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Mal wieder: Ortofon Concorde für beste Klangqualität pimpen

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chris_weinert
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Sep 2016, 14:41
Hallo Forum,

ich habe einen Technics SL-1210 Mk5 und suche u.a. nach einer Möglichkeit, ein System im schlichten Concorde-Design zu verwenden, was aber eine (relativ dazu, daß es Concorde ist) hohe Tonqualität hat.

Derzeit ist ein Nightclub MkII drauf, das ich aber von der Optik her extrem mies finde, mit diesem Tribal-Tattoo und der Neon-Orange-Spitze. Ästhetisch optimal fände ich das Pro oder Pro-S, also schwarz oder silber ohne irgendwelche Deko-Streifen.

(Ich werde mir Stück für Stück auch noch andere TA kaufen, deshalb bitte keine Bekehrungsversuche, mir ist bewußt, daß die Concordes scheiße sind.)

Nun habe ich hier in einem alten Thread gelesen, daß man die Concorde-Systeme mit OM-Nadeln ausrüsten kann und das auch guten Klang produziert, wenn ich das richtig verstanden habe. Bei den Concordes gibt es dabei zwei Generator-Typen, die Modelle Pro/Pro-S funkionieren nur gut mit OM-20er (bzw. 10er) Nadeln, die 30er/40er funktionieren nur einwandfrei an Nightclub MkII, bei dem der Generator wohl dem Super-OM entspricht. Korrekt?

Ich hatte Ortofon eine Mail geschickt, die haben sehr ausführlich geantwortet und aber das gleiche gesagt, was auch schon auf der Website und in Katalogen steht: Daß die Generatoren und Nadeln "aufeinander abgestimmt“ sind und in anderer als der verkauften Kombi schlechte Ergebnisse bringen.

Insbesondere OM 20er Nadeln an Pro/Pro-S würden nicht funktionieren. Stimmt das oder ist das Quatsch?

Wenn das nicht stimmt: Bei den 20er Nadeln, die ich gefunden habe, steht immer „für Super OM 20“, ist das die richtige oder braucht man für Pro/Pro-S eine, die spezifisch nur für „OM 20“ (ohne „Super“) ist?

Diese Geschichte mit der Resonanzfrequenz, bei Nadeln mit zu hoher Compliance am 1210er-Tonarm: Wäre das bei der Kombi dann ein Thema?

Danke im voraus für Eure Tips
Chris
akem
Inventar
#2 erstellt: 26. Sep 2016, 15:10
Ohne es ausprobiert zu haben ein paar theoretische Betrachtungen: es müßte rein mechanisch jede OM-Nadel an jedem Concorde-Generator passen. Die klanglichen Ergebnisse sind sicher etwas anders als an einem (Super)OM-Generator. Aber die OM und Super-OM unterscheiden sich ja auch nur im Generator - die Nadeln sind die gleichen... Deshalb ist es gut möglich, daß einige klangliche Eigenheiten der Disco-Systeme auch mit der OM-Nadel erhalten bleiben, soweit diese auf den Generator und dessen Wechselspiel mit der Phonostufe zurückzuführen sind. Jedoch ist es so, daß zumindest die langnasigen Concorde Systeme am 12x0 zu einer relativ hohen effektiven Masse führen (Eigengewicht des TA liegt ja schon bei rund 18-19g plus ca. 5g vom Arm macht 24g - ein serienmäßiges OM am 12x0 plus Halbzollheadshell kommt nur auf rund 17g). Da landest Du dann bei einer Grundresonanz von nur 6Hz was schon eher grenzwertig ist. Wenn Du Pech hast fliegt Dir dann ab und zu mal die Nadel aus der Rille wobei die mechanische Dämpfung der Ortofon-Nadeln im Allgemeinen recht gut ist und das zumindest nicht sehr oft passieren sollte.
Welche Nadel nehmen? Von den Ortofon-MM-Nadeln käme für mich nur die 40er in Frage. Alle anderen lösen mir nicht gut genug auf und machen mir zu hohe Abtastverzerrungen (wobei selbst die 40er Nadel hier noch nicht das Ende der Fahnenstange ist).

