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Foto von MC-30-Diamant

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Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 18. Jan 2003, 12:10
Hi,
beim Eintragen meines Ortofon-Tonabnehmers, des MC-30 (von 1983) ins Votum, habe ich ein Foto von genau dem Diamant dieses Tonabnehmers gefunden, im Votum ist es dargestellt.
Es wäre doch interessant, vom jetzigen Zustand mal ein Vergleichsfoto zu machen. Wer hat so ein Equipment: die Nadel eines Tonabnehmers formatfüllend zu fotographieren. Welche Vergrößerung braucht man, und mit was für einem Mikroskop macht man so was?
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 25. Jan 2003, 19:14
Hi HerEVoice,
du schreibst deine Texte nicht in Word, und dann per Zwischenablage in das Forum-Beitrags-Fenster, so liesse sich dann leichter lesen.
Ich glaube nicht, daß die Aufnahme von einem Raster-Elektronenmikroskop ist. Du bist auf 1000-fache Vergrößerung gekommen, aber da kenne ich mich nicht aus.
Gibts irgendwen an einer UNI der sowas fotographieren könnte?
TT
Stammgast
#5 erstellt: 25. Jan 2003, 20:38
Hallo,

die Vergrößerung des Diamanten schätze ich auf ca. 200, evtl. 300fach. Das wird in diesem Falle mit einem normalen Auflichtmikroskop gemacht (also kein Rasterelektronenmik., aber auch kein Stereomikroskop).
Genau kann ich´s Dir sagen, wenn ich mal Zeit (und Platz) finde, unseres aufzubauen. Kann aber noch ein paar Wochen dauern. Fotos gehen z.Zt. nicht, da müßte ich erst einen Adapter bauen/kaufen. Hatte ich eigentlich schon lange vor, vielleicht geh ich´s jetzt mal an.

Gruß
TT
TT
Stammgast
#7 erstellt: 26. Jan 2003, 12:55
Hallo HerEVoice,

das wird sich wohl nicht rechnen. Wir haben ein altes Zeiss-Jena. Selbst gebraucht kosten die noch ca. 700.- bis 1000.- Euro, je nach Zustand und Ausstattung. Wir haben es auch nicht zum Nadel begutachten. "Einfache" Ausführungen mit guter Qualität der Optik gibt´s nicht. Selbst russische Geräte, die übrigens nicht so schlecht sind, kosten ihren Preis. Schau mal bei ebay unter Optik/Mikroskope, Auflichtmikroskope, dann hast Du eine Preisvorstellung. Ich würde Dir aber abraten, ohne Ahnung irgend etwas zu kaufen - die Enttäuschung ist vorprogrammiert.

Mit der Tiefenschärfe bzw. Schärfentiefe ist das so eine Sache. Die nimmt bei solchen Vergrößerungen natürlich dramatisch ab. Mehrere Millimeter ist da überhaupt nicht drin. Man muß halt die Nadel geschickt drunterlegen, so daß man sie direkt von der Seite bekommt. Wie gesagt, ich muß es erst mal selbst probieren.

Mit einem guten Stereomikroskop sieht man auch schon was (unsere machen bis 98fache Vergrößerung). Auch bei dieser Vergrößerung nimmt die Tiefenschärfe schon auf wenige zehntel Millimeter ab. Du bekommst ein gutes russisches Gerät mittlerweile für ca. 300.- (neu). Deutsche Fabrikate kosten so ca. 1000.- (und mehr). So wie die Aufnahme bei Joe´s Diamant aussieht, ist es aber ein Auflicht-Mikroskop.
Ich kann mir vorstellen, daß Verschleiß einer Nadel erst bei mehr als 100facher Vergrößerung zu beurteilen ist. Außerdem braucht man da wohl Erfahrung, um das Bild zu interpretieren - oder wenigstens ein neues Vergleichsmuster.

