Erste Plattenspieler Hilfe - Dual 455-1 vs Thorens TD 190-2 vs Denon DP-300F

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Abatwa
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 26. Apr 2019, 17:59
Hallo Zusammen,

Mein erster Post. Tut mir leid, mein Deutsch ist nicht so gut, aber ich versuche meine Frage erklären Ich möchte mein erste Plattenspieler in Berlin kaufen. Ich habe ziemlich viel im Internet gelesen. Je mehr ich lese, mehr bin ich mir nicht sicher. Deswegen, werde ich mich sehr freuen, wenn Sie mir helfen können.

Was ich suche:
- Budget: 400-450 eur
- Neu (Ich habe nicht viel Erfahrung, deswegen möchte meiner erste Plattenspieler nicht Gebrauch werden)
- Semi oder voll automatisch
- Es hört sich einigermaßen gut an und hat nicht viel Problem (motor noise, speed variation etc)

Ich bin zurzeit zwischen Dual 455-1 vs Thorens TD 190-2 vs Denon DP-300F
Ich weiß, wenn ich etwas gebraucht kaufte, würde ich etwas Besseres für diese Budget bekommen. Ich habe jedoch noch keine Erfahrung, um etwas auszusuchen und Probleme zu beheben, deswegen möchte etwas neues Kaufen.

Ich werde ein Soundsystem bauen (Plattenspeieler + receiver (eine, die keinen zusätzlichen Vorverstärker erfordert + bookshelf lautsprecher (wahrscheinlich KEF Q100 order 150))

Ich bin auch offen für andere Empfehlung/Vorschläge. Ich hoffe du kannst mich verstehen

Vielen Lieben Dank!
evilknievel
Inventar
#2 erstellt: 26. Apr 2019, 19:00
Hallo,

die tun sich untereinander nicht viel.
Thorens und Dual sind bis auf die Optik quasi baugleich. Beide mit Ortofon OM 10
Der Denon ist der günstigste, jedoch nur ein Audio Technica AT91.

Gruß Evil
Abatwa
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 26. Apr 2019, 19:11
Danke für die Antword Evil!

Eine andere möglichkeit dass ich vergessen habe ist Denon DP 400.
Abatwa
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 26. Apr 2019, 23:59
Ich habe gesehen dass die "Dust Cover" von Denon DP 400 schleckt ist. Deswegen diese Option ist raus.
Yamahonkyo
Inventar
#5 erstellt: 27. Apr 2019, 03:04
Hallo Abatwa,

bei der Anlage, wie du sie zusammenstellen willst, würde ich persönlich eher zu einem der beiden Plattenspieler von DUAL oder Thorens tendieren, da das OM10 sich später mit einer hochwertigen Nadel (OM20/30/40) weiter aufrüsten lässt.

Für das AT91 des Denon gibt es zwar auch eine preisgünstige elliptische Nadel, wodurch es jedoch maximal in etwa das Niveau des OM10 erreicht.

Gruß Roland
akem
Inventar
#6 erstellt: 27. Apr 2019, 16:55
Ich würde lieber auf die Halb- bzw. Vollautomatik verzichten.
Früher dachte ich auch mal, daß zumindest eine Halbautomatik selbstverständlich sein sollte. Mittlerweile ist aber die Mehrzahl meiner Plattenspieler ohne jegliche Automatikfunktion und glaub mir, man kann sehr gut ohne diese Funktion leben. Man muß ja sowieso aufstehen und zum Plattenspieler laufen um die Platte umzudrehen oder zu wechseln... Und ob die Nadel jetzt noch 5 Sekunden länger in der Rille bleibt oder gleich abgehoben wird, macht sich auch beim Verschleiß nicht bemerkbar.
Vorschlag:
https://www.otto.de/...ariationId=482804589
Runtergesetzt von 499,- auf 297,90€ - damit wäre sogar noch Geld für einen besseren Tonabnehmer drin... Vielleicht ein Audio Technika AT-VM95-ML? Damit würdest Du Dein Budget nur weng sprengen, hättest aber eine richtig nette Kombi dastehen...

Gruß
Andreas
Abatwa
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 28. Apr 2019, 00:19
Hey Andreas und Roland,

Nach Ihren Kommentaren bin ich jetzt zwischen Onkyo CP-1050 (~300eur angebot) und Dual 455-1 (~400eur) Vielen Dank, das war sehr hilfreich.

Andreas, danke für die Link! Ich werde über dein Feedback denken. Ich verstehe deine Meinung, aber bin ich nicht so sicher dass ich (in dieser Phase meines Lebens) manuel option wählen möchte Muss eine Nacht darüber schlafen Gibt es eine möglichkeit q up tonarmlift mit Onkyo zu benutzen?

Ist Onkyo CP-1050 besser als Dual 455-1 wenn es um Klang and Qualität geht?

