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Plattenbeschwerer aus Holz

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Beitrag
Skaladesign
Stammgast
#1 erstellt: 20. Mrz 2020, 17:18
Was meint ihr zu einem Plattenbeschwerer aus Holz.
Ich sollte so was für Jemanden fertigen das er davon überzeugt ist, man würde einen Unterschied hören ?

Plattenbeschwerer kann man ja auch nicht wirklich sagen da das Teil 100 Gramm schwer ist.
Okay für ein solche Teil aus Holz schon ganz schön schwer. Liegt an dem Material. es ist Grenadille aus welchem man bei Klavieren früher die Tasten gemacht hat und der Knopf ist aus echtem Rosenholz..
Plattenbeschwerer
Wer hat auch so was aus Holz und hört es ? Würde mich Interessieren

Natürlich werde ich es auch mal heute Abend machen.

Gruss Volker
T.N.T.´79
Stammgast
#2 erstellt: 20. Mrz 2020, 20:12
Für die Optik sicherlich sehr schön. Aber Unterschiede beim Hören ????
Man könnte ja mal eine Plattenklemme aus Holz entwerfen, dann wäre auch das geringe Gewicht kein Problem.
sheep99
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 20. Mrz 2020, 23:20
Das Auge hört mit
-rowo-
Stammgast
#4 erstellt: 20. Mrz 2020, 23:45
muss dann halt zur Zarge passen, sonst klingt's unrund...
Skaladesign
Stammgast
#5 erstellt: 21. Mrz 2020, 01:11
Also mein "Holzohr" hört nicht wirklich was. aber schön aussehen tut es
fb69
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 21. Mrz 2020, 11:36
Glaube versetzt ja bekanntlich auch Berge, weshalb sollte er nicht auch den Klang verbessern können.....

Man muss nur gaaaaaaaaaanz fest dran glauben... :
bernnbaer
Stammgast
#7 erstellt: 21. Mrz 2020, 17:33
Geschmackssache. Ich find's potthäßlich
Skaladesign
Stammgast
#8 erstellt: 21. Mrz 2020, 17:53
Ich habe mir auch mal eins für mich gemacht aus Schlangenholz und Makassar
Ich muss mich mal mit der Materie befassen. Der Kunde war begeistert und hört diesen Unterschied wirklich
IMG_7180
IMG_7179
/OMEGA/
Inventar
#9 erstellt: 21. Mrz 2020, 17:58
Sehr schön sind die Teile ja, ob man einen Unterschied hört, mit und ohne, weiß ich nicht.. glaube ich nicht.
Skaladesign
Stammgast
#10 erstellt: 21. Mrz 2020, 18:30
Die Idee stammt wohl von einem Duisburger Lautsprecherhersteller der upper Class

So ganz abwegig finde ich die Sache gar nicht denn immerhin sind es Tonhölzer welche auch zum Intrumentenbau verwendet werden.

ich hab es jetzt mal mit meiner lieben Gattin getestet. Sozusagen im Blindtest. Augen zu und die Veränderungen im KLang sind tatsächlich da.

Mit Puk gibt es eine positive Veränderung im Bassbereich...... ich sag mal es wird klarer. Testkandidat war hier nur das Ortofon 2M Red weil dieser gerade angeschlossen war. Ich denke mit hochwertigeren Systemen wird der Unterschied stärker.

Ansich bin ich gar nicht der Voodoo Vertreter. Was nicht heisst, das ich mich mit guten Kabeln nicht besser fühle

Seis drum ich wollte schon immer einen Plattenbeschwerer haben und wenn ihn selber machen kann um so besser. Die schweren Metallteile haben mich immer abgeschreckt wegen dem Gewicht bezüglich Tellerlager
net-explorer
Inventar
#11 erstellt: 21. Mrz 2020, 19:04
Bekommen die 100g Edelholz-Cuvée auch eine leicht gewellte Vinyl-LP plan auf den Plattenteller?

Falls ja, kann ich mir gut vorstellen, dass die Wiedergabe von daraus resultierenden Abtaststörungen befreit wird, gerade wenn die Abtasteinheit sehr leicht ist.

Ansonsten war es für mich bisher eher erstaunlich, was die Leute alles unter der Erwartung einer klanglichen Veränderung/Beeinflussung so alles "gehört" haben!

