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Ad Fontes

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Beitrag
Aznavourian
Stammgast
#1 erstellt: 16. Jul 2020, 18:21
Hallo!

Bis heute kannte ich Ad Fontes nicht und wusste auch nichts über diese Firma.
Heute habe ich einen Ad Fontes Brass gesehen. Sehr viel zum lesen gibt es auch nicht.
2 "Test" in English habe ich gefunden und eine Handvoll Videos auf Youtube.

Wer, Was und Wo ist Ad Fontes?
Kennt jemand Ad Fontes, hat Infos und Erfahrung damit?

Grüße
Alexander
Aznavourian
Stammgast
#2 erstellt: 16. Jul 2020, 21:09
Wuhduh
Gesperrt
#3 erstellt: 16. Jul 2020, 22:41
Was soll man von einem Hersteller halten, der ...

1) ... nicht seine Homepage und seine Produkte zumindest in Englisch anbieten will.

2) ... einen in D ansässigen Direktvertrieb hat und dort auch keine englische Übersetzung inkl. technischer Daten angeboten wird. Eine deutsche Übersetzung wäre für eine deutsche Vertriebsfirma Pflicht.

Braucht niemand !

Abgelehnt und keine Lust zum weiterlesen !

EGAL !

MfG,
Erik
Aznavourian
Stammgast
#4 erstellt: 17. Jul 2020, 06:56
Hallo Erik!

Das ist ein Argument, welches ich nicht zu widersprechen wage!

Es ist ein aktueller Test in der Image-HiFi verfügbar.
Der ist überragend!

Werde den später hier zur Verfügung stellen!

Gruß
Alexander


[Beitrag von Aznavourian am 17. Jul 2020, 07:23 bearbeitet]
Aznavourian
Stammgast
#5 erstellt: 17. Jul 2020, 07:23
EDIT Mod.:
Sehr hoch wahrscheinlich das Urheberrecht verletzende Komplett-Wiedergabe eines Artikels via Fotos entfernt.
Von einem erneuten Posting ist abzusehen. Danke.


Meinungen erwünscht!

Gruß
Alexander


[Beitrag von Hüb' am 23. Jul 2020, 13:46 bearbeitet]
Tywin
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 17. Jul 2020, 08:25
Hallo,

"Der Gerät" (in Anlehnung an eine Apparatur die in Aalen erfunden wurde) ist ein unpraktisches reines Show-Objekt welches mit Technik die genügend dem technischen Zweck dient in keinem praktischen und ökonomischen Zusammenhang steht.

Wohlmeinende kritiklose kostenpflichtige Produktvorstellungen inklusive dafür üblichen penetranten Jubelarien (Marketing) als Test zu betiteln zeugt aus meiner Sicht nicht von großer Klugheit.

Als teure Skulptur zur vermeintlichen Aufwertung des heimischen Ambientes mag man dazu zu einem anderen Schluss kommen.

Aus pragmatischer technischer Perspektive ist diese Skulptur als Plattenspieler - aus meiner Sicht - einfach nur lächerlich und peinlich wie alles was nur dem Protzen und nicht dem eigentlichen Zweck dient.

LG Michael


[Beitrag von Tywin am 17. Jul 2020, 12:00 bearbeitet]
Aznavourian
Stammgast
#7 erstellt: 17. Jul 2020, 08:43
Hallo Michael,

also scheint das klanglich doch nicht die Wucht zu sein?
Meinst Du, der ist nur auf Optik ausgelegt?

Wie gesagt, ich habe gestern zum erstenmal etwas über diese Manufaktur gehört, gesehen und gelesen.

Danke für Dein Statement!

Alexander
Tywin
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 17. Jul 2020, 09:33
Hallo,


also scheint das klanglich doch nicht die Wucht zu sein?


woher soll denn da eine klangliche Wucht kommen oder bei irgend einem anderen Plattenspieler?

Es soll eine Schallplatte mit dem Gewicht einer Tafel Schokolade mit der richtigen niedrigen Geschwindigkeit ohne hörbare Störgeräusche gedreht werden. Damit ist technisch das Thema Laufwerk erledigt. Dafür braucht man nicht viel Aufwand treiben.

Der Tonarm soll das Tonabnehmersystem mit der richtigen Auflagekraft, der richtigen Tonarmmasse, der richtigen Antiscatingkraft, in den richtigen Winkeln möglichst reibungsarm und ohne viel Spiel in den Lagern über der Schallplatte halten. Das ist hörbar einwandfrei mit den allermeisten Plattenspielern/Tonarmen möglich. Einfachste und sehr aufwändige/sonderliche Tonarmkonstrukte würde ich meiden und Konstrukte mit praktischer Wechselheadshell mit SME-kompatiblem Anschluss bevorzugen.

Das Tonabnehmersystem bzw. die Abtasteinheit sollte von guter Qualität (gut geschliffen, poliert und ausgerichtet sowie leicht und steif) sein, damit der Abtaster die Rille möglichst vollständig abtasten kann und die Auslenkungen des Abtasters per Nadelträger möglichst vollständig in das Generatorgehäuse zur Erzeugung elektrischer Tonsignale übertragen werden können.

Das ist die Technik eines Plattenspielers um die man mehr oder weniger Zauber machen kann und die mehr oder weniger praktisch für den Nutzer ist.

Das Thema Entkoppelung des Laufwerks vom Untergrund ist in Zeiten von windschiefen Fachwerkhäusern mit nachgiebigen Holzböden nicht unwichtig gewesen aber in der Regel schon lange kein Thema mehr um das man sich einen Kopf machen muss. Ein gewichtiges Laufwerk steht aber sicherlich stabiler als ein weniger gewichtiges Laufwerk. Übertreiben muss man aber auch dabei nicht.