Vielen Dank!
Yamahonkyo
Inventar
#8 erstellt: 28. Apr 2019, 03:05
Gibt es eine möglichkeit q up tonarmlift mit Onkyo zu benutzen?
Möglicherweise, aber ich halte den Q UP persönlich für absolut unnötig und rausgeschmissenes Geld.
Bevor du 50 Euro zusätzlich für den Q Up ausgibst, kannst du besser gleich den DUAL kaufen.

Ist Onkyo CP-1050 besser als Dual 455-1 wenn es um Klang and Qualität geht?
Nein, rein qualitativ nehmen die Plattenspieler sich nichts.
Im Gegensatz zum DUAL hat der Onkyo einen Quarz geregelten Direktantrieb. Das heißt, es gibt keinen Riemen gibt, der verschleißen kann.

Den Klang macht hauptsächlich der Tonabnehmer.

Der Onkyo hat ein AT3600L montiert. Ich empfehle die Nadel gegen eine ATN3652E Nadel auszutauschen. Damit ist das AT91 in etwa auf dem klanglich gleichen Niveau wie das OM10 des DUAL.

Wenn du auf den Komfort eines Vollautomaten verzichten kannst, ist der Onkyo CP-1050 sicherlich eine preisgünstige Alternative.

Egal für welchen Plattenspieler du dich entscheidest:
Fang beim Onkyo mit dem Nadeltausch und beim DUAL mit der OM10 Nadel an bis du mit im Umgang mit dem Plattenspieler sicher bist.

Später kannst du immer noch ein komplett besseres System wie z.B. das von Andreas empfohlene AT-VM95ML montieren, falls dir der Klang nicht gefällt.
Das OM10 des DUAL ließe sich später auch durch hochwertigere Nadeln, OM20/OM30/OM40 klanglich verbessern. Das AT-VM95ML soll klanglich in etwa dem OM30 nahe kommen.

Gruß Roland


[Beitrag von Yamahonkyo am 28. Apr 2019, 04:13 bearbeitet]
Vogone
Inventar
#9 erstellt: 28. Apr 2019, 08:36
Hi!

Also ich habe einen TD190(schlummert im Karton) und hatten einen Dual 455 (verkauft).
Ich würde die Geräte aber nicht noch einmal kaufen.
Warum? Also der Klang ist jetzt nicht erste Sahne, aber mehr ausreichend gut.
An einen 731Q mit Quartz kommen die zwar nicht ran, aber der Unterschied nicht besonders groß.
Mich stört eher die Haptik und alles wirkt irgendwie billig.
Auch die Scharniere geben irgendwann nach. Eine Platte die beim 731Q durchläuft, kann bei den anderen schon mal springen.
Keine Ahnung, ob das am AS oder der Mechanik liegt.
Da ich selbst einen Vollautomaten bevorzuge, ist die Auswahl an neuen Dreher echt dünn.
Den Onkyo finde ich im Prinzip ok, wobei ich mit davon eher eine Version 2 mit bessere Verarbeitung wünschen würde.
Leider dominieren die billigen Hanpin Dreher den Markt.
Bis 500€ gibt es mMn nur Einstiegsdreher, egal ob Reloop Turn 3 oder sonstwas.

Also: ob man mit den Geräten am Ende Glücklich wird muss jeder für sich entscheiden, man kann mit einem TD190 hinreichend gut Musik hören..
Ich war erst zufrieden, als da wieder ein "alter" Luxman, Kennwood oder Dual stand.
(das ist wie Ikea-Spanplatte vs. Antik Vollholz)

VG
Andreas


[Beitrag von Vogone am 28. Apr 2019, 08:50 bearbeitet]
herrdadajew
Stammgast
#10 erstellt: 28. Apr 2019, 08:57

Früher dachte ich auch mal, daß zumindest eine Halbautomatik selbstverständlich sein sollte. Mittlerweile ist aber die Mehrzahl meiner Plattenspieler ohne jegliche Automatikfunktion und glaub mir, man kann sehr gut ohne diese Funktion leben. Man muß ja sowieso aufstehen und zum Plattenspieler laufen um die Platte umzudrehen oder zu wechseln


...wenn man aber des öfteren einschläft??
akem
Inventar
#11 erstellt: 28. Apr 2019, 12:05
Im Gegensatz zu Roland würde ich den Tonarm des Onkyo mindestens eine Klasse über dem des Dual sehen. Warum? Der Dual hat zwar den Vorteil der masselosen Auflagekrafteinstellung mittels Feder, was aber eigentlich nur etwas mehr Komfort beim Setup bietet, in der täglichen Praxis des Hörbetriebs wohl kaum eine Rolle spielt. Dafür hat der Dual aber ein suboptimales und nicht wechselbares Headshell und das Tonarmrohr ist wenig vertrauenserweckend. Ich hatte mal einen Dual neuerer Bauart da mit einem ähnlichen Tonarm und ich habe keinen Tonabnehmer gefunden, der da vernünftig geklungen hätte. Hat immer irgendwie verfärbt. Da bietet der Onkyo einfach die besseren Voraussetzungen und da kann man irgendwann sogar mal ein MC dran betreiben weil man das Headshell bei Bedarf gegen ein schwereres tauschen kann.

