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Phono-Pre ja oder nein???

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feldi1969
Stammgast
#1 erstellt: 03. Jan 2006, 15:09
Hallo zusammen und ein frohes neues Jahr,
ich bin noch neu in diesem Forum und kann mit der Suchfunktion aber auch gar nix anfangen, von daher bitte ich um etwas Nachsicht, sollte es einen solchen Thread schon geben.

Nun zu meiner Frage: Ich bin seit gestern stolzer Besitzer eines Pro-Ject 1.2 comfort. Diesen betreibe ich an einem etwas in die Jahre gekommenen, aber nichts desto trotz einwandfrei spielenden Pioneer A-616 MkII Reference. Sollte ich die Wiedergabe durch einen Phono-Pre schleifen oder reicht die Phonostufe des Pioneer für einen evtl. TA-Tausch zum Ortofon Vinyl Master Red aus? Derzeit läuft ein Ortofon OMB-10. Der Klang sagt mir aber noch nicht ganz zu.

Wer hat hier Erfahrungen gesammelt und kann mir weiterhelfen?

Gruß, feldi1969
silberfux
Inventar
#2 erstellt: 03. Jan 2006, 16:50
Hi Feldi, ich würde erstmal das System einbauen und mal anhören. Das VM Red sollte per se einen deutlichen Fortschritt bringen. Wenn Du nicht überzeugt bist, kannst Du immer noch einen externen VV nachrüsten. Muss selber sagen, dass bei mir ein Supa-VV, der ja nicht die Welt kostet, gegenüber integrierten VVs in verschiedenen Verstärkern / Receivern noch hörbare Fortschritte gebracht hat. Eine Project-Phonobox hätte ich hier noch, aber ich denke die hilft Dir da nicht so richtig weiter?

Gruß Silberfux
feldi1969
Stammgast
#3 erstellt: 03. Jan 2006, 16:57
Hallo silberfux,
ich hatte entweder an die Pro-Ject Phonobox oder an eine NAD PP2 gedacht, ich will ja nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen...

Was willst du denn für deine Phonobox haben?
Druide16
Inventar
#4 erstellt: 03. Jan 2006, 19:11
Moin Feldi,

nichts gegen den PP2, aber probier lieber den SUPA aus. Ich hatte beide und der SUPA war dem PP2 eindeutig überlegen. Außerdem ist er (leichter) anpassbar. Preislich tun sich beide nicht viel.

Gruß,

V.
2wheel
Stammgast
#5 erstellt: 03. Jan 2006, 21:03
Ich kann mich hier
a)sowohl Silberfux anschliessen: Probier erstmal das VM Red am A-616 aus, der Fortschritt müsste schon deutlich rüberkommen, ein Freund von mir betrieb mal seinen Thorens TD 320 am Pioneer
b) schliesse ich mich Druide 16 an, gegenüber dem PP 2 würde ich die Supas aus genannten Gründen vorziehen. In Sachen Auflösung und Sauberkeit ziehst Du damit sicher auch am Phono MM des Pioneer vorbei, falls Dir aber der kraftvolle Klang des Pioneer Phonoteils gefällt - da spielen die Supas doch etwas braver. Ich höre z.Zt.zum Beispiel lieber über die Phonoeingänge meiner über 20 Jahre alten US-Vorstufe GAS Thalia Musik, auch hier löst der Supa besser auf, spielt in allen Disziplinen sauberer auf den Punkt, aber die Grösse und Macht, Stimm- und Instrumentenwiedergabe wie bei einem Röhrenverstärker, mit der die Thalia über MM spielt, degradiert bezahlbare Phonovorstufen heutiger Bauart zu PC-ähnlichen Bauteilen.
Die Supas spielen sehr neutral, ohne bestimmtes Sounding, der PP2 etwas technisch und wie auch viele andere im Forum meinen mit zuwenig Bass und Grobdynamik, leicht CD ähnlicher Klang.
feldi1969
Stammgast
#6 erstellt: 03. Jan 2006, 21:21
Zunächst an alle vielen Dank für die schnelle Reaktion. Eigentlich gefällt mir der Klang am Phono des Pioneer gut. Jetzt probier ich erstmal das Ortofon aus. Hat vielleicht jemand von euch einen Tip für andere Systeme gleicher Preislage, wie z.B. Pro-Ject K6 oder die kleinen Grados?
Druide16
Inventar
#7 erstellt: 03. Jan 2006, 21:25
Moin nochmal,

Goldring käme noch in Betracht. Läuft an meinem Xpression super.

