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Nochmal Anfänger-Fragen Pro-Ject

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mc_vinyl
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Nov 2005, 12:47
Ich habe mich inzwischen mit meinem 'rumpelnden' Debut (s. alter Thread) abgefunden; war inwzischen beim Händler, der zuständige Kollege nicht da ("NEEIIIN, Sie brauchen keinen Termin!" ), habe mir dann statt dessen eine nigelnagelneue (meine erste ) Schallplatte gekauft, und, was soll ich sagen, sie rumpelt nicht, oder nur sehr schwach bei seeehr großer Lautstärke...

So, nun möchte ich mir aber doch zumindest einen Ortofon OMB10 einbauen, anstatt des OMB5. Für mich als Anfänger ist die dem Debut beiliegende Anleitung leider mieserabel, darum hoffe ich noch mal auf ein paar Tipps:

- Ich habe nur diese Project-Tonarmwaage (?) die beim Plattenspieler dabei war; reicht die zur Montage eines neuen Tonabnehmers, oder benötige ich weiteres Zubehör?
- Ich habe die Anleitung so weit verstanden: Erst Tonarm durch verschieben des Gegengewichtes ausbalancieren, und dann die Auflagekraft einstellen. Nur: wie stelle ich die Auflagekraft ein??? Außer dem Verschieben des Gegengewichtes sind da doch keinerlei Einstellmöglichkeiten??!!

Ach ja, und dann noch eine Frage: Wie groß würdet ihr den Klangunterschied zwischen OMB10 und OMB10Super einordnen?

Vielen Dank!
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 27. Nov 2005, 13:01
Hallo!
Also nach meinem Wissen unterscheiden sich die verschiedenen OMB-Varianten nur durch die Nadel (Genau wie die OMP Varianten die vom Systemkörper legendlich etwas enger Toleriert sind als die OMBs. Dein Gegengewicht stellst du in der Tat so ein, erst mit hilfe des Gegengewichtes Ausbalancieren (Tonarm ohne Nadelschutz aber mit Nadel in der Schwebe. Skala nun auf Null stellen, (Ja die ist seperat drehbar ) Gewicht bis zur gewünschten Auflagekraft nach innen Drehen, vorsicht, mit der Tonarmwaage nachkontrollieren, die Skala liefert oft nur eine grobe Nährung) Falls du zur Beruhigung den Systenkörper trotzdem Wechseln willst brauchst du eine Einstellschablone, eine zum runterladen nebst anleitung gibts hier:
http://www.enjoythemusic.com/freestuff.htm

MFG Günther
mc_vinyl
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 27. Nov 2005, 13:21
Hi,

vielen Dank für die schnelle Antwort!

Allerdings habe/sehe ich am Debut II weder eine Skala noch irgend etwas, dass ich seperat drehen könnte?! Oder drehe ich dann einfach das Gegengewicht, nachdem ich es verschoben habe?
Riker
Inventar
#4 erstellt: 27. Nov 2005, 13:43
Hallo

Was hat der Debut für einen Tonarm? Beim Pro-Ject 9 Tonarm hat das runde Gegengewicht hinter den Tonarmlagern eine aufgedruckte Skala. Das Gegengewicht lässt sich drehen.

Riker
silberfux
Inventar
#5 erstellt: 27. Nov 2005, 16:36
Mc: Kauf Dir besser ein AT 95, 110 oder 120.

Gruß Silberfux
highfreek
Inventar
#6 erstellt: 27. Nov 2005, 18:04
Hallo, benutze selbst den Debut, und kenn mich aus!
Habe statt des OMB schon einen Grado Abnehmer montiert!

Der montierte OMB 5E und das OMB 10 Unterscheiden sich definitiv NUR durch die NADEL!!!!!!Das Gehäuse nebst Innenleben ist das Gleiche! Also lohnt kaum und mit OMB 5E kann man leben!

Zur Montage, die beiligende Wage eignet sich schon, ist aber fummelig, weil "wenig empfindlich" Besser die Plattentellerauflage entfernen, auf dem Aluteller klappt die waage besser, weil sie nicht am "Stoff" hängenbleibt!

