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Thorens 318 Gleichlaufschwankungen

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Autor
Beitrag
kho123
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 09. Nov 2004, 11:25
Hallo,

hier ist die Leidensgeschichte von meinem "geliebten" TD318: Bis Anfang des Jahres hatte ich viel Freuden mit dem Plattendreher, doch aus anfänglich nur leiten Gleichlaufschwankungen wurde ein unüberhörbares Jaulen. Austausch des Riemens brachte keine Verbesserung. Im April hab ich ihn zur Werkstatt bebracht, nach ca. 3 Monaten habe ich ihn für 95€ zurückerhalten - nur die Gleichlaufschwankungen waren immer noch da. Reklamation bei der Werkstatt - Einschicken nach Thorens. Dort wurde angeblich die Steuerelektronik ausgetauscht. Letzte Woche habe ich ihn wiederbekommen - mit immer noch den gleichen Gleichlaufschwankungen / Jaulen.
Hat jemand eine Idee für die Ursache der Gleichlaufschwankungen? Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?
Ist ein TD318 nach ca. 14 Jahren einfach verbraucht(Motor / Lager)?
Vielen Dank wenn jemand antworten würde.

Klaus
Funkster_2
Stammgast
#2 erstellt: 09. Nov 2004, 12:14
... da nützen alle Kilos am Teller und die ausgeklügelten Sub - Federungen nix.
Für viel weniger Geld bauten einst unzählige Firmen Geräte mit Direktantrieb und Quarzsteuerung.

Schade, dass allein der Name "Thorens" schon sehr sehr teuer ist und man dort sowas vergebens sucht!

Kein Trost, sorry wollt ich nur mal festhalten.
Matthias41
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 09. Nov 2004, 12:34
Hallo Klaus,

zu welcher Thorens-Werkstatt hast Du das gute Stück denn geschickt? Würde mich mal interessieren.

Thorens (Nachfolger und Rechteinhaber) hatte bis vor kurzer Zeit sogar auf ihrer Hompage stehen, das sie keine Ersatzteile für die "alten" Thorens mehr besitzen. Dieser Hinweis ist nun nicht mehr vorhanden.

Das der TD 318 nach so "kurzer" Zeit verbraucht sein soll, kann ich mir nicht vorstellen. Dies muss andere Ursachen haben.
Keiner meiner wesentlich älteren Thorens (siehe meine Signatur) hat dieserlei Probleme.

Darf man fragen wo Du wohnst, dann könnte ich Dir eventuell eine Werkstatt empfehlen die sich mit den "alten" Thorens auskennt.

@Funkster_2

Das man bei Thorens keinen Direktantrieb findet ist so falsch. Was ist mit TD 524 / 738 /535 ?
Und auch ein Direktantrieb kann mal kaput gehen.

Gruß
Jürgen
GandRalf
Inventar
#4 erstellt: 09. Nov 2004, 12:35
Moin auch,

Funkster 2 schrieb:



Für viel weniger Geld bauten einst unzählige Firmen Geräte mit Direktantrieb und Quarzsteuerung.

Schade, dass allein der Name "Thorens" schon sehr sehr teuer ist und man dort sowas vergebens sucht!



dann schau mal hier:

http://www.thorens-info.de/html/thorens_td_524___535.html

Abgesehen davon hat jedes Antriebssystem seine kleinen Vor- und Nachteile.

Weiter halte ich die Aussage daß Thorens teuer ist für nicht haltbar. Eher "preiswert". (Verhältnismässigkeit von Preis zu Wert) Also nicht etwa "günstig" im Sinne von "billig".
Funkster_2
Stammgast
#5 erstellt: 09. Nov 2004, 13:55

GandRalf schrieb:

Abgesehen davon hat jedes Antriebssystem seine kleinen Vor- und Nachteile.


schon klar. Wollte die Thorens-Gemeinde hier auf keinen Fall ärgern, auch ich gucke mich in letzter Zeit nach Geräten dieser Gattung um, deshalb halt ich besser meinen Rand.
Allerdings glaube ich kaum, dass die 5'er und 7'er Reihe ob ihrer Seltenheit für Normalos noch bezahlbar sein kann.

Daran ändert leider auch die Tatsache nichts, dass man auch gebraucht noch gutes Geld für ein solches Teil bekommt.


