Vintage Anlage (Dual704, Harbeth P3ESR - welchen Verstärker würdet ihr verwenden?

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TargaFlorio
Neuling
#1 erstellt: 17. Jul 2018, 12:30
Liebe Experten und Puristen,

ich bin Steffen und neu hier im Forum mit einem Beitrag, lese aber aktiv und fleißig seit einigen Jahren eure Threats.

Ich habe einen originalen Dual CS 704 (Shure V15 Typ|||) in Top-Zustand aus erster Hand sowie in den nä. Tagen ein Paar Harbeth-Monitore vom Modell P3SESR aus einer Haushaltsauflösung in Aussicht.

Nun gehen meine Überlegungen nach dem Verstärker (Receiver?) welchen würdet ihr verwenden?
Dachte an einen Yamaha aus den späten 70er oder 80ern..

Raum ist ca 30qm , Musikrichtung Vinyl Rockklassiker..
Preis erstmal nebensächlich [könnte später vielleicht bei bis 300€ liegen]

Vielleicht hat jmd. eine ähnl. Kombination und Erfahrungen damit, ich würde mich sehr gerne austauschen.

Bin sehr gespannt, viele Grüße
Steffen
Baden-Württemberg
Marsilio
Inventar
#2 erstellt: 17. Jul 2018, 13:31
Hallo Steffen

Der Dual 704 ist ein toller Dreher, und das Shure V15III hinsichtlich Anschlusskapazitäten recht unkompliziert - da hättest Du also weitgehend freie Wahl.

Du bist ja auch BW - wie wäre es mit einem Revox-Verstärker? Etwa dem optisch etwas rustikaleren B750 (oder Receiver B780) mit der Nextel-Beschichtung oder den moderneren B150 oder B250? Die Geräte der Schweizer Marke geniessen einen guten Ruf, sind sehr wertstabil (=Geldanlage) - und gebaut wurden sie in Löffingen/Schwarzwald.

LG
Manuel
8erberg
Inventar
#3 erstellt: 17. Jul 2018, 13:45
Hallo,

jo, im Schwarzwald konnten/können sie gut Geräte bauen, neben Revox wäre auch ein schöner SABA-Receiver aus der Zeit nicht zu verachten oder passend zum 704 ein Verstärker aus dem gleichen Haus/gleiche Zeit (z.B. CV 1600) ein schöner Verstärker und ein Kraftpaket (beim Test wurde festgestellt, dass die Ausgangsleistung 50 % über den Katalogwert lag)

Allerdings sollte man darauf achten, dass die alten Verstärker durchgeschaut sein sollten, die Kondensatoren altern, die Regler und Schalter können schwächeln, es sammelt sich viel Staub in 4 Jahrzehnten an...

Peter
raindancer
Inventar
#4 erstellt: 17. Jul 2018, 14:06

Marsilio (Beitrag #2) schrieb:
Du bist ja auch BW - wie wäre es mit einem Revox-Verstärker? Etwa dem optisch etwas rustikaleren B750 (oder Receiver B780) mit der Nextel-Beschichtung

Leider wird Nextel irgendwann schäbig, jedenfalls diese alte Ausführung. Neulackierung machbar aber aufwändig. Sollte mein Wissensstand überholt sein gerne hier info, ich hab noch nen unansehnlichen B760 .

Ansonsten: Yamaha Vor-/Endkombis (C45/M45) oder die Pioneers A6xx/7xx aus den frühen 90gern, die haben keine Fernbedienung und sind daher beim Hifinachwuchs nicht so gefragt,

aloa raindancer
CarstenO
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 17. Jul 2018, 14:10

TargaFlorio (Beitrag #1) schrieb:
ein Paar Harbeth-Monitore vom Modell P3SESR aus einer Haushaltsauflösung in Aussicht.


Dazu nähme ich Quad 44 Vorstufe und Quad Endstufe 405.
TargaFlorio
Neuling
#6 erstellt: 17. Jul 2018, 21:17

8erberg (Beitrag #3) schrieb:
Hallo,

jo, im Schwarzwald konnten/können sie gut Geräte bauen, neben Revox wäre auch ein schöner SABA-Receiver aus der Zeit nicht zu verachten


Hast Du da ein Saba-Modell vor Augen ?

