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Plattenspieler- Neukauf oder Grundig PS 4500 behalten und tunen?

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Musikfan
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 02. Nov 2004, 23:25
Hallo liebe Hifi- Fans,
ich bin vor einigen Wochen durch Zufall auf dieses Forum gestoßen, habe seitdem immer wieder mal reingeschaut, einige Themen und Stellungnahmen durchgelesen und ich muss sagen – gefällt mir gut hier.
Aus diesem Grund und weil ich eine Frage an die „Kenner“ hier im Forum stellen möchte, habe ich mich angemeldet.

Ich besitze einen Plattenspieler Grundig PS 4500 aus dem Jahre 1980 (+- 1 Jahr) mit einer ca. 5 Jahre alten Nadel, die mittlerweile ca. 100 Betriebsstunden aufweist. (da ich meine Plattensammlung leider aus Platzgründen auslagern musste, nutze ich den Player fast ausschließlich, um Vinyls auf CD zu brennen, deswegen „nur“ 100 Betriebsstunden.)
Ich habe mir diese Nadel damals in einem Fachgeschäft bestellt. Es war (angeblich) schwierig, diese noch zu bekommen – lt. Aussage des Verkäufers wäre die Original- Ersatznadel nicht mehr lieferbar. Somit habe ich dann von ihm eine andere erhalten, die auch (einigermaßen) funktioniert.
Mit welcher Nadel der Spieler jetzt ausgerüstet ist, weiss ich nicht, ich glaub mich aber zu erinnern, dass das Original irgendwie AT 71 E oder so ähnlich war.

Das Problem ist nun , dass manche Scheiben „kratzen“, im Mitteltonbereich sind Stimmen (ich meine Verstärkt am Ende der Platte) am "krächzen", was früher (mit der vom Hersteller empfohlenen Nadel) nicht vorgekommen ist. LP´s und Singles spiele ich schon gar nicht mehr ab, nur noch 12“er, das funktioniert noch einigermaßen.
Ob dies nun an der Nadel liegt oder nicht, weiss ich nicht genau.
Noch zur Info: ich schicke das Analogsignal auf den Eingang eines älteren Yamaha AX- 700.

Jetzt meine Fragen an euch:
Was ist der PS 4500 von Grundig (heute) für ein Gerät, gut, mittel oder schlecht?
Lohnt es sich noch, den Player mit einer besseren Nadel (welcher?) oder einem anderen System auszustatten?
Kann dieses schlechte Klangbild auch andere Ursachen haben?

Ich habe mir auch schon überlegt, einen anderen Plattenspieler zu kaufen, es darf auch ein guter Gebrauchter sein. Ich möchte nach Möglichkeit wenig Geld investieren, aber andererseits auch keinen Schrott. Wichtig ist für mich, dass das Preis- Leistungs- Verhältnis stimmt, 50 € bis absolut max. 200 € sind im Moment drin.

Was ist sinnvoll, den alten Player behalten und "tunen" (und wie?) oder einen anderen anschaffen?

Vielen Dank im Voraus
Musikfan
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 07. Nov 2004, 15:33
Hallo nochmal, keiner eine Idee??
SwinginPhone
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 08. Nov 2004, 03:48
Hallo Musikfan,

ich kenne den Grundig-Dreher nicht. Was macht er denn für einen Eindruck (Gewicht, Verarbeitung, ...).
Hast Du den Plattenspieler richtig eingestellt (Auflagekraft, Antiscating, waagerechte Aufstellung)?
Eine Überlegung wäre vielleicht, Dir ein neues Audio Technica-System zu besorgen (AT 95 oder AT 110 oder noch besser). Die haben ein verdammt gutes Preis-Leistungsverhältnis und sind schon für wenig Geld zu haben.
Dann kannst Du zumindest ausschliessen, dass es am System liegt. Sollte der "Fehler" dann immer noch da sein, liegt's wahrscheinlich am Dreher. Dann würde ich spontan sagen, "besorge" Dir einen Dual, Thorens oder ähnlich "hochwertiges" Modell (die "Suche"-Funktion müsste einige hundert Einträge hierzu liefern), in das Du Dein neues System einbauen kannst. Danach bist Du auf jeden Fall für die nächsten Digitalisierungen gerüstet.

Swingende Grüsse

Henning
-3dB
Stammgast
#4 erstellt: 08. Nov 2004, 08:20
Hallo Musifan,

der Grundig (technics)ist schon kein schlechter Dreher.

Hier ein paar Daten:

Voll-Automatic-Plattenspieler mit Magnet-System und Frontbedienung.
Quarz-PLL-Direct-Drive.
Linear-Tonarm, kardanisch gelagert.
Magnet-System Audio Technica AT-71 E (biradiale Diamantnadel), Internationale 1/2" Systembefestigung.
Drehzahlkontrolle durch Leuchtstroboskop.
AL-Spritzguß-Plattenteller.
Hydraulisch gedämpfter Tonarmlift.
Antiskating-Einrichtung, stufenlos einstellbar für konische und biradiale Nadelschliffe.
Spezielle Zargenisolierung eliminiert akustische Rückkopplungen.
Drehzahlen 33 1/3 und 45 U/min.
Rumpelgeräuschspannungsabstand > 78 dB (DIN B).
Gleichlaufschwankungen +/- 0,035%.
Drehzahlabweichung +/- 0,002%.

Gehäuse: Metallfinish.
Abmessungen: 45 x 12,8 x 37,2 cm.
Gewicht: 6,6 Kg.

Das Teil würde ich erst einmal behalten.
Tellerlager reinigen und neu ölen.
Lagerspiel des Tonarms kontrollieren und ggf. nachstellen.
Das aber sehr vorsichtig.
Neues System drauf und erst einmal Musik hören.

Gruß Wilhelm
Funkster_2
Stammgast
#5 erstellt: 08. Nov 2004, 14:10
Hallo Musikfan,
Dein Grundig PS gräbt auch heute sicher noch manchen Kaufhausteilen noch das Wasser ab, deshalb halte ich ihn persönlich für ehrliche HIFI-Ware (die Du heute eh nur noch in High-End-Läden beziehen kannst, aber das wäre eine andere Diskussion), die durchaus auch heute noch eine Berechtigung hat.

Mein Tip:
ein Ortofon VM-System (red) oder vergleichbar (mal bei PhonoPhono suchen) http://www.phonophon...=2&menu=6&Kennung=

o.a. Tips können natürlich auch nicht schaden (Tonarmlager/ Tellerlager).
Das "A" und "O" ist natürlich die Justierung des Systems. Aber auch da wirst Du bei o.a. Link was finden (Det. Beschreibung uswusf.)
Ich würd also nicht versuchen durch einen Neukauf an die alten Qualitäten des PS anknüpfen zu wollen. Heute greifst Du dafür ungleich tiefer in die Tasche.
Musikfan
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 09. Nov 2004, 17:48
Vielen Dank für die Informationen.
Antiskating und Gewicht sind (lt. Anleitung) richtig eingestellt.
Ich werde den anderen Tipps mal nachgehen. Ggf greife ich noch einmal auf euer Wissen zurück, falls ich mit der Technik Probleme bekomme, da ich sowas noch nie gemacht habe.
Mäusemüller
Neuling
#7 erstellt: 12. Sep 2016, 15:00
Läuft denn der PS 4500 nach 12 Jahren immer noch oder fristet er ein Leben als Ersatzteillager? Ich habe da ein Interesse an einer schönen Abdeckhaube.
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