Gruß
Andreas
U87ai
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 26. Sep 2016, 15:39
Du kannst gern eine 40er-Nadel auf jeden DJ-Concorde-Body stecken, das geht, aber die 40er-Nadel wir dann erheblich leiser spielen als zb. das NC MkII mit seiner Nadel.

ansonsten:
http://www.hifi-foru...d=26&thread=4784&z=3

grußelchen
Tom
chris_weinert
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 26. Sep 2016, 16:24
Danke für Eure Antworten, Tom und Andreas!

Die 40er-Nadel ist mir glaube ich zu teuer und scheint ja auch nur am Tribal-Nightclub-Generator Einwandfreies zu liefern, deshalb die Frage mit der 20er an einem Pro-Generator. Der Output-Verlust wäre nicht so wichtig, das Entscheidende ist, ob das Endergebnis klanglich überhaupt Sinn ergibt.
U87ai
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 26. Sep 2016, 17:45
Ich hatte explizit die 40er-Nadel genannt, da diese im Gegensatz zu der 30er und 20er am meisten Unterschied macht.
Die 20er hat eine nackte Ellipse und die 30er eine Fine-Line, die auch nicht viel besser als eine Ellipse ist.
Die FG70 der 40er jedoch macht einen großen Schritt nach vorne, daher auch das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis.
Wobei, es gab mal ein Ortofon 540, auch mit FG-Schliff, das wurde hier auch schon öfter empfohlen.
Marsilio
Inventar
#6 erstellt: 26. Sep 2016, 17:47
Ortofon 540, Vinylmaster Silver und OM-40 haben alle den exakt gleichen Gyger-Schliff. Erstere TA sind übrigens identisch.

LG
Manuel
chris_weinert
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 26. Sep 2016, 21:43
Tom, Andreas, besten Dank für die erneuten Antworten und Einschätzungen! Es sieht so aus, als ob sich mein Concorde-Problem gerade gelöst hat, und zwar mit der Bastel-Idee von Dan in dem anderen Thread.

Zusammenfassung: Nightclub MkII Generator wahlweise in ein anderes Concorde-Gehäuse oder umlackieren, und dann OM30 (oder 40) Nadel drauf. Scheint zu funktionieren.

Nach Eurem Input denke ich über eine 40er Nadel nach, vielen Dank!
Dan_Seweri
Inventar
#8 erstellt: 27. Sep 2016, 06:39
Die Antwort von Ortofon ist meines Erachtens sehr von Verkaufsabsichten getrieben und nicht von einer ehrlichen Aussage, was technisch wirklich möglich ist. Mit etwas Suchen findet man die technischen Infos zu allen Concorde und OM bzw. OM Super System. Der entscheidende Parameter, auf den man dabei achten muss, ist die Induktivität der Tonabnehmers.

Die Nadeln 20, 30 und 40 wurden von Ortofon zuletzt auf einem OM Super Generator als Komplettsysteme angeboten. Dieser OM Super Generator besitzt eine Induktivität von 580 mH - mit demselben Wert ist das Concorde Nightclub Mk 2 versehen. Es ist das einzige Concorde mit diesem Induktivitätswert.

Die OM Generatoren (ohne "Super") haben 450 mH - wie auch Concorde Pro, Pro S, Gold, Elektro, Scratch, DJ S, Made from Scratch. Obwohl die Gehäuse dieser Systeme in ganz unterschiedlichen farblichen Outfits angemalt sind, haben sie aus technischer Sicht einen völlig identischen Kern. Entsprechend können die Nadeln beliebig ausgetauscht werden.

In den 80ern und 90ern kamen die oben genannten Nadeln 20, 30 und 40 mit den 450 mH Generatoren. Aus meiner Sicht klingen diese Kombinationen durchaus auch gut - allerdings auch recht schlank. An meiner Anlage produziert z.B. die Nadel 30 mit OM Super Generator etwas mehr Bass als mit OM Generator (ohne "Super") und klingt dadurch etwas runder und harmonischer.