Was meint ihr zu einem Onkyo TX4500?

Vielen Dank für Eure Antworten
Freut mich sehr, Steffen
lini
Inventar
#7 erstellt: 17. Jul 2018, 21:21
Steffen: Also bei 30 qm Raumgröße in Verbindung mit klassischem Rock, der dann womöglich nicht immer nur bei moderatem Regel gehört werden soll, schiene mir so eine P3ESR eher eine grenzwertige Wahl. Da würd ich an Deiner Stelle beim Tief/Mittel-Töner eher etwas in Erwägung ziehen, was rund zwei Nummern größer ausfällt und auch deutlich wirkungsgradstärker wär - also etwas mit 'nem Tief/Mittel-Töner um die 17 cm und einem Kennschalldruck um 90 dB/W (@ 1 m). Und als Verstärker vielleicht einfach einen neuen Rotel A10.

Grüße aus München!

Manfred / lini
evilknievel
Inventar
#8 erstellt: 17. Jul 2018, 21:35
Ein revidierter Saba MI 215 wäre sicherlich eine feine Sache.

Gruß Evil
raindancer
Inventar
#9 erstellt: 18. Jul 2018, 07:56

TargaFlorio (Beitrag #6) schrieb:
Hast Du da ein Saba-Modell vor Augen ?

Was meint ihr zu einem Onkyo TX4500?

war zwar nicht direkt angesprochen, aber aus meiner Erinnerung sind 9240, 9250, 9260 empfehlenswert. Ich meine die haben DIN Buchsen, falls dein Dual einen DIN-Stecker hat paßt das. Sonst halt mit Adaptern.

Der TX4500 ist gut, highlight ist das Tuner-teil. Irgendwie schafft er es nicht so ein Image wie die Marantz 22xx oder Pioneer SX zu erlangen. Btw 2 Phonostufen, aber auch ein Riesenklotz, zudem > 40J, also Revision einplanen.

aloa raindancer
Platten-Spieler
Stammgast
#10 erstellt: 18. Jul 2018, 08:43
Hallo Steffen,

kurze Frage, kurze Antwort:

Marantz 2245/2270 / Braun Regie 510 / Kenwood KT140X

Gruß, Andreas
holger63
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 18. Jul 2018, 10:30
Hi,

ich habe einen SABA 9250 hier, und da ist wirklich alles Metall, was glänzt..
Bei so alten Geräten bekommt man oft wesentlich besseres Material bzw. Verarbeitung fürs Geld als bei neuen.
Allerdings sollten sie revidiert sein oder es muss gleich eingeplant werden. Kann natürlich auch sein, dass 60 Jahre nichts passiert..

Ich sehe bei der Raumgröße aber auch eher das Problem im sehr schicken, aber auch kleinen Harbeth.. Könnte man im Bass per sub zwar entlasten, das bedeutet dann aber ein ganz anderes Budget.
Lieber gleich eine Nummer größer!

Gruß,
Holger
TargaFlorio
Neuling
#12 erstellt: 18. Jul 2018, 12:17

holger63 (Beitrag #11) schrieb:

Ich sehe bei der Raumgröße aber auch eher das Problem im sehr schicken, aber auch kleinen Harbeth..


Das habe ich bislang wohl unterschätzt, habt ihr einen Favoriten? Habe die Harbeth Probe gehört und war echt begeistert, allerdings war der Raum deutlich kleiner..

Viele Grüße, Steffen


[Beitrag von TargaFlorio am 18. Jul 2018, 12:18 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#13 erstellt: 20. Jul 2018, 00:29
SABA-Krempel an britischen Harbeth, die anscheinend als Nahfeld-Monitore konzipiert wurden ?

Was fürn Quatsch postet ihr hier ?

Japan-Typen der Konsumerklasse aus den 90zigern ?