Das AT-VM95ML kommt im übrigen nicht dem OM 30 nahe (nur preislich vielleicht), in Sachen Performance würde ich es eher einem virtuellen OM 50 gleichsetzen... Sprich: oberhalb des OM 40...

Gruß
Andreas
evilknievel
Inventar
#12 erstellt: 28. Apr 2019, 18:02

akem (Beitrag #11) schrieb:
Dafür hat der Dual aber ein suboptimales und nicht wechselbares Headshell


Fake News

Warum mußt du einen Dreher beurteilen, den du anscheinend weder kennst, noch die Mühe gemacht hast dich mit den Spezifikationen auseinanderzusetzen?
akem
Inventar
#13 erstellt: 28. Apr 2019, 21:38
Kennen im Sinne von gekauft haben - nein.
Kennen im Sinne von mal begrabbelt haben - ja! (Und genau deshalb würde ich mir im Leben keinen Dual 4xx oder 5xx kaufen... Ach ja: einen 5irgendwas, wie er heute noch gebaut wird, hatte ich mal zur Reparatur hier.)

Gruß
Andreas
evilknievel
Inventar
#14 erstellt: 29. Apr 2019, 00:15
Trotzdem könntest du deine Falschaussage bezüglich des Headshells korrigieren.
Es ist abnehmbar.

Gruß Evil
lini
Inventar
#15 erstellt: 29. Apr 2019, 02:22
Evil: Naja, abnehmbar ist die Headshell zwar noch, aber leicht wechselbar ja mittlerweile nicht mehr, nachdem die elektrische Steckverbindung zwischen Headshell und Arm vor ein paar Jahren entfallen ist, sodass man sich nun extra um die Tonabnehmer-Anschlusskäbelchen kümmern darf. Weniger erschließt sich mir indes, was abgesehen davon daran noch suboptimal sein sollte.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Abatwa
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 29. Apr 2019, 14:17
Vielen herzlichen Dank für alle Meinungen, es war sehr hilfreich

Ich glaube, ich habe mich für Dual 455-1 entschieden (Ich bin gleichzeitig auf der suche für Preisminderung von Dual CS 460)

Von dem was ich verstehen konnte, kann ich die Nadel später wechseln mit ein besseres wie OM 20/30 etc?

Ich konnte das Problem mit Dual 455-1 Headshell nicht genau verstehen Ist et etwas einschneidend für Tonabnehmer upgrade?
Yamahonkyo
Inventar
#17 erstellt: 29. Apr 2019, 19:35
Hallo Abatwa,

der CS 460 hat exakt die selbe Technik wie der CS 455-1. Er hat lediglich ein anderes schwereres Gehäuse.
Ob sich dafür der nochmals um 100 Euro höhere Preis lohnt ist fraglich, aber natürlich auch Geschmacksache.

Das mit der Headshell war ein Missverständnis. Der Plattenspieler hat aufgrund des geraden Arms eine schräge Headshell mit eigenem Anschluss, die selbstverständlich abnehmbar ist und an der diverse MM und MC Systeme montierbar sind.

Genau, bei den Ortofon OMB Tonabnehmern kann man jede andere OM Nadel verwenden.

Hör dich erstmal mit dem OMB10 ein. Das klingt schon recht ordentlich und für die meisten zufriedenstellend.

Mehr Geld ausgeben kannst du, wenn du im Umgang mit dem Plattenspieler sicher geworden bist, immer noch, falls du damit klanglich wirklich nicht klar kommst.
Die Frage, die sich dann stellt, ist, ob sich ein Nadeltausch aktuell überhaupt lohnt.
Wie Andreas richtig schrieb ist ein komplettes AT-VM95ML mit seiner MicroLine Nadel preisgünstiger als eine OM30, oder OM40 Nadel, aber klanglich nicht schlechter.