LG Michael


[Beitrag von Tywin am 17. Jul 2020, 12:03 bearbeitet]
Dornröschen_
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 17. Jul 2020, 11:44
Hallo,

natürlich ist Tywins technische emotionsarme Sicht der Dinge immer wieder sehr nützlich, um gewisse Auswüchse ein wenig zu erden.
Trotzdem ist dies eben nur eine von vielen Meinungen, die nicht so endgültig ist, wie sie so daherkommt.
Z.B halte ich!!! Material des Tonarms, Reibung und Spiel der Lager etc. für sehr wichtig. Nein nicht wichtig, eher für das gewisse etwas.
Ebenso Masse oder eben Leichtbau, viele Wege führen nach Rom. Ich halte allerdings diese Ausführung hier auch für etwas overzised, wie es auch eine Platine Verdier ist, und doch hat das einen eigenen Reiz für den ein oder anderen, also auch eine Berechtigung.
Auch aus technischer Sicht, wobei man die Wirkung vermutlich meist nicht hören kann, aber die Augen hören bekanntlich mit.
Und schwingende Böden.. Ich wohne in einem Altbau, und wenn ich aus dem Fenster sehe, bin ich umgeben von wunderschönen Altbauten mit wunderschönen Holzdecken/böden...

Nur mal so als Antimeinung,
Dornröschen
Tywin
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 17. Jul 2020, 12:17
Wieso Antimeinung?

Selbstverständlich kann man sich einem technischen Gerät auch mit dem Bauch bzw. emotional nähern, was dem Verkäufer lieber ist, weil er dann Emotionen (heiße Luft) verkaufen kann, was dem möglichen Ertrag sehr zuträglich ist.

Daher geht Werbung/Marketing oft nur auf Emotionen ein die mit einem Kauf verbundenen werden sollen und stellt zweckmäßig relevante Faktoren ganz nach hinten oder blendet sie möglichst vollkommen aus.

Sehr wichtig finde ich es, dass man in der Lage ist die technisch für die zweckmäßige Nutzung relevanten Fakten vom "Bauch" klar trennen zu können um eine sinnvolle Kaufentscheidung treffen zu können.

LG Michael


[Beitrag von Tywin am 17. Jul 2020, 12:20 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#11 erstellt: 17. Jul 2020, 14:14

Aznavourian (Beitrag #4) schrieb:
Es ist ein aktueller Test in der Image-HiFi verfügbar.
Der ist überragend!

Hallo Alexander!

Du hast ja explizit nach Meinungen gefragt. Meine Meinung ist, dass es sich vor allem nicht um einen Test handelt. Ich habe das zu meiner eigenen Vergewisserung nochmal ganz dumm nachgeschlagen. Aber tatsächlich sagt Wikipedia bereits im ersten Satz, was mir im Artikel vollständig (!) fehlt:

Ein Test ist ein methodischer Versuch, mit dem festgestellt werden soll, ob Eigenschaften oder Leistung einer Sache, einer Person oder einer Hypothese den Erwartungen entsprechen.

Wo ist in dem ganzen Artikel auch nur ein Ansatz einer Methodik erkennbar? Ich finde das wichtig, vor allem in Hinsicht auf die Nachvollziehbarkeit und Vergleichbarkeit. Was nützt es mir in Hinblick auf den Betrieb dieses Gerätes zu wissen, dass der Entwickler als Kind unter dem Steinway seiner Mutter saß und dass er selbst als Jazz-Musiker aufgetreten ist, dass Kunstschreiner und Präzisionsschlosser als Zulieferer eingebunden sind. Was soll das?

Ich kann Dir sagen, was das soll! Es soll Dich als Leser in eine bestimmte Richtung lenken, und in Deinem Kopf bestimmte Gedanken aktivieren. Mit dem Gerät selbst und seinen Qualitäten hat das nämlich nichts zu tun. Das ist sooo tumb und offensichtlich, dass es mir körperlich fast wehtut, sowas zu lesen.

Helmut Hack traut sich tatsächlich zu schreiben, er würde "über die reine Testroutine hinausschießen". Gut, ich suche aber genau nach den Ergebnissen dieser reinen Testroutine. Es gibt nur genau: keine!

Wie ist der Gleichlauf?
Werte für Rumpel?
Effektive Masse des Tonarms?

Einfach nur die üblichen Daten bitte, die die "reine Testroutine" immer zwangsläufig mit sich bringen. Wo sind die?

Es gibt sie nicht!
Warum?

Es ist kein "Test".
Wir lesen hier eine Art Fotoreportage!

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 17. Jul 2020, 14:27 bearbeitet]
Aznavourian
Stammgast
#12 erstellt: 17. Jul 2020, 14:17
Nun Michael,

ich weiß natürlich wie und was Du meinst.

Du hast bestimmt auch, aus gewisser Betrachtung recht!

Ich breche das einmal runter auf " Die anderen kochen auch nur mit heißen Wasser"

Auf der anderen Seite gehören für mich Emotionen dazu. Nicht nur im HiFi Bereich.
Angenommen, ich sehe ein optisch blendend aussehenden Sahnedreher, rein Subjektiv, sehe aber auf der anderen Seite welche "billigen" Zutaten benutzt wurden, dann kann der noch so toll aussehen, dann bleibt der Dreher wo de rgerade steht.

Damit will ich sagen, das ich persönlich schon differenzieren kann, ob es sich um "Schrott" oder "Qualität" handelt.