Ein Creek-Vollverstärker vielleicht ... um einmal eine audiophilen Startpunkt zu setzen. Sudgen, Camtech, Audiolab 8000x, TagMcLaren, Naim. Keine Ahnung, ob die silberne Rotel RA-Serie ab RA-06(SE) damit harmoniert.

MfG,
Erik
holger63
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 20. Jul 2018, 03:36
Ein Creek.. Ja. . audiophil ist der also. Audiophiler als Saba, selbstverständlich. Oh Man
Hauptsache passend zu den Harbeth, die leider selber nicht passen.
Wuhduh
Inventar
#15 erstellt: 20. Jul 2018, 22:33
Erfreue Dich einfach an Deinem Saba und Deiner Hörkette und lege schon mal für die nächste Reparatur regelmäßig Geld beiseite.

Kein Grund zum Schmollen oder Beleidigtsein.

MfG,
Erik
holger63
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 21. Jul 2018, 14:43
Was fürn Quatsch postest du hier? Um mal deine Worte zu zitieren..
8erberg
Inventar
#17 erstellt: 21. Jul 2018, 15:03
Hallo,

der Erik hat halt ne Schwarzwald-Allergie. Musste als Kind wohl stundenlang-tagelang-jahrelang ne Kuckucksuhr ertragen, bekam jeden Sonntag 2 dicke Stücke schwarzwälder Kirschtorte oder sowas....

Peter
holger63
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 21. Jul 2018, 15:10
Ist ja auch egal, jeder wie er will
Der Te fragte ja aber nun nach für die Raumgröße passenderen Lautsprechern.
Falls handwerkliches Geschick besteht und Bereitschaft und Zeit, würde ich auch mal auf den diy Bereich verweisen.
Tywin
Inventar
#19 erstellt: 21. Jul 2018, 15:13
Hallo,

Erik hat auch zu viele von den Schwurbel-Presse-Blättchen geraucht wo die ganzen "audiophilen" Label immer und immer und immer wieder herunter gebetet wurden - zumindest so lang genug dafür mittel- oder unmittelbar gezahlt wurde.

Ich würde für den genannten Zweck einen neuen PMA-720 anschaffen um sämtlichem potentiellen Ärger mit mehr oder weniger defekten alten und älteren Verstärkern aus dem Weg zu gehen.

So ein Gerät wird Jahrzehnte den genannten Zweck erfüllen wie ein Gerät mit was auch immer für einem Schwurbellabel - im einwandfreien Zustand - auch.

Wenn man in dem genannten Raum nicht Raumbeschallung mit den genannten Boxen betreiben will, sondern im geeigneten Stereodreieck Musik hören will, dann kann man selbstverständlich die genannten Lautsprecher zu diesem Zweck nutzen.

Michael


[Beitrag von Tywin am 21. Jul 2018, 17:37 bearbeitet]
holger63
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 21. Jul 2018, 16:09
Ja, das wäre die Frage: was will man?
Aber es scheint als wäre der TE nicht mehr anwesend..
8erberg
Inventar
#21 erstellt: 21. Jul 2018, 18:07
Hallo,

die Denon Ampis sind wirklich zu empfehlenl... vernünftige Hifi-Verstärker zum gescheiten Kurs, kein Chi-chi, kein Tinnef.

Als Neugeräte eine gute Wahl.

Peter
TargaFlorio
Neuling
#22 erstellt: 21. Jul 2018, 19:22
Hallo vielen Dank für den regen Austausch, in der Tat bin ich noch nicht festgelegt.
Ich tendiere momentan zu zweigleisig, (1) der CV 1600 als "audiophilen" Bruder sowie (2) der zuletzt genannte PMA-720.
Mir ist als "Purist" doch eine gewisse Reduzierung auf das Wesentliche, eben wie der 704 schon wichtig.
Bin gespannt. Nun stelle ich mir die Frage welche Lautsprecher dann jeweils die passende Ergänzung bei Euch wären?
Vielleicht ziehen die Harbeth dann ins (kleine) Herrenzimmer ein
Allerbeste Grüße, Steffen
8erberg
Inventar
#23 erstellt: 21. Jul 2018, 20:09
Hallo,

das ist eine schwierige Frage, hast Du vielleicht einen Grundriss des Raums und wie groß die Boxen sein dürfen (Stand/Regalboxen) und wo sie wie stehen können?