Gruß Roland


[Beitrag von Yamahonkyo am 29. Apr 2019, 20:07 bearbeitet]
lini
Inventar
#18 erstellt: 30. Apr 2019, 00:03
Abatwa: Bei einem echten Wechsel-Headshell-Design gehen die Anschlusskabel für den Tonabnehmer zu einer Steckverbindung noch auf Headshell-Seite, die dann wiederum den Kontakt zu einem Gegenstück auf Armrohr-Seite schafft. So kann man recht leicht und schnell zwischen verschiedenen, auf mehreren Headshells montierten Tonabnehmern wechseln. Und so war das bis vor ein paar Jahren auch noch beim CS455-1(M) und bei CS505-4. Allerdings sind Fehrenbacher dann offenbar die Kontakteinsätze für die Armrohre ausgegangen, sodass die Steckverbindung zwischen Armrohr und Headshell entfallen ist. Dadurch handelt es sich nun nur noch um abnehmbare Headshells ohne den zugehörigen Kontakteinsatz mitsamt Anschlusskäbelchen (also praktisch jenes Teilchen, auch wenn es sich bei jenem eigentlich um das für die OPS-Arm-Headshell handelt: https://www.dualfred...lsatz-277704-dt.html) - sodass man also nicht mehr so leicht wechseln kann, weil man bei jedem Wechsel erstmal die Anschlusskabel am bislang montierten Tonabnehmer abziehen und dann am eingewechselten Abnehmer wieder anstecken müsste. Im schlimmsten Fall ist das dann noch so gelöst, dass die kleinen Steckerchen für die Anschlusspins am Tonabnehmer auch noch direkt an den entsprechenden Tonarmlitzen befestigt sind (anders als etwa beim Thorens TP28(ES), bei dem am Vorderende des Armrohres wenigstens noch ein entsprechender Kontakteinsatz für normale, beidseitig mit Steckerchen terminierte Tonabnehmer-Anschlusskäbelchen vorhanden ist), sodass ein kleiner Unfall beim Ab- oder Anstecken schnell 'ne ziemlich lästige Fummelei zur Folge haben kann.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Yamahonkyo
Inventar
#19 erstellt: 30. Apr 2019, 00:24
Manfred, mal Hand auf's Herz. Wer außer uns Bekloppten wird mehr als einmal das System wechseln. geschweige denn mit mehreren Hadshells rumhantieren?

Ich finde durch "modulare" Tonabnehmer-Serien wie Ortofon OMB, 2M und AT-VM95 braucht man das eh nicht mehr. Haste ne einfache schrämmlige Platte, nimmste ne einfache preiswerte Nadel, willste dein Dire Straits Album genießen, nimmste ne hochwertige.

Gruß Roland
P.S.: Die bei Amazon, Topkauf, Thakker usw. angebotenen Ersatzheadshells für den DUAL 455-1 haben den Kabeladapter dabei.
Das mit den nicht standardisierten Headshells ist aber keine Spezialität, oder neue Erfindung von Fehrenbacher. Bei Original Onkyo ADC Headshells sind die Kabelenden in der Headshell auch nicht gesteckt, sondern mit den Lötfüßen im Adapter eingeschweißt. Wenn dir da ein Kabel wegreißt, kannste die Shell direkt in die Tonne befördern. Einen Lötfuß am anderen Ende wieder anzulöten ist wirklich keine große Kunst.


[Beitrag von Yamahonkyo am 30. Apr 2019, 00:39 bearbeitet]
lini
Inventar
#20 erstellt: 30. Apr 2019, 00:55
Roland: Mei, unter den Phono-Fans gibt's schon nicht wenige, die gern mit verschiedenen Tonabnehmern rumexperimentieren - insofern ist es halt schon schade, wenn ein etablierter Hersteller so ein Feature aus "kreativer Mangelwirtschaft" heraus fallenlässt. Zumal das ja bei einigen Dual-Modellen nicht die erste Entfeinerung war, die diese unter Fehrenbacher erfahren haben, sondern eher eine (weitere) aus einer ganzen Reihe. Was irgendwie schade scheint, denn im Grunde bedeutet das eigentlich, dass man den Kaufinteressenten eher von den aktuell angebotenen Exemplaren abraten müsste, weil's klüger wär, ein gebrauchtes, noch nicht entfeinertes Exemplar zu erwerben.

Aber wie dem auch sei, Ausgangspunkt der (Teil-)Diskussion war ja die obige Beschreibung von Andreas als "nicht wechselbares Headshell", der Evil widersprochen hat. Dieser Widerspruch schiene mir aber nur für die älteren Exemplare mit echtem Wechsel-Headshell-Design voll gerechtfertigt, während die Wahrheit in Bezug auf die jüngeren Exemplare eher in der Mitte läge, weil die Headshell zwar an sich noch leicht abgenommen werden kann, aber ein schneller und einfacher Wechsel zwischen mehreren Tonabnehmern auf mehreren Headshells eben nicht mehr möglich ist. Das schien den Thread-Ersteller zu verwirren, also hab ich's oben nochmal etwas ausführlicher erklärt.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Yamahonkyo
Inventar
#21 erstellt: 30. Apr 2019, 01:26
Nun ja, wenn nicht das aber richtig sehe, triff das für mehrere Fehrenbacher DUALs tatsächlich zu, aber nicht für die Modelle CS-455-1 und CS-460, für die es weiterhin Ersatz-Headshells mit Kabeladapter gibt. Die Kabel sind hierbei genau wie bei meinen ACD Headshells in der Headshell eingeschweißt.

Guckst du: Tonarmkopf für CS-455-1 und CS-460. Von daher sollte ein problemloser Wechsel eigentlich doch weiter möglich sein.

