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Debut III Phono/SB einfach zu leise

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tonimoni
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 06. Aug 2005, 20:03
hi!

hab den oben genannten Plattenspieler:
Debut III Phono/SB mit Ortofon OMB5E

mein Problem, die Lautstärke ist mir deutlich zu gering!
Ich muss meine Anlage ziemlich weit aufreißen, damit ich etwas lauter hören kann!
Der Unterschied, zwischen digital (bei CD) und analog, ist bei gleicher Lautstärkeneinstellung schon deutlich wahrnehmbar.
auch der Bass, sprich Druck, kommt für meinen Geschmack nicht klar und definiert aus den Lautsprechern.

würde mich intressieren, wie das bei anderen Debut III Besitzern so ist.
Ist der Abnehmer einfach schrott? oder sogar der Phonoverstärker?

besten dank!
mfg.
silberfux
Inventar
#2 erstellt: 06. Aug 2005, 20:41
Hi, Lautstärkeunterschiede kann es schon geben, aber nicht eigentlich nicht so massiv wie offenbar bei Dir. Wenn es insgesamt nicht gut klingt, kann das an allen Teilen der Kette liegen. Der Debut ist ja auch nicht gerade ein HiEnd Teil, und das verbaute Abtastsystem auch nicht. Hilft im Grunde nur vergleichendes Probieren mit einem ordentlichen anderen Dreher usw. Bekommt der Dreher vielleicht den Bass aus den Speakern zu deftig ab? Was für ein Verstärker werkelt denn bei Dir?

Gruß Silberfux
tonimoni
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 06. Aug 2005, 21:52
wiedergegeben wird das ganze durch das:
Logitech Z5500
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 06. Aug 2005, 22:27
Hallo!
Also die ausgangsspannung des Ortofonsystems beträgt 4 bis 5 Millivolt, das ist eigentlich ausreichend. Wenn dir das Gerät zu leise vorkommt hat deine Phonobox entweder eine zu geringe Ausgangsleistung oder der Eingang deines Verstärkers ist zu unempfindlich. Plattenspieler und System haben im Endeffekt mit der erzielten Lautstärke nur indirekt etwas zu tun, die Qualitat des Systems äussert sich zwar bei der erzielbaren Dynamik aber nicht bei der Grundlautstärke, die hängt von den Verstärkungsfaktoren der Phonobox und des Amps ab.
MFG Günther
Traktor_1
Inventar
#5 erstellt: 07. Aug 2005, 15:13
Also fazit da muß ein kräftigerer Phonoamp her um zu testen ob der mehr leistung quasi Lautstärke bringt.


Im Hifi-Laden freundlich fragen ob mann dir einen leihen kann ?

Oder einen kaufen und bei nicht gefallen weiter verkaufen

1 Variante ist besser
HiFi_Addicted
Inventar
#6 erstellt: 07. Aug 2005, 15:58
Naja mit einem Anderen Phonopre wirds da wohl nix. Der ist schon im Dreher verbaut . Eine WEitere Möglichkeit ist ein Lauteres System zB Goldring 1042 mit 6,5mV ist nur die Frage ob sich das System bei dem nicht Höhenverstellbaren Arm Ordentlich einbauen lässt.

MfG Christoph
silberfux
Inventar
#7 erstellt: 07. Aug 2005, 20:28
Hi,

ich meine das Goldring 1042 ist für diesen Dreher deutlich überdimensioniert.

Man sollte doch aber den internen VV ausbauen bzw. überbrücken und durch einen externen erstetzen können.

Irgendwie glaube ich aber nicht, dass es überhaupt am System oder am VV liegt.

Gruß Silberfux
fawad_53
Inventar
#8 erstellt: 07. Aug 2005, 20:34
Hallo,
mein Sohn betreibt seinen Debut Phono am Luxman L4. Kein Problem mit dem Lautstärkeunterschied zum NAD 5300 CDP, beide sind etwa gleich laut.
Wir haben ein Ortofon Vinylmaster RED montiert, das OMB5E war uns auch zu dünn.