Und natürlich welches Budget zur Verfügung steht.

Peter
TargaFlorio
Neuling
#24 erstellt: 21. Jul 2018, 20:24
Hallo Peter,

also der Raum ist ca. 6x5m die Anlage soll mittig an der 6m-Wand .
(Regal-) Boxen, Budget lass ich erstmal offen, da mich interessiert was ihr an meiner Stelle auswählen würdet..

Grüße, Steffen
Wuhduh
Inventar
#25 erstellt: 21. Jul 2018, 22:50
Nabend !

@ 8erberg:

Nein, keine Schwarzwaldallergie.

@ Tywin:

Nein, ein ausgeprägter Konsum von Testzeitschriften oder Pflanzen war nie mein Ding. Habe ich mir vor langer Zeit abgewöhnt und lieber live im angemessenen Rahmen einiges ausprobiert ... verworfen ... abgehakt ... weitergereicht.

@ holger63:

Ich kann Dir nicht helfen, wenn Du Dich nicht einmal ansatzweise mit dem Konstruktionsprinzip und dem seitens des Herstellers geplanten Verwendungszweck der Harbeth auseinandersetzen willst.

Ich will auch nicht darüber diskutieren, warum jegliche Saba-Produkte - und noch viel mehr - mit den Harbeth disharmonieren werden.

Da jetzt schon ins größere Nachbarzimmer 'rübergewandert wurde und von ganz anderen Lautsprechern geredet wird, ist der Gedankengang zu den Harbeth ganz klassisch ins seichte Gewässer ausgelaufen.

Mir auch recht.

MfG,
Erik
bielefeldgibtsnicht
Stammgast
#26 erstellt: 22. Jul 2018, 00:57
Hallo TargaFlorio:

Plattenspieler mit dem Shure ist OK, auch für deine Musikrichtung.

Verstärker: Willst du neu oder gebraucht? Ein neuer ist zwar teurer, du hast aber Garantie, wie wichtig ist dir das?
Preisgünstige Empfehlung neu: Pioneer A30, ansonsten, welche Preisvorstellung hast du?

Lautsprecher: Die Harbeth sind sicherlich gut klingende britische Nahfeldmonitore mit sehr schöner, natürlicher Wiedergabe des Mitteltonbereichs.
Aber: Sie sind definitiv keine Rocker und nicht dafür gemacht auch mal eine Party zu feiern und für einen 30 qm-Raum tendenziell zu klein. Was sollen die kosten?

Es gibt Alternativen, die bei deinem Musikgeschmack deutlich mehr Spaß machen.
Produkte oder Marken lasse ich hier erstmal weg. Sollen es kleine, sogenannte Regalboxen sein?
Oder darf es auch etwas größer sein, was bei deiner Raumgröße ginge.

Gerd
hpkreipe
Stammgast
#27 erstellt: 22. Jul 2018, 09:27
Es ist ja schon vieles genannt worden, ich würde erst einmal einen Schwerpunkt auf die Phonosektion legen und dort auf ein anpassbares Modul setzen. Selber habe ich vor Jahren dann einmal einen T+A Pulsar P1000 mit Phono für MM erworben, der hatte es dann erst einmal mit einem Linn K5 zu tun, IIRC hat Audio Technika den dann weiter als 95E vermarket. Aber zurück zum T+A, da lassen sich auch ab und an Getäte günstig angeln, es sollte beimdem Gerät dann sichergestellt sein, dass dann auch ein Phonomodul eingesteckt ist. Das ist dann mittels DIP Schalter anpassbar.

Sonst lasse ich selber von der japanischen (Verstärker) Massenware aus fast jeder Zeit die Finger. Bei Rotel könntest Du auch fündig werden und eine anpassbare Phonosektion erhalten. Wer war das mit den parallelen Load Buchsen, Mission? Was auch funktioniert, ist ein separater Phonovorverstärker und dann dazu für weniger als 100€ ein recht neuer Vollverstärker ohne Phonosektion.