[Beitrag von Funkster_2 am 09. Nov 2004, 14:03 bearbeitet]
funny1968
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 09. Nov 2004, 14:04
Was mir noch einfällt, denn der Dreher war ja in der Werkstatt: SPANNUNGSVERSORGUNG!

Ist der Stecker richtig drin und hat keinen Wackelkontakt. Bei meinem Thorens muß manN da richtig den Stecker reindrücken!
GandRalf
Inventar
#7 erstellt: 09. Nov 2004, 14:05
Moin nochmal,

@ Funkster:

War auch nicht böse gemeint, aber da war sowas "Absolutes" in dem Beitrag, das ich nicht unkommentiert lassen wollte.



[Beitrag von GandRalf am 09. Nov 2004, 14:06 bearbeitet]
Funkster_2
Stammgast
#8 erstellt: 09. Nov 2004, 14:21
Grüss Dich Gandralf,

http://www.springair.de
verkauft gerade einen gebrauchten 738'er für alberne 3000 Taler. Dummerweise ohne System (EMT war da ja obligat, oder?)

Gruss
Funkster


[Beitrag von Funkster_2 am 09. Nov 2004, 14:22 bearbeitet]
GandRalf
Inventar
#9 erstellt: 09. Nov 2004, 14:25
Moin nochmal,

Kein Kommentar!

kho123
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 09. Nov 2004, 15:36
@Matthias41: Werkstatt vor Ort ist Teleservice in Kreuztal bei Siegen (NRW). Da das Einschicken auf Reklamation ging, habe ich keine Rechnung und somit keine Adresse. Die Aussage war aber "einschicken nach Thorens". Ich wohne in der Nähe von Siegen (zwischen Köln, Frankfurt und Dortmund)

@funny1968: Könnte etwa mein Netzteil defekt sein? Das ist weder zur Werkstatt noch nach Thorens mitgegangen. Ansich sitzt der Stecker fest. Danke für den Tip.
funny1968
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 09. Nov 2004, 15:59
[quote="kho123
@funny1968: Könnte etwa mein Netzteil defekt sein? Das ist weder zur Werkstatt noch nach Thorens mitgegangen. Ansich sitzt der Stecker fest. Danke für den Tip.[/quote]


Hast Du ein Meßgerät (so ein Multimeter für 4 EUR von Aldi reicht da), dann mess doch mal die Spannung am Netzteil. Bleibt die Spannung konstant? Vorsicht! Nicht kurzschließen!

Die Stabilisierung im Netzteil könnte defekt sein.

Oder einfacher .. sich ein anderes Netzteil ausleihen!
kho123
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 09. Nov 2004, 16:44

funny1968 schrieb:
Hast Du ein Meßgerät (so ein Multimeter für 4 EUR von Aldi reicht da), dann mess doch mal die Spannung am Netzteil. Bleibt die Spannung konstant? ...


Habe ich, probier ich heute abend sofort aus. Danke!
GandRalf
Inventar
#13 erstellt: 09. Nov 2004, 16:53
Moin auch,

Wird aber nicht viel bringen, wenn das Netzteil nicht angeschlossen und damit belastet wird.

Ausserdem ist ein Digitales Multimeter viel zu träge um eventuelle Schwankungen darstellen zu können.


[Beitrag von GandRalf am 09. Nov 2004, 16:54 bearbeitet]
kho123
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 09. Nov 2004, 17:17

GandRalf schrieb:
Wird aber nicht viel bringen, wenn das Netzteil nicht angeschlossen und damit belastet wird.

Ausserdem ist ein Digitales Multimeter viel zu träge um eventuelle Schwankungen darstellen zu können.


Dann also doch beim Händler ein Netzteil ausleihen, falls er eins hat. :-)

Mir ist noch etwas anderes aufgefallen: ich habe eine statisch ziemlich geladene LP mit meiner Bürste bearbeitet, dabei ist der Plattenteller fast zum stehen gekommen - bedeutet dies, dass der Motor am Ende ist?
funny1968
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 09. Nov 2004, 18:54
Tippe auf schwächeldes Netzteil!

14 Jahre ist viel, wenn das immer "An" war!
GandRalf
Inventar
#16 erstellt: 09. Nov 2004, 23:15
Moin nochmal,

kann aber auch die Ansteuerung der Motorspulen oder eine Motorspule selber sein.
Erst mal mit dem Netzteil probieren und dann weitersehen.
Holger
Inventar
#17 erstellt: 10. Nov 2004, 00:48
Ein ausgeleierter Riemen kann auch dazu führen, dass ein Teller beim Benutzen einer Plattenbürste fast zum Stillstand kommt.