Oder gibt es die Plattenspieler mit und ohne Kabeladapter am Tonarm und diese Headshell passt dann nicht?

Für den CS-460 wird ja noch diese Headshell angeboten, allerdings nicht explizit für den CS-455-1.

Gruß Roland


[Beitrag von Yamahonkyo am 30. Apr 2019, 01:40 bearbeitet]
lini
Inventar
#22 erstellt: 30. Apr 2019, 02:31
Roland: Den alten Ersatzheadshells für den CS450/455(-1(M)) lag der Kontakteinsatz normalerweise eh noch nicht eingesteckt im Tütchen bei, soweit ich weiß. Sprich, wenn der lose mitgeliefert wird, und man ihn nicht brauchen kann, stört er ja nicht weiter. Blöder wär's, wenn er nicht mitgeliefert würde, man ihn aber bräuchte - zumal sich ja eher 450/455(-1(M))-Eigner weitere Headshells zulegen dürften, bei deren Exemplaren die leichte und schnelle Wechselmöglichkeit noch gegeben ist.

Verwunderlich ist eher, wie der Anbieter erstere Headshell-Variante als für den 455-1 und 460 geeignet anbieten kann, denn eigentlich benötigt der 460er aufgrund seines höheren Teller-Konstrukts die angepasste Pfuschlösung. Sprich, wenn Du Dir das erste Bild zur Headshell-Version für den 460er genau ankuckst, kannst Du erkennen, dass sie da die normale Headshell etwa zur Hälfte vorne abgesägt und dann oben nochmal ein ganzes Oberteil draufgesetzt haben, um ungefähr auf die zum höheren Teller passende Höhe zu kommen - also quasi eine Sandwich-(Pfusch-)Lösung wie beim Teller auch. Erstere Headshell-Variante ist hingegen (wiederum dem ersten Foto zu dieser nach) die normale, nicht aufgestockte und wäre somit für den 460er normalerweise zu niedrig.

Grüße aus München!

Manfred / lini

P.S.: Und bist Du Dir sicher mit Deinen ADCs? Denn wimre hatten die ADC-LMH-Artigen normalerweise eher Pins am Connector-Block, sodass die Anschlusskäbelchen austauschbar waren.


[Beitrag von lini am 30. Apr 2019, 03:12 bearbeitet]
paule7
Stammgast
#23 erstellt: 30. Apr 2019, 20:13
Moin,
zu mindestens bei Onkyo haben die ADC Headshells keine fest verlöteten Anschlußkabel. Etwaige selbstbau Lösungen können aber schon existieren. Wobei ich nicht weiß wo da die Vorteile liegen sollten.

grüße
paule
okela
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 30. Apr 2019, 20:26
Der DUAL ist noch präziser als der Thorens, aber nahezu baugleich. Die Werte von Gleichlauf und Rumpeln sind sehr gut. Die Haptik ist dafür schlechter: Plastehebel, der Lift usw. Der Denon ist deutlich tiefer angesiedelt und von Hanpin. In die genaue Liga vom DUAL oder Thorens wird der Denon niemals aufsteigen.


[Beitrag von okela am 30. Apr 2019, 20:36 bearbeitet]
akem
Inventar
#25 erstellt: 30. Apr 2019, 21:42
Egal, ob man das Headshell jetzt als abnehmbar definiert oder nicht. Fakt ist, es ist nicht sonderlich stabil und der Tonarm ist klanglich nicht besonders gut. Und auch wenn der Antrieb gut genug ist, um guten Gleichlauf zu ermöglichen: der Teller ist ein tiefgezogenes Alublech - da ist die Platte oft schon schwerer und klanglich ist das mit Sicherheit auch nicht förderlich.

Gruß
Andreas
Blechdackel
Stammgast
#26 erstellt: 01. Mai 2019, 09:07
Das ist aber übertrieben. Der Plattenteller vom CS 503-2 (der gleiche wie bei CS 455) wiegt 900 g.
(Natürlich kein Vergleich zu 601 oder 1218/1228)
Diese Teller haben jedoch den innen eingeklebten Bleiring.
Meine Devise : Dual Neu(eigentlich) erst ab CS 455-1. Aber 415-2 und 435-1 tun es für den Gelegenheitshörer auch.
Zu Hanpin-Produkten schreibe ich nichts. Kenne ich nicht gut genug.
Ich bin mit dem Tonarm meines 503-2 sehr zufrieden(auch der gleiche wie bei 455 alt).

Heiko


[Beitrag von Blechdackel am 01. Mai 2019, 09:09 bearbeitet]
akem
Inventar
#27 erstellt: 01. Mai 2019, 12:15

Blechdackel (Beitrag #26) schrieb:
Das ist aber übertrieben. Der Plattenteller vom CS 503-2 (der gleiche wie bei CS 455) wiegt 900 g.
(Natürlich kein Vergleich zu 601 oder 1218/1228)
Diese Teller haben jedoch den innen eingeklebten Bleiring.