Wieder Bezug nehmend auf den Ad Fontes, sieht der nicht billig aus und scheint solide gefertigt worden zu sein. Ich gehe davon aus, das Du den Bericht bzw. die Gerätevorstellung gelesen hast. Andrzej Koslowski hat 1968 angefangen. Er hatte bzw. hat eine Idee! Hat diese weiterfolgt und voran getrieben. Das gefällt mir.

Auch das es Handgefertigt wird und ein Familienunternehmen ist. Okay, ist Transrotor auch. Nur Riemen (ProJect) und Antriebsmotor (Maxon) kommen aus Fremdherstellung. 2 lokale Zulieferer, ein Kunstschreiner und ein Präzisionsschlosser. Wir würden in Deutschland wohl Feinmechaniker sagen.

Ja, dieses Masselaufwerk weckt Emotionen bei mir aber gleichzeitig sehe ich, das dort kein Schrott von sonst woher verbastelt wird. (Massenproduktion und Massenteileanfertigung) Ich denke, Du weißt was ich meine.

Gut, ich muss mir den real ansehen und anhören um mir ein Urteil bilden zu können.

Aber noch einmal, ich respektiere Deine herangehensweise, da diese Dich wahrscheinlich vor übereilten Fehlkäufen schützen und gleichzeitig wirst Du auch genug Erfahrung haben worauf man wirklich achten sollte. Das hast Du ja auch bereits ausführlich getan und bis zu einem gewissen Grad recht damit!

Danke und Gruß
Alexander


[Beitrag von Aznavourian am 17. Jul 2020, 14:31 bearbeitet]
Aznavourian
Stammgast
#13 erstellt: 17. Jul 2020, 14:24
[quote]Helmut Hack traut sich tatsächlich zu schreiben, er würde "[i]über die reine Testroutine hinausschießen[/i]". Gut, ich suche aber genau nach den Ergebnissen dieser reinen Testroutine. Es gibt nur genau: keine!

Wie ist der Gleichlauf?
Werte für Rumpel?
Effektive Masse des Tonarms?

Einfach nur die üblichen Daten bitte, die die "reine Testroutine" immer zwangsläufig mit sich bringen. Wo sind die?

Es gibt sie nicht!
Warum?

Es ist kein "Test".
Wir lesen hier eine Art Fotoreportage!

Parrot[/quote]


Hallo Parrot!

Du hast absolut recht. Diese fehlen mir auch! Deshalb versuche ich mir gerade, falls es solche Werte gibt, diese bei dem Erbauer Herrn Kolowski zu besorgen.
Ich habe auch Kontakt zum Direktvertieb in Mainz aufgenommen und nach genau diesen Werten gefragt.

Ich werde diese bereitstellen, falls ich welche bekomme oder exestieren!

Gruß
Alexander


[Beitrag von Aznavourian am 17. Jul 2020, 14:28 bearbeitet]
Aznavourian
Stammgast
#14 erstellt: 17. Jul 2020, 14:42

Dornröschen_ (Beitrag #9) schrieb:
Hallo,

natürlich ist Tywins technische emotionsarme Sicht der Dinge immer wieder sehr nützlich, um gewisse Auswüchse ein wenig zu erden.
Trotzdem ist dies eben nur eine von vielen Meinungen, die nicht so endgültig ist, wie sie so daherkommt.
Z.B halte ich!!! Material des Tonarms, Reibung und Spiel der Lager etc. für sehr wichtig. Nein nicht wichtig, eher für das gewisse etwas.
Ebenso Masse oder eben Leichtbau, viele Wege führen nach Rom. Ich halte allerdings diese Ausführung hier auch für etwas overzised, wie es auch eine Platine Verdier ist, und doch hat das einen eigenen Reiz für den ein oder anderen, also auch eine Berechtigung.
Auch aus technischer Sicht, wobei man die Wirkung vermutlich meist nicht hören kann, aber die Augen hören bekanntlich mit.
Und schwingende Böden.. Ich wohne in einem Altbau, und wenn ich aus dem Fenster sehe, bin ich umgeben von wunderschönen Altbauten mit wunderschönen Holzdecken/böden...

Nur mal so als Antimeinung,
Dornröschen



Ich sehe es genauso wie Du Dornröschen!

Alles hat eine Daseinsberechtigung.
Ich bin kein Transrotorfan, ja, ich hatte mal einen Nottingham Analouge. Toller Dreher, guter Klang. Aber sonst hat sich bei mir nichts geregt. Deshalb blieb der auch nicht lange. Über die vorhandene Qualität des Nottingham bzw. der Nottinghams müssen wir jetzt glaube ich nicht reden.

Bin im Endeffekt auch nicht icht so der Masselaufwerk und Bohrinseltyp.
Der Ad Fontes fiel mir direkt ins Auge als ich diesen gesehen hatte. Es hat sich etwas gerührt in mir. Natürlich finde ich den Korpus schon sehr schön.
Aber das ist Geschmacksache. Letztendlich macht der AdFo einen soliden Eindruck. Was aber noch nachzuprüfen wäre. Die hier im Thread angesprochenen Werte des AdFo wären hilfreich!

Übrigens, Altbau und Holzdecken und Holzböden finde ich auch wunderschön!

Gruß
Alexander


[Beitrag von Aznavourian am 17. Jul 2020, 15:19 bearbeitet]
max130
Inventar
#15 erstellt: 17. Jul 2020, 14:47
Immerhin geht es hier um ein Hobby: mit dem größtmöglichen Aufwand den kleinstmöglichen Fortschritt erzielen!

