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Taugen die Shure tonabnehmer M97 und V15 V an Dual 505-3 ?

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dersucher
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 19. Mrz 2006, 18:19
Guten Abend Allerseits,

da ich in den Hifi-Zeitschriften schon lange nichts mehr über Shure-Tonabnehmer gelesen habe, interessiert mich, wie die Shure MM-Systeme im Vergleich mit anderen Modellen, z.B. Grado Prestige, sind.

Selbst besitze ich z.Zt. einen Dual 505-3 mit M97HE. Ich bin überzeugt von der Resonanzdämpfung der kleinen Bürste. Es interessiert mich evtl. ein Upgrade auf ein V15 (auch wenn diese nur noch schlecht zu bekommen sind, weil nicht mehr produziert).

Gibt es bessere Systeme für den Plattenspieler?

Oder lohnt das V15 System nicht für diesen Tonarm?

Vielleicht gibt es hier einige, die eine solche Tonarm-Tonabnehmerkombination benutzen....

Schöner Abend noch,
Gruß
Friedemann
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 19. Mrz 2006, 21:12
Hallo!
Das V15/xx ist nach wie vor m.E. einer der besten MM-Tonabnehmer überhaupt. Es passt in allen seinen Variationen eher in Leichte als in Mittelschwere Tonarme. Soweit ich weiß gehört der Tonarm deines Duals zur Leichten Sorte, also müsste das V15 sehr gut passen. Allerdings wird es schwer werden noch eines aufzutreiben. Für die meisten Variationen gibt es nur noch Nachbaunadeln, oder mit viel Glück NOS-Ware zu sehr hohen Preisen. Eine Alternative könte eventuell ein Ortofon OM 30S darstellen das auch sehr gut mit Leichten Tonarmen harmoniert.

MFG Günther
dersucher
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 23. Mrz 2006, 22:05
Hallo Günther,

ich habe mir http://www.hifi-foru...um_id=26&thread=4297 einen CS621 ersteigert, lohnt sich da ein besseres System? Es ist leider nicht mehr das originale DMS242 oder 244? drin, sondern ein Audio Technica, den Typ kann ich gerade nicht ersehen.
Lässt sich der Tonarm qualitativ einordnen? Die Verarbeitung ist sehr gut, wie ich finde, das Lagerspiel auch gering und auch einstellbar....


Was das V15 anbelangt, so ärgere ich mich jetzt, warum ich nicht vor ein paar Jahren zugeschlagen habe und mir noch ein paar Ersatznadeln gesichert hätte.....

Schöner Abend noch!
Gruß
Friedemann


[Beitrag von dersucher am 23. Mrz 2006, 22:06 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 23. Mrz 2006, 23:44
Hallo!
Also im allgemeinen hat Dual recht gute Arme gefertigt, der Arm des CS621 hat soweit ich informiert bin so um die 8Gramm effektive Masse. Anbieten würde sich da ein Ortofon OM 30S mit entfernter Gewichtsplatte. Allerdings weiß ich jezt nicht ob man in den Tonarmschlitten des CS621 so ohne weiteres normale Halbzollsysteme einsetzen kann, jedenfalls die ULM-Arme muß man erstmals mit einem Speziellem Adapter umrüsten. Das V15/III das es mal in einer Speziellen Variante für Dual gab ist Antiquarisch nur sehr Schwer aufzutreiben lohnt sich aber m.E. nach auf jeden Fall auch wenn man die Passenden Orginalnadeln mittlerweile wohl nur noch mit viel Geld und Glück auftreiben kann.

MFG Günther
pet2
Inventar
#5 erstellt: 23. Mrz 2006, 23:55
Hallo,

der 621 ist noch aus der "Vor-ULM-Aera", es lassen sich sowohl die damals bei Dual üblichen "Einklipps-Systeme" als auch gewöhnliche 1/2 Zoll Systeme befestigen.
Das normalerweise verbaute Dual DMS 242 E ist da sehr kurios, es wurde normalerweise eingeklipst, hat aber an der Seite zwei 1/2 Zoll Befestigungslaschen, die aber nicht durchgebohrt sind

Während ich dies hier schreibe läuft gerade ein DMS 242 E an einem 1219 montiert (hatte noch keine Lust zu bohren).

Gruß

pet

Ps: Das DMS 242 E wurde von Audio Technica für Dual gebaut
cr
Moderator
#6 erstellt: 24. Mrz 2006, 00:01
Die Shure passen optimal zu den leichten DUAL-Tonarmen. Habe selber das V15/4 am 741Q betrieben
pet2
Inventar
#7 erstellt: 24. Mrz 2006, 00:11
Das Problem ist aber, noch eins zu bekommen, bis vor einigen Monaten gab es das aktuelle V 15 bei Thomann noch für 250 €, die Zeiten sind nun aber leider vorbei und das M 97 ist da irgendwie kein wirklicher Ersatz.

Im übrigen ist der Tonarm eines 621 nicht so leicht wie ULM-Tonarme, die haben nämlich, zumindest bei meinem 714Q 6,5 Gramm effektive Masse.

Gruß

pet
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 24. Mrz 2006, 00:20
Hallo!
Soweit ich weiß hat der Tonarm des CS621 eine effektive Masse von 8 Gramm. Das sollte man an sich nutzen, die OM-Systeme von Ortofon haben ohne die herausnehmbare Gewichtsplatte 2,5 Gramm, für die Schrauben kann man nooch mal 1 Gramm rechnen das sind dann mit System grade mal soviel wie ein Thorens TP 16 Isotrack ohne Schrauben und System.

MFG Günther
pet2
Inventar
#9 erstellt: 24. Mrz 2006, 00:31
Also,

ich habe hier noch einen 626, eben schon mit ULM System, der Tonarm sieht dem des 621 bis auf das Headshell eigentlich sehr ähnlich, montiert ist da ein ULM 55 E mit einem Gewicht von 2,5 Gramm und einer Compilance von 25.

Man könnte mit einem Ortofon OM (dürfte ohnehin so ziemlich dasselbe System sein)im grunde auf den gleichen Stand kommen und hätte nicht die lästigen ULM-Einschränkungen .

Gruß

pet

ich sollte vielleicht die Befestigungsschrauben am TP 63 hohlbohren
dersucher
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 24. Mrz 2006, 01:10
sehr interessant, die Diskussion zu verfolgen

werde wohl mein altes M97HE reaktivieren, auch wenn dann erst eine neue Nadel dafür fällig ist. Bei Thomann gibt es eine N97xE, das ist die Nadel des M97xE, das wird dort als DJ-System angeboten. Kann sowas sein?
Ich habe ja selbst das M97xE im 505.... und im shure programm ist es auch unter Hifi-Systemen zu finden... komisch...

Gute Nacht
cr
Moderator
#11 erstellt: 24. Mrz 2006, 02:43
Sowohl beim M97 als auch M75 gibt es verschiedene Schliffe. Während der hyperelliptische für den sorgfältigen Umgang und geringer Auflage von 1-1,5p vorgesehen ist, ist der robustere, konische Schliff für Auflagen bis 3p und somit auch massivere Arme, wie sie bei DJ-Geräten vorkommen, geeignet. Klanglich ist er schlechter.
2wheel
Stammgast
#12 erstellt: 24. Mrz 2006, 07:36
Soweit ich weiss, handelte es sich bei der HE Variante um die frühere Version des M97, hatte ich mal Anfang der Neunziger Jahre. Die aktuelle Version ist die konische xE Version.Klingt etwas frischer,straffer,vielleicht auch klarer, schafft es aber nicht so gut Atmosphäre aufzubauen und Aura um Instrumente und Stimmen zu legen. Sind zumindest meine (teilweise der Erinnerung entstammenden) Eindrücke.
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