Willst du trotzdem den Abtaster wechseln?
So gehst Du vor:
1.Abnehmer Montieren und dann mittels Schablone ausrichten, hast Du denn überhaubt eine? Warscheinlich nicht, so mußt Du dir die genaue Lage der Tonabnehmerbefestigungs-Schrauben anzeichnen, um den Fehlwinkel auszumerzen. Den Abtaster kann man nämlich verdrehen (Azimut)
2.Dann tonarm durch verdrehen des Gegengewichtes in waagerechter Lage ausbalancieren (Anti- scating aushängen, sonst driftet der Arm nach innen
3. Gegengewicht so lange nach innen drehen, bis tonarmwage (bei rund 2 gramm) in waagerechter Lage zu liegen kommt,-d.h. Waage wird dabei von der Nadel runtergedrückt bis sie waagerecht liegt.
4. Anti scating einhängen, Fertig, losspielen!
gruß dieter


[Beitrag von highfreek am 27. Nov 2005, 18:11 bearbeitet]
Druide16
Inventar
#7 erstellt: 27. Nov 2005, 18:18
Moin,


highfreek schrieb:
2.Dann tonarm durch verdrehen des Gegengewichtes in waagerechter Lage ausbalancieren (Anti- scating aushängen, sonst driftet der Arm nach innen


Der Arm driftet, wenn überhaupt, nach aussen!

Gruß,

V.
mc_vinyl
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 28. Nov 2005, 08:40
Vielen Dank noch mal für die Tipps.

Noch mal zu den Tonabnehmern:

Wenn ich beim OMB5 nur die Nadel ersetze und so quasi einen OMB10 'draus mache', muss dann auch die Auflagekraft gem. Vorgaben OMB10 geändert werden?

Ich liebäugele sonst noch mit dem Ortofon VinylMaster white; hat jemand Erfahrung, bringt das eine wesentliche Klangeverbesserung?

@highfreak:
Welchen Grado hast Du eingebaut? Laut dieser http://www.phonophono.de/YPreiswert__gut2.php3?Kennung= Seite kann es beim Debut mit dem Grado Prestige Black Probleme geben?

Was haltet ihr überhaupt von der Tonabnehmer-KLassifizierung auf dieser Seite?
silberfux
Inventar
#9 erstellt: 28. Nov 2005, 09:54
Hi MC,

Deutliche Klangverbesserungen gegenüber einem OMB 5 oder 10 sind mit einem besseren Abtastsystem möglich.

Über das VM White habe ich bisher in Foren keine Bewertungen gelesen. Das VM Red wird vielfach gelobt, einige haben mal ein "Zischeln" bemängelt. Das kann aber auch an einer Dejustierung gelegen haben. Ich betreibe ein VM Blue und ein VM Silver, das sind sehr gute TA´s, aber auch in einer deutlich höheren Preisklasse. Der Nadelschliff kann da schon große Unterschiede bewirken.

Ein AT 95 (ca. 20 €), ein AT 110 (ca. 40 €) oder gar ein AT 120 (ca 70 € + Versand jeweils neu bei Ebay) habe ich selber gehört und kann alle 3 empfehlen natürlich in der jeweiligen Klasse, sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Grado-TA´s sind in den Foren umstritten. Die einen finden sie klasse, die anderen vom Klang her zu langweilig.

"Liebäugeln" hilft doch hier nicht weiter, wenn man keine eigenen Erfahrungen hat oder nicht auf fremde Erfahrungen zurückgreifen kann.

Wenn für das OMB 10 eine andere Auflagekraft als für das OMB 5 empfohlen wird, muss sie natürlich geändert werden.

Die Einstufungen bei phonophono halte ich für eine nützliche Orientierungshilfe für Anfänger. Allerdings mag auch das Händlerinteresse ein wenig in solche Entscheidungshilfen eingeflossen sein. So vermisse ich z.B. eine Einstufung des AT 120, obwohl dieses in der Einzelbeschreibung hoch gelobt wird.