Ich werde, wie gesagt, bei Gelegenheit mal unsere alte Kiste aufbauen und es probieren - interessiert mich selber. Ich melde mich dann, wenn es funktioniert.

Gruß
TT
TT
Stammgast
#9 erstellt: 26. Jan 2003, 16:02
Hi,

23:1 wird in keinem Fall ausreichen. Was nicht auf dem Bild ist, wird auch bei Bildvergrößerung nicht zu sehen sein.

Das Dual-Gerät kenn ich nicht, kann mir aber vorstellen, daß es nur bei gröbster Abnutzung des Diamanten irgend welche Aussagen zuläßt. Welche Vergrößerung liefert denn das Ding? Aber zum Reinigen langt´s sicher und ist auch praktisch.

Gruß
TT
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 26. Jan 2003, 18:12
Hi,
ich habe es jetzt gerade mal unter einem Mikroskop angesehen, die Vergrößerung wird wohl so um die 100 sein, aber das langt nicht. Außerdem ist die Tiefenschärfe zu gering, und ich habe es nicht geschafft, die Nadel so zu drehen, daß ich so einen Blick habe wie auf dem Foto. Außerdem ist die Nadel ziehmlich dreckig, wie kriegt man die am besten mikroskopisch sauber?
TT
Stammgast
#11 erstellt: 26. Jan 2003, 20:44
Hey Joe,

sag ich ja, 100x reicht nicht für so ein Bild. Leider.

Zur Reinigung: Ich mache das unter einem Stereomikroskop (was Du auch wahrscheinlich benutzt hast). Pinsel mit feinen Haaren, können ruhig aus Kunststoff sein, also nicht zu weich, und Lencoflüssigkeit, die zum Naßabspielen (hab ich noch übrig). Unter dem Mikroskop kannst Du dann gezielt die Verkrustungen und den Staub angehen. Bei unseren Geräten kann ich mit beiden Händen arbeiten und der Platz dazwischen reicht aus, um das System/den Nadelträger zu drehen und auch in den Schärfebereich zu bringen. Funktioniert eigentlich sehr gut, wenn Du ein einigermaßen ruhiges Händchen hast.
Bei geklebten Nadeln sollte man wohl nicht unbedingt scharfes Zeug zum Reinigen verwenden. Dem Diamanten schadet es ja nicht, aber evtl. dem Klebstoff (Dein Diamant auf dem Foto ist offensichtlich geklebt). Du kannst auch Isopropylalkohol und Aqua dest., etwa 1:3 verwenden. Hauptsache es löst die Verkrustung an.

Vielleicht hast Du ja ein altes System zum Üben rumliegen. Oder leih Dir eins von Bekannten;)

Gruß
TT
TT
Stammgast
#12 erstellt: 26. Jan 2003, 21:03
Joe, noch ein Nachtrag:

Wir beide sprechen von einem Stereomikroskop, also so eines, wo das Objekt von oben/der Seite beleuchtet wird. Kein Durchlichtmikroskop. Damit funktionierts nämlich nicht.

Dies nur, damit wir nicht aneinander vorbei reden.

Gruß
TT
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 27. Jan 2003, 19:44
Hi,
leider habe ich nur ein Durchleuchtmikroskop, und dann von oben beleuchtet. Daß es damit nicht gscheit geht, habe ich gemerkt, deshalb auch die anfängliche Frage.
Mit einem Pinsel "gebürstet" hat's dann schon besser ausgesehen, aber immer noch grausam. Und zum fotografieren fehlen mir die Möglichkeiten.
TT
Stammgast
#14 erstellt: 27. Jan 2003, 21:56
Wie gesagt, Joe, ich werde im Februar (wohl gegen Ende) das Mikroskop aufbauen und sehen, wie es damit geht. Vielleicht mach ich ja dann auf dem Forum ein Fotostudio auf - für die lieben Schätzchen.
Melde mich dann.

Gruß
TT
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