Nur mal so als Denkanstoss ...
GandRalf
Inventar
#18 erstellt: 10. Nov 2004, 08:44
Moin auch;

kho schrieb im ersten Posting:


Austausch des Riemens brachte keine Verbesserung


Nur als kleiner Hinweis

Holger
Inventar
#19 erstellt: 10. Nov 2004, 10:53
Stimmt, habe ich überlesen - ich neige mein Haupt in Demut

.
Wolfgang_K.
Inventar
#20 erstellt: 10. Nov 2004, 11:53
Wenn ich das hier so lese, kriege ich den Eindruck daß die Fachwerkstatt die Reparatur nicht auf die Reihe kriegt. Mein Fachhändler hat mir erklärt daß es an den Thorens-Plattenspielern nichts gibt, das da nicht repariert werden kann. Die Dinger sind praktisch unverwüstlich. Und was soll bitte schon einem Motor kaputt gehen? Ich habe jetzt meinen Thorens auch überholen lassen, läuft wieder tadellos. Ich würde mich mal nach einer richtig authorisierten Werkstatt umsehen, muß es doch in ihrer Nähe geben.

Die 95 € würde ich persönlich als Lehrgeld verbuchen, ist zwar ärgerlich, aber was solls....


[Beitrag von Wolfgang_K. am 10. Nov 2004, 11:54 bearbeitet]
kho123
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 15. Nov 2004, 09:53
Ich habe jetzt ein anderes Netzteil probiert. Ergebnis: scheint die richtige Spur zu sein, Gleichlaufschwankungen geringer, aber immer noch vorhanden. Da es sich auch um ein etwas älteres Netzteil handelt ist meine Vermutung, dass das Teil auch nicht mehr auf der Höhe ist, aber deutlich besser, als mein altes Teil. Es scheint mir immer noch ein gewisses Risiko zu sein, in eine neues Netzteil zu investieren. Was ist wenn auch damit der Klang immer noch nicht zufriedenstellend ist? Neue Org. Thorens Netzteile dürften ziemlich teuer sein, oder? Ist da überhaupt noch dran zu kommen? Gibt es Alternativen von Fremdherstellern?
Nochmal danke an alle, die Antworten und Tips gegeben haben!
Holger
Inventar
#22 erstellt: 15. Nov 2004, 10:01
Netzteile von 20 bis 220 Euro findest Du z. B. hier :

http://www.fl-electronic.de/analog/thorensnetzteil.html
funny1968
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 15. Nov 2004, 10:16
http://www.reichelt....669;PROVID=0;TITEL=0




Sorry, kurz editiert wegen Überbreite!

Murray


[Beitrag von Murray am 09. Dez 2004, 09:46 bearbeitet]
Music_Man
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 19. Nov 2004, 00:43
Hi,
Also doch das Netzteil. Es ist eigentlich ärgerlich wenn man ein Netzteil nicht abschalten kann weil der "an"-Schalter des Gerätes dahinter ist. Irgendwann fackelt das Teil dann ab. Wichtigste Sofortmaßnahme bei einem 318er ist deswegen: entweder schaltbare Steckleiste dafür kaufen-am besten mit beleuchtetem Schalter damit man das Ausschalten nicht vergisst, oder immer ausstecken nach Betrieb.
Deine Werkstatt hat den Dreher wahrscheinlich direkt an ein am Reparaturplatz installiertes Netzteil angeschlossen und dann natürlich keine Fehlfunktion festgestellt-das Gerät selbst is ja auch in Ordnung. Trotzdem sind das echte Trottel, denn auf sowas muss man kommen wenn man als Reparateur genügend funktionierende Gehirnzellen hat.
Gruss,
BE
LP12
Inventar
#25 erstellt: 19. Nov 2004, 09:22
Tach,
will nur mal so meine bescheidene Meinung zum Besten geben. Manchmal hilft es schon, wenn man den Innenteller, um den der Riemen läuft mal ordentlich mit geeigneten Utensilien reinigt. Dass der Teller fast zum stehen kommt, wenn gebürstet wird scheint mir nicht besorgniserregend.