Gruß Silberfux
Schwarzwald
Inventar
#10 erstellt: 28. Nov 2005, 16:06
... es besteht auch die möglichkeit, daß dir der händler, bei dem du ein neues system kaufst, dieses umsonst einbaut. weiterhin kannst du ihn mal fragen, ob mit deinem plattenspieler alles ok ist (und deine rumbelfragen kannst du dort bestimmt auch klären - nimm die betr. platten mit).

würde also NICHT zu dem händler gehen, bei dem du gekauft hast.

grüße
+schwarzwald.
Schwarzwald
Inventar
#11 erstellt: 28. Nov 2005, 16:08
ach so, zum vinylmaster. ich kenne nur das red an einem rega-arm, und daß war schon ganz gut (ausgewogen usw...) aber für den plattenspieler den ich dort hörte, vielleicht etwas untertrieben (vk plattenspieler 1200 e; vk vinylmaster red ca 150 euro).

das white ist ganz okay denke ich mal, aber keine ahnung, wie das mit dem project arm zurecht kommt.

grüße, +schwarzwald.
highfreek
Inventar
#12 erstellt: 28. Nov 2005, 17:56
@ mc vinyl: Benutze Grado Prestige Green, hab nix von Problemen gemerkt, obwohl der Abtaster warscheinlich ein wenig zu schwer ist! Ist aber Basstark!

@silberfux: wo gib´s dann das AT 95 für 20 Euro, der billigste den ich kenn nimmt 35?

Q druide: na klar nach aussen
Druide16
Inventar
#13 erstellt: 28. Nov 2005, 20:44
Moin,


@silberfux: wo gib´s dann das AT 95 für 20 Euro, der billigste den ich kenn nimmt 35?


Sieh mal bei 3,2,1,... nach.
Da findest Du aktuell 3 Stück.

Gruß,

V.
pet2
Inventar
#14 erstellt: 28. Nov 2005, 22:26
Hallo,

es gibt eigentlich nur eine bezahlbare Upgrademöglichkeit, die sich lohnt.

Gibt es meines Wissens nur hier:

http://www.mrstylus.com/de/index.html

Hier wird ein OMB 20 für 75 € angeboten,

Die Originalnadel "Nadel 20", wird aber bei den üblichen Händlern für gut 120 € angeboten.

Ich habe so ein OMB 10 auf ein OMB 20 upgegradet und einen Systemkörper habe ich auch noch übrig

läuft auf einem Thorens TD 105 richtig gut

Gruß

pet
vinylrules
Stammgast
#15 erstellt: 30. Nov 2005, 08:21
Ein kurzer Hinweis noch zu den OM, OMB, Super usw. von Ortofon. Das OMB5 hat definitiv ein anderes Innenleben als die restlichen Systeme aus der Serie (Vergleich auch www.ortofon.com) es lohnt sich also nicht ein OMB5 mit anderer Nadel auszustatten. Dann lieber gleich ein anderes System, denn der Schritt zum 10er ist so riesig nun auch nicht.

Welcher Debut ist der Project denn? Ich glaube mich erinnern zu können, daß der erste so gut wie keine Einstellmöglichkeiten am Arm bot. Wenn es sich um diese Serie handeln sollte bringt auch ein größeres System wenig, das dann nicht justiert werden kann.

Gruß

vinylrules
mc_vinyl
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 30. Nov 2005, 09:59
Also, es ist ein Debut II, dennoch scheinen die Einstellmöglichkeiten dürftig. Wie gesagt, eigentlich gibt es ja nur das Gegengewicht, das man verschieben (und drehen?) kann, und die drei verschiedenen Einhängerillen für das Antiskating-Gewicht.

Die Audio Technica AT110/120 Systeme, die mich interessierten, kommen ohne weiteres auch nicht in Frage: lt. Anleitung des Debut eignet sich das montierte Gegengewicht für Tonabnehmer bis 6 Gramm, die ATs sind schwerer. Und so langsam frage ich mich doch, ob ich in DIESEN Plattenspieler noch viel investieren soll.
vinylrules
Stammgast
#17 erstellt: 30. Nov 2005, 10:55

Und so langsam frage ich mich doch, ob ich in DIESEN Plattenspieler noch viel investieren soll.


Wenn du so fragst und es nicht allzu weh tut gibt es darauf nur ein ganz klares: Nein!

Es sei denn, Du willst den Arm tauschen und kängerfristig den Teller usw. usf.

Macht keinen Sinn, für das dann investierte Geld gibt's gleich einen wesentlich besseren Gebrauchten.

gruß

vr
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