Gruß

Friedrich
tonimoni
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 08. Aug 2005, 08:07
gibt es Unterschiede in der KLangqualität, zwischen dem eingebauten VV und der z.b. Pro-Ject The Phono Box?

@fawad_53

könntest du mir bitte den Unterschied zwischem dem OMB5E
Vinylmaster RED, im Klang ein wenig beschreiben?
Traktor_1
Inventar
#10 erstellt: 08. Aug 2005, 09:14
Yes Sir da gibt es Unterschiede wie Sand am Meer.

Im Dreher ist meißtens ein Amp eingebaut der gerade so spielt aus Kostengründen spart man ja wo man kann.

Wenn die Phonoamps seperat gekauft werden sind se auch viel besser weil sie ganau so viel kosten wie ein Plattenspieler oder sogar mehr nach oben keine Grenze bis 20000 Euro sin die Top Vorvertärker


P.S die seperat gekauften sind auch variabel einstellbar auf das jeweilige System also anpassungsfähiger.


[Beitrag von Traktor_1 am 08. Aug 2005, 09:16 bearbeitet]
HiFi_Addicted
Inventar
#11 erstellt: 08. Aug 2005, 16:58
Die Schaltung im Debut Phono und in der Phonobox ist bis auf den MC PrePre eigentlich gleich zur Phonobox. Klanglich sind beide eher untauglich...

MfG Christoph
silberfux
Inventar
#12 erstellt: 08. Aug 2005, 17:42
Christoph:

Ich ärgere mich über Deinen Beitrag und schäme mich ein wenig. Wir sind hier im HIFI-Forum und nicht im HiEnd-Forum. Was soll also das dauernde Abqualifizieren. Freu Dich, dass Du Dir was Besseres leisten kannst. Das Problem, das der Fragesteller hat, hängt bestimmt nicht mit dem VV zusammen.

Gruß Silberfux


[Beitrag von silberfux am 08. Aug 2005, 18:23 bearbeitet]
HiFi_Addicted
Inventar
#13 erstellt: 08. Aug 2005, 18:51
Ich hab hier so eine ProJect Phonobox rumliegen. Dünn, Dynamikarm und kaum Klangfarben und dass mit einem Grado Reference Reference das auch nicht zu den Klangfarbenarmen Systemen zählt. Sozusagen Koetsu für Arme. Im vergleich zum ASL Miniphono (Vollröhre), ProJect Tubebox (OPAMP mit Röhrenausgangsstufe) und der AQVOX Phono 2 CI (Symetrischer Transistor). Das Klanglich untauglich bezieht sich einfach darauf dass die Phonobox die RIAA Zeitkonstanten nicht genau einhält also verfärbt . Nur Produkte die nicht mal die Midestanforderungen erfüllen taugen halt nix. Von ProJect (Service bezüglich den eiernden Tellers vom Studie bin ich schon geheit. Seit März werden Teller Ständig zwischen Audiotuning und Händler hin und wieder Retour gesendet weil sich mit keinem der einer die 0,06% Gelichlaufabweichung erreichen lassen. Seitenschlag war nie kleier als 0,73mm)

MfG Christoph
fawad_53
Inventar
#14 erstellt: 08. Aug 2005, 19:22

@fawad_53

könntest du mir bitte den Unterschied zwischem dem OMB5E
Vinylmaster RED, im Klang ein wenig beschreiben?


Also ich versuche es mal:

das OMB5 hat kaum Bass und wenig Grundton, die Höhen sind eher scharf - gehört sowohl auf dem Debut am Luxman L4 als auch auf einem Thorens TD145 über einen NAD 3020.

Das Vinylmaster RED ebenso wie das etwa günstigere White haben einen hörbaren Bass, einen schönen Grundton und fast seidige Höhen, Geigen hören sich allerdings immer noch etwas aggresiv an und ein Triangel auch nach Metall.
gehört mit dem Debut über den L4 als auch über meine Naim-Kette.