Deiner Werkstatt würde ich den Rücken kehren, wenn sie den Thorens wegschicken muß. Jeder weiss, dass der Transport per Post oder Bote nicht grade dazu dient, den Zustand der Lager und der Federn zu verbessern. Hoffentlich war wenigstens der Arm oder zumindestens des Gegengewicht demontiert.

Viel Erfolg noch.
kho123
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 19. Nov 2004, 13:13
@LP12: danke für deine Tips. Was sind denn geeignete Utensilien zum reinigen des Innentellers? Baumwollappen und Etanol?
Beim Transport war das Gegengewicht demontiert. Zumindest beim Rückweg :-)
kho123
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 02. Dez 2004, 08:15
Nochmal ein kurzer Nachtrag:
- Neues Netzteil hat nichts gebracht, jault immer noch.
- Reinigen des Innentellers auch nicht (war auch nicht wirklich schmutzig)
- Eingeschickt war der Plattenspieler bei Rolf Kelch, Lahr; ich habe dort per mail nachgefragt, ob sonst noch Möglichkeiten offen sind, aber keine Antwort erhalten (Schade!)
Da es i.A. einige Threads mit ähnlichen Problemen beim 318 gibt, werde ich den TD318 wohl verabschieden und mir zu Weihnachten wohl was neues gönnen (vermutlich Pro-jekt).
Nochmal Danke für alle Tips.
silberfux
Inventar
#28 erstellt: 02. Dez 2004, 09:33
Hi, nochmal zum Thema Antriebssystem / angebliche Überlegenheit des Direktantriebs mit elektronischer Steuerung:

Mein letzter Nicht-Thorens war ein Dual 728 mit Direktantrieb. Hat einige Jahre gute Dienste geleistet, bis er plötzlich unerträgliche Gleichlaufschwankungen bekam. Reparatur zu teuer. Und ich kenne noch andere Beispiele, bei denen Direkttriebler nach relativ kurzer Gebrauchszeit irgendwelche Macken bekamen.

Keiner meiner mittlerweile 4 Thorense (2x 166 II, 1 160 S MK IV, 1 160 B mit SME) weist auch nur den Hauch eines solchen Mangels auf, obwohl allesamt ein gesegnetes Alter aufweisen und nicht geschont worden sind, bevor ich sie erworben habe. Einer der 166er kam aus einem Umzugskarton, der auf einem nicht isolierten Dachboden direkt neben den Kohlevorräten stand. Ausgepackt, gesäubert, neuer Riemen, läuft wie ne Eins.

Überhebliche Anpreisung der angeblichen Überlegenheit von Direktantrieblern (oder ist es etwa Neid, weil die Marke Thorens zu Recht Legende ist und selbst uralte Teile hohe Preise erzielen und im Wert mit der Zeit eher steigen als sinken) ist gänzlich unangebracht. Natürlich geht auch bei Thorens mal was kaputt. In aller Regel sind solche Schäden aber wegen des unkomplizierten Aufbaus leicht zu beheben.
Bernd
Stammgast
#29 erstellt: 02. Dez 2004, 09:37
Bei meinem 320 ist ein Netzteil beigefügt mit einer Ausgangsspannung von 16 volt Wechselspannung / 150 mA. Der 318 dürfte das gleiche Netzteil haben.
Wechselspannung bedeutet, dass in dem Stecker lediglich ein kleiner Trafo eingebaut ist, ohne Siebung, Gleichrichtung usw.
Wenn dieser Trafo Spannung abgibt, dann ist er in Ordnung.
Am Steckernetzteil liegt Dein Problem somit nach menschlichem Ermessen nicht. Die eigentliche Netzteilregelung ist im Gerät eingebaut. Da sie nicht aufwendig ist, sollte jede Fachwerkstatt einen Fehler in dieser Schaltung finden.

Falls Du den Fehler dennoch in dem Steckernetzteil vermutest, kannst Du für wenig Geld bei Conrad oder Reichelt einen Wechselspannungstrafo mit 16 Volt bestellen und statt des Thorens-Netzteils verwenden.

Grundsätzlich kann ich mir aber nicht vorstellen, dass die Gleichlaufschwankungen etwas mit der Spannungsversorgung zu tun haben (Drehzahlabweichung, also ständig zu langsam oder zu schnell würden eher für einen Netzteildefekt sprechen).

Ich tippe auf einen falschen Riemen (ungleichmäßig dick, zu straff oder viel zu locker).
kho123
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 02. Dez 2004, 10:08
Hi,

@silberfux: Der Thorens TD318 hat keinen Direktantrieb, sondern Riemenantrieb.

