Andreas
8erberg
Inventar
#4 erstellt: 19. Sep 2016, 07:28
Hallo,

ist das ein BSR-Plattenspieler? Vergiss es! Ersatznadeln für das Kristallsystem gibt es zwar noch, aber die sind teuer und halten nur ca. 200 LP-Seiten!

Der Brumm kann auch von dem Wäscheschleudermotor kommen, den BSR damals verbaut hat.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 19. Sep 2016, 08:38 bearbeitet]
paktah
Neuling
#5 erstellt: 19. Sep 2016, 20:50
@Rabia_sorda: Ich finde den Klang auch fürchterlich! Das mit dem Brummen werde ich mir später noch anschauen.

@akem: Ich habe eben nachgeschaut: Der Tonabnehmer lässt sich abnehmen und die Headshell wahrscheinlich auch (ist mit einer Schraube befestigt).
Folgendes habe ich jetzt vor: Ich möchte in das Gerät einen Entzerrer / Vorverstärker einbauen. Außerdem werde ich die Headshell tauschen und einen neuen, passenden Tonabnehmer montieren.
Könnte das so klappen? In der Theorie klingt mein Vorhaben ja recht leicht...

Ich bin mir sicher, vielen wäre der Plattenspieler diesen Eingriff nicht mehr wert, ich möchte es allerdings zumindest versuchen, weil dieses 70er-Jahre-Design, das ich so nur von wenigen anderen Geräten kenne, eine sehr starke Faszination auf mich ausübt

LG, paktah
8erberg
Inventar
#6 erstellt: 20. Sep 2016, 07:03
Hallo,

dann lass Dich nicht aufhalten... Hobby ist nunmal ein Ziel mit möglichst viel Aufwand zu erreichen...

Der miserable Klang kommt von einer Nadel die entweder völlig verdreckt oder im Wind ist (wenn sie überhaupt passend ist, denn Klappnadeln können auch eine Seite mit "Normalnadel" für 78er Platten haben).

Es stellt sich die Frage ob der Tonarm bei Auflagekräften von max. 2 - 2,5 Pond sauber geführt wird oder ob die Lagerung da schon Schluß mit Lustig macht.

Erwarte also keine Wunder.

Peter
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