Wenn es bei Dir (tonimoni) etwas dünn klingt, kann es schon das OMB5 sein, die Frage ist allerdings, ob die 75 Euro für ein TA-System investieren willst.
Gruß
Friedrich
silberfux
Inventar
#15 erstellt: 08. Aug 2005, 19:34
Christoph:

Deine sachlichen Argumente kann ich gut verstehen und z.T. nachvollziehen. Und bin auch nicht gerade ein Fan vom Project-Einsteiger-Dreher. Andererseits wohl der einzige erschwingliche neue Dreher für Einsteiger, also auch ein positiver Aspekt. Die Phono-Box finde ich so schlecht nicht allerdings. Hängt wohl auch - wie bei jeder Vorstufe - davon ab, welches System dranhängt. Es ging mir vor allem darum, in welcher Diktion man seine guten Argumente hier in einem allgemeinen HiFi-Forum rüberbringt. Vielleicht denkst Du einfach mal drüber nach.

Mit freundlichem Gruß

Silberfux (der sich auch kein HiTech-Zeugs leisten will)
tonimoni
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 08. Aug 2005, 19:41
tja, welche TA-Systeme wären den für meinen Debut empfehlenswert?
gibt es auch TA-systeme die für eine Musikrichtung besonders geeignet sind? sprich, speziell für diese Musikrichtung empfohlen oder optimiert werden?
Druide16
Inventar
#17 erstellt: 08. Aug 2005, 19:53
Moin tonimoni,

welche Musikrichtung hörst Du denn?

Ein Krachersystem für den Preis ist sicherlich das AudioTechnica AT 95E. Kostenpunkt so zw. 20 und 30 Eur.
Das hatte ich bis vor kurzem auch auf meinem Pro-Ject. Das System macht schon einen recht ordentlichen Druck im Bassbereich und klingt ansonsten spritzig.

Zu deinem eigentlichen Problem: Ich glaube nicht daß der eingebaute Pre für den zu leisen Pegel verantwortlich ist.
Etwas leiser als CD ist durchaus normal.
Gehst Du mit dem Plattenspieler direkt auf den Logitech Z5500?
Ich vermute mal, daß die Eingangsstufe von dem Teil nicht genug verstärkt.

Gruß,
tonimoni
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 08. Aug 2005, 20:01
ja, geh direkt in das Z5500. ist da was schlechtes dran?
das Lautstärken hatte ich aber bei meiner Kenwood Anlage auch wahrgenommen.

höre etwas "härtere" musik.
HiFi_Addicted
Inventar
#19 erstellt: 08. Aug 2005, 20:10
Auf dem 1.2er grosser bruder hat das Shure V15V xMR ganz ordentlich funktioniert ist allerdings sehr VTA kritisch und den kann man am Debut nicht einstellen. Das Ansonsten soll auch die Ortofon 500er Serie vorzüglich funktionieren. Generell sollten niedrige weiche Systeme eigentlich alle gegebenfalls mit Abstandhaltern laufen. Von MC Systemen würde ich persönlich die Fingern lassen Die können an dem Blechteller kleben -> Nadel ab.... Hab ich mit einem Denon DL-103 am TD 124 zustande gebracht.

Systemmässig musst du dich selbst entscheiden welcher Sound am besten zu deiner Musik passt. Ich hab zu dem zweck auch noch 2 ältere Dreher rumstehen weil ich mich irgendwie zwischen dem Grado RR für Klassik und Frauenstimmen und dem Shure V15V xMR das Haupsächlich für Pop Musik verwendet wird nicht entscheiden kann. Wenns richtig zur sache gegen soll ist mir das Sumiko Blue Point lieber.

Mit Einsteigerdrehern schauts in der tat ziemlich schlecht aus wenn man keinen alten Thoren oder 7er Dual will.

MfG Christoph
silberfux
Inventar
#20 erstellt: 08. Aug 2005, 20:35
Hi tonimoni,

deutlich besser als das montierte System sind z.B.:

AT 110 (knapp 40 €)
AT 120 (knapp 70 €)
Ortofon Vinylmaster Red (115 €),

jeweils + Versand.

Man beachte aber den Hinweis von Christoph darauf, dass der Tonarm offenbar höhenmäßig nicht justierbar ist und deswegen ein System gewählt werden sollte, bei dem der Tonarm beim Abspielen einigermaßen in die Waage gebracht werden kann.

