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(Vor-)Verstärker für alten Plattenspieler gesucht

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thisisfg
Neuling
#1 erstellt: 28. Sep 2016, 18:32
Moin Leute,

ich habe hier einen alten Plattenspieler: RFT Ziphona Combo 223. Diesen würde ich gern mit an meine PC Lautsprecher anschließen, was prinzipiell auch funktioniert.
Jetzt ist dieser Plattenspieler leider a) zu leise und hat b) zu wenig Bass.
Jetzt war mein Plan, einen Phono Vorverstärker davorzuhängen, was leider nicht funktioniert, da dieser selbst auf den niedrigsten einstellungen dauerhaft übersteuert.

Da ich mich mit Plattenspielern nur wenig und mit Verstärkern 0 auskenne, hoffe ich auf eure Hilfe.

Macht es Sinn für diesen Plattenspieler einen Verstärker zu kaufen oder doch eher gleich einen Besseren Plattenspieler?
Reichen die Lautsprecher?

Florian
Marsilio
Inventar
#2 erstellt: 28. Sep 2016, 18:46
Hallo Florian

Dieser DDR-Plattenspieler hat noch ein Keramiksystem. So eins würde ich meinen Platten nicht zumuten (obwohl sie grösstenteils auch vom Flohmarkt sind). Und der Tonarm sieht auch nicht so aus, als ob man da ein Magnetsystem anbringen könnte. Daher mein Tipp. Anderen Plattenspieler suchen. Gute gebrauchte gibt's ab ca. 60.- (Grundig PS3500, PS4500; SABA PSP250, PSP350).

Den Vorverstärker, den Du da herausgesucht hast, wird hier im Forum gerne empfohlen. Inwieweit das aber Sinn macht, den mit den von Dir verlinkten Boxen zu betreiben kann ich nicht sagen da ich grundsätzlich mit klassischen Transistorverstärkern agiere und keine Erfahrungen mit Aktivboxen habe.

LG
Manuel
8erberg
Inventar
#3 erstellt: 29. Sep 2016, 13:58
Hallo,

die Kristallsysteme brauchen einen hochohmigen Abschluß.

An modernen Verstärker hört es sich muffig an.
Entweder baust Du eine Hilfsschaltung

natürlich 2 x (1 x pro Kanal) und gehst damit an einen Phono-Vorverstärker

Oder Du besorgst Dir einen alten Verstärker mit hochohmigen Eingang aus den 70er Jahren (DDR-Geräte hatten es bis zur Wende).

Vom KS 23 sind keine Wunder zu erwarten insbesondere sind die Gummi oft genug verhärtet und damit ist das System Schrott, ebenfalls wenn die Kristalle im Inneren "Wasser gezogen" haben.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 29. Sep 2016, 14:03 bearbeitet]
akem
Inventar
#4 erstellt: 29. Sep 2016, 14:05
In einen Phonopre darfst Du damit nicht gehen! Denn ein Keramiksystem biegt per Eigenfrequenzgang die RIAA-Kurve so-la-la wieder gerade so daß ein MM-Phonopre dann einen kräftigst verbogenen Frequenzgang ergibt! Das Ergebnis dürfte klanglich kaum erträglich sein...

Gruß
Andreas
8erberg
Inventar
#5 erstellt: 29. Sep 2016, 14:22
Hallo,

doch Andreas, die Schaltung haben wir schon vor 40 Jahren benutzt. Hifi isses nich, aber es funzt. Ein klein wenig den Höhenregler hochdrehen und für das - ähm - Equipment gehts dann.
BTW ist das KS 23 ein Seignettesalz-Kristallsystem...

Peter


[Beitrag von 8erberg am 29. Sep 2016, 14:24 bearbeitet]
thisisfg
Neuling
#6 erstellt: 29. Sep 2016, 15:02
Hey Leute,

danke für die hilfreichen Antworten.
Ich denke, ich werde mich doch nach einem anderen Plattenspieler umsehen... auch um die Platten zu schonen.

Hatte auch schon ein paar in der engeren Auswahl: z.B. Audio-Technica AT-LP120-USB oder Denon DP-300F...
Marsilio
Inventar
#7 erstellt: 29. Sep 2016, 15:30
Hm, überlegt dir gut was du jetzt tust. So ein Neu-Dreher kostet gegen 300.- bzw. 400.-, hat aber nur ein billigstes Einsteiger-Magnetsystem an Bord. Um da klanglich weiter zu kommen, müsstest Du also im mindesten für eine bessere Nadel nochmals Geld in die Hand nehmen. Zum Thema Haptik/Materialanmutung schreibe ich nichts, das ist Geschmacksache.

Meine Empfehlung ist ein Plattenspieler aus der Blütezeit des Plattenspielerbaus Ende 70er-/Anfang 80er-Jahre, der damals obere Mittelklasse war. Zum Beispiel so einen Grundig PS4500 hier (max. 50.- weil eine Haubenscharniere fehlt):
http://www.ebay.de/i...e:g:lyEAAOSwmfhX55O7

Und damit's dann auch gut klingt ein schönes Tonabnehmersystem mit einer feingeschliffenen Nadel - momentan der heisse Insidertipp ist das hier, das klanglich locker in der 150-Euro-Klasse mitspielt:
https://www.thakker....-tonabnehmer/a-5011/

Den von Dir ausgesuchten ART DJ-Phonovorverstärker wäre hierfür prima.

Mit Gesamtkosten von vielleicht rund 170 Euro (inkl. Phonopre) würdest Du damit den Denon DP-300F ziemlich an die Wand spielen...

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 29. Sep 2016, 15:32 bearbeitet]
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