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Audiosignale über 100 meter übertragen

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xynor
Neuling
#1 erstellt: 04. Okt 2004, 16:21
Hi,

ich habe ein Audiosignal über eine Strecke von 100 Metern zu übertragen und es kommt nur ein Kabel in Frage. Und dies ist nicht einmal geschirmt. Um nun aber kein großes rauschen zu haben will ich das Signal mit einem sehr hohen Potential einspeißen. (z.B. ein starker Vorverstärker, welcher ein Signal mit biszu +-40V ausgibt)

Ich bin von folgenden Standpunkt ausgegangen:
-normale Signalübertragung mit einigen 100mV (S)
-Störeinflüsse mit konstanter Größe (E)
-Kabellänge (L)

(E/S1)*L= ..% Störung

-wenn ich jetzt mit +-40V übertrage, müsste doch die prozentuale und relle Störung, bei gleichen Störeinflüssen und gleicher Länge, kleiner werden

==> stimmt das, oder verzapfe ich gerade totalen Schrott

Jednfalls muss das Signal über ein Ungeschirmtes Kabel über 100 Meter. Ich wäre auch sehr dankbar für eine andere mögliche billige Lösung. (nicht unbedingt Digital)

Schon im vorraus vielen Dank an alle, die mir antworten oder sich wenigstens Zeit genommen haben sich mal mein Problem durchzulesen.

Tschüss und viele Dank

Xynor
-3dB
Stammgast
#2 erstellt: 04. Okt 2004, 17:03
Hi xynor,

Du musst mit dem Ausgangswiderstand der treibenden
Stufe runter und nicht so sehr mit der Spannung hoch.

Ein preisgünstiger Lösungsansatz wäre der Gebrauch
einer kleinen Audio-Endstufe, vielleicht aus dem Car-Bereich.
Die Leistung ist unerheblich. Am Ende der Leitung muss der
Pegel mittels Spannungsteiler wieder auf Normalniveau
heruntergteilt werden. Nicht die Hi-end-Lösung, aber es geht.

Gruß Wilhelm
DB
Inventar
#3 erstellt: 04. Okt 2004, 17:33
Die Studiotechnik löst dieses Problem sehr elegant mit erdfrei symmetrischen Verbindungen.

MfG

DB
xynor
Neuling
#4 erstellt: 04. Okt 2004, 19:20
Hallo,

Danke für eure Hilfe. Ich habe noch einen Verstärker mit nur wenigen Ohm Ausgangswiderstand rumliegen. den werde ich verwenden und dann am Ende ein Spannungsteiler einsetzen.
Auch danke für den Hinweis it den erdfrei symetrischen Verbindungen. Da kann ich mich mal näher mir beschäften und das ausprobieren, wenn die andere Version erstmal funktioniert.

Nochmal Danke und Tschüss bis bald

Xynor
richi44
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 05. Okt 2004, 07:50
Richtig symmetrisch erdfrei funktioniert mit je einem Trafo am Ausgang der Treierstufe und einem am Eingang der Empfängerstufe.
Es reicht aber (meist), wenn nur der Eingang des Empfängers mit einem Trafo ausgerüstet ist. Dies, weil Störungen beispielsweise von Netzleitungen auf beide Adern Deines Kabels gleich einwirken. Das Nutzsignal ist immer (ob Trafo oder nicht) als Differenz zwischen den beiden Drähten vorhanden (symmetrisch oder einfach, gegen Erde, wobei der 2. Draht dann die Erde überträgt). Mit einem Trafo-Eingang wird diese Differenz ausgewertet und alles, was auf beiden Drähten gleich vorhanden ist, also keine Differenz bildet, wird nicht berücksichtigt.
Du könntest daher die kleine Endstufe als Treiber verwenden und deren Ausgang auf Draht a, die Masse der Schaltung auf Draht b übertragen. Beim Empfänger dann die trafosymmetrische Eingangsschaltung und das Ding ist geritzt. Im Studio (Radio/TV) sind oft Leitungen von über 500m anzutreffen, die auch auf ähnliche Weise realisiert werden
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