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tipps zum tonabnehmersystem

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reihopf
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 26. Mrz 2006, 21:20
hallo leute,

habe meine linn axis mit akito nach 5 jähriger abstinenz wieder ausgegraben. nur brauch ich ein neues tonabnehmer system, da das alte ortofon den letzten umzug nicht überstanden hat.




mein system ist relativ alt; meine ohren allerdings auch und so hab ich mich sehr daran gewöhnt und kann mich inovativen neuerungen nur schwerlich widmen

verstärker is'n rotel RA 980 bx
boxen ALR NR. 4
überall Öhbachkabel

was ich brauch isn guter tipp für ein tonabnehmer system.

danke mal im voraus


[Beitrag von reihopf am 26. Mrz 2006, 21:22 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#2 erstellt: 27. Mrz 2006, 09:36
Hi, was war denn bisher für ein System drin?

Gruß Silberfux
Sir_Vival
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 27. Mrz 2006, 09:37
Ich würde dir ein Denon DL 160 empfehlen, kostet ca. 120 €. Ein MC High output System mit absolut neutraler Wiedergabe. Vor allem etwas für Klassikliebhaber.
Für andere Musikrichtungen würde ich das Denon DL 103 nehmen. Das trägt etwas dicker auf, also das richtige für Rock, Pop und Jazz.
Mit diesen beiden Systemen bekommt du einen herausragenden Gegenwert für dein Geld. Den Klang bieten sonst nur andere, wesentlich teurere Systeme.
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 27. Mrz 2006, 13:50
Hallo!
@Sir_Vival
Der Akito hat grade mal 11 Gramm Effektive Masse, ein DL 103 mit einer Comliance von 5 hätte bei dem gegebenen Systemgewicht von 8,5 Gramm eine Resonanzfrequenz von 16 Hz! Das ist eine Kombination von der ich dringend Abraten muß. Wenn schon ein MC in dieser Preisklasse dann eher ein Ortofon MC1-Turbo das mit seiner Compiance von 13 und seinem Gewicht von 4,1 Gramm im Akito eine Resonanzfrquenz von 11 Hz aufweisen würde.

MFG Günther
Holger
Inventar
#5 erstellt: 27. Mrz 2006, 14:44
Was das DL 103 angeht - eigene Praxistests mit der Testschallplatte von Hifi News haben für dieses Denon eine Compliance ergeben, die eher im Bereich 9 bis 10 cu anzusiedeln ist.
Das gilt auch für das DL 103 R.
Was auch die Erklärung dafür wäre, dass die 103er an einer Vielzahl von Armen funktionieren, die - hätten sie tatsächlich nur eine Compliance von 5 - rein rechnerisch nicht in Frage kämen.
Sir_Vival
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 27. Mrz 2006, 18:06
@Hörbert,

wie sagt schon Goethe: "Grau, lieber Freund, ist alle Theorie".
Die eine Seite ist das rein Rechnerische, die andere das rein Hörberte, Hörbare wollt' ich sagen. Dem Statement von Holger ist aber eigentlich nichts hinzuzufügen.
reihopf
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 27. Mrz 2006, 18:17
danke erstmal

wie siehts im MM bereich aus ???

in erster linie hör ich meine alten rock und jazz sachen über venyl.
Sir_Vival
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 27. Mrz 2006, 20:32
Im MM-Bereich kann ich das Ortofon Vinyl Master Red uneingeschränkt empfehlen. Aber bei Pop und Rock reicht auch ein AT 95E. Das haut voll rein. Sehr dymnamisch. Zum günstigen Preis.
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 27. Mrz 2006, 21:04
Hallo!
@Sir_Vival
Wenn du jemals ein DL 103 im direken Vergleich in einem Schwerem (22 Gramm Eff. Masse) und einen Mittelschweren Arm (Immerhin 13 Gramm Eff. Masse) gehört hättest wüsstest du was ich meine, ich rate dir dringen falls du dir die Möglichkeit schaffen kanst diesen Vergleich zu machen, dann können wir gerne über Graue und nicht ganz so Graue Theroien reden.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 27. Mrz 2006, 21:04 bearbeitet]
Sir_Vival
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 27. Mrz 2006, 21:12
@Hörbert,

ich betreibe das DL 103 an einem SME 3009, und versuchsweise auch an einem RB 300. Einen klanglichen Unterschied habe ich nicht feststellen können. Ich mag den Klang des Systems ganz gerne, aber es verfärbt leider und ist daher nicht für jede Art Musik geeignet. Ich spiele damit dann auch nur Aufnahmen ab, die mit anderen Systemem schwachbrüstig klingen. Da bringt das DL 103 dann den nötigen Pepp.
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 27. Mrz 2006, 21:46
Hallo!
@Sir_Vival

An welchem SME 3009? Der 3009R hat zum Beispiel gerade mal eine Eff.Masse von 12 Gramm und der RB 300 hat 11,5 Gramm da wäre wohl selbst für das allerfeinste Goldohr keine Unterschiede hörbar. Die von dir erwähnten Verfärbungen sind m.E. Typisch beim Bertrieb in zu leichten Armen. Ohne meinige vorherigen Hörtests würde ich nicht hier vom Betrieb in Tonarmen unter mindestens 15 Gramm dringend abraten da ist z.B dasvon dir erwähnte DL 160 im Sicherheit eine sehr viel bessere Wahl. Selbst bei 15 Gramm wird das System noch im Grenzbereich Betrieben und der erste Tonarm in dem es wirklich einigermaßen klingt ist nach meinen Erfahrungen ein TP 90 (Eff. Masse 17 Gramm) falls sich die Gelegenheit ergibt höre dir doch bitte einmal dein DL 103 in einem solchen Tonarm an, besser noch im restaurieten Orginaltonarm eines Lenco L75 dann wirst du wissen was ich eigentlich meine.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 27. Mrz 2006, 21:48 bearbeitet]
synth66
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 28. Mrz 2006, 07:52

reihopf schrieb:
in erster linie hör ich meine alten rock und jazz sachen über venyl.


Du gibst Dir die Sachen wirklich über die VENE, also quasi intraVENös ??? Bringt das wirklich mehr als die ganzen Zauberkabel und der Voodoo-Klimbim ?

SCNR

DAS MATERIAL HEIßT VINYL !


Bezüglich der Wahl eines MM-Systems schließe ich mich Sir_Vival an. Neben dem Vinylmaster Red käme vielleicht noch das Goldring 1022 oder das Shure M97 xE in Frage.

Wenn's etwas höherpreisiger sein darf:

Shure V15V xMR (wird allerdings nicht mehr hergestellt, daher nur noch gebraucht oder NOS erhältlich)

Goldring 1042

Ortofon Vinylmaster Silver.


Noch ein Satz zum Denon. Ich betreibe mein DL 103 an einem Technics SL-1200 MK2. Der Tonarm hat angabegemäß eine effektive Masse von 12 g. Ich bin super zufrieden damit. Holger's Theorie mit der falschen Compliance scheint etwas für sich zu haben.

Viele Grüße.

synth66.
Holger
Inventar
#13 erstellt: 28. Mrz 2006, 12:42

synth66 schrieb:
Holger's Theorie mit der falschen Compliance scheint etwas für sich zu haben.


Ist ja eigentlich keine Theorie, denn man kann es ja mit Hilfe der Testplatte nachweisen.
Da man herstellerseitig die Compliance aber wie's aussieht auf verschiedene Weisen ermitteln kann, muss man dort bei der Messung nur einen Parameter verändern und schon kommt hinten ein anderer Wert raus - wie war das mit der Schnelle in cm/s, da gibt's doch teilweise Angaben von 3,54 cm/s, manchmal steht 5 cm/s da, und dann vielleicht noch andere ?
Da müsste jetzt mal ein Techniker ran, der erklären kann, wie das genau gemacht wird und welche Methode der gleich kommt, die wir zuhause mit Testplatten nachvollziehen können.
Ludger
Inventar
#14 erstellt: 28. Mrz 2006, 15:25
Hallo Holger,
ich kann mich da Hörberts Statement nur anschließen. Mein Denon DL103 läuft in einem Tonarm mit 21 Gramm effektiver Toanarmmasse, es klingt aber erst mit ca. 7 Gramm Zusatzgewicht richtig gut, vorher war der obere Bassbereich aufgedickt.

@ reihopf: ich würde dir auch zu einem MM oder einem MC mit größerer Compliance raten. Das Denon DL160 habe ich im Aktio auf einem LP12 gehört; es klang mit MMs mit einer Compliance von 20-25 deutlich besser, luftiger und dynamischer. Das Denon dagegen war zwar tonal korrekt, aber langweilig, müde.

Gruß
Ludger
reihopf
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 28. Mrz 2006, 17:06
@synth66:

...siehste, du weißt doch was gemeint is...

bei uns inne ecke schreibse manchma ebkes anners als inne schule




trotzdem bzw. donnoch viele dank. ich werd mich inne ferien mal aufen wech machen meinen alten hifi-dealer zu kontaktieren...


[Beitrag von reihopf am 28. Mrz 2006, 17:08 bearbeitet]
Schwarzwald
Inventar
#16 erstellt: 29. Mrz 2006, 08:38
warum wurde das linn adikt noch nicht in die runde geworfen - soll doch ein tolles system sein (an einem rb 700 hat es mir aber nicht gefallen!).

grüße -

schwarzwald
directdrive
Inventar
#17 erstellt: 29. Mrz 2006, 16:10
... und noch kurz zum Abschluß des DL-103 Themas:

Mit dem Denon lässt sich im Akito-Headshell überhaupt keine korrekte Überhangeinstellung vornehmen - passt mechanisch gar nicht.

Grüße von

Brent
reihopf
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 29. Mrz 2006, 19:03

directdrive schrieb:
... und noch kurz zum Abschluß des DL-103 Themas:

Mit dem Denon lässt sich im Akito-Headshell überhaupt keine korrekte Überhangeinstellung vornehmen - passt mechanisch gar nicht.

Grüße von

Brent



DAS is ja mal ne antwort :!:

danke
misswhite
Stammgast
#19 erstellt: 29. Mrz 2006, 19:36
An die Experten hier : Funktioniert das Dl-103 an einem Nottingham Spacearm?
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