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Ausgangssignal Thorens

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Autor
Beitrag
Harleywitsch
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 20. Jan 2006, 10:26
Hallo, ich bin neu hier im Forum, und möchte gerne von Euch Unterstützung.
Ich habe mir einen Thorens TD-170 zugelegt, um alte Schallplatten über den Rechner zu digitalisieren. Meine erste Freude war gleich gedämpft, als ich den Spieler an meine Harman Kardon an dessen AUX Eingang angeschlossen hatte: Es kam nichts heraus.
Meine Frage: Ist das Ausgangssignal von dem Thorens mit 240 mV zu schwach für den AUX EIngang?
Auf meinem alten Kenwood Reciever gibt keine Probleme.

Vielen Dank schon mal und Grüsse

Harleywitsch
Althalus
Stammgast
#2 erstellt: 20. Jan 2006, 11:14

Harleywitsch schrieb:

Meine Frage: Ist das Ausgangssignal von dem Thorens mit 240 mV zu schwach für den AUX EIngang?
Auf meinem alten Kenwood Reciever gibt keine Probleme.
Harleywitsch


Hi,
dein alter Kenwood wird einen Phono-Eingang haben.
Der AUX-Eingang eines Verstärkers ist ein Hochpegel-Eingang
der mit dem Ausgangssignal eines Drehers nichts anfangen kann. Du benötigst einen Phono-Vorverstärker.

Tschüss
Althalus

Edit: Tippfehler


[Beitrag von Althalus am 20. Jan 2006, 11:16 bearbeitet]
Harleywitsch
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 20. Jan 2006, 11:35
...danke schon mal für die schnelle Antwort. Wie hoch muss denn das Eingangssignal für einen AUX Eingang sein, nur damit ich den richtigen Vorverstärker einkaufe?
georgy
Inventar
#4 erstellt: 20. Jan 2006, 11:41
Es geht nicht nur darum dass der Pegel stimmen muss sondern auch darum dass der Frequenzgang auf Platten verbogen ist und durch den Phono Vorverstärker wieder gerade gebogen wird.
Man unterscheidet bei Tonabnehmern dann noch zwischen MC und MM, je nach System muss der Vorverstärker dafür ausgelegt sein.
MM (Moving Magnet) geht mit jedem Phono VV, MC (Moving Coil) hat eine niedrigere Ausgangsspannung und der Vorverstärker muss das Signal entsprechend mehr verstärken.

Welches System ist denn an dem Thorens dran?
safari
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 20. Jan 2006, 13:08
Wenn du weiter Platten an der HiFi-Anlage hören willst muss ein Phono-Vorverstärker her. Liess sich der Eingang deines Kenwood zwischen MM und MC umschalten? Wenn nicht hast du ein MM-System, das mit jedem Phono-Vorverstärker betrieben werden kann. Wenn's nur darum geht den Plattenspieler an den Rechner anzuschliessen: Dafür gibt es von terratec (und vermutlich auch anderen Herstellern) einen speziellen Phono-Vorverstärker mit USB-Ausgang. Den kannst du dann direkt zwischen PS und Rechner hängen, ohne HiFi-Verstärker. (Ich weiss aber nicht ob man das Teil auch an der HiFi-Anlage betreiben kann. Vermutlich nicht.


[Beitrag von safari am 20. Jan 2006, 13:12 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#6 erstellt: 20. Jan 2006, 15:13
Hi, an der HiFi-Anlage kann man die Terratec-VVs (bzw. baugleich von Steinberg) nicht ohne PC betreiben, weil sie ihre Stromversorgung aus der USB-Buchse (oder ein anderes Modell aus dem Gameport) des PC beziehen. Ansonsten bringen sie eine gute Tonqualität und sind mehrfach skalierbar, so dass man am PC Line-in-Eingang problemlos einen ausreichenden Eingangspegel bekommt (das ist sonst gern mal ein Problem).

Bei Interesse bitte PM, ich hätte noch sowas bei mir liegen und brauch es nicht mehr.

Gruß Silberfux
Harleywitsch
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 27. Jan 2006, 11:15
Danke für Eure Hilfe. Mit Vorverstärker funzt die Sache ganz ordentlich.

Das system am Thorens ist: Ortofon OMB 10.

Werde demnächst versuchen, den Plattenspieler über die Soundkarte laufen zu lassen. Dazu habe ich die Software MUSIC CLEANING 2006 deluxe aufgespielt. Wird wahrscheinlich nicht laufen, dann melde ich mich wieder bei Euch.

Viele Grüsse
silberfux
Inventar
#8 erstellt: 27. Jan 2006, 17:18
Hi, warum soll denn das am PC nicht laufen? Einen Vorverstärker brauchst Du allerdings auch da.

Gruß Silberfux
Harleywitsch
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 29. Jan 2006, 12:51
Hallo,

ich wollte das so machen:

http://www.joergei.de/lp2cd/tipps_anschluss.html

Hat jemand schon so einen Anschluss gemacht?