Nein, das ist nicht übertrieben. Den Bleiring gab es früher mal, heute ist Blei in der Consumertechnik aber gesetzlich verboten und darf nicht mehr eingesetzt werden (oder nur noch in homöopatischen Mengen an Stellen, wo es aus irgendwelchen Gründen unumgänglich ist). Heute ist da ein Schuko-Netzkabel eingeklebt. Das erzeugt erstens mal eine Unwucht weil es nicht homogen ist und zweitens würde ich das vielleicht einem Hobbybastler als "Improvisation" durchgehen lassen, nicht jedoch einem Hersteller, der noch dazu richtig Geld für sein Elaborat sehen will...

Gruß
Andreas
Blechdackel
Stammgast
#28 erstellt: 01. Mai 2019, 13:35
Eine Platte wiegt aber maximal 200 g. So leicht ist der Teller mit dem eingeklebten Stromkabel statt dem Bleiring aber wohl kaum.
Auch die Tatsache dass eine Filzmatte statt einer Gummimatte mitgeliefert wird, macht das ganze nicht so extrem leicht.

Heiko


[Beitrag von Blechdackel am 01. Mai 2019, 13:36 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#29 erstellt: 01. Mai 2019, 13:56

akem (Beitrag #27) schrieb:
Nein, das ist nicht übertrieben.

Das müsste sich ja leicht belegen lassen?!

Ich hatte mal einen ganz kleinen neuen Dual in den Fingern (415?), das Ding war tatsächlich ein einziger Mangel. Auflagegewicht fix, feststehender Mitteldorn, und das Material des Plattentellers hätte kaum zum Herstellen einer (!) Konservendose ausgereicht.

Beim 455-1 steht aber auf der Produktseite:

Der "größere Bruder" des CS 435 ist im direkten Vergleich mit einem höherwertigem Tonarm und einem schwereren Plattenteller ausgestattet.

Daher würde ich Deine Aussagen mindestens bezüglich des Plattentellers bis zu deren Widerlegung in den Bereich der Voruteile und Mythen verweisen.

Parrot
akem
Inventar
#30 erstellt: 01. Mai 2019, 16:11
Moment mal: ich rede vom Gewicht des Tellers. Daß ich das über das Einkleben eines Netzkabels und das Auflegen einer Gummimatte erheblich steigern kann, ist mir durchaus klar... Trotzdem bin ich mit alledem meilenweit von einem anständigen Plattenteller entfernt!
Mag ja sein, daß man mit einem 455 halbwegs passabel Musik hören kann. Dennoch halte ich das Teil für überteuert und es ließe sich für das Geld sicher ein wesentlich besser klingender Dreher zusammenstellen (auch Neuware).
Man darf nicht vergessen, daß die heutigen Duals Ende der 80er oder Anfang der 90er Jahre entwickelt wurden. Kurz nachdem Dual von Schneider gekauft wurde. Das waren die letzten Zuckungen eines Todgeweihten und leider hat man das Budget überall reingesteckt, wo es klanglich nix bringt, und man hat da gespart, wo es klanglich weh tut... Geklotzt wurde beim Metallchassis in Holzzarge (naja, Spanplatte...), beim Subchassis (das wenigstens rudimentär vorhanden ist) und bei der Vollautomatik. Gespart wurde bei Teller, Tonarm und Tonabnehmer.

Gruß
Andreas
Yamahonkyo
Inventar
#31 erstellt: 01. Mai 2019, 16:22
Hi Folks,

bitte nehmt das folgende nicht persönlich, es ist nur meine Meinung und ich möchte niemanden angreifen.
Dennoch es ist schon so, dass diese endlosen Diskussionen keine neuen Erkenntnisse bringen und den TE eher mehr verunsichern, als ihm zu helfen.

Ich habe wieder mal das Gefühl, dass erst einmal alle Neugerät abgewertet, weil ja die Geräte der 80er/90er eh die Besten waren.
Nein, denn auch damals gab es solche und solche und auch damals waren die hochwertigen Geräte um einiges teurer, als die nicht so guten.
Ich habe auch mit einer Schneider Kompaktanlage begonnen, bis mein Cousin diese mit mir gegen sehr gute Bausteine von BASF und Philips getauscht hat.