Perfekt wird das Ganze mit einer Phonosektion, die auf MM- und MC-Abtaster umgeschaltet werden kann. Beim dem Tonarm des 704 ist noch kein ULM verbaut, so ich das richtig gefunden habe und sollte die Angabe von 18g effektive Masse stimmen, können da tatsächlich gut auch MC Tonabnehmer genutzt werden. Denn ich würde nach dem Erwerb der Elektronik, mich dann sofort auf die Suche nach einem neuen Tonabnehmer und ich meine neu(!) machen, da ich gegenüber Tondosen von anno tuck nicht wirklich aufgeschlossen bin, solange noch Hersteller neue auf den Markt werfen, nutze ich das nach einer gewissen Anzahl von Jahren, die Tonabnehmer, bzw, deren Nadeln zu tauschen. Wobei das mit dem Werfen nur bedingt stimmt. Shure z.B. verkauft ja nur noch letzte Tondosen ab.

Aber:

Viel Spaß beim Suchen, verwirren werden wir Dich in den nächsten Tagen noch weiter


[Beitrag von hpkreipe am 22. Jul 2018, 15:26 bearbeitet]
TargaFlorio
Neuling
#28 erstellt: 22. Jul 2018, 11:55

hpkreipe (Beitrag #27) schrieb:

Viel Spaß beim Suchen, verwirren werden wir Dich in den nächsten Tagen noch weiter


Vielen Dank für das Verwirren , gefällt mir!!!!

Ich denke der Fokus auf die Phonosektion ist richtig, danke für alle Vorschläge!

Für die Boxen setze ich mal ein Budget von ca. 300-500, die Harbeth sind generell teurer, aber wie gesagt ich bekomme die zum Schnäppchenpreis und werde sie in der Kombination sicher testen.

Ich stelle mir generell die Frage welche Komponenten im Zusammenspiel mit dem 704 harmonisieren:

V1:
CS704-CV1600-Boxen?

V2:
CS704-aktueller Verstärker-Boxen?

V3: (kleiner Raum)
CS704-???- Harbeth

Grüße Steffen


[Beitrag von TargaFlorio am 22. Jul 2018, 12:26 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#29 erstellt: 22. Jul 2018, 13:03
Hallo,

Boxen sind wirklich Platz-, Geschmacks- und natürlich Preisfrage.

Gute Regalboxen gibt es von Nubert, Heco, Canton, Elac, Dali uvm.
Da auf den Sites guggen und was die Innenarchitektin dazu zu sagen hat (Größe, Optik). Wichtig: In Ohrhöhe aufstellen und ein Stereodreieck bilden (gleichseitiges Dreieck, an 2 "Ecken" sind die Lautsprecher, an der Dritte der Hörer an Idealposition.

Ich weiß nicht in welcher Ecke Du wohnst, sonst könnte man Dir evtl. auch ein paar Geschäfte empfehlen wo Du probehören kannst (am Besten
Musik die man kennt), denn bei den Geilen oder Doofen wird zuoft Loudness und dann auch noch Bass und Höhen reingeknallt sodass man fast
runterfällt...
Leider gibst auch zuviele Läden die einen "passende" teure Strippen dazu verscherbeln wollen - Voodoo pur, denn es reichen anständige Kabel für 1 - 2 Euro/m.

Der Dual 1600 hat schon eine sehr gute Phonosektion, war man dem Ruf des Hauses als Phonospezialitä schon schuldig.
Von der Kapazität gibt es da mit dem Shure kein Problem.

Peter
bielefeldgibtsnicht
Stammgast
#30 erstellt: 22. Jul 2018, 14:47
Ist hier jetzt die HiFi-Nostalgie ausgebrochen?
Sicherlich war der CV-1600 seinerzeit ein guter Verstärker. Das ist aber fast 40 Jahre her.
So ein altes Gerät kann eine Menge Probleme mit sich bringen, die man als Laie nicht beheben kann. Warum soll man sich einen Verstärker kaufen, den man eventuell gleich zur HIFI-Zeile nach Worpswede (oder ein anderes Unternehmen, das solche alten Geräte fachgerecht restauriert) zur Restauration schicken muss?