Serato S-120, Q.Bert haben eine Induktivität von 920 mH. Wie gut sich diese Generatoren mit einer Hifi-Nadel schlagen, weiß ich nicht. Habe ich noch nicht ausprobiert.

Jetzt fragst Du Dich vielleicht, welcher Generator in Deinem Concorde verbaut ist? Dies kann man ganz leicht mit einem digitalen Multimeter feststellen. Man muss nur den Gleichstromwiderstand des Generators messen. Es gibt folgende Paarungen:
- 450 mH Generator: 750 Ohm
- 580 mH Generator: 1000 Ohm
- 920 mH Generator: 1680 Ohm

Je höher die Induktivität, desto mehr Windungen sind auf der Generatorspule. Dies heißt, dass dann auch der Draht länger wird und dass dadurch eben der Gleichstromwiderstand steigt.


[Beitrag von Dan_Seweri am 27. Sep 2016, 06:56 bearbeitet]
chris_weinert
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 08. Okt 2016, 00:18
So, für diejenige oder denjenigen, der erst an dieser Stelle einsteigen, weil hier Bilder sind:

Umbau von Concorde zu einem universellen System, das man mit einem einfachen Nadel-Tausch von DJ- auf Hifi umschalten kann. Der Tip dazu kam u.a. von Christian (Dan_Seweri), siehe vorheriger Post.

Von Christian kommt aber vor allem die geile Idee, das technisch Nightclub MKII zu nehmen und es in ein schönes schlichtes schwarzes klassisches Concorde-Gehäuse zu bauen. Dieses Gehäuse ist derzeit am Markt das Pro-S. Ich hatte Glück und konnte in meinem lokalen 1210er-Laden ein kaputtes Pro-S erstehen, was ziemlich runter war, das Gehäuse selbst aber war nur dreckig und man konnte es reinigen.

Das Ganze wurde von ihm schon mal hier gepostet, und ich habe auch per PM noch eine ganze Menge Tips bekommen. Der Umbau ist nicht so schwer, weil die Concordes wirklich relativ genial aufgebaut sind, so daß mit einfachen Steckmechanismen trotzdem eine hohe Präzision erreicht wird. Das Einzige, worauf man achten sollte, sind die Steckverbindungen der Kabel, damit man sie auch später wieder richtig anschließt.

Ersteinmal vorher/nachher. Hier vorher das häßliche Arschgeweih des Nightclub:
Concorde-1

Nachher im neuen Gehäuse noch mit Nightclub-Nadel (eine OM 40 kommt später dazu):
Concorde-2

Falls jemand auch sowas machen will, hier eine kurze Anleitung:

1. Das Pro-S-Gehäuse muß ganz bleiben, der Rest ist ja egal.

Hier sieht man die Einzelteile. Die Kabel sind eigentlich fest im Generator, aber ich habe sie herausgerissen, und habe den Generator noch einmal auseinandergenommen in Basis, Spulen, Blechgehäuse:

Concorde-3

Aber von vorn:

a) Pro-S Gehäuse und Aluendstück (links) trennen: Diese sind zwar (leicht) verklebt, aber die Verbindung läßt sich schnell mit ein bißchen (kräftigen aber vorsichtigen) Ruckeln trennen. Trotzdem geht das Abziehen nicht easy, weil der „Rüssel“ sehr tight auf dem Metallstück sitzt und kein Spiel hat. Tatsächlich geht es am besten, indem man weiter kräftig und gleichzeitig vorsichtig hin- und herruckelt. Das Abziehen bzw. -ruckeln geht langsam, aber sicher.

b) Dann kann man die Kabel von den Kontakten am Alu-Stück trennen, da sieht man schon mal, was man gleich beim anderen System machen muß. Dann Kabel aus dem Generator rupfen, sie sind verlötet. Auch hier kriegt man schon mal ein Gefühl, wie viel die ungefähr aushalten. Beim anderen System müssen diese unbedingt im Generator bleiben. (Wenn die Kabel rausgerupft sind, ist der Generator unbrauchbar!)

c) Der Generator ist verklebt, aber man kann ihn mit einem Schraubenzieher nach vorne rausdrücken.