Gruß,

V.
silberfux
Inventar
#8 erstellt: 03. Jan 2006, 21:28
Hi,

jaja, das schöne an den Supas ist nicht nur der recht moderate Preis (selbst neu kaum teuer als die solide, aber langweilige Phonobox), sondern die einfache und fast unbegrenzte Skalierbarkeit mit steckbaren Widerständen und Kondensatoren. Wer da nicht ängstlich und etwas experimentierfreudig ist, kann aus fast allen TA´s richtig was rauskitzeln (Ausnahme: estreme Low-Level-MC´s). Ich nutze z.B. einen der Supas bei der Digitalisierung von Platten und kann auf diese Weise locker Vollaussteurung erreichen, was u.a. mit einer Phonobox zumindest an meinem PC (Medion 8383) absolut nicht erreichbar ist.

Mit ein wenig Glück bekommt man für unter 50 € einen gebrauchten Supa, die sind unverwüstlich (nur den Stecker vom Netzteil sollte man nur reinstecken, wenn das Netzteil ausgeschaltet ist )

M.E. müsste man schon deutlich über 200 € investieren, wenn man was spürbar Besseres bekommen will. Und das dürfte bei der hier in Rede stehenden Kette nicht wirklich zu empfehlen sein, wenn man nicht an dieser Stelle überinvestieren will.

Gruß Silberfux
feldi1969
Stammgast
#9 erstellt: 29. Jan 2006, 13:29
Hallo zusammen,
erst mal schönen Dank... Leider habe ich keinen vernünftigen Phonoverstärker für unter 150 Euro bekommen können. Außerdem war mir der Supa zu unverständlich, was hat es denn mit 1%- bzw. 5%-Bauteilen auf sich (der Unterschied macht sich im Preis doch deutlichst bemerkbar)?

Daher habe ich mich entschlossen, einfach den ganzen Verstärker auszutauschen.

Ich hab bei ebay einen NAD 306 in superbem Zustand ( nochmals Dank an unser Mitglied <hörnixgut> ) ergattert und den Pioneer für fast den gleichen Betrag veräussert, danach waren dann die Speaker dran, hier entschied ich mich für ein Paar B&W DM 303 (Neu und OVP für 198,00 Euro das Paar ), weiterhin machte mir mein Händler ein Angebot zum TA, das ich micht ausschlagen konnte (Clearaudio Aurum für 130,00 Euro inkl. Einbau), jetzt bin ich eigentlich glücklich.

Da ich aber ein Mensch bin, der NIE so ganz zufrieden ist, kommt jetzt meine Frage ans Forum:

Hat jemand hier Erfahrungen gesammelt mit dem kleinen Clearaudio Smart Phono Preamp (nicht der Micro) in Bezug auf die Phonostufe des NAD 306? Der Preamp soll mich etwa 250 Euro kosten. Lohnt sich die Investition, man hört über diesen PreAmp eigentlich nur Gutes...

Oder ist die Phonostufe des NAD trotz hörbarer Nebengeräusche so gut, dass das Geld zum sprichwörtlichen Fenster hinausgeworfen ist???

Und eine Bitte hab ich, mir geht es hier nur um Erfahrungsaustausch zum Clearaudio SmartPhono, da mein Händler doch recht weit weg ist, und ich mir erst mal vorab ein Bild machen möchte, ob sich der weite Weg zum Hören lohnt...

Der Antworten, die da kommen, verharre ich bei einer Tasse Capuccino und guter Musik...
Riker
Inventar
#10 erstellt: 29. Jan 2006, 14:26

Lohnt sich die Investition, man hört über diesen PreAmp eigentlich nur Gutes...

ein Blick in die Suche sollte das absolute Gegenteil offenbaren - der VV steht unter extremer Kritik. Wobei es auch Leute geben soll, die ihn mögen - das sind aber Smartphono-Eigentümer... also hmm

Ein Phono-VV, der so heftig kritisiert wird, käme für mich nicht in Frage, da bei dieser Kritik von Vinyl-Aficionados etwas dran sein muss.

Händler haben häufig eine etwas "überzeugende" Art, einem die Dinge aufzuschwafeln, die sie selber führen.

Riker
Riker
Inventar
#11 erstellt: 29. Jan 2006, 14:28
P.S: Die erwähnten Nebengeräusche sind meistens von der Platte selber (Zustand...) - Phonoverstärker disqualifizieren sich mit Rauschen, Verzerrungen und (natürlich) "schlechtem Klang".

Riker
feldi1969
Stammgast
#12 erstellt: 29. Jan 2006, 19:51
Hi Riker,
danke für die schnelle Antwort, dann werde ich mal die Suchfunktion bemühen und mir weitergehende Infos holen.

Die Phonostufe meines NAD rauscht übrigens erst bei Lautstärkereglerstellung jenseits von drei Uhr und auch nur dann, wenn kein Signal anliegt.

Eigentlich ist der Klang einwandfrei, mein Pro-Ject 1.2 mit o.a. TA spielt imho besser und angenehmer als mein 10 Jahre alter Sony CD-Player. Seit ich die Kombi habe, höre ich jedenfalls vorwiegend analog.
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