Da werden Aussagen über den Klang des Tonarms getroffen, die ich vollkommen hirnrissig finde.
Der Fehrenbacher DUAL hat einen Carbonarm mit einem guten, spielfreien kardanischen Lager. Was soll da den Klang beeinflussen?
Ich werd scheckig, wenn ich sowas lese!
Der Tonabnehmer überträgt die Signale über die Kabel, die dort durchlaufen und basta! Und mit dem OMB10 hat es ein gutes und ausbaufähiges System.
Dann ist der Teller zu leicht. Aha, trotzdem dreht er die Platte und verursacht kein Rumpeln. Hört euch mal einen Hanpin DUAL DT-301 der ersten Serie an! Der hat keinen leichten Teller, aber die Verarbeitung ist so miserabel, dass sich vom Motor die Resonanz über das Chasse auf den Tonarm und das System überträgt. Na Prost Mahlzeit. Gut der kostetete anfangs auch "nur" 250 Euro - ein echter Schnapper - Pfui Deibel.

Den Einwand von Lini bezüglich der Headshell sehe ich ein, aber auch dazu habe ich ja schon geschrieben, dass ein "Normalhörer" sich nicht fünfzig Headshells anschafft, oder ständig dazu neigt ein neuen Tonabnehmer darunter zu montieren.

Dass die heutigen Hersteller aufgrund rückläufiger Verkäufe und Einnahmen oft auf günstigere Maßnahmen zurückgreifen, die nicht unbedingt technisch brillant sind, ist auch verständlich.

Und ja, die Fehrenbacher Geräte sind zwar nicht preiswert, aber immer noch bezahlbar und trotz einiger Abstriche immer noch besser verarbeitet, als manch China Büchse. Zudem bieten sie dem Einsteiger einiges an Komfort, den andere nicht haben.

Für knapp 400 Euro kann man meiner Meinung nach mit dem Gerät nicht wirklich viel falsch machen, da gibt es wirklich schlechtere.

Nun seid ihr gefragt. Macht doch mal, anstatt euch tot zu diskutieren, gegenseitig anzublafffen und sich zu rechtfertigen,
bessere Vorschläge, die dem TE wirklich weiterhelfen:

Er möchte, wenn ihr gut aufgepasst habt, einen "neuen" Vollautomaten bis maximal 400 Euro.

Gruß Roland


[Beitrag von Yamahonkyo am 01. Mai 2019, 19:39 bearbeitet]
Blechdackel
Stammgast
#32 erstellt: 01. Mai 2019, 16:31
Die Sparmaßnahmen begannen schon in den frühen 80ern. Das Subchassis wurde auch in der Zeit konstruiert und ist für mich nicht nur rudimentär.
Ich vergleiche den 503-2 oder die 455/460 jetzt auch nicht 1 : 1 mit z.B dem 601.
Die Holzzarge besteht genaugenommen aus MDF. Das man bei Fehrenbacher im Laufe der 90er auf die Vollautomatik setzte und die Modelle 450 und 503 einstellte, war vielleicht eine Reaktion auf den aufkommenden Erfolg der spartanischen Project und Rega-Spieler. Man wollte wahrscheinlich eine Alternative zu diesen stellen, statt in direkter Konkurrenz zu diesen zu treten und setzte daher auf Komfort.

Die kardanischen Lager dieser Generation sind eine Fortsetzung dieser Art von Lager(und sicher unter ökonomischen Aspekten) wie es sie schon in der Blütezeit der 70er gab(ohne sie jetzt näher miteinander verglichen zu haben). Ich kann auf meinem 503-2 und mit dem daran montierten AT 120 E eine verwellte Platte abspielen und es klingt auch noch gut. Heute würde ich die Platte wohl umgehend in den Laden zurückbringen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Heiko


[Beitrag von Blechdackel am 01. Mai 2019, 16:40 bearbeitet]
8bitRisc
Inventar
#33 erstellt: 01. Mai 2019, 16:47
Es ist doch sehr zu begrüßen, dass es überhaupt noch neue Vollautomaten gibt. So etwas neu zu entwickeln ist wohl zu teuer.
Ansonsten würde der ein oder andere Hersteller auch Vollautomaten anbieten.

Aber überall das übliche Geraffel; sprich rein manuelle Bedienung. Das ändert sich selbst in den hohen und höchsten Preisklassen nicht.

Der Name Dual steht doch wie kein anderer auch für komfortbetonte Plattenspieler. Mittlerweile gibt es auch rein manuelle Duals was aber sehr ungewöhnlich für diese Marke ist.
Touringini
Inventar
#34 erstellt: 01. Mai 2019, 16:56
Danke Yamaho,
Du hast es auf den Punkt gebracht.

Hat jemand schon an den passenden Phono-Pre gedacht?
herrdadajew
Stammgast
#35 erstellt: 01. Mai 2019, 17:21

Aber überall das übliche Geraffel; sprich rein manuelle Bedienung.


Wenn man nicht ständig beim Plattenhören einschläft, muss man doch sowieso aufstehen, um die Platte umzudrehen. Bei der Gelegenheit kann man auch denTonarm heben oder das Gerät ausschalten.
Eine fehlende Automatik hat mich in 40 Jahren ( mit Unterbrechung) Plattenhören noch nie gestört!
8bitRisc
Inventar
#36 erstellt: 01. Mai 2019, 17:51
Ich bin nicht gegen die rein manuelle Bedienung bzw. es muß nicht jeder Plattenspieler ein Vollautomat sein.