@bernd: Das mit dem Netzteil war ein Tip aus diesem Forum, eine anderes Netzteil hatte beim ersten Hören eine gewisse Auswirkung (siehe weiter oben) oder war Wunschdenken.
Fachwerstatt hat die Segel gestrichen, Gerät war bei Rolf Kelch in Lahr, hat aber auch nichts gebracht.
Riemen ist insgesamt 3x ausgetauscht worden: 1. von mir 2. von Fachwerkstatt, 3. von Kelch (Originalriemen mit Rolf Kelch Aufdruck).

Trotzdem Danke für die Tips
silberfux
Inventar
#31 erstellt: 02. Dez 2004, 11:40
kho123:

Wo habe ich denn geschrieben, dass der 318 einen Direktantrieb hat???

Im Gegenteil habe ich versucht, einen etwas hämischen Beitrag in diesem Thread, der am Beispiel des defekten 318 die Überlegenheit des Direktantriebs darstellen wollte, zu widerlegen.

Also erst mal alles lesen und ein wenig nachdenken, bevor man solche unzutreffenden Belehrungen posted.
kho123
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 02. Dez 2004, 11:52
Ist doch immer wieder schön, wenn man solch nette Antworten bekommt
Michael_Leonhardt
Stammgast
#33 erstellt: 02. Dez 2004, 22:15
Hi Kho,

hast Du mal das Pulley zerlegt und die integrierte Rutschkupplung von Öl gereinigt?

Bei mir (resp. meinem 318) ist Öl über die Motorwelle zum Filz der Rutschkupplung gewandert und hat zum sporadischen Durchdrehen geführt.

Gruss Michael
kho123
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 09. Dez 2004, 07:55
Hi Michael,

danke für deinen Tip! Hat aber leider auch nichts gebracht: Nach dem Reinigen hört sich alles so an wie vorher; es war auch nicht wirklich irgendwo Öl auszumachen. Nochmals Danke.
Wie sagte schon Jim Morrison: This is the end...

Gruß
Klaus
Plüschus
Stammgast
#35 erstellt: 09. Dez 2004, 09:30
Hallo kho123,
schau 'mal in den anderen 318er thread. Ich habe dort dem Dietmar erklärt wie man eine Rutschkupplung demontiert. Die Rutschkupplung kann , wenn die Vorspannung der Tellerfedern nicht groß genug ist, durchrutschen beim Betrieb und somit "eierts". Sinn der Rutschkupplung ist, beim Anlaufen zu rutschen, um den Riemen zu schonen und den Motor beim Starten nicht zu überfordern. Die Vorspannung der Rutschkupplung erhöht man in dem man das Messingteil in der Mitte des Pulleyes etwas tiefer stellt. Dadurch werden die darunterliegenden Tellerfedern etwas stärker zusammengepresst und reiben stärker am Pulleye - im Prinzip wie die Kupplung bei (D)einem Auto.
Außerdem solltest Du die Welle des Plattentellers neu ölen. Dazu ziehst Du den Innenteller nach oben heraus. Dann reinigst Du die Welle mit einen sauberen fuselfreien Tuch und gibtst 2-3 Tropfen sauberes!!!!! Motoröl (möglichtst dünnflüssiges) auf die Welle. Kuck' Dir die Welle an,ist sie sauber oder zerkratzt , wie sieht sieht die untere Spitze der Welle aus ; sobald da Kratzer zu sehen sind - This is the end ! Wenn's aber OK ist, sollte sich der Innenteller mit "Schmatzen" in das Lager einsetzen lassen . Der Teller rutscht dann nur langsam nach unten , weil die eingeschlossene Luft nur schwer über den minimalen Lagerspalt zwischen Welle und Buchse entweichen kann! Plumpst sie nach unten - This is the end !
Also nochmal : erstens Rutschkupplung einstellen, zweitens Tellerlager reinigen und neu ölen , drittens neuen richtigen Riemen auflegen.
Entfette das Pulleye mit Isopropanol
Schrauben , hören, berichten
Gruß Thomas
kho123
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 16. Dez 2004, 10:38
Hallo Thomas,