Grüsse
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 29. Jan 2006, 13:25
Hallo!
Seit geraumer Zeit ist bei mir ein PC in die Stereroanlage eingeschleift (über Tape-Schleife) das Antennenkabel für TV und Tuner läuft über einen Mantelstromfilter, Brummen, Knacksen und Rauschen sind kein Thema. Der jeweils verwendete Plattenspieler hängt ebenso am jeweils verwendeten Amp. Aufnahmen mache ich ganz normal über Line-In. Der PC dient mir mit seinen zewei großen festplatten als Bequemes Sound-Archiv und beim Aufnehmen muß man bloß darauf achten richtig auszusteuern, die Balken sollen sich nach Möglichkeit immer im gelben Bereich befinden. (Geht bei Jazz und Klassik selten, da steuere ich immer knapp im grünen Bereich und sehe zu daswes bei den häufigen Dynamiksprüngen keine Übersteuerung gibt) Übersteuerungen Quittiert der Rechner mit übeln Verzerrungen, da ist nichts mehr zu Retten, da hilft bloß Neuaufnehmen.

MFG Günther
Harleywitsch
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 05. Feb 2006, 16:13
Hallo Leute,

hatte wieder mal Zeit, mich um mein Thema zu kümmern: Plattenspieler direkt in Soundkarte mit einem Phono Pre Amp. In meinem letztem Beitrag habe ich einen Link mit der Schaltung angegeben, nur, ich hatte keinen Erfolg damit und meine Geduld ist jetzt am Ende.
Wer weiss Rat, und, könnte es an der Soundkarte liegen?
safari
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 05. Feb 2006, 16:34
Hast du mit der Soundkarte denn schon mal irgenwas aufgenommen?
Harleywitsch
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 05. Feb 2006, 16:39
Nein, das sind meine ersten Versuche. Eigentlich sind die Schaltungen ja sonnenklar, und es müsste funzen. An der S-Karte sind die Eingänge Blau, Grün da habe ich den PC LS angeschlossen , und Rot. Sind nicht speziell mit Line IN oder Out gekennzeichnet.
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 05. Feb 2006, 16:47
Hallo!
Ich gehe davon aus das du die Defaulteinstellung im Mixer geändert hast (Standardmässig ist der Line-in zumeist abgeschaltet) und schon ein Signal anliegt das du auch über den PC hören kannst. Als nächstest solltest du in deinem Sound Editor das zu verwendende Device (Deine Soundkarte, Line-in) auswählen, nun sollte das Signal zu sehen sein und dir sollten eventuell verschiedene Optionen angeboten werden die du wahrnemen kannst. (z.B. Aufnahme Abbrechen, Stopp, o Ä) sollte das nicht der Fall sein mußt du Prüfen ob im OS die Soundkarte überhaupt verwendet wird und ob du bei der Aufnahme auch den richtigen Einganfg ausgewählt hast.

MFG Günther
Harleywitsch
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 05. Feb 2006, 17:03
Hallo Günther, wo und wie ändere ich diese Einstellungen. Ich bin nicht der PC Guru, und habe nicht so viel Ahnung von dieser Materie.
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 05. Feb 2006, 17:14
Hallo!

doppelklick auf das Lautsprechersignal in deiner Taskleiste, dann nachsehen ob bei Line-in Mute ein häkchen ist, wen ja, raus damit.

MFG Günther
Harleywitsch
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 05. Feb 2006, 17:27
...keine Häkchen. Danke Dir erstmal. Muss jetzt est mal Dienst schieben. Melde mich wieder, dann habe ich bestimmt auch mehr Geduld, und noch schönen Sonntag.
silberfux
Inventar
#18 erstellt: 05. Feb 2006, 22:36
Aber bei record = Aufnahme schauen, da muss der Line-in aktiviert sein !!!

Gruß Silberfux
Harleywitsch
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 07. Feb 2006, 09:55
...vielen Dank Leute, mittlerweile funzt die Kiste. Das Problemm waren die Häkchen. Nur, jetzt schlage ich mich mit der Software herum, - MUSIC CLEANING von MAGIX. Kennt jemand das Programm, oder hat der Eine oder Andere einen besseren Vorschlag für Software?
synth66
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 07. Feb 2006, 17:05
Hallo Emanuel,

meine ersten Gehversuche in Sachen Digitalisierung machte ich mit Clean und Magix. Damals war ich sehr zufrieden damit, bei genauerem Hinhören stellt man aber doch fest, was alles durch die eingesetzten Filter an Musikinformationen verlorengeht.

Danach habe ich es mal mit wavepurity probiert. Dieses Programm ist ein guter Kompromiss zwischen Zeitaufwand und Qualität. Ich persönlich würde es oberhalb der beiden erstgenannten Programme ansetzen. Auch mit wavepurity war ich einige Zeit zufrieden, bis ich mir endlich das ganze Endresultat mal mit dem Kopfhörer angehört habe. Ergebnis: Auch wavepurity vollbringt keine Wunder und beeinträchtigt den Sound mal mehr und mal weniger.