Noch ein Bild:

Concorde-4

2. Den Generator aus dem Nightclub-Gehäuse holen

Achtung: Bevor man das Ding weiter bearbeitet, sollte man die Position markieren, damit man den Generator später wieder genau gleich tief in das Gehäuse schieben kann! Weil das Blech relativ weich ist, kann man das am besten mit einem Cutter machen. Einfach direkt an der Kante vorsichtig entlang leicht einritzen.

a) Zunächst das Alu-Stück mit den Kontakten so trennen wie oben beschrieben. Hier jetzt die Kabelposiionen fotografieren und dann mit einer Pinzette einzeln abziehen.

b) Das Gehäuse aufschneiden. Christian hat dazu einen Dremel genommen, ich habe erstmal versucht, das Ding mit einer Zange aufzuschneiden, aber damit kommt man nur bis zum Generator. Ich habe zum Schluß auch gedremelt.

Hier mal ein Bild, auf dem man sieht, wo der Generator im Gehäuse sitzt:

Concorde-8

Beim Dremeln: Vorsicht mit den Kabeln und generell Vorsicht! So brutal die Bilder hier auch aussehen, man muß sehr vorsichtig dremeln. Eine hohe Drehzahl und ganz wenig Druck habe ich gewählt. Man muß nur ganz knapp bis NICHT auf den Grund sägen.

Concorde-5

Das gleiche macht man auf der Unterseite, da braucht man sogar noch weniger tief dremeln, da das nur eine Knick-Kante werden soll:

Concorde-7

Dann kann man mit einem Schraubenzieher HINTER dem Generator die Schnittkante aufhebeln:

Concorde-6

Beim roten Pfeil sieht man übrigens ganz gut meine feine Markierungslinie vom Cutter, für die Einbautiefe des Generators, wie oben beschrieben. Der Generator ist UNTEN verklebt. Man kann ihn jetzt einfach aus der Gehäusehälfte herausdrücken.

3. Einsetzen in das neue Gehäuse

a) Der kleine Kunststoff-Block am Ende des Generators hat ein Profil, nämlich unten eine Feder (i.S.v. einer Schiene, also Gegenstück zu Nut). Diese muß auch im neuen Gehäuse wieder nach unten zeigen.

b) Zunächst die Kabel durchführen, dann den Generator einschieben. Schon nach kurzem Weg erhöht sich der Widerstand. ACHTUNG: Wenn die Markierung überschritten ist, ist es zu spät, man bekommt den Generator evtl. nicht mehr zerstörungsfrei wieder herausgezogen.

Deshalb: Das letzte Stück bis zur Markierung SEHR vorsichtig, am besten mit einem kleinen Hämmerchen vorsichtig in das Gehäuse treiben.

Kabel mit einer Pinzette eins nach dem anderen wieder in die Alu-Basis stecken, die Kontakte verschwinden vollständig in der Gehäusebasis.

Gehäuse und Basis gegeneinander ein bis zwei Umdrehungen verdrehen, damit die Kabel sich wieder verdrehen. Dann Gehäuse aufstecken.

FERTIG!

Viel Spaß!


[Beitrag von chris_weinert am 08. Okt 2016, 08:10 bearbeitet]
Dan_Seweri
Inventar
#10 erstellt: 09. Okt 2016, 12:53
Herzlichen Glückwunsch, dass Dir die OP am offenen Herzen bei Deinem Concorde so gut gelungen ist. Cooler Fotobericht! Mehr oder weniger entspricht dies genau den Arbeitsschritten, die ich auch gemacht habe. Freue mich, dass ich Dir mit meinen Tipps etwas helfen konnte. Viel Freude beim Plattenhören mit dem elegant gestylten Nightclub Mk 2! Mit einer 30er- oder 40er-Nadel wirst Du wirklich hifi-mäßig hören können.
chris_weinert
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 09. Okt 2016, 15:04

Dan_Seweri (Beitrag #10) schrieb:
Freue mich, dass ich Dir mit meinen Tipps etwas helfen konnte.