danke für deine Tips. zu a) Rutschkupplung - hat wie vorher schon gesagt nichts gebracht, sowohl saubermachen als auch festere Einstellung brachten keine verbesserung. b) Welle des Plattentellers - keinerlei Kratzer oder Auffälligkeiten zu sehen, Teller rutscht etwas "stotternd" nach untern in ca. 1/2 Minute. c) Riemen - wurde jetzt schon zum dritten mal getauscht: 1. von mir 2. von Werkstatt 3. von Kelch (der Riemen hat auch einen entsprechenden Aufdruck - sollte also der richtige sein).
Nochmal Danke für alle Tips.
Gruß
Klaus
quantec
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 06. Feb 2009, 00:38
hallo Leute, ich eiss das es hier um Thorens geht,ich betreibe einen phonosophie p3,der ja wohl baugleich mit dem TD 2002-3001 ist.Ich habe nur ein ganz popeliges Netzsteckerteil,das ich gerne gegen ein grösseres Netzteil austauschen würde. Da die preise bei Phonosophie aber jenseits von gut und böse sind,würde mich interessiren welche netzteile noch in frage kommen?Der Anschluss am Phonosphie ist allerdings in Din ausgeführt,so das Netzteil wohl umbauen müsste.Kennt jemand eine preisliche Alternative,oder gibt es jemanden der mir ein netzteil bauen könnte? Ansonsten kann ich über die Thorens Technik nur das beste sagen. mein P3 läuft seit dreizehn Jahren problemlos.Nur den Riemenverschleiss finde ich nicht normsl. Jetzt schon mal schönen Dank für eure Antworten.Lindo
stbeer
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 06. Feb 2009, 08:36
giu,

und meiner einer (TD2001) seit ueber 17 Jahren ... aber das Problem mit dem Riemenverschleiss musst Du mir mal erlaeutern, denn ich habe bislang noch keinen Grund gehabt, den Riemen zu tauschen! Springt Deiner ab oder wie?

Ansonsten bringt Dir ein groesseres Netzteil (wie bspw. ein TPN2000) meines Erachtens klanglich so gut wie gar nichts.

Stefan
andre11
Inventar
#39 erstellt: 06. Feb 2009, 10:39
@ quantec:

Lies mal hier

Thorens Netzteil

Da sollte Deine Frage eigentlich unfassend beantwortet werden.


@ stbeer:

Die Phonosophie Teile haben ein festes Pulley, deswegen verschleißen die Riemen schneller.
Dein 2001er dürfte auf dem Motor doch auch eine Rutschkupplung haben, oder?
Und deswegen kennst Du den erhöhten Riemenverschleiß genauso wenig wie ich


Gruß

André
stbeer
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 06. Feb 2009, 14:07
André,

der TD2001 der ersten Serie hat ebenso wie der Phonosophie 3 ein Aluminiumpulley (ohne Rutschkupplung)!

Stefan
violette
Stammgast
#41 erstellt: 06. Feb 2009, 14:12
Hallo KHo

Gleichlaufschwankungen können bei Deine TD viele Ursachen habe.
Es müsse methodische ein Reihe funktionnen überprüfft werde.
Mehr infos per PN
Mfg
Joel
stbeer
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 06. Feb 2009, 14:25

violette schrieb:
Hallo KHo

Gleichlaufschwankungen können bei Deine TD viele Ursachen habe.
Es müsse methodische ein Reihe funktionnen überprüfft werde.
Mehr infos per PN
Mfg
Joel


Joel,

das Posting von kho123 ist von Dezember 2004 ... das ist uralt.

Stefan
andre11
Inventar
#43 erstellt: 06. Feb 2009, 16:59
@stbeer:

Dachte bislang immer, dass dieses Teil nur als Zubehör verwendet wurde.
Aber dann müsste sich Dein 2001 ja beim Hochlaufen auch ganz schon schütteln.
Das Fehlen der Rutschkupplung ist aber in der Regel die Ursache für erhöhten Riemenverschleiß.

Aber jetzt wo Joel im Boot ist, wird quantec sowieso am besten geholfen!


Gruß

André
quantec
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 09. Feb 2009, 23:20
Hy danke für den link zur Seite mit den Netzteilen,blicke jetzt besser durch. Nochmal zum Riemenverschleiss.Mein Phonosophie P3 läuft schätzungsweise 150 Stunden pro Jahr,und ist nach drei Jahren ausgeleiert.Deshalb kaufe ich auch keine original Phonosophie Riemen mehr,sondern die von Rolf Kelch.
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