Es ist aber auffällig, daß diejenigen die einen neuen Vollautomaten wollen nur aus einem sehr kleinen Angebot wählen können und diejenigen die was rein manuelles wollen eine sehr große Auswahl haben.

Und wenn man einen hochwertigen Vollautomaten will schaut man in die Röhre bzw. muß nach einem Gebrauchtgerät Ausschau halten.

Bei der früher in der Einsteigerklasse üblichen Halbautomatik; also mit Tonarmrückführung+Endabschaltung schaut es noch schlechter aus. Diese Geräte gibt nach meinem Kenntnisstand gar nicht mehr.

Bei der doch recht großen Anzahl an Herstellern und Geräte verwundert mich das ein wenig. Ich denke, daß es die Hersteller ganz einfach nicht können.

Ein hübsch anzuschauendes Edellaufwerk mit engtolerierten Zutaten können doch Metallbauer und Tischler von nebenan zusammenbauen. Tonabnehmer und Tonarm werden dann dazugekauft
8erberg
Inventar
#37 erstellt: 01. Mai 2019, 18:20
Hallo,

geh mal im Laden heute rein und frag nach nem Dreher mit Automatik...

Dabei ist der kleine 455 garnicht so übel.

Auch hochwertigere Systeme kann man daran betreiben, als Fine Arts TT 903 lieferte Grundig den mit Ortofon MC-System aus.

Aber wahrscheinlich war das wohl nur ein Notkauf, weil damals niemand mehr Grundig beliefern wollte

Peter
Pfeifer0069
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 01. Mai 2019, 19:54
Hallo Peter.

Weißt du zufällig auf welchen Dual der TT 1 von Grundig auf baut?
So einer schlummert noch bei mir rum.
LG Dirk
Blechdackel
Stammgast
#39 erstellt: 01. Mai 2019, 20:04
Weil das DN 251 E dran ist, müsste es der CS 435 sein.
Tonarmlager und -bedienungselemente sehen auch nach 435 aus. 435 ohne -1.
Also die frühe Serie aus den 90ern.

Heiko


[Beitrag von Blechdackel am 01. Mai 2019, 20:08 bearbeitet]
Pfeifer0069
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 01. Mai 2019, 20:11
Danke für die Info.

Dirk
Abatwa
Schaut ab und zu mal vorbei
#41 erstellt: 23. Mai 2019, 22:58
Hallo Zusammen,

Vielen Dank für das wertvolle Gespräch. Ich hatte eine Prüfung, deswegen war ich ein paar Wochen offline

Ich verstehe die Vorteile und Nachteile von Dual 455-1 und möchte es kaufen. Ich habe eine andere Frage und werde mich freuen auf eure Rückmeldung. ich hoffe es ist ok, hier fragen.

Ich habe ein anderes Thema erstellt unter http://www.hifi-foru...08&thread=19060#last
aber keine konkrete Antwort bekommen, deswegen möchte ich hier versuchen.
Ich suche nach einem Receiver für diese Plattenspieler.

Ich werde Dual 455-1 mit KEF Q150 kombinieren. Ich suche nach einem Receiver mit folgenden Eigenschaften :

- Etwas Neues
- Budget: 250-350 eur
- Verwendung: Meistens Musik aber auch für Filmen und Music von Computer
- bluetooth wireless systems bevorzugt
- Zurzeit möchte ich kein subwoofer
- phono
- bluetooth (wenn möglich auch für kopfhörer)

Nach meiner Forschung habe ich diese Möglichkeiten gefunden.

Denon AVR X1500H
Onkyo TX-8130
Yamaha V383 

Was würdet ihr empfehlen?

Vielen Dank
akem
Inventar
#42 erstellt: 25. Mai 2019, 13:20
Ohne jetzt die drei Kandidaten angeschaut zu haben möchte ich folgende Hinweise geben:
- Du brauchst einen Phono-Eingang, der bei AV-Receivern der untersten Preisklasse gerne weggelassen wird; ist per se kein Beinbruch, Du brauchst dann allerdings einen externen Phonopre, der auch nochmal Geld kostet
- achte auf vernünftige Lautsprecheranschlußklemmen, am besten Banana-tauglich; einfache Klemmen kosten Klangqualität (Übergangswiderstand!) und sind nicht selten auch ein Ärgernis in Sachen Praxistauglichkeit, wenn die Kabel nicht gescheit halten...
- achte darauf, daß der Verstärker die Lautsprecherimpedanz treiben kann; gerade billige Receiver haben gerne mal eine Einschränkung wie "LS-Impedanz größer 6 Ohm" oder sowas - hast Du dann 4 Ohm LS kann es sein, daß der Receiver immer wieder abschaltet oder im Extremfall sogar abraucht

Gruß
Andreas
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