Die Lautsprecherkabelklemmen des Dual sind schon nicht das gelbe vom Ei, jede einfache Bananenbuchse stellt einen besseren Kontakt her, als diese Federklemmen.

Und zur Bequemlichkeit und weil's vom Hörplatz einstellbar ist, wie es sein soll:
Bei einem Verstärker sollte sich per FB zumindest die Lautstärke regeln lassen, Eingangswahl per FB muss nicht sein.
Hier gibt's reichlich Auswahl: Z. B. Harman/Kardon HK-6350-R, Neupreis 1990: 1.148,-- DM

Gibt's gebraucht sehr günstig, hat die gleiche Phonosektion wie der hochgelobte HK-6550, der komischwerweise nicht fernbedienbar ist, FB gab's dann wieder beim HK-6650-R

Gerd
holger63
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 22. Jul 2018, 17:18
@ wuhduh
Du solltest dir selber helfen..
Hast du überhaupt gelesen worum es hier geht, dass du so einen Unsinn schreibst?
Hast du nicht selber geschrieben wozu die Harbeth gut sind? Vergessen? Habe ich geschrieben, er sollte zu diesen Ls Saba nehmen? Wo?
bielefeldgibtsnicht
Stammgast
#32 erstellt: 22. Jul 2018, 17:43
Erst mal mein Irrtum: Ich dachte, es ginge um einen Dual-CV-1600.

Geht es denn jetzt um 2 Empfehlungen?

a) kleiner Raum mit Harbeth, b) 30 qm-Raum mit anderen Lautsprechern?

Wo soll denn der Dual Plsp. als Quelle eingesetzt werden?
Ich nehme an, der TE hat nur einen Plattenspieler.

Damit's nicht chaotisch wird, sollte TargaFlorio erst mal sagen, für welche Variante er überhaupt eine Empfehlung will und in welchem Raum der Plattenspieler laufen soll.

Gerd
holger63
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 22. Jul 2018, 18:03
Noch mal offtopic, sorry..
Wuhduh, wo du schon dabei bist. Lass uns doch an deinem Wissen teilhaben, warum ein Creek besser zu Harbeth passt als ein Saba. War zwar nicht meine Empfehlung, wie du offenbar glaubst, trotzdem würde ich aber auch nicht abraten. Warum also?
TargaFlorio
Neuling
#34 erstellt: 22. Jul 2018, 19:44

bielefeldgibtsnicht (Beitrag #32) schrieb:

a) kleiner Raum mit Harbeth, b) 30 qm-Raum mit anderen Lautsprechern?


Hallo Gerd, genau diese 2 Varianten sind im Fokus. Primär Variante b)

Steffen
hpkreipe
Stammgast
#35 erstellt: 22. Jul 2018, 20:07
Hm,

auf Lautsprecherständern und wandnah aufgestellt, können auch die Harbeth funktionieren, kommt auch auf die geforderten Lautstärken an. wenn Dir die Lautsprecher gefallen, versuchen kann man ja einiges und ggf. weiterverkaufen oder das gesamte System umorganisieren auch. Ein oder zwei Subwoofer - bei zweien, gleich als Standfuß - ist dann eine weitere Ausbauvariante.

Im Zweifel, nimmst Du die Harbeth dann als Surround, wenn Du dann doch Standlautsprecher erwirbst.

bielefeldgibtsnicht
Stammgast
#36 erstellt: 22. Jul 2018, 21:15
Für Surround sind die Harbeth ja wohl zu schade, so einen Einsatz haben sie nicht verdient.

Gibt's schon eine Tendenz? Sogenannter Regallautsprecher oder Standbox?
Aufstellung: wandnah oder frei im Raum?