Inzwischen verwende ich Cool Edit und bin damit jetzt schon sehr lange wirklich zufrieden (mal sehen, was noch kommt). Allerdings würde ich meine Vorgehensweise als "insane" bezeichnen.

1. Zunächst wird jede Platte nass gereinigt und abgesaugt (wenn nötig mehrmals)

2. Die Platte wird zum ersten Mal komplett abgespielt und dabei die Aufnahmepegel eingestellt. Das erste Abspielen holt - sofern vorhanden - noch verbleibenden Restschmutz aus der Rille.

3. Die Platte wird zum zweiten Mal komplett abgespielt und dabei digitalisiert. Dabei achte ich darauf, einen möglichst langen Bereich der Ein- und Auslaufrille mitaufzunehmen (für das spätere Denoising).

4. Jetzt wird die Aufnahme entklickt und entknackst. Dabei verwende ich aufgrund der enttäuschenden Ergebnisse keinerlei voreingestellte Filter mehr. Ich zoome die Aufnahme möglichst groß in Spektralansicht, markiere den Klick (senkrechte Linie) und repariere den Klick einzeln. So gehe ich durch die ganze Datei, was immens dauern kann (deshalb ja "insane").

5. Nach der Entklickorgie höre ich mir die Datei dann nochmal in Echtzeit an und entferne noch verbleibende Klicks nach Gehör.

6. Aus dem Bereich der aufgenommenen Ein- und Auslaufrille bastele ich mir eine neue Datei und nehme davon ein Noise-Profil, dass ich dann auf die Gesamtdatei anwende. Meistens ist es allerdings lediglich notwendig, das Intro und das Outro zu denoisen und dann auch nicht zu 100 %, da ansonsten wieder die Gefahr besteht, die Musik zu beeinflussen.

7. Nach erfolgtem Denoisen kommt noch eine abschließende Abhörkontrolle, bevor dann Ein- und AUslaufrille abgeschnitten und der Track auf die richtige Länge gebracht wird.

Die ganze Prozedur dauert natürlich ewig, aber qualitativ kann damit kein mir bekannter automatischer Filter mithalten. Um einen komplette Track, der etwa 5 bis 7 Minuten dauert auf diese Weise bis zum Ende zu digitalisieren benötige ich etwa 3 Stunden.

Soviel zum Thema "insane" ...

Deshalb: Wenn Du Digitalisieren willst und dies mit einem gewissen Anspruch an die Qualität machen willst brauchst Du
1. viel Geduld
2. eine verständnisvolle Frau/Freundin
3. eine Portion Besessenheit

Viele Grüße.

synth66.
Harleywitsch
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 12. Feb 2006, 13:08
Hallo Synth,
vielen Dank für Deinen Beitrag. Eigentlich wollte ich für meinen MP 3 Spieler die analogen Daten aufbereiten, den ich immer auf Reisen dabei habe. Ferner verwende ich den MP3`ler in meiner Garage an einem alten Kenwood Reciever, um meine Musik zu hören. Das bescheuerte Radio Geplapper geht nur auf die Nerven.

Eine Frage: Ist das nicht so, das man das Knistern und Knacksen nach der Umwandlung in MP3 Daten nicht mehr hört? Werden die Knackser nicht weggeschrumpft? Wer weiss das?

So, jetzt werde ich mich mal an einen ersten Versuch machen und wünsche Euch allen einen schönen Sonntag.
silberfux
Inventar
#22 erstellt: 12. Feb 2006, 13:51
Hi, das Knistern und Knacksen geht leider bei der MP3-Encodierung nicht raus.

Synth: Selbst wenn Du noch jung bist, hast Du bei diesem zwar beeindruckenden Verfahren nicht genug Lebensrestzeit, um auch nur eine kleine Plattensammlung zu digitalisieren.


Gruß Silberfux
synth66
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 13. Feb 2006, 11:43
Hallo silberfux,

du hast natürlich Recht und triffst damit einen wunden Punkt. Auch ich habe mir mehrfach die Frage gestellt, ob das Kosten-Nutzen-Verhältnis so in Ordnung ist.

Leider habe ich wirklich bisher keine Software auftreiben können, die in überzeugender Weise in etwa das leistet, was manuell möglich ist.

Aber bevor ich halbgare Kompromisse mache, halte ich an der Vorgehensweise fest. Wenn der Zustand der Platte nach dem Waschen in Ordnung ist, geht's ja auch etwas schneller.

Aber nochmal: Du hast Recht. Für eine Maxi-Sammlung mit 15 Maxis habe ich für die Komplettbearbeitung (sowohl A- als auch B-Seite) etwa einen Monat gebraucht.

Über das Ergebnis bin ich allerdings sehr froh.

Viele Grüße.

synth66.
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