Hahaha, Witzbold, "etwas"! Die ganze OP war im Grunde nix anderes als Nachmachen von Dir

A propos 30er und 40er-Nadel: Gibt es eigentlich irgendeine Möglichkeit, die Dinger mal zu vergleichen, also vor dem Kauf? Ich muß ganz ehrlich sagen, daß ich von der Klangqualität der neuen MKII-Nadel ziemlich angetan bin, und frage mich, was da für 300 Euro noch kommen soll. 300 Euro sind immerhin einige Platten...

(Ich habe von einigen Platten unterschiedlicher Genres auch die CD und beim Klangvergleich fällt die Platte eigentlich hauptsächlich durch den Noisefloor und das elende Knistern auf, was ich noch in den Griff kriegen muß, aber nicht durch die üblichen anderen Parameter, die gerne genannt werden.)

Danke,
Chris
Jazzy
Inventar
#12 erstellt: 09. Okt 2016, 17:03

aber nicht durch die üblichen anderen Parameter, die gerne genannt werden

Achte mal auf die Ortung,die Phantomschallquellen,Sibilantenauflösung,Bass/Tiefbassdynamik.Da gibts IMHO schon Unterschiede.
Kann man das "Arschgeweih" nicht abschleifen?Wäre IMHO unaufwendiger.
ad-mh
Stammgast
#13 erstellt: 09. Okt 2016, 20:21
Moin,

mich würde interessieren ob der Generator eines OM oder OM Super mechanisch baugleich ist also in ein Pro-S Gehäuse passt.
Dann könnte man ein OM oder OM-S als Spender nehmen.

VG
Andreas
Dan_Seweri
Inventar
#14 erstellt: 09. Okt 2016, 20:46
Natürlich wäre eine reiner OM- oder OM-Super-Generator mechanisch kompatibel.... aber... nur von den Abmessungen. Die beim Concorde angelötete Kabelage fehlt den reinen OMs bzw. OM Supers. Es dürfte äußerst heikel sein, die notwendigen Kabel am Generator festzumachen.
chris_weinert
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 10. Okt 2016, 00:38

Jazzy (Beitrag #12) schrieb:
Achte mal auf die Ortung,die Phantomschallquellen,Sibilantenauflösung,Bass/Tiefbassdynamik.Da gibts IMHO schon Unterschiede.


Das habe ich bereits: Den ersten und den letzten Punkt kann man so ganz gut hören und ich muß sagen, da höre ich "keinen Unterschied", was mich ziemlich beeindruckt hat. Ich setze das aber bewußt in Anführungsstriche, denn das ganze Unterfangen wird schon etwas eingeschränkt durch das Noisefloor- und Knisterproblem, die anderen beiden Punkte verhagelt das stark. Bei Rockmucke und aller Musik mit (im engeren Sinne) eingeschränkter Dynamik war ich beeindruckt.

Bei allem was einen hohen Dynamikumfang hat... tja. Das ist wie der Hype um analoges Equipment im Studiobereich, der kommt auch hauptsächlich von der Generation "Digital", weil die sich nach was Authentischerem mit "Seele" sehnen. In Wirklichkeit hat der digitale Workflow ziemlich viele Probleme eliminiert, die wirklich die Pest waren, Rauschen ist wohl Thema Nr. 1. So erlebe ich das jetzt auch bei Vinyl. Der Noisefloor ist wirklich heftig, wenn man (höhere) CD-Qualität gewohnt ist. Aber der Klang an sich ist schon toll.


Jazzy (Beitrag #12) schrieb:
Kann man das "Arschgeweih" nicht abschleifen?Wäre IMHO unaufwendiger.


Habe ich mal spaßeshalber probiert, aber ist schon ziemlich widerstandsfähig das Zeug. Dann schon eher lackieren. Aber dann hat man nicht mehr die Schriftzüge, was sowohl für mich als auch Dan_Severi der Grund war, das rischtisch zu machen.


[Beitrag von chris_weinert am 10. Okt 2016, 00:40 bearbeitet]
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