Gerd
TargaFlorio
Neuling
#37 erstellt: 22. Jul 2018, 21:20

bielefeldgibtsnicht (Beitrag #36) schrieb:
Für Surround sind die Harbeth ja wohl zu schade, so einen Einsatz haben sie nicht verdient


Ja das finde ich auch, also Tendenz zu Regallautsprecher wandnah.
Grüße, Steffen


[Beitrag von TargaFlorio am 23. Jul 2018, 09:05 bearbeitet]
Sonnenuhr
Gesperrt
#38 erstellt: 23. Jul 2018, 08:38
Dann würde ich zuerst die harbeth versuchen. Wenn Du ihren Klang magst, wirst du erstens mit Canton und Elac nicht glücklich, zweitens laufen sie (ihr Vorgängermodell) nun seit sechs Jahren in meinem 30qm-Wohnzimmer und mir ist noch nichts negatives aufgefallen.

TargaFlorio
Neuling
#39 erstellt: 23. Jul 2018, 08:46

Sonnenuhr (Beitrag #38) schrieb:
Dann würde ich zuerst die harbeth versuchen. Wenn Du ihren Klang magst, wirst du erstens mit Canton und Elac nicht glücklich, zweitens laufen sie (ihr Vorgängermodell) nun seit sechs Jahren in meinem 30qm-Wohnzimmer und mir ist noch nichts negatives aufgefallen.

:prost


Vielen Dank, an welchem Verstärker/Receiver betreibst Du die Harbeth?
Und darf ich fragen welche Musik Du vorrangig damit hörst?

Guten Wochenstart an alle Beteiligten
Grüße, Steffen
Sonnenuhr
Gesperrt
#40 erstellt: 23. Jul 2018, 09:23
Ich höre alles außer Schlager, zum Teil recht anspruchsvolles Zeug. Als Leistungsverstärker nutze ich eine Rotel RB 981, die ich vor 15 Jahren gemeinsam mit der Box gekauft habe. Mit den 130 Watt RMS ist die Box sogar bedingt partytauglich.
bielefeldgibtsnicht
Stammgast
#41 erstellt: 23. Jul 2018, 10:08
Kurzer Ausflug in die Lautsprechergeschichte: Der berühmteste britische Kleinmonitor ist die LS3/5a u. a. produziert von Spendor, Rogers, Harbeth.
Sie ist ein Nahfeldmonitor mit einer phantastischen Auflösung im Mitteltonbereich, immer vorausgesetzt, man hört im Nahfeldbereich, bei größeren Hörabständen wird das Klangbild diffuser, weniger durchhörbar. Aber dafür ist sie auch nicht entwickelt. Und sie ist NICHT (!) zum laut hören gebaut.

Harbeth P3ESR: Die Harbeth steht in dieser Tradition. Auch sie ist ein Nahfeldmonitor. Ob mit ihr höhere Lautstärken zu erzielen sind, kann ich nicht sagen, da ich keinen Wert für den Wirkungsgrad gefunden habe. Die Angabe der Belastbarkeit alleine sagt nichts aus.

Die Harbeth hat einen 11 cm Tieftöner: Den halte ich bei einer Raumgröße von 30 qm für zu klein. Ich hatte in den 90ern eine Audioplan-Kontrast. In der arbeitet immerhin in 17 cm Audax-Tief-Mitteltöner. Ich halte 17 cm beim Tieftöner und 30 qm Raum für das Minimum. Der kleine 11 cm Bass der Harbeth muss für eine höhere Lautstärke die Luft mit wesentlich größerem Hub in Bewegung setzen. Hier gibt's bei jedem Chassis physikalische Grenzen, an denen es nicht mehr funktioniert oder die Präzision der Ein- und Ausschwingvorgänge nicht mehr gegeben ist.

Gerd
Sonnenuhr
Gesperrt
#42 erstellt: 23. Jul 2018, 13:09
Hast du sie denn schon einmal gehört?
8erberg
Inventar
#43 erstellt: 23. Jul 2018, 13:42
Hallo,

83,5 db/1 m/1 W ist wirklich nicht gerade die wirkungsgradstärkste Box.

Also eine laute Party mit den Malle-Krachern oder ne Metal-Fete kann man damit nicht feiern (obwohl Sir Truesound sagte, dass pro qm Wohnfläche 1 W Sinusleistung/Kanal bei Stereo ausrechen sollte....), aber Stehparty geht definitiv...

Peter
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