Dazu braucht man zur Abwechslung keinen Blindtest, sondern Papier und Bleistift, und die Leute sollen einfach mal nach dem Klangereignis aufschreiben, was sie so an Veränderungen gehört haben.
Dabei sind gerade die gegensätzlichen "Hörerfahrungen" total interessant!

Ja, selbst "positiver Stress" hat sagenhaften Einfluss auf unsere unbestechliche Wahrnehmung!

Deswegen lasse ich es einfach sein, meinen Sinnen so zu trauen, dass ich sie für unbestechlich und absolut halte, und reduziere jeglichen Kunstgenuss für mich auf den momentanen Konsum.
Es wird alles leichter und schöner, wenn man den modernen "Bewertungszwang" so oft wie möglich aus seinem Leben verbannt.

easy listening makes moods!

Skaladesign
Stammgast
#12 erstellt: 21. Mrz 2020, 19:54
ich denke da spricht viel Erfahrung und ich glaube du hast es richtig erkannt.
Das empfinden spielt eine wichtige Rolle dabei.

Es gibt bei dem Medium Plattenspieler viel zu viel Kompromisse oder sollte ich sagen Umstände ?

Dreher
Tonabnehmer
Kabel
Vorverstärker
Pressung
Nadel
Raumnoden
.................. und so weiter........... und so weiter
Ich denke wenn man bei einigen Scheiben Gänsehaut bekommt, ist es egal was oder womit du hörst.
Titanist
Stammgast
#13 erstellt: 21. Mrz 2020, 20:12

Skaladesign (Beitrag #10) schrieb:


ich hab es jetzt mal mit meiner lieben Gattin getestet. Sozusagen im Blindtest. Augen zu und die Veränderungen im KLang sind tatsächlich da.



Das ist alles andere als ein valider Test
Einen wirklich aussagefähigen Doppel(!)blindtest durchzuführen ist ein ziemlicher Aufwand, den der Hobbyist zu Hause mit lediglich nur zwei Personen nicht durchführen kann.

VG
Günter
Skaladesign
Stammgast
#14 erstellt: 21. Mrz 2020, 20:19
Ja da magst du recht haben.. ich wollte ja auch nur sagen das es zu hören ist... also der Unterschied.. was ich selber nie geglaubt hätte, wenn mein Kunde mich nicht drauf gebracht hätte.
Werde es nun mit einigen Kombinationen weiter testen, bis der ultimative Beschwerer gefunden ist
net-explorer
Inventar
#15 erstellt: 21. Mrz 2020, 21:12
Die Sinnhaftigkeit von Vinyl-Briefbeschwerern ist ohnehin umstritten, wird aber dem Klang im Zweifelsfall auch keinen Schaden zufügen.

Also: erlaubt ist, was gefällt
Thowie
Inventar
#16 erstellt: 21. Mrz 2020, 21:24
Doch: wenn Du ein „Schwabbel-Laufwerk“ hast, so wie ich. Thorens TD 160 Super. Mit einem 300 gr.-Gewicht sackt das Chassis fast komplett durch.

Ist auf so nem Teil völlig kontraproduktiv.

Gruß Thomas
net-explorer
Inventar
#17 erstellt: 21. Mrz 2020, 21:30

Thowie (Beitrag #16) schrieb:
Doch: wenn Du ein „Schwabbel-Laufwerk“ hast, so wie ich. Thorens TD 160 Super. ...
Gruß Thomas


O.K., Du hast Plattfedern, verstehe. Ich fahre ganz ohne Federung, mags gerne hart, aber gerecht: Thorens TD280, erste Ausführung.
Compu-Doc
Inventar
#18 erstellt: 21. Mrz 2020, 21:40

Skaladesign (Beitrag #10) schrieb:
.........ich hab es jetzt mal mit meiner lieben Gattin getestet. Sozusagen im Blindtest. Augen zu und die Veränderungen im KLang sind tatsächlich da.

Vielleicht sollte sie sich einmal mit meiner Frau kurzschliessen, die hört nähmlich manchmnal die Flöhe husten und das Gras wachsen.

Spass bei Seite. Die Kuzma Ebony Clamp ist eigentlich die einzige Klemme aus Holz (die ich kenne), denn damit wird die Platte wirklich geklemmt und nicht einfach beschwehrt.

Ich habe meinen Modellschreiner schon darauf angesprochen, aber die Konstruktion ist schon tricky.
Skaladesign
Stammgast
#19 erstellt: 21. Mrz 2020, 23:01
Tricky ist die Vorrichtung um die schlitze zu schneiden.
Handarbeit ist das nicht und wenn da schon gelogen wird .........
Kein Maitre du Bois, Ebenist, Tischlermeister oder Japanischer Katanaschwinger kann solche exakten Schlitze mit der Hand machen, das ist lächerlich.
Ich tippe auf eine cnc oder halt eine mühsam hergestellte Tricky Schablone.
Da die Maserung von unten gesehen durch geht ist das teil auch an einem Stück gedrechselt.

Warum es klemmen soll weiss ich nicht, wenn es das überhaupt macht.
für ca 1000 Euro eine schöne Handelsspanne.
bernnbaer
Stammgast
#20 erstellt: 21. Mrz 2020, 23:15

wie war das nochmal mit der Unendlichkeit des Universums und der menschlichen Dummheit...?
Fischers_Fritze
Inventar
#21 erstellt: 21. Mrz 2020, 23:33
Grundgütiger! 900,00 € (immerhin mit kostenlosem Versand)

https://www.loftsound.de/kuzma-ebony-clamp
SR2245
Stammgast
#22 erstellt: 21. Mrz 2020, 23:40

Skaladesign (Beitrag #10) schrieb:


... denn immerhin sind es Tonhölzer welche auch zum Intrumentenbau verwendet werden.

...Ansich bin ich gar nicht der Voodoo Vertreter.



Sicher?


Ich habe in der Hinsicht Glück, ich finde die "Türstopper" schon optisch so furchtbar auf einem schönen Plattespieler, dass ich selbst wenn es klanglich was bringen sollte (was ich nicht glaube) nicht auf die Idee kommen würde irgegendeinen Klotz aufs Plattenlabel zu stellen. Und unpraktisch ist das ja auch noch.
bernnbaer
Stammgast
#23 erstellt: 21. Mrz 2020, 23:52

Fischers_Fritze (Beitrag #21) schrieb:
Grundgütiger! 900,00 € (immerhin mit kostenlosem Versand)

https://www.loftsound.de/kuzma-ebony-clamp

Hier
http://www.klangatelier-berlin.de/tipps/fuer-vinyl-fans.html
lassen sich noch größere Dummköpfe verarschen: 1598 €
Fischers_Fritze
Inventar
#24 erstellt: 22. Mrz 2020, 00:00
Oh, da habe ich wohl intuitiv den absoluten Schnapp des Jahres gefunden.
Skaladesign
Stammgast
#25 erstellt: 22. Mrz 2020, 01:01

bernnbaer (Beitrag #20) schrieb:
:cut
wie war das nochmal mit der Unendlichkeit des Universums und der menschlichen Dummheit...?
:L

ja laut Dunning Kruger wissen diese es aber nicht
Compu-Doc
Inventar
#26 erstellt: 22. Mrz 2020, 13:45

Skaladesign (Beitrag #19) schrieb:
Tricky ist die Vorrichtung um die schlitze zu schneiden.
Handarbeit ist das nicht und wenn da schon gelogen wird .........


Ich denke mal, daß das von einer (Horizontal)Fräsmaschine gemacht wird (CNC?)


Warum es klemmen soll weiss ich nicht, wenn es das überhaupt macht.für ca 1000 Euro eine schöne Handelsspanne.


Die Klemmung erfolgt wohl über das eingesetze Kunststoffröhrchen; die Schlitze sind............Wuuudou € 1k, wer´s hat!
Skaladesign
Stammgast
#27 erstellt: 22. Mrz 2020, 14:13
ja Compo, ich denke auch das die Klemmung über das Kunststoffrohr erfolgt.
Die Schlitze machen den Anschein als könnte man Ihn zusammendrücken , jedoch ist das Material, ( wenn es Ebony ist ) mit einer Dichte so um durchschnittlich 1,2 kg/dm³ sehr sehr hart und wer meint er könnte es zusammendrücken der kann auch ne rohe Kartoffel mit der bloßen Hand zerdrücken.

Wie gesagt man brauch keine cnc dafür. Eine Oberfräse und eine gute Vorrichtung tuts auch. Jedoch rate ich jedem ab das selber zu versuchen.

Da sehr wahrscheinlich dieses Teil urheberrechtlich geschützt ist kann ich es nicht nachbauen da ich ja gewerbetreibend bin.

Es reizt mich aber es nachzubauen nur so zum spass
Compu-Doc
Inventar
#28 erstellt: 22. Mrz 2020, 15:09
Wo ist das Problem mit der kartoffel
net-explorer
Inventar
#29 erstellt: 22. Mrz 2020, 16:33
andererseits: Edelhölzer werden auch immer teurer...
Fischers_Fritze
Inventar
#30 erstellt: 22. Mrz 2020, 16:51

Skaladesign (Beitrag #27) schrieb:

Es reizt mich aber es nachzubauen nur so zum spass


Nur zu - so lange Du "das Ding" nicht zum Verkauf anbietest, sondern nur zu privaten Klangstudien verwendest ... wer soll das verbieten?
Skaladesign
Stammgast
#31 erstellt: 22. Mrz 2020, 17:45

net-explorer (Beitrag #29) schrieb:
andererseits: Edelhölzer werden auch immer teurer...


Ja das stimmt... ich habe noch ein paar Stücke Schlangenholz schon ca 30 Jahre im Schrank ich hab mal den Kilopreis im m2 Preis umgerechnet

300.000 Euro per m2 krass nicht wahr ? ( Eiche kostet 1500,-- )

Das ein oder andere Stück hab ich noch( nicht nur Schlange ) und wird auch schon sehr lange gehütet, wenn ich mir mal was gönne kram ich die schönen Stücke aus dem Schrank und überlege mir gut, diese zu verarbeiten.

@Fischersfritz
Die Mutterschablone für die Drechselbank ist schon fertig
net-explorer
Inventar
#32 erstellt: 22. Mrz 2020, 17:53

Skaladesign (Beitrag #31) schrieb:
... ich habe noch ein paar Stücke Schlangenholz schon ca 30 Jahre im Schrank ich hab mal den Kilopreis im m2 Preis umgerechnet

300.000 Euro per m2 krass nicht wahr ? ( Eiche kostet 1500,-- ) ...


Ein wirklich faszinierendes Material. Habe ein Laguiole-Taschenmesser mit Griffschalen daraus, einmalig.

Plattengewichte könnte man auch aus einer geschickten Kombination aus Metall und Holz fertigen, für die Ästheten, die das brauchen. Gibt ja für alles einen Markt.
Fischers_Fritze
Inventar
#33 erstellt: 22. Mrz 2020, 18:02

Skaladesign (Beitrag #31) schrieb:

@Fischersfritz
Die Mutterschablone für die Drechselbank ist schon fertig :D


Ich bin sehr gespannt auf den Hörtest! Und mach mal bitte das gleiche Ding aus ordinärer Buche oder Eiche. Ich wette, bei Schlangenholz kommen die Töne nicht so direkt, starr und spitz aus dem Lautsprecher auf das Trommelfell, sondern sie winden sich förmlich anmutig tief in den Gehörgang und streifen eher tangential das Trommelfell, wodurch die Musik deutlich weicher und angenehmer klingt.
Skaladesign
Stammgast
#34 erstellt: 22. Mrz 2020, 18:11

Fischers_Fritze (Beitrag #33) schrieb:

Skaladesign (Beitrag #31) schrieb:

@Fischersfritz
Die Mutterschablone für die Drechselbank ist schon fertig :D


Ich bin sehr gespannt auf den Hörtest! Und mach mal bitte das gleiche Ding aus ordinärer Buche oder Eiche. Ich wette, bei Schlangenholz kommen die Töne nicht so direkt, starr und spitz aus dem Lautsprecher auf das Trommelfell, sondern sie winden sich förmlich anmutig tief in den Gehörgang und streifen eher tangential das Trommelfell, wodurch die Musik deutlich weicher und angenehmer klingt.


Sehr geil
Skaladesign
Stammgast
#35 erstellt: 23. Mrz 2020, 18:38
Also Hexenwerk ist es nicht
Beschwerer
Habe aber Rosenholz genommen da mir so ein schwarzer Klotz nicht gefällt, daher auch nur 252 Gramm schwer da es nicht so eine hohe Dichte hat aber immerhin.

Und es hört sich so an wie Fiscchers_Fritz es beschrieben hat
/OMEGA/
Inventar
#36 erstellt: 23. Mrz 2020, 18:40
@Skaladesign, dass sieht doch gut aus.
bernnbaer
Stammgast
#37 erstellt: 23. Mrz 2020, 18:56
unter 2000€ würd ich's nicht hergeben...
Fischers_Fritze
Inventar
#38 erstellt: 23. Mrz 2020, 19:04

Skaladesign (Beitrag #35) schrieb:

Habe aber Rosenholz genommen da mir so ein schwarzer Klotz nicht gefällt, daher auch nur 252 Gramm schwer da es nicht so eine hohe Dichte hat aber immerhin.

Und es hört sich so an wie Fiscchers_Fritz es beschrieben hat :D


Bei Rosenholz hätte ich jetzt eine eher blumige Klangverbesserung erwartet - und irgendwie "duftig" ...
Skaladesign
Stammgast
#39 erstellt: 23. Mrz 2020, 21:37
So die originale KUZMA ist auch nur eine Gewichtsklemme und soll Schwingungen der Platte neutralisieren. Nix mit klemmen, nur Gewicht


Setup ( wen es interessiert )
Dynavox TPR 2
alter Yamaha Pianocraft durch den Reckhorn geschliffen
Reckhorn Subwooferverstärker an Reckhorn Subkugeln in reihe geschaltet also 8 Ohm
Lautsprecher Eigenentwicklung Kugellautsprecher Holz mit Seas Koaxial.
Also nix Dolles in Wohnzimmer 2
Thorens TD 146 mit Ortofon VMS 15XT MKII

Also einen meiner Lieblingstitel, Falco's Jeanny von Falco3, aufgelegt. mit und ohne Kerzenständer und dem Meister des Gehörs gelauscht.

Als Holzwurm habe ich bestimmt auch ein Holzohr aber eins kann ich mit Sicherheit sagen: Mit Kerzenständer ist der Bass bedeutent präziser
und knackiger, Falcos Stimmgewaltigkeit trennt sich komplett von den Koaxen, und man meint er steht vor einem. Für mich hat sich die Arbeit gelohnt. Es ist schon ein Klotz, aber er passt zu der Rosenholzzarge.

Was auch immer das mit den Schlitzen auf sich hat, ist wohl ein Studium wert, aber ganz so blöd können die ja auch nicht sein.
Der Preis für ein solches Teil, halte ich allerdings für etwas sehr übertrieben. Okay das Grenadill ist teuer und man brauch inkl. Verschnitt 1dm2 Holz
ich weiss nicht was es kostet aber das Stück wird zwischen 100 und 200 Euro liegen.
Ich persönlich fände es sinnvoll eine Kombination von Metallkern ( Gewicht ) und Holz ( dämpfende Eigenschaften ) zu bevorzugen. Dann könnte man auch leichtere Hölzer evtl Ahorn oder ähnlichem verarbeiten und nicht Hölzer um die man sich die Köpfe einschlägt. Zertifizierung hin oder her es wächst wo es wächst und ein Zertifikat ist nur zur Beruhigung des Gewissens.


Gruss aus Oberhausen
Compu-Doc
Inventar
#40 erstellt: 23. Mrz 2020, 23:41
Cool wie schnell du das Gewicht nachgebaut hast.

Da es im original keine Klemme ist, ist der Preis für so ein Holzgewicht doch sehr ambitioniert.
Da bleibe ich doch lieber bei meinen Klemmen.
Skaladesign
Stammgast
#41 erstellt: 24. Mrz 2020, 00:26

Compu-Doc (Beitrag #40) schrieb:
Cool wie schnell du das Gewicht nachgebaut hast.

Da es im original keine Klemme ist, ist der Preis für so ein Holzgewicht doch sehr ambitioniert.
Da bleibe ich doch lieber bei meinen Klemmen. 8)


Ja eigentlich ist es nur ein stück Holz mehr nicht..
aber so was gibt es immer wieder in der HI-Fi Branche. Angefangen mit High End lernfähigen Fernbedienungen vor ein paar Jahren
Einkaufspreis so ca 5 Euro wenn man genug in den Container bekommen hat..... Verkaufspreis 99,95
Oder zur Zeit der HTPC's...... ein Windows XP Rechner mit Alufront für sage und schreibe 6000,-- Ich hatte Sie auch....... Die "SONAVIS"
Da ich für so einen HI-FI Fürst gearbeitet habe, hab ich gesehen wie das Geschäft läuft. Und wenn er dann keine Kohle hatte, hat er mit Naturalien bezahlt.
Ein anderer Zeitgenosse dieser Spezies wollte mir sogar den Bau meiner Kugellautsprecher verbieten Jetzt baut er Möbel ..........ja und ich lass es ihn machen und erfreue mich Tag für Tag an diesen VOLLIDIOTEN.

So long Jungs aber das ist die Wahrheit

Gruss Volker
bielefeldgibtsnicht
Stammgast
#42 erstellt: 24. Mrz 2020, 23:39
Wer auf schöne Hölzer steht, bekommt in der 1.000,- € Region einen richtig guten Grado-Kopfhörer.

Zum Gewicht: Optik sehr schön, Preis, mir fehlen die Worte, aber bei der Abschöpfung von Kaufkraft ist anscheinend alles möglich.

Auf Subchassislaufwerken ist dies immer schwierig, da unter Umständen das ganze Subchassis zu weit absackt und der ganze Plattenspieler nicht mehr richtig funktioniert.
Hörbarkeit: Zweifele ich nicht an, der Abspielvorgang der Schallplatte ist von verschiedenen Resonanzen beeinflusst, eine Quelle möglicher Resonanzen ist sicherlich im Bereich Mitteldorn, Tellerlager. Es könnte sein, dass das Holzgewicht hier etwas verändert.

Ich gehöre auch zu denen, die eine Gummimatte klanglich nicht für die optimale Tellerauflage halten.

Und zu Kugellautsprechern und was damit möglich ist, brauche ich im Moment nur "CABASSE" zu sagen.

Es ist eine Illusion zu glauben, dass es im Hobby-Bereich HiFi weniger Idioten als anderswo gibt.

Gerd
Skaladesign
Stammgast
#43 erstellt: 25. Mrz 2020, 00:56
Wer ist Cabasse
Ich hab mir deinen letzten Satz jetzt mehfach durchgelesen und werde nicht schlau draus. Natürlich gibt es im Hobbybereich auch genug ......sagen wir mal Freaks, jedoch sind hier auch viele Freaks viel näher dran, als Idioten die sich für 900 Euro verarschen lassen.
Wenn du mich jedoch aus der Reserve locken willst, wird es dir nicht gelingen lieber Gerd.
Und wenn du denkst ich sein ein Idiot und komme aus dem Hobbybereich ( eine Interpretation deines letzten Satzes ) lockt mich das immer noch nicht.
Vieleicht hab ich es auch nur falsch verstanden. May Be

Wenn du mal in Oberhausen bist, kann ich dir gerne mal die Kugel vorspielen einfach nur so.
IMG_2927
Compu-Doc
Inventar
#44 erstellt: 25. Mrz 2020, 01:20
OT
bielefeldgibtsnicht
Stammgast
#45 erstellt: 25. Mrz 2020, 01:31
@ skaladesign:
Ja, du hast mich falsch verstanden.

Was ich bei dir nicht verstehe: ".. jedoch sind hier auch viele Freaks viel näher dran, als Idioten die sich für 900 Euro verarschen lassen."
Wie ist das gemeint?

Du kennst Cabasse nicht, renommierter Lautsprecherhersteller aus Frankreich? Kann ich mir nicht vorstellen.

Betreibst du deine Lautsprecher an Stahlseilen hängend? Funktioniert das? Sie müssten eigentlich, sobald Musik läuft, anfangen, sich zu bewegen.

Gerd
Skaladesign
Stammgast
#46 erstellt: 25. Mrz 2020, 11:49
@Gerd.
Das „Seil“ ist von Rapunzel Handgfllochten und kostet 900 Euro per Meter.
Spaß beiseite. Da es ja Aufhängung und Signalleitung in einem Ist muss es auch zugfest sein.
Es ist geflochtene, verzinnte Kupferlitze mit eingeflochten Kevlar Seide damit die schweren Kugeln nicht irgendwann schief hängen.
Ja natürlich kenne ich cabasse und den eigentlichen Erfinder der hängenden Kugel auch, Ellipson hat vor vielen Jahren damit angefangen Lautsprecherkugeln aus einer Art Gips zu machen. Und bauen auch heute noch Lautsprecher als Kugel.
Und der Ausdruck Freak ist eigentlich positiv gemeint denn diese haben oft eine sehr hohe Kompetenz.

Ach und warum sollten sie sich bewegen ? Denkst du vieleicht das die bewegte Membran die Kugel zum schwingen bringt ?
Nein das tuen sie genauso wenig wie Standlautsprecher und wenn sie es doch tuen dann liegt es meist an schlechter Musik und gutem Absinth
Gruss Volker
Skaladesign
Stammgast
#47 erstellt: 25. Mrz 2020, 20:29
Ja Gerd, zu schwer ist für ein Schwabbler sicherlich nicht gut, aber 252 Gramm Rosenholz senkt ihn nur ca 1 mm .

Hab zwischdurch nochmal eine Variante aus nicht so teurem Holz gemacht und wie von mir gedacht mit Edelstahlplättchen oben und unten versehen.
Das Holz ist hardt Maple und mit den Plättchen nur 9 Gramm leichter als das Rosenholz sieht nicht so schön aus aber erfüllt genauso seinen Zweck.

Aber ich hab schonmal gesagt, das viele Faktoren im Analogbereich eine Rolle spielen, angefangen von der Schallplatte.
z.B. hatte ich mir die Falco3 neu bestellt, da die alte Trödelmarktplatte gut knistert.. Gestern gehört und ein RIESEN Unterschied zwischen den beiden Scheiben. Auf beiden ist genau das gleiche an Titeln aber die Auslaufrille bzw Auslaufb ereich ist mehr als doppelt so breit, was ja wohl heisst, das weniger Informationen vorhanden sind.

Hier die Version in kanadischem Ahorn.

IMG_7184

Ja und von unten ist ein Loch drin

bielefeldgibtsnicht
Stammgast
#48 erstellt: 26. Mrz 2020, 00:34
Wer hat deine Lautsprechergehäuse so schön auf Hochglanz gebracht, du selbst?

sich bewegende Kugelgehäuse: Grundsätzlich ist ja ein Lautsprecher ein sich selbst beschleunigendes Feder-Masse System.

Zum Holzgewicht und Material: Das Gewicht darf das Subchassis inkl. aufliegender LP nur ein paar Millimeter absenken, das ist in der Regel unkritisch.
Wo hier die Gewichtsobergrenze liegt muss man ausprobieren, am besten mit einer 180 Gramm-LP als Schallplatte, auch bei einer so schweren LP müsste das Holzgewicht einen hörbaren Unterschied bewirken.

Hörst du denn zwischen den verschiedenen Holzarten Unterschiede, die nicht nur gefühlter Natur sind?

Schon mal mit einem akustisch gedämpftem Material gearbeitet ( Puck aus Multiplex Birke oder Buche) ?

Falco LP: Wenn sie mit weniger Rillenauslenkung schneiden, passt auf eine LP Seite mehr Musik. Das schadet natürlich immer der Dynamik.

Gerd


[Beitrag von bielefeldgibtsnicht am 26. Mrz 2020, 00:37 bearbeitet]
Skaladesign
Stammgast
#49 erstellt: 26. Mrz 2020, 11:03
Ja der Klavierlack ist schon eine Königsdisziplin aber gehört zu meinem Beruf.

Unterschiede im Klang bei verschiedenen Holzarten sind mir nicht aufgefallen. Man merkt nur den Unterschied ob mit Puck oder ohne, wobei der Unterschied bei einer normal „dünnen“ Scheibe grösser ist, als bei einer 180 gramm Pressung.

Multiplex ist nicht so mein Geschmack da würde ich dann lieber Starkschnittfurniere übereinander leimen. Evtl wenge und Ahorn abwechselnd.
Aber bei der Variante würde das Holz auch liegen und nicht mit dem Kopfholz auf der Platte stehen.

Gruß Volker
bernnbaer
Stammgast
#50 erstellt: 26. Mrz 2020, 11:16

Skaladesign (Beitrag #49) schrieb:
Unterschiede im Klang bei verschiedenen Holzarten sind mir nicht aufgefallen.

Wetten, dass es „Spezialisten“ gibt, die hören, dass die Variante mit den Stahlplättchen kälter und metallischer klingt?
Compu-Doc
Inventar
#51 erstellt: 26. Mrz 2020, 11:57
Wer die Flöhe husten, daß Gras wachsen und Stimmen im Dunkeln hört, der hört auch das.
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