Nad 533 Knackgeräusche

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TiKa444
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 12. Aug 2019, 17:12
Ich habe kürzlich einen NAD 533 mit Ortofon VM Red und Glasteller geschenkt bekommen. Klanglich bin ich sehr zufrieden. Ich habe eine recht gute Anlage und den Plattenspieler an den Phono Eingang eines Cambridge Audio Topaz Sr10 angeschlossen. Normalerweise höre ich mit einem Bluesound node Musik (minimum CD Qualität) und im Vergleich damit, klingt er schon recht gut.

Kommen wir zu meinem Problem. Immer wieder erklingt ein störendes Knacken. Ich habe 1,75 g Auflagegewicht gewählt und bisher nur neue Platten gespielt. Meine derzeitige Vermutung ist, dass es an Staubpartikeln (an der Nadel hängen gerne auch mal ein paar Fusel, die ich jedoch meist abzupfen kann) oder der statischen Aufladung der Platten liegt. Ich habe mir erstmal eine Kohlefaserbürste bestellt. Habt ihr Ideen woran es liegen könnte?

Auf dem Plattenspieler einer Freundin (Reloop 4000 MK2) trat das Problem nicht auf.

LG TiKa444
akem
Inventar
#2 erstellt: 12. Aug 2019, 20:32
Das könnte an der eigenwilligen Masseführung des Rega-Tonarms liegen: da ist die Tonarm-Masse nämlich mit der Abschirmung des linken Audiokanals verbunden. Kann man auftrennen und mit einem extra Kabel zum Verstärker führen. Ansonsten bräuchtest Du einen Phonoeingang / Phonovorverstärker, bei dem Cinch-"Masse" auch wirklich DC-Masse ist und nicht nur AC-Masse...

Gruß
Andreas
TiKa444
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 12. Aug 2019, 21:53
Auftrennen am Stecker oder muss ich den ganzen Tonarm neu verkabeln?

Mit der Kohlenfaserbürste geht es schon viel besser, jedoch ist es noch nicht perfekt.

LG TiKa
Wuhduh
Gesperrt
#4 erstellt: 13. Aug 2019, 01:20
Moin !

Das dürften statische Entladungen sein. Glasteller plus Filzmatte wie ab Werk kann sowas schon erzeugen.

Bitte nicht am Rega herumbasteln.

MfG,
Erik
TiKa444
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 13. Aug 2019, 02:16
Ja aber was tue ich dann dagegen?

LG TiKa444
ForgottenSon
Inventar
#6 erstellt: 13. Aug 2019, 07:42

TiKa444 (Beitrag #5) schrieb:
Ja aber was tue ich dann dagegen?


Steht doch oben: Filzmatte durch Gummimatte ersetzen. Zumindest wäre das der unaufwändigste Versuch, Linderung herbei zu führen. Ansonsten: Damit leben, is halt Vinyl.
bielefeldgibtsnicht
Inventar
#7 erstellt: 13. Aug 2019, 13:52
Hast du schon mal versucht Support von Rega direkt zu bekommen?
Du kannst dich entweder an den deutschen Vertrieb wenden oder direkt nach England schreiben. Normalerweise wirst du hilfreiche Tipps oder sogar die Problemlösung bekommen.

Auch wenn's wieder bestritten wird, dass es einen Klangunterschied ausmacht. Lass die Filzmatte auf dem Plattenteller, so wurde der Plattenspieler entwickelt, mit einer Gummimatte wird er anders klingen. Ob dies die vermutete elektrostatische Entladung reduziert oder beseitigt, kann ich nicht sagen.

Gerd
akem
Inventar
#8 erstellt: 13. Aug 2019, 21:17
Ich hingegen würde die Filzmatte schon allein aus klanglichen Gründen entsorgen. Da kann man nen Blumentopf draufstellen, zu mehr taugt die nicht...
Gummi dürfte vielleicht zu dick sein, vielleicht Kork? Damit habe ich gute Erfahrungen gesammelt.

Die Masse muß man im Sockel des Tonarms auftrennen. Da ist seitlich eine kleine Inbus-Madenschraube, mit der der Plastikstopfen gehalten wird, durch den das Cinchkabel geht. Dazu natürlich den Tonarm ausbauen...
Wenn die Schraube gelockert ist, aufpassen, daß sie nicht verlustig geht (ist recht kurz!). Dann den Stopfen vorsichtig um ca. 2cm heraus ziehen - mehr Spiel ist nicht! Dann das schwarze Kabel abknipsen und mit einer Leitung verlängern und durch oder neben dem Stopfen nach draußen führen. Danach alles wieder zusammenbauen...

Vorsicht!
- Du dürftest eine etwaige Garantie auf den Dreher verlieren (wenn er nicht schon zu alt ist, was ich fast glaube).
- Die dünnen Kabel innerhalb des Tonarms reißen sehr , sehr schnell ab!

Gruß
Andreas
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