Ob ein anderes System aber Dein Problem wirklich löst, wissen die Götter. Da hilft wohl nur auszuprobieren: Anderes System, anderer Vorverstärker... Oder vielleicht auch erstmal (um Fehler on dieser Quelle auszuschließen) vorhandenes System ordentlich justieren, Auflagekraft + Antiskating ordentlich einstellen.

Vielleicht beehrst Du deswegen erstmal einfach den Händler, der Dir das Teil verkauft hat.

Gruß Silberfux
Hörbert
Moderator
#21 erstellt: 08. Aug 2005, 21:12
Hallo!
@tonimoni
Ich denke das es ein Problem mit der Eingangsempfindlichkeit
des Z5500 gibt. Der integrierte Phonoverstärker gibt mit dem eingebauten System laut Herstellerangabe 160 Millivolt ab (Zum Vergleich, ein CDp zwischen 1- und 2Volt) mit einen System nit 6 Millivolt Ausgangsspanung, gleicher Verstärkungsfaktor vorrausgesetzt, ergibt sich also ca 240 Millivolt, das wäre dann immer noch weit unter der Ausgangsleistung eines CDp. Um dein Problem zu lösen brauchst du einen Vorverstärker mit unterschiedlicher Eingangsempfindlichkeit, da fällt mir eigentlich so spontan nur ein Mischpult ein, das ist glaube ich auch nich Teuerer als eine neue Phonobox mit regelbarem Ausgang.
MFG Günther
silberfux
Inventar
#22 erstellt: 09. Aug 2005, 06:16
Hi, sehr ordentliche skalierbare VV´s gibt es bei Hormann.

Gruß Silberfux
Traktor_1
Inventar
#23 erstellt: 09. Aug 2005, 06:21
Jo Men der Supa 2,0 G von Hormann ist ne wucht
Ghost_PzB
Neuling
#24 erstellt: 09. Aug 2005, 16:33
Mal ganz nebenbei, ich habe auch nen Debut III(ohne Phonobox) und bin von dem Plattenspieler hellauf begeistert(im Vergleich zu meinem Dual521).
Ich kann nicht wirklich nachvollziehen,warum der so schlecht gemacht wird.
silberfux
Inventar
#25 erstellt: 09. Aug 2005, 17:25
Ghost:

Der Project wird nicht schlecht gemacht, jedenfalls nicht von mir. Jedoch fährt man nach meiner Erfahrung deutlich besser, wenn man z.B. einen älteren gebrauchten Thorens (14?, 16?), die in der Regel auch noch günstiger zu haben sind, kauft. Die sind auch im gesegneten Alter von 20 und mehr Jahren einfach immer noch besser, hören sich besser an, sind solider konstruiert, während der Project ein verzeih mir bitte etwas klapprig wirkendes Einsteigermodell ist, gut für plug and play (aber siehe den hiesigen Thread), aber man noch nicht einmal ein beliebiges anderes TA einbauen, weil der Tonarm nicht höhenverstellbar ist.

Unfair wäre natürlich ein Vergleich mit irgendwelchem HiEnd Equipment. Und unfair ist es auch, dem Project abzusprechen, dass er HiFi-tauglich ist.



Gruß Silberfux (der früher auch mit seinem Dual 728 zufrieden war, bis er seinen ersten Thorens bekam)
paga58
Inventar
#26 erstellt: 09. Aug 2005, 23:11
Hallo,
falls Du Elektronikbastler bist, ist ein zu leises System kein großes Problem.
Die Schaltung
http://dnispari.piranho.de/mcpre.htm
lässt sich nach einer kleinen Änderung VOR den jetzigen Verstärker schalten. Eigentlich für MCs,aber geht auch MM:
Rx und R2 auf 100 kOhm ändern, statt R1 ein 1 uF Folienkondensator und für R3 1 kOhm einbauen.
Verstärkt recht rauscharm um den Faktor 3.
Allerdings ist der Bau eines neuen Phonoentzerrers auch nicht viel komplizierter...
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