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Plattenbeschwerer, wie schwer sollte er sein?

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Autor
Beitrag
frank60
Inventar
#1 erstellt: 26. Jul 2014, 18:10
Hallo

Da ich gerade mal wieder eine sehr wellige 12" aufliegen hatte, die mir aber am Herzen liegt, will ich mir nun doch einmal einen Plattenbeschwerer zulegen.
Die Frage ist, wie schwer sollte er mindestens sein, wie schwer sollte er für einen riemengetriebenen Dreher maximal sein, um den Antriebsriemen nicht über Gebühr beim Beschleunigen zu strapazieren?

Danke für Tipps.
Holger
Inventar
#2 erstellt: 26. Jul 2014, 19:36
Ein zentral aufliegendes Plattengewicht - egal wie schwer - bringt bei einer sichtbar verwellten Platte null bis gar nichts, sorry.

Da hilft nur ein Plattenring, der die LP am Außenrand herunterdrückt.

td127ring01
frank60
Inventar
#3 erstellt: 26. Jul 2014, 19:38
Oha. Ist neu für mich, vielerorts werden die Dinger ja für wellige Platten empfohlen. Dann kann ich mir die Ausgabe natürlich auch sparen.
Danke.
Holger
Inventar
#4 erstellt: 26. Jul 2014, 19:46
Naja, ist ja nicht ungewöhnlich, dass man Sachen mit markigen Sprüchen verkauft, die sich hinterher nur als heiße Luft entpuppen...

Ggf. schau mal im englischen eBay (ebay.co.uk) mal nach einer Michell Clamp.
Bei Plattenspielern ohne Subchassis kann die recht gut gegen Verwellungen eingesetzt werden - bei diesem Prinzip kommt eine Filzscheibe unter die LP und die Michell Clamp drückt den Außenbereich des Labels herunter, wodurch im günstigsten Fall auch weiter außen (also im Randbereich der LP) liegende Verwellungen geglättet werden.
Funktioniert aber auch nicht bei allen LPs sicher.
frank60
Inventar
#5 erstellt: 26. Jul 2014, 19:55
Danke, schaue ich mal.
.JC.
Inventar
#6 erstellt: 26. Jul 2014, 22:30

frank60 (Beitrag #3) schrieb:
Oha. Ist neu für mich, vielerorts werden die Dinger ja für wellige Platten empfohlen. Dann kann ich mir die Ausgabe natürlich auch sparen.
Danke.


vielerorts ..

Du kannst die LP auch bei 50 °C im Backofen zwischen 2 Glasscheiben wieder
in den Normalzustand gerade biegen.

Das wäre die optimale Lösung.
frank60
Inventar
#7 erstellt: 27. Jul 2014, 06:31
2 Exemplare habe ich, die sich leider der Scheibenmethode widersetzen, k.A., warum.

Online Shops und Herstellerseiten, Beiträge in diversen Foren, ..., haben die Gewichte empfohlen, speziell die Exemplare mit 80mm Durchmesser, von daher kam ich auf die Idee, das auch mal zu probieren. Hatte eben auch Bedenken, daß dann der Triebriemen beim Anlaufen überstrapaziert wird, wenn er zu viel mehr an Masse zu beschleunigen hat. Bei meinem 2. Dreher, dem Technics, wäre es ja kein Problem bei dem Drehmoment des Direktantriebs.
Holger
Inventar
#8 erstellt: 27. Jul 2014, 10:42
Was das Überstrapazieren angeht - da hilft es, dem Teller manuell etwas Anlaufhilfe zu geben.

Zu den "Empfehlungen" - Leute, die was verkaufen wollen und solche, die Geschriebenes unreflektiert übernehmen und weiterverbreiten, Foren sind dafür ja ideal.
Denn mal ehrlich - selbst wenn der Teller oder die darauf liegende Tellermatte eine Labelvertiefung aufweist, wie soll ein Herunterdrücken einer 80mm durchmessenden Fläche den 220mm davon entfernt verlaufenden Außenrand einer LP "glätten".
Etwas anheben, ja, vielleicht, aber wirksam glätten - niemals.
Das funktioniert nur - und auch nur in Grenzen - bei konkav geformten Plattentellern. Da wird dann die LP leicht schüsselförmig "verbogen", und dabei werden dann leichte Verwellungen geglättet.
Alles schon ausprobiert...
silberfux
Inventar
#9 erstellt: 27. Jul 2014, 11:06
Hi, in einem anderen Forum hatte mal jemand ein relativ schweres Plattengewicht über einen längeren Zeitraum verwendet. Schließlich stellte er erheblichen Verschleiß im Lager und an der Achse fest. Wenn auch die Kausalität nicht nachweisbar war, sollte man doch berücksichtigen, dass die Lager vermutlich nicht auf zusätzliches Gewicht ausgelegt sind. Jedenfalls sollte man da vorsichtig sein.

BG Konrad
.JC.
Inventar
#10 erstellt: 27. Jul 2014, 12:01
vor allem bei Subchassis Drehern
frank60
Inventar
#11 erstellt: 27. Jul 2014, 19:42
@Holger: wohl wahr, was tagtäglich so versucht wird, einem für Zeug anzudrehen.

@silberfux: das ist natürlich ein Aspekt, den ich überhaupt noch nicht beachtet habe.

Ich versuche es am Besten noch einmal mit Glasplatten. Bisher habe ich die Methode immer ohne Hitze, dafür langzeitig, angewendet, hatte auch bis auf die beiden Scheiben immer funktioniert.
expatriate
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 27. Jul 2014, 20:54
Wo gibt es denn bezahlbare Plattenringe?
silberfux
Inventar
#13 erstellt: 28. Jul 2014, 13:59
H: Gute Frage nach bezahlbaren Ringen. Ich habe noch keinen für deutlich unter 1000 € gesehen. So schwierig kann die Fertigung doch nicht sein?

BG Konrad
*mps*
Stammgast
#14 erstellt: 03. Aug 2014, 14:02
Ist da jetzt eine 0 zuviel?
expatriate
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 03. Aug 2014, 14:03
Nein, der Clearaudio kommt der 1000 nahe.
*mps*
Stammgast
#16 erstellt: 03. Aug 2014, 14:05
Holger
Inventar
#17 erstellt: 03. Aug 2014, 14:11

*mps* (Beitrag #14) schrieb:
Ist da jetzt eine 0 zuviel?


Was meinen, im Beitrag #2 gezeigten Ring angeht, ja.

War allerdings seinerzeit die Nullserie von Rudolf Bruil, die später aufgelegten Serien kosteten dann deutlich mehr.
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