VG
Stefan
Aznavourian
Stammgast
#16 erstellt: 17. Jul 2020, 15:17

max130 (Beitrag #15) schrieb:
Immerhin geht es hier um ein Hobby: mit dem größtmöglichen Aufwand den kleinstmöglichen Fortschritt erzielen!

VG
Stefan



Hallo Stefan!

Dann finde ich das sehr passend und wohl auch sehr, sehr nahe an der "Wahrheit"
https://www.youtube.com/watch?v=g5XQ3azRx_w&t=1192s

Gruß
Alexander
max130
Inventar
#17 erstellt: 17. Jul 2020, 15:56
Interessanter Typ

Und interessante Aussagen:

Think about what happens in the turntable, tonearm, etc....
All what matters is that you like the sound.
How do the sound changes when I change something on the system (if at all).


Danke für den Link
Stefan

PS: hörst Du noch Anlage oder hörst Du schon Musik?


[Beitrag von max130 am 17. Jul 2020, 15:57 bearbeitet]
Dornröschen_
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 17. Jul 2020, 16:00
Diese Tests sind mehr so eine Art Erlebnisbericht.
Es ist genau, wonach hier grade gefragt wird: eine von vielen Meinungen
Aznavourian
Stammgast
#19 erstellt: 17. Jul 2020, 16:15

max130 (Beitrag #17) schrieb:
Interessanter Typ

Und interessante Aussagen:

Think about what happens in the turntable, tonearm, etc....
All what matters is that you like the sound.
How do the sound changes when I change something on the system (if at all).


Danke für den Link
Stefan

PS: hörst Du noch Anlage oder hörst Du schon Musik?



Hallo Stefan!

Der Typ heißt Craig!

Ich mag seine Videos sehr, da er sehr gut erklärt aber auch, wie mit diesem Video, Denkanstösse gibt und einen wieder auf den Boden holt.

Gruß Alexander


[Beitrag von Aznavourian am 17. Jul 2020, 16:15 bearbeitet]
Aznavourian
Stammgast
#20 erstellt: 17. Jul 2020, 16:16

Dornröschen_ (Beitrag #18) schrieb:
Diese Tests sind mehr so eine Art Erlebnisbericht.
Es ist genau, wonach hier grade gefragt wird: eine von vielen Meinungen :)





[Beitrag von Aznavourian am 17. Jul 2020, 16:17 bearbeitet]
Aznavourian
Stammgast
#21 erstellt: 18. Jul 2020, 18:49
Hallo!

Ich habe den Ad Fono Konstrukteur Herrn Kozlowski per Email angeschrieben!
Ich gebe diese einfach einmal ungefiltert weiter.

Gruß
Alexander



Hello Mr. Kozlowski,

I think the turntable you designed is very beautiful and interesting.

What would interest me would be whether there is measurement data?
Tracking, rumbling, wow / flutter?

Is there data?

I would be very happy to receive a feedback!

Best regards
Alexander Ischner

Antwort
Dear Mr. Ischner,

I don`t have current measurments. Only have data available for prviouse version of my turntable.

Beside my turntables are handmade and tha means each piece has it`s own life

Few months ago one of my customers checked wow/flutter with some kind of measuring unit he brought with him and gave the value for above parameter equal to 0,1%.

If you have any other questions feel free to contact me.

Kind regards

Andy


[Beitrag von Aznavourian am 18. Jul 2020, 18:50 bearbeitet]
Aznavourian
Stammgast
#22 erstellt: 19. Jul 2020, 07:06
Datenblatt


Ad Fontes Plattenspieler

Zarge, ca. 8 kg

MDF-Platten - 6 bis 7 Schichten von diesem Material mit unterschiedlicher Rohdichte, geklebt und
unter extrem hohen Druck zusammengepresst. Furniert, dass lackiert oder mit Klarlack versehen.
- Rein theoretisch sind alle RAL-Farbtöne möglich.

Tonarm

Die Konstruktion und das mehrfache Verlängern des Tonarms resultiert aus der Erfahrung und
Forschung, einen Tonarm zu erschaffen, der viele Probleme der kürzeren Produkte und anderer
Konstruktionen nicht hat. Bei 14-Zoll Länge ist das Antiskating-Gewicht eigentlich überflüssig. Das
Wichtigste bei dem langen Tonarm ist aber das Führen des Tonabnehmers über die gesamte Breite
der LP ohne den Winkel der Abtastung zu ändern. Auch die Laufruhe, die aus der Länge resultiert, ist
bei einem extrem langen Tonarm von großer Bedeutung.

Tonarmlänge - 14 Zoll

Effektive Tonarmmasse

- Brass: 18 - 20 g, je nach Stärke des Tonarmrohres und der restlichen Elemente
- Wood 14 - 16 g, je nach Stärke des Tonarmrohres und der restlichen Elemente
- Resonanzfrequenz des Tonarms, je nach Tonabnehmer 9 bis 11 HZ

Teller, ca. 11 kg

Die Konstruktion wurde „rausgehört“. Diese Lösung gibt dem Kunden zusätzlich die Möglichkeit mit
der Lage der Einzelteller zu „spielen“. Z.B. 2 x Alu oben, Acryl unten, klingt anders, als Acryl in der
Mitte. Das ist aber, nicht zuletzt wegen der Optik die vom Entwickler bevorzugte Variante.

Motor

Dieser Motor wurde in den Militär-Aufnahmegeräten verwendet und aus der gesamten Palette von
Maxon ausgesucht, nachdem er sich als besserer, langlebiger und zuverlässiger zeigte, als die neuen
Modelle. Dahinter steckt auch der Gedanke der Wiederverwertung und des Umweltschutzes. Dazu ist
er leise und läuft ultrastabil. Auch die gesamte Verkabelung des Gerätes (Tonarm bis zum Ausgang)
stammt von uralten, Militär-Transformatoren.

Riemen

Nach einer langen Suche nach dem geeigneten Material und Länge, wurde der Standard-Riemen von
Pro-Ject ausgewählt, der überall erhältlich ist (Modell-Reihe RPM 9.xxx und 10.xxx) – Länge 1 m.
Empfohlener Abstand zwischen Tellerachse und Antriebsachse des Motors beträgt 22 – 23 cm.

Preis

- Brass mit Tonarm aus Messing, verchromt – 5.000,00 €, inkl. Hana ML und Zubehör.
- Wood – mit Tonarm aus polierten Aluminium – 4.000,00 €, inkl. Hana SL und Zubehör.

Zubehör

- Stroboskop-Scheibe + Quarz-Lampe 50 HZ
- Einstellschablone Löfgren für 14-Zoll Tonarme
- Phono-Kabel
- Tonabnehmerwaage
- Spikes mit Unterlegscheiben
- Plattenklemme
- Single-Zentrierpuck
- Garantie – 2 Jahre
- Ausführungen (ohne Aufpreis)
- Klavierlack schwarz, etliche Furniere plus Klarlack
- Sonderausführungenauf Anfrage (RAL Farben)


[Beitrag von Aznavourian am 19. Jul 2020, 07:07 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#23 erstellt: 19. Jul 2020, 09:27
Moin,


Aznavourian (Beitrag #5) schrieb:
Meinungen erwünscht!


wenn man ein Showobjekt will: nur zu.
wenn man einen guten Dreher will: das geht besser und vor allem günstiger.
max130
Inventar
#24 erstellt: 19. Jul 2020, 09:53

Aznavourian (Beitrag #5) schrieb:

Meinungen erwünscht!

Gruß
Alexander


Mir sieht der Spieler zu barock aus, und zu wenig durchdacht gemacht.
Ich bin halt mit Thorens, Roksan, Micro Seiki, Technics .... aufgewachsen. Die großen Dinger wie auch von Transrotor sind nicht meins.
Wobei, der Transscriptor ist sehr fein.

Wenn so einen großen Player, dann nur die Platine Verdier. Die hab ich schon ausführlich hören können, hat mir sehr gefallen.

VG
Stefan
Holger
Inventar
#25 erstellt: 19. Jul 2020, 11:55

.JC. (Beitrag #23) schrieb:

wenn man einen guten Dreher will: das geht besser


Du hattest schon mal einen und kannst das beurteilen?
Aznavourian
Stammgast
#26 erstellt: 19. Jul 2020, 12:19
Ich bin dankbar für jedliche Meinung!

Ich stelle nur Info zur Verfügung, die ich mir besorgt habe, da ich persönlich den AdFo interessant finde.
Symphatisch finde ich hier, das Hr. Kozlowski erst garnicht vorgibt irgendwelche Messdaten zu haben. Er könnte ja auch irgedwelche aus der Luft gegriffenen angeben. Man beweise Ihm (Hr. Kozlowski) erst einmal das Gegenteil

Die angegebenen Messwerte bzw. Daten so mancher Plattenspielerhersteller sind ja auch nicht immer soooo genau. Eher besser.


Es gibt auch nicht sehr viele Plattenspieler Konstrukteure.
Ich kenne nun, nur AdFo ( Andrzej Kozlowski) und Zontek (Pawel Zontek)

Wenn es interessiert:
http://www.highfidelity.pl/@main-511&lang=en

Klar ist auch, das man in Polen darauf Stolz ist, das sich etwas im HiFi Bereich tut. Und es gibt ja doch mittlerweile ein paar HiFi Frmen aus Polen,, die gute bis sehr gute Meinungen und Ergebnisse zu buche stehen. haben. z.B. TAGA.

Letztendlich ging es mir auch darum, etwas über Ad Fonte zu erfahren. Persönliche Erfahrungen hat hier keiner bis dato mit diesem Plattenspieler bzw. dieser Fima. Da diese auch Verstärker und Lautsprecher baut und produziert

Ich hatte um Meinungen gebeten und so nehme ich diese dann auch.

Lieber wären mir natürlich Erfahrungsberichte von Leuten, die etwas von Ad Fontes haben bzw. gehabt haben. Sprich , Kundenservice, Qualität usw.

Ich weiß auch, das dieser Dreher ein Nischenprodukt ist und es nicht sehr viele geben wird, die den AdFo ihr eigen nennen können.
Aber wer weiß, was oder wer noch etwas dazu schreiben kann.

Danke Euch!
Alexander

PS: So ein Ad Fontes Thread gibt es ja auch noch nicht hier. Wurde evtl. Zeit"


[Beitrag von Aznavourian am 19. Jul 2020, 12:23 bearbeitet]
*Hman*
Neuling
#27 erstellt: 22. Jul 2020, 16:22
Higlsperger
Neuling
#28 erstellt: 22. Jul 2020, 16:25
Hallo, der Ad Fontes Plattenspieler welcher im Image Hifi getestet wurde steht jetzt bei mir zu Hause und ich bin begeistert. Bei diesem Dreher passt alles, einfacher und unkomplizierter Aufbau, da alles Nötige beiliegt (siehe Image Hifi). Tolles Design, die Verarbeitung ist makellos, der Klang ist vom allerfeinsten. Ich kann dem Test nur voll zustimmen. Für € 4000 ist das bestimmt ein tolles Angebot, was nicht heißen soll daß € 4000 ein Haufen Geld ist, aber was man woanders dafür bezahlen muß .Wer einen Plattenspieler in dieser Preisregion und weit darüber sucht, sollte sich den Ad Fontes einmal anhören. Dieser Dreher hätte es sich verdient, dass er einen höheren Bekanntheitsgrad erlangt.

mfg Franz
Aznavourian
Stammgast
#29 erstellt: 22. Jul 2020, 18:14

Higlsperger (Beitrag #28) schrieb:
Hallo, der Ad Fontes Plattenspieler welcher im Image Hifi getestet wurde steht jetzt bei mir zu Hause und ich bin begeistert. Bei diesem Dreher passt alles, einfacher und unkomplizierter Aufbau, da alles Nötige beiliegt (siehe Image Hifi). Tolles Design, die Verarbeitung ist makellos, der Klang ist vom allerfeinsten. Ich kann dem Test nur voll zustimmen. Für € 4000 ist das bestimmt ein tolles Angebot, was nicht heißen soll daß € 4000 ein Haufen Geld ist, aber was man woanders dafür bezahlen muß .Wer einen Plattenspieler in dieser Preisregion und weit darüber sucht, sollte sich den Ad Fontes einmal anhören. Dieser Dreher hätte es sich verdient, dass er einen höheren Bekanntheitsgrad erlangt.

mfg Franz



Hallo Franz!

Danke für Deinen Kommentar!
Könntest Du noch detalierter auf den Klang eingehen. Welchen AdFo hast Du? Mit Messing ode Alu Tonarm?
Hast Du Fotos, die Du hier einstellen könntest bzw. möchtest!?

Gruß
Alexander


[Beitrag von Aznavourian am 22. Jul 2020, 18:14 bearbeitet]
Holger
Inventar
#32 erstellt: 22. Jul 2020, 19:45
Sorry, Jungs, aber die Frage aus #25 ist einfach zu verstehen... eure dummen Antworten werden also auch mit Smilies nicht intelligenter...
tomtiger
Administrator
#33 erstellt: 22. Jul 2020, 19:53
Hi,


Aznavourian (Beitrag #12) schrieb:
... und Antriebsmotor (Maxon)...


wenn ich mich recht erinnere hat Thomas Scheu - er fehlt - damals mal Maxon Motore von Platine Verdier Laufwerken vermessen. Katastrophal! Deshalb hat er preiswerte geregelte Tonbandmotore aus DDR Fertigung benutzt. Scheu hat auch Thorense gemessen, auch sehr schlechte Gleichlaufwerte.

Ich hab öfter mal eine Petit Platine mit so einem "üblen" Maxon Motor gehört, mit Ortofon 12" Arm, SPUs, und anderen passenden Tonabnehmern. Oft im direkten Vergleich mit einem aufgemotzten Lenco L75. Klingen beide genial.

Auch meine Thorense, die machen toll Musik, trotz der sicher fundierten Messungen und schlechter Gleichlaufwerte. Ich habe auch einen neuen Lenco Direkttriebler, ein Chinese (Hanpin), der für 120 Euro bei Tchibo verkauft wurde. Der macht nicht schlechter Musik. Obwohl er bessere Messwerte hat als Verdier oder alte Thorense ....



Aznavourian (Beitrag #26) schrieb:
Man beweise Ihm (Hr. Kozlowski) erst einmal das Gegenteil


Das ist rasch erledigt, Messungen sind nicht so kompliziert, .... insbesondere der Mitbewerb lässt doch gerne mal 100 Euro springen um den Konkurrenten mit falschen Angaben schlecht aussehen zu lassen oder gar juristisch angreifbar zu machen.



Es gibt auch nicht sehr viele Plattenspieler Konstrukteure.
Ich kenne nun, nur AdFo ( Andrzej Kozlowski) und Zontek (Pawel Zontek)


Du kennst die? Also besser als Herrn Verdier, Scheu, Lichtenegger, Woschnick, Räke, Feickert, Brinkmann, Suchy, Strohmetz ...... gab mal eine Liste aktueller deutscher Plattenspielerhersteller, sind nicht so wenig und jedenfalls gut beleumundet.

Dann wäre das aber Werbung von Dir, wenn Du die so gut kennst und hier einen Thread über sie aufmachst.





Aber wer weiß, was oder wer noch etwas dazu schreiben kann.


Ich würde empfehlen, weniger zu lesen und mehr zu testen. Z.B. an einen guten Plattenspieler wie einem Thorens außen an den Teller eine 2 Euro Münze zu kleben (doppelseitiges Klebeband) und sich dann ob der Unhörbarkeit zu wundern, warum manche Hersteller ihre Plattenteller aufwendigst auf weiß der Teufel wie viele µ genau fräsen lassen ....

Und so weiter. Was der "Entwickler" über sein Werk schreibt ist ja schön, hat aber mit dem Klang nix zu tun.

Meine ganz persönliche Meinung ist dazu, dass Klangunterschiede wohl eher durch die kleinen Unterschiede bei der Justage geschuldet sind, denn den Plattenspielern.



Von daher sehe ich das entspannt: solange mir ein Plattenspieler gefällt ist alles in Ordnung, ich gehe davon aus, dass selbst billige Geräte ausreichend gut sind um sich klanglich nicht zu unterscheiden.

Optisch und haptisch geht eine Menge, ein SL-10 ist halt genauso genial und schwer und toll wie ein Transcriber.

Mich persönlich macht eben optisch ein Universum F2092 deutlich mehr an als der hier abgebildete, technisch finde ich die stst Motus II D toll.

Wobei ich festhalten muss, dass für mich ein Ausschlusskriterium eine fehlende bequeme Plattenspielerhaube ist.


LG Tom
Burkie
Inventar
#34 erstellt: 22. Jul 2020, 20:32

Holger (Beitrag #25) schrieb:

Du hattest schon mal einen und kannst das beurteilen?


Ich kann das beurteilen.

Grüße
Aznavourian
Stammgast
#35 erstellt: 22. Jul 2020, 20:47
Hallo Tom,

ich zäume einmal das Pferd von hinten auf!

Universum Plattenspieler find ich auch sehr nett. Den von Dir genannten, den F2095 und den Studio 6000.
Gegen den Motus II D habe ich auch nichts einzuwenden.


Von daher sehe ich das entspannt: solange mir ein Plattenspieler gefällt ist alles in Ordnung, ich gehe davon aus, dass selbst billige Geräte ausreichend gut sind um sich klanglich nicht zu unterscheiden.


Gehe ich absolut konform mit Dir! Deshalb das hier:
https://www.youtube.com/watch?v=g5XQ3azRx_w&t=1193s


Du kennst die? Also besser als Herrn Verdier, Scheu, Lichtenegger, Woschnick, Räke, Feickert, Brinkmann, Suchy, Strohmetz ...... gab mal eine Liste aktueller deutscher Plattenspielerhersteller, sind nicht so wenig und jedenfalls gut beleumundet.

Dann wäre das aber Werbung von Dir, wenn Du die so gut kennst und hier einen Thread über sie aufmachst.


Ich kenne diese zwei jetzt aber nicht persönlich, habe mich aber im Netz schlau gemacht und mich informiert. Vorher nie von den beiden Herren gehört. Erst als ich mich für Ad Fontes interessiert habe. Deshalb die verlinkung für jene, die es interessiert. Es kommt eins zum anderen.

Aber die von Dir erwähnten sagen mir etwas. Der eine mehr, der andere weniger. Aber persönlich kenne ich die alle nicht! Gehört und gelesen ja.

Werbung wird hier oder im Analog Forum tag täglich gemacht, wenn man das so sehen möchte. Lenco, Universum, Motus .......etc.

Der Maxon Motor wurde laut Bericht wohl in größeren Stückzahlen gekauft und werden dann bei AdFo überarbeitet.


Ich habe hier auch noch 2 Vintagedreher älteren Semesters. Ich höre unheimlich gerne mit denen. Da kann ich genauso gut Musik hören wie mit einem Thorens oder wie die alle heißen. Darum geht es doch eigentlich. Zurücklehnen, Musik hören und genießen!

In diesem Sinne!

Herzliche Grüße
Alexander Ischner
Burkie
Inventar
#36 erstellt: 22. Jul 2020, 20:56

Aznavourian (Beitrag #35) schrieb:

Der Maxon Motor wurde laut Bericht wohl in größeren Stückzahlen gekauft und werden dann bei AdFo überarbeitet.


Ja,

aber wie denn?
Wo er den Gleichlauf anscheinend nicht messen kann. Dan ist das doch nur ein hilfloses Rumstochern im Nebel.

Grüße
ParrotHH
Inventar
#37 erstellt: 22. Jul 2020, 21:52

Burkie (Beitrag #36) schrieb:
aber wie denn?
Wo er den Gleichlauf anscheinend nicht messen kann.

Wenn man seine Kindheit unterm Steinway verbracht hat, fühlt man die Eigenschaften des Motors über Ziehen und Kribbeln in den Fußsohlen. Und dann zwingt man dem Motor den perfekten Gleichlauf so auf, wie Neo in Matrix die Pistolenkugeln aufhält, einfach weil man es kann und will.

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 22. Jul 2020, 21:53 bearbeitet]
Burkie
Inventar
#38 erstellt: 23. Jul 2020, 06:39
Hallo,

zum Glück ist ja die Plattenspieler-Technik so einfach, dass selbst Hi-End-"Entwickler" und "Manufakturen" es noch mindestens so halbwegs hinbekommen, dass es nicht zu schlecht klingt und sich die Kundschaft von glänzendem Metall und "Pianolack" blenden lässt. Und es sich schönhört.

Grüße
Higlsperger
Neuling
#39 erstellt: 23. Jul 2020, 11:44
Hallo Alexander, der Tonarm ist in Messing ausgeführt. Bilder sind von Image Hifi gut dargestellt, da sieht man alle Einzelheiten. Der Klangbühne ist breit, tief, sehr musikalisch und natürlich (man hört hier förmlich heraus daß der Entwickler ein Musiker ist). Die Bäße und Höhen kommen sehr natürlich, nichts ist überzogen oder aufgebläht. Das ist ein Plattenspierler der bis ins kleinste Detail ausgklügelt und ausgetüftelt ist. Das spürst du wenn du den Dreher aufbaust und justierst und bei der Bedienung . Die Klang hängt natürlich stark von den angeschlossenen Komponenten ab. Je besser diese sind, desto besser wird der AdFo seine Klangstärke ausspielen. Ich kann mich nur wiederholen, das ist wirklich ein toller Plattenspieler, unabhängig vom Preis, der es sich verdient hat eine große Verbreitung zu erlangen.

mfg Franz
Holger
Inventar
#40 erstellt: 23. Jul 2020, 12:39
Oh-oh... jede Menge Steilvorlagen für die üblichen Verdächtigen... hat jeder Chips und Bier?
Dornröschen_
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 23. Jul 2020, 13:50
Warum? Kann man nicht sowas einfach mal kommentarlos stehen lassen?
Ist mir manchmal wirklich zu primitiv vorhersehbar hier...
Holger
Inventar
#42 erstellt: 23. Jul 2020, 13:59
Klar kann man... ich kommentiere so etwas z. B. nie... aber es gab (und gibt) genug andere, die sich sofort auf solche Formulierungen stürzen... deshalb formuliere ich z. B. niemals so... von wegen "man hört hier förmlich heraus daß der Entwickler ein Musiker ist".

Aber wenn hier mal KEINER drauf reagiert (in der Art, wie es sich hier als üblich herausgestellt hat!), ist's doch gut... dann freue ich mich auch.
Aznavourian
Stammgast
#43 erstellt: 23. Jul 2020, 14:12

Dornröschen

Warum? Kann man nicht sowas einfach mal kommentarlos stehen lassen?
Ist mir manchmal wirklich zu primitiv vorhersehbar hier...


Leider hast Du recht Dornröschen.
Es sind aber üblicherweise leider immer dieselben, hier bekannten Verdächtigen. (Kretins!)


Holger

klar kann man... ich kommentiere so etwas z. B. nie... aber es gab (und gibt) genug andere, die sich sofort auf solche Formulierungen stürzen... deshalb formuliere ich z. B. niemals so... von wegen "man hört hier förmlich heraus daß der Entwickler ein Musiker ist".

Aber wenn hier mal KEINER drauf reagiert (in der Art, wie es sich hier als üblich herausgestellt hat!), ist's doch gut... dann freue ich mich auch.


Hallo Holger!

Ich weiß schon wie Du es meinst und wen Du meinst!
Waret mal ab. Kommen noch!

Gruß
Alexander


[Beitrag von Aznavourian am 23. Jul 2020, 14:19 bearbeitet]
Aznavourian
Stammgast
#44 erstellt: 23. Jul 2020, 14:16

Higlsperger (Beitrag #39) schrieb:
Hallo Alexander, der Tonarm ist in Messing ausgeführt. Bilder sind von Image Hifi gut dargestellt, da sieht man alle Einzelheiten. Der Klangbühne ist breit, tief, sehr musikalisch und natürlich (man hört hier förmlich heraus daß der Entwickler ein Musiker ist). Die Bäße und Höhen kommen sehr natürlich, nichts ist überzogen oder aufgebläht. Das ist ein Plattenspierler der bis ins kleinste Detail ausgklügelt und ausgetüftelt ist. Das spürst du wenn du den Dreher aufbaust und justierst und bei der Bedienung . Die Klang hängt natürlich stark von den angeschlossenen Komponenten ab. Je besser diese sind, desto besser wird der AdFo seine Klangstärke ausspielen. Ich kann mich nur wiederholen, das ist wirklich ein toller Plattenspieler, unabhängig vom Preis, der es sich verdient hat eine große Verbreitung zu erlangen.

mfg Franz



Hallo Franz!

Danke für Deine Einschätzung.
Dann hast Du den Brass!

Hast Du Bilder?

Gruß
Alexander
Higlsperger
Neuling
#45 erstellt: 23. Jul 2020, 17:17
Ja ich habe den Brass. Bilder gibt es unter beatamusica.de zu sehen. Die Bilder vom Image Hifi sind ja gelöscht worden.

mfg Franz


[Beitrag von Higlsperger am 23. Jul 2020, 17:49 bearbeitet]
Higlsperger
Neuling
#46 erstellt: 23. Jul 2020, 17:45
Ich habe gerade gesehen, dass der Bericht und die Bilder vom Image Hifi noch unter ad fontes brass und dann unter Bilder zu sehen ist. Soviel zu Bilder vom Brass.

mfg Franz


[Beitrag von Higlsperger am 23. Jul 2020, 17:51 bearbeitet]
luGA24
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 23. Jul 2020, 17:49
Guten Abend Franz,

ich lese hier im Hintergrund mit. Ich finde es sehr nett, dass du dich hier angemeldet hast, um von deinen Erfahrungen mit diesem besonderen Plattenspieler zu berichten.

In welchem Umfeld spielt dein Ad Fontes? Hast du ein paar schöne Fotos?

Viele Grüße

LuGA24
Aznavourian
Stammgast
#48 erstellt: 23. Jul 2020, 18:00

Higlsperger (Beitrag #46) schrieb:
Ich habe gerade gesehen, dass der Bericht und die Bilder vom Image Hifi noch unter ad fontes brass und dann unter Bilder zu sehen ist. Soviel zu Bilder vom Brass.

mfg Franz



Hallo Franz!

Ich musste die Fotos löschen, da sonst eine Urheberrechtsverletzung vorliegt.

Gruß
Alexander
luGA24
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 23. Jul 2020, 18:03
Guten Abend Alexander,

das ist nachvollziehbar. Aber im Web finden sich ja auch andere Fotos.

Viele Grüße

Lutz
Aznavourian
Stammgast
#50 erstellt: 23. Jul 2020, 18:07

luGA24 (Beitrag #49) schrieb:
Guten Abend Alexander,

das ist nachvollziehbar. Aber im Web finden sich ja auch andere Fotos.

Viele Grüße

Lutz


Hallo Lutz!

Ja, das sehe ich auch so. Wer sich wirklich fürden AdFo interessiert, findet auch etwas. Weiterführende Links habe ich ja eingestellt.

Gruß
Alexander
Higlsperger
Neuling
#51 erstellt: 23. Jul 2020, 18:14
Ad fontes brass
Aznavourian
Stammgast
#52 erstellt: 23. Jul 2020, 18:16
Suuuper!

Vielen Dank Franz!
Higlsperger
Neuling
#53 erstellt: 23. Jul 2020, 18:19
Ad fontes brass
Hier siehst du die derzeitige